Herren II – BK Mitte
Hinten v.l.: Reinhard Buchcik (Trainer), Christoph Würfl, Sascha Kaspari, Fabian Kuhns, Alex Rieder, Martin Schöll, Andreas Grassl, Michael Schöll (Betreuer);
Vorne v.l.: Florian Möser, Thomas Thalmeier, Hannes Möser, Stefan Schöll;
Trainer: Reinhard Buchcik
Trainingszeiten: Mittwoch 20:30 bis 22:00 Uhr in der MS-Turnhalle
TSV Mainburg II - TSV Gaimersheim 26:25
Zum letzten Saisonspiel gab der bereits feststehende Meister aus Gaimersheim seine Visitenkarte in Mainburg ab und das Spiel war wahrlich nichts für schwache Nerven, von der ersten bis zur letzten Minute. Die TSV Jungs und vor allen Alexander Rieder und Fabian Kuhns gaben sofort Vollgas und hinten stand „Hexer“ Thomas Thalmeier und gab den nötigen Rückhalt. Die Gäste begannen druckvoll mit schnellen Spiel, aber die Abwehr stand ihren Mann und es gab fast kein Durchkommen. So war ein Zwischenergebnis nach 10 Minuten Spielzeit nur ein 3:3, aber durch die TSV-Jungs wurden zu diesem Zeitpunkt viel zu viel Chancen leichtfertig vergeben. Nun begannen die stärksten 20 Minuten des TSV und beim 10:5 hatte man einen passablen Vorsprung. Bis zum Halbzeitpfiff konnte man den 5-Tore-Vorsprung halten und man ging mit einem 15:10 in die Kabine. Alexander Rieder traf aus dem Rückraum nach Belieben und Florian Möser versenkte von der Linksaussenposition seine Bälle im Gaimersheimer Tor. Mit seinen Einzelaktionen war Marian Schön vorne gefährlich, aber in der Defensive erwischte Marian einen rabenschwarzen Tag. In der Pause mahnte Trainer Buchcik an, angesichts des doch beruhigenden Torepolsters nicht nachzulassen und dass die Gegner in Spielhälfte Zwei sofort Vollgas geben und alles auf eine Karte setzen werden. Nach dem Wiederanpfiff baute man den Vorsprung sogar auf 17:10 aus und wähnte die Felle schon im Trockenen, aber Gaimersheim ließ seine Angriffsmaschinerie nun auf Hochtouren laufen. Jetzt schlichen sich Abspielfehler im Angriff ein, es wurde Vorne überhaupt zu überhastet gespielt und nach Hinten ging man zu langsam zurück. Der Vorsprung schmolz bis auf 18:17 zusammen, aber nun hielt man dagegen und baute den Vorsprung wieder auf 21:17 aus. Zwischen der 44. und der 48. Minute kassierte man sage und schreibe 4 Zeitstrafen und 2 komplette Minuten war man nur zu Viert auf dem Platz. Plötzlich stand es 21:21, Mainburg legte immer ein Tor vor, Gaimersheim glich aus, das Spiel war nun an Dramatik nicht mehr zu überbieten. In dieser Phase hielten Fabian Kuhns und Alexander Rieder den TSV mit ihren Treffern immer wieder im Spiel Bei einem erneuten Siebenmeter für Gaimersheim wechselte Trainer Buchcik nur für diesen Patrick Scholz ein und der hielt unter dem Jubel der zahlreichen Zuschauer. Beim 24:24 stockte manchen der Atem als ein Steilangriff auf das Mainburger Tor zu rollte, aber Tom hielt den Ball, im Gegenzug wurde Marian Schön rüde gefoult und die Verantwortung nahm Fabian Kuhns in die Hand, 25:24, bei einer Restspielzeit von 1:10 Minuten. Sofort im Gegenzug setzten die Gäste alles auf eine Karte und glichen zum 25:25 aus. Jetzt wurden wieder Erinnerungen an das letzte Spiel der vergangenen Saison gegen Schleissheim wach, wo man 12 Sekunden vor Schluss den gegnerischen Siegtreffer hinnehmen musste. 40 Sekunden standen noch bis Spielende auf der Uhr, aber Alexander Rieder wurde 17 Sekunden vor der Schlusssirene nur auf Kosten eines Siebenmeters gestoppt. Nun übernahm Christoph Würfl die Verantwortung, die Spannung war nicht mehr zu überbieten, Anpfiff, Christoph täuschte ein Mal an und hämmerte dann den Ball sicher ins Tor der Gaimersheimer. Nun wollten die Gäste mit einer schnellen Mitte noch den Ausgleich erzielen, aber der Ball wurde überhastet in den Mittelkreis gespielt und rollte gemächlich den Gästen davon, so vergingen die letzten 12 Sekunden in einem äusserst packenden und dramatischen Spiel, dieses Mal mit einem glücklichen Ausgang für den TSV. Trotz der super Rückrunde mit nur einer Niederlage, stand am Ende wieder nur Platz 4 im Gesamtklassement zu Buche, mit dem man aber durchaus zufrieden sein kann, wären da nicht die unnötigen Ausrutscher in der Hinrunde gewesen.
