Presse – Jugend

20.05.2012

Weibliche A-Jugend scheitert in der 2. Runde der Landesliga-Qualifikation:

Nach dem Gruppensieg in der 1. Runde der ÜBOL-Qualifikation und dem damit verbundenen Aufstieg in die 2. Runde der LL-Qualifikation trafen die jungen Mainburger Handballdamen am vergangenen Sonntag auf die Mannschaften des TV Hallstadt, der HC Cadolzburg und des TSF Ludwigsfeld. Leider konnten die Mainburger nicht in Bestbesetzung antreten. Die Ausfälle von Marie Ströer (Abitur) und Christina Neumayer (Kommunion des Bruders) konnten durch die in den Kader berufenen Eva Burger und Sophia Wagner leider nicht zur Gänze kompensiert werden. Nach der knapp zwei Stunden langen Anfahrt bekamen es die Hallertauerinnen im ersten Spiel mit den Bamberger Vorstädterinnen zu tun. Nach ausgeglichenem Beginn fanden die Mainburgerinnen besser ins Spiel und konnten sich im Laufe der 1. Halbzeit auf 8:6 absetzen. Nach 20 Minuten stand es leistungsgerecht 8:8. Doch mit Beginn der 2. Halbzeit nahmen die Hallstädterinnen das Heft in die Hand und konnten sich gleich zu Beginn auf drei Tore absetzen. Mainburg kämpfte sich aber immer wieder heran und erzielte beim Stand von 12:12 den neuerlichen Ausgleich. Jetzt da noch ungefähr 7-8 Minuten zu spielen waren stand das Spiel auf Messers Schneide. In dieser Phase agierten die Mainburgerinnen teilweise zu überhastet und so konnte sich der TV Hallstadt kurz vor Ende wieder einen drei Tore Vorsprung erarbeiten. Trotz dem ungebrochenem Kampfgeistes  konnten die Gäste aus der Hallertau dem Spiel keinen Wende mehr geben und verloren das Spiel etwas unglücklich mit 15:16.

In der zweiten Begegnung trafen nun die beiden Verlierer der ersten beiden Partien aufeinander. Der Verlierer der Begegnung war mit einer neuerlichen Niederlage praktisch aus dem Turnier ausgeschieden. Nach ausgeglichner 1. Halbzeit und einem ein Tor Vorsprung (Halbzeistand: 7:6) für Mainburg wurden die Seiten gewechselt. Bis dahin konnte sich keine der beiden Mannschaft entscheidend vom Gegner absetzen. Auffällig waren bis dato nur die vielen unnötigen Ballverluste auf beiden Seiten, von denen aber keine der beiden Teams profitieren konnte. Nach dem Wiederanpfiff begannen die Mainburgerinnen wesentlich konzentrierter und dass obwohl sie ihr zweites Spiel hintereinander bestreiten mussten. Schnell wurde der Vorsprung auf  vier Treffer (Spielstand: 11:7) ausgebaut und zu diesem Zeitpunkt sah alles nach einem klarem Sieg der Abensstädterinnen aus. Doch weit gefehlt, jetzt da noch 10 Minuten zu spielen war machte sich der Kräfteverschleiß plötzlich bemerkbar. Immer öfter liefen sich die Hallertauerinnen in der nun offensiver agierenden Cadolzburger Deckung fest. Diesen Umstand verdankte es Cadolzburg dass ihnen ca. 3 Minuten vor Ende der Partie der 12:12 Ausgleich gelang. Jetzt hatten beide Mannschaften gleich mehrmals die Möglichkeit das Spiel für sich entscheiden, aber gleich mehrfach scheiterten beide Mannschaften an den in dieser Phase sehr guten Torhüterinnen. Dass die Entscheidung fünf Sekunden vor Ende der Partie zu Gunsten des HC Cadolzburg ausschlug, war umso bitterer für die Mainburgerinnen. So endete eine Partie die eigentlich keinen Sieger verdient gehabt hätte mit 12:13 aus Mainburger Sicht.

In der letzten Begegnung trafen die Mainburgerinnen dann auf den TSF Ludwigsfeld, der zu diesem Zeitpunkt nach zwei klaren Siegen bereits als Turniersieger feststand. Auch Mainburg war gegen die übermächtigen Ludwigsfelder von Beginn an auf verlorenem Posten konnten aber vor allem in der zweiten Halbzeit einigermaßen Paroli bieten und verloren auch in dieser Höhe verdient mit 24:11 Toren. Negativer Höhepunkt der ansonst sehr fairen Partie war die mehr als überflüssige Verletzung der Nr. 7 Alicia Schlemar, die sich beim Versuch einen Tempogegenstoß zu vereiteln eine schlimme Sprunggelenksverletzung zuzog. Wir wünschen von dieser Stelle alles erdenklich Gute und baldige Genesung.

Aufstellung mit Toren:

Alexandra Stehr (Tor), Kristina Dodig (8), Simone Huber (2), Sandra Bauer (4), Julia Sommerer (15/4), Louisa Bergermeier (1), Katharina Sommerer (6), Verena Seidl, Eva Burger (2) und Sophia Wagner

Tabelle:

Rang:      Mannschaft:                        Spiele:                                  Tore:           Punkte:

1                 TSF Ludwigsfeld                     3 (2/1)      0     0                    75:33            6:0

2                 HC Cadolzburg II                   2 (2/0)      0     1 (0/1)         33:50             4:2

3                 TV Hallstadt                            1 (0/1)      0     2 (1/1)          41:51             2:4

4                 TSV 1861 Mainburg              0                 0     3 (1/2)          38:53            0:6

10.05.2012

Weibliche A-Jugend gewinnt die 1. Runde der ÜBOL-Qualifikation:

TSV 1861 Mainburg – SC Weßling:

Nach einem relativ verhaltenem Start und einem 0:3 Rückstand kamen die Mainburgerinnen besser ins Spiel und konnten binnen weniger Minuten zum 3:3 Zwischenstand ausgleichen. Doch dieses Zwischenhoch währte nur kurz und der SC Weßling kontrollierte die Begegnung wieder nach Belieben. Nach weiteren vier Toren in Folge und der weit aus besseren Spielanlage schien die Partie früh zu Gunsten der Gäste aus dem Bezirk Alpenvorland gelaufen zu sein. Diesen vier Tore Vorsprung, Zwischenstand 6:10 aus Mainburger Sicht, hielten die Gäste aus Weßling bis kurz vor Ende der ersten Halbzeit. Erst jetzt besannen sich die Hallertauerinnen ihrer in der abgelaufenen Saison so oft gezeigten Stärke, nämlich ein Spiel so lange nicht abzuschreiben bis die Partie zu Ende gespielt ist. Zwei Tore eines durch Julia Sommerer und eines durch Sandra Bauer nach einem gelungenen Spielzug, ließen die Mainburger Hoffnung dem Spiel in Abschnitt zwei noch eine Wende geben zu können wieder wachsen. Nach einem weiteren Treffer der Gäste gleich nach Wiederanpfiff fanden die Gastgeberinnen endlich zu ihrem Spiel. Aus einer nun sehr gut funktionierenden Abwehr, die in Marie Ströer und Katharina Sommerer ihre tragenden Säulen hatte, wurde jetzt endlich beherzt nach vorne gespielt und die sich bietenden Chancen zumeist auch in Tore umgemünzt. Mitte der zweiten Halbzeit war es dann endlich soweit. Beim Stand von 12:12 war der Ausgleich endlich geschafft. In dieser entscheidenden Phase kämpften beide Teams verbittert um jeden Ball. Dann ca. 7 Minuten vor Ende der Begegnung gingen die Mainburgerinnen zum ersten Mal in dieser Partie mit 14:13 in Führung. Aber schon im nächsten Angriff gelingt den Gästen wieder der Ausgleich. Marie Ströer kann am Kreis nur durch ein Foul am Torwurf gehindert werden. 7m-Strafwurf lautet die Entscheidung des souverän leitenden Schiedsrichters. Julia Sommerer verwandelt sicher und beschert den Gastgerberinnen die neuerliche Führung. Aber postwendend erzielen die Gäste den 15:15 Ausgleich. Nur noch 50 Sekunden Spielzeit zeigt die Anzeigetafel in der Mainburger Mittelschulturnhalle und der TSV ist im Ballbesitz. Wenn jetzt ein Treffer gelingt ist das Spiel zu Gunsten der Gastgeberinnen gelaufen. Schnell läuft der Ball durch die eigenen Reihen. Immer wieder versuchen die jungen Handballdamen eine Lücke in der Deckung der Gäste zu finden. Noch 20 Sekunden – Kristina Dodig spielt weiter zu Sandra Bauer, die tankt sich zwischen zwei Spielerinnen des SC Weßling durch und erzielt 10 Sekunden vor Ende den entscheidenden Treffer zum 16:15 Endstand für Mainburg.

TSV Neubiberg – TSV 1861 Mainburg:

Nach zwei Spielen Pause mussten die Mädel’s von Trainer Paul Sommerer gegen den TSV Neubiberg ran. Ein weiterer Sieg und die Mainburgerinnen wären ihren Ziel Turniersieg in eigener Halle einen großes Stück näher gekommen. Nach guten Start und einer 3:0 Führung nach gerade einmal 5 Spielminuten standen die Zeichen schnell auf Sieg. Doch so schnell der Vorsprung erspielt wurde, schon schnell war er auch schon wieder dahin. Tor um Tor kämpfte sich die Mannschaft von Trainerin Jenny Ludwig zurück ins Spiel. Nach dem zwischenzeitlichem Ausgleich zum 3:3 nach ca. 10 Spielminuten gelang dem TSV Neubiberg beim 5:4 sogar die erste Führung. Unsicherheit hatte sich inzwischen im Mainburger Spiel breit gemacht. Nichts mehr war zu sehen von den einstudierten Spielzügen. Immer wieder waren es Einzelaktionen die zum Torerfolg führten. Allen voran Julia Sommerer auf der rechten Außenbahn gelang es immer wieder die gegnerische Torhüterin mit platzierten Würfen zu überwinden. Beim Stand von 6:6 wurden die Seiten gewechselt. Auch im zweiten Abschnitt gelang es keiner Mannschaft sich entscheidend abzusetzen. Zu stabil standen beide Abwehrreihen und wie auch schon im Spiel gegen den SC Weßling wurde auch hier erbittert um jeden Ball gefightet. Dann etwa Mitte der zweite Halbzeit wieder einmal eine zwei Tore Führung des TSV Mainburg. Doch auch diese Führung brachte nicht die erhoffte Sicherheit. Und wieder gelang es den TSV Neubiberg den Rückstand in einen ein Tore Vorsprung zu verwandeln. Es war ein Duell auf Augenhöhe. Mainburg besann sich seiner Tugenden und konnte neuerlich mit 12:11 in Führung gehen. Jetzt waren nur noch zwei Minuten zu spielen. Doch auch diese Führung konterte Neubiberg erfolgreich und glich 60 Sekunden vor dem Ende auf 12:12 aus. Parallelen zum Spiel gegen Weßling taten sich auf, wieder hatte Mainburg den letzten Ball und wieder gelang ihnen der entscheidende Treffer zum 13:12 Erfolg erst wenige Sekunden vor Ende der Partie. Dieses Mal war es Julia Sommerer vorbehalten den zweiten Mainburger Sieg im zweiten Spiel unter Dach und Fach zu bringen.

TSV 1861 Mainburg – TSV Taufkirchen:

Nach den beiden Siegen gegen den SC Weßling und den TSV Neubiberg kam es im dritten und letzten Spiel zum Aufeinandertreffen alter Bekannter aus der vorangegangenen Saison. Nachdem Taufkirchen seine beiden ersten Partien klar verloren hatte und als Tabellenschlusslicht praktisch bereits feststand, ging Mainburg als klarer Favorit in die Begegnung. So gaben die Gastgeberinnen während des gesamten Spielverlaufes den Ton an und setzten sich kontinuierlich von ihren Gegner ab. Von 2:0, über 4:1 erhöhten die Hallertauerinnen ihren Vorsprung bis zur Halbzeitpause auf 7:3. Um die Mainburgerinnen nicht zu ihren gewohnten Spiel finden zu lassen, setzte der TSV Taufkirchen von Anfang an auf sehr lange Angriffe. Dies führte aber nur teilweise zum Erfolg. Endlich einmal im Ballbesitz wollte man den Vilsstädterinnen so schnell wie möglich ein Tor einschenken. Dies klappte leider zu selten und so blieben einige hundertprozentige Chancen ungenutzt. Trotzdem war die Überlegenheit der Hallertauerinnen einfach zu groß, sodass der TSV im dritten Spiel auch einen locker heraus gespielten dritten Sieg einfahren konnte. So stand nach Ablauf der 40 Minuten ein deutlicher 16:8 Erfolg für den TSV Mainburg zu Buche.

Fazit:

Durch den Turniersieg haben die Mainburgerinnen in der 2.Qualifikationsrunde die Möglichkeit in die Landesliga-Qualifikation einzusteigen. Es freut mich unheimlich für unsere Mädel’s, dass sie einmal die Gelegenheit bekommen Landesligaluft zu schnuppern. Sicherlich wird das eine ganz andere Nummer. Aber wir gehen hier als klarer Außenseiter ins Rennen und können deshalb vollkommen frei aufspielen. Ohne diesen Druck könnte ich mir durchaus vorstellen, dass wir ein ganz passables Turnier abliefern werden, also einfach mal abwarten was letztendlich rauskommt. Sehr zufrieden war ich mit der kämpferischen Einstellung der Mannschaft, aber wir müssen versuchen unsere Fehler im Spielaufbau zu minimieren bzw. abzustellen, denn die werden in der LL-Qualifikation meistens mit Gegentreffern bestraft. Sehr gefreut hat mich die Tatsache, dass Verena Seidl nach fast einem Jahr Verletzungspause endlich wieder mit an Bord ist. Sie hat gegen Taufkirchen einen guten Einstand gezeigt und hätte mit ein bisschen mehr Glück auch gleich noch einen Treffer erzielen können.

Aufstellung mit Toren:

Alexandra Stehr (Tor), Christina Neumaier (1), Kristina Dodig (6), Simone Huber (1), Sandra Bauer (7), Julia Sommerer (20/5), Louisa Bergermeier (2), Marie Ströer (7/1), Katharina Sommerer (1) und Verena Seidl

Tabelle:

Rang:         Mannschaft:                        Spiele:                            Tore:                Punkte:

1                TSV 1861 Mainburg         3     3 (2/1)      0     0                45:35                      6:0

2               SC Weßling                        3     2 (2/0)      0     1 (0/1)      50:36                      4:2

3               TSV Neubiberg                 3     1 (0/1)       0     2 (1/1)       43:39                      2:4

4              TSV Taufkirchen               3     0                0     3 (1/2)       24:52                      0:6

12.02.2012

Weibliche A-Jugend gewinnt nach einem eher durchwachsenen Rückrundenstart endlich wieder souverän!

Mit gemischten Gefühlen fuhren die Mainburger Gäste am späten Sonntag Nachmittag zum TSV Taufkirchen, war die Rückrunde bis zum jetzigen Zeitpunkt doch eher durchwachsen gelaufen. In den vergangenen Spielen konnten die jungen Handballdamen nicht an die gezeigten Leistungen der Vorrunde anknüpfen und mussten deshalb gegen die SG Moosburg und zuletzt im Heimspiel gegen den TSV Schleißheim wichtige Punkte abgeben mit denen im Umfeld der Mannschaft niemand so richtig gerechnet hatte. Aus diesem Grund waren die Hallertauerinnen vorgewahrt. Eine weitere Niederlage da wäre auch der 4. Tabellenplatz in Gefahr, sollte der TSV Schleißheim am gleichen Tag beim TSV Indersdorf spielend, punkten. Noch dazu hatte man sich in der Hinrunde zuhause gegen die quirligen Vilsstädterinnen nicht gerade mit Ruhm bekleckert und sich eher von der schwachen Seite präsentiert. Man war also gewahrt im Mainburger Lager.

Gleich zu Beginn der Begegnung das gleiche Bild wie auch schon in den Spielen zuvor. Mainburg begann verhalten, nervös und in einigen Aktionen auch deutlich sichtbar unkonzentriert. Dies bestraften die Hausherrinnen umgehend und setzten sich mit 2:0 und 3:1 gleich einmal um zwei Tore ab. Es dauerte fast 15 Minuten bis die Gäste aus Mainburg besser ins Spiel fanden. Jetzt endlich lief der Ball sicherer durch die eigenen Reihen und der Vorsprung der Heimmannschaft schmolz dahin. Beim Stand von 6:5 war es dann endlich soweit, die erste Gästeführung leuchtet auf der Anzeigetafel auf und diese Führung sollte Mainburg bis zum Ende der Partie nicht wieder abgeben, nein im Gegenteil immer weiter ausbauen. Nur noch einmal beim Stand von 6:7 aus Sicht der Heimmannschaft betrug der Mainburger Vorsprung nur ein einziges Tor. Ab diesem Zeitpunkt wuchs er stetig an. Bis zum Pausenpfiff des souverän leitenden Schiedsrichters Herbert Mähner vom MTV Pfaffenhofen erspielten sich die Gäste aus der Hallertau eine sechs Tore Führung (Halbzeitstand: 13:7 aus Mainburger Sicht). Nach dem Seitenwechsel fingen die Gäste dort an wo sie vor der Pause aufgehört hatten, nämlich mit sehenswerten Kombinationen und schnellem Konterspiel. Binnen weniger Minuten aufgrund eines 6:1 Laufes, wuchs der Mainburger Vorsprung auf 19:8 an und die Partie war bereits in der 40. Spielminute zu Gunsten der Gäste entschieden. In den verbleibenden 20 Spielminuten ließen es die Hallertauerinnen dabei bewenden, den erspielten Vorsprung zu verwalten. Beide Mannschaften spielten in dieser Phase der Partie einen sehr ansehnlichen Handball und so fielen auf beiden Seiten noch einige sehenswerte Tore. Schlussendlich konnten die Mainburger Gäste einen auch in dieser Höhe verdienten 27:15 Erfolg einfahren.

Heute war ich mit der Leistung meiner Mannschaft durchaus zufrieden. Wir haben uns nicht, wie leider in den Spielen zuvor geschehen, durch eine schlechtere Phase in unserem Spiel negativ beeinflussen lassen. Das heißt, wir haben heute keine unnötigen Zeitstrafen bekommen, wir haben uns auch nicht mit uns selbst beschäftigt, sondern wir haben uns heute mit dem Gegner auseinander gesetzt. Dieses Problem (unnötige Zeitstrafen, etc.) habe ich, wie auch schon in den letzten Trainingseinheiten, kurz vor der Begegnung noch einmal explizit angesprochen und die Mädchen haben sich super an die Absprache gehalten. Kompliment an alle Beteiligten für diese souveräne Leistung heute. Wenn wir so in den verbleibenden Spielen gegen den TV Altötting (2x) und gegen die Gäuboden Kängurus auftreten, können wir durchaus noch den ein oder anderen Punkt einfahren, der uns dann hoffentlich unserem Ziel obere Tabellenhälfte ein gutes Stück näher bringen sollte. (Zitat: Trainer Paul Sommerer)

Aufstellung mit Toren:

Laura Hauenschild und Alexandra Stehr (beide Tor), Kristina Dodig (3), Simone Huber, Sandra Bauer (5), Theresa Mihajlovic (5), Julia Sommerer (9/3), Louisa Bergermeier (2), Marie Ströer (3) und Katharina Sommerer

05.02.2012

Weibl. A-Jugend zeigt zwei Gesichter:  Mit 18:18 Unentschieden gegen Schleißheim nach 12:3 Führung noch gut bedient

Wer hätte das nach den ersten 20 Spielminuten gedacht, dass man letztendlich mit dem 18:18 Unentschieden gegen Schleißheim mehr als zufrieden sein musste. Jetzt aber der Reihe nach. Nach dem zwischenzeitlichen 0:1 Rückstand fanden die jungen Mainburger Handballdamen gleich zu ihrem Spiel. Aggressiv in der Deckung und kaltschnäuzig im Angriff so lief es über weite Strecken der ersten Halbzeit. So war es nicht verwunderlich, dass die Gästetrainerin Inge Schobert bereits nach 6 ½ Minuten beim Stand von 4:1 für Mainburg ihr Team-Timeout in Anspruch nahm um ihre Mannschaft neu einzustellen. Von diesem kurzen Intermezzo völlig unbeeindruckt stürmten die Gastgeberinnen weiter die Festung der Gäste und bauten ihren Vorsprung durch insgesamt 8 Tore in Folge auf 8:1 aus. Erst jetzt erzielten die Gäste ihren zweiten und bald darauf ihren dritten Treffer. Trotz dieser beiden Gästetreffer bauten die Hallertauerinnen ihre Führung weiter aus. (Zwischenstand: 12:3 aus Mainburger Sicht)

Alles aber auch wirklich Alles deutete auf einen souveränen Mainburger Erfolg hin. Doch plötzlich war es vorbei mit der Mainburger Herrlichkeit. Im Angriff wurden die Bälle ein ums andere Mal leichtfertig vergeben oder direkt in die Hände des Gegners gespielt. So fand Schleißheim zurück in eine Begegnung die eigentlich schon verloren schien. Bis zum Halbzeitpfiff des schwachen Ingolstädter Schiedsrichters der dem Spiel zu keinem Zeitpunkt gewachsen war verkürzten die Gäste noch um vier Tore auf 12:7. Noch bestand für Trainer Paul Sommerer kein Grund zur Besorgnis. In der Halbzeitpause ermahnte der Mainburger Coach seine Mannschaft sich wieder mehr mit sich und dem Spiel als mit den Gegnern und deren körperbetonten Spielweise zu beschäftigen. Insbesondere wurde dabei das taktische Verhalten der Mainburger Deckung im Bezug auf die beiden gegnerischen Kreisläufer angesprochen. Diese meist gut gesetzten Sperren der Gäste auf den Halb- und Außenpositionen brachten die Münchner Vorstädter immer wieder in aussichtreiche Wurfpositionen, welche dann entweder direkt zu Toren führten, oder 7m-Strafwürfe nach sich zogen, den dann die beste Werferin der Gäste, Stefanie Hain sicher verwandelte. Aber die Worte verhalten leider im Nichts. Schleißheim witterte jetzt Morgenluft nachdem sie den Vorsprung der Gastgeberinnen beim Stand von 13:11 zum ersten Mal wieder auf zwei Tore verkürzen konnten. Mainburg kämpfte weiter mehr mit sich selbst und den vergebenen Chancen konnte in der Folge wieder auf 16:12 davon ziehen. Jetzt da noch ca. 10 Minuten zu spielen waren schien das Spiel zu Gunsten der Hausherrinnen entschieden zu sein. Doch was sich dann in den letzten Minuten abspielte ging sprichwörtlich nicht mehr auf die oft zitierte Kuhhaut. Erst schickte der unsichere Schiedsrichter Katharina Sommerer wegen eines Allerweltsfoul für zwei Minuten vom Feld und als ob dass noch nicht genug war holte sich Theresa Mihajlovic heuer bereits zum wiederholten Mal eine 2 Minuten Zeitstrafe wegen der Kritik einer Schiedsrichterentscheidung ab. Dies nutzen die Gäste konsequent gegen die nun noch mehr verunsicherten Gastgeberinnen aus. Fünf Tore in Folge war die Konsequenz dieser beiden Zeitstrafen und weiterer Unaufmerksamkeiten im Mainburger Deckungsverbund. Jetzt da man plötzlich selbst mit dem Rücken zur Wand stand fingen die Mainburgerinnen noch einmal an zu fighten. Marie Ströer besorgte mit einer feinen Einzelleistung den 17:17 Ausgleich. Doch schon im Gegenzug konnten die Gäste wieder in Führung gehen. Noch blieb den Mainburgern knapp 40 Sekunden Zeit um wenigstens noch das Unentschieden zu retten. Julia Sommerer bewies einmal mehr Nervenstärke und verwandelte den nach einem Foul an Sandra Bauer verhängten 7m-Strafwurf zehn Sekunden vor Ende der Partie zum 18:18 Endergebnis.

So was wie heute habe ich schon lange nicht mehr, vielleicht sogar überhaupt noch nicht erlebt. Wie man ein bereits entschiedenes Spiel so leichtfertig aus der Hand geben kann, ist mir ein völliges Rätsel. Was mich besonders ärgert ist die Tatsache, dass einzelne in der Mannschaft sind die durch ihre Undiszipliniertheiten diese Spiele negativ beeinflussen, das geht überhaupt nicht. Ich denke da werden wir intern mal in aller Ruhe ausführlich drüber reden müssen. So kann und will ich das nicht stehen lassen. Sollten wir nächste Woche beim TSV Taufkirchen nicht wieder eine konzentrierte Leistung über die volle Spieldauer abrufen können wird dies sicherlich auch keine leichte Partie. Gegen Taufkirchen haben wir uns zuhause bereits sehr schwer getan, da ist absoluter Siegeswille gefragt wenn wir die Punkte mit nach Mainburg nehmen wollen.  (Zitat: Trainer Paul Sommerer)

 Aufstellung mit Toren:

Alexandra Stehr und Laura Hauenschild (beide Tor), Christina Neumaier, Simone Huber, Sandra Bauer (1), Theresa Mihajlovic (5), Julia Sommerer (7/5), Louisa Bergermeier, Marie Ströer (3) und Katharina Sommerer (2)

29.01.2012

Gut gespielt aber trotzdem verloren!

Weibliche A-Jugend verliert auch das Rückspiel gegen die SpVgg Altenerding mit 21:26 Toren

Ein wenig verschlafen schauten die jungen Mainburger Handballdamen schon drein, als sie am vergangenen Sonntagmorgen um 07:30 Uhr die Reise nach Altenerding antreten mussten. Trotzdem fanden sie nach einigen Anlaufschwierigkeiten, welche sich vorwiegend auf die rechte Abwehrseite eingrenzen ließen, doch einigermaßen in die Partie gegen den favorisierten Tabellenzweiten. So konnten die Hallertauerinnen den anfänglichen 7:3 Rückstand mit drei Treffern in Folge binnen weniger Spielminuten auf lediglich ein Tor (Spielstand 6:7 aus Mainburger Sicht) verkürzen. Doch nun zogen die Semptstädterinnen ihrerseits die Zügel wieder an. Fast jeder Angriff der SpVgg führte letztendlich zu einem Treffer. Unterstützt wurden sie zu diesem Zeitpunkt auch von der Mainburger Abschlussschwäche. Hätten die Gäste, die sich ihnen bietenden Chancen genutzt, hätten sich die Gastgeberinnen mit Sicherheit nicht wieder bis auf 6:12 absetzen können. Die restliche Spielzeit der 1. Halbzeit nutzte Mainburg sich wieder auf 9:13 heranzukämpfen.

Nach dem Seitenwechsel konnte Mainburg kurzzeitig auf 10:13 verkürzen, ehe die Gastgeberinnen ihre Führung wieder mit drei Toren in Folge auf 10:16 ausbauen konnten. Wer gedacht hatte, dass sich die Gäste aus der Hallertau jetzt geschlagen geben würden, sah sich getäuscht. Anders als noch vor Wochenfrist im Heimspiel gegen Moosburg legten sie noch einmal alles in die Waagschale und verkürzten den Vorsprung mit teilweise sehenswerten Kombinationsspiel und einstudierten Spielzügen auf nur noch zwei Tore (Spielstand 15:17 aus Mainburger Sicht). Postwendend legten die Altenerdinger wieder einen Treffer vor, aber Mainburgs Antwort zum 16:18 folgte in direkten Gegenzug. Dennoch merkte man den Gästen jetzt doch deutlich an, dass die zwei Aufholjagden sehr viel Kraft gekostet hatten. Nicht die Tatsache, dass man sich in der Folgezeit keine Chancen mehr erarbeiten konnte, nein wieder war es die mangelnde Chancenauswertung, die es den Gastgeberinnen ermöglichte ihren Vorsprung wieder auf 6 Tore (Spielstand 19:25) auszubauen und die Partie zu ihren Gunsten zu entscheiden. Letztendlich mussten sich die wacker kämpfenden Gäste aus Mainburg mit 21:26 geschlagen geben.

Heute war ich mit meiner Mannschaft trotz der Niederlage eigentlich ganz zufrieden. Sie haben sich immer wieder in die Begegnung zurück gekämpft, obwohl der Rückstand sowohl im ersten, als auch im zweiten Abschnitt bereits auf 6 Tore angewachsen war. Wir haben heute wirklich alles probiert um die Partie noch zu unseren Gunsten zu drehen. Leider hat es heute noch nicht geklappt. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass uns dieses Spiel genügend Selbstvertrauen für die kommenden Partien geben sollte, um den angestrebten  Tabellenplatz in der oberen Hälfte endgültig zu sichern. Wenn wir so gegen den TSV Schleißheim spielen, wie heute über weite Strecken des Spiels sollten wir die nächsten zwei Punkte auf der Habenseite einfahren können. (Zitat: Trainer Paul Sommerer)

 Aufstellung mit Toren:

Laura Hauenschild und Alexandra Stehr (beide Tor), Christina Neumaier (1), Kristina Dodig (1), Simone Huber (1), Sandra Bauer, Julia Sommerer (7/2), Theresa Mihajlovic (4), Louisa Bergermeier, Marie Ströer (6) und Katharina Sommerer (1)

22.01.2012

Weibl. A-Jugend zieht gegen die SG Moosburg mit 23:31 Toren klar den Kürzeren!

Am vergangenen Sonntag standen sich mit dem TSV Mainburg und der SG Moosburg die beiden Verfolger des Spitzenduos Altötting und Altenerding gegenüber. Ein für beide Mannschaften sehr wichtiges und wohl vorentscheidendes Spiel um den begehrten Platz 3 in der Tabelle. Dabei lagen alle Vorteile eigentlich auf Mainburger Seite hatten sie doch die Partie in der Hinrunde auswärts in Moosburg nach aufopferungsvollen Kampf knapp mit 22:20 für sich entscheiden können. Wie auch schon im Hinspiel begann die Partei zunächst sehr ausgeglichen. Keine der beiden Mannschaften konnte sich mehr als um ein Tor absetzen. Erst Mitte der ersten Halbzeit fand Mainburg besser ins Spiel und erspielte sich mit sehenswerten Kombinationsspiel beim Stand von 11:7 einen vier Tore Vorsprung. Doch plötzlich riss der Faden im Mainburger Spiel. Immer öfter verfingen sich die Gastgeberinnen in der offensiven 4:2 Deckung der Gäste. Angetrieben von Lisa Dick fand Moosburg wieder ins Spiel zurück und konnte den Mainburger Vorsprung Tor um Tor verkürzen. Mit einem 5:0 Lauf gelang kurz vor dem Seitenwechsel die erste Führung der Gäste. Doch die Mainburgerinnen fighteten und glichen die Führung postwendend wieder aus. Beim Stand von 12:13 aus Mainburger Sicht wurden die Seiten gewechselt. Während der Halbzeitpause versuchte Trainer Paul Sommerer seiner Mannschaft neuen Mut zu machen, den die hing gedanklich immer noch der leichtfertig vergebene vier Tore Vorsprung nach. Nach dem Seitenwechsel ging es minutenlang hin und her. Wie auch schon in Halbzeit Eins, gelang es zunächst keiner Mannschaft sich mehr als zwei Tor abzusetzen (Stand 15:16 aus Mainburger Sicht). Doch Moosburg war an diesem Tag mental einfach eine ganze Ecke stärker, als die Hallertauerinnen. Aufgrund konsequenter Abwehrarbeit, und konsequenter Chancenverwertung im Angriff ließ den Vorsprung der Isarstädterinnen kontinuierlich anwachsen. Über 15:19, 16:21 bauten sie den Vorsprung beim Stand von 17:25 erstmals auf acht Tore aus. Jetzt ca. 10 Minuten vor Ende der Begegnung war der Siegeswille der Heimmannschaft endgültig gebrochen. Moosburg verwaltete in den verbleibenden Spielminuten bis zum Schlusspfiff den Vorsprung souverän und gewann die Partie hochverdient mit 31:23.

Heute haben wir gegen die sehr effektive Moosburger Deckung nur anfänglich ein gutes Mittel gefunden und konnten dadurch das Spiel zumindest eine Halbzeit lang offen gestalten. Leider ist es meiner Mannschaft in der zweiten Halbzeit nicht mehr gelungen die richtige Einstellung zu Spiel und Gegner wieder zu finden. Was mich furchtbar ärgert ist die Tatsache, dass wir uns zu sehr mit uns selbst beschäftigt haben, anstatt uns auf das Spiel zu konzentrieren. Aber auch die ein oder andere völlig unnötige Zweiminutenstrafe hat uns völlig aus dem Konzept gebracht. Wenn du deshalb gut eine Viertelstunde in Unterzahl spielen musst, ist das wirklich mehr als bitter. Die sich aufgrund der Überzahl zwangsläufig ergebenden Freiräume haben die Moosburgerinnen wirklich clever genutzt und so bleibt uns nur ihnen zum verdienten Sieg zu gratulieren. Sollten wir beim kommenden Auswärtsspiel in Altenerding am 29.01.2012 ebenso desolat spielen wie heute in Halbzeit Zwei dann können und müssen wir uns auf einiges gefasst machen. (Zitat: Trainer Paul Sommerer)

Aufstellung mit Toren:

Laura Hauenschild und Alexandra Stehr (beide Tor), Christina Neumaier, Kristina Dodig (4), Simone Huber (2), Sandra Bauer, Theresa Mihajlovic, Julia Sommerer (11/3), Louisa Bergermeier (1), Marie Ströer (4) und Katharina Sommerer (1)

15.01.2012

A-Juniorinnen weisen TSV Indersdorf zum Rückrundenstart der BOL-Altbayern mit 29:25 Toren in die Schranken!

Ähnlich wie auch schon im Hinspiel verschliefen die Gäste aus der Hallertau den Beginn des Partie völlig. Ganz im Gegensatz dazu gingen die Gastgeber aus dem Dachauer Hinterland zu Werke. Konzentriert und aggressiv ließen sie die Mainburger überhaupt nicht zu ihrem gewohnten Spiel kommen. Immer wieder erstickten sie die  Mainburger Angriffsbemühungen bereits im Keim und kamen selbst mit gut heraus gespielten Kombinationen immer wieder gefährlich vor das Mainburger Gehäuse. Binnen weniger Minuten konnten sich auf 4:0 absetzen. Erst jetzt nach ca. 8 Spielminuten bedingt durch die Hereinnahme von Alexandra Stehr, welche die bis dahin glücklose agierende Laura Hauenschild im Tor ablöste stand die Abwehr sattelfester. Jetzt fiel es den Indersdorferinnen wesentlich schwerer weitere Tore zu erzielen. Vor allem aber brachte eine weitere taktische Umstellung innerhalb der Mannschaft endlich neuen Schwung und Energie ins Mainburger Spiel. Jetzt angetrieben von der an diesem Tag überragend aufspielenden Julia Sommerer, welche die krankheitsbedingt geschwächte Sandra Bauer auf der Rückraummitte-Position ablöste, spielten die Gäste schneller, ideenreicher und deshalb effektiver. Tor um Tor schwand der Vorsprung der Heimmannschaft und beim Stand von 4:4 war der Ausgleich geschafft. In den folgenden Spielminuten entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Indersdorf legte ein Tor vor, Mainburg glich postwendend aus. Erst nach ca. 20 Spielminuten konnten sich die Gäste aus der Hallertau beim Stand von 8:9 aufgrund von vier Toren in Folge auf 12:9 etwas absetzen. In dieser Phase und in den verbleibenden Minuten der ersten Halbzeit spielten die jungen Mainburger Handballdamen einen einstudierten Spielzug nach dem anderen und kamen dadurch gleich reihenweise zu sehenswerten Toren. Beim Stand von 16:12 aus Mainburger Sicht wurden die Seiten gewechselt. Nach Wiederanpfiff des umsichtig leitenden Schiedsrichters Wolfgang Melzer vom TSV Bergkirchen bauten die Gäste aus der Hallertau ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Auch jetzt in Abschnitt Zwei setzte Julia Sommerer nicht nur aufgrund ihrer insgesamt dreizehn Treffer, sondern auch aufgrund von vielen präzisen Anspielen auf ihre Mitspielerinnen weiter die Akzente und die anderen gut ins Szene. Die sich bietenden Chancen wurden fast zur Gänze in Tore umgemünzt. Beim Stand von 24:16 aus Mainburger Sicht Mitte der zweiten Halbzeit war die Partie zu Gunsten der Gäste entschieden. Leider schlichen sich in der Schlussphase noch ein paar Unkonzentriertheiten ins Mainburger Spiel ein was es den jungen Damen aus Indersdorf ermöglichte Ergebniskosmetik zu betreiben. Schlussendlich blieb es jedoch bei einem Alles im Allem verdienten 29:25 Erfolg der jungen Handballdamen des TSV 1861 Mainburg gegen den TSV Indersdorf.

Nach einem eher schwachen Beginn haben wir nach einigen taktischen Wechseln besser ins Spiel gefunden. Während der gesamten Partie haben mich heute neben Julia als Spielmacherin und Antreiberin sowie Alexandra im Tor vor allem Simone die fast die gesamte Partie für Julia auf der rechten Außenbahn spielen musste wirklich mehr als überzeugt. Sie hat heute vier wunderschöne und im Spielverlauf sehr wichtige Tore erzielt. Gleiches gilt auch Katharina und Marie, die zwar heute nicht ganz so stark und kompromisslos wie sonst in der Abwehr gespielt haben, dafür aber vier bzw. fünf sehenswerte Treffer erzielen konnten. Insgesamt gesehen war es eine recht abwechslungsreiche Begegnung zweier motivierter Mannschaften mit dem Gott sei Dank besseren Ausgang für uns. Am kommenden Sonntag im Spiel gegen den direkten Konkurrenten um Tabellenplatz 3, der SG Moosburg können wir uns weder einen solchen Start noch so viele Fehler wie in der Schlussphase leisten wenn wir den Platz als Sieger verlassen wollen. (Zitat: Trainer Paul Sommerer)

Aufstellung mit Toren:

Laura Hauenschild und Alexandra Stehr (beide Tor), Kristina Dodig, Simone Huber (4), Sandra Bauer (1), Theresa Mihajlovic (2), Julia Sommerer (13/6), Louisa Bergermeier, Marie Ströer (5) und Katharina Sommerer (4)

10.12.2011

Erste Saisonniederlage der weiblichen A-Jugend: Mainburg verliert das Spitzenspiel der BOL-Altbayern mit 18:23 Toren gegen die SpVgg Altenerding

Eine gute Halbzeit reichte leider nicht aus, um gegen den Titelaspiranten aus Altenerding als Sieger das Parkett zu verlassen. Ein weiterer Grund für die Niederlage war wohl auch, dass die jungen Mainburger Handballdamen das Fehlen einer ihrer Leistungsträgerinnen (Theresa Mihajlovic) nicht zu 100% kompensieren konnten.

Gleich von Beginn der Begegnung an, zeigten die Gäste warum sie zu recht zu den Titelanwärtern in der BOL-Altbayern gezählt werden. Mit schnellem variablen Spiel brachen sie immer wieder in den Mainburger Deckungsverbund ein und konnten sich bereits nach wenigen Minuten über 3:0 und 5:1 um vier Tore absetzen. Erst jetzt fanden die Gastgeberinnen besser ins Spiel und konnten mit drei schön heraus gespielten Toren auf 4:5 verkürzen. Doch so schnell dieses Zwischenhoch gekommen war, so schnell verfolg es auch wieder. Altenerding konnte nun schalten und wallten wie es wollte und legte einen 7:0 Lauf hin. Eigentlich war die Partie zum jetzigen Zeitpunkt bereits  entschieden. In den restlichen zehn Spielminuten der ersten Halbzeit verlief die Partie dann wieder ausgeglichen und Mainburg konnte den Vorsprung der Gäste von 12:4 auf 13:7 verkürzen. Während der Halbzeitpause versuchte Trainer Paul Sommerer seine Spielerinnen wieder aufzubauen und appellierte an die Mannschaft an die eigene Stärken zu glauben. Doch auch zu Beginn der zweiten Halbzeit das gleiche Spiel. Mainburg schloss die Angriffe meist zu überhastet ab, oder hatte Pech bei einigen Lattentreffern und wurde dafür postwendend von den routinierten Gästen bestraft. 15:7, da war er wieder der acht Tore Vorsprung der Gäste. Dieser Vorsprung hatte bis zur Mitte der zweiten Halbzeit bestand. Jetzt endlich, da das Spiel endgültig zu Gunsten der Gäste entschieden war, fanden die Hallertauerinnen zu ihrem Spiel. Tor um Tor mit einem 7:2 Lauf aus der Sicht der Gastgeberinnen verringerte sich der Vorsprung und beim Stand von 19:16 und Ballbesitz schien plötzlich wieder alles möglich. Leider scheiterten die Gastgeberinnen erneut an der guten Natalie Sieracki im Tor der Gäste und kassierten postwendend den nächsten Treffer durch die überragende Gästespielerin Katharina Essigmann. Alleine zwölf Tore davon sechs 7m-Strafwürfe trug sie zum Erfolg ihrer Mannschaft bei. So plätscherte das Spiel die letzten sieben, acht Spielminuten so dahin. Mainburg schaffte es in den verbleibenden Minuten nicht mehr dem Spiel noch eine Wende zu geben und so gewann die SpVgg Altenerding dieses Spitzenspiel der BOL-Altbayern letztendlich verdient mit 23:18 Toren.

Mit der ersten Halbzeit konnte ich heute leider nicht zufrieden sein, da haben wir einfach nicht konzentriert genug gespielt um den routinierten Spielerinnen aus Altenerding etwas entgegensetzten zu können. Da merkt man einfach den Altersunterschied zwischen den beiden Teams. Altenerding ist im Schnitt um 1 1/2 Jahre älter als meine Mannschaft. Und dabei spielt nicht nur die körperliche Unterlegenheit eine große Rolle, sondern vor allem die bei uns noch nicht so stark ausgeprägte Cleverness, wie man auch solche Spiele für sich entscheidet. Trotz des klaren Rückstands zur Pause hat meine Mannschaft nie aufgesteckt sich bis auf drei Tore wieder herangekämpft und in der zweiten Halbzeit mehr als eindrucksvoll unter Beweis gestellt was mit Kampf und Einsatz alles machbar ist. Da haben alle gesehen, dass wir nicht zu unrecht da oben in der Tabelle stehen. Deshalb stimmt mich diese Niederlage auch nicht traurig, sondern zeigt mir, dass wir auch gegen solche Gegener durchaus eine Chance haben zu gewinnen, wenn es uns gelingt über 60 Minuten konzentriert und mit hohem Tempo und Einsatz zu spielen. Wir haben in der zweiten Halbzeit alles in die Waagschale geworfen und diese nicht unverdient mit 11:10 für uns entscheiden. Platz 3 in der Tabelle mit 10:2 Punkten, dass kann sich wirklich sehen lassen. Wir werden nach Weihnachten wieder ins Training einsteigen und weiterhin hart an uns arbeiten. Ich denke wenn wir es schaffen mit soviel Engagement Handball zu spielen wie bis jetzt, dann wird die Mannschaft auch in der Rückrunde bestimmt noch einige weitere Siege einfahren. (Zitat: Trainer Paul Sommerer)

Aufstellung mit Toren:

Laura Hauenschild und Alexandra Stehr (beide Tor), Christina Neumaier, Kristina Dodig (3), Simone Huber (1), Sandra Bauer (2), Julia Sommerer (8/6), Louisa Bergermeier (2), Marie Ströer (2) und Katharina Sommerer

22.11.2011

Weibliche A-Jugend gewinnt trotz erneut schwacher Leistung zuhause gegen die SG Gäuboden Kängurus mit 30:25 Toren!

Etwas verbessert gegenüber der Begegnung vor Wochenfrist gegen den TSV Taufkirchen zeigten sich dieses Mal die A-Jugend Handballerinnen des TSV Mainburg. Wenigstens mit der Angriffleistung konnte Trainer Paul Sommerer bei insgesamt dreißig erzielten Toren zufrieden sein, obwohl es bei besserer Chancenauswertung durchaus hätten wesentlich mehr sein können. Ganz im Gegensatz dazu stand das Rückzugsverhalten seiner Mannschaft nach vergebenen Angriffen. Viel zu träge, teilweise schon behäbig zog man sich in die Abwehr zurück, was den schnellen Spielerinnen der Gäuboden Kängurus zumindest fünfzehn Tore nach Tempogegenstößen einbrachte. Eine der wenigen die sich hier fast schon mit dem Mute der Verzweiflung dagegenstemmte war wie schon des Öfteren in dieser noch jungen Saison Katharina Sommerer. Durch ihren unermüdlichen Einsatz, konnte sie wenigstens den ein oder anderen Steilangriff des Gegners erfolgreich unterbinden.

Dabei sah es zunächst ganz gut aus, für die Gastgeberinnen aus der Hopfenstadt. Nach einer sehr ausgeglichenen Anfangsphase in der es keinem der beiden Mannschaften gelang sich entscheidend abzusetzen, konnte man erstmals beim Zwischenstand von 8:3 fünf Tore zwischen sich und die Gäste legen. Als der Vorsprung dann wenig später auf 12:6 angewachsen war, folgte der erste von insgesamt zwei Leistungseinbrüchen im Mainburger Spiel. Innerhalb weniger Minuten gelang es den Gästen den Vorsprung quasi zu egalisieren. In dieser Phase lief bei den Mainburgerinnen praktisch gar nichts mehr zusammen. Immer wieder wurden Bälle schon im Spielaufbau leichtfertig verschenkt und die Gäste aus der Region Gäuboden nahmen die Geschenke dankbar an. So waren es nur noch zwei magere Törchen, welche die Hallertauerinnen als Vorsprung (Halbzeitstand 14:12) mit in die Kabinen nehmen konnten.

Nach dem Seitenwechsel erwischten die Gäste den besseren Start glichen nach gerade einmal drei Spielminuten aus und waren bis zum Stand von 16:16 ein ebenbürtiger Gegner. Erst jetzt legten die Mainburgerinnen wieder eine Schippe drauf und konnten sich 23:18 absetzen. Da war er wieder der ominöse fünf Tore Vorsprung. Doch auch schon wie in Halbzeit eins hielt ein neuerlicher Bruch im Mainburger Spiel Einzug. Binnen weniger Minuten gestattete man den Gästen durch leichte Tore ins Spiel zurück zu kommen. So schwand der Vorsprung erneut auf lediglich zwei Tore und Nervosität machte sich breit. Doch wie auch schon in Abschnitt Eins gelangen speziell Theresa Mihajlovic, aber auch Marie Ströer, sowie Julia und Katharina Sommerer in dieser spielentscheidenden Phase wichtige Tore für ihr Team. Aber auch Alexandra Stehr hatte einen guten Tag erwischt und brachte nun die Kängurus des Öfteren mit ihren tollen Paraden zur Verzweiflung. Erneut wuchs der Vorsprung auf fünf Tore an den die jungen Handballdamen dann bis zum Ende der Partie erfolgreich verteidigen und das Spiel verdientermaßen mit 30:25 Toren für sich entscheiden konnten.

Nun kommt es am 10.12.2011 um 12:30 Uhr beim Aufeinandertreffen der TSV Handballerinnen gegen die Mannschaft der SpVgg Altenerding zum Spitzenspiel der Bezirksoberliga Altbayern. „Da müssen wir viel konzentrierter zu Werke gehen, wollen wir hier auch nur den Hauch einer Chance haben, das Spiel zu gewinnen. Solche Leistungsschwankungen wie heute gezeigt wären gegen Altenerding tödlich. Gott sei Dank bleiben uns noch knapp zwei Wochen Zeit, um die Mannschaft auf Spiel und Gegner einzustimmen. Klar ist Altenerding der klare Favorit. Die haben nur um ein Haar die Qualifikation zur Landesliga verpasst und zum Zweiten sind wir mit Abstand die jüngere und damit natürlich auch die unerfahrerne Mannschaft. Wenn mir einer vor der Saison gesagt hätte, dass wir verlustpunktfrei nur getrennt durch das etwas schlechtere Torverhältnis zum Tabellenführer auf Platz Zwei der Tabelle stehen hätte ich den für absolut verrückt erklärt. Ich bin absolut stolz auf das bisher Erreichte und damit natürlich auch auf meine Mannschaft. Ich denke die Mädchen haben momentan Angst vor sich Selbst und können deshalb ihre Leistung nicht mehr so abrufen wie noch vor ein paar Wochen. Darin besteht jetzt im Besonderen meine Aufgabe und zwar den Mädchen den Druck zu nehmen damit sie wieder frei aufspielen können und zu bereits gezeigter Stärke zurückfinden.“ (Zitat: Trainer Paul Sommerer)

Aufstellung mit Toren:

Laura Hauenschild und Alexandra Stehr (beide Tor), Christina Neumaier, Kristina Dodig (2), Simone Huber (1), Sandra Bauer (1), Theresa Mihajlovic (12), Julia Sommerer (6/1), Marie Ströer (4), Katharina Sommerer (4) und Martina Schöll

15.11.2011

Weibliche A-Jugend gewinnt trotz schwächster Saisonleistung mit 19:16 Toren zuhause gegen den TSV Taufkirchen!

Nachdem es nach 2 Spielminuten bereits 2:0 für die Gastgeberinnen aus Mainburg stand, schien alles wie geplant zu verlaufen. Doch was die Mannschaft dann in den verbleibenden 58 Spielminuten bot, war die wohl schlechteste Leistung dieser Mannschaft seit mehr als zwei Jahren. Einzig und allein Theresa Mihajlovic, war es zu verdanken, dass die Hallertauerinnen als Sieger das Parkett verlassen konnte. Ihr gelangen von der Links-Außenposition zehn zum Teil sehenswerte Treffer für ihre Mannschaft. Sie war an diesem Sonntagnachmittag wirklich die einzige der gesamten Mainburger Mannschaft mit deren Leistung Trainer Paul Sommerer mehr als zufrieden sein konnte.

Was hatte man sich vor dem Spiel alles vorgenommen und nichts aber auch wirklich gar nichts konnte man umsetzen. Von Beginn an wurden die sich bietenden Chancen gleich reihenweise vergeben. Dies hatte zur Folge dass der Gegner immer besser ins Spiel fand und die jungen Mainburger Handballdamen im gleichen Maße immer unsicherer wurden. So war es nicht verwunderlich dass man zum ersten Mal in dieser Saison mit einem 8:9 Rückstand in die Pause ging. Was dann Trainer Paul Sommerer seinen Spielerinnen in der Kabine zu sagen hatte, kann man sich lebhaft vorstellen. Ganz und gar nicht konnte weder er noch die Mannschaft mit dem Gezeigten zufrieden geben.

Nach dem Seitenwechsel änderte sich aber trotz der deftigen Ansprache wenig. Wieder wogte das Spiel bis zum Zwischenstand von 11:13 für Taufkirchen hin und her. Dann klappte es endlich besser auf Mainburger Seite und die Mannschaft erzielte fünf Tore am Stück ohne einen weiteren Gegentreffer der Vilsstädterinnen zu zulassen. Diesen Vorsprung von drei Toren brachten die Hallertauerinnen dann schlussendlich relativ sicher nach Hause.  So endete wohl eines der schwächsten Spiele dieser Mannschaft mit 19:16 Heimerfolg für die Mainburgerinnen.

Sollten wir nächste Woche zuhause gegen die SG Gäuboden Kängurus eine ebenso desolate Leistung an den Tag legen, werden wir nicht den Hauch einer Chance haben. Es bleibt zu hoffen, dass wir uns wieder fangen und zu den alten Tugenden zurückkehren. Wir haben Spiel und Gegner einfach auf die leichte Schulter genommen und das hätte sich beinahe gerächt. Wir werden in den kommenden Trainingseinheiten noch einmal speziell auf die gemachten Fehler eingehen, um sie endgültig abzustellen. (Zitat: Trainer Paul Sommerer)

Aufstellung mit Toren:

Laura Hauenschild und Alexandra Stehr (beide Tor), Christina Neumaier, Kristina Dodig (1), Simone Huber, Sandra Bauer, Theresa Mihajlovic (10), Julia Sommerer (3/2), Marie Ströer (4), Katharina Sommerer (1)

23.10.2011

Weibl. A-Jugend gewinnt in Schleißheim souverän mit 11:23 Toren!

Nach einer spielfreien Woche aufgrund der krankheitsbedingten Spielabsage gegen die SpVgg aus Altenerding, ging es für die Mainburger im Spiel gegen des TSV Schleißheim gegen ein gänzlich unbekanntes Team. Nachdem sich zumindest zwei aus der langen Krankenliste (Marie Ströer und Katharina Sommerer) wieder einsatzfähig gemeldet hatten, musste Trainer Paul Sommerer immer noch auf den Einsatz von Alexandra Stehr, Nici Ringlstetter und die beiden Langzeitverletzten Veri Seidl und Martina Schöll verzichten. Alexandra Stehr (Ausfall nach OP) und Nici Ringlstetter (grippaler Infekt) waren trotzdem nach Schleißheim gekommen, um ihre Mannschaft lautstark zu unterstützen, letztere kam im Laufe der Begegnung noch zu einem Kurzeinsatz (Danke Nici !!!). Aber zunächst blieb den Gästen aus Mainburg ihr momentanes Pech in warsten Sinne des Wortes treu. Beim Einwerfen des Torwartes kurz vor dem Spiel knickte zunächst Laura Hauenschild um und Julia Sommerer wurde von einem Torwurf mitten ins Gesicht getroffen. Beide meldeten sich nach einer kurzen Behandlungspause gerade noch rechtzeitig zu Spielbeginn wieder einsatzbereit.

Aber Mainburg startete alles andere als verheißungsvoll in die Partie. Die etwas offensivere Deckung der Gastgeberinnen aus der Münchner Vorstadt machte ihnen sichtlich Schwierigkeiten. Zwei Fehlpässe hintereinander und schon stand es 2:0 für den TSV Schleißheim. Nun nach ca. 7, 8 Spielminuten kamen die Hallertauerinnen zwar besser ins Spiel kamen auch zu ersten Chancen konnten aber leider nichts Zählbares verbuchen. So blieb nur die Möglichkeit, des sehr frühen Team Time-Out (11. Spielminute). In der einen Minute versuchte Trainer Paul Sommerer seine Mannschaft neu einzustellen. Ihr müsst die vorgezogene Mitte-Abwehrspielerin besser hinterlaufen um die gesamte Deckung in Schwierigkeiten zu bringen und in der eigenen Deckung müssen wir endlich besser abzählen damit nicht immer wieder eine der Angreiferinnen frei zu Wurf kommt. Doch erst nach ca. 20 Minuten Spielzeit klappte es endlich besser. Endlich wurde in der Abwehr herzhafter zugepackt und die Angriffsbemühungen der Gastgeberinnen kamen ins Stocken aber auch im Angriff lief der Ball nun sicherer durch die eigenen Reihen. Als dann auch noch die Torchancen besser verwertet wurden konnten sich die Mainburger bis zur Pause bereits auf 9:7 Tore absetzen.

Nach dem Seitenwechsel legten die Gäste aus der Hallertau dann noch eine Schippe drauf und vergrößerten ihren Vorsprung binnen acht Minuten auf 15:7 Tore, ohne ein weiteres Gegentor der Schleißheimerinnen zu zulassen. Die vom Schleißheimer Trainer in der 38. Spielminute genommene Auszeit brachte nicht den gewünschten Erfolg und Mainburg vergrößerte den Vorsprung bis ca. 5 Minuten vor Ende der Partie auf 23:9 Tore. Erst jetzt da alles entschieden war, gestattete man den Gastgeberinnen noch einmal zwei Tore am Stück zum Endstand von 23:11 Toren.

„Hätten wir gleich zu Beginn besser ins Spiel gefunden wäre die Partie nicht unnötig lange spannend geblieben. In der zweiten Halbzeit haben wir dann endlich den Handball gespielt der uns momentan so erfolgreich macht. Aus einer sehr gut postierten Abwehr heraus, können wir dann unser schnelles Spiel aufziehen. Diese schnelle Art des Spiels halten viele Mannschaften meist nur 40 – 45 Minuten durch und so können wir einem bis dahin engem Spiel doch noch eine Wende geben.“ (Zitat: Trainer Paul Sommerer)

Aufstellung mit Toren:

Laura Hauenschild (Tor), Christina Neumaier, Kristina Dodig (6), Simone Huber, Sandra Bauer (2), Theresa Mihajlovic (4), Julia Sommerer (5/4), Louisa Bergermeier (1), Marie Ströer (4/1), Katharina Sommerer (1) und Nicole Ringlstetter

17.10.2011

Handball A-Jugend bleibt ungeschlagen an der Tabellenspitze

Durchwachsen gespielt, aber trotzdem gewonnen, so lautete das Fazit der Mainburger  A-Jugend am vergangenen Samstag. Gegen die Mannschaft des TSV 65 Dachau konnten die Jungs von Trainer Florian Möser zwar nicht an die Leistung vor Wochenfrist gegen Moosburg anknüpfen, siegten aber dennoch ungefährdet mit 30:26 und bleiben mit dem dritten Sieg im dritten Saisonspiel weiterhin an der Tabellenspitze der Bezirksoberliga.

Während der gesamten ersten Halbzeit fanden die Gastgeber nicht wirklich zu ihrem druckvollen Angriffsspiel, dass sie in den ersten beiden Begegnungen ausgezeichnet hatte. Man ließ sich durch die extrem langen Angriffe der Gäste aus der Reihe bringen und schloss die eigenen Angriffe häufig zu schnell und zu überhastet ab.  Außerdem ließ die Chancenauswertung an diesem Nachmittag sehr zu wünschen übrig, es wurden klarste Chancen zu leichtfertig liegen gelassen und so schaffte es man nicht sich von den Dachauern abzusetzen, wenn sich die Chance dazu bot. Zwar konnten die Gäste kein einziges Mal selbst in Führung gehen, aber mit mehr als drei Treffern gerieten sie auch nie in Rückstand. Beim äußerst knappen Spielstand von 15:14 wurden dann die Seiten gewechselt.

Scheinbar fand Florian Möser bei der Pausenansprache die richtigen Worte, denn zu Beginn der zweiten 30 Minuten konnten sich die Mainburger langsam aber sicher absetzen. Beim 21:16 nach 40 Minuten hatte man sich erstmals einen 5-Tore Vorsprung erkämpft. Aber wer gedacht hatte, jetzt läuft das Spiel in ruhigeren Bahnen sah sich getäuscht. Wiederum durch Nachlässigkeiten in der Abwehr und durch das Vergeben zahlreicher Möglichkeiten, brachte man den Gegner wieder zurück ins Spiel und beim 23:21 betrug der Vorsprung dann nur mehr 2 Treffer. Aber die Spieler um Kapitän Christoph Würfl ließen sich die Butter nicht mehr Brot nehmen. Wieder, wie bereits in Moosburg, brachte Dominik Joekel in den letzten 15 Minuten frischen Wind ins Mainburger Angriffsspiel und sorgte mit 2 Treffern und drei an ihm verursachten Strafwürfen wieder für einen 4-Tore Vorsprung. Diesen ließ man sich auch bis zum Schlusspfiff der Ingolstädter Unparteiischen nicht mehr nehmen, so dass dann die Begegnung mit 30:26 endete. Das wirklich erfreuliche an diesem Spiel war die Tatsache, dass sich alle eingesetzten Spieler in die Torschützenliste eintragen konnten, wobei Maxi Sandt mit 5 Treffern wieder bewies, dass er sich mittlerweile zu einem absoluten Leistungsträger in diesem Team entwickelt hat.

Aufstellung/Tore:

Hannes Möser (Tor), Patrick Scholz (Tor), Andreas Huber (Tor), Maxi Sandt (5), John Ettenhuber, Christoph Würfl und Alex Rieder (je 4), Axel Trathnigg und Christoph Kautzki (je 3), Mathias Kastner, Dominik Joekel und Alex Homann (je 2), Michael Fischbäck (1)

09.10.2011

Handball A-Jugend auch auswärts erfolgreich

Auch im zweiten Saisonspiel blieb die A-Jugend der Handballabteilung erfolgreich. Im Auswärtsspiel bei der SG Moosburg erzielte man, nach einer vor allem in kämpferischer Hinsicht herausragenden Partie, einen 35:29 Erfolg.

Vor der Begegnung waren die Mainburger durch den Auswärtssieg der Moosburger in Waldkraiburg mehr als gewarnt und man wollte versuchen den körperlich sehr robusten Rückraum des Gegners nicht ins Spiel kommen zu lassen. Aber das misslang in den ersten Minuten der Partie gründlich. Die Gastgeber starteten sehr konzentriert in Abwehr und Angriff und nach einem 4:1 Zwischenstand nach 5 Minuten schien es, als könnten die Moosburger die Begegnung nach Belieben dominieren. Aber dann erwachte der Kampfgeist auf Mainburger Seite. Der Rückstand wurde ausgeglichen und die zahlreichen Zuschauer sahen plötzlich eine Gästemannschaft die um jeden Ball fightete und im Angriff immer wieder durch Alex Rieder, Maxi Sandt und John Ettenhuber Akzente setzen konnte. Auch in der Abwehr lief es jetzt besser, da man den gefährlichsten Gästeschützen in permanente Manndeckung nahm, was dem Spiel der Moosburger sichtlich schadete. Matthias Kastner, dem diese Aufgabe in der ersten Hälfte größtenteils zufiel, löste diese auch hervorragend. Auch der Gästetrainer versuchte dieses Mittel um den TSV-Angriff zu bremsen, indem er Alex Rieder und Axel Trathnigg in doppelte Manndeckung nehmen ließ. Aber in diesem Fall funktionierte das nicht, denn die TSV`ler nutzten die sich dadurch bietenden Räume ein ums andere Mal zu Torerfolgen und man konnte sich beim Stand von 12:8 erstmals mit 4 Toren absetzen. Diesen 4 Tore Vorsprung hielten die Mainburger dann auch bis zum Pausenpfiff des Altenerdingers Schiedsrichters, so dass man beim Stand von 13:17 die Seiten wechselte.

In den ersten 5 Minuten der zweiten Hälfte nahmen sich die Jungs von Trainer Florian Möser scheinbar eine Auszeit, denn irgendwie schien es als wären sie noch mit den Gedanken in der Kabine. Die Gastgeber nutzten dies aus und verkürzten bis auf 16:17 und die Moosburger Fans witterten Morgenluft. Aber die TSV`ler fingen sich wieder und beim 21:17 hatten sie sich wieder ihren 4 Tore Vorsprung erkämpft.  In den folgenden 20 Minuten blieb es dann auch bei diesem Abstand, die Gastgeber verkürzten auf 3 und postwendend erzielten die Mainburger wieder ihrerseits einen Treffer . Beeindruckend auf TSV Seite war aber, dass sie sich auch durch insgesamt 8 Strafwürfe (gegenüber 2 für Mainburg) und 10 Zeitstrafen incl. einer roten Karte für John Ettenhuber nicht aus der Ruhe bringen ließen.  In der gesamten Begegnung schafften sie es jede Unterzahlsituation schadlos zu überstehen. Brenzlig wurde es noch einmal, als es beim Stand von 28:31 wiederum einen 7m-Strafwurf für Moosburg gab und sich dadurch nochmal eine Chance bot das Spiel evtl. zu drehen. Aber der bis dahin 7mal vom Punkt erfolgreiche Spieler scheiterte am insgesamt sehr gut haltenden Hannes Möser im Mainburger Tor und im Gegenzug stellte der insgesamt neunmal erfolgreiche Maxi Sandt den alten Abstand wieder her. Sehr wichtig waren auch die beiden Tore von Dominik Joekel in der Schlussphase, der die sich bietenden Chancen eiskalt nutzte.  In diesem Fall zeigt es sich dass sich das übergreifende Training von B und A-Jugend bezahlt macht, denn die noch in der B-Jugend spielberechtigten Christoph Kautzki, Maxi Sandt, Matthias Kastner, Dominik Joekel und Michael Fischbäck zeigten durch die Bank, dass sie auch eine Altersstufe höher problemlos mithalten können.

In den letzten Minuten der Begegnung baute man den Vorsprung weiter aus, der Kampfgeist der Gastgeber war ebenfalls erloschen und so endete die Partie mit einem 35:29 Sieg der Mainburger, der auch, bedingt durch die geschlossene Mannschaftsleistung, in der Höhe in Ordnung geht.

Am kommenden Samstag treffen die Spieler um Kapitän Christoph Würfl zuhause um 15 Uhr auf den TSV Dachau, die ebenfalls mit einem Sieg in die Saison gestartet sind.

Aufstellung/Tore:

Hannes Möser (Tor), Pat Scholz (Tor), Maxi Sandt (9), Alex Rieder (6), John Ettenhuber (5), Christoph Kautzki (4), Axel Trathnigg und Christoph Würfl (je 3), Alex Homann und Dominik Joekel (je 2), Matthias Kastner (1) und Michael Fischbäck

A-Jugend Mädl’s gewinnen überraschend in Moosburg mit 22:20 Toren!

Eigentlich gingen die Mainburger A-Jugendmädl’s nach dem Dafürhalten ihres Trainers Paul Sommerer als Außenseiter in die Begegnung mit der SG Moosburg. Aber der hatte wohl nicht mit dem eisernen Siegeswillen seiner Mädchen gerechnet und sollte über die gesamte Partie eines Besseren belehrt werden. Nur zwei Mal sollte Moosburg überhaupt in Führung gehen bzw. diese auf zwei Tore ausbauen können. Zum ersten Mal, nach wenigen Sekunden des Spiels zur 1:0 Führung. Dann entwickelte sich bis zum Pausenpfiff des souverän leitenden Schiedsrichter Felix Skopan (MTV Pfaffenhofen) ein ausgeglichenes Spiel. Aber auch schon in der ersten Hälfte konnte man des Öfteren erkennen, dass die Gastgeber ihre liebe Not mit den Gästen hatten und es immer wieder die Niederbayerinnen waren, die die Akzente setzten. So lief Moosburg praktisch die gesamte erste Hälfte einen ein manchmal sogar einem zwei Tore Rückstand hinterher. Erst kurz vor dem Pausenpfiff gelang der ersehnte 10:10 Ausgleich. Nach dem Seitenwechsel fanden die Hallertauerinnen schneller ihren Rhythmus und konnten sich folglich auf 14:11 absetzen. Doch eine unnötige 2 Min. Zeitstrafe brachte die Isarstädterinnen wieder heran. Jetzt wogte das Spiel wie auch schon in Abschnitt „Eins“ hin und her. Legte Mainburg ein Tor vor, erzielte Moosburg prompt den Ausgleich. Bis zum Spielstand von 17:17 nach ca. 45 Spielminuten konnte sich keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen. Dann verließen die Mainburgerinnen kurzzeitig die Kräfte. Die daraus resultierenden Unaufmerksamkeiten im Mainburger Deckungsverbund nutzen die Moosburgerinnen geschickt aus, um sich ihrerseits auf 19:17 abzusetzen. Zu diesem Zeitpunkt hatten viele einheimische Zuschauer den Eindruck, als sollte ihre Mannschaft das bessere Ende für sich haben. Doch das taktisch genommene Team Timeout auf Mainburger Seite, dass nur ein Ziel hatte, nämlich den Spielfluss der Heimmannschaft zu unterbrechen, erzielte den erhofften Effekt. Jetzt warfen die jungen Mainburgerinnen noch einmal alles in die Waagschale. Mit dem Mute der Verzweiflung und dem allgegenwärtigen Kampfgeist erzielten die Gäste aus der Hallertau vier Tore am Stück und konnten sich zwei Minuten vor Ende der Partie auf 21:19  absetzen. Eine Minute vor Ende der Partie verkürzte Moosburg noch einmal auf 20:21 und stellte ihre Deckung sofort auf eine offene Manndeckung um. Doch die jungen Mainburgerinnen ließen sich durch die taktische Variante nicht mehr aus dem Konzept bringen. Durch eine klasse Einzelleistung konnte Mainburgs Spielmacherin Sandra Bauer nur noch regelwidrig am Torwurf gehindert werden und Julia Sommerer verwandelte den ersten von insgesamt sechs zugesprochenen 7m-Strafwürfen zum alles entscheidenden  22:20 für Mainburg.

Hätten wir die sich bietenden Chancen bereits in dieser 1. Halbzeit konsequent genutzt, dann hätten wir schon zur Halbzeit durchaus um fünf, sechs Tore führen können. Alleine fünf 7m-Strafwürfe und zumindest genauso viele Tempogegenstöße haben wir in beiden Abschnitten leichtfertig vergeben. Dadurch haben wir die Moosburgerinnen unnötig lange im Spiel gehalten. Dies können wir uns am kommenden Sonntag zuhause gegen die SpVgg Altenerding nicht erlauben, wenn wir den ein oder anderen Punkt in Mainburg behalten wollen. Trotz der sagen wir mal, verbesserungswürdigen Chancenauswertung, bin ich mit der Leistung meiner Mannschaft doch sehr zufrieden. Heute haben wirklich alle bis zum Umfallen gefightet und sich als Mannschaft mit Siegeswillen präsentiert. Aus einer wirklich geschlossenen Mannschaftsleistung haben mich sowohl die Leistung unsere beiden Torhüterinnen (Laura Hauenschild und Alexandra Stehr), aber auch die klasse Leistung unserer Flügelflitzer Theresa Michajlovic und Julia Sommerer besonders überzeugt.

Aufstellung mit Toren:

Laura Hauenschild und Alexandra Stehr (beide Tor), Christina Neumaier, Kristina Dodig (2), Simone Huber (1), Sandra Bauer (1), Theresa Mihajlovic (5), Julia Sommerer (8/1), Louisa Bergermeier (2), Marie Ströer (1), Katharina Sommerer (2) und Nicole Ringlstetter

03.10.2011

A-Jugend startet mit souveränem Sieg in die BOL Saison

Ein mehr als geglückter Start gelang der männlichen A-Jugend am vergangenen Samstag in ihrem ersten Saisonspiel. Gegen den Auftaktgegner, den TSV Schleißheim, ließen die Schützlinge von Trainer Florian Möser nichts anbrennen und siegten auch in der Höhe verdient mit 28:17 und fuhren so die ersten beiden Punkte ein.
Vor der Begegnung herrschte noch etwas Unsicherheit im Mainburger Lager, da man nach den Abgängen von Magnus Wybranietz und Alex Rauner, sowie dem schulisch bedingtem Fehlen von Rainer Schiller und einer durchwachsenen Vorbereitung, nicht genau wusste wo man leistungsmäßig steht.
In den ersten 15 Minuten der Begegnung schien diese Unsicherheit aber völlig unbegründet, da die Mainburger einen regelrechten Blitzstart hinlegten und schnell über 3:0, 5:1 und 7:3 führten.
Es sah danach aus als wollten die TSV’ler gleich von Anfang an klare Verhältnisse schaffen. Aber dann schlich sich ein gewisser Schlendrian in der Abwehr ein und auch die Angriffe wurden teilweise überhastet abgeschlossen, sodass man den Gegner durch eigenes Verschulden plötzlich wieder ins Spiel brachte. Die Schleißheimer konnten bis zur 25. Minute bis auf 11:9 verkürzen und erst in den letzten fünf Minuten der ersten Hälfte fingen sich die Gastgeber wieder und gingen mit einer 14:10 Pausenführung in die Kabine.
Zwar konnten die Gäste nochmal auf 14:11 verkürzen, aber dann nagelte Hannes Möser im Mainburger Tor seinen Kasten regelrecht zu und im Angriff waren es immer wieder Alex Rieder, Alex Homann und Maxi Sandt die die sich bietenden Chancen nutzten und eine 19:11 Führung nach 40 Minuten herauswarfen. Ab der 35. Minute musste Florian Möser den wichtigen Mittelblock in der Abwehr umstellen, da sowohl Alex Rieder als auch Christoph Würfl bereits mit zwei Zeitstrafen belastet waren und Gefahr liefen eine rote Karte zu kassieren. Ab diesem Zeitpunkt lag die Verantwortung in der Abwehr bei Christoph Kautzki und Maxi Sandt, die beide noch in der B-Jugend spielen. Diese Aufgabe lösten sie zur vollsten Zufriedenheit ihres Trainers.  In den letzten 20 Minuten der Begegnung konnten dann die Jungs um Kapitän Christoph Würfl ihren Vorsprung kontinuierlich ausbauen und bei Abpfiff des Münchner Unparteiischen stand es dann 28:17 für die Mainburger.
Erfreulich aus Trainersicht war die gesamte Mannschaftsleistung, auf die sich weiter aufbauen lässt. Was dieser Sieg wert ist, zeigt sich nächsten Sonntag, wenn es zur ebenfalls erfolgreichen SG Moosburg geht.

Aufstellung (Tore):

Hannes Möser (Tor), Andreas Huber (Tor), Patrick Scholz (Tor), Alex Rieder (8), Alex Homann (6), Maxi Sandt (6), Christoph Kautzki (5), Christoph Würfl (2), Axel Trathnigg (1), John Ettenhuber, Matthias Kastner, Dominik Jökel

03.10.2011

Mainburg schlägt den TSV Indersdorf zum Saisonauftakt in eigener Halle mit 24:18 Toren!

Ganz anders als noch im März diesen Jahres, als sich beide Mannschaften noch als B-Jugendliche in der Bezirksliga West gegenüber standen, verlief dieses Mal die Partie aus Mainburger Sicht. Konzentriert und aggressiv gingen die Gäste aus dem Dachauer Hinterland zu Werke und ließen die Mainburger überhaupt nicht zu ihrem gewohnten Spiel kommen. Immer wieder erstickten sie die  Mainburger Angriffsbemühungen bereits im Keim und kamen meist per Tempogegenstoß zu einfachen Toren. Insgesamt fünf Abspielfehler leisteten sich die jungen Mainburger Handballdamen in den ersten 30 Minuten und alle samt wurden von Katrin Eder zielsicher verwandelt. Erst zum Ende der ersten Halbzeit kamen die Hallertauerinnen besser ins Spiel und konnten den zwischenzeitlichen drei Tore Vorsprung der Gäste praktisch mit dem Pausenpfiff auf lediglich ein Tor verkürzen. Aber nicht die schwache Angriffsleistung gab Grund zur Kritik. Auch die sonst so sattelfeste Abwehr bekam in Abschnitt Eins die variablen Angreiferinnen nie in den Griff. All diese Punkte waren Bestandteil der doch etwas lauteren Pausenansprache von Trainer Paul Sommerer, der ganz und gar nicht mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden sein konnte. Nach dem Seitenwechsel zunächst das gleiche Bild. Wieder führte ein individueller Fehler zu einem weitern Treffer der Gäste. Jetzt endlich beim Stand von 9:11 aus Mainburger Sicht legten die Spielerinnen von Chefanweiser  Paul Sommerer ihre bis dahin für alle spürbare Nervosität ab. Von einem Moment zum nächsten stimmte endlich die Abstimmung in der Abwehr. Dies hatte zur Folge, dass den Gästen in den folgenden zehn Spielminuten kein einziger weiterer Treffer gelingen sollte. Mainburg indes erzielte deren acht (45. Spielminute: 17:11). Dann zog die Gästetrainerin die Notbremse und nahm das überfällige Team Time-Out in Anspruch um den Angriffswirbel der Hopfenstädter zu unterbinden. Aber auch durch diese taktische Variante ließen sich die Gastgeberinnen nicht mehr aus dem Konzept bringen. Konsequent in der Abwehr und variabel im Angriff erhöhten sie zwischenzeitlich ihren Vorsprung auf 20:12 bzw. 22:14 Tore. In den verbleibenden Spielminuten gestatteten sie den Gästen aus Indersdorf noch ein wenig Ergebniskosmetik. Schlussendlich stand ein Dank der zweiten Halbzeit verdienter 24:18 Erfolg zu Buche, der für die kommenden Spiele Grund zur Hoffnung geben sollte. Wenn wir diese Abwehrleistung der zweiten Halbzeit für die kommenden Partien konservieren können, braucht uns nicht Angst zu sein. Dann sollten wir normalerweise auch mit den erfahreneren Teams aus Moosburg oder auch Schleißheim mithalten können. Die Mannschaften aus Altenerding bzw. Altötting sind für mich die Meisterschaftfavoriten. In dieser Saison werden wir sicherlich auch das ein oder andere Mal auch als Verlierer vom Platz gehen, sind wir doch zusammen mit dem TSV Indersdorf die mit Abstand jüngste Mannschaft der BOL. Trotzdem wollen wir natürlich so viele Spiele gewinnen wie eben möglich. Ziel für das erste Jahr im A-Jugendbereich ist es, einen vorderen Mittelfeldplatz zu erreichen. (Zitat: Trainer Paul Sommerer)

Aufstellung mit Toren:

Laura Hauenschild und Alexandra Stehr (beide Tor), Christina Neumaier (1), Kristina Dodig (1), Simone Huber, Sandra Bauer (3), Theresa Mihajlovic (3), Julia Sommerer (9/6), Louisa Bergermeier, Marie Ströer (5/1), Katharina Sommerer (2) und Nicole Ringlstetter

29.03.2011

Mainburg gewinnt auch das letzte Spiel der Saison mit 17:8 in Karlsfeld

Mit 32:0 Punkten und einer Tordifferenz von 375:132, schloss die weibliche B-Jugend das Kapitel Bezirksliga West wie erwartet erfolgreich ab.