Aufstellung/Tore:
Thomas Thalmeier, Patrick Scholz (TW), Daniel Rank, Marian Schön (4), Karl Dotzauer, Maximilian Angerpointner, Alexander Homann, Axel Trathnigg, Andreas Graßl (2), Christoph Würfl (3/2), Florian Möser (4), Alexander Rieder (7), Fabian Kuhns (6/2), Johannes Ettenhuber
TSV Mainburg II - DJK Rohrbach 27:15
Am vergangenen Samstagnachmittag entstand ein Spiel mit zwei Gesichtern, waren dagegen Tore in der ersten Halbzeit Mangelware, fielen diese in Spielabschnitt zwei umso leichter. Erwartungsgemäß ging man schnell 4:1 in Führung, aber was an Hochkarätern vergeben wurde, passte schon nicht mehr auf eine Kuhhaut, keiner der Spieler sei dabei ausgenommen. Wieder ein Mal war es der Abschluss, aber die Abwehr stand und ließ nur 6 Treffer der Rohrbacher in Spielhälfte Eins zu, dagegen standen aber bis zur Pause nur 10 Tore des TSV Mainburg. Man muss aber klar sagen, dass das Spiel der TSV-Akteure äusserst überlegen geführt wurde, was ja die Anzahl der Chancen wiederspiegelte. Herausragend bei der Trefferausbeute war während des gesamten Spiels Marian Schön mit 12 Toren. Wiederholt war Marian im Angriff und beim Spiel Eins-gegen-Eins seinen Gegnern haushoch überlegen und schloss seine Aktionen erfolgreich ab, hatte aber auch unnötige Fehlwürfe. Hinten standen ruhig und abgeklärt die sich abwechselnden Torhüter Patrick Scholz und Thomas Thalmeier, die absolut nichts anbrennen ließen und mit ihren Paraden den Angreifern aus Rohrbach mehrmals den Zahn zogen. Auf Beide war, wie schon während der gesamten Saison absoluter Verlass. Zentrum der Abwehr war Fabian Kuhns, der zusammen mit Johannes Ettenhuber und Christoph Würfl die Angriffsbemühungen der Rohrbacher fast immer im Keim erstickte. In der zweiten Halbzeit ging es zunächst bis zum 14:9 etwas zäh, aber dann fielen die Tore am laufenden Band und beim 21:11 führte man erstmals mit 10 Toren. Die Gäste waren hiermit äusserst gut bedient, denn es hätte gut und gerne 30 + X:11 stehen können. Die Angriffsmaschinerie rollte ein ums andere Mal auf das Tor des gut haltenden Rohrbacher Schlussmanns zu, der aber im laufenden Spiel immer öfter hinter sich greifen musste. Die TSV-Jungs erzielten nun die Tore bis zum 27:15 Endstand nach Belieben und zu Buche stand schließlich ein ungefährdeter Heimsieg mit 12 Toren Differenz. Nächsten Samstag vor dem Starkbierfest geht es dann zum Schlusslicht nach Erding, wo zwei Punkte für die Jungs von Trainer Buchcik fest eingeplant sind. In der Rückrunde gab es ausser bei der unglücklichen Niederlage in Dachau nur Erfolge für den TSV.
Aufstellung/Tore:
Thomas Thalmeier (TW), Patrick Scholz (TW), Fabian Kuhns (2/1), Andreas Graßl ( 2), Martin Schöll, Stefan Schöll (1), Marain Schön (12), Karl Dotzauer (1), Max Angerpointner (1), Johannes Ettenhuber (3), Christoph Würfl (3), Alexander Rieder (1), Alexander Homann, Axel Trathnigg (1)
TSV Neufahrn - TSV Mainburg II 25:33
Relativ einfacher Auswärtssieg
Die Gastgeber führten in dieser Partie nur zwei Mal 1:0 und 2:1, danach lief alles ziemlich glatt bis zum 4:10, dabei war man aber, wie im gesamten Spiel, viel zu großzügig mit der Verwertung der 100prozentigen Torchancen. Der sicher leitende Schiedsrichter Rudolf Wackerbauer, der über die gesamte Spielzeit überhaupt keine Probleme mit beiden Mannschaften hatte meinte zur Halbzeit zu Trainer Buchcik, wenn nur noch die Hälfte der vergebenen Hochkaräter den Weg ins Tor gefunden hätte, wäre der Spielstand anstatt 9:16, wohl für den TSV Mainburg jenseits der dreißiger Marke gestanden. Diese Überlegenheit spricht eigentlich für das gute Spiel des TSV, der den Gegner immer kontrollierte. Aber irgendwie passt man sich der Spielweise des Gegners auch etwas an und gibt nicht immer die eigentlichen 100 Prozent. Neufahrn wurde auch immer durch das druckvolle agieren der Abwehr zu Abspielfehlern gezwungen, was zu der kuriosesten Szene im Spiel führte. Marian Schön verwarf einen Ball im Angriff, der Neufahrner Torwart bediente seinen steil gehenden Mitspieler mit einem etwas zu hohen Ball über das gesamte Spielfeld, während sich Marian Schön aufrappelte und zurücklief. Der Neufahrner Spieler sprang hoch, konnte den Ball mit Müh und Not fangen, wollte aber sogleich abspielen, drehte sich dabei in der Luft und warf den Ball, allerdings genau in die andere Richtung, Marian der mutterseelenallein stand, fing den Ball mittig in der Nähe des gestrichelten Kreises und bedankte sich für diesen wunderbaren Steilpass des Gegners mit seinem nächsten Tor. Im gesamten Spiel war der erfolgreichste Werfer mit 9 Toren Marian Schön stets bei den Eins zu Eins Situationen gefährlich und düpierte seine Gegenspieler ein ums andere Mal. Nach der Pause spielte man munter weiter, vernachlässigte aber sehr zum Leidwesen unseres Torwarts Scholz etwas die Abwehr, man machte es den Neufahrnern nun etwas zu leicht ihre Treffer zu erzielen. Der komfortable Vorsprung betrug immer sechs, sieben oder acht Tore, nur beim 22:27 kam Neufahrn auf 5 Tore heran. Torgaranten waren zudem Andreas Graßl mit 6 Treffern und Mr. „100Prozent“ Jonny Ettenhuber mit 7 erzielten Toren, wie gesagt Jonny hatte überhaupt keinen Fehlwurf und krönte damit seine tadellose Leistung, die er sowohl im Angriff als auch in der Abwehr brachte. Gegen den TSV wurde überhaupt nur eine einzige 2-Minuten-Zeitstrafe ausgesprochen, die Daniel Rank kassierte, der aber im übrigen diszipliniert spielte und 4 Treffer zum Sieg des TSV Mainburg beitrug. 25:33 lautete dann der Endstand in einem fairen, aber einseitigen Spiel. Vom dritten Tabellenplatz ist man nun nur noch einen Punkt entfernt und auch Platz zwei ist wieder in greifbare Nähe gerückt. Lösbar müssten die nächsten beiden Spiele, erst zuhause am kommenden Samstag gegen Rohrbach und dann eine Woche später beim Tabellenletzten in Erding sein, bevor dann zum Showdown der bisher ungeschlagene Tabellenführer Gaimersheim seine Visitenkarte in Mainburg abgibt.
Aufstellung/Tore:
Patrick Scholz (TW), Andreas Graßl (6), Fabian Kuhns (4/2), Reinhard Buchcik, Christoph Würfl (1), Karl Dotzauer (1/1), Alexander Homann (1), Marian Schön (9), Daniel Rank (4), Johannes Ettenhuber (7)
SC Eching - TSV Mainburg II 28:28
Ersatzgeschwächt ging es zum Tabellenzweiten nach Eching, aber am Ende war das Resümee von der Mannschaft und Trainer Buchcik, dass Eching einen Punkt verloren und der TSV einen Punkt gewonnen hatte. Höchstes Lob zollte dabei der Trainer seiner Mannschaft, die nie aufgab und aufopferungsvoll kämpfte. Kompensieren musste man die Ausfälle von Alexander Rieder, Thomas Thalmeier, Florian Möser hatte einen Einsatz in der Ersten und Alexander Homann befand sich im Urlaub. Nach 5 Minuten Spielzeit verletzte sich noch Torhüter Patrick Scholz an der Ferse und musste den Rest des Spiels zusehen, in die Bresche sprang Stefan Dickert, der seine Sache allerdings sehr gut machte. Während des gesamten Spiels führte der SC Eching immer mit einem, zwei oder drei Toren, der TSV kämpfte sich immer wieder heran, mal auf ein Tor oder ein Unentschieden. Dabei sei die sehr gute Abwehrarbeit in den Reihen des TSV erwähnt, die ein Garant zu dem Auswärtspunkt war. Mitte der ersten Spielhälfte, nach der 10:7 Führung sah es so aus, als ob sich Eching absetzen könne. Aber der TSV hielt dagegen, mit einem hervorragenden Andreas Graßl (8 Treffer), der aus dem Kollektiv der Mannschaft herausragte. Bis zum Halbzeitpfiff durch das sicher leitende Schiedsrichtergespann Loy/Demmelhuber aus Altötting kämpfte man sich wieder auf 14:13 heran. Dabei sei erwähnt, dass es in der ersten Spielhälfte beiderseits keine einzige Zwei-Minuten-Zeitstrafe gab. In der zweiten Halbzeit bot sich den Zuschauern das selbe Bild, der SC Eching legte vor, der TSV zog nach oder glich aus. In der 36. Spielminute bekam Daniel Rank eine 2 + 2 Minuten Zeitstrafe, für ein Foulspiel mit einem unqualifizierten Kommentar zu den Schiedsrichtern und nun bot sich für Eching die Möglichkeit beim 19:17, die Führung weiter auszubauen, aber die TSV-Jungs kassierten in der vierminütigen Unterzahl nur einen Treffer, warfen aber zwei Tore. In dieser Phase zeigte Marian Schön bei Eins gegen Eins Situationen seine Stärke und wurde er am erfolgreichen Abschluss gehindert, gab es Siebenmeter für Mainburg. Christoph Würfl war in der zweiten Halbzeit ebenfalls ein Dreh und Angelpunkt im Angriff und erfolgreich im Abschluss. Fabian Kuhns kämpfte und spielte ohne Zeitstrafe diszipliniert die Mittelachse. Nur einmal konnten die Gastgeber mit 25:22 in Führung gehen, aber der Gleichstand wurde wieder beim 26:26 und 27:27 erzielt. Bei einer Restspielzeit von 1:37 legte Eching mit 28:27 vor, aber Andreas Graßl konnte im direkten Gegenzug zum 28:28 ausgleichen. Nun war der Sportclub wieder an der Reihe, schloss aber überhastet ab und 31 Sekunden vor Spielende nahm Trainer Buchcik die Auszeit. Man spielte die halbe Minute herunter und 3 Sekunden vor dem Abpfiff warf Andreas Graßl von der rechten Aussenposition, aber der Ball wurde mit viel Glück vom Echinger Torwart knapp am linken Pfosten vorbeigelenkt. So blieb es bei einem glücklichen Unentschieden für Eching, mit dem allerdings die TSV-Jungs sehr zufrieden waren. Nun folgt eine dreiwöchige Spielpause, wo man sich noch für die Restaufgaben regenerieren kann.