Auch in der letzten Begegnung hatte man nie den Eindruck, dass die Gäste aus der Hallertau das Spiel würde verlieren können, aber ganz so souverän wie noch das Hinspiel verlief die Partie dann doch nicht. Maximal drei Tore trennten die Gastgeberinnen aus Karlsfeld und ihre Kontrahentinnen aus Mainburg in der ersten Halbzeit. Dabei stand die Abwehr doch gewohnt sicher, aber die Offensive, sonst ja eine besondere Stärke der Mainburger, war an diesem Sonntagnachmittag alles andere als eine Offenbarung. Immer wieder wurden die in der Abwehr gewonnen Bälle zu überhastet nach vorne gespielt oder die sich bietenden Chancen nicht konsequent genutzt. So konnten die Gastgeber mit dem 4:7 Halbzeitstand durchaus zufrieden sein, lagen sie im Hinspiel vor ein paar Monaten in Mainburg doch noch mit 0:14 zurück. In der Halbzeitpause sprachen Trainer Paul Sommerer und seine Mannschaft noch einmal die gemachten Fehler an und die jungen Handballdamen gelobten Besserung für Abschnitt Zwei. Doch mehr als eine etwas bessere Angriffleistung als im Halbzeit Eins, sprang nicht dabei heraus.  Zu groß war die Vorfreude auf die kleine interne Meisterschaftsfeier direkt im Anschluss an die Begegnung, sodass die jungen Mainburger Handballdamen dieses letzte Spiel eigentlich nie so richtig ernst genommen hatten. So plätscherte das Spiel trotz dreier Tore der Mainburgerinnen in Folge (Zwischenstand 10:4 aus Mainburger Sicht) weiter so dahin.  So blieb der Vorsprung bis ca. 5 Minuten vor Spielende konstant bei sechs Toren. Nun erhöhten die Gäste noch einmal das Tempo und so gelangen wie auch gleich nach dem Wiederanpfiff noch einmal drei Tore in Folge zum Endstand von 8:17.

Nach der offiziellen Übergabe der Meisterschaftsurkunde durch Stv. BV Jugend Michael Zartner kannte der Jubel bei den Gästen aus Mainburg keine Grenzen mehr und die Feier konnte beginnen.

Wir haben heute mit Sicherheit eines unserer schlechteren Spiele der Saison gemacht, sind aber nie in ernste Gefahr geraten das Spiel aus den Händen zu geben. Über die gesamte Saison gesehen waren wir mit Abstand die beste Mannschaft und haben uns die Meisterschaft redlich verdient. Die Mannschaft ist zu einer richtig verschworenen Gemeinschaft zusammen gewachsen, bei der sich keine zu schade war für die anderen zu laufen und zu kämpfen. Alle Spielerinnen haben sich in der abgelaufenen Saison enorm weiterentwickelt. Mit dieser Leistung hätten wir auch in der BOL ein ernstes Wörtchen um die Meisterschaft mitgeredet. Das Ganze macht in jedem Fall Mut für die anstehenden Aufgaben der neuen Saison, in der wir als wohl jüngstes Team komplett in den A-Jugendbereich wechseln werden. Ich denke das wir auch da mit den anderen Teams werden mithalten können, auch wenn sie uns körperlich teilweise weit überlegen sein werden. (Zitat: Trainer Paul Sommerer)

Aufstellung mit Toren:

Laura Hauenschild und Alexandra Stehr (beide Tor), Christina Neumaier, Kristina Dodig (5), Simone Huber (2), Sandra Bauer (2), Julia Sommerer (5/4), Louisa Bergermeier (1), Marie Ströer (1), Nicole Ringlstetter und Katharina Sommerer (1)

21.03.2011

Versöhnlicher Abschluss einer verkorksten Rückrunde für die B-Jugend

Am Sonntag gelang der männlichen B-Jugend in ihrem letzten Saisonspiel zuhause ein knapper, aber verdienter 25:23 Erfolg über den MTV Pfaffenhofen. Durch diesen Sieg belegen die TSV`ler jetzt einen guten 4ten Platz in der Schlusstabelle, wobei in dieser Saison definitiv mehr möglich gewesen wäre.

Nach „7“ Auswärtsspielen in Folge freuten sich die Jungs vom Trainergespann Martin und Florian Möser regelrecht, wieder in der eigenen Halle vor eigenem Publikum spielen zu können. Zwar musste man auf den erfolgreichsten Torschützen in dieser Saison, Magnus Wybranietz, wegen Verletzung verzichten und auch Markus Krauss fehlte wegen Krankheit, so dass mit Andreas Huber und mit Matthias Kastner nur noch der Ersatztorwart sowie ein C-Jugend Spieler auf der Bank waren.

Der Beginn der Begegnung verlief ziemlich ausgeglichen, zwar gingen die TSV`ler, bei denen Alex Rieder von der ersten Minute an manngedeckt wurde,  mit 1:0 in Führung, aber die Gäste konnten postwendend ausgleichen. Anschließend entwickelte sich ein Spiel bei dem sich die Mainburger langsam absetzen konnten, aber ihre Angriffe im Gegensatz zu den Ilmstädtern oft schnell und überhastet abschlossen und die sich bietenden Chancen auch häufig vergaben. In dieser Phase hatten sie es Hannes Möser im Mainburger Kasten zu verdanken, der sein Tor förmlich zunagelte und klasse Paraden am Stück zeigen konnte, dass der Vorsprung über 5:3 bis auf 10:7 zur Halbzeit anwuchs.

In Hälfte 2 sah es die ersten 15 Minuten ganz so aus als würden die Mainburger Nachwuchshandballer einem ungefährdeten Sieg entgegensteuern. Durch schnelles Spiel von hinten raus konnten immer wieder schöne Treffer erzielt werden und der Vorsprung bis zur 40ten Minute auf 20:14 ausgebaut werden.

Aber dann folgte wiederum das, was sich die gesamte Rückrunde wie ein roter Faden durch das Mainburger Spiel zieht. Plötzlich und ohne Grund verliert die Mannschaft komplett den Faden und es häufen sich haarsträubende Fehler die postwendend zu Gegentoren führen und man gibt die Begegnung komplett aus der Hand. Plötzlich wurden die Angriffe ohne jegliche Vorbereitung abgeschlossen, man kassierte dumme 2-Minuten Strafen und in der Überzahl verkürzten die Gäste ihren Rückstand Stück für Stück. 3 Minuten vor Schluss sah es dann ganz so aus als gäben die Mainburger auch dieses Mal einen sicher geglaubten Sieg aus der Hand, denn die Pfaffenhofener konnten die Partie komplett drehen und ihrerseits mit 23:22 in Führung gehen. Aber dieses Mal fügten sich die TSV`ler nicht dem Schicksal, sondern sie drehten das Spiel noch einmal. Trotz der überflüssigen roten Karte von Kapitän Alex Rieder schafften die unermüdlich kämpfenden Mainburger durch Matthias Kastner, Christian Sedlmeier und Cornelius Sentjurc noch 3 Treffer und in der Abwehr ließen sie nichts mehr zu, so dass die Begegnung letztendlich verdient mit 25:23 endete.

Besonders hervorheben muss man dieses mal Christian Sedlmeier, der trotz Krankheit und geschwächtem Körper über 50 Minuten vorbildlich kämpfte und die Mannschaft führen musste, sowie Matthias Kastner der sowohl in Abwehr wie im Angriff eine sehr gute Leistung zeigte die er auch mit 3 Treffern krönen konnte.

Aufstellung/Tore:

Hannes Möser (Tor), Andreas Huber (Tor), Cornelius Sentjurc (7), Christian Sedlmeier und Alex Rieder (je 5), Matthias Kastner und Christoph Kautzki (je 3), Axel Trathnigg (2), Markus Emslander

20.03.2011

Mainburger fertigt Verfolger TSV Indersdorf durch meisterliche Leistung in eigener Halle mit 21:11 Toren ab!

Gleich von Beginn an, waren die Mainburgerinnen voll konzentriert. Jeder Fehler des Gegners wurde bestraft und konsequent in Tore umgemünzt. Dabei war wieder einmal die hervorragend postierte Abwehr ausschlaggebend. Immer wieder rannten sich die Gäste aus Indersdorf darin fest oder schlossen ihre Angriffe, aufgrund der tollen Abwehrleistung der Gastgeberinnen, zumeist überhastet ab. Was dennoch auf das Tor der Hausherrinnen kam war eine sichere Beute von Torhüterin Laura Hauenschild, die wirklich einen Sahnetag erwischt hatte. So parierte sie in Abschnitt Eins neben zahlreichen Würfen auch noch vier 7m-Strafwürfe der Gäste. Waren die Hausherrinnen dann erst einmal in Ballbesitz, ging es zumeist rasend schnell in Richtung gegnerisches Gehäuse. Neun Tore in Folge standen nach ca. siebzehn Spielminuten auf der Habenseite zu Buche. Den Gästen hingegen gönnte man bis zu diesem Zeitpunkt kein Einziges. Erst zum Ende der ersten Halbzeit kamen die Gäste besser in Tritt und konnten die Partie offener gestalten. Mit einem 11:3 aus Mainburger Sicht, verabschiedeten sich beide Mannschaften in die Kabine. In der Halbzeitpause sprach Trainer Paul Sommerer seinen Spielerinnen ein großes Lob für das Gezeigte aus Abschnitt Eins aus. Nach der Pause hütete Alexandra Stehr an Stelle von Laura Hauenschild das Mainburger Tor und machte ihre Sache ebenfalls sehr gut. Gleich nach dem Seitenwechsel zunächst das gleiche Bild. Mainburg dominierte weiter nach Belieben. Weitere zwei sehenswerte Treffer zum 13:3 waren die Folge. Nun da das Spiel bereits entschieden war, schalteten die Hallertauerinnen merklich zurück und ermöglichten so den Gästen aus Indersdorf eine Begegnung auf Augenhöhe. Trainer Paul Sommerer nutzte die Gunst der Stunde um mit verschiedenen Aufstellungsvarianten zu experimentieren. Der zuvor erspielte 10 Tore Vorsprung, geriet nie in Gefahr und hatte bis zum Schluss der Begegnung Bestand. So endete eine die Partie letztendlich mit einem hochverdienten 21:11 Erfolg des TSV Mainburg.

„Ich bin mit der Leistung der Mädchen heute wirklich sehr zufrieden, auch wenn wir es wieder einmal nicht geschafft haben, über 50 Minuten die Konzentration aufrecht zu erhalten. Was wir bis zur 20 Minute gespielt haben war wirklich sehr sehr gut. Das macht mir Mut für die kommende Saison, wenn wir, als wahrscheinlich jüngstes Team, in die A-Jugend wechseln. Aber zuerst kommt noch unser letztes Saisonspiel nächste Woche in Karlsfeld. Das wollen wir unbedingt noch für uns entscheiden, um unser zweites Saisonziel ohne Punktverlust Meister zu werden, in die Tat umzusetzen. Sollten wir das wirklich schaffen, wovon ich eigentlich ausgehe, dann gibt das bestimmt eine tolle Saisonabschlussfeier“ (Zitat: Trainer Paul Sommerer)

Aufstellung mit Toren:

Laura Hauenschild und Alexandra Stehr (beide Tor), Christina Neumaier, Kristina Dodig (3), Simone Huber (1), Sandra Bauer (2), Julia Sommerer (10/5), Louisa Bergermeier, Marie Ströer (3), Nicole Ringlstetter und Katharina Sommerer (2)

Knappe Niederlage trotz großen Kampfgeists

Eine insgesamt unverdiente 23:25-Heimniederlage musste unsere weibliche A-Jugend im letzten Saisonspiel gegen den TSV Bergkirchen einstecken.

In den ersten Minuten schien es, als sei die Truppe der Trainer Otto Faber und Marian Schön noch gar nicht auf dem Spielfeld, sodass sich die Gäste nach einer kurzen Abtastphase sehr schnell über 3:5 auf 4:10 absetzen konnten. Nach einer Auszeit setzten die Spielerinnen die hierbei erhaltenen Hinweise dann konsequent um, sodass sie sich bis zum Halbzeitpfiff bis auf ein Tor herankämpfen konnten. In der Halbzeitpause nahmen sich die jungen Mainburgerinnen fest vor, sich nicht wieder überraschen zu lassen, was zunächst auch überzeugend gelang. Sehr schnell konnten die Hausherren zum 14:14 ausgleichen und es entwickelte sich eine kampfbetonte, aber stets faire Begegnung, bei der sich bis zum 19:19 kein Team absetzen konnte; die Führung wechselte nahezu bei jedem Angriff. Nach 48 Minuten gelang es den jungen Mainburgerinnen erstmals, einen Zwei-Tore-Vorsprung herauszuarbeiten, der aber in den folgenden Minuten durch Wurfpech und Konzentrationsfehler der Mainburgerinnen sehr schnell von den Gästen egalisiert und zu deren 23:21-Führung ausgebaut wurde. Nach einer erneuten Auszeit erkämpften sich die TSVlerinnen den 23:23-Ausgleich und hatten auch noch zweimal die Chance, in Führung zu gehen. Nachdem dies trotz großen Einsatzes aller Spielerinnen misslang, konnten die Gäste das 24:23 erzielen. Auch der letzte Mainburger Angriff brachte nichts mehr ein, im Gegenteil, die Bergkirchner konnten in den letzten Sekunden sogar noch das 25:23 erzielen.

Um in der Abschlusstabelle der Bezirksoberliga Altbayern Platz 3 halten zu können, ist man nun auf Schützenhilfe der Altenerdingerinnen bei ihrem Nachholspiel gegen Bergkirchen angewiesen.

Für den TSV spielten: Marie-Theres Ströer, Marion Sommerer (beide Tor), Katja Rieder, Märtha Köster (beide 7), Fine Ströer (4), Tina Duscher (3), Katharina Sommerer (2), Sinem Düzgün, Pia Galster, Anna Seidl

27.02.2011

B-Jugend Handballerinnen erringen zwei Spieltage vor Saisonende mit einem klaren 26:12 Erfolg gegen Manching vorzeitig die Meisterschaft!

Neben Laura Hauenschild die aufgrund eines Familienfestes nicht am Spiel teilnehmen konnte fehlte dieses mal auch noch Louisa Bergermeier krankheitsbedingt. Bei den Manchinger sah nicht gerade besser aus. So musste Trainer Dieter Rogalski auf seine zwei etatmäßigen Rückraumspielerinnen verletzungsbedingt verzichten und reiste mit insgesamt nur sieben einsatzfähigen Spielerinnen nach Mainburg.

Durch einen noch recht guten Start gingen die Mainburgerinnen schnell mit 4:0 in Führung. Aber kurz darauf war der erste Schwung verebbt. Manching trat merklich auf Bremse und von dieser eher behäbigen Spielweise ließen sich die Gastgeberinnen merklich anstecken. Anstatt das Tempo hoch zu halten und den nur sechs Manchinger Feldspielerinnen mit Tempohandball ordentlich Feuer unterm Hintern zu machen, ließen sich die Hausherrinnen immer mehr einlullen. So war es nicht verwunderlich, dass Manching während der restlichen 15 Spielminuten der ersten Halbzeit die Begegnung durchaus offen gestalten konnte. Noch dazu bekam die ansonsten so starke Mainburger Abwehr die quirlige Nora Wagner nicht in den Griff. Immer wieder gelang es ihr die Mainburger Deckung schlecht aussehen zu lassen und erzielte dabei einige schöne Treffer. Lediglich Alexandra Stehr im Tor wusste in Halbzeit Eins zu gefallen. Es lag größtenteils an ihr, dass Mainburg trotz dieser eher mageren Leistung einen fünf Tore Vorsprung mit in die Kabine nehmen konnte.

Trainer Paul Sommerer machte während der zehnminütigen Halbzeitpause seinem Ärger über das gezeigte Luft. Die Gastgeberinnen drückten jetzt dem Spiel ihren Stempel auf. Endlich wurden die Vorgaben des Trainers beherzigt. Aus einer nun sehr sicheren Abwehr heraus, trugen die jungen Handballdamen ihre typisch schnellen Angriffwellen nach vorne und gewährten den Gästen keinerlei Zeit des Verschnaufens. Aufgrund dieser sehr kraftaufwendigen Spielweise merkte man den Gästen aus Manching sehr bald an, das sie dieses hohe Tempo ohne Auswechselspieler nicht lange werden mitgehen können. Immer wieder versuchten sie deshalb während ihrer eigenen Angriffe den Ball lange in den eigenen Reihen zu halten, das Tempo zu verschleppen und das Spiel somit wieder in den Griff zu bekommen. Letztendlich war diese taktische Variante nicht von Erfolg gekrönt. Mainburg machte in der Abwehr gehörig Druck, konnte somit immer wieder Bälle erobern, um sie dann entweder mittels Tempogegenstoß, oder durch sehenswertes Kombinationsspiel in Tore umzumünzen. Kontinuierlich wuchs der Mainburger Vorsprung in Abschnitt Zwei bis zum Endergebnis von 26:12 Tore an.

Die Manchinger Taktik das Spiel sehr langsam zu machen hat gut funktioniert. Wir sind mit dieser Spielweise überhaupt nicht zurecht gekommen und haben uns in Halbzeit Eins merklich einlullen lassen. Nur gut, dass wir dann in der zweiten Halbzeit endlich unseren gewohnten Rhythmus gefunden haben. Endlich wurde phasenweise recht schneller und effektiver Handball gespielt. Dadurch kamen wir auch zu mehr Torchancen und haben diese zumeist gut genützt. Wir sind zwar jetzt bereits vorzeitig Meister, aber unser zweites Saisonziel „Ohne Punktverlust Meister zu werden bleibt bestehen und wird von uns mit aller Konsequenz weiterverfolgt. (Trainer Paul Sommerer, direkt im Anschluss an die Begegnung)

Aufstellung mit Toren:

Alexandra Stehr (Tor), Christina Neumaier, Kristina Dodig (2), Simone Huber (3), Sandra Bauer (3), Verena Seidl (2), Julia Sommerer (9/2), Marie Ströer (2), und Katharina Sommerer (5)

21.02.2011

Mainburger C-Jugend Handballerinnen besiegen den ETSV 09 Landshut verdient mit 31:7 Toren!

Nach einem eher durchwachsenen Saisonstart kommt die weibliche C-Jugend des TSV immer besser in Fahrt. So konnten sechs der letzten acht Spiele gewonnen werden. Dieser Aufwärtstrend  drückt sich natürlich auch in der Tabelle aus. Bewegte man sich zu Saisonbeginn meist im hinteren Drittel der Tabelle, steht man jetzt bei noch vier ausstehenden Partien Minuspunkt mäßig auf Platz vier der Tabelle. Diesen Platz gilt es nun in den verbleibenden Spielen zu festigen bzw. zu verteidigen.

Nun aber zum Spiel gegen die Mädchen des ETSV 09 Landshut. Von Beginn an merkte man den Mainburgerinnen an, dass sie nach dem Hinspielerfolg nun auch noch das Rückspiel gewinnen wollten. Angetrieben von Julia Sommerer, Verena Seidl und Christina Neumaier, fanden die Mainburger sehr schnell ihren Spielrhythmus und konnten so relativ schnell Tor um Tor zwischen sich und ihre Gegner legen. Es dauerte bis zur 10. Spielminute bis die Gäste überhaupt ihre ersten beiden Treffer zum zwischenzeitlichen 10:2 Spielstand erzielen konnten. Bis zum Pausenpfiff des gut leitenden Unparteiischen konnten die Gäste nur noch ein weiteres Mal jubeln, den Mainburg hingegen gelangen noch weitere sieben Treffer. Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild. Die Hallertauerinnen dominierten die Partie und erzielten ihre Tore praktisch weiter nach Belieben. Über 20:4, 21:5, 27:6 bis hin zum Endergebnis von 31:7 vergrößerten sie praktisch minütlich den Abstand zwischen sich und ihren Gegnerinnen aus Landshut. Natürlich merkt man der Mannschaft an, wenn die B-Jugend erfahrenen Spielerinnen mit an Bord sind. Die treiben die Mannschaft an und gestalten das Spiel. Schön ist aber auch zu sehen, dass bei der ein oder anderen Spielerin eine Leistungssteigerung stattgefunden hat. So drücken neben den oben genannten drei Spielerinnen inzwischen auch Sophia Wagner, Lena Spornraft aber auch Melanie Schreiner dem Spiel ihren Stempel auf.

Also Mädel’s nur weiter so, man merkt es euch an, dass ihr momentan sehr großen Spaß am Handball habt und das schlägt sich auch auf die Leistung nieder.

Aufstellung mit Toren:

Sabine Herold (Tor),  Sophie Lechner, Sophia Wagner (2), Lena Spornraft (1), Isabel Huber, Melanie Schreiner (4), Martina Schöll, Christina Neumaier (6), Verena Seidl (6) und Julia Sommerer (12/3)

21.02.2011

B-Jugend Handballerinnen schlagen die HG Ingolstadt auswärts klar mit 21:5 Toren!!!

Von Beginn an gingen die jungen Mainburger Handballdamen konzentriert zur Sache und zeigten der HG Ingolstadt eindeutig ihre Grenzen auf. Nur einen einzigen Treffer gestattete man den Gastgeberinnen aus der Donaustadt in Abschnitt Eins. Mainburg hingegen erzielte seine Treffer praktisch nach Belieben. Immer wieder wurde dabei Marie Ströer am Kreis frei gespielt, welche die sich bietenden Chancen zumeist sehr zielsicher verwandelte. Nach einer 11:1 Halbzeitführung ließen es die Gäste in Abschnitt Zwei wesentlich gemütlicher angehen. So verschliefen die Hallertauerinnen den Beginn des zweiten Abschnittes praktisch komplett, sodass die Gäste gleich einmal zwei Treffer in Folge erzielen konnten. Nun beim Stand von 11:3 war aber Schluss mit lustig und der Tabellenführer erhöhte die Schlagzahl merklich. Dies hatte zur Folge, dass die Gastgeberinnen, von den Mainburgerinnen unter Druck gesetzt, gleich mehrfach den Ball bereits im Spielaufbau verloren. Die sich daraus ergebenden Chancen wurden eiskalt in Tore umgemünzt. Aber auch so war die Abwehrarbeit der Mainburger Gäste wieder das Herzstück. Immer wieder wurden Bälle erfolgreich geblockt und die Bemühungen der Gastgeberinnen damit praktisch im Keim erstickt. Aufbauend auf diese Abwehr setzte sich Mainburg in der Folge bis auf 18:3 Tore ab. Erst jetzt gelangen der HG Ingolstadt ihre beiden letzten beiden Treffer des Spiels zu erzielen, bevor die Mainburgerinnen ihrerseits noch einmal drei Tore zum Endstand von 21:5 oben drauf legten.

Am kommenden Samstag kommt es in Mainburg zum Gipfeltreffen mit Bezirksliga West. Dabei treffen wir auf den Tabellenzweiten aus Manching. Sollten wir dieses Spiel für uns entscheiden können, haben wir unser erstes angestrebtes Ziel, die Meisterschaft, schon einmal sicher. Wie auch schon im Hinspiel, welches wir etwas glücklich mit 16:15 Toren für uns entscheiden konnten, rechne ich mit einer sehr ausgeglichenen Begegnung. Es bedarf in jedem Fall einer sehr konzentrierten Leistung der gesamten Mannschaft, wenn wir hier als Sieger den Platz verlassen wollen. Leider fehlt uns aus familiären Gründen unsere Torhüterin Laura Hauenschild. Bange ist mir dennoch nicht, da wir mit Alexandra Stehr Gott sei Dank noch eine zweite hervorragende Torhüterin in unseren Reihen haben. Ich denke das Spiel wird sich mit Sicherheit in der Abwehr entscheiden. Außerdem sind wir zuhause einfach eine Macht. Da hat uns bisher noch keine Mannschaft in Verlegenheit gebracht. Und diese Serie soll auch gegen Manching weiterhin Bestand haben. (Zitat: Trainer Paul Sommerer)

Aufstellung mit Toren:

Laura Hauenschild und Alexandra Stehr (beide Tor), Christina Neumaier (2), Kristina Dodig (1), Simone Huber (1), Sandra Bauer (4), Verena Seidl, Julia Sommerer (3), Louisa Bergermeier (3), Marie Ströer (6), Katharina Sommerer (1)

Niederlagenserie der männl. B-Jugend hält an

Am Sonntag mussten die Mainburger Nachwuchshandballer die 5te Niederlage im 6ten Auswärtsspiel hintereinander hinnehmen. Gegen die technisch sehr starke Mannschaft aus Altötting unterlag man mit 31:25 Toren, wobei die Niederlage etwas zu hoch ausfällt, da man fast über die gesamte Spielzeit mit dem Gegner mitgehalten hatte und erst in den letzten Minuten das Ergebnis deutlicher wurde.

Gegen die Wallfahrtsstädter mussten die TSV`ler ja bereits in eigener Halle eine verdiente Niederlage hinnehmen und nach den letzten teilweise unglücklichen Niederlagen strotzten die Jungs von Trainer Martin Möser nicht gerade vor Selbstvertrauen.

Aber das fehlende Selbstvertrauen war den Hallertauern in den ersten 15 Minuten überhaupt nicht anzumerken. Fast jeder Angriff wurde mit einem sehenswerten Spielzug in einen Torerfolg umgemünzt und das man sich in dieser Phase nicht absetzen konnte lag ganz einfach an der individuellen Klasse zweier Altöttinger Spieler, die von unserer Abwehr nicht in den Griff zu bekommen waren. So konnten die Gastgeber bis zum 9:9 Zwischenstand immer wieder postwendend ausgleichen. Anschließend nutzten sie eine kleine Schwächephase im Mainburger Angriff, als ein paar Mal unkonzentriert der Ball verloren wurde und setzten sich bis auf 14:10 ab. Diesem Rückstand liefen die TSV`ler bis zum Pausenpfiff des hervorragend leitenden Indersdorfer Schiedsrichters nach, so dass beim Stand von 13:17 aus Mainburger Sicht die Seiten gewechselt wurden.

Die zweiten 25 Minuten glichen dann einem offenen Schlagabtausch. Schnell konnte man den Rückstand auf zwei Tore verkürzen und es keimte wieder Hoffnung bei den mitgereisten Fans auf. Aber dann wurden in einer entscheidenden Phase wieder einige glasklare Chancen unkonzentriert vergeben und das nutzten die Altöttinger gnadenlos aus und zogen beim 25:21 wieder auf vier Treffer davon. Zwar schaffte man es  noch einmal den Rückstand auf 2 Treffer auf 25:23 zu verkürzen aber dann mussten die TSV`ler der Aufholjagd Tribut zollen und konnten in den letzten Minuten dem druckvollen Spiel des Gegners nichts mehr entgegensetzen, so dass dann die Begegnung wie bereits erwähnt ein paar Treffer zu hoch mit 25:31 verloren ging.

Am verdienten Altöttinger Sieg gibt es nichts zu deuteln, aber es war auch eine deutliche Leistungssteigerung der TSV`ler zu verzeichnen und wenn man diese konserviert und vielleicht auch in der Abwehr wieder zu mehr Sicherheit findet, stellen sich die Siege schnell wieder ein.

Aufstellung/Tore:

Hannes Möser (Tor), Andreas Huber (Tor), Magnus Wybranietz (10), Christian Sedlmeier (6), Cornelius Sentjurc und Christoph Kautzki (je 3), Axel Trathnigg, Markus Krauss und Alex Rieder (je 1), Markus Emslander, Matthias Kastner

14.02.2011

B-Jugend Handballerinnen schlagen die SpVgg aus Erdweg klar mit 30:12!

Dieses Mal sollte es ganz anders laufen, wie noch im Hinspiel, als sich die jungen Mainburger Handballdamen das Leben selbst schwer machten und fast eine ganze Halbzeit lang nicht zu ihren Spiel fanden und deshalb teilweise einen sieben Tore Rückstand hinterherlaufen mussten, um das Spiel letztendlich doch noch klar mit 22:12 für sich zu entscheiden.

Und dieses Mal lief wirklich alles ganz anders. Von Anfang an dominierten die Gastgeberinnen ihre Gäste praktisch nach Belieben. Schnell konnten sie sich um drei Tore absetzen. Nur noch einmal konnten die Gäste den Mainburger Vorsprung bis auf ein Tor verkürzen (Zwischenstand 4:3 aus Mainburger Sicht). Jetzt nach ca. 10 Spielminuten hatte sich die Mainburger auf die Spielweise der Gäste eingestellt, die Abwehr stand wie gewohnt sicher. Die sich bietenden Chancen wurden jetzt praktisch im Minutentakt meist durch schnelle Tempogegenstöße in Tore umgemünzt. Bis auf 11:3 zogen die Hallertauerinnen jetzt davon. Bis zum Pausenpfiff des umsichtig leitenden Schiedsrichters blieb es bei diesem acht Tore Vorsprung (Pausenstand 14:6 Tore). Nach dem Seitenwechsel machten die Mainburger dort weiter wo sie vor der Pause aufgehört hatten. Nach dem schnellen Anschlusstreffer zum 14:7 erzielten die Gastgeberinnen weitere fünf Tore am Stück (Zwischenstand 19:7). Wie auch schon in Abschnitt Eins behagte den Gästen das schnelle Mainburger Kombinationsspiel weiterhin überhaupt nicht. Immer wieder konnten sie die Gastgeberinnen nur regelwidrig am Torwurf hindern. Die fälligen 7m-Strafwürfe verwandelte Julia Sommerer allesamt sicher.  Insgesamt neun ihrer insgesamt zwölf Tore erzielte sie von der 7m-Linie. Während der gesamten Begegnung hielt Trainer Paul Sommerer an seinem Vorhaben fest, allen Spielerinnen genügend Spielzeit zu geben und alle dankten es ihm mit einer wirklich ansprechenden Leistung. So konnten sich dieses Mal fast alle Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen. Mitte der Zweiten Halbzeit ließen es die Mainburgerinnen wieder etwas ruhiger angehen und gestatteten den Gästen wenigsten für einige Minuten ein Spiel auf Augenhöhe. So plätscherte die Begegnung bis zum Stand von 23:12 einfach so dahin. Mainburg wollte zu diesem Zeitpunkt einfach nicht mehr tun, Erdweg konnte nicht. Doch zum Ende der Partie packte die Hallertauerinnen noch einmal der Ergeiz. Jetzt erhöhten sie noch einmal merklich die Schlagzahl. Binnen weniger Minuten legten sie noch sieben Tore drauf ohne den Gästen auch nur noch einen weiteren Treffer zu gestatten. So endete diese Partie mit einem auch in dieser Höhe verdienten 30:12 Erfolg der jungen Mainburger Handballdamen.

Heute war ich mit der Leistung jeder einzelnen Spielerin wirklich sehr zufrieden. In dieser Partie  haben sich alle wieder etwas zugetraut. Es hat heute wirklich Spaß gemacht der Mannschaft zuzuschauen. Für das kommende Auswärtsspiel gegen die HG Ingolstadt am nächsten Samstag, wünsche ich mir, dass wir weiterhin mit so viel Spaß Handball spielen wie wir es heute über weite Strecken der Begegnung gezeigt haben. Damit sollte sich der Erfolg praktisch von alleine einstellen und uns zwei weitere Punkte näher an unser Ziel bringen. (Zitat: Trainer Paul Sommerer)

Aufstellung mit Toren:

Laura Hauenschild (Tor), Christina Neumaier (2), Kristina Dodig (6), Simone Huber (1), Sandra Bauer (2), Verena Seidl, Julia Sommerer (12/9), Bergermeier Louisa (2), Wagner Sophia, Marie Ströer (2) und Katharina Sommerer (3)

13.02.2011

Sicherer Sieg in Moosburg

Unsere weibliche A-Jugend konnte im vorletzten Auswärtsspiel der Saison in Moosburg durchaus überzeugen und die Punkte mitnehmen. Das Nachbarschaftsderby war im Hinspiel schon eng gewesen, sodass die Trainer Otto Faber und Marian Schön ihre Damen nicht viel motivieren mussten. Nach einer kurzen Abtastphase gingen die Gastgeberinnen zwar mit 1:0 in Führung, aber das sollte auch ihre letzte Führung sein. Die jungen Mainburgerinnen um Kapitän Katja Rieder glichen postwendend aus und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem sich kein Team absetzen konnte. So langsam bekamen unsere Damen das Spiel aber immer mehr in den Griff. Nach dem 5:5 nach etwa 15 Minuten rissen sie ein Loch ums andere in die offensive Moosburger Abwehr und konnten sich bis auf 9:5 absetzen. Dann schlichen sich allerdings wieder einige Leichtsinnsfehler ein und die Moosburgerinnen kamen bis zum 8:9 heran. Ihre Führung gaben die Spielerinnen um „Leihtorfrau“ Alexandra Stehr, die eine gute Leistung bot, nicht mehr aus der Hand. Mit einer 12:10-Führung ging es in die Halbzeitpause.

Danach hatten die Gastgerinnen auf eine sehr defensive Deckung umgestellt, mit der Fine Ströer, Tina Duscher, Marion Sommerer & Co. sehr schlecht zurechtkamen, sodass die Moosburgerinnen beim 14:145 das einzige Mal in der Partie ausgleichen konnten. Mehr ließen Marie-Theres Schwertl, Märtha Köster, Anna Seidl, Sinem Düzgün und ihr Team allerdings nicht zu. Man kam jetzt sehr viel besser mit der passiven Moosburger Deckung zurecht und konnte sich über 17:14 auf ein vorentscheidendes 20:16 absetzen. Eine erneute Deckungsumstellung der Gastgeberinnen verunsicherte das Mainburger Team nur kurz und es brachte die Punkte beim Schlussstand von 22:19 unter Dach und Fach.

Für Mainburg spielten: Alexandra Stehr (Tor), Märtha Köster, Fine Ströer (beide 6), Tina Duscher (5), Katja Rieder (3), Marie-Theres Schwertl (2), Anna Seidl, Marion Sommerer, Sinem Düzgün

09.02.2011

B-Jugendhandballerinnen drehen verloren geglaubtes Spiel in den letzten fünf Spielminuten

Leider ganz anders als geglaubt verlief das Rückspiel der weiblichen B-Jugend beim TSV Neuburg, ganz anders als geglaubt zumindest aus Sicht der jungen Mainburger Handballdamen. Genauso wie vorhergesagt lief es aus der Sicht von Trainer Paul Sommerer. In den vergangenen drei Wochen hatte er seine Mädchen immer wieder vor den spielstarken Neuburgerinnen gewarnt, aber anscheinend hatten seine Worte nicht das Gehör seiner Spielerinnen gefunden.

So gingen die meisten mit einer doch etwas sehr lässigen Einstellung, so nach dem Motto „Wir sind ja eh schon Meister, oder uns kann ja sowieso keine Mannschaft schlagen“ in die Begegnung. Dies sollte sich bereits nach wenigen Spielminuten als fataler Trugschluss herausstellen. Trainerfuchs Rudi Ruhsdorfer hatte sich etwas ganz besonderes für die Mainburger einfallen lassen. Er verschob seine Abwehrreihe soweit nach links, dass die starke rechte Mainburger Angriffseite um Julia Sommerer und Kristina Dodig nicht wie gewohnt zur Entfaltung kam. Ganze drei Tore aus dem Spiel heraus konnten von beiden Spielerinnen erzielt werden. Im Hinspiel waren es deren noch dreizehn. Dass die Mainburger dadurch wesentlich mehr Platz auf der linken Angriffseite hatten als gewöhnlich, nahmen die Gastgeberinnen dabei gerne in Kauf. Leider konnten die Gäste aus der Hallertau dieses Mehr an Platz während der gesamten Begegnung nicht in Zählbares ummünzen. Und so entwickelte sich über die gesamte Begegnung ein kampfbetontes Spiel in dem die Mainburger fast über den gesamten Spielverlauf einem Vorsprung der Gastgeber hinterlaufen mussten.  Die Partie wurde auf beiden Seiten von gut postierten Abwehrreihen und von zwei überragend haltenden Torhüterinnen geprägt. So war es nicht verwunderlich, dass beim Stand von nur 4:4  die Seiten gewechselt wurden. Aber bereits in der ersten Halbzeit merkte man den Gastgeberinnen an, dass ihr lauffreudiges Spiel sehr kraftraubend war. So gelang es den Hallertauerinnen kurz vor dem Halbzeitpfiff des insgesamt etwas unsicher leitenden Schiedsrichters den Gegner besser in den Griff zu bekommen und binnen weniger Minuten aus einem 2:4 noch ein 4:4 zu machen. Spätestens in Halbzeitpause war wirklich allen klar, dass dieses Spiel nur durch unbändigen Kampfeswillen und Laufbereitschaft zu gewinnen sein würde. Gleich nach dem Wiederanpfiff und in den darauffolgenden Minuten legten die Mainburger einen Treffer vor und führten zwischenzeitlich mit 5:4 bzw. mit 6:5 Toren. Diese Phase hatte leider nicht sehr lange bestand. So nahmen die Gastgeberinnen, die von ihren zahlreichen Fans frenetisch angefeuert wurden, wieder das Heft in die Hand und konnten sich verdienter Maßen über 7:6 auf 9:7 absetzen. In dieser Phase belagerten sie teilweise minutenlang das Mainburger Tor.  Die jungen Mainburger Handballdamen hingegen spielten zu diesem Zeitpunkt des Spiels eher kurz Angriffe die zumeist nicht von Erfolg gekrönt waren. Jeden einzelnen Treffer mussten sich die Gäste genauso wie die Gastgeberinnen hart erarbeiten. Zum Ende der Partie als die Kräfte auf beiden Seiten schwanden, wurden die Abwehrreihen zunehmend löchriger. So konnte die angreifende Mannschaft teilweise nur noch mit unfairen Mitteln am Torwurf gehindert werden. Julia Sommerer verwandelte ihre vier 7m-Strafwürfe sicher. Neuburg leistete sich in der Schlussphase hierbei zwei entscheidende Fehlwürfe. Laura Hauenschild konnte beide 7m-Strafwürfe abwehren und hielt ihre Mannschaft damit weiter im Spiel. Wie auch schon in Halbzeit Eins schwanden den Gastgeberinnen jetzt die Kräfte zusehends. Fünf Minuten vor Spielende und einem Stand von 7:9 aus Mainburger Sicht, zeigten die Mainburgerinnen warum sie bis dato ohne Punktverlust an der Tabellenspitze der Bezirksliga West standen. Fest an sich und ihre Fähigkeiten glaubend, verkürzten sie durch ein Tor von Marie Ströer auf 9:8. Der nächste Angriff der Hausherrinnen verpuffte. Sandra Bauer nutze eine kleine Unaufmerksamkeit im Neuburger Deckungsverbund und glich drei Minuten vor Ende der Partie zum 9:9 aus. Angetrieben von ihren Zuschauern suchten die Donaustädterinnen die endgültige Entscheidung. Aber wie auch im Angriff zuvor schlossen sie ihre Angriffbemühungen mit einem überhasteten Wurf ab. So kam Mainburg wieder in Ballbesitz. Sandra Bauer nahm das Heft wieder in die Hand und konnte nur noch regelwidrig am Torwurf gehindert werden. Den fälligen 7m-Strafwurf verwandelte Julia Sommerer zielsicher zum 10:9 Siegtreffer. Der letzte Angriff der Gastgeberinnen brachte nichts mehr ein und so blieb es beim elften Sieg in Folge für die jungen Mainburger Handballdamen.