Aufstellung/Tore:
Patrick Scholz (TW), Stefan Dickert (TW), Johannes Ettenhuber (2), Christoph Würfl (5), Axel Trathnigg (1), Daniel Rank (2), Fabian Kuhns (4/2), Andreas Graßl (8), Marian Schön (5), Max Angerpointner (1)
TSV Mainburg II - SC Freising II 28:21
Das Lob des Trainers gebührte nach dem Schlusspfiff der gesamten Mannschaft, die mit einem begeisterndem Spiel, am Schluss den SC Freising doch deutlich besiegte. Bis zum 5:5 Mitte der ersten Spielhälfte ging es hin und her, einige Spieler des TSV hatten ihre Visiereinrichtung noch nicht optimal eingestellt, hinzu kam dann noch das Aluminium, aber ein klasse haltender Thomas Thalmeier stand wie ein Fels hinter der über der gesamten Spielzeit guten Abwehr. „Hexer“ Thomas hielt zudem noch 3 Siebenmeterwürfe der Freisinger. Bis zum 8:6 hatte man sich einen 2 Tore Vorsprung erspielt, den man aber wieder hergeben musste und beim 9:10 führte Freising das letzte Mal in diesem Spiel. Zur Halbzeit hieß es 11:10 für den TSV. Ein herausragender Florian Möser mit insgesamt 9 Treffern traf nun in der zweiten Halbzeit nach Belieben, sei es bei Tempogegenstößen oder Würfen von Aussen gewesen. Druckvoll spielte auch Fabian Kuhns mit 7 Toren, der seine Siebenmeter souverän im Tor der Freisinger versenkte und mit manch frechen Wurf den Gästetorwart düpierte. Der lang verletzte Andreas Graßl kam auch immer besser ins Spiel und setzte seinerseits von der rechten Seite her seine Akzente. In der Abwehr wurde stets konzentriert gearbeitet und beim 18:14 hatte man zum ersten Mal ein vier-Tore-Polster. Die Zeitstrafen hielten sich auch in Grenzen aber in der 46. Minute war man einmal nur zu viert auf dem Platz, der Schaden dadurch war aber nur minimal. Mit überlegten Spielzügen und klugen Spiel baute man den Vorsprung kontinuierlich bis auf sechs Tore aus. In dieser Phase ließ es Florian Möser mehrmals im Kasten des Gegners klingeln. Freising hatte dem Endspurt der TSV-Jungs nichts mehr entgegen zu setzen und mit dem Schlusspfiff ging man mit einem Endstand von 28:21 als Sieger vom Platz. Nach diesem Erfolg ist der Blick in der Tabelle nach Oben gerichtet und man kann am kommenden Sonntag mit breiter Brust nach Dachau fahren. Im Falle eines Sieges rückt ein Aufstiegsplatz immer näher, aber solche Wege sind in der Regel dennoch steinig.
Aufstellung/Tore
Thomas Thalmeier (TW), Patrick Scholz (TW), Daniel Rank, Fabian Kuhns (7/4), Andreas Graßl (4), Marian Schön (1), Max Angerpointner, Florian Möser (9), Johannes Ettenhuber (2), Christoph Würfl (1), Alexander Rieder (3), Alexander Homann (1), Axel Trathnigg
MBB SG Manching II - TSV Mainburg II 23:26
Nichts für schwache Nerven war das Auswärtsspiel der Handballzweiten beim Tabellennachbarn in Manching, konnten doch die Gastgeber zuletzt mit einem klaren Sieg gegen den SC Freising aufwarten. Verletzungsbedingt fehlten immer noch Andreas Graßl und Fabian Kuhns. Munter ging es von Anfang an hin und her und bis zum 8:10 hatte man den Eindruck, dass sich der TSV nun weiter absetzen kann. Aber Manching hielt mit seiner grobstolligen Abwehr und seinen großen Kreisläufern dagegen, glich bis zum 10:10 aus und ging seinerseits plötzlich mit 13:10 in Führung. Einen Sahnetag erwischte beim TSV Kreisläufer Christoph Würfl mit 7 Treffern sowohl vom Kreis, bei Siebenmeterwürfen, als auch bei Tempogegenstößen. Bei der ansonsten sicher stehenden TSV-Abwehr riss plötzlich der Faden und die Manchinger konnten ihre Tore viel zu leicht erzielen, dazu kam dann im Angriff die mangelhafte Chancenverwertung der Hochkaräter, aber dieses Manko zieht sich wie ein roter Faden bereits durch die ganze Saison. Zur Halbzeit hieß es dann 14:12 für die Gastgeber. Nach Wiederanpfiff setzte Mainburg zum Sturmlauf an, glich beim 14:14 aus und hielt konsequent dagegen. Bis zum 18:18 konnte Manching das Spiel aus seiner Sicht noch offen gestalten, aber dann neigte sich die Waagschale zu Gunsten der Jungs von Trainer Buchcik und beim 20:22 führte man mit 2 Treffern, die hier ausgebaut hätten werden müssen. Die ansonsten treffsicheren Marian Schön und Alexander Homann vergaben zwei Steilangriffe freistehend vor dem Manchinger Tor, Alexander Rieder knallte an die Querlatte, dass sich das Tor verschob, aber im Gegenzug hielt die Abwehr, der ein zuverlässiger Patrick Scholz mit tollen Paraden einen zusätzlichen Rückhalt gab. Es blieb aber äusserst spannend und nun mussten in der entscheidenden Phase Alexander Rieder nach einem Zusammenprall und Johannes Ettenhuber nach einem Schlag auf sein Knie eine unfreiwillige Auszeit nehmen. 22:23 hieß es, als Patrick Scholz einen Siebenmeter hielt, der Ball plötzlich weg war und dann in Zeitlupe irgendwie hinter Patrick ins Tor kugelte, dem nicht genug im Gegenzug setzte Christoph Würfl den Ball beim Siebenmeter an den Innenpfosten. Nun erhielt Manching eine berechtigte Zeitstrafe für ein rüdes Foul an Alexander Homann, ansonsten hatte ein souverän leitender Schiri Manfred Ball keinerlei Probleme mit der Härte beider Mannschaften. Das 22:24 machte Marian Schön nach Steilangriff, aber Manching erzielte in Unterzahl den 23:24 Anschlusstreffer. Im Gegenzug versenkte Christoph Würfl den Ball zur erneuten zwei Tore Führung. Nun musste auf Seiten des TSV Neuzugang Max Angerpointner nach einem im Judo klassischen „Ippon“ vom Platz und 1:36 Minuten waren für den TSV noch in Unterzahl zu absolvieren bei Ballbesitz Manching. Geburtstagskind Patrick Scholz krönte seine Leistung als er eine Hundertprozentige entschärfte, einen Tempogegenstoß einleitete, der zum 23:26 Endstand für den TSV abgeschlossen wurde.
Aufstellung/Tore:
Thomas Thalmeier, Stefan Dickert, Patrick Scholz, Marian Schön (4), Reinhard Buchcik, Max Angerpointner (1), Florian Möser (5/2), Johannes Ettenhuber (2), Christoph Würfl (7/2), Alexander Rieder (3), Alexander Homann (3), Axel Trathnigg (1)
TSV Mainburg II – TSV Erding 37:25
Pflichtaufgabe erledigt
Gegen eine etwas unorthodox auftretende Mannschaft aus Erding ging man zwar erwartungsgemäß in Führung und baute den Vorsprung auch kontinuierlich aus, aber in der ersten Spielhälfte entwickelte sich kein berauschendes Spiel. Irgendwie passte man sich dem Schlafwagenhandball der Erdinger, vor allen Dingen in der Abwehr an und eigentlich landete zuviel im Tor der Mainburger. Allerdings erzielte man auch nach Belieben die Tore, nur in den ersten 15 Minuten war man aber bei dem Einen oder Anderen Abschluss etwas zu unkonzentriert. Zur Halbzeit hieß es dann erwartungsgemäß 15:8. In Spielhälfte zwei schraubte man das Tempo nach Oben und Florian Möser mit 10 Treffern und Alexander Rieder mit 7 erfolgreichen Abschlüssen waren ein ständiges Gefahrenpotential für die Gäste. Nun wurde schnell nach Vorne gespielt, Steilangriffe, Zweite Welle und die Aussenspieler Stefan Schöll, Johannes Ettenhuber, sowie Christoph Würfl setzten ihre Akzente. Mit schönen Würfen aus der zweiten Reihe zeigten nun auch Axel Trathnigg und Alexander Homann ihre Klasse. Am Ende hieß es dann 37:25 für den TSV, mit dem Resümee, dass man doch einige Tore mehr erzielen hätte müssen aber auch etwas weniger kassieren sollen. Zum Auswärtsspiel am nächsten Sonntag beim bisher ungeschlagenen Tabellenführer Gaimersheim bedarf es aber noch einer Leistungssteigerung, will man diesem ein Bein stellen.