Wir haben hier ein von beiden Seiten sehr faires, hart umkämpftes Handballspiel gesehen, dass eigentlich keinen Sieger verdient hätte. Dass wir das Spiel schlussendlich doch noch für uns entscheiden konnten, spricht für die Moral der Mannschaft, die sich trotz des ständigen Rückstandes nicht aus der Ruhe bringen lies. Die Mädchen haben immer daran geglaubt, das Spiel noch gewinnen zu können. Das zeichnet diese Mannschaft aus. Auch wenn es nicht so gut läuft, glauben wir an uns. Jede läuft und kämpft für die Andere. So können wir auch schon verloren geglaubte Partien noch zu unseren Gunsten entscheiden. Ich bin wirklich stolz auf die Mannschaft, obwohl wir unser ganzes Potential heute haben nicht abrufen können. Jetzt haben wir mit der SpVgg Erdweg und der HG Ingolstadt zwei vermeintlich leichtere Gegner vor uns, die wir aber sicherlich nicht auf die leichte Schulter nehmen werden. Bei nunmehr sechs Punkten Vorsprung auf die Verfolger müssen wir noch drei der verbleibenden fünf Spiele gewinnen um die angestrebte Meisterschaft einfahren zu können. Das Ziel ohne Punktverlust Meister zu werden, bleibt bestehen und wird von uns weiterhin mit aller Konsequenz verfolgt. (Zitat: Trainer Paul Sommerer)

Aufstellung mit Toren:

Laura Hauenschild und Alexandra Stehr (beide Tor), Kristina Dodig (1), Christina Neumaier, Simone Huber, Sandra Bauer (2), Verena Seidl, Julia Sommerer (6/4), Louisa Bergermeier, Marie Ströer (1), und Katharina Sommerer

07.02.2011

B-Jugend kassiert völlig unnötige Auswärtsniederlage

Am Samstag kassierten die Nachwuchshandballer des TSV ihre zweite völlig unnötige Niederlage in Folge. Bei der SV Wacker Burghausen mussten sie eine 22:24 Niederlage und dadurch das Abrutschen in Tabelle auf Platz 2 hinnehmen.

Die Jungs von Martin und Florian Möser hatten sich fest vorgenommen nicht dieselben Fehler wie vor Wochenfrist in Altenerding zu begehen. Man ging sehr konzentriert in die Begegnung und erarbeitete sich schnell einen Vorsprung, über 3:0, 5:3 und 10:7 wurde die Führung immer mehr stabilisiert. Die Abwehr stand sehr sicher und dann war dann noch Hannes Möser im Tor, der sich momentan in einer herausragenden Form befindet und mehrere hundertprozentige der Gastgeber entschärfen konnte. Beim 12:8 lag man erstmals mit 4 Treffern in Front und diesen Vorsprung hielten die Mainburger, die auf den verletzten Magnus Wybranietz verzichten mussten, bis zum Pausenpfiff, der beim Stand von 16:12 ertönte.

In der Pause appellierten die Trainer nochmals ausdrücklich daran, weiter ruhig und konzentriert zu spielen und nicht wie eine Woche zuvor plötzlich jegliches Konzept und spielerische Linie zu verlieren. Bis zum Stand von 20:15 ging dieser Appell auch auf, aber dann folgte exakt das was man vermeiden wollte. Plötzlich ließen sich die Mainburger von der, durch Zuschauer, Gegner  und Schiedsrichter ins Spiel gebrachter Hektik, völlig aus der Fassung bringen und verloren komplett den Faden. Fehlwürfe und Fehlpässe reihten sich nahtlos aneinander und in den letzten 10 Minuten wurde der eigentlich sichere Sieg unerklärlicherweise einfach verschenkt. Diese 22:24 Niederlage war natürlich umso bitterer, da sie eigentlich eine exakte Kopie der Vorwoche darstellte. Jetzt heißt es für die letzten vier Begegnungen wieder in die Spur finden und die bislang sehr gute Saisonleistung nicht zu gefährden.

Ein Wort noch an dieser Stelle zum viel zitierten „Fair Play“ im Jugendbereich. Was sich Zuschauer und Spieler der Burghausener „Ersten“ an Beschimpfungen und Beleidigungen gegenüber den Mainburger Jugendlichen und Offiziellen geleistet haben war schon extrem. Man sollte schon bedenken, hier spielen noch Jugendliche und wenn natürlich die Spieler der Herrenmannschaft hier als Vorbild im negativen Sinn dienen muss man sich nicht wundern wenn es zu solchen Beschimpfungen kommt.

Aufstellung/Tore:

Hannes Möser (Tor), Alex Rieder (6), Cornelius Sentjurc (4), Christian Sedlmeier (3), Michael Fischbäck (2), Christoph Kautzki (2), Axel Trathnigg (2), Markus Emslander (2), Dominik Joekel (1)

31.01.2011

Unglückliche Niederlage für B-Jugend Handballer

Am Sonntag mussten die B-Jugend Handballer des TSV im zweiten Rückrundenspiel ihre zweite Niederlage mit einem Tor Unterschied einstecken. Bei der SpVgg Altenerding unterlag man sehr unglücklich mit 21:22 Toren.

Zu beginn der Partie sah das alles noch ganz anders aus. Die TSV`ler die u.a. auf Cornelius Sentjurc und Markus Kraus verzichten mussten, wollten dieses Spiel unbedingt gewinnen um die Verfolger in der Tabelle auf Distanz zu halten. Und so begannen sie auch – konzentriert und druckvoll wurden die Angriffe vorgetragen und ehe sich die Gastgeber recht versahen lagen sie bereits mit 1:7 im Rückstand und die ansonsten ziemlich lautstarken Zuschauer waren mucksmäuschenstill. Darauf hin nahm der Trainer der Weißbierstädter eine Auszeit und ab diesem Zeitpunkt wurde es für die Mainburger die erwartet schwere Begegnung. Die Gastgeber konnten bis auf 5:7 herankommen, aber dann fingen sich die Hallertauer wieder und hielten den Gegner immer mit 3-4 Treffern auf Distanz. Zur Pause stand es dann 13:9 für die Mainburger.

Im zweiten Abschnitt änderte sich zu Beginn nicht viel, die Gastgeber versuchten mit aller Macht näher zu kommen, aber die TSV`ler hatten immer wieder eine passende Antwort. So stand es nach 38 gespielten Minuten immer noch 18:15 für die Gäste. Was aber dann die nächsten 7 Minuten passierte, dafür hatte Martin Möser auch einen Tag nach der Begegnung immer noch keine Antwort parat. Innerhalb von 7 Minuten verloren die TSV`ler völlig ihr Konzept und ihre Ausrichtung sowohl in Abwehr wie im Angriff. Man produzierte haarsträubende Fehlpässe und in der Abwehr war man plötzlich nicht mehr vorhanden. Die Gastgeber, die sicherlich zu den individuell stärksten Mannschaften der Liga gehören, nutzten dies gnadenlos aus und erzielten 7 Treffer in Folge zum 22:18 Zwischenstand 5 Minuten vor Ende der Partie. Als dann noch kurz hintereinander Alex Rieder und Magnus Wybranietz völlig unverständliche 2-Minuten Zeitstrafen kassierten, schien das Spiel gelaufen und nur noch die Höhe des Sieges eine Frage. Aber jetzt bäumten sich die TSV`ler nochmals auf. Hannes Möser im Tor hielt sein Team mit einem gehaltenen Strafwurf im Spiel und mit 2 Mann Unterzahl verkürzte man bis kurz vor Schluss auf 21:22. Nach einem weiteren gehalten Ball hatten die Mainburger dann sogar noch im letzten Angriff, bei jetzt eigener Überzahl die Chance zum Ausgleich, aber diese wurde leider etwas überhastet und unglücklich vergeben, so dass die Begegnung letztendlich mit 22:21 für Altenerding endete.

Solche Aussetzter wie sie sich die TSV`ler in dieser Partie leisteten, können sie sich in den nächsten Partien keinesfalls erlauben, ansonsten ist der erste Platz in der Tabelle, den sie immer noch inne haben, schnell weg und man wird nach unten durchgereicht. Jetzt heißt es wieder Teamgeist zu zeigen und an die guten Leistungen aus dem letzten Jahr anknüpfen.

Aufstellung/Tore:

Hannes Möser (Tor), Magnus Wybranietz (7), Alex Rieder (5), Christoph Kautzki (4), Axel Trathnigg und Christian Sedlmeier (je 2), Michael Fischbäck (1), Markus Emslander und Dominik Joekel

28.01.2011

B-Jugend Handballerinnen gewinnen gegen den DJK Eichstätt

Verdienter 16:9-Erfolg nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit

Nach dem klaren Hinspielerfolg vor knapp dreieinhalb Monaten, dass die Mainburger dank einer überragenden Julia Sommerer (9 Tore) klar mit 14:4 Toren für sich entscheiden konnten, gingen sie auch dieses mal als klarer Favorit in die Begegnung. Aber wie sich bereits aus den Spielergebnissen der vergangenen Wochen und Monate hatte ablesen lassen, hatte diese Eichstätter Mannschaft eine gute Entwicklung genommen. Ihnen war es bis jetzt als einzige Mannschaft außer dem TSV Mainburg gelungen, den TSV Indersdorf zu schlagen. So waren die Mainburger also vorgewarnt, als sie es am vergangenen Sonntag zum neuerlichen Aufeinandertreffen beider Mannschaften kam. Und so war es auch nicht verwunderlich, dass die Eichstätter den besseren Start erwischten und gleich zu Beginn der Begegnung das Spiel bestimmten und folgerichtig mit 1:0 und 2:1 in Führung gingen. Es dauerte bis zur 10. Spielminute eher die Gastgeberinnen besser ins Spiel kamen. Nach dem Ausgleich zum 2:2 konnte man sich in den verbleibenden Minuten der 1. Halbzeit noch etwas Luft verschaffen und mit einer 6:3 Führung in die Pause gehen. Die Abwehr stand wie immer sicher (nur drei Gegentreffer in Halbzeit Eins sprechen Bände), aber im Angriff wurden die eigenen Angriffsaktionen viel zu oft zu schnell und überhastet abgeschlossen. Noch dazu kam die Tatsache dass die Torhüterin der Gäste (Laura Nieberle) eine ähnlich starke Leistung bot, wie die beiden Mainburger Torhüterinnen.

In der Halbzeitpause stellte Trainer Paul Sommerer seine Mannschaft neu ein, verwies dabei noch einmal darauf mehr auf das Tempo zu drücken, um die Eichstätter Abwehr dadurch öfter in Verlegenheit zu bringen. Diese Maßgabe umzusetzen gelang den Hallertauerinnen in der 2. Halbzeit wesentlich besser als noch in Abschnitt Eins. Jetzt endlich lief der Ball schnell durch die eigenen Reihen und mit teilweise sehenswertem Kombinationsspiel wurden immer wieder Lücken in der Gästeabwehr gerissen. Angetrieben von einer spielerisch überzeugenden Sandra Bauer tauchten die Hallertauerinnen jetzt zumeist völlig frei vor dem Gästetor auf. Vor allem Julia Sommerer auf der Rechtsaußenposition nutzte die sich bietenden Torchancen konsequent. Bei manchen Aktionen konnten die jungen Mainburger Handballdamen nur noch regelwidrig am Torwurf gehindert werden. Die fälligen 7m-Strafwürfe verwandelte Julia Sommerer ebenso sicher wie auch schon im Hinspiel. Acht ihre insgesamt elf Treffer erzielte sie alleine in Hälfte Zwei und besiegte Eichstätt damit praktisch im Alleingang. So wuchs der Mainburger Vorsprung in der zweiten Halbzeit kontinuierlich und am Ende einer spannenden Begegnung stand ein auch in dieser Höhe verdienter 16:9 Erfolg der Hausherrinnen. Ab der 40. Spielminute der Begegnung war der Vorsprung der Heimmannschaft so weit angewachsen, dass Trainer Paul Sommerer dann auch den drei Nachwuchshandballerinnen aus der eigenen C-Jugend die Möglichkeit bot, um etwas B-Jugend Luft zu schnuppern. Alle drei machten ihre Sache sehr ordentlich.

Insgesamt gesehen war ich heute mit der gebotenen Mannschaftsleistung doch recht zufrieden. Wir haben uns trotz einer missglückten Anfangsphase nicht aus der Ruhe bringen lassen. Ich denke heute haben uns wie auch schon in den meisten Spielen zuvor die reifere Spielanlage und die individuell stärkeren Einzelspielerinnen zum Sieg verholfen. Für die kommende Begegnung am 06. Februar in Neuburg dürfen wir uns den Luxus einer 20-minütigen Anlaufphase nicht leisten. Dafür ist diese Mannschaft einfach zu stark. Hier müssen wir von Anfang an voll dagegen halten, wenn wir als Sieger den Platz verlassen wollen.

Aufstellung mit Toren:

Laura Hauenschild und Alexandra Stehr (beide Tor), Kristina Dodig (2), Simone Huber, Sandra Bauer (2), Verena Seidl, Julia Sommerer (11/5), Louisa Bergermeier, Marie Ströer, Katharina Sommerer (1), Sophie Lechner, Lena Spornraft und Wagner Sophia

18.01.2011

B-Jugend Handballerinnen fegen den MTV Ingolstadt zum Rückrundenstart mit 41:0 Toren aus deren eigener Halle!

Nach dem rekordverdächtigem 56:0 Erfolg aus der Hinrunde, gab es bereits vor der Begegnung keinen Zweifel, wer diese Begegnung gewinnen sollte. Die Frage war lediglich, wie hoch der Mainburger Sieg ausfallen würde. Zum Ziel hatten sich die jungen Handballdamen insgesamt 100 Tore aus den beiden Partien gegen den MTV Ingolstadt gesetzt, was letztendlich aufgrund der teilweise doch vielen überhasteten Torwürfe leider nicht ganz gelang. Zu zaghaft und pomadig spielten die Gäste aus der Hallertau über weite Strecken der ersten Halbzeit und so wurden beim Stand von nur 17:0 Toren die Seiten gewechselt. Im zweiten Abschnitt legten die Gäste aus der Hallertau dann ein weit aus höheres Tempo an den Tag. Jetzt wurden die Schanzerinnen bereits direkt nach den Anwurf attackiert, was diese total überforderte. Immer wieder wurden jetzt die Angriffsbemühungen bereits an der Mittellinie im Keim erstickt. Die Ballgewinne wurden dann zumeist per Tempogegenstoß in Tore umgemünzt. Dass es am Ende dann doch nicht zu den notwendigen 44 Toren reichte lag wie auch schon in der ersten Halbzeit an der mangelnden Chancenauswertung.

„Das heute war kein Gradmesser für das Spiel zu Hause gegen Eichstätt. Da müssen wir unbedingt konzentrierter spielen und vor allem müssen wir unsere Chancen konsequent nutzen. Die Eichstätter Mannschaft befindet sich im Aufwind und möchte sich bestimmt für die deutliche Hinspielniederlage revanchieren. Die Spielerinnen aus Eichstätt sind groß gewachsen und nur schwer aus der zweiten Reihe zu überwinden, deshalb müssen wir die Abwehr ins Laufen bekommen und dann in die sich bietenden Lücken zu stoßen und die notwendigen Tore zu erzielen.“ so Trainer Paul Sommerer direkt im Anschluss an die Begegnung.

Aufstellung mit Toren:

Laura Hauenschild und Alexandra Stehr (beide Tor), Kristina Dodig (11), Simone Huber (1), Sandra Bauer (8), Julia Sommerer (7), Louisa Bergermeier (1), Marie Ströer (8), Katharina Sommerer (5), Lena Spornraft und Sophia Wagner;

02.01.2011

Herbstmeister!

B-Jugend Handballerinnen gewinnen auch ihr letztes Vorrundenspiel mit 15:11 Toren!

Nach der unerwarteten Niederlage des TSV Indersdorf vor Wochenfrist beim DJK Eichstätt, kam es am vergangenen Samstag zum Aufeinandertreffen der beiden wohl stärksten Mannschaften der Bezirksliga West. Von Anfang an entwickelte sich eine packende Begegnung, in der um jeden Quadratzentimeter verbissen gekämpft wurde. Bis zum 3:3 nach ca. zehn Spielminuten immer das gleiche Bild. Legten die Mainburgerinnen einen Treffer vor, folgte postwendend der Ausgleich der Gastgeberinnen aus Indersdorf. Dann endlich bekam die Abwehr um Marie Ströer die Glonntalerinnen besser in den Griff. Bis zum 7:3 legten die Mainburgerinnen nun Tor um Tor zwischen sich und ihre Gegnerrinnen. Aber wie bereits in den vorangegangenen Begegnungen schlich sich auch dieses mal wieder Bruder Leichtsinn ins Spiel der Gäste. Zweimal in Folge wurde kurz vor Ende der ersten Halbzeit der Ball vertändelt bzw. ein Angriff überhastet abgeschlossen. Anstatt den Vorsprung weiter auszubauen, brachte man die Hausherrinnen wieder zurück ins Spiel. 7:5 anstatt 9:3 stand es deswegen zur Halbzeit. Trotz der Nachlässigkeiten kurz vor der Halbzeit war man sich im Lager der Gäste sicher das Spiel erfolgreich für sich entscheiden zu können. Gleich nach Wiederanpfiff des gut leitenden Schiedsrichter, legten die Mainburgerinnen binnen weniger Minuten zwei weitere Treffer nach und führten somit wieder mit vier Toren. Aber die Gastgeberinnen hatten sich noch lange nicht aufgegeben und kämpften sich auf 8:10 heran. Jetzt, da das Spiel in die entscheidende Phase kam, war es immer wieder Sandra Bauer die das Mainburger Spiel ordnete und selbst für Torgefahr sorgte. Ihre drei Treffer in Folge, kurz vor Ende der Begegnung, zermürbte die Indersdorferinnen merklich. 14:9 und nur noch wenige Minuten zu spielen. Jetzt waren sich Mannschaft, Betreuer und die mitgereisten Fans sicher, das Spiel war zu Gunsten der Gäste aus Mainburg gelaufen. So endete eine kämpferische Begegnung, zweier über weite Strecken der Partie gleichwertigen Mannschaften, mit einem am Ende verdienten 15:11 Erfolg der jungen Mainburger Handballdamen.

„Heute haben beide Mannschaften mehr Handball gekämpft, als Handball gespielt. Beide wollten das Spiel unbedingt für sich entscheiden, beide haben dafür alles gegeben. Dass wir schlussendlich die Oberhand behalten haben freut mich natürlich riesig. Den Ausschlag für den Erfolg hat meiner Ansicht nach unsere etwas reifere Spielanlage gegeben. Sandra hat heute ihr bestes Spiel seit langer Zeit gemacht. Sie und Laura Hauenschild im Tor waren heute unsere stärksten Akteure ohne die Leistung aller anderen schmälern zu wollen. Alle haben heute den Kampf angenommen und das Team hat als Sieger den Platz verlassen. Trotz oder gerade wegen der Tatsache, dass wir nach der Vorrunde ohne Punktverlust an der Tabellenspitze liegen, sollten wir auf dem Boden bleiben. Es liegen noch acht weitere Spiele vor uns, die es erfolgreich zu beenden gilt. Ich möchte mich auch noch bei Alexandra Stehr die heute leider nicht zum Einsatz gekommen ist, für ihre lautstarke Unterstützung der Mannschaft von der Bank aus, bedanken.“ (Zitat: Trainer Paul Sommerer direkt im Anschluss an die Begegnung)

Aufstellung mit Toren:

Laura Hauenschild und Alexandra Stehr (beide Tor), Kristina Dodig (3), Simone Huber, Sandra Bauer (5), Julia Sommerer (3/1), Louisa Bergermeier, Marie Ströer (2) und Katharina Sommerer (2)

B-Jugend verteidigt Tabellenführung in Pfaffenhofen

In der letzten Vorrundenbegegnung verteidigte die männl. B-Jugend mit einem 24:18 Erfolg beim Tabellenvierten Pfaffenhofen ihre Tabellenführung in der Bezirksoberliga Altbayern und geht mit nunmehr 12:2 Punkten in die kurze Weihnachtspause, bevor es am 16.01. zum Gipfeltreffen gegen den Tabellenzweiten aus Waldkraiburg geht.

Gleich zu Beginn der Begegnung merkte man den Mainburgern an, dass hier wieder ein „Team“ auf der Platte steht, das auch den Namen verdient hat. In der Abwehr wurde vom Anpfiff an lautstark dirigiert, gekämpft und ausgeholfen wenn Not am Mann war. So kam es auch dass die Gastgeber erst nach über 9 Spielminuten ihren ersten Treffer erzielten. Dass es hier nicht schon höher als 1:3 stand lag an der mangelnden Chancenverwertung der TSV`ler die einige sehr gute Möglichkeiten liegen ließen. Im weiteren Verlauf dieser ersten 25 Minuten zeigte die Mainburger aber welches Potential in ihnen steckt. Mit herrlichen Spielzügen und teilweise spektakulären Treffern durch Magnus Wybranietz und Christoph Kautzki wurden die Ilmstädter in eigener Halle demontiert. Die Abwehrleistung der ganzen Mannschaft war ebenfalls erstklassig und Hannes Möser im Mainburger Tor nagelte seinen Kasten förmlich zu. Dadurch baute man den Vorsprung sukzessive über 8:3, 10:4 bis kurz vor Ende der ersten Hälfte auf 14:7 aus. Dann kam es aus Mainburger Sicht noch zum Highlight dieser ersten 25 Minuten. Ca. 5 Sekunden vor Ende wehrte Hannes Möser im Tor noch einmal einen Ball ab und wollte schnell auf den nach vorne sprintenden Cornelius Sentjurc passen, er sah aber dass der gegnerische Torwart rauslief um diesen Pass abzufangen und warf dann über den verdutzten Gästetorwart direkt aufs Tor und erzielte unter dem Jubel der Mannschaft, der Trainer und der mitgereisten Fans den 15:7 Halbzeittreffer.

Am Anfang der zweiten 25 Minuten bauten die Mainburger ihren Vorsprung schnell auf 10 Tore aus und beim 19:9 war das Spiel eigentlich schon gelaufen. Die Jungs um den sehr starken Magnus Wybranietz kontrollierten das Spiel in jeder Phase und hielten auch bis zum Schluss immer einen 7-8 Tore Vorsprung. Erst beim Schlusspfiff konnten die Gastgeber beim 18:24 noch einmal auf 6 Treffer verkürzen. Man hat gesehen dass die Pfaffenhofener wirklich eine gute Mannschaft haben und nicht zu Unrecht ziemlich weit oben in der Tabelle stehen, aber am Sonntag waren die Mainburger einfach die bessere Mannschaft und verliessen dann auch als völlig verdienter Sieger die Halle.

Die Mannschaft zeigte in Halbzeit 1 die wohl beste Leistung im bisherigen Saisonverlauf und mit dieser Einsatzbereitschaft und diesem Willen können die Jungs noch viel erreichen.

Aufstellung/Tore:

Hannes Möser (Tor/ 1), Magnus Wybranietz (11), Christoph Kautzki (5), Alex Rieder (3), Christian Sedlmeier und Axel Trathnigg (je 2), Cornelius Sentjurc, Markus Kraus, Markus Emslander, Matthias Kastner und Andreas Huber (Tor)

13.12.2010

Tabellenführung trotz mangelnder Chancenauswertung verteidigt

B-Jugend Handballerinnen gewinnen mit 16:15 Toren in Manching

Neben Christina Neumaier und Verena Seidl die beide krankheitsbedingt fehlten, musste Trainer Paul Sommerer auch noch auf Torhüterin Alexandra Stehr verzichten, die aufgrund eines akuten Torhütermangel in der A-Jugend, dort aushelfen musste. Da bot es sich förmlich an, den Nachwuchskräften Sophia Wagner und Lena Spornraft aus der eigenen C-Jugend die Möglichkeit zu geben etwas B-Jugend Luft zu schnuppern. Zu Beginn der Begegnung verlief die Partie aus Mainburger Sicht nach Wunsch. Innerhalb weniger Minuten erarbeiteten sich die Hallertauerinnen eine drei Tore Führung (Spielstand 6:3 aus Mainburger Sicht) die bis ca. Mitte der ersten Halbzeit bestand hatte. Dann fast unmerklich schlichen sich immer mehr Fehler ins Mainburger Spiel und Manching konnte nach ca. 15 Spielminuten zum 6:6 ausgleichen. Weder in der Abwehr, sonst ja eigentlich das Paradestück des Mainburger Spiels, noch im Angriff spielte man gewohnt konzentriert. In der Mainburger Hintermannschaft taten sich immer wieder Lücken auf, welche die Gastgeberinnen mit teils sehenswerten Kombinationen in Tore ummünzen konnten. Im Angriff wurden die Bälle gleich reihenweise durch mangelhaftes Passspiel abgegeben und so ein erfolgreicher Spielaufbau bereits im Keim unterbunden. Aber auch die Chancenauswertung war an diesem Tag mangelhaft. Immer wieder leisteten sich die jungen Mainburger Handballdamen den Luxus beste Einwurfmöglichkeiten gleichfalls auszulassen. So setzte weiterhin Manching die Akzente und zog in der Folge auf 9:7 davon. Erst in den letzten 5. Spielminuten der ersten Halbzeit kamen die Gäste wieder besser ins Spiel. Nun endlich stand die Abwehr wieder sicher und was dennoch auf das Mainburger Tor kam, war eine sichere Beute von Torhüterin Laura Hauenschild. Jetzt endlich spielte man so wie man es sich eigentlich vorgenommen hatte. Schnell lief der Ball durch die eigenen Reihen, solange bis sich eine Lücke in der Manchinger Deckung. Vier Mainburger Tore in Folge und eine 11:9 Pausenführung waren der verdiente Lohn für das nun sehr ansehnliche schnelle Kombinationsspiel. In der Pause versuchte Trainer Paul Sommerer seine Mannschaft noch einmal neu einzustellen, aber leider blieben die Worte anscheinend ungehört und die guten Vorsätze in der Kabine. Zwar konnte man direkt nach der Halbzeitpause wieder wie bereits zu Beginn der Begegnung auf drei Tore (Spielstand: 13:10 aus Mainburger Sicht) absetzen, die nötige Ruhe brachte dies aber leider nicht. Manching lies von diesem Rückstand nicht entmutigen, kam erneut besser ins Spiel und schaffte beim 13:13 und kurze Zeit später beim 15:15 den verdienten Ausgleich. Nun da nur noch wenige Minuten zu spielen waren, zeigten auch die Gastgeberinnen Nerven und vergaben wie die Mainburgerinnen auch zu Teil klarste Torchancen. Wieder einmal konnte Laura Hauenschild einen Wurf der Gäste entschärfen. Noch 60 Sekunden zu spielen. Mainburg im Ballbesitz. Schnell wird der Ball nach vorne getragen, Kristina Dodig spielt nach Pass von Julia Sommerer direkt wieder auf diese zurück. Julia nimmt sich trotz einiger vorangegangener Fehlwürfe erneut den Wurf und überwindet die gute haltende Manchinger Torhüter Carina Veit mit einem Aufsetzer zum 16:15. Manching startet sofort den Gegenangriff, doch die Mainburger Abwehr hält stand und kann den Ball erfolgreich abwehren. Dann endlich der Schlusspfiff des sehr gut leitenden Manchinger Schiedsrichters Marcel Schmidt. Die Mainburger Handballerinnen gewinnen das Spiel letztendlich etwas glücklich mit 16:15 Toren und bleiben damit weiterhin ungeschlagener Tabellenführer der Bezirksliga West.

Trotz der Tatsache dass wir heute nie so richtig ins Spiel gefunden haben muss ich der Mannschaft dennoch ein Kompliment machen. Wir haben heute mehr Handball gekämpft, als Handball gespielt. Aber auch dass zeichnet diese Mannschaft aus. Sie wollen diese Spiele auch oder gerade wenn es mal nicht so läuft wie gedacht, um jeden Preis gewinnen. Beim letzten Vorrundenspiel in Indersdorf am 18.12.10 wird kämpfen alleine aber nicht reichen. Da müssen wir uns in allen Belangen von unserer besten Seite zeigen, wenn wir auch hier die Punkte mitnehmen wollen. (Zitat: Trainer Paul Sommerer direkt im Anschluss an die Begegnung)

Aufstellung mit Toren:

Laura Hauenschild (Tor), Sophia Wagner, Kristina Dodig (1), Simone Huber, Sandra Bauer (3), Julia Sommerer (7/2), Louisa Bergermeier (1), Marie Ströer (2), Lena Spornraft und Katharina Sommerer (2)

30.11.2010

B-Jugend Handballer müssen erste Niederlage einstecken

Am letzten Sonntag war es soweit, gegen den TV Altötting setzte es mit 32:37 die erste Niederlage in dieser Bezirksoberliga Saison. Nach einer schwachen Vorstellung, die nicht annähernd an die Leistungen der vergangenen Begegnungen heranreichte, gab es an dem verdienten Sieg der Gäste nichts zu deuteln. Trotz dieser Niederlage bleiben die TSV`ler aber weiterhin Tabellenführer und haben es in den beiden verbleibenden Vorrundenspielen selbst in der Hand auch als solcher in die kurze Winterpause zu gehen.

Gegen Altötting wollte man unbedingt den 5ten Sieg in Folge einfahren, aber bereits in den ersten 10 Minuten deutete sich an, woran man letztendlich dann auch scheiterte. Die Angriffe wurden viel zu überhastet vorgetragen und dann auch viel zu schnell und ohne Vorbereitung abgeschlossen und auch techn. Fehler, die die Trainer glaubten abgestellt zu haben traten zu häufig auf.

Zwar mussten die Mainburger im ersten Abschnitt die meiste Zeit einem 1 – oder 2 Tore Rückstand hinterherlaufen, aber man hielt, auch bedingt durch die großartige Leistung von Hannes Möser im Tor, das Spiel einigermaßen ausgeglichen, was sich auch am Halbzeitstand von 14:14 ablesen lässt.

In der Halbzeitpause wurden die gemachten Fehler besprochen und man ging mit neuer Zuversicht in die zweite Hälfte. Aber gleich in den ersten 5 Minuten nach Wiederanpfiff des unglücklich leitenden Schiedsrichters schien es als wären alle guten Vorsätze in der Kabine geblieben. Innerhalb kürzester Zeit machten die Gäste, bedingt durch eklatante Fehler in der TSV-Abwehr und im Angriff, aus dem remis einen 4 Tore Vorsprung. Diesen bauten Sie dann bis zur 35ten Minute beim Stand von 24:18 sogar auf sechs Treffer aus. Aber immer wieder war es Hannes Möser im Mainburger Tor, der die Mannschaft durch seine Paraden im Spiel hielt und alleine 7 von 9 Strafwürfen entschärfte. Plötzlich bäumten sich die TSV`ler noch mal auf und angeführt vom elfmaligen Torschützen Magnus Wybranietz arbeitete man sich wieder Tor um Tor heran. Beim 24:26 war man wieder in Schlagdistanz und jetzt war es ein offener Schlagabtausch. Und ausgerechnet in dieser Spielphase mussten die Mainburger Nachwuchshandballer einige unglückliche Tor-Entscheidungen und 2-Minuten Strafen hinnehmen, die die Möser-Schützlinge wieder aus dem Konzept warfen (Zeitstrafenverhälntis 9:1 gegen Mainburg). Die Gäste aus der Wallfahrtsstadt nutzten dies durch ihre beiden besten Spieler clever und gnadenlos aus und setzten sich bis zum Schlusspfiff wieder mit 5 Toren ab so dass die Begegnung mit einem verdienten 37:32 Sieg für Altötting endete.

Jetzt heißt es für die TSV`ler aus dieser Niederlage die notwendigen Lehren ziehen und in 14 Tagen gegen die MBB Manching wieder an die Leistungen anzuknüpfen die man in den ersten 4 Spielen zeigte.

Aufstellung/Tore:

Hannes Möser (Tor), Magnus Wybranietz (11), Christoph Kautzki (6), Alex Rieder (5), Cornelius Sentjurc (4), Christian Sedlmeier (3), Markus Kraus (1), Axel Trathingg (1), Markus Emslander, Matthias Kastner und Andreas Huber (Tor)

Ein weiterer Schritt Richtung Meisterschaft

B-Jugend Handballerinnen schlagen die HG Ingolstadt klar mit 27:12 Toren

Wieder einmal reichte eine konzentrierte Halbzeit, um den Gegner aus Ingolstadt in die Schranken zu weisen. Bis auf 10:1 zogen die Mainburger bereits in den ersten zwanzig Minuten der Begegnung davon und hätten sie wirklich alle sich bietenden Chancen in Tore umgemünzt, wäre zur Halbzeitpause ein 20 Tore Vorsprung durchaus im Bereich des Möglichen gewesen, anstatt eines doch recht schmeichelhaften 3:14 aus Ingolstädter Sicht. Wie auch schon in den vorangegangenen Begegnungen wurde auch dieses Mal der Grundstein für den Sieg in der Abwehr gelegt. An ihr bissen sich die Donaustädterinnen immer wieder die Zähne aus. Die eroberten Bälle wurden zumeist per Tempogegenstoß in Zählbares umgemünzt, wobei der Ball schnell und sicher durch die eigenen Reihen lief, bis die am besten postierte Spielerin meist völlig frei vor dem gegnerischen Tor zum Abschluss kam. Nach dem Seitenwechsel spielte man dann nicht mehr ganz so konzentriert, so dass die Gäste besser ins Spiel fanden und den zweiten Abschnitt etwas ausgeglichener gestalten konnten. Bis auf 16:9 konnten die Gäste binnen weniger Minuten verkürzen, aber dann schalteten die Hallertauerinnen wieder einen Gang nach oben und erzielten in der Folge sieben Treffer am Stück. Jetzt beim Zwischenstand von 23:9 waren die Kräfteverhältnisse wieder gerade gerückt. In den verbleibenden Minuten plätscherte das Spiel nur so dahin und Mainburg fuhr nach Abpfiff des gut leitenden Schiedsrichters einen auch in dieser Höhe verdienten 27:12 Erfolg ein.

Aus einer sehr guten Mannschaftsleistung haben heute vor allem Marie Ströer, Sandra Bauer und Laura Hauenschild im Tor herausgeragt. Beide haben sowohl in der Abwehr als auch im Angriff eine fast fehlerfreie Leistung geboten. Was mich als Trainer besonders freut, ist die Tatsache, dass bei uns alle Tore machen können. Deshalb sind wir für all unsere Gegner nur sehr schwer auszurechnen. Trifft eine einmal nicht so wie gewohnt, springt sofort eine andere in die Presche. Wenn wir die beiden restlichen Vorrundenspiele am kommenden Sonntag in Manching und am 18.12.10 in Indersdorf genauso konzentriert angehen sollten wir verlustpunktfrei als Tabellenführer in die Weihnachtspause gehen können. (Zitat: Trainer Paul Sommerer)

Aufstellung mit Toren:

Laura Hauenschild und Alexandra Stehr (beide Tor), Kristina Dodig (4), Simone Huber, Sandra Bauer (6), Julia Sommerer (4), Louisa Bergermeier (2), Marie Ströer (8), Katharina Sommerer (3)

15.11.2010

B-Jugend Mädl’s bezwingen Erdweg trotz schwacher erster Halbzeit noch klar mit 22:12!