Aufstellung/Tore:
Thomas Thalmeier (TW), Stefan Dickert (TW), Stefan Schöll (5), Florian Möser (10/3), Johannes Ettenhuber (3), Christoph Würfl (5), Alexander Rieder (7), Alexander Homann (3), Axel Trathnigg (4), Reinhard Buchcik
TSV Mainburg II – TSV Neufahrn 32:21
Einen relativ klaren Sieg forderte Trainer Buchcik im Vorfeld von seinen Jungs, aber nach den ersten 10 Minuten sah es gar nicht danach aus. Die Partie wurde zwar stets von den TSV-Akteuren kontrolliert, dennoch brauchte man seine Zeit um Ruhe ins Spiel zu bringen. Zudem brachte Schiri Geiger am Anfang mit unverständlichen Entscheidungen Unruhe ins Spiel und ließ zudem keinen richtigen Spielfluss aufkommen. Auch ging man mit seinen zahlreichen Chancen leichtsinnig um und konnte sich nicht so richtig absetzen. 6:4, 9:7 hießen die Zwischenstände Mitte der ersten Halbzeit. Positiv war aber, dass die Spielzüge liefen, schnell und steil nach Vorne gespielt wurde und auch die Abwehr einigermaßen ihren Mann stand. Kaum im Spiel setzte Martin Schöll gleich zwei Mal den Ball nach Tempogegenstößen ins gegnerische Tor und auch Alexander Rieder war permanent mit seinen Würfen gefährlich, traf aber zum Leidwesen des Trainers und der Mitspieler insgesamt 6 Mal das Aluminium. Mit einer 12:9 Führung ging man in die Kabine, wo es nicht viel zu besprechen gab, nur die Konzentration beim Abschluss zu erhöhen. Nach Wiederanpfiff trieb Fabian Kuhns seine Mitspieler ein ums andere Mal nach Vorne und es klingelte nun regelmäßig im Kasten der Neufahrner. Daniel Rank traf aus der zweiten Reihe und Martin Schöll versenkte ein ums andere Mal den Ball nach Steilangriffen in den gegnerischen Maschen. Seine Gefährlichkeit zeigte auch Andreas Graßl, der aber durch eine Muskelverletzung stark gehandikapt war. 15:10 und 20:14 hießen die Zwischenstände und jetzt hatte man 10 Klasse Minuten und setzte sich Tor um Tor ab und beim 30:20 führte man mit 10 Toren Vorsprung. Jetzt hatte auch Alexander Rieder sein Visier etwas nachjustiert und es krachte im Kasten der Gegner ein ums andere Mal. Das Spiel lief nun auch schnell und mit Druck nach Vorne, aber Hinten ging man dann nicht mehr mit der letzten Konsequenz zum Mann, denn Zwei-Minuten-Zeitstrafen wurden gegen den TSV leichter ausgesprochen als für den Gegner aus Neufahrn. Bis zum Abpfiff hatte man den Gegner wirklich gut im Griff und mit dem 32:21 Endstand waren die Gäste aus Neufahrn noch gut bedient. Nach Minuspunkten hat man Dachau überholt und in den nächsten beiden Spielen gegen Mannschaften aus dem Tabellenkeller kann man sich in der Spitzengruppe etablieren.
Aufstellung/Tore:
Andreas Huber (TW), Patrick Scholz (TW), Daniel Rank (5), Martin Schöll (6), Stefan Schöll, Alexander Rieder (5), Axel Trathnigg (1), Christoph Würfl (1), Florian Möser (2), Alexander Homann (2), Andreas Graßl (3), Johannes Ettenhuber, Fabian Kuhns (7/4).
TSV Mainburg II : TSV Dachau 65 II 29:23
Nach dem Ausrutscher in Freising, der nach Meinung des Trainers „Gallimarktbedingt„ war ging es frisch ans Werk gegen den aktuellen Tabellenführer Dachau 65 II und sich selbst auserkorenen Aufstiegsaspiranten Nummer 1. Ein kurzes Resümee des Spiels in Freising war, dass trotz guter Abwehr insgesamt 20 Minute reichten, um den Freisingern einen passablen 7 Tore Vorsprung zu schaffen, nachdem man in der selben Zeit nur mal 2 Tore erzielen konnte. Es wird aber ein Rückspiel geben. Nachdem Dachau gegen Freising haushoch gewonnen hatte, fing man wieder in der Stunde Null an und die Gäste starteten furios und führten nach 7 Minuten mit 1:6 und es sah aus, als ob die Felle den Bach hinab schwammen. Die Jungs von Trainer Buchcik rissen sich am Riemen und hielten dagegen, stellten den Abwehrblock um und kämpften sich bis auf 6:8 Tore heran. Einen Sahnetag erwischte Torwart Patrick Scholz, der in der Phase des Rückstands und der Aufholjagd den TSV mit Weltklasse Paraden im Spiel hielt und während des gesamten Spiels bei seiner 100prozentigen Leistung bleib und nie nachließ. Dachau konzentrierte sein Spiel auf zwei Spieler und diese wurden mit fairen Mitteln nach und nach demontiert, zumal auch deren Kondition nachließ. Dachau hielt aber immer seinen zwei bis drei Tore Vorsprung, zum Halbzeitpfiff lag der TSV nur noch mit 14:15 im Rückstand. Ein großes Lob an die Kampfbereitschaft und