Das hatte sich Trainer Paul Sommerer sicherlich ganz anders vorgestellt, aber gegen Erdweg fand seine Mannschaft am vergangenen Sonntag zu Beginn der Begegnung überhaupt keine Mittel. Immer wieder tauchten die Gastgeberinnen völlig frei und nahezu ungehindert vor dem Mainburger Tor auf und nutzen die sich bietenden Chancen konsequent. 5:0 für die Hausherrinnen nach knapp fünf Spielminuten sprachen eine deutliche Sprache. Das Team-Timeout sollte helfen, die Mannschaft neu auf das Spiel des Gegners einzustellen. Aber auch nach der Auszeit das gleiche Bild. Im Angriff wurde viel zu hektisch agiert und die sich bietenden Chancen im Minutentakt vergeben. Aber auch die sonst so sichere Abwehr um Marie Ströer glich weiterhin mehr einem Hühnerhaufen als einem Bollwerk. Erdweg wurde praktisch direkt zum Tore werfen eingeladen. Nach ca. zwanzig Spielminuten hatten sie ihren Vorsprung auf sage und schreibe 6 Tore ausgebaut (Spielstand 9:3). Jetzt endlich, als es fast schon zu spät schien, ging ein Ruck durch die Mainburger Mannschaft. Nach der Umstellung auf eine defensiven 6:0-Abwehr merkte man es den Erdweger Handballmädchen an, dass es nun richtig schwer wurde einen weiteren Treffer zu erzielen. Immer wieder rannten sich die Gastgeberinnen in der Mainburger Abwehr fest und die wenigen Würfe die jetzt noch auf das Mainburger Gehäuse kamen waren nun endlich eine sicher Beute von Laura Hauenschild. Die Hallertauerinnen konnten in den verbleibenden Minuten den Vorsprung auf zwei Tore (10:8) verkürzen. Immer wieder gelang es Simone Huber ihre Gegenspielerin auf der für sie eher ungewohnten linken Außenbahn zu überraschen. Drei sehenswerte Treffer in Halbzeit Eins war der wohlverdiente Lohn für ihre überdurchschnittliche Leistung.

Nach dem Seitenwechsel bekamen sowohl die Anhänger der Heimmannschaft als auch die wenigen mitgereisten Mainburger Fans eine ganz andere Mainburger Mannschaft zu sehen. Endlich übte man die Dominanz aus, wie man es sich vor dem Spiel vorgenommen hatte. In der Abwehr wurden die Bälle nun reihenweise abgefangen, oder Wurfversuche der Gastgeberinnen geblockt. Die Ballgewinne wurden nun zumeist per Tempogegenstoß oder zweiter Welle in Tore umgemünzt. Binnen weniger Minuten in Abschnitt Zwei hatten die Gäste aus Mainburg das Spiel gedreht. Ganze zwei Tore in der gesamten zweiten Halbzeit gestattete man der SpVgg aus Erdweg, während die Gäste aus Mainburg selbst insgesamt vierzehn mal erfolgreich waren. Beim Stand von 12:13 gelang es den Gastgerberinnen noch einmal auf ein Tor heran zu kommen. Doch dieser Treffer sollte der letzte für die gesamte restliche Partie sein. So gewannen die jungen Mainburger Handballdamen eine bereits verloren geglaubte Partie zum Schluss noch sehr deutlich mit 22:12 Toren.

“Heute sollte ich eigentlich nur mit der zweiten Halbzeit zufrieden sein. Aber auch der unbändige Wille einzelner Spielerinnen, wie z.B. Marie Ströer, Kristina Dodig oder Sandra Bauer dem Spiel noch eine Wende zu geben hat meinen vollen Respekt verdient. Was mich ganz besonders freut ist die Tatsache, dass sich heute alle Spielerinnen in die Torschützenliste haben eintragen können.  Für die kommenden Begegnungen zuhause gegen die HG Ingolstadt, in Manching und in Indersdorf können wir eine so schwache Halbzeit nicht erlauben, wenn wir weiterhin von der Meisterschaft träumen wollen. Diese Mannschaft ist inzwischen zu einer Einheit zusammen gewachsen. Jede kämpft und läuft für jede. Wenn wir unser Potential komplett ausschöpfen können, dann wird es für andere Mannschaften sehr, sehr schwer, uns zu schlagen.”  (Zitat: Trainer Paul Sommerer)

Aufstellung mit Toren:

Laura Hauenschild und Alexandra Stehr (beide Tor), Christina Neumaier (1), Kristina Dodig (3), Simone Huber (3), Sandra Bauer (2), Julia Sommerer (7/3), Marie Ströer (3) und Katharina Sommerer (3)

B-Jugend erkämpft sich einen weiteren Heimsieg

Durch den verdienten 27:23 Erfolg in einer kampfbetonten aber immer fairen Begegnung gegen den SSV Schrobenhausen, bleiben die Mainburger Nachwuchshandballer weiterhin ohne Punktverlust in der laufenden Bezirksoberligasaison.

Die TSV`ler wussten vor der Begegnung um die Gefährlichkeit der beiden Schrobenhauser Rückraumschützen und wollten von Anfang an durch eine kompakte Abwehr die Aktionen frühzeitig unterbinden. Dies misslang aber fast über die ganze erste Halbzeit. Immer wieder waren die Halbspieler des Gegners selbst erfolgreich oder aber sie rissen die Lücken für ihre Mitspieler. Aber auch die generische Abwehr stand nicht wirklich sattelfest und so entwickelte sich in den ersten 25 Minuten ein regelrechter Schlagabtausch. Ging ein Team in Führung schaffte postwendend das andere den Ausgleich und umgekehrt. Zwar hätten die Mainburger des öfteren die Möglichkeit gehabt sich einen mehr Tore Vorsprung herauszuarbeiten, aber entweder wurden die Chancen leichtfertig oder überhastet vergeben, oder aber Latte, Pfosten oder der gute Gästekeeper standen im Weg. Beim Pausenpfiff des souverän leitenden Schiris aus Landshut stand es dann 12:11 für die Hausherren.

In der Halbzeitpause wurden die Fehler noch einmal analysiert und man wollte im zweiten Abschnitt die Abwehrformation noch einmal ändern. Zu beginn schien das alles auch gleich Früchte zu tragen. Mit zwei schnellen Treffern legte man gleich richtig los und auch die Abwehr um TW Hannes Möser stand jetzt besser. Aber die Spargelstädter zeigten, dass sie nicht umsonst zu den Mitfavoriten auf die Meisterschaft zählen. Sie ließen sich durch den 3-Tore Rückstand nicht beirren und beim 16:16 Zwischenstand waren sie wieder voll in der Begegnung. Ab diesem Zeitpunkt war es dann ein reines Kampfspiel , das letztendlich die bessere Physis und das größere Selbstbewusstsein entscheiden würde. Und beides war am Sonntag auf Mainburger Seite, die Jungs um Kapitän und Antreiber Alex Rieder ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und hatten auf jeden Gästeerfolg postwendend wieder eine Antwort. Bis zum Stand von 23:22 blieben die Gäste an den Mainburgern dran, aber dann, in den letzten 5 Minuten, zogen die TSV`ler das Tempo noch einmal an und setzten sich wieder mit 3 Toren ab. Zweimal spielte der unermüdlich kämpfende Christian Sedlmeier Alex Trathnigg frei und einmal war Magnus Wybranietz vom 7m-Punkt erfolgreich. Jetzt hatten sie den Gästen endgültig den Zahn gezogen und den Schlusspunkt setzten dann noch einmal Magnus Wybranietz und Cornelius Sentjurc mit einem sehenswerten Kempatreffer zum vielumjubelten 27:23 Endstand.

Neben dem zehnfachen Torschützen Magnus Wybranietz muss man noch Christoph Kautzki erwähnen der seine klasse Leistung am Kreis mit 5 Treffern krönte und auch in der Abwehr seinen Mann stand. Obwohl er auch noch eine Altersklasse tiefer spielen darf, ist er mittlerweile schon ein fester Bestandteil in diesem Team.

Aufstellung/Tore:

Hannes Möser (Tor), Magnus Wybranietz (10), Christoph Kautzki (5), Axel Trathnigg, Cornelius Sentjurc und Alex Rieder (je 4), Christian Sedlmeier, Markus Emslander, Matthias Kastner, Dominik Joekel , Markus Kraus und Andreas Huber (Tor)

Voller Einsatz – Super-Erfolg!

Einen Super-Erfolg erkämpfte sich unsere weibliche A-Jugend am Sonntag in der Hauptschulhalle mit dem 19:16 gegen die bisher vor unseren jungen Damen platzierte SG Moosburg. Selbstverständlich hatte sich das Trainerteam Faber/Schön Chancen ausgerechnet, das Spiel zu gewinnen; bei der Sommerqualifikation war man den Moosburgern aber noch deutlich unterlegen.

Das Spiel begann mit einer langen „Abtastphase“. Über 15 Minuten lang konnte sich kein Team mehr als ein Tor Vorsprung herausarbeiten; stets fiel  in den kommenden Angriffen der Ausgleich. Im Anschluss daran wurde die TSV-Abwehr, die bis zu diesem Zeitpunkt mit der gegnerischen Kreisspielerin kaum zurechtkam, sicherer und der Angriff arbeitete sich mit gut ausgeführten Spielzügen voran, so dass die Mainburgerinnen sich bis zur 25. Minute einen 9:6-Vorsprung herausspielten. Dann aber fühlte man sich offenbar schon in der Halbzeitpause, die Konzentration ließ nach und die Gäste kamen bis zum 10:9-Halbzeitstand heran.

Im Anschluss gelang es den Moosburgerinnen, zum Ausgleich zu kommen, und das Spiel entwickelte sich zunächst parallel zur ersten Halbzeit. Etwa ab der 40. Minute jedoch bekamen die jungen Mainburgerinnen um die wieder genesene Katja Rieder das Spiel langsam wieder in den Griff und gaben die erkämpfte Führung bis zum Spielende nicht mehr aus der Hand, obwohl die Gäste zweimal noch bis auf ein Tor herankamen. Die Mainburgerinnen hielten aber aus einer jetzt überzeugenden Abwehr um die sichere Torfrau Marion Sommerer stets dagegen und erkämpften sich diszipliniert den Sieg. Der letzte Wurf der „Hausherren“ schlug bei 59:59, also eine Sekunde vor Schluss, im Moosburger Tor ein. Zu danken ist auch den Spielerinnen Sinem Düzgün und Lena Brunner, die, obwohl sie nicht zum Einsatz kamen, stets ihr Team stärkten und anfeuerten.

Es spielten: Marion Sommerer (Tor), Katja Rieder (7), Marie Schwertl, Tina Duscher (je 4), Josefine Ströer (2), Märtha Köster, Pia Galster (je 1), Anna Seidl, Sinem Düzgün, Lena Brunner

22.11.2010

B-Jugend Handballer bleiben auf Erfolgskurs

Auch im dritten Saisonspiel setzten die Mainburger B-Jugend Handballer ihre Erfolgsserie fort und siegten nach einer spannenden Begegnung mit 29:24 gegen den SV Wacker Burghausen. Mit diesem Erfolg behielten sie auch nach dem dritten Spiel ihre weiße Weste in der Bezirksoberliga Altbayern.

Den Burghausern, die im Gegensatz zu den Mainburgern bereits zum dritten Mal auswärts antreten mussten und in den ersten beiden Begegnungen etwas unglücklich bisher nur einen Punkt ergattern konnten, merkte man zu Beginn deutlich an, dass sie unbedingt ihren ersten Sieg einfahren wollten. Die ersten 10 Minuten standen ganz im Zeichen des variablen Gästeangriffs und der Mainburger Nervosität. Über 3:0 und 4:1 lagen die Gäste dann mit 6:3 in Front und waren bis dahin die klar bessere Mannschaft. Aber plötzlich machte scheinbar irgendetwas „Klick“ bei den Mainburger Jungs und die Begegnung drehte sich komplett. Die Jungs um Kapitän Alex Rieder, die auf ihren bis dato in der Saison besten Torschützen, Magnus Wybranietz, verzichten mussten, gingen mit einem anderen Selbstbewusstsein zu Werke und holten Tor um Tor auf. Selbst durch eine zweimalige Unterzahl ließen sie sich nicht stören und beim Stand von 11:10 gingen sie erstmals in Führung. In dieser Aufholphase war es immer wieder Cornelius Sentjurc, der mit teilweise unglaublichen Toren, seine Mannschaft wieder ins Spiel zurückbrachte und am letzten Samstag wohl das beste Spiel seiner noch jungen Karriere ablieferte. Diese erste Führung beflügelte die TSV`ler noch mehr und bis zum Pausenpfiff des gut leitenden Rottenburger Schirigespanns erhöhte man den Vorsprung bis auf 16:12

Im zweiten Abschnitt legten die Gäste gleich wieder los wie die Feuerwehr und verkürzten schnell auf 14:16 , aber diese Phase währte nicht lange. Schnell fanden die Jungs vom Trainergespann Martin und Florian Möser wieder zurück in die Spur und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Die Gäste agierten zu überhastet im Angriff und fanden sie in Hannes Möser im Mainburger Tor auch immer öfter ihren Meister und bei den Hallertauern waren es immer wieder Cornelius Sentjurc, Christoph Kautzki am Kreis, Axel Trathnigg und Alex Rieder die für teilweise spektakuläre Tore standen und für einen beruhigenden 24:16 Vorsprung nach 40 Minuten sorgten. Aber die Innstädter gaben sich zu keinem Zeitpunkt auf und kamen beim 26:23 sogar wieder bis auf 3 Treffer an die Gastgeber heran (auch bedingt durch mehrere Zeitstrafen der Mainburger). Aber dann erzielte Axel Trathnigg bei einer 4:6 Unterzahl das erlösende 27:23 und die Begegnung war gelaufen. Die restlichen Treffer bis zum 29:24 waren dann nur noch Ergebniskorrektur.

Trainer Martin Möser konnte seinen Jungs nach dem Spiel nur noch ein großes Kompliment machen; sie haben den Ausfall des vielleicht besten Spielers mit großem Team- und Kampfgeist kompensiert, sehr vieles aus dem Training umgesetzt und es macht momentan einfach sehr viel Spaß dieser Mannschaft zuzusehen. Und heute konnte man wieder sehen wie wichtig und vollkommen integriert auch die C-Jugendlichen in dieser Mannschaft sind.

Gelegenheit dazu hat man bereits wieder in zwei Wochen, wenn es gegen den SSV Schrobenhausen wieder gegen einen Meisterschaftsmitfavoriten geht.

Aufstellung/Tore: Hannes Möser (Tor), Cornelius Sentjurc (13), Christoph Kautzki und Axel Trathnigg (je 5), Alex Rieder (4), Christian Sedlmeier und Markus Emslander (je 2), Mathias Kastner, Dominik Joeckel und Andreas Huber (Tor)

Weibliche B-Jugend weiter auf dem Vormarsch!

Nach drei relativ eindeutigen Auftakterfolgen gab dieses Mal der TSV Neuburg als erster ernsthafter Gradmesser, in der Tabelle nur einen Platz hinter Mainburg platziert, seine Visitenkarte in Mainburg ab. Die ersten Minuten der Partie verliefen dann wie erwartet sehr ausgeglichen. Keine der beiden Mannschaften konnte sich mehr als ein Tor (Spielstand 3:3) absetzen. Dann, nach ca. 10 Spielminuten, hatten sich die Gastgeberinnen besser auf ihren Gegner eingestellt. Die Abwehr um Marie Ströer und Katharina Sommerer stand nun sicher. Was von den Gästen jetzt noch auf das Tor der Mainburger kam, wurde eine sichere Beute von Torhüterin Alexandra Stehr, die über die gesamte Spieldauer eine wirklich überzeugende Leistung bot. Im Angriff wurde nun endlich mit mehr Druck gespielt. Die einstudierten Spielzüge brachten die Gäste immer wieder in Verlegenheit und die sich bietenden Chancen wurden nun konsequent in Tore umgemünzt. Neun Tore in Folge für die Hallertauerinnen sprechen eine deutliche Sprache. Wie auch schon in den vorangegangenen Partien setzte Julia Sommerer auch dieses Mal die Akzente. Sie glänzte nicht nur als zehnfache Torschützin, sondern hatte immer wieder ein Auge für die besser postierte Mitspielerin. So profitierten unter anderem Marie Ströer am Kreis und auf der Linksaußenposition von ihren Anspielen. Als beim Stand von 14:4 die Seiten gewechselt wurden war die Partie eigentlich bereits entschieden. In der zweiten Halbzeit ließen es die jungen Mainburger Handballdamen dann etwas gemächlicher angehen. Eine gewisse Lässigkeit im Angriffsspiel gepaart mit einer eher mageren Torausbeute erlaubte es den Gästen aus Neuburg die 2. Halbzeit etwas offener zu gestalten. Aber auch diese Spielweise reichte den Mainburgerinnen, um ihren Vorsprung weiter auszubauen. 21:8 für Mainburg endete eine über weite Strecken doch recht einseitige Partie, in der die Gäste aus Neuburg den Mainburgerinnen aber wesentlich mehr abverlangten als alle anderen Mannschaften vorher.

„Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft, trotz der etwas schwächeren 2. Halbzeit zufrieden. Wir haben einen weiteren wichtigen Schritt zur Erreichung unseres Saisonziels gemacht. In den noch ausstehenden Partien der Hinrunde, werden wir dann hoffentlich wieder konzentrierter zu Werke gehen. In Erdweg, Manching und vor allem in Indersdorf können wir es uns in keinem Fall erlauben, eine Halbzeit lang so unkonzentriert zu spielen.“ Zitat Trainer Paul Sommerer.

Aufstellung (Tore / davon Siebenmeter):

Alexandra Stehr (Tor), Kristina Dodig (3), Simone Huber, Sandra Bauer, Julia Sommerer (10/2), Louisa Bergermeier (3), Marie Ströer (3), Katharina Sommerer (2) und Christina Neumaier

Die zwei Gesichter der weiblichen D-Jugend

Bei der 18:10-Niederlage des TSV zeigten die Mainburger Mädels zwei Gesichter.
Zu Beginn des Spiels fehlte uns das Selbstvertrauen. In der Abwehr traute man sich nicht, richtig zuzupacken, und im Angriff waren wir mehr darauf bedacht die Verantwortung weiter zu geben, anstatt selbst zu versuchen, Tore zu erzielen. Dies führte zu einem zwischenzeitlichen 0:6-Rückstand.
Doch dann zeigte die Truppe um Marie Menschig etwas ganz anderes. Hinten wurde konsequent abgezählt und im Angriff war endlich der im Training erlernte Schwung drin, wodurch wir auf 4:7 aufschliesen konnten .
Da diese beiden Gesichter sich das ganze Spiel über abwechselten, verloren wir das Spiel mit 18 :10.
In den nächsten Spielen muss mehr Selbstvertrauen gezeigt werden, dann wird auch das Ergebniss besser ausfallen.

Aufstellung (Tore):

Wittdorfer Franziska (Tor) , Remiger Veronika (1), Schart Franziska, Menschig Marie (5), Friedl Theresa (1), Zirngibl Lea (2), Kathrin Preußl-Danger, Zehentmeier Pia, Reitmeier Iris (1)

21.10.2010

Zweiter Heimsieg für Mainburger B-Jugend Handballer

Die Bezirksoberliga Begegnung zwischen den B-Jugendteams aus Mainburg und Altenerding am vergangenen Sonntag, war definitiv nichts für schwache Nerven. In einem klasse Spiel, bei dem sogar der Schiedsrichter von einer “Werbung für den Jugendhandball“ sprach, setzten sich die TSV`ler mit 27:25 durch und bleiben auch nach dem zweiten Spieltag noch ohne Punktverlust.

Nach dem ersten Saisonerfolg gegen Waldkraiburg war den Mainburgern bereits vor der Begegnung am Sonntag klar, dass das Spiel gegen Altenerding noch einmal eine Spur schwerer sein dürfte, gelten die Weißbierstädter doch als einer der Favoriten auf die Meisterschaft. Die ersten paar Minuten bis zum 3:3 waren noch ein Abtasten, aber dann legten die TSV`ler einen Zahn zu , erhöhten den Druck und zogen bis zur 12ten Minute auf 9:4 davon. Ab diesem Zeitpunkt reagierte der gegnerische Trainer mit der Einwechslung seines besten Rückraumspielers (Bayernauswahl) um den Spiel wieder eine Wende zu geben und das gelang dann auch eindrucksvoll. Dieser 1,95m große Hüne war im weiteren Verlauf der ersten 25min von der Mainburger Abwehr kaum zu halten und brachte die Gäste Tor um Tor wieder heran. So kam es, dass dann beim Stand von nur noch 14:13 für die Gastgeber die Seiten gewechselt wurden.

In der Pausenansprache wurden dann von Martin Möser noch einmal die wenigen Fehler angesprochen und eine Umstellung in der Abwehrformation vorgenommen und während der Ansprache merkte er schon wie sich die Spieler gegenseitig pushten und motivierten. Und mit diesem Selbstbewusstsein und dem wissen um die eigenen Stärken ging man in die zweite Halbzeit. Ab jetzt wurde der gegnerische Shooter nicht mehr manngedeckt, sondern Axel Trathnigg übernahm die Überwachung in der Deckungsformation und der Plan ging auf. Durch zwei schnelle Tore von Magnus Wybranietz und Alex Rieder bauten man den Vorsprung wieder auf 3 Treffer aus und dann zeigte der Mainburger Handballnachwuchs im weiteren Verlauf was Kampfgeist Leidenschaft und Teamgeist bedeutet. Die Spieler kämpften bravourös in der Abwehr und im Angriff wurden auch immer wieder spielerische Akzente gesetzt, sei es durch Spielzüge oder durch schöne Anspiele an den Kreis, wo Christoph Kautzki eine sehr starke Partie lieferte. Aber die Altenerdinger ließen sich nicht abschütteln, erst in der 45 Minute konnten sich die Hallertauer beim 25:21 wieder mit 4 Toren absetzen. Dann aber kassierte man kurz hintereinander, durch den guten Rottenburger Schiedsrichter , zwei Zeitstrafen und die letzten 5 Minuten wurden dann für den Trainer noch einmal sehr sehr lang und extrem emotional denn die Gäste witterten noch einmal Morgenluft und kamen beim 26:24 noch einmal auf 2 Treffer heran. Aber wieder schafften es die Mainburger Jugendlichen cool zu bleiben und setzten durch Axel Trathnigg mit dem 27:24 den entscheidenden Treffer. Das letzte Gegentor war dann nur noch Ergebniskosmetik und unter dem lautstarken Jubel von Spielern, Trainern und Zuschauern endete dann das Spiel mit einem verdienten 27:25 Erfolg.

An dieser Stelle muss man die mannschaftliche Geschlossenheit herausheben, denn nur durch Teamgeist und Einstellung blieb man in dieser Begegnung siegreich. Am besten trifft das der Satz von Martin Möser nach der Begegnung.

„Ich bin unheimlich stolz auf meine Mannschaft, hier wächst etwas heran, woran wir noch lange Freude im Mainburger Handball haben werden, aber ob ich noch mehr solche Spiele „körperlich“ durchstehe, wage ich zu bezweifeln.“

Aber mit dem SSV Schrobenhausen wartet in 14 Tagen ein ähnlich starker Gegner und man darf gespannt sein, ob es ähnlich spannend werden wird.

Aufstellung/Tore: Hannes Möser (Tor), Magnus Wybranietz (10/5), Alex Rieder (6), Christoph Kautzki (4), Axel Trathnigg (3), Christian Sedlmeier (2), Cornelius Sentjurc und Markus Emslander (je 1), Matthias Kastner, Dominik Joekel und Andreas Huber (Tor)

Auch der TSV Karlsfeld kann den Siegeszug der weiblichen B-Jugend des TSV Mainburg nicht stoppen

Nach den zwei souverän gewonnen Spielen zuhause gegen den MTV Ingolstadt und beim DJK Eichstätt gaben dieses Mal die Handballmädchen des TSV Karlsfeld ihre Visitenkarte in Mainburg ab. Doch wie auch schon in den beiden Begegnungen zuvor bestimmten die Mainburgerinnen die Begegnung von Anfang an. Dank einer wieder einmal sehr guten Abwehrleistung setzen die jungen Mainburger Handballdamen ihre Gäste immer wieder so stark unter Druck, dass diese die Bälle gleich reihenweise vertändelten. Dies bescherte den Hallertauerinnen ein ums andere Mal die Gelegenheit zum Tempogegenstoß, was sie konsequent zu nutzen wussten. Kontinuierlich wuchs der Vorsprung bis zur Halbzeitpause auf 14:0 Tore an. Wie auch schon in den beiden voran gegangenen Begegnungen, kein einziges Gegentor in Halbzeit Eins. Nach dem Seitenwechsel zunächst das gleiche Bild. Mainburg lies Ball und Gegner laufen und schraubte das Ergebnis in den ersten zehn Spielminuten der zweiten Halbzeit auf 17:0 Tore. Jetzt endlich nach ca. 40 Spielminuten war es soweit. Der TSV Karlsfeld verkürzte per 7m-Strafwurf auf 17:1. Aber Mainburg lies sich durch diesen Treffer nicht aus dem Konzept bringen, verschärfte das Tempo noch einmal und erzielte weitere vier Treffer in Folge. Ca. fünf Minuten vor Spielende beim Stand von 21:1 lies man die Gäste aus Karlsfeld gewähren. Diese nutzen die sich nun bietenden Chancen und konnten in den verbleibenden Minuten noch auf 22:4 Tore verkürzen.

“Meine Mannschaft hat in der ersten Halbzeit wieder einmal sehr konzentriert gespielt. Natürlich ist es fast unmöglich die Konzentration über die gesamte Spieldauer hoch zu halten wenn man derart überlegen ist. Dennoch bin ich mit meiner Mannschaft sehr zufrieden. Sie hat über weite Strecken des Spiels das umgesetzt was wir uns vorgenommen haben.

Jetzt haben wir zuerst einmal eine Woche Spielpause. Wir werden in den kommenden Trainingseinheiten weiter an unseren Spielzügen feilen und wenn möglich noch den ein oder anderen in unser Repertoire aufnehmen. Am 30.10.2010 treffen wir dann neuerlich zuhause auf den TSV Neuburg. Wie auch schon in den Begegnungen davor wollen wir die Partie gewinnen, unsere weiße Weste behalten und die Tabellenführung weiter ausbauen.” (Trainer Paul Sommerer)

Aufstellung mit Toren:

Laura Hauenschild und Alexandra Stehr (beide Tor), Kristina Dodig (6), Simone Huber, Sandra Bauer (1), Julia Sommerer (8/3), Louisa Bergermeier (2), Marie Ströer (1), Katharina Sommerer (2), Christina Neumaier (1) und Verena Seidl (1)

19.10.2010

Niederlage trotz großen Kampfgeists

Trotz großen Kampfgeists über weite Strecken des Spiels musste sich unsere weibliche A-Jugend der SpVgg Altenerding mit 17:23 geschlagen geben, obwohl es zum Teil anders aussah.

Die ersten Minuten begannen mit einem Sturmlauf der Altenerdinger bis zum 2:0, ehe unsere jungen Damen überhaupt merkten, dass das Spiel schon begonnen hatte. Dann aber rafften sich die Spielerinnen um Kapitän Katja Rieder auf und hielten dagegen; auch der Angriff lief nun besser und man konnte zum 2:2 ausgleichen. Dann aber, nach etwa 10 Minuten, folgte eine der beiden Phasen im Spiel, in denen die jungen Mainburgerinnen völlig abwesend schienen; Altenerding konnte sich auf 7:2 absetzen, die Tore fielen teilweise aus Spielzügen, die die „Hausherren“ sonst selbst spielten. Mit einem Team-Time-Out versuchte das Trainergespann Faber / Schön die Truppe aufzurütteln, was auch überzeugend gelang: Die jungen Mainburgerinnen begannen zu fighten und kämpften sich bis zur Halbzeitpause auf 8:9 heran.

Die zweite Halbzeit begann mit einem Kräftemessen auf Augenhöhe. Beide Seiten kämpften um jeden Angriff und bis zum 11:12 aus Mainburger Sicht liefen die ersten zehn Minuten ohne Vorteil für eines der beiden Teams ab. Dann aber – nach einer Altenerdinger Auszeit – folgte die zweite Phase, in der praktisch alle Mainburgerinnen neben sich standen und im Sturmwirbel der Gäste untergingen. Innerhalb von nur sechs Minuten setzte sich der Gegner bis zum 18:12 ab. Ganz wollten sich die Mainburgerinnen aber dann doch nicht in ihr Schicksal ergeben und zeigten auf einmal, dass wesentlich mehr in ihnen steckt als bisher präsentiert. Erneut kämpften sie sich heran, bis zum 16:18 sieben Minuten vor Schluss. Erst als dann drei Angriffe in Folge ohne Torerfolg blieben, gaben die jungen Mainburgerinnen auf und Altenerding konnte die Führung bis zum Endstand vom 17:23 ausbauen.

Trotz des deutlichen Ergebnisses muss man sagen, dass bei besserer und – vor allem – durchgängiger Konzentration und einer erheblich besseren Torausbeute an diesem Tag mehr drin gewesen wäre. Altenerding war zwar spielerisch besser und vor allem ballsicherer, kämpferisch konnten die „Hausherren“ ihnen aber mehr als „das Wasser reichen“. Nach einer Spielpause von vier Wochen geht es am 14.11. gegen die SG Moosburg. Im Training muss versucht werden, die Ursachen der Niederlage aufzuarbeiten und sich an den – zweifellos vorhandenen – guten Spielabschnitten wieder herauszuarbeiten, dann sollte durchaus „was drin“ sein.

Für den TSV Mainburg spielten:Marie-Theres Ströer, Marion Sommerer (beide Tor), Katja Rieder (8), Märtha Köster (4), Pia Galster (2), Josefine Ströer (1), Marie-Theres Schwertl (1), Tina Duscher (1),  Sinem Düzgün, Magdalena Brunner, Anna Seidl.

05.10.2010

Handball B-Jugend startet mit Heimsieg in die neue Saison

Am letzten Samstag startete die B-Jugend der Mainburger Handballabteilung mit einem 21:17 Erfolg gegen das befreundete Team des Vfl Waldkraiburg in die neue Bezirksoberliga Saison.

Nach der Vorbereitung, bei der urlaubsbedingt immer wieder auf verschiedene Spieler verzichtet werden musste und in der man nur ein Turnier (Platz 2) und ein Vorbereitungsspiel (30:20 Erfolg gegen Wackersdorf) bestreiten konnte, wusste man natürlich noch nicht richtig, wo man leistungsmäßig steht. Und hier war der Vfl Waldkraiburg gleich ein richtiger Massstab, spielte man in der Vergangenheit doch immer auf ähnlichem Niveau. Zu Beginn der überaus fairen Partie war es ein Abtasten beider Teams und bis zum Stand von 3:3 ging es immer hin und her. Ab diesem Zeitpunkt übernahmen aber die TSV`ler das Kommando und setzten sich kontinuierlich bis zum Stand von 11:6 nach 20 Minuten ab. Hier wurde vor allem auch spielerisch überzeugt, zeigten sie doch immer wieder schöne Spielzüge und ein schnelles Spiel aus der Abwehr. Wer aber gedacht hatte das gehe jetzt so weiter, hatte sich getäuscht. Plötzlich gab es einen Bruch im Mainburger Spiel und es schlichen sich sowohl im Angriff als auch in der Abwehr immer wieder leichte Fehler und Unsicherheiten ein, so dass der Gegner bis zum Halbzeitpfiff des hervorragenden Schiedsrichters bis auf 12:9 herankam.

In den ersten 5 Minuten des zweiten Abschnitts war es das gleiche Bild. Im Angiff lief nichts zusammen und in der Abwehr ging man nicht energisch genug zu Werke, so dass man in der 30. Minute den 12:12 Ausgleich hinnehmen musste. Aber dann, noch dazu in Unterzahl zeigte die Mannschaft wieder ihr wahres Gesicht und setzte sich wieder mit 3 Treffern ab. Gestützt auf einen überragenden Hannes Möser im Tor, einem toll aufspielendem Magnus Wybranietz und einem Cornelius Sentjurc, der auf Linksaußen eine klasse Partie lieferte, ließen die Jungs vom Trainergespann Martin und Florian Möser nichts mehr anbrennen. Der vier Tore Vorsprung den man sich ab der 40. Minute erarbeitet hatte hielt bis zum Ende, so dass letztendlich ein verdienter 21:17 Erfolg zu Buche stand. Jetzt kommt es in 14 Tagen wiederum zuhause auf ein Aufeinandertreffen mit dem SSVgg Altenerding, was wiederum ein extrem spannendes Spiel werden dürfte.

Aufstellung/Tore:

Hannes Möser (Tor), Andreas Huber (Tor), Magnus Wybranietz (11), Cornelius Sentjurc (5), Alex Rieder und Christian Sedlmeier (je 2), Dominik Joekel (1), Axel Trathnigg, Markus Emslander, Michael Fischbäck und Christoph Kautzki

A-Jugend Handballer bezwingen den SC Eching deutlich mit 43:15 Toren

Trotz des verletzten Marian Schön und des langzeitverletzten Michael Dropmann gingen die Mainburger Nachwuchshandballer doch sehr selbstsicher in die erste Saisonbegegnung gegen den SC Eching. Beide Mannschaften waren bereits in einem Vorbereitungsturnier in Schrobenhausen aufeinander getroffen, wobei die Hallertauer nur denkbar knapp die Oberhand behielten und sich damit den Turniersieg sicherten. Durch dieses doch recht ausgeglichene Spiel gewarnt, gingen die Mainburger dieses Mal von Anfang an sehr konzentriert zu Werke. Nur zu Beginn der Begegnung konnten die Gäste aus Eching das hohe Mainburger Tempo mitgehen und das Spiel ausgeglichen gestalten. Unentschieden 3:3 stand es nach ca. 5 Spielminuten. Danach drehten die Gastgeber aber erst so richtig auf und der Vorsprung wuchs praktisch im Minutentakt. Über 6:3 und 12:6 wuchs der Vorsprung bis zur Halbzeit auf 9 Tore (Pausenstand: 20:9 aus Mainburger Sicht) an. Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild. Immer wieder tauchten die Mainburger teils nach sehenswerten Kombinationen oder auch per Tempogegenstoß, meist jedoch völlig frei vor dem Kasten des Echinger Torhüters auf und verwandelten ihre Chancen zielsicher. Aufgrund einer soliden Abwehrarbeit gepaart mit schnellem Spiel nach vorne, setzten sich die Hausherren immer weiter von ihren Konkurrenten ab. Mitte der zweiten Halbzeit stand es bereits 30:10 Tore für Mainburg. Aber noch immer war der Tordurst der motiviert und konzentriert aufspielenden Gastgeber nicht gestillt. Man merkte es den Gästen aus Eching richtig an, wie froh sie waren, als der umsichtig leitende Schiedsrichter der Begegnung nach 60 Spielminuten beim Stand von 43:15 aus Mainburger Sicht endlich ein Ende machte. Zu deutlich war die Überlegenheit vor allem im Abschnitt Zwei.

Sicherlich waren die Gäste aus Eching nach der guten Turnierleistung in Schrobenhausen mit der Hoffnung nach Mainburg gekommen, um hier den ein oder anderen Zähler mitzunehmen.

„Unsere Mannschaft hat den Echingern heute klar ihre Grenzen aufgezeigt. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung heraus haben für mich heute Marius May, Fabian Kuhns, Alexander Rauner und Patrick Scholz wirklich herausragend gespielt. Mit einem ähnlich konzentrierten und geschlossenen Engagement können wir am kommenden Wochenende gegen Schleißheim vielleicht einen wenn nicht gar beide Punkte mit nach Hause nehmen. Dabei werden wir in jedem Fall auch auf mehrere Spieler unserer an diesem Wochenende spielfreien BOL B-Jugendmannschaft zurückgreifen.“, so ein zufriedener Trainer Paul Sommerer im Anschluss an die Begegnung.

Aufstellung mit Toren:

Patrick Scholz und Hannes Möser (beide Tor), Marius May (13), Sascha Kaspari (1), Alexander Rauner (13), Johannes Ettenhuber (1), Fabian Kuhns (12/1), Rainer Schiller (2), Christoph Würfl (1) und Alexander Rieder

B-Jugend Handballerinnen fegen den MTV Ingolstadt mit einem Rekordergebnis von 56:0 Toren aus der Halle!

Da beide Mannschaften infolge verschiedener Gruppeneinteilungen in den vergangenen Jahren nicht mehr aufeinander getroffen waren, konnte man die Spielstärke des MTV Ingolstadt vor der Begegnung im Mainburger Lager nur sehr schwer einschätzen. Doch der eklatante Leistungsunterschied war für alle Beteiligten in der Halle aber auch für den Anhang auf der Tribüne bereits in den ersten Spielminuten der Begegnung mehr als deutlich sichtbar. Immer wieder wurden die Gäste aus Ingolstadt erfolgreich in ihren Angriffbemühungen gestört. Die daraus resultierenden Ballgewinne wurden zumeist per Tempogegenstoß in Tore umgemünzt. In der ersten Halbzeit kamen fast immer auf die gleiche Art und Weise 24 Mainbuger Tore zu Stande. Das gleiche Bild nach dem Seitenwechsel. Immer und immer wieder wurden die Angriffe der Gäste bereits weit vor dem eigenen Wurfkreis unterbunden und wie auch schon in Halbzeit Eins per Tempogegenstoß erfolgreich abgeschlossen. Kam man hin und wieder einmal nicht per Tempogegenstoß zum Erfolg wurden die Tore mittels der im Training einstudierten Spielzüge erzielt. So endete diese mehr als einseitige Begegnung schlussendlich mit 56:0 Toren, für eine trotz aller Überlegenheit über weite Strecken des Spiels konzentriert spielenden jungen Mainburger Mannschaft. Für die Gäste aus Ingolstadt bleibt zu hoffen, dass sie trotz der herben Niederlage die Lust am Handball spielen nicht verloren haben.

“Für das Spiel am kommenden Sonntag in Eichstätt war diese Begegnung sicherlich kein Gradmesser. Eichstätt wird uns sicherlich wesentlich mehr abverlangen. Trotzdem denke ich, haben wir mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung auch in Eichstätt die Chance zu gewinnen”, so ein zufriedener Trainer Paul Sommerer direkt nach der Begegnung.

Aufstellung mit Toren:

Laura Hauenschild und Alexandra Stehr (beide Tor), Christina Neumaier (4), Kristina Dodig (12), Simone Huber (2), Sandra Bauer (6), Julia Sommerer (13/1), Louisa Bergermeier (5), Marie Ströer (5), Katharina Sommerer (8) und Verena Seidl (1)

26.05.2010

A-Jugend Handballer schaffen den Sprung in die Bezirksoberliga

Nach dem doch überraschenden Ausscheiden in der 2. Runde der Landeliga-Qualifikation in Vöhringen trafen die Jungs von Trainer Paul Sommerer in der 2. Runde zur BOL-Quali zuhause auf den SC Freising und des TSV Dachau 65. In diesem letzten Qualifikationsturnier für die neue Saison, ging es für die Mainburger Mannschaft darum, die Schmach von Vöhringen zu tilgen und sich als Gruppenerster wenigstens noch für die Bezirksoberliga zu qualifizieren.

Zu Beginn der Begegnung waren die Mannschaften noch ebenbürtige Gegner und so verliefen die ersten zehn Spielminuten noch relativ ausgeglichen. Danach bekam Mainburg seinen Gegner besser in den Griff und konnte nach einem kurzen Zwischenspurt zum ersten mal mit vier Toren (Spielstand 8:4 aus Mainburger Sicht) davon ziehen. Bis zur 18. Spielminute plätscherte das Spiel ohne große Höhepunkte weiter so dahin. Zu keinem Zeitpunkt musste man ernsthaft Bedenken haben, den Hausherren könnte das Spiel entgleiten. Zwar gelang Freising in dieser Phase zwar kurzfristig wieder etwas mehr, sodass der Vorsprung der Hallertauer langsam bis auf zwei Tore (12:10) dahin schmolz, aber in den verbleibenden Spielminuten der 1. Halbzeit riss der Spielfluss der Gäste aus Freising komplett. Was sicherlich auch an der sehr guten Abwehrarbeit der Mannen um Marius May lag. Immer wieder rannten sich die Gäste im Mainburger Deckungsverbund fest oder schlossen ihre Angriffe einfach zu überhastet ab. Die daraus resultierenden Ballgewinne wurden von den Mainburgern meist durch schnelle Gegenstöße in Tore umgemünzt. Binnen weniger Minuten war das Spiel zu Gunsten der Hopfenstädter gekippt. Die Mainburger machten noch vor dem Seitenwechsel aus dem 12:10 ein 20:11.

Auch nach der Pause gelang es den Gästen aus Freising nicht, wieder Fuß zu fassen. Wieder erwischte Mainburg einen fulminanten Start und erhöhte binnen weniger Minuten auf 27:12. Nun war der Widerstand der Gäste aus Freising endgültig gebrochen. Die Mainburger gestatteten dem Gegner nun wieder Handball auf Augenhöhe ohne dabei jedoch auf die wirklich sehenswerten Spielzüge, Anspiele und Torwürfe zu verzichten. Letztendlich gewannen die Gastgeber diese vorentscheidende Partie hoch verdient mit 37:20.

Die nachfolgende Begegnung gewann Freising gegen einen zahlenmäßig unterlegenen Gegner aus Dachau lediglich mit 29:24 Toren. Mainburg war also gewarnt, den Gegner trotz dessen personeller Unterlegenheit ernst zu nehmen. Denn nur mit einem Sieg über Dachau ließ sich die Qualifikation zur Bezirksoberliga unter Dach und Fach zu bringen. Doch beinahe schien alles anders zu kommen. Die überzogene Impertinenz, die der Mannschaft bereits in der abgelaufenen Saison, aber auch in den bisherigen Qualifikationsrunden schon den ein oder anderen Punkt gekostet hatte, war wieder präsent. Lediglich ein Tor Differenz lag zwischen Mainburg und den Gästen aus Dachau zur Pause. In der Halbzeitpause machte Trainer Paul Sommerer seinem Unmut Luft. Einige Veränderungen im Deckungsverhalten wurden für die zweiten 25 Minuten festgelegt. Dabei sollte die Deckung noch defensiver an der Kreislinie stehen, denn schließlich konnten die körperlich unterlegenen Gäste diese selbst mit Sprungwürfen aus der zweiten Reihe praktisch kaum überwinden. Und diese Maßnahme zeigte Wirkung. Binnen weniger Minuten legten die Mainburger Tor um Tor zwischen sich und ihre Gegner. Erst beim Stand von 23:14 aus Mainburger Sicht gelang den Gästen ihr nächster Treffer. In der Folge spielten die Mainburger mit ihrem Gegner quasi Katz und Maus. Meist war es der sowohl in der Defensive als auch in der Offensive überragende Marius May der von seinen Mitspielern mit Anspielen bestens versorgt wurde und diese fast zu 100% in Zählbares umwandeln konnte. Aber auch Alexander Rauner, Marian Schön und Fabian Kuhns wussten zu überzeugen. So endete eine nur in der ersten Halbzeit ausgeglichene Begegnung mit einem fast noch standesgemäßem 36:22 Sieg der Mainburger Mannschaft. So konnten sich auch bis auf Patrick Scholz und Johannes Ettenhuber alle Spieler und Torhüter in die Torschützenliste eintragen.

„Mit der nun sicheren BOL-Qualifikation bin ich durchaus zufrieden, wenngleich in dieser Mannschaft wesentlich mehr Potential steckt als sie auch heute über weite Phasen gezeigt hat. Dennoch denke ich können wir uns in der kommenden Saison auf einige schöne und auch spannende Spiel freuen. Wir werden weiter an der Integration der B-Jugendspieler arbeiten, bei denen ich mich an dieser Stelle noch einmal recht herzlich für ihr gezeigtes Engagement bedanken möchte. Von den alten Hasen im Team erwarte ich für die neue Saison wieder vollen Einsatz und Begeisterung. Dieser Einsatzwille und die daraus entstehende Begeisterung innerhalb der gesamten Mannschaft ist für die Zukunft wichtiger den je, wenn wir den ein oder anderen Spieler an die 1. Herrenmannschaft abgeben dürfen und wollen.“ (Zitat: Trainer Paul Sommerer)

Aufstellung (Tore):

Patrick Scholz und Hannes Möser (1) (beide Tor), Sascha Kaspari (3), Alexander Rauner (21), Johannes Ettenhuber, Marius May (21), Marian Schön (10), Fabian Kuhns (10/2), Rainer Schiller (2), Christoph Würfl (1) und Alexander Rieder (4)

19.05.2010

B-Jugend Handballer schaffen BOL-Quali

Jetzt ist es amtlich, das Team der Mainburger B-Jugend Handballer spielt auch in der Saison 2010/2011 wieder in der Bezirksoberliga Altbayern. In der zweiten und entscheidenden Qualifikationsrunde setzten sich die TSV`ler gegen den MTV Ingolstadt, den VFL Waldkraiburg und gegen den TSV Schleißheim durch und erreichten durch diesen Turniersieg einen sicheren Startplatz in der nächsten BOL-Saison.

Vor dem Turnier war die Personalsituation der Mainburger etwas angespannt, es wechselten ja zu der neuen Saison fünf Spieler in die A-Jugend und zudem musste man noch auf Christian Sedlmeier, Markus Kraus und Dennis Bauer verzichten. Kurzerhand sprangen dafür die C-Jugend-Spieler Matthias Kastner und, wie bereits in der ersten Runde, Christoph Kautzki und Dominik Joeckel ein. Und gleich vorneweg, alle drei machten ihre Sache sehr gut, wodurch sich für die neue Saison mehr Variationsmöglichkeiten für die Trainer Martin und Florian Möser ergeben.

Das erste Spiel gegen den MTV Ingolstadt war dann auch wie erwartet die einfachste Partie des Tages. Die Schanzer waren den Hallertauern in allen Belangen unterlegen und konnten die Begegnung in keiner Phase ausgeglichen gestalten. Zur Pause stand es bereits 10:2 für die TSV`ler und hätte man in der zweiten Hälfte im Gefühl des einfachen Sieges nicht ein bisschen zurückgeschraubt, wäre der Sieg sicherlich noch höher ausgefallen als er mit 20:6 ohnehin schon war.

Nach diesem zugegebenermaßen einfachem Aufgalopp wartete im zweiten Spiel mit dem VFL Waldkraiburg schon ein anderes Kaliber auf die Schützlinge von Florian Möser und Tuce Hadzidulbic. Gegen den gleichen Gegner hatte man noch 2 Wochen zuvor in der ersten Quali-Runde eine bittere Niederlage einstecken müssen und die Jungs um Kapitän Alex Rieder wollten unbedingt Revanche. Die Spiele dieser beiden befreundeten Mannschaften sind immer sehr spannend und emotionsgeladen und auch dieses Mal war es wieder so. Im ersten Abschnitt ging es permanent hin und her und kein Team schaffte einen Vorsprung mit mehr als einem Tor. Folgerichtig stand es dann auch beim Pausenpfiff 7:7 unentschieden. Die zweiten 20 Minuten glichen dann einem Krimi. Bis zum 13:11 lagen die TSV`ler immer in Front, dann aber konnte die Gegner ausgleichen und ihrerseits mit 14:13 in Führung gehen. Aber im Gegensatz zur letzten Begegnung der beiden Mannschaften hielten die Mainburger dagegen, schafften den Ausgleich und kurz vor Schluss noch den vielumjubelten Siegtreffer durch Alex Rieder, der zugleich bereits die Qualifikation bedeutete.

In der letzten Partie wurden aber dann die Nerven der mitgereisten Eltern und Fans noch einmal kräftig auf die Probe gestellt. In den ersten 20 Minuten lief eigentlich alles nach Plan. Die TSV`ler hatten den Gegner, den TSV Schleißheim, im Griff und kontrollierten die Begegnung nach Belieben. Vor allem Magnus Wybranietz gab den Schleißheimern immer wieder Rätsel auf und erzielte Tor um Tor. Beim Pausenstand von 13:6 schien die Partie eigentlich gelaufen. Das schienen die Mainburger Spieler im zweiten Abschnitt auch geglaubt zu haben und im Gefühl des sicheren Sieges schlichen sich Fehler und Unkonzentriertheiten ein, die der Gegner immer wieder zu einfachen Toren nutzen konnte. Im Angriff klappte ebenfalls kaum mehr etwas und die Schleißheimer konnten immer mehr verkürzen und hätten kurz vor Schluss beinahe noch den Ausgleich geschafft, den Alex Rieder mit tollem Einsatz aber gerade noch verhindern konnte. So endete dann die Partie noch mit einem aber letztendlich verdienten 17:16 Erfolg für die Mainburger Jugendlichen, die mit 6:0 Punkten verdient die Qualifikation zur nächsten BOL-Saison schafften und ihren zwar beruflich abwesenden, aber per Handy immer auf dem laufenden, Trainer Martin Möser stolz machten.

Aufstellung/Tore:

Hannes Möser (Tor), Magnus Wybranietz (25), Alex Rieder (12), Axel Trathnigg (5), Mathias Kastner (4), Marus Emslander und Christoph Kautzki (je 2), Cornelius Sentjurc und Dominik Joeckel (je 1)

Weibliche A-Jugend erkämpft sich Bezirksoberligaaufstieg

Mit riesigem Einsatz erkämpfte sich die weibliche Handball-A-Jugend des TSV Mainburg den erhofften Aufstieg in die Bezirksoberliga Altbayern, obwohl es nach der ersten Turnierhälfte gar nicht danach aussah.

Das erste Spiel gegen den Gastgeber, die SG Moosburg, begann mit einer „Hallo-Wach-Phase“. Die Haus“herren“ zogen, nachdem sich beide Teams je acht Fehlangriffe geleistet hatten, auf 3:0 davon, ehe die Mainburgerinnen nach 10 Minuten aufwachten und zum 3:3 ausglichen. Bis zur Pause fing man sich noch einen Gegentreffer ein; danach zogen die Moosburgerinnen wieder bis zum 6:3 davon und konnten gegen das Hallertauer Team ihren Vorsprung bis zum Spielende auf 11:6 ausbauen. Wurfpech im Angriff und Konzentrationsfehler in der Abwehr kamen zusammen.

Das zweite Spiel gegen die SpVgg Altenerding brachte den insgesamt gleichen Ablauf: Rückstand zum 0:3, erstes eigenes Tor nach 7 Spielminuten (bei 2 x 15 Minuten Spielzeit), Herankommen bis zum 4:6-Halbzeitstand, ausgeglichenes Spiel bis zum 6:8, Einbruch in den Schlussminuten bis zum 7:12-Endstand.

Nun stand man bereits mit dem „Rücken zur Wand“, vor allem, weil der nächste Gegner, der alte Rivale TV Landau, gegen den unseren letzten Gegner, die MBB SG Manching, gerade noch mit einem Tor Unterschied gewonnen, aber Moosburg recht deutlich geschlagen hatte. Punkte mussten her! Und in den nächsten beiden Spielen zeigte die Faber-Truppe, dass mehr in ihr steckt, als bisher gezeigt, dass sie selbst dann mit vollem Einsatz weiterkämpfen kann, wenn nicht Alles so läuft, wie erhofft.

Zunächst war der TV Landau „dran“: Nach einer „Abtastphase mit Anlauf“, die bis zur 6:4-Halbzeitführung dauerte, ließ man dem Gegner in der 2. Halbzeit aus einer konsequenten 6:0-Abwehr heraus keine Chance und sicherte sich ein nie gefährdetes 10:5 – und damit waren die Landauerinnen noch gut bedient, denn einige Male retteten Pfosten oder Latte für sie.

Im letzten Spiel gegen die MBB SG Manching war dann der Druck am größten: Aufgrund der Ergebnisse der anderen Teams musste ein Sieg her, um sich sicher für die Bezirksoberliga zu qualifizieren. Und dieser Druck lastete schwer auf den Schultern der Mainburger Damen, die vor allem die gegnerische Linksaußen nie unter Kontrolle bekamen. Dennoch kämpften sie sich in der ersten Halbzeit immer wieder heran, die Führung wechselte immer wieder bis zur 5:4-Pausenführung. Die zweite Halbzeit begann dann mit dem schon traditionellen Einbruch: Manching glich aus und zog bis zum 7:5 davon. Aber erneut siegte der Mainburger Kampfgeist: Aus dem 5:7-Rückstand wurde eine 9:7-Führung. Aber immer wieder hielt die Manchinger Linksaußen-Spielerin ihr Team auf der Erfolgsspur und konnte zum 9:9 ausgleichen. Kurz vor Schluss „erlöste“ dann Tina Duscher mit einem Kracher ihr Team und der Aufstieg war mit einem dritten Platz im Turnier gesichert (wieder einmal, wie schon in der Landesliga-Quali, waren die Teams von Platz 2 bis 4 punktgleich, aber dieses Mal mit dem besseren Ende für Mainburg)!

Aufstellung (Tore):

Marion Sommerer (Tor), Josefine Stroer (3), Katja Rieder (4), Sinem Düzgün, Marie-Theres Schwertl (6), Magdalena Brunner, Tina Duscher (10), Pia Galster (9), Anna Seidl und (im letzten Spiel) Marie-Theres Stroer (1).

04.05.2010

A-Jugend Handballer scheiden sang- und klanglos aus!

Endstation in Runde 2 der LL-Qualifikation

Nachdem die Mainburger Nachwuchshandballer die 1. Runde noch recht sicher überstanden hatten, schied man in der 2. Runde doch überraschend klar aus der Landesliga-Qualifikation aus. Zu keinem Zeitpunkt des Turniers fand man die richtige Einstellung zu sich und den Gegnern. Lediglich die B-Jugendspieler Alexander Rieder, Magnus Wybranietz und Axel Trathnigg sowie Torhüter Patrick Scholz lieferten zumindest zeitweise eine ansprechende Leistung ab.

In der ersten Begegnung trafen die Mainburger auf die Gastgeber aus Vöhringen. Nur in der ersten Halbzeit konnte man noch so einigermaßen mithalten. Direkt nach dem Seitenwechsel zog des SC Vöhringen innerhalb weniger Minuten von 7:5 auf 11:5 davon. Die Mainburger kämpften sich zwar in der Folge noch einmal auf 11:8 heran. Zu verdanken war dies aber leider nicht dem Mainburger Spielwitz, sondern viel mehr der Nachlässigkeit im Vöhringer Deckungsverbund. So verloren die Jungs von Trainer Paul Sommerer ihre erste Begegnung relativ deutlich mit 11:17 Toren. Nach dieser nicht einkalkulierten Niederlage, standen die Mainburger in ihrer zweiten Begegnung gegen den Topfavoriten auf den Tuniersieg, die HSG Kirchheim/Anzing, bereits mächtig unter Zugzwang. Eine neuerliche Niederlage und Mainburg stand kurz davor aus der Landesliga-Qualifikation auszuscheiden. Da sich die beiden Teams bereits in der ersten Runde gegenüber standen, wussten die Mannen von Trainer Paul Sommerer was auf sie zukommen würde. Mit einer kurzen Deckung wurde der gefährlichste Spieler Matthias Haberthaler von Beginn an praktisch aus der Partie genommen. So taten sich die Kirchheim/Anzinger von Beginn an sehr schwer, ins Spiel zu kommen. Die Mainburger nutzen diese Phase der Unordnung und zogen bis auf 4:2 davon. Diese Begegnung stand ganz im Zeichen der Abwehrreihen und der Torhüter. Leider konnten die Hallertauer in der Folge ihre teils sehr guten Chancen nicht in weitere Tore ummünzen, sodass Kirchheim/Anzing noch vor der Pause zum 4:4 Halbzeitstand ausgleichen konnte. Nach dem Seitenwechsel erwischte Mainburg neuerlich den besseren Start und konnte binnen der ersten acht, neun Spielminuten drei weitere Tore auf der Habenseite verbuchen, ohne einen weiteren Gegentreffer hinnehmen zu müssen. Doch dann kam es zum Bruch im Mainbuger Spiel. Wieder einmal schlichen sich Fehler im Spielaufbau ein, oder man nahm sich unüberlegte Würfe ohne jegliche Torchance. Die so leichtfertig abgegebenen Bälle brachte Kirchheim/Anzing wieder zurück ins Spiel. Tor um Tor holten die Schützlinge von Trainer Frank Berndt auf und gingen drei Minuten vor Schluss ihrerseits mit 8:7 in Führung. Im Gegenzug gelang Mainburg der erneute Ausgleich. Letztlich setzte sich jedoch die Routine der Mannschaft der HSG Kirchheim/Anzing durch. Eine Minute vor Schluss und mit einer 10:8 Führung im Rücken lies man nichts mehr anbrennen. Mainburg konnte zwar 30 Sekunden vor Schluss noch einmal auf 10:9 verkürzen, der Ausgleich blieb Ihnen jedoch verwehrt.

Mit nun zwei Niederlagen aus zwei Spielen stand man vor der Begegnung gegen den TSV Schwabmünchen praktisch mit dem Rücken zur Wand. Nur mit einem deutlichen Sieg hatte man überhaupt noch eine geringe Chance in die nächste Runde einzuziehen. Doch wie auch schon in Begegnung eins, fand man gegen das sehr schnelle Spiel kein Mittel. Dass es in der Halbzeit nur 7:10 aus Mainburger Sicht stand, hatte die Mannschaft nur ihrem Torhüter und den aufopferungsvoll kämpfenden B-Jugendspielern zu verdanken. Aber auch deren Gegenwehr erlahmte im Laufe der Begegnung zusehends. So verloren Mainburg auch die dritte und entscheidende Begegnung klar mit 15:20 Toren. Im letzten Spiel der beiden bis dahin sieg- und punktlosen Mannschaften konnten die Mainburger ihr erstes und einziges Erfolgserlebnis an diesem Tag einfahren. In einer völlig bedeutungslosen Partie behielt Mainburg mit 24:15 Toren die Oberhand und belegte in der Abschlusstabelle den vierten Rang.

„Ich bin vom Abschneiden der Mannschaft komplett enttäuscht. Trotz aller Kritik muss man hier ganz klar hervor heben, dass vor allem die jungen Spieler der B-Jugend und mit Ausnahmen Torhüter Patrick Scholz eine aus meiner Sicht recht ansprechende Leistung gezeigt. Allen anderen kann ich am heutigen Tag leider keine Landesliga taugliche Leistung attestieren. Deshalb sind wir auch zu recht ausgeschieden. Hier fehlt es bei manchen wirklich elementar an der Einstellung. Diese Herren sollten sich wenigstens einmal überlegen, ob es eine mögliche Qualifikation zur Landesliga nicht wert ist, sich anständig darauf vorzubereiten. Wie oder ob es mit Mannschaft und Trainer in Kürze weiter geht, wird sich in den kommenden Tagen zeigen.“, so ein sichtlich enttäuschter Paul Sommerer.

Aufstellung mit Toren:

Patrick Scholz (Tor), Sascha Kaspari (1), Alexander Rauner (5), Johannes Ettenhuber (7), Marius May (6), Marian Schön (3), Fabian Kuhns (16), Alexander Rieder (7), Magnus Wybranietz (12) und Axel Trathnigg (2)

B-Jugend Handballer erreichen nächste Runde in der BOL-Qualifikation

Am letzten Samstag mussten die Mainburger B-Jugend Handballer zu ihrem ersten Qualifikationsturnier für die neue Bezirksoberliga-Saison nach Waldkraiburg reisen. Gegner in diesem Turnier waren der gastgebende VFL Waldkraiburg, der ASV Dachau und der VfL Landshut. Die Vorgaben waren einen Platz unter den ersten 3 zu erreichen um die nächste Runde zu erreichen.

Gleich im ersten Spiel mussten die Schützlinge von Trainer Martin Möser gegen den favorisierten Gastgeber, den VfL Waldkraiburg, antreten und die neuformierte Mainburger Mannschaft (5 Abgänge gegenüber der letzten Saison) startete auch vielversprechend. Schnell konnte man in Führung gehen und hatte bis zum Stand von 4:2 den Gegner gut im Griff. Aber dann kam ein Bruch ins Mainburger Spiel, bedingt durch das Vergeben mehrerer glasklarer Torchancen. In dieser Phase hätte man leicht mit 5, 6 Treffern in Front gehen können, was schon eine Vorentscheidung bedeutet hätte, stattdessen baute man die Gastgeber wieder auf und diese konnten bis zum Pausenpfiff ihrerseits mit 8:7 in Führung gehen. Im zweiten Abschnitt setzten sich die Unkonzentriertheiten im Abschluss im Mainburger Spiel fort, dadurch wurde die Begegnung aus Mainburger Sicht immer hektischer und man verlor komplett den Faden. Im weiteren Verlauf wuchs der Rückstand immer mehr an und man verlor letztendlich das Spiel unnötig mit 10:16 Toren.

Vor der zweiten Begegnung gegen den VfL Landshut war klar, ein Sieg muss her um nicht unnötig unter Druck zu geraten. Und wieder begannen die TSV`ler wie die Feuerwehr, gestützt auf eine sichere Abwehr wurden immer wieder schnelle Angriffe gestartet und der Gegner förmlich überrollt. Beim Halbzeitpfiff führten die Jungs um Kapitän Alex Rieder auch in der Höhe verdient mit 12:3 Toren. Im zweiten Abschnitt ließen es die Mainburger dann etwas lockerer angehen um Kräfte für das letzte Spiel zu sparen. So konnten die Landshuter die Partie etwas ausgeglichener gestalten und der Endstand von 19:10 spiegelte auch dann nicht unbedingt den Leistungsunterschied zwischen beiden Teams, denn die Mainburger waren dem Gegner in allen Belangen deutlich überlegen.

Die letzte Partie gegen den ASV Dachau war dann wieder eine äußerst einseitige Angelegenheit, denn auch hier ließen die TSV`ler von Anpfiff an keinen Zweifel darüber aufkommen wer dieses Spiel als Sieger verlässt. Die Dachauer hatten dem Mainburger Angriffswirbel nichts entgegenzusetzen und bereits zur Pause, beim Stand von 12:6, war die Begegnung entschieden. In den zweiten 15 Minuten zogen die Mainburger aber das Tempo noch einmal an und spielten den Gegner regelrecht an die Wand. Mit 28:13 endete dann die Partie letztendlich und mit einem unter dem Strich sehr guten zweiten Platz zogen die Nachwuchshandballer des TSV ungefährdet in die zweite Runde ein.

Auch in diesem Turnier praktizierte man wieder die Philosophie, geeignete Spieler auch in einer höheren Altersklasse Erfahrungen sammeln zu lassen und in diesem Fall zeigten Christoph Kautzki und Dominik Joeckel dass man ohne Probleme auf sie zurückgreifen kann. Besonders Christoph Kautzki spielte als Kreisläufer so, als ob er schon immer ein Teil dieser Mannschaft wäre und überzeugte mit 10 klasse Treffern.

Aufstellung / Tore:

Hannes Möser (Tor), Andreas Huber (Tor), Magnus Wybranietz (16), Alex Rieder (12), Christoph Kautzki und Axel Trathnigg (je 10), Christian Sedlmeier (4), Cornelius Sentjurc und Markus Emslander (je 3), Dominik Joeckel (2)

B-Jugend Handballerinnen schaffen den Sprung in die 2. Runde der Bezirksoberliga-Quali

Die neu formierte Mannschaft um Sandra Bauer und Kristina Dodig, bekam es in 1. Runde der BOL-Quali mit den Mannschaften der TG Landshut, dem TSV Simbach und der HG Ingolstadt zu tun. Letztere trat zum Erstaunen aller anderen Mannschaften jedoch leider nicht an. Damit wurde der Turnierverlauf doch ein wenig auf den Kopf gestellt.

In der ersten Begegnung des Tages trafen laut Turnierplan der TSV Mainburg auf die TG Landshut. Die Begegnung wurde über die gesamte Spieldauer von zwei dominanten Abwehrreihen und den beiden sehr gut aufgelegten Torhüterinnen geprägt. Landshut konnte sich nach einer ausgeglichenen Anfangsphase (Spielstand 1:1) auf 5:1 absetzen. In dieser Phase versäumten es die Gastgeberinnen aufgrund vieler vergebenen Torchancen den Abstand nicht zu groß werden zu lassen. Nach diesem Durchhänger fanden die Mainburgerinnen zurück ins Spiel und konnten den Vorsprung der Landshuter Gäste bis zur Pause auf 3 Tore verkürzen. Nach dem Seitenwechsel verlief die Partie weiterhin sehr ausgeglichen. Die Gastgeberinnen hatten ihren Gegner jetzt besser im Griff. Endlich klappten jetzt auch die einstudierten Spielzüge. Dennoch reichte es nicht ganz, um dem Spiel noch eine Wende zu geben. Letztendlich mussten sich die Mädchen von Trainer Paul Sommerer mit 6:8 geschlagen geben. Die zweite Begegnung wurde aufgrund des Fernbleibens der HG Ingolstadt mit x:0 für den TSV Simbach gewertet. Gleiche Wertung (x:0) auch für die Partie TG Landshut gegen HG Ingolstadt. Die nächste Partie die auf dem Platz und nicht auf dem Papier entschieden wurde, war dann die Begegnung des TSV Simbach gegen den TSV Mainburg. Die Mainburgerinnen hatten aufgrund der körperlichen Vorteile der Simbacher Mädchen vor der Partie doch einigen Respekt. Doch dieser Respekt war völlig unbegründet. Gleich von Beginn an zeigten die Mainburgerinnen wer hier Herr im Hause war. Angetrieben von Sandra Bauer auf Rückraum Mitte, die ihre Mitspielerinnen immer wieder gekonnt in Szene setzte warfen die Hausherrinnen binnen weniger Minuten eine 4:0 Führung heraus. Sichtlich beeindruckt vom Mainburger Kombinationsspiel brauchte Simbach knapp fünf Spielminuten um den ersten eigenen Treffer zu erzielen. Jetzt kamen die Gäste besser ins Spiel und verkürzten den Abstand auf zwei Tore. Doch der Anschlusstreffer zum 6:4 aus Mainburger Sicht war der letzte in Halbzeit für Simbach. Von jetzt ab nahmen die Mainburger das Heft wieder in die Hand. Marie Ströer organisierte ihre Abwehr lautstark, sodass jede genau wusste wen sie zu decken hatte. Im Angriff wurde Julia Sommerer immer wieder in eine aussichtsreiche Wurfposition gebracht. Die lies sich nicht lange bitten und schenkte den Simbachern kräftig ein. Bis auf 13:4 enteilten die Mainburger ihren Kontrahentinnen bis zur Halbzeitpause. In der zweiten Halbzeit das gleiche Bild. Mainburg bestimmte die Begegnung weiter nach Belieben. Reihenweise wurden die einstudierten Spielzüge in den Spielaufbau integriert und immer wieder erzielten die Mainburger dadurch herrliche Tore. Julia Sommerer und Kristina Dodig auf der rechten Angriffsseite steuerten insgesamt 13 der 20 Treffer zum 20:6 Erfolg der Mainburger Nachwuchshandballerinnen bei. Aber auch Louisa Bergermeier, Sandra Bauer und Katharina Sommerer konnten sich in die Torschützenliste eintragen. In der nächsten Begegnung trafen dann die TG Landshut und der TSV Simbach aufeinander. Landshut behielt hier souverän mit 13:4 Toren die Oberhand. Die letzte Begegnung war dann wieder eine Papierbegegnung (TSV Mainburg – HG Ingolstadt, Endstand x:0). So belegte Mainburg mit zwei Siegen und einer Niederlage den zweiten Tabellenplatz hinter der ungeschlagenen TG Landshut, die sich mit dem Turniersieg direkt für die BOL qualifizieren konnte.

„Ich war mit der Leistung der Mädchen mehr als zufrieden. Die Mädchen haben sehr gut harmoniert. Wir haben innerhalb weniger Wochen eine konkurrenzfähige Mannschaft aufgebaut. Sowohl die Abwehr als auch der Angriff konnte aus meiner Sicht wirklich überzeugen. Nur schade das wir im ersten Spiel gegen die TG etwas zu leichtfertig mit unseren Chancen umgegangen sind. Wir hätten auch dieses Spiel gewinnen können. Mal schauen was uns in Runde zwei am 15./16.05.2010 erwartet. Ich hoffe, wir können dann an die gebotenen Leistungen anknüpfen. Wenn alles gut läuft, können wir uns vielleicht für die BOL qualifizieren“, so ein sichtlich zufriedener Trainer Paul Sommerer direkt nach Tunierende.

Aufstellung mit Toren:

Laura Hauenschild und Alexandra Stehr (beide Tor), Christina Neumayer, Kristina Dodig (7), Simone Huber, Sandra Bauer (2), Julia Sommerer (11/3), Nora Brandmüller, Deniz Ercin, Louisa Bergermeier (1), Marie Ströer (2) und Katharina Sommerer (3)

25.04.2010

Trotz guter Leistung unglücklich ausgeschieden

In die ersten Qualifikationsrunde zur Landesliga trat unsere neue weibliche A-Jugend (Jahrgänge 1992 und 1993) mit sehr gemischten Gefühlen an, da die zugeteilten Gegner in den letzten Saisons sehr unterschiedlich abgeschnitten hatten. Dennoch – nach der überzeugenden Leistung in der zweiten Halbzeit des Final four am letzten Wochenende gingen nicht nur die jungen Damen des Jahrgangs 1993 sehr motiviert in das Turnier. Bereits im ersten Spiel zeigte sich, dass durch die Aushilfe dieser Spielerinnen in der letzten Hallensaison der A-Jugend unser Team bereits recht gut eingespielt war, obwohl es von Seiten des Verbandes schon sehr absurd war, die erste Qualirunde genau sieben Tag nach dem letzten Saisonspiel anzusetzen.

Dankenswerter Weise halfen uns Laura Hauenschild und Marie-Theres Stroer im Tor sehr gut aus, da die etatmäßige Torfrau der weiblichen A-Jugend immer noch verletzt war.

Die erste Partie fand gegen den Ex-Bayernligisten TSV Vaterstetten statt. Sehr schnell hatten unsere Mädels um Tina Duscher und Pia Galster den Gegner im Griff und ließen das ganze Spiel hindurch „nichts mehr anbrennen“. Sowohl Abwehr als auch Angriff konnten überzeugen. Über eine 10:6-Halbzeitführung kam die Faber-Truppe zu einem 17:13-Endstand und den ersten beiden, etwas überraschenden Punkten und nahm sich vor, im Turnier mehr als eine Außenseiterrolle zu spielen.

Im zweiten Spiel mussten wir gegen den „Dauerrivalen“ SVW Burghausen antreten. Lange konnten die TSVlerinnen das Spiel auf Augenhöhe gestalten, ehe Mitte der zweiten Hälfte etwas „die Luft ausging“ und sich die Bank entschloss, aufgrund der „dünnen“ Besetzung den Stammspielerinnen Erholungspausen zu gönnen, sodass das Spiel zum Ende deutlich mit 7:16 verlorenging.

Das dritte Spiel gegen den TuS Fürstenfeldbruck war dann bereits entscheidend für das Weiterkommen (drei von fünf Teams sollten sich für die zweite Runde qualifizieren).  Leider konnte unser Team die Konzentration aus den Vorspielen nicht aufrecht erhalten, so dass die Mannschaft um Katja Rieder und Anna Seidl relativ schnell deutlich in Rückstand geriet (6:10 zur Pause), den sie trotz großen Einsatzes nicht mehr verringern konnte (11:17 als Endergebnis).

Nach der überraschenden Niederlage von Burghausen gegen Wittislingen war unsere wA plötzlich „wieder im Geschäft“ und legte gegen diesen Gegner im letzten Spiel auch „los wie die Feuerwehr“. Bis zur Halbzeit hatte das Team um Marie Schwertl und Fine Stroer einen Vier-Tore-Vorsprung herausgeworfen (was zum Weiterkommen gereicht hätte), ehe in der zweiten Halbzeit die „dritte Macht“ ins Spiel eingriff; fünf Zeitstrafen und acht 7m gegen uns waren die Folge (jeweils Null gegen Wittislingen), auch durften die Wittislinger, die konditionell sichtbar am Ende waren, bis zu viereinhalb Minuten im Angriff spielen, ohne Druck aufs Tor zu machen, ohne dass ein Zeitspiel auch nur in Erwägung gezogen wurde. Allein die Glanzparaden unserer Torfrau und der unbedingte Siegeswille der Mannschaft hielten uns im Spiel und brachten – trotz eines zwischenzeitlichen Unentschiedens – einen Zweitoresieg.

Am Ende waren die Teams aus Fürstenfeldbruck, Wittislingen und Mainburg punktgleich, sodass die gegeneinander ausgetragenen Spiele entscheiden mussten – und hier hatte man im letzten Spiel genau zwei Tore zu wenig erzielt. Nach einer ersten Enttäuschung schworen sich die jungen Mainburgerinnen, dass sie die kommende Bezirksoberliga-Qualifikation mit vollem Einsatz bestreiten und sich überzeugend in diese Liga einziehen wollen.

Die Torschützen: Katja Rieder (15), Tina Duscher (10), Pia Galster (9), Marie Schwertl und Fine Stroer (je 5), Anna Seidl (4)

20.04.2010

A-Jugend Handballer schaffen den Sprung in die zweite Runde der Landesliga-Qualifikation

Nach einer doch recht durchwachsenen BOL-Saison trat die männliche A-Jugend am vergangenen Samstag zur 1. Runde der Landesliga-Qualifikation in Lauingen an. Verstärkt wurde die Mannschaft durch gleich vier B-Jugendspieler. Alex Rieder, Hannes Möser, Magnus Wybranietz und Axel Trathnigg soll zum einen die Perspektive geboten werden, in der kommenden Saison Landesliga spielen zu können, zum anderen sollen sie sich dabei gleich an die Gangart im A-Jugendbereich gewöhnen.

Gleich im ersten Spiel traf man dabei auf die Gastgeber aus Lauingen, die ihr Auftaktmatch gegen Forstenried klar für sich entscheiden konnten. Zu Beginn der Begegnung steckte den Mainburgern die doch knapp zweistündige Anfahrt noch in den Knochen. Nur sehr langsam kam man auf Touren. Die Abwehr um Marius May stand während der gesamten Begegnung sehr sicher, aber im Angriff vergab man die sich bietenden Chancen gleich reihenweise. So wurden beim Stand von 5:5 die Seiten gewechselt. Erste Mitte der zweiten Halbzeit (Spielzeit 2 x 15 Minuten) bekamen die Mainburger ihre sehr beweglichen Gegner besser in den Griff. Nach 9:8 Anschlusstreffer für Lauingen machten die Mainburger aber endlich Ernst. Keinen einzigen weiteren Treffer der Lauinger ließ man in der Folge mehr zu. Hannes Möser der in der zweiten Spielhälfte für Patrick Scholz das Mainburger Tor hütete, gab der Abwehr mit einigen Paraden noch zusätzliche Sicherheit. Die in der Abwehr eroberten Bälle wurden in den verbleibenden Minuten zumeist mit Tempo-Gegenstößen in Tore umgemünzt. Letztlich gewannen die Mainburger die Partie etwas zu hoch mit 15:8 Toren.

In der zweiten Begegnung trafen die Jungs von Trainer Paul Sommerer auf den Turnierfavoriten – die HSG Kirchheim/Anzing. Gleich von Beginn an legten die Münchner Vorstädter los wie die Feuerwehr und konnten sich gleich einmal um drei Tore absetzen, ehe den Mainburgern der erste Treffer gelang. Diesen 3-4 Tore Vorsprung gab die clever agierende Mannschaft um Matthias Haberthaler bis zum Pausenpfiff nicht mehr ab. Zu Beginn von Abschnitt zwei, das gleiche Bild. Die Mainburger Bemühungen, den Vorsprung zu verringern, verliefen zunächst im Sand. Erst nach Mitte der zweiten Halbzeit bekam man den Gegner besser in den Griff. Eine Umstellung im Mainburger Angriffsspiel versprach hier zwischenzeitlich etwas Besserung. So verkürzte Marius May mit drei herrlichen Würfen in Folge von der Rückraumlinks-Position den Vorsprung auf 15:14 Tore. Nun schien plötzlich noch einmal alles möglich, doch leider legte der Turnierfavorit noch einmal eine Schippe drauf. Sie erzielten in der Folge noch zwei weitere Treffer, wohingegen Mainburg ohne weiteren Treffer blieb. Mit 2:2 Punkten nach zwei Partien, mussten mindestens noch drei Punkte aus den restlichen beiden Begegnungen geholt werden, um den Einzug in die nächste Runde zu 100% sicher zu stellen.