aufopferungsvolle Moral zollte Trainer Reinhard Buchcik seinen Jungs. In der Kabine gab es nicht viel zu sagen, nur an die Leistungen der letzten 10 Minuten vor der Pause anzuknüpfen. Auch sollte man die Schläge der Dachauer, die immer ins Gesicht der Mainburger gingen, doch mit fairen Mitteln erwidern, was umgesetzt wurde. Nach Wiedernahpfiff rollte eine Angriffswelle auf die Abwehr der Dachauer los, aber das Blatt wendete sich dann spätestens bei der 20:18 Führung zugunsten des TSV. Fabian Kuhns trieb seine Mannen immer wieder nach vorne und Andreas Graßl als erfolgreichster Torschütze mit 9 Treffern frustrierte mit seinen „Tunneltreffern“ beide Dachauer Torhüter. Jetzt setzte man sich zum ersten Male auf 5 Tore zum 24:19 ab. Voll des Lobes war auch Trainer Buchcik auf die Aussenspieler Florian Möser, Stefan Schöll, Martin Schöll und Johannes Ettenhuber, die es von den Aussenpositionen insgesamt 14 Mal „klingeln“ ließen. Das machte den TSV stark, von jeder Position wurden abwechselnd die Treffer erzielt, wie gesagt Dachau strickte sein Spiel nur auf zwei Spieler zu. In der entscheidenden Phase als sich Dachau noch einmal aufbäumte und auf 4 Tore verkürzte, legte man nach und der konstant spielende Florian Möser und Kreisläufer Christoph Würfl setzten ihre Akzente und der TSV ließ sich nicht mehr die Butter vom Brot nehmen und baute schließlich seine Führung bis zum 29:23 Endstand aus.
Nun folgt am 29.10.2011 das nächste „Endspiel“ gegen den SC Eching und die Mannschaft hofft auch hier wieder auf zahlreichen Zuschauerzuspruch und vielleicht wird hier ein wichtiger Schritt in Richtung endgültiger Tabellenspitze getan. Hier steht auch dem Trainer wieder der gesamte Kader mit geballter Kraft zur Verfügung.
Also liebe Fans, VORMERKEN, am 29.10.2011, Spielbeginn 15:00 h gegen den SC Eching, Oans, Zwoa, Drei, Pack ma`s!!!
Aufstellung/Tore:
Patrick Scholz, Stefan Dickert (TW), Florian Möser (4), Martin Schöll (2), Stefan Schöll (3), Fabian Kuhns (4), Daniel Rank, Andreas Graßl (9),Christoph Würfl (2), Johannes Ettenhuber (5), Reinhard Buchcik
TSV Mainburg II : MBB SG Manching II 37:22
Gut aus den Startlöchern kam die II. Herrenmannschaft des TSV, die die Gäste aus Manching relativ klar mit 15 Toren Unterschied bezwang. Der souveräne Schiedsrichter Manfred Ball aus Neuburg/Donau musste in diesem fairen Spiel keinen Akteur für Zwei Minuten auf die Bank schicken. Nach einer anfänglichen 4:2 Führung vergaß man kurzzeitig die zahlreichen Chancen zu verwerten und plötzlich geriet man mit 5:6 in den Rückstand. Aber ab diesem Zwischenstand spielte nur noch der TSV, immer wieder angetrieben von einem hervorragend aufspielenden Fabian Kuhns (auch erfolgreichster Torschütze mit 9 Treffern) welcher seine Mitspieler permanent erfolgreich in Szene setzte. Auch war Florian Möser während des gesamten Spiels ein Torgarant und krönte seine tolle Leistung mit 8 Treffern. Der schnellen Mitte und der Zweiten Welle konnte Manching nichts entgegen setzen. Auch stand man in der Defensive einigermaßen gut, zudem hatte man noch dahinter zwei hervorragend aufgelegte Torleute mit Stefan Dickert und Patrick Scholz, die ihr Können bei einigen Glanzparaden unter Beweis stellten. So setzte man sich bis zum Halbzeitpfiff auf 17:12 ab. Nach dem Gang aus der Kabine knüpfte man an die Leistungen der Ersten Spielhälfte nahtlos an und der Vorsprung wurde kontinuierlich ausgebaut. Beim 24:14 führte man erstmals uneinholbar mit 10 Toren Vorsprung.. Andreas Graßl und Daniel Rank trafen jetzt verstärkt aus der Zweiten Reihe, während Stefan Schöll, Johannes Ettenhuber und Alexander Rieder die Gäste immer wieder mit Steilangriffen überrannten. Zwischenzeitlich lautete der Spielstand 30:20 für Mainburg und danach hatte man erstmals beim 35:20 15 Tore Vorsprung, die auch bis zum Endstand von 37:22 gehalten werden konnten. Trainer Buchcik war mit der Mannschaftsleistung äusserst zufrieden, denn auch die jungen Spieler fügten sich perfekt in das Team ein. Am kommenden Sonntag geht es dann nach Freising, dort wird sich zeigen was dieser Sieg wert war, denn die Mannschaft des SC Freising II ist ein unbeschriebenes Blatt aus Sicht der Mainburger. Zudem möchte der Trainer die zwei Punkte von seinem langjährigen Verein und aus seiner Geburtsstadt ohne Wenn und Aber mit nach Mainburg nehmen.