Gegen den TSV Milbertshofen ließen die Hallertauer von Beginn an keinen Zweifel, wer hier das Parkett als Sieger verlassen sollte. War die Begegnung in den ersten drei Spielminuten noch einigermaßen ausgeglichen, legte Mainburg danach noch ein, zwei Gänge zu und machte bis zum Halbzeitpfiff der gut leitenden Schiedsrichter aus einem 3:2 einen 11:2 Vorsprung. Jetzt war es an der Zeit, allen Spielern die Möglichkeit zu geben, Spielpraxis zu sammeln. So spielte in der zweiten Halbzeit praktisch die komplette B-Jugendmannschaft der vergangenen Saison mit einer Ausnahme und die hieß Sascha Kaspari auf Linksaußen. Trotz dieser doch sehr ungewöhnlichen Aufstellung, gelang es Milbertshofen im zweiten Abschnitt nicht, Boden gut zu machen. Im Gegenteil, Mainburg konnte auch diese Halbzeit mit 7:6 für sich entscheiden. So endete die Begegnung auch in dieser Höhe verdient mit 18:8 aus Mainburger Sicht.

Nachdem Lauingen ihre letzte Partie gegen Kirchheim/Anzing verloren hatte, stand das Weiterkommen der Mainburger Mannschaft bereits vor der Begegnung fest. Trotz dieser Tatsache merkte man den Jungs an, dass man auch diese Partie gewinnen wollte, hätte Forstenried mit einem Sieg doch noch eine kleine Chance auf ein Erreichen der nächsten Runde gehabt. Doch wie auch schon in der Begegnung gegen Milbertshofen, merkte man auch den Spielern aus Forstenried an, dass dieser Handballnachmittag sehr viel Kraft gekostet hatte. Mit nur einem Auswechselspieler angereist, musste man jetzt im letzten Spiel dem Kräfteverschleiß Tribut zollen. Auch ohne an die Leistungsgrenze zu gehen, gelang es der Mainburger Mannschaft schnell ein paar Tore zwischen sich und ihre Gegner zu legen. Mit jedem weiteren Mainburger Treffer resignierten die Mannen von Trainer Sacher mehr. Je längere die Partie dauerte, desto größer wurde der Mainburger Vorsprung. Aus einem 10:6 zur Halbzeit, wurde ein ungefährdeter 20:13 Erfolg. So qualifizierten sich die Jungs von Trainer Paul Sommerer mit 6:2 Punkten und Tabellenplatz Zwei souverän für die nächste Runde, die am 01. oder 02.05.2010 ausgespielt wird.

„Wir sind zwar eine Runde weiter, aber mit der Leistung der Mannschaft bin ich noch nicht ganz zufrieden. Gerade Spieler wie Alexander Rauner, Johannes Ettenhuber und Marian Schön haben heute weit unter ihren Möglichkeiten gespielt. Insgesamt ist es uns heute leider nur zu selten gelungen, die im Training gezeigten Leistungen abzurufen. Bis zur zweiten Runde in vierzehn Tagen bleibt noch einiges zu tun. Wir müssen weiterhin am Spielaufbau arbeiten. Wir spielen trotz einiger Positionsrotationen nach wie vor viel zu statisch. Auch das Timing in unseren Spielzügen ist noch verbesserungswürdig. Daran müssen und werden wir in den kommenden Trainingseinheiten arbeiten, wenn wir in der nächsten Runde eine Chance auf ein Weiterkommen haben wollen.“, so das Resümee von Trainer Paul Sommerer im Anschluss an das Turnier.

Aufstellung mit Toren:

Patrick Scholz und Hannes Möser (beide Tor), Sascha Kaspari, Alexander Rauner (8/1), Johannes Ettenhuber (4), Marius May (14), Marian Schön (6), Fabian Kuhns (18/6), Rainer Schiller (4), Christoph Würfl (2), Alexander Rieder (3), Magnus Wybranietz (7), Axel Trathnigg (1);

29.03.2010

B-Jugend Handballer sichern sich beim Saisonfinale den dritten Tabellenplatz

In einem an Spannung kaum zu überbietenden letzten Saisonspiel schafften die Mainburger B-Jugend Handballer mit einem 21:20 Erfolg beim SC Freising, den nach der Vorrunde nicht mehr geglaubten dritten Tabellenplatz in der Bezirksoberliga Altbayern fix.

Die Vorzeichen vor der Begegnung waren klar, die Freisinger standen mit einem Punkt Vorsprung auf Tabellenplatz 3 und man konnte nur mit einem Sieg am Gegner vorbeiziehen und die Saison 2009/2010 mit Tabellenplatz 3 beenden. Zu Beginn merkte man beiden Teams die Nervosität an und die ersten 10 Minuten waren geprägt von überhasteten Aktionen und guten Abwehrreihen auf beiden Seiten. Jedoch waren es die Mainburger, die dieses Mal verletzungsbedingt auf ihren Kapitän Alex Rieder verzichten mussten, die den Gastgebern immer einen Schritt voraus waren und in Führung gingen. Aber so richtig absetzen, wie es in den letzten Begegnungen funktioniert hatte, klappte am Sonntag nicht. Zwar lag man über die gesamten ersten 25 Minuten in Front, aber nur einmal beim Stand von 11:7 kam das Gefühl auf, sich absetzen zu können. Aber postwendend kamen die Freisinger wieder besser ins Spiel und verkürzten bis zum Halbzeitpfiff auf 11:13

Die zweiten 25 Minuten waren dann nichts für schwache Nerven. Bis zum Stand von 18:16 konnten die Hallertauer den 2 Tore Vorsprung halten, aber dann gelangen den Gastgebern drei Treffer in Folge und beim 18:19 lagen die Jungs vom Trainergespann Martin und Florian Möser erstmals im gesamten Spiel zurück. Aber wer jetzt geglaubt hatte, die Mainburger würden einbrechen, sah sich getäuscht. Gestützt auf eine stabile Abwehr, in der sich Christoph Würfl und Rainer Schiller Bestnoten verdienten, ließ man dem Gegner keinen Freiraum im Angriff. Aber man vergab in dieser Phase selbst beste Möglichkeiten um der Begegnung wieder eine Wendung zu geben, so dass es kurz vor Ende 20:20 stand. 15 Sekunden vor Schluss fasste sich Alex Rauner noch einmal und Herz und versenkte den Ball zur umjubelten 21:20 Führung für die Mainburger. In den letzten Sekunden ließ man dann den Gegner nicht mehr in die Nähe des eigenen Gehäuses kommen, so dass die Begegnung unter dem Lautstarken Jubel aller TSV`ler mit dem knappen Sieg und somit mit dem ausgezeichneten Tabellenplatz 3 endete.

Mit nur einer Niederlage in der gesamten Rückrund hatte sich die Mannschaft diesen Erfolg auch redlich verdient.

Aufstellung/Tore:

Hannes Möser (Tor), Andreas Huber (Tor), Alex Rauner (6), Magnus Wybranietz (5), Christoph Würfl und Johannes Ettenhuber (je 4), Rainer Schiller und Axel Trathnigg (je 1), Markus Emslander, Christian Sedlmeier und Cornelius Sentjurc

A-Jugend Handballer verlieren entscheidendes Spiel um Platz 2

20:21-Niederlage gegen den SVW Burghausen

In der von Beginn an hart umkämpften Partie, konnte sich keine der beiden Mannschaften mehr als ein Tor absetzen. Kaum gelang der einen Mannschaft der Führungstreffer fiel auf der Gegenseite postwendend der Ausgleich. Die Partie stand während der gesamten Begegnung ganz im Zeichen der Abwehrreihen und der beiden hervorragend aufgelegten Torhüter. Gerade einmal 8:8 stand es nach 25. Spielminuten. Durch einige verletzungsbedingte Ausfälle kam unter anderem Hannes Möser zum Einsatz, der den verletzten Stammtorhüter Patrick Scholz bestens vertrat. Magnus Wybranietz und Axel Trathnigg gaben ebenfalls ihr Debüt in der A-Jugend. Mit dieser Maßnahme wollen die Mainburger Verantwortlichen zum Einen den zahlreichen Nachwuchstalenten aus der B-Jugend die Perspektive bieten, nach einer hoffentlich erfolgreichen Qualifikation, in der kommenden Saison in der Landesliga zu spielen, zum Anderen um den zahlenmäßig doch sehr dünnen Spielerkader der jetzigen A-Jugend zu verstärken. Die Partie wogte weiter hin und her und Burghausen gelang eine Sekunde vor dem Halbzeitpfiff durch eine der zahlreichen Mainburger Unaufmerksamkeiten die 11:10 Pausenführung. In der Halbzeitpause besprach man im Mainburger Lager vor allem die bis zu diesem Zeitpunkt doch sehr häufigen Unzulänglichkeiten im Spielaufbau und in der zeitweise ideenlosen Spielgestaltung. Immer wieder gelang es den Gastgebern, Bälle in der eigenen Abwehr zu erobern, verlor diese aber postwendend durch überhastetes Passspiel oder einen übereilten Versuch des Torabschlusses. Ganz anders agierten da die Gäste aus Burghausen. Deren Mittespieler, Dominik Gau, verstand es glänzend seine Mitspieler in aussichtsreiche Position zu bringen. Dabei hatte die Mainburger Abwehrreihe um Marius May auch in der zweiten Halbzeit immer wieder das Nachsehen. Die frei am Wurfkreis auftauchenden Spieler konnten teilweise nur durch ein Foulspiel am Torwurf gehindert werden. Dies brachte den Mainburgern zusätzlich zum fälligen 7m-Strafwurf auch noch die dementsprechende 2-Minuten Zeitstrafe ein. So musste Abwehrchef Marius May bereits nach 35. Spielminuten das Spielfeld nach seiner dritten Zeitstrafe räumen. Diese zusätzliche Unsicherheit im Mainburger Deckungsverbund wussten die Gäste in der Folge immer öfter zu nutzen. Bis auf 15:12 zogen sie binnen weniger Minuten davon. Durch eine Umstellung in der Mainburger Abwehr, kam wieder mehr Ruhe ins Mainburger Spiel und so konnten die Gastgebern den Vorsprung ebenfalls binnen Minutenfrist ausgleichen (Spielstand: 15:15). Immer wieder hatten die Hallertauer nun die Gelegenheit selbst einmal in Führung zu gehen, aber immer dann wenn sich diese Chance bot schlich sich einmal mehr der Fehlerteufel ein. Burghausen hingegen nutze in dieser entscheidenden Phase des Spiels ihre Chancen nahezu hundertprozentig. Beim Stand von 18:19 aus Mainburger Sicht und durch zwei unnötige Ballverluste hintereinander setzten sich die Gäste im direkten Gegenzug drei Minuten vor Spielende auf 21:18 ab. Mainburg jetzt selbst in Überzahl spielend, setzte nun alles auf eine Karte und stellte auf offene Manndeckung um. Diese Maßnahme verunsicherte die Gästespieler dermaßen, dass sie binnen zweier Spielminuten zweimal den Ball vertendelten und die Mainburger im Gegenzug jeweils um ein Tor näher an die Gäste heranbrachte. Noch war eine Minute zu spielen, Spielstand 20:21, erneut waren die Gäste im Ballbesitz. Zum wiederholten Male leisteten sie sich einen unnötigen Fehlpass. Die letzte Chance das Spiel wenigstens mit einem Unentschieden zu beenden. Aber leider konnte die Gastgeber diese Gelegenheit nicht nutzen. So blieb es bei einem verdienten 21:20 Erfolg des SVW Burghausen.

„Leider haben wir heute die Chance uns den zweiten Tabellenplatz zu sichern nicht genutzt. Dennoch haben wir unser gestecktes Saisonziel, nämlich uns in der oberen Tabellenhälfte festzusetzen erreicht. Für die anstehenden Qualifikationsrunden sehe ich für die mit den B-Jugendspielern verstärkte Mannschaft eine gute Möglichkeit uns für die Landesliga zu qualifizieren.“, so ein nur wenig enttäuschter Trainer Paul Sommerer direkt im Anschluss an die Begegnung.

Aufstellung mit Toren:

Hannes Möser (Tor), Sascha Kaspari, Marius May (1), Marian Schön (4), Fabian Kuhns (5), Alexander Rieder (2), Magnus Wybranietz (2), Axel Trathnigg, Rainer Schiller, Johannes Ettenhuber (3) und Alexander Rauner (3)

24.03.2010

Dritter Sieg in Folge für die B-Jugend Handballer

Mit dem 30:20 Erfolg zuhause gegen den Tabellenfünften aus Schwabhausen feierten die Mainburger B-Jugendlichen im letzten Saisonheimspiel ihren dritten Sieg in Serie und stehen mit nunmehr 18:10 Punkten weiterhin auf Platz Vier der Bezirksoberligatabelle. Durch diesen doppelten Punktgewinn und der gleichzeitigen deutlichen Niederlage des SC Freising in Metten kommt es jetzt am kommenden Sonntag zu dem von den TSV`lern erhofften Endspiel um Platz 3 auswärts beim SC Freising.

Am letzten Samstag wollten die Mainburger Spieler in ihrem letzten Heimspiel unbedingt die unglückliche und unnötige Niederlage vom Hinspiel wettmachen und das merkte man der Mannschaft auch an. Wie bereits in den letzten Begegnungen brannten die Hallertauer zu Beginn ein regelrechtes Feuerwerk ab und bis der Gegner einigermaßen ins Spiel fand lag man auch schon mit 0:5 im Rückstand. Die Abwehr der Mainburger stand bombensicher und vorne wurde durch schnelles Spiel die gegnerische Abwehr ein ums andere Mal überlistet. Nach etwa 10 Minuten fanden die Gäste aber besser ins Spiel und konnten ihrerseits den Rückstand durch gefälliges Angriffsspiel etwas verkürzen. Beim Halbzeitpfiff des gut leitenden Erdweger Schiedsrichters führten die TSV`ler nur noch mit 13:10 und die Spannung für die zweiten 25 Minuten blieb erhalten.

In der Halbzeitpause nahmen sich die Schützlinge vom Trainergespann Martin und Florian Möser vor, gleich wieder einen ähnlichen Blitzstart wie zu Beginn der ersten Hälfte hinzulegen um gleich jegliche aufkommende Unsicherheit am späteren Sieger im Keim zu ersticken. Und genau so kam es auch. Bis sich der Gegner versah betrug der Vorsprung wieder 6 Treffer und im Gegensatz zu Hälfte 1 konnten die Gäste diesen Rückstand nicht verkürzen, im Gegenteil, die Mainburger bauten ihn sukzessive aus. Als sich dann auch noch der bis dahin beste Torschütze der Gäste ohne gegnerische Einwirkung schwer verletzte und nicht mehr spielen konnte, war „die Messe endgültig gelesen“ und die Gegenwehr der Schwabhausener erloschen. Bei besserer Chancenauswertung in diese Phase hätte der Sieg der TSV`ler auch noch höher ausfallen können als mit dem letztendlichen Endergebnis von 30:20

Wie bereits in den letzten Begegnungen war die stärkste Mainburger Waffe ihre rechte Angriffsseite mit Alex Rauner und Magnus Wybranietz die zusammen die Hälfte der Tore erzielten. Sehr erfreulich war aber auch dass sich fast alle Spieler in die Torschützenliste eintragen konnten, was für die mannschaftliche Ausgeglichenheit spricht. Der einzige Spieler der kein Tor erzielte, glänzte aber zuvor im Spiel der C-Jugend über 50 Min. als erfolgreichster Torschütze.

Jetzt heißt es noch am nächsten Sonntag in Freising ein ordentliches letztes Saisonspiel zu zeigen um doch noch den angestrebten dritten Tabellenplatz zu erreichen.

Aufstellung (Tore):

Hannes Möser (Tor), Patrick Scholz (Tor), Alex Rauner (8), Magnus Wybranietz (7), Alex Rieder (5), Axel Trathnigg, Markus Krauss, Markus Emslander, Johannes Ettenhuber (je 2), Reiner Schiller, Christoph Würfl (je 1), Christian Sedlmeier

15.03.2010

Beste Saisonleistung der Mainburger
B-Jugend Handballer

Mit dem 30:23-Auswärtserfolg beim Vfl Waldkraiburg festigte die männliche B-Jugend des TSV Mainburg ihren momentan vierten Tabellenplatz in der Bezirksoberliga Altbayern und liegt weiterhin nur noch einen Punkt hinter dem Tabellendritten aus Freising.

Der Erfolg bei der sehr heimstarken Mannschaft des Vfl Waldkraiburg war zu 100% verdient und das Team von Trainer Martin Möser bekam nach Spielschluss, ob ihres Auftretens und ob ihres Siegeswillens sogar Komplimente von den sehr fairen Zuschauern der Gastgeber. Von Beginn an waren die Hallertauer auf Höhe des Geschehens und überrannten den Gegner in den ersten 10 Minuten förmlich. Die Abwehr um den sehr stark haltenden Hannes Möser im Tor stand bombensicher und dadurch wurden die Waldkraiburger zu Fehlern gezwungen, die dann die TSV`ler gnadenlos durch eigene Torerfolge ausnutzte. Immer wieder waren es, speziell in dieser Phase, Johannes Ettenhuber und Magnus Wybranietz auf den Außenpositionen die von ihren Gegenspielern nicht zu halten waren und Tor um Tor erzielten. Erst beim Stand von 10:4 für die Mainburger gelang es den Gastgebern die Begegnung im Ansatz ausgeglichener zu gestalten und auch selbst Aktionen zu zeigen. Bis zum Pausenpfiff des insgesamt gut leitenden Schiedsrichters aus Passau, konnten die Mainburger aber ihren deutlichen Vorsprung halten, so dass man beim Stand von 16:11 die Seiten wechselte.

In der Kabine konnte Martin Möser seine Spieler nur loben und ihnen den Rat geben einfach nur so weiterzuspielen, dann kann eigentlich nichts schief gehen. Und genau so setzten es seine Schützlinge in die Tat um. Die Abwehr wurde von Christoph Würfl und Alex Rieder weiterhin souverän zusammengehalten und im Angriff spielte man ruhig und überlegt weiter. Jetzt versuchten es die Gastgeber natürlich mit der Brechstange, aber auch das half ihnen nichts, im Gegenteil, die Spieler um Kapitän Alex Rieder konnten ihren Vorsprung weiter ausbauen. Immer wieder wurde die Waldkraiburger Abwehr durch schöne Spielzüge ausgehebelt, was dann zu weiteren Treffern sowohl von den Außen- aber auch von den Halbpositionen und vom Kreis führte. Die Gastgeber schafften es nicht mehr näher als auf fünf Tore an die TSV`ler heranzukommen und letztendlich siegten die Mainburger hochverdient mit 30:23 Toren. Auf Grund der Spielweise und der geschlossenen Mannschaftsleistung kann man diese Begegnung ohne weiteres als bestes Saisonspiel der Mainburger bezeichnen. Jeder Spieler von Position eins bis elf war hochkonzentriert und konnte seine Leistung abrufen.

Jetzt heißt es diese Leistung noch zweimal zu wiederholen, einmal zum letzten Heimspiel am kommenden Samstag, beim Vorspiel zur ersten Mannschaft, wenn es gegen den TSV Schwabhausen geht und dann in zwei Wochen beim letzten Saisonspiel in Freising, beim Showdown um Platz 3 in der Bezirksoberliga.

Aufstellung/Tore:

Hannes Möser (Tor), Magnus Wybranietz (9), Johannes Ettenhuber (7), Alex Rauner (5), Alex Rieder (4), Axel Trathnigg und Christoph Würfl (je 2), Markus Emslander (1), Christian Sedlmeier, Markus Krauss und Cornelius Sentjurc

D-Jugend-Kids erfolgreich im vorletzten Saisonspiel

TSV-Jungs besiegen Taufkirchen mit 19:10

Die Jungs konnten ihre gute Leistung vom letzten Spiel gegen den TSV Simbach II konservieren und zeigten auch am vorletzten Spieltag wieder eine gute geschlossene und erfolgreiche Mannschaftsleistung. Das Ergebnis hätte auch noch deutlicher ausfallen können, die „alten Hasen“ versuchten jedoch auch die „Frischlinge“ aktiv am Torerfolg zu beteiligen, was leider nicht immer gelang. Aber gerade das Miteinander, egal ob „alter Hase“ oder „Frischling“, zeichnet eine Mannschaft aus, dies haben unsere Jungs auf dem Spielfeld gezeigt, und darauf dürfen sie stolz sein!

Wir freuen uns auf das nächste Spiel gegen den ETSV 09 Landshut, das leider aber auch das letzte in dieser Saison sein wird.

Aufstellung (Tore):

von Horst Nico (3 gehaltene Siebenmeter), Hirmer Fabian, Süß Maxi (6), Senger Tobias (3), Lange Justin (1), Pollak Jens, Joekel Daniel, Kallmünzer Ludwig (1), Kuhns Julian (7), Raith Philipp, Durmaz Tolga (1)

11.03.10

Gegner aus der Halle geschossen

Zwar hatte man schon im Hinspiel in Regen den Gegner deutlich schlagen können, aber was sich am Sonntag beim Heimspiel der weiblichen B-Jugend abspielte, war vielleicht für die Zuschauer interessant, aber nicht unbedingt für die Teilnehmerinnen. Die Faber-Truppe war in allen Belangen fünfzig Minuten lang mehr als überlegen (von der sicheren Torfrau Laura Hauenschild bis zu allen Auswechselspielerinnen), man spielte über weite Strecken offene Manndeckung fast ab der Mittellinie, um wenigstens einen Trainingseffekt zu erzielen (und dem Gegner wenigstens die mageren drei Törchen zu ermöglichen). Von den 53 (!) Mainburger Toren entstanden fast 40 durch erfolgreich abgeschlossene Gegenstöße. Wieder einmal zeigt sich die katastrophale Struktur der Liga: Vorne ungeschlagen die aus der Landesliga zurückgezogene (und dann in die unterste Liga eingereihte) Burghausener Mannschaft, dann ein souveränes Mainburger Team (das auch bei inkompletter Aufstellung die übrigen Gegner klar schlägt). Landau bildet das Mittelfeld, die übrigen Teams sind mehr als deutlich unterlegen. Diese Saison brachte also für kaum ein Team wirklich einen Fortschritt.

Alle Feldspielerinnen erzielten Tore: Marie-Theres Schwertl (16), Kristina Dodig (13), Tina Duscher (10), Marie-Theres Stroer (8), Nora Brandmüller (3), Katharina Sommerer (2), Sandra Bauer (1)

Erkämpfter Punkt gegen den Tabellenführer

Unsere weibliche A-Jugend konnte sich im Heimspiel gegen den souveränen Tabellenführer der Bezirksoberliga, einen verdienten Punkt erkämpfen. Obwohl als Außenseiter und recht verschlafen in die Partie gegangen (0:3 in den ersten Minuten), kämpfte sich die Faber-Truppe die ganze erste Halbzeit hindurch immer wieder heran. Basierend auf einer sehr sicheren Abwehr um Marie-Theres Stroer im Tor hatte man den Spitzenreiter zwar hinten im Griff, konnte aber im Angriff noch nicht überzeugen, so dass die Bergkirchnerinnen eine 9:7-Führung mit in die Pause nehmen konnten. Unmittelbar nach Seitenwechsel schien es dann so, als könnte der Gast das Spiel entscheiden; wieder einmal waren unsere jungen Damen noch nicht voll konzentriert auf dem Spielfeld, so dass man scheinbar entscheidend mit 8:12 im Rückstand lag. Dann aber ging ein Ruck durch das Team und ein leistungsmäßiger Unterschied zum Ligaprimus war nicht mehr zu erkennen – ganz im Gegenteil! Nach dem 14:11 gelang den Bergkirchnerinnen bis zum 16:14 für Mainburg kein Treffer mehr. Weiterhin sicher in der Abwehr stehend, gelang den Mainburgerinnen jetzt auch im Angriff fast Alles. Auch der zwischenzeitliche Ausgleich der Gäste wurde nahezu postwendend wieder in eine Zwei-Tore-Führung umgewandelt. Erst eine unglückliche Zeitstrafe in den letzten zwei Minuten ermöglichte den Gästen noch den für sie nach der zweiten Halbzeit eher schmeichelhaften Ausgleich zum 20:20.

Die Torschützen: Katja Rieder (7), Marie-Theres Schwertl (4), Josefine Stroer (3), Anna Menschig, Christina Steffel (je 2), Sarah Beck, Kristina Dodig (je 1).

Abwehrschlacht endet mit Fußball-Ergebnis

D-Jugend-Mädels besiegen die Gäuboden Kängurus mit 2:1 (!)

Über einen 2:1 (0:1)-Erfolg über die Gäuboden Kängurus konnte sich am vergangenen Sonntag die weibliche D-Jugend des TSV Mainburg freuen. Die Mädchen von Trainerin Christine Kastner gaben sich von Anfang an alle Mühe, die einstudierten Abwehrvarianten gegen die körperlich überlegenen Gäste in die Tat umzusetzen. Dass dies reibungslos gelang, spiegelt sich mehr als eindeutig im Ergebnis wider… Erst in der 13. Spielminute fiel der erste Treffer für die Gäste aus Straubing und es sollte für lange, lange Zeit der letzte gewesen sein. Zu viel Pech im Abschluss hatten die jungen Damen auf beiden Seiten. Unzählige Pfostenkracher säumten den Weg der Mädels und auch die “Strafwürfe” bekamen mit einem Mal eine ganz neue Bedeutung – nicht einen der insgesamt acht Siebenmeter konnte man in Zählbares ummünzen. Und so wurden mit einem 0:1-Rückstand für die Hallertauerinnen die Seiten gewechselt. Und die zweite Hälfte ging genau so weiter. Bis zur 37. Minute lagen die Mainburgerinnen 0:1 zurück und das Betreuergespann Kastner/Menschig hatte sich schon beinahe darauf eingestellt, dass dies das Endergebnis sein würde. Doch dann fasste sich Sophia Wagner ein Herz und der Ball landete im Netz. Die Mädels konnten es fast nicht glauben und jubelten, als ob sie eben Weltmeister geworden wären. Und kurz darauf gleich noch mal. Diesmal war es Bianca Ruperti, die den Ball durch die Finger der Straubinger Torfrau rutschen ließ. So stand am Ende einer nervenraubenden Partie ein 2:1 für den TSV Mainburg.

Aufstellung / Tore:

Franziska Wittdorf (Tor); Pia Zehenmeier; Sophia Wagner (1); Lea Zirngibl; Bianca Ruperti (1); Iris Reitmeier; Eva Burger; Franziska Schart; Marie Menschig; Vroni Remiger; Theresa Freidl; Lena Spornraft;

C-Jugend Handballerinnen schlagen den TSV Gaimersheim zuhause verdient mit 26:22 Toren

Mit dem TSV Gaimersheim stellte sich eine für die Mainburger völlig unbekannte Mannschaft in der Hauptschulturnhalle vor. Doch die bisher erzielten Ergebnisse der Gaimersheimer, ließen die Vermutung zu, dass es sich hierbei um eine sehr ausgeglichene und starke Mannschaft handeln würde. Dies sollte sich auch während der gesamten Begegnung bewahrheiten. Dennoch erwischten die Mainburgerinnen den besseren Start und konnten sich in den ersten fünf Spielminuten auf 5:2 absetzen. Diesen Drei-Tore-Vorsprung gaben die Hallertauerinnen bis zum Pausenpfiff der beiden gut leitenden Schiedsrichter nicht mehr ab. Angetrieben von Julia und Katharina Sommerer spielten die Gastgeberinnen konzentriert in der Deckung und wussten im Angriff mit variablem Spiel zu überzeugen. Immer wieder führten die einstudierten Spielzüge zu Toren. Die Gäste aus Gaimersheim hingegen setzten im gesamten Spielverlauf mehr auf Einzelaktionen. Beim Stand von 13:10 aus Mainburger Sicht wurden die Seiten gewechselt. Nach Wiederanpfiff begannen die Mainburger furios und konnten sich in der Folge Tor um Tor von ihren Kontrahentinnen absetzen. Bis auf 22:14 vergrößerten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung. Nun war es an der Zeit auch die Ersatzspielerinnen zum Einsatz zu bringen. Besonders erfreulich war ein Tor von Sophie Lechner auf der Rechtsaußenposition, die ein Zuspiel der ebenfalls stark aufspielenden Lea Köglmeier mit einem Wurf in den linken Torwinkel abschloss. In den verbleibenden Minuten konnte Gaimersheim zwar noch auf 26:22 verkürzen. Die Gefahr, das Spiel könnte noch zu Gunsten der Gäste kippen, bestand jedoch zu keiner Zeit.

„Wir haben heute sicherlich nicht unseren besten Handball gespielt, dennoch haben wir verdient gewonnen. Sollten es uns gelingen morgen beim SVA Palzing eine ebenso starke Leistung abzuliefern, haben wir durchaus eine Chance das Spiel zu gewinnen und damit den 2. Tabellenplatz endgültig unter Dach und Fach zu bringen.“, so ein zufriedener Trainer Paul Sommerer direkt nach der Begegnung.

Aufstellung mit Toren:

Alexandra Stehr (Tor), Isabel Huber, Melanie Schreiner, Lea Köglmeier (6), Christina Neumaier (1), Simone Huber, Louisa Bergermeier (1), Julia Sommerer (11/3), Melanie Malencia, Katharina Sommerer (6), Sophie Lechner (1), Martina Schöll und Sabine Herold

Unglückliche Niederlage beim Tabellennachbarn aus Palzing

Weibliche C-Jugend unterliegt knapp mit 24:23 Toren

Wie auch schon das Hinspiel, gestaltete sich die Rückrunden-Begegnung sehr ausgeglichen. Trotz des anstrengenden Spieles vom Vortag gegen den TSV Gaimersheim erwischten die Spielerinnen von Trainer Paul Sommerer den besseren Start. Bis auf 5:2 konnte man sich gleich zu Beginn der Partie absetzen. Nur wenig geschockt bliesen die Palzinger Nachwuchshandballerinnen in der Folge zur Aufholjagd. Bis Mitte der ersten Halbzeit hatten sie den Mainburger Vorsprung egalisiert und konnten in dieser Phase zum 7:7 Zwischenstand ausgleichen. Doch zum Ende der ersten Halbzeit legten die Mainburgerinnen einen Gang zu und konnten verdientermaßen auf 12:10 davon ziehen. In der Halbzeitpause analysierte Trainer Paul Sommerer zusammen mit seiner Mannschaft noch einmal den bisherigen Spielverlauf. Dabei wurde eigene Schwachpunkte genau so angesprochen wie die des Gegners. In der Abwehr wollte man weiterhin aggressiv spielen und im Angriff die sich bietenden Chancen konsequent nutzen. „Wir sind nicht unter Zugzwang. Die müssen das Spiel heute unbedingt gewinnen, wollen sie überhaupt noch eine Chance auf den 2. Tabellenplatz haben. Also spielt ruhig weiter, dann haben wir eine gute Chance das Spiel zu gewinnen“, lautete die Devise des Trainers.

Völlig ausgeglichen, wie auch schon in Halbzeit Eins, verlief das Spiel auch über weite Strecken der 2. Hälfte. Keine Mannschaft konnte sich um mehr als ein Tor absetzen (Zwischenstand: 18:18 Tore). Doch zum Ende der Partie gaben letztlich unterschiedliche Kriterien den Ausschlag für den Palzinger Erfolg. Zum einen lag dies sicherlich an der mangelnden Chancenauswertung der Gäste aus Mainburg, zum anderen wurde Palzing so mancher obskure Sieben-Meter-Strafwurf zugesprochen. (Strafwurfbilanz: 6:0 für Palzing). So verloren die jungen Mainbuger Nachwuchshandballerinnen diese hart umkämpfte Partie letztendlich sehr unglücklich mit 24:23 Toren.

„Wir hätten das Spiel trotz allem für uns entscheiden können. Dafür hätten wir nur noch ein paar unserer zahlreichen Chancen im Kasten der Gastgeber unterbringen müssen. Trotz dieser Niederlage bin ich mit der Leistung der Mannschaft sehr zufrieden. Sie haben nach dem schweren Spiel gestern wirklich alles versucht, um das Spiel zu gewinnen.“, so Trainer Paul Sommerer nach der Begegnung.

Aufstellung mit Toren:

Alexandra Stehr (Tor), Isabel Huber, Melanie Schreiner, Lea Köglmeier (2), Christina Neumaier (4), Simone Huber (3), Louisa Bergermeier (1), Julia Sommerer (6), Melanie Malencia, Katharina Sommerer (7), Sophie Lechner, Martina Schöll und Sabine Herold

Erneuter Sieg für die B-Jugend Handballer

Bevor der 30:24-Erfolg der Mainburger B-Jugend Handballer am vergangenen Sonntag feststand, hatte der TSV Nachwuchs ein hartes Stück Arbeit vor sich, denn der Gegner vom Wochenende, der MTV Pfaffenhofen, war der erwartet schwere Gegner.

Die TSV`ler mussten auf den verletzten Patrick Scholz und den angeschlagenen Christian Sedlmeier verzichten. Die ersten 25 Minuten standen ganz im Zeichen von starken Abwehrreihen auf beiden Seiten, wodurch sich keine der beiden Mannschaften einen Vorsprung mit mehr als 2 Toren erarbeiten konnte. Ein Grund warum sich die TSV`ler nicht weiter absetzen konnten waren sicherlich auch die 4 Zeitstrafen die sie sich bereits in den ersten 25 Minuten einhandelten und etwas Pech, das bei 5 Lattentreffern im ersten Abschnitt hinzukam. So kam es, dass die Ilmstädter den Mainburger Vorsprung immer wieder ausgleichen konnten und Ende der ersten Hälfte ihrerseits in Führung gingen, die sie bis zum 13:14 Halbzeitstand auch hielten.

In der Pause ermahnte Trainer Martin Möser seine Schützlinge zu noch mehr Konzentration in ihrem Spiel und das setzten seine Spieler zu Beginn der zweiten Hälfte auch 1:1 um. Schnell glich man den Rückstand aus und schaffte beim 20:16 erstmals eine 4-Tore-Führung und es schien, als hätte man den Gegner jetzt im Griff. Aber der Schein trog, denn die MTV`ler hatten sich ganz und gar nicht aufgegeben. Beim 23:22 war die Begegnung wieder völlig offen und die Zuschauer fingen wieder an, am Mainburger Erfolg zu zweifeln. Aber wie schon im ganzen Verlauf der Partie waren es auch jetzt wieder Magnus Wybranietz und Alex Rauner, die die wichtigen Tore erzielten und den Vorsprung wieder auf 27:23 ausbauten. In dieser Phase wusste auch Markus Emslander zu gefallen, der auf der ungewohnten Kreisläuferposition stark agierte und seine Leistung mit einem verwandelten Strafwurf krönen konnte. Bis zum Abpfiff ließen die Mainburger jetzt nichts mehr anbrennen, gewannen unter dem Jubel der Zuschauer mit 30:24 und somit ihre zweite Begegnung in Folge. Mit diesem Sieg kletterte man wieder auf Tabellenplatz 4 und hat nur noch einen Punkt Rückstand auf den Dritten aus Freising. Jetzt steht am kommenden Sonntag die schwere Auswärtsbegegnung in Waldkraiburg auf dem Programm, dann spielt man beim letzten Heimspiel gegen Schwabhausen, eine Mannschaft mit der man noch eine Rechnung offen hat, und am letzten Spieltag kann es zum Showdown um Platz 3 beim SC Freising kommen.

Aufstellung/Tore:

Hannes Möser (Tor), Magnus Wybranietz (12), Alex Rauner (8), Axel Trathnigg und Johannes Ettenhuber (je 3), Christoph Würfl (2), Markus Emslander und Alex Rieder (je 1), Markus Krauss und Christian Sedlmeier

01.03.10

C-Jugend Handballerinen schlagen den DJK Ingolstadt zuhause klar mit 33:12 Toren.

Dieses Mal beherrschten die Mainburger ihre Kontrahentinnen praktisch von Beginn an nach Belieben. Trotz einer zu Beginn der Begegnung recht fahrlässigen Chancenauswertung auf Mainburger Seite, erspielten sich die jungen Handballdamen bis Mitte der ersten Hälfte eine doch recht beruhigende 5-Tore-Führung (Spielstand: 8:3). Nun war es an der Zeit, die Spielerinnen die in den vergangenen Begegnungen nur wenig Einsatzzeit bekommen hatten, ins Spiel zu integrieren. Dabei zeigte vor allem Melanie Malencia ihre Klasse. Sie verwandelte die Anspiele ihrer Mitspielerinnen gleich reihenweise und konnte in der ersten Halbzeit fünf Tore erzielen. In der Folge bauten die Gastgeberinnen ihre Führung weiter aus. Beim Spielstand von 16:9 aus Mainburger Sicht wurden die Seiten gewechselt. In der Halbzeitpause forderte Trainer Paul Sommerer noch mehr Disziplin von seiner Abwehr. Zu leicht konnten die jungen Damen von der Schanz in der ersten Halbzeit ihre Tore erzielen. Aber auch im Angriff sollte man nun vermehrt die einstudierten Spielzügen einsetzen, um zum Torerfolg zu kommen.

Nachdem die Ingolstädter mit einem weiteren schnellen Treffer auf 16:10 verkürzen konnten, war dies für lange Zeit das letzte Tor für die Gäste. Nun endlich wurde in der Mainburger Abwehr so gespielt wie man es sich in der Halbzeitpause vorgenommen hatte. Aggressiv im Zweikampf und mit einer nun sehr sicheren Alexandra Stehr im Tor, begannen die Hallertauerinnen Tor um Tor zwischen sich und ihre Gegnerinnen zu legen. In dieser Phase agierten die Hausherrinnen praktisch nach Belieben. Immer wieder wurden die Gäste aus Ingolstadt mit den einstudierten Spielzügen, oder durch knallharte Rückraumwürfe der bärenstarken Katharina Sommerer, die insgesamt 10 Tore zum Sieg beitrug, zu Zuschauern degradiert. Erst beim Stand von 28:10 ließen die Mainburgerinnen den nächsten Treffer der Gäste zu. In den letzten fünf bis zehn Spielminuten gestatteten die Mainburgerinnen ihren Gästen ein Spiel auf Augenhöhe. Schlussendlich trennten sich der TSV Mainburg und der DJK Ingolstadt auch in dieser Höhe verdient mit 33:12 Toren für den TSV Mainburg.

„Ich war mit dem Spiel heute vor allem in Abschnitt Zwei hoch zufrieden. Wenn wir am kommenden Wochenende eine ähnlich gute Leistung hin bekommen, haben wir am 06.03.10 zuhause gegen den TSV Gaimersheim und am 07.03.10 auswärts beim SVA Palzing durchaus die Möglichkeit unsere gute Platzierung weiter zu festigen. Dazu brauchen wir aber zwingend eine bessere Chancenauswertung wie heute in Halbzeit 1. Die beiden Mannschaften Gaimersheim und Palzing sind aus einem anderen Holz geschnitzt und werden solche Fehler konsequent für sich zu nutzen wissen.“, so das Resümee von Trainer Paul Sommerer nach der Begegnung.

Aufstellung mit Toren:

Alexandra Stehr (Tor), Isabel Huber, Lea Köglmeier (2), Melanie Schreiner, Christina Neumaier (5), Simone Huber (1), Louisa Bergermeier (2), Julia Sommerer (8/1), Melanie Malencia (5), Katharina Sommerer (10), Sophie Lechner, Martina Schöll und Sabine Herold

Kantersieg der B-Jugendhandballer gegen Tabellenletzten

Am Sonntagnachmittag trafen die Mainburger B-Jugendhandballer auf das noch sieglose Tabellenschlusslicht, den TSV Gaimersheim. Zwar gewannen die TSV`ler das Hinspiel klar, aber speziell im ersten Abschnitt hatte man damals noch so seine Probleme mit dem Gegner. Das wollte man dieses Mal vermeiden und von Anfang an zeigen, wer Herr im Haus ist und das klappte auch beeindruckend. Zwar mussten die Trainer auf die verletzten Patrick Scholz und Christoph Würfl verzichten, aber mit einer taktischen Variante brachte man die Gäste von Anpfiff an aus dem Konzept. Martin Möser ließ den mit Abstand gefährlichsten Gästespieler ab der ersten Sekunde von Johannes Ettenhuber in Manndeckung nehmen, womit jeglicher Spielfluss bei Gaimersheim abhanden kam. Im Angriff ließen die Jungs um Kapitän Alex Rieder ebenfalls nichts anbrennen und bereits nach 10 Minuten stand es 8:2 für die Gastgeber.

Im weiteren Verlauf der ersten 25 Minuten wurde der Vorsprung kontinuierlich ausgebaut, insbesondere Alex Rauner und Magnus Wybranietz waren von den Gästespielern nicht zu halten und erzielten Tor um Tor. Der Ball wurde von den Möserschützlingen immer wieder schnell nach vorne gespielt und bereits nach wenigen Pässen war immer wieder ein Angreifer frei, der den direkten Weg zum Torabschluss fand. Beim Pausenpfiff durch den sehr gut leitenden Marian Schön, der für den nicht erschienenen Schiri eingesprungen war, stand es dann 19:8 für die TSV`ler.

In den zweiten 25 Minuten wurde es für die Gäste nicht besser, eher schlimmer. Der Mainburger Torexpress lief weiter auf Hochtouren, und erzielte Treffer um Treffer. Das bei so einer deutlichen Führung die Konzentration in der Abwehr etwas nachließ, war verständlich und so ist es zu erklären, dass man speziell in der zweiten Halbzeit einige unnötige 2-Minuten Strafen kassierte. Aber nichts desto trotz wurde der Vorsprung immer deutlicher, lag man zur Halbzeit noch mit 11 Treffern in Front waren es in der 40 Minute beim Stand von 31:13 bereits deren 18. Aber die Mainburger ließen nicht nach, man wollte unbedingt die 40 Tore Marke knacken, was dann auch gelang. In den letzten 10 Minuten erzielte man nochmals 10 Treffer so dass dann die Begegnung letztendlich mit 41:17 endete.

Erfreulich war dieses Mal die Leistung von den Spielern aus dem zweiten Glied. Markus Emslander und Markus Kraus überzeugten beide in ihrer Abwehrarbeit und auch im Angriff erzielten sie jeweils 2 schöne Treffer und empfahlen sich ausdrücklich für das nächste Spiel am kommenden Sonntag um 14.30 Uhr, ebenfalls zuhause, gegen den MTV Pfaffenhofen.

Aufstellung/ Tore:

Hannes Möser (Tor), Magnus Wybranietz (11), Alex Rauner (10), Johannes Ettenhuber (7), Alex Rieder (6), Axel Trathnigg, Markus Emslander, Markus Kraus (jeweils 2), Rainer Schiller (1), Christian Sedlmeier

Souveräner Sieg der weiblichen B-Jugend in Landau

Auf überzeugende Art und Weise holte unsere weibliche B-Jugend den wohl entscheidenden Sieg, um sich für das Final four des Bezirks Altbayern zu qualifizieren. Zu Beginn des Spieles entwickelte sich eine Abtastphase mit der einzigen Führung der Landauerinnen im gesamten Spielverlauf. Nach etwa sieben Minuten begann die Faber-Truppe zwar, das Spiel in den Griff zu bekommen, konnte sich aber dennoch nicht entscheidend absetzen. Wichtig war der enorme Rückhalt, den die gut aufgelegte Torfrau Laura Hauenschild in der Abwehr bot. Unsere jungen Damen standen in der Abwehr sehr sicher und ließen in der gesamten ersten Halbzeit nur fünf Gegentore zu. Im Angriff lief es dagegen nicht so gut; so manche Torchance wurde knapp vergeben. In der Halbzeitpause wurde dann von den Trainern noch einmal die Taktik besprochen, mit der man den Erfolg sicherstellen wollte. Entsprechend gut motiviert kamen die jungen Mainburgerinnen dann aus der Kabine und konnten sich in den folgenden Minuten mit überzeugendem Angriffsspiel und weiterhin sicherer Abwehr schnell bis zum 11:5 absetzen. In der Folgezeit spielten die Mädels den Sieg bis zum 15:10 locker nach Hause und Trainer Otto G. Faber konnte auch den sog. Ergänzungs-Spielerinnen längere Einsatzzeiten geben.
Die Torschützen: Marie-Theres Schwertl (5), Tina Duscher, Pia Galster (je 3), Julia Sommerer (2), Kristina Dodig, Nora Brandmüller (je 1).

Deutliche Schlappe der weiblichen A-Jugend in Burghausen trotz ansprechender 2. Hälfte

Den Hinrundensieg nicht wiederholen konnte unsere weibliche A-Jugend, die das Spiel in Burghausen ohne Auswechselspielerinnen bestreiten musste. Eine katastrophal verlaufene erste Halbzeit, in der die Mainburgerinnen “keinen Fuß auf den Boden brachten”, konnte in der zweiten Hälfte nicht wiedergutgemacht werden. Nach der langen Fahrt kamen die jungen Damen überhaupt nicht ins Spiel; Pässe landeten beim Gegner oder im Nichts, Würfe kamen nicht bis zum Tor durch und durch die Abwehr konnten die Burghausnerinnen durchbrechen, ohne angegangen zu werden. Die Torfrau, Marie-Theres Stroer, konnte einem nur leid tun, da die Gegnerinnen trotz von Trainer Faber angeordneter 6:0-Deckung frei vom Wurfkreis abschließen konnten. Auch ein Team-Time-Out beim Zwischenstand von 11:3 brachte nur wenig Besserung; wenigstens wuchs der gegnerische Vorsprung bis zur Pause (8:17 aus Mainburger Sicht) nicht weiter an.

In der Halbzeitpause beschlossen die Spielerinnen dann, die erste Hälfte zu streichen und das Spiel praktisch neu zu beginnen. Dieses Ansinnen konnte man dann auch in die Tat umsetzen; zwischenzeitlich kamen unsere jungen Damen sogar bis auf sechs Tore heran. Jetzt bäumte sich die Faber-Truppe endlich auf, in der Abwehr wurde wesentlich sicherer gerarbeitet; die Burghausnerinnen wurden aggressiver attackiert. Im Angriff steigerte man sich ebenfalls und stellte die Hausherren immer wieder vor Probleme. Diese Super-Einstellung zeigte sich, als man bei zweifacher Unterzahl nur ein Gegentor zuließ, selbst aber zwei erzielen konnte. So ging man mit einer 20:29-Niederlage aus der Halle und musste sich sagen, dass man bei besserer erster Hälfte das Spiel sogar hätte gewinnen können.

Die Torschützen: Katja Rieder (7, davon 4 Strafwürfe), Anna Menschig, Sarah Beck (je 4), Christina Steffel, Josefine Stroer (je 2), Tina Duscher (1)

09.02.10

A-Jugend-Handballer revanchieren sich eindrucksvoll

38:21-Schützenfest gegen den TV Eggenfelden

Ohne den verletzungsbedingt fehlenden Christoph Würfl, sowie den erkrankten Rainer Schiller, machten sich die Mainburger A-Jugend Handballer auf die Reise nach Eggenfelden. Kurz vor Spielbeginn fiel mit Michael Dropmann noch ein zusätzlicher Spieler wegen akuter Übelkeit aus. Dies veranlasste Trainer Paul Sommerer den ansonsten im Tor agierenden Sascha Kaspari als zusätzlichen Feldspieler einzusetzen.

Doch die Mainburger ließen sich aufgrund der angespannten Personaldecke nicht aus dem Konzept bringen. Zu tief saß der Stachel der Enttäuschung nach dem mageren Unentschieden aus dem Hinspiel. Zu Beginn der Begegnung konnten die Rottaler ihren Gästen aus der Hallertau noch einigermaßen Paroli bieten – Spielstand 3:3 nach ca. fünf Spielminuten. Danach übernahmen die Mainburger das Kommando und setzten sich binnen weniger Minuten auf 10:5 ab. Ab der 15. Spielminute stellten die Mainburger ihren Deckungsverbund noch einmal um. Aus einer bis dahin schon sehr aggressiven 5:1 Abwehr wurde in der Folge eine 3:2:1 bzw. 3:3 Formation. Immer wieder gelang es nun, die Ball führenden Spieler so stark unter Druck zu setzen, dass diese aus ihrer Not heraus förmlich zu riskanten und überhasteten Zuspielen gezwungen waren. Die daraus resultierenden Ballgewinne wurden zumeist via Tempo-Gegenstoß in Tore umgemünzt. Noch einmal sieben Tore in Folge legten die Mainburger Nachwuchs Handballer nach. Hingegen musste der sehr gut aufgelegte Patrick Scholz nur noch einmal bis zum Halbzeitpfiff des souverän leitenden Unparteiischen aus Burghausen, hinter sich greifen. So wurde beim Stand von 17:6 aus Mainburger Sicht die Seiten gewechselt. Die Messe war eigentlich schon in der ersten Halbzeit gelesen. Dennoch, oder gerade deswegen appellierte Trainer Paul Sommerer an seine Schützlinge, konzentriert weiter zu spielen. Zu oft hatte man sich in dieser Saison bereits den Luxus geleistet, hoch in Führung liegend das Spiel noch einmal aus der Hand zu geben und deshalb den ein oder anderen sicher geglaubten Sieg noch verschenkt. Die Appelle von Trainer Paul Sommerer blieben dieses mal nicht ungehört. Geführt von einem überragenden Marius May und einem ebenfalls sehr starkem Alexander Rieder, wurde in der Abwehr trotz der klaren Führung auch in Abschnitt Zwei weiterhin engagiert gearbeitet. Im Angriff stellten vor allem Fabian Kuhns, Alexander Rauner, sowie Marian Schön und Marius May die Abwehr der Gastgeber immer wieder vor schier unlösbare Aufgaben. Mit sehenswertem Kombinationshandball wurde die Abwehr ein ums andere Mal ausgehebelt und mit blitzsauberen Treffern abgeschlossen. Mainburg baute seinen Vorsprung kontinuierlich über 21:7 und 27:11 auf 32:15 aus. Erst jetzt, ca. 10 Minuten vor Spielende erlaubte man dem Kontrahenten aus Eggenfelden wieder auf Augenhöhe mitzuspielen. So endete eine doch sehr einseitige Partie mit einem auch in dieser Höhe verdienten 38:21 Erfolg der TSV Handballer.

„Nach der eher schwachen Leistung vom vergangenem Wochenende gegen den ASV Dachau, hat die Mannschaft heute wieder ihre Klasse aufblitzen lassen. Ich hoffe, wir können in unserem letzten Saisonspiel zuhause gegen den SV Wacker Burghausen nun endlich unseren Heimkomplex ablegen und uns mit dem erst zweiten Heimsieg der Saison noch den 2. Tabellenplatz in der BOL Altbayern sichern. Die Spieler haben begriffen, wie wichtig aber auch richtig unsere Entscheidung für ihre weitere Entwicklung war, das gemeinsame Training mit der 1. Mannschaft zu suchen. Fabian, Marius und Marian, die bereits jetzt immer wieder zu Einsatzzeiten in der 1. Mannschaft kommen, haben in der A-Jugend eindeutig Führungspositionen übernommen. Sie halten die Mannschaft auch in schwierigen Situationen zusammen und drücken dem Spiel ihren Stempel auf. Andere wie z.B. Alexander Rauner, Patrick Scholz, Johannes Ettenhuber und Alexander Rieder werden folgen, da bin ich mir ganz sicher.“, konnte man einen stolzen Trainer Paul Sommerer nach der Partie hören.

Aufstellung mit Toren:

Patrick Scholz (Tor), Marius May (6/1), Marian Schön (6), Fabian Kuhns (13/2), Johannes Ettenhuber (1), Alexander Rauner (9/1), Alexander Rieder (3), Sascha Kaspari und Michael Dropmann

C-Jugend-Handballerinnen können nicht überzeugen

Schlechteste Saisonleistung reicht gerade für ein 12:12 Unentschieden

Nicht auch nur für einen Augenblick konnten die jungen Mainburger Handballdamen an die bis dato gezeigten Leistungen der vergangenen Spiele anknüpfen. Immer wieder ließen sich die Gäste aus der Hallertau von der Spielweise ihren Gegnerinnen quasi einschläfern, denn teilweise spielten die Ilmstädterinnen minutenlang auf ein Tor. So gelang es den Gastgeberinnen zwischendurch immer wieder einmal, die Mainburger Abwehr zu durchbrechen. Die sich bietenden Chancen nutzte dann zumeist die gefährlichste Angreiferin der Gastgeberinnen Jessica Kahlenborn. Bis auf 4:1 waren die Mädchen aus Pfaffenhofen bereits enteilt, ehe die Mainburgerinnen halbwegs ins Spiel fanden. Zwei schnelle Tore von Louisa Bergermeier brachte die Gäste aber wieder auf 4:3 Tore heran. Doch die notwendige Ruhe wollte einfach nicht einkehren ins Mainburger Spiel. Viel zu überhastet spielte man nach den teilweise endlosen Angriffen der Gastgeberinnen die Bälle nach vorne und leistete sich dabei immer wieder unnötige Ballverluste. So wurden in einer von Hektik auf Mainburger Seite und spielerischer Schmalkost auf der anderen Seite geprägten Halbzeit beim Stand von 8:6 für Pfaffenhofen die Seiten gewechselt. In der Halbzeitpause forderte Paul Sommerer sein Team vehement auf, sich endlich eines Besseren zu besinnen und sich nicht von der einschläfernden Spielweise der Gastgeberinnen verrückt machen zu lassen. Ebenfalls forderte er die Mädchen dazu auf die im Training einstudierten Spielzüge zu spielen und die sich daraus ergebenden Chancen konsequent in Tore umzumünzen. Doch an diesem Nachmittag lief einfach nichts wie gewohnt. Die Spielzüge wurden zwar gespielt, doch scheiterten die Mainburgerinnen immer wieder an der ausgezeichnet aufgelegten Torhüterin Annika Riehm. Der drei Tore Vorsprung (Spielstand: 12:9) der Ilmstädterinnen hatte bis ca. 5 Minuten vor Spielende Bestand. Jetzt warfen die Gäste aus Mainburg noch einmal alles, was sie an diesem Tag zu geben im Stande waren, in die Waagschale. Nun plötzlich schlich sich der Fehlerteufel auch ins Pfaffenhofener Spiel. Die daraus resultierenden Ballverluste nutzen die Hallertauerinnen letztlich doch konsequent. Der Vorsprung schmolz dahin und eine Minute vor Spielende war der 12:12 Ausgleich geschafft. Wieder konnten die Mainburgerinnen eine Unachtsamkeit der Gastgeberinnen nutzen und ca. 30 Sekunden vor dem Ende erneut den Ball erobern. Doch wie so Vieles an diesem Tag, blieb auch dieser letzte Angriff der Mainbuger nur Stückwerk und damit ungenutzt.

„Ein Sieg wäre heute keinesfalls verdient gewesen. Wir haben einfach nicht an die Leistung der vergangenen Spiele anknüpfen können und die Mädchen aus Pfaffenhofen haben sich den Punkt redlich verdient. Wenn wir gegen Palzing und Gaimersheim ebenso schlecht spielen wie heute, werden wir sicherlich noch um den einen oder anderen Platz nach hinten durch gereicht.“, so ein nicht ganz zu unrecht enttäuschter Trainer Paul Sommerer direkt im Anschluss an die Begegnung.

Aufstellung mit Toren:

Alexandra Stehr (Tor), Isabel Huber, Melanie Schreiner, Christina Neumaier, Sabine Herold, Simone Huber, Louisa Bergermeier (2), Julia Sommerer (7/5), Melanie Malencia, Katharina Sommerer (2), Sophie Lechner, Martina Schöll und Lea Köglmeier (1)

Niederlage nach großem Kampf

Trotz großen Einsatzes musste sich unsere weibliche A-Jugend am Samstag in Schleißheim geschlagen geben. Ursachen war wohl fehlende Konzentration in den Schlussminuten und eine insgesamt eher schwache Wurfausbeute.

Von Beginn an kam die Faber-Truppe nicht recht ins Spiel und es schien, als würden die Gegner die Punkte nahezu ungehindert und ohne größere Anstrengungen einstreichen können. Nach 12 Minuten stand es aus Mainburger Sicht 1:4. Coach Otto Faber nahm eine Auszeit und versuchte, seine jungen Damen neu zu motivieren, was nach einigen Anlaufschwierigkeiten auch gelang. Unter der sicheren Leitung von Schiedsrichter Manfred Ball (TSV Neuburg) kämpften sich unsere Damen bis zur Halbzeit auf 7:9 heran. Auch eine entsprechende Pausenansprache ihres Trainers führte nicht zu grundsätzlichen Änderungen, da die Mainburgerinnen die beiden besten Gästespielerinnen Miriam Hemmer (10 Tore) und Theresa Gassner (5 Tore) nicht unter Kontrolle bekamen. Dennoch kämpften die jungen Damen um Katja Rieder unverdrossen weiter und erreichten beim 15:15, 18:18 und 20:20 dreimal ein Unentschieden, konnten die sich im Anschluss zur Führung bietenden Chancen aber nicht nutzen. Dies brachte die Schleißheimerinnen wieder in Führung, die unsere Damen leider nicht mehr ausgleichen konnten. Eine extrem offensive Deckung der Mainburgerinnen nutzen die Haus”herren” dann zum für sie eher schmeichelhaften 26:22, das deutlicher aussieht, als das Spiel war.

Positiv war, dass sich alle Feldspielerinnen in die Torschützenliste eintragen konnten: Katja Rieder (9), Christina Steffl, Pia Galster (je 3), Anna Menschig, Marie-Theres-Schwertl (je 2), Sarah Beck, Josefine Stroer, Tina Duscher (je 1). Im Tor spielten Marion Sommerer und Marie-Theres Stroer.

Die Tore erzielten: Anna Menschig (10), Katja Rieder (8), Marie-Theres Schwertl (5), Sarah Beck und Tina Duscher (je 2), Christina Steffl (1)

Arbeitssieg in Deggendorf

Mit nur acht Spielerinnen und dennoch als Favorit reiste unsere weibliche B-Jugend am Sonntag zur SpVgg Deggendorf, gegen die man im Hinspiel klar gewinnen konnte. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten konnte sich die Faber-Truppe zum 4:1 absetzen, ehe die einschläfernd spielenden Deggendorferinnen unerklärlicher Weise bis zum 4:5 herankamen. Dann aber zogen die Mädchen um Marie-Theres Schwertl das Tempo an und konnten sich bis zum Pausenpfiff des ausgezeichnet leitenden Schiedsrichters auf 10:4 absetzen. Aus rätselhaften Gründen kam nach Wiederbeginn ein massiver Bruch ins Spiel und die Gastgeberinnen konnten sich bis zum 9:11 heranarbeiten. Einige Paraden von Torfrau Laura Hauenschild und eine kurze Ansprache des Trainers im Team-Time-Out ließen die Mainburgerinnen noch einmal aufwachen und den 16:13-Sieg sicherstellen.

Die Torschützen: Marie-Theres Schwertl (7), Piua Galster (6), Julia Sommerer (2), Katharina Sommerer (1).

Im nächsten Spiel beim Tabellendritten Landau wird eine deutliche Leistungssteigerung erforderlich sein, will man dort die Punkte mitnehmen.

08.02.10

Handball C-Junioren weiter auf dem Vormarsch

Den ersten Tabellenplatz sicherten sich die C-Jugend-Handballer am vergangenen Samstag mit einem relativ deutlichen 23:16-Sieg gegen den MTV Pfaffenhofen.

Bereits in der Woche zuvor ließ die Truppe von Trainer Semir Hadzidulbic gegen den Meisterschaftaspiranten Rohrbach nicht anbrennen. Die Hallertauer bestimmten durch spielerisches Können den gesamten Spielverlauf, was den Rohrbacher Trainer zusehends in Rage versetzte. Immer lauter wurde das Gezeter von der Rohrbacher Wechselbank, aber die jungen Mainburger ließen sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Konsequent und sicher trugen sie schöne Ballstafetten vor, die regelmäßig in blitzsaubere Tore umgemünzt wurden. Auch die Abwehrarbeit ließ kaum zu wünschen übrig und so stand es nach 50 Minuten absolut verdient 23:19 für den TSV Mainburg. Leider erwies sich der Gästetrainer als schlechter Verlierer und sorgte auch noch nach dem Abpfiff für schlechte Stimmung. Schade eigentlich, denn Mainburg war an diesem Tag unweigerlich die bessere Mannschaft und das sollte man akzeptieren können. Schließlich geht es doch vorrangig darum, den Jugendlichen soziale Kompetenz, Fairness und den Spaß am Sport zu vermitteln.

Am letzten Samstag waren die Jungs zu Gast beim MTV Pfaffenhofen. Auch hier zeigten sie eine spielerische Leichtigkeit, von der man nur träumen kann. Selbstbewusst im Angriff, konsequent in der Defensive und einen Thomas Kiel im Tor, der einen absoluten Sahnetag erwischt hatte – so gewinnt man Spiele. Bei einem Pausenstand von 12:4 für Mainburg wurden die Seiten gewechselt. „Das war die beste erste Halbzeit, die die Jungs jemals gespielt haben!“, so ein sichtlich zufriedener Trainer Hadzidulbic, der das Geschehen von der Tribüne aus verfolgte. Zu Beginn der zweiten Hälfte nahmen die Hallertauer das Ganze kurzfristig etwas zu sehr auf die leichte Schulter und ließen die Gastgeber herankommen, aber mit ein paar deutlichen Worten während des Team-Time-Outs konnte Interims-Betreuerin Christine Kastner die Burschen wieder wachrütteln und so konnte die Begegnung mit einem verdienten 23:16 für den TSV Mainburg entschieden werden, der nun aktuell die Tabellenführung der Bezirksliga Nord übernommen hat.

04.01.2010

Leistungssteigerung bringt Punktgewinn

Weibliche A-Jugend kann Hinspiel-Schlappe wettmachen

Mit einer deutlichen Leistungssteigerung gelang der weiblichen A-Jugend des TSV Mainburg gegen den ASV Dachau, gegen den man in der Hinrunde noch mehr als deutlich verloren hatte, ein verdienter Punktgewinn.

Von Beginn an zeigte die Faber-Truppe, dass sie nicht gewillt war, sich noch einmal so vorführen zu lassen wie im Hinspiel. Das Gebrüll der Dachauerinnen in der Abwehr wurde ignoriert, man baute das Spiel geschickt auf und kam immer wieder zum Abschluss, wenn auch noch nicht immer ganz konsequent. Die Abwehr stand insgesamt sicher, allerdings hatten die Mainburger Keeperinnen nicht immer das Glück auf ihrer Seite. So wogte das Spiel bis kurz vor der Halbzeitpause hin und her und keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. In den letzten Minuten vor der Halbzeit schienen die jungen Mainburgerinnen allerdings das Spiel in den Griff zu bekommen und konnten einen kleinen Vorsprung herauskämpfen (18:15). Mit einer 19:17-Führung ging man in die Pause. Obwohl ihr Coach in der Halbzeitpause vor einem Aufbäumen der Dachauerinnen gewarnt hatte, begann die Faber-Truppe das Spiel nicht ganz konzentriert, was die Gäste prompt zum Ausgleich nutzten. Zur Führung reichte es für den Gast aber zu keiner Zeit. Erneut kämpften beide Teams lange Zeit verbissen um den Spielgewinn. Wenige Minuten vor Schluss hatten die jungen Damen um Katja Rieder das Spiel dann wieder in den Griff bekommen und konnten sich bis auf 28:25 absetzen. Dann zeigte sich allerdings ein deutlicher Kräfteverschleiß und die Konzentration in der Abwehr ließ nach, was die beste Spielerin der Gäste zu drei Toren von der Linksaußen-Position zum 28:28 nutzen konnte. Noch einmal ergab sich die Sieg-Chance eine halbe Minute vor Schluss, aber die Hallertauerinnen vergaben sie knapp und mussten schlussendlich noch froh sein, dass die Gäste den letzten Wurf des Spieles neben das Mainburger Gehäuse setzten.

Am kommenden Samstag wird unsere weibliche A-Jugend in Schleißheim zeigen können, dass der Aufwärtstrend anhält.

Die Tore erzielten: Anna Menschig (10), Katja Rieder (8), Marie-Theres Schwertl (5), Sarah Beck und Tina Duscher (je 2), Christina Steffl (1)

A-Jugend Handballer enttäuschen auf der ganzen Linie

Neuerliche Heimpleite beim 24:24 gegen den Tabellenletzten aus Dachau

Nach der super Leistung beim 31:31 gegen den Tabellenführer aus Altenerding noch vor Wochenmitte, sind die A-Jugendhandballer des TSV Mainburg nach der katastrophalen Leistung gegen den ASV Dachau wieder auf den Boden der Tatsachen zurück geholt worden. Von Beginn an wollte man mit einer aggressiven Abwehrarbeit den Gegner unter Druck setzen und aus den daraus resultierenden Fehlern Kapital schlagen. Doch an diesem Tag wollte den Mainburgern einfach nichts, aber auch wirklich gar nichts gelingen. Fehler bei der Ballannahme, gepaart mit jeder Menge Abspielfehlern, bei gleichzeitig mangelnder Chancenauswertung war an diesem Tag die relativ ernüchternde Kost die man den Zuschauern auf den Rängen bot. Alles, was vor wenigen Tagen den Gästen aus Altenerding noch jede Menge Kopfzerbrechen bereitet hatte, war wie weggeblasen. Nichts war zu sehen von dem schnellen und trotzdem sicheren Kombinationshandball und der aggressiven Deckungsarbeit. So war es auch nicht verwunderlich, dass man zur Pause mit 11:13 Toren zurück lag. In der Halbzeitpause versuchte Trainer Paul Sommerer seine Mannschaft noch einmal neu einzustellen. Doch seine Worte blieben an diesem Tag ungehört. Genauso zerfahren wie im ersten Abschnitt spielten die Gastgeber auch im zweiten Durchgang weiter. Mitte der zweiten Halbzeit konnten sich die Gäste bis auf vier Tore absetzen (Spielstand 15:19 aus Mainburger Sicht). In dieser Phase des Spiel gelang es den Hausherren nun endlich den Gegner zu kontrollieren. Binnen weniger Minuten konnten die Mainburger Nachwuchs Handballer den Vorsprung der Gäste egalisieren und glichen zum 20:20 aus.

Wer nun geglaubt hatte, jetzt würden beim ASV Dachau die Kräfte schwinden und Mainburg würde noch einen sicheren Sieg einfahren, sah sich getäuscht. Wieder schafften es die Münchner Vorstädter dank individueller Mainburger Fehler einen Drei-Tore-Vorsprung herauszuwerfen. Nun, da nur noch drei Minuten zu spielen waren, sahen die Gäste beim Stand von 21:24 wie die sicheren Sieger aus. Die Mainburger riskierten jetzt alles und stellten die Abwehr auf „Offene Manndeckung“ um. Mit dieser riskanten Umstellung kamen die Gäste aus Dachau genauso wenig zu Recht wie die Mainburger gegen die offene Deckung der SpVgg Altenerding. Immer wieder wurde nun der Ball erobert und der Vorsprung der Gäste schwand dahin. Noch eine Minute zu spielen, wieder können die Hausherren den Ball erobern und erzielen nur Sekunden später den 24:24 Ausgleich. Ballbesitz für Dachau, Mainburg bleibt offensiv. Wieder verliert ein Dachauer das Leder – Team-Timeout Mainburg. Mit Ballbesitz und einer Restspieldauer von 25 Sekunden kann man durchaus noch den Siegtreffer erzielen. Doch auch diese Chance lassen die Gastgeber an diesem Tag ungenützt und so bleibt es beim leistungsgerechten 24:24 Unentschieden.

„Ein Sieg wäre heute, bei der gezeigten Leistung auch nicht verdient gewesen“, so ein doch merklich enttäuschter Trainer Paul Sommerer direkt im Anschluss an die Begegnung. „Wenn wir gegen den TV Eggenfelden und den SVW Burghausen eine ebenso schwache Vorstellung abliefern, dann werden wir in der Tabelle noch relativ weit nach unten durch gereicht werden. Das einzige was ich den Jungs heute nicht vorwerfen kann ist, dass sie bis zum Schluss nicht alles versucht haben, um das Spiel doch noch für uns zu entscheiden, aber an Tagen wie diesen läuft einfach alles gegen dich.“

Aufstellung mit Toren:

Patrick Scholz und Sascha Kaspari (beide Tor), Marius May (4/2), Marian Schön (2), Fabian Kuhns (4), Michael Dropmann, Johannes Ettenhuber (5), Alexander Rauner (6/1), Rainer Schiller und Alexander Rieder (3)

Weibliche C-Jugend revanchiert sich für Hinspiel-Niederlage

Klarer 27:21-Erfolg gegen die HG Ingolstadt

Unter ganz anderen Voraussetzungen als noch die Hinrunden-Begegnung, fand am vergangenen Sonntag das Rückspiel zwischen dem TSV Mainburg und der HG Ingolstadt statt. Im Gegensatz zur HG Ingolstadt, die aus den letzten drei Spielen keinen einigen Punkt einfahren konnten, konnte Mainburg auf vier Siege in Folge zurückblicken. Diesen mentalen Vorteil wollten die Mainburgerinnen auch in dieser Begegnung zu ihren Gunsten nutzen.

Nur ein einziges Mal lagen die Gastgeberinnen zurück. Nach dem 0:1 beherrschten sie Ball und Gegner praktisch nach belieben. Ausgangspunkt des Erfolges war wieder einmal die gewohnt stabile Abwehr um Christina Neumayer und Katharina Sommerer. Im Angriff zogen zunächst Lea Köglmeier und Julia Sommerer geschickt die Fäden. Immer wieder wurde die Gästeabwehr mit den einstudierten Spielzügen ausgehebelt und so wuchs der Vorsprung rasch von 5:1 auf 10:3 für Mainburg. Ingolstadt hatte in dieser Phase des Spiels ihren Kontrahentinnen aus Mainburg praktisch nichts entgegen zu setzen. Immer wieder konnte die Gästeabwehr die körperlich deutlich unterlegenen, aber technisch überlegenen Mainburger Spielerinnen nur regelwidrig am Torwurf hindern. Die fälligen 7m-Strafwürfe verwandelte Julia Sommerer sicher. So wurden beim Stand von 14:8 für Mainburg die Seiten gewechselt. Im zweiten Abschnitt verlief die Begegnung doch wesentlich ausgeglichener. Dies lag aber unter anderem daran, dass Trainer Paul Sommerer nun all seinen Spielerinnen die Gelegenheit bot, Spielpraxis zu sammeln. Dennoch war Mainburg jederzeit Herr im eigenen Hause. Zwischenzeitlich bauten die jungen Handballdamen ihren Vorsprung sogar auf 26:18 aus. In dieser Phase konnten sich Spielerinnen wie z.B. Simone Huber, Louisa Bergermeier oder Christina Neumayer teilweise gleich mehrfach in die Torschützenliste eintragen. Erfolgreicher war nur Katharina Sommerer die insgesamt fünf ihrer sechs Tore in Abschnitt Zwei erzielte. Nach Ablauf der 50 Spielminuten stand Mainburg mit 28:21 Toren als Sieger der Begegnung fest.

„Wir waren heute in allen Belangen die deutlich bessere Mannschaft und haben auch in dieser Höhe verdient gewonnen“, so ein sichtlich stolzer Trainer Paul Sommerer, kurz nach Spielende. „Wenn es uns gelingt, in den kommenden Partien ebenso kompromisslos in der Abwehr und so ideenreich im Angriff zu agieren wie heute, können wir uns in der Tabelle vielleicht noch ganz nach oben schieben. Dazu müssen wir bei allen noch ausstehenden Begegnungen von Anfang an konzentriert zur Sache gehen, ob der Gegner nun MTV Pfaffenhofen, SVA Palzing oder TSV Gaimersheim heißt.“

Aufstellung mit Toren:

Alexandra Stehr (Tor), Isabel Huber, Melanie Schreiner, Lea Köglmeier (5), Christina Neumaier (3), Simone Huber (1), Louisa Bergermeier (3), Julia Sommerer (10/5), Melanie Malencia, Katharina Sommerer (6), Sophie Lechner, Martina Schöll und Sabine Herold

01.02.2010

B-Jugend Handballer verlieren zu Hause

Am vergangenen Sonntag mussten die Mainburger B-Jugendlichen eine bittere 24:30 Niederlage gegen den Tabellenzweiten aus Metten einstecken und fielen durch diesen doppelten Punktverlust wieder auf den fünftten Tabellenrang zurück.

Die Mannschaft um das Trainergespann Martin und Florian Möser hatte sich für diese Begegnung viel vorgenommen, wollte man doch mit einem Sieg zu den Gästen aufschließen und sich die Chance auf Tabellenplatz Zwei erhalten. Zu Beginn sah es dann auch so aus als könnte es gelingen, denn die TSV`ler starteten furios und gingen schnell mit 2:0 in Führung. Aber schon bald konnte man erkennen was an diesem Tag das große Manko sein würde. Es war wie schon des öfteren die Chancenverwertung, es wurden klare Möglichkeiten zum Torerfolg vergeben und die Chance nicht genutzt sich weiter abzusetzen. Zwangsläufig kamen dann die Gäste um ihren Ausnahmespieler Marcel Elgeti zum Ausgleich und erzielten beim 5:9 erstmals eine 4-Tore-Führung. Nach einem Time-Out rissen sich aber die Mainburger wieder zusammen und verkürzten den Rückstand bis zum Pausenpfiff auf 10:12 Tore. Vor allem Hannes Möser im TSV-Kasten hatte es die Mannschaft zu verdanken, dass man wieder herankam, denn er zeigte speziell in den ersten 25 Minuten eine tadellose Leistung.

Die zweite Hälfte begann wie die erste, die Hallertauer starteten wie die Feuerwehr und glichen bereits nach kurzer Zeit den 2-Tore Rückstand aus. Wer aber jetzt gedacht hatte, die Gastgeber könnten sich ihrerseits absetzen sah sich getäuscht. Wieder brachte man die Gäste mit überhastet vorgetragenen Angriffen und Fehlversuchen ins Spiel und plötzlich begann auch die Abwehr jegliche Souveränität vermissen zu lassen. Die Mettener wurden kaum mehr am Torwurf gehindert und erspielten sich dadurch auch schnell wieder einen komfortablen 20:16 Vorsprung. Zwar versuchten die TSV`ler, immer wieder angetrieben vom unermüdlich kämpfenden Alex Rieder und dem mit 11 Toren erfolgreichsten Schützen Alex Rauner, der Begegnung noch eine Wende zu geben, aber das war an diesem Tag nicht mehr möglich. Weiterhin wurden klarste Chancen vergeben und die Klosterstädter nutzten jetzt auch die Schwächen in der Mainburger Deckung gnadenlos aus und erzielten immer wieder leichte Treffer. Der 24:30 Endstand spiegelt vielleicht nicht den Leistungsunterschied beider Teams wieder, aber am verdienten Erfolg der Gäste besteht kein Zweifel.

Aufstellung / Tore:

Hannes Möser (Tor), Patrick Scholz (Tor), Alex Rauner (11), Alex Rieder (5), Christoph Würfl (3), Magnus Wybranietz (2), Axel Trathnigg, Christian Sedlmeier und Johannes Ettenhuber (je 1), Markus Emslander und Bernhard Specht

28.01.2010

Dramatik pur!

A-Jugend Handballer ringen dem bis dato verlustpunktfreien Tabellenführer aus Altenerding beim 31:31 einen Punkt ab

Als krasser Außenseiter gingen die Mainburger Nachwuchshandballer am gestrigen Dienstag beim Nachholspiel gegen die SpVgg aus Altenerding in die Begegnung. Bisher hatten die Gäste noch keinen einzigen Zähler abgegeben. Doch was sich an diesem Abend in der Mainburger Gymnasiumhalle abspielen sollte, übertraf die Erwartungen der Verantwortlichen und der Fans bei Weitem.

Mainburg erwischte den besseren Start und konnte sich nach ca. 7 Spielminuten auf 4:1 Tore absetzen. Doch die Antwort der Altenerdinger lies nicht lange auf sich warten und so war das Spiel kurze Zeit später, Spielstand 5:5, wieder völlig ausgeglichen. Mainburg stand durch die sehr gut postierte Mittelachse mit Alexander Rieder, Marius May und Marian Schön sicher in der Abwehr. Vorne spielten die Jungs von Trainer Paul Sommerer, wie vor dem Spiel vereinbart, lange Angriffe, die mit sehenswerten Kombinationen, aber auch durch spektakuläre Einzelaktionen in Tore umgemünzt wurden. Diese