Aufstellung/Tore:
Stefan Dickert, Patrick Scholz (TW), Florian Möser (8), Daniel Rank (5), Fabian Kuhns (9), Andreas Graßl (4), Marian Schön (1), Stefan Schöll (2), Alexander Rieder (4), Alexander Homann (1), Johannes Ettenhuber (2), Christoph Würfl (1), Reinhard Buchcik
TSV - DJK Eichstätt 25:24
Zum gelungenen Aufgalopp der kommenden Saison bestritt man gegen den souveränen Meister der vergangenen Runde ein Vorbereitungsspiel, dass knapp aber verdient gewonnen werden konnte. Unter der Leitung des sicher agierenden Schiedsrichters Dr. Michael Schöll entwickelte sich von Anfang an eine sehr schnelle, aber sehr faire Partie. Anfänglich führte man bis zum 4:2, doch ab der 10. Minute ermöglichte man mit kleinen technischen Fehlern zum ersten Mal den Gästen eine Ein-Tore-Führung. Bis kurz vor der Halbzeitpause führte Eichstätt meist mit zwei bis drei Toren, aber die jungen TSV-Akteure ließen nicht locker und blieben immer auf Augenhöhe und ließen die Bischofstädter nicht davonziehen. Über die gesamte Spielzeit erwähnenswert waren die sehr guten Leistungen der Torhüter Thalmeier, Huber und Dickert, die den TSV mit klasse Aktionen immer im Spiel hielten und auch gegnerische Siebenmeterwürfe entschärften. Die Youngsters Alexander Rieder, Alexander Homann und Axel Tratthnigg fügten sich hervorragend in das Spiel mit ein und konnten sowohl Vorne als auch Hinten ihre Akzente setzen. Angetrieben von einem vor Spielfreude strotzenden Fabian Kuhns, der übrigens mit 7 Treffern erfolgreichster Torschütze war, lief das TSV-Spiel immer besser und der 6:0 Abwehrriegel stand. Verlass war auch auf Andreas Graßl, der den Ball immer wieder ins Netz der Gäste zimmerte. Nach dem 11:14 kurz vor dem Pausenpfiff, riss man sich nochmals kräftig am Riemen und konnte so auf 13:14 verkürzen. 7 Sekunden vor der Halbzeitsirene kam man in Ballbesitz, zwei schnelle Pässe erreichten dann Axel Tratthnigg, dieser stieg hoch, der Ball verließ die Hand, flog ins untere rechte Eck und alle jubelten über den Ausgleich. Leider ertönte die Sirene bevor der Ball die Torlinie überschritt, was in der Halbzeit noch reichlich Diskussionsstoff brachte. Zu Axel sei noch angemerkt, dass ihm und Marian Schön viel Pech an den Fingern klebte, waren Beide doch die erfolgreichsten Latten und Pfostenwerfer, was aber deren guter Leistung keinen Abbruch tat. Nach Wiederanpfiff nahm sofort das Heft in die Hand und langsam setzte man sich ab 18:16 und beim 21:17 führte man erstmals mit 4 Toren Vorsprung. Zwischen der 46. und der 53. Spielminute fiel dann beiderseits kein einziges Tor, wobei dafür Hüben wie Drüben die Torleute verantwortlich waren. Viele Siebenmeter wurden nun nicht verwandelt, leider auch beim TSV konnten Kuhns, Möser und Rank dreimal hintereinander nicht erfolgreich abschließen. 22:17 und 23:18 bedeuteten einen komfortablen Fünf-Tore-Vorsprung, den Eichstätt aber in der Schlussphase immer weiter verkürzte. Jetzt wurden zu viele klare Chancen seitens des TSV versemmelt und das vorher angesprochene Lattenpech kam hinzu. Stefan Schölls 24:20 nach einem Tempogegenstoß sorgte kurzzeitig für Beruhigung, danach wurde es nochmals spannend, als es nur noch 24:23 für Mainburg hieß. Aber diesmal ließen sich die Jungs von Trainer Buchcik die Butter nicht mehr vom Brot nehmen, standen in der Defensive einwandfrei, erkämpften sich einen Ball und man spielte nun ruhig nach Vorne und wartete auf die entscheidende Möglichkeit. Eichstätt lief nun die Zeit davon, Fabian Kuhns wurde bei einer Aktion Mann gegen Mann regelwidrig zu Boden gerissen, im Fallen nach Hinten ohne Blick zum Tor versenkte Fabian den Ball mit einem Rückhandwurf zum entscheidenden 25:23 und krönte damit seine Superleistung in diesem Spiel. 7 Sekunden vor dem Abpfiff konnte Eichstätt das Ergebnis noch auf den Endstand von 25:24 korrigieren.
Aufstellung/Tore: Thomas Thalmeier (TW), Andreas Huber (TW), Stefan Dickert (TW), Florian Möser (4/1), Marian Schön (2), Fabian Kuhns (7/3), Andreas Graßl (5), Alexander Rieder (4), Stefan Schöll (2), Daniel Rank, Johannes Ettenhuber, Alexander Homann, Axel Tratthnigg (1)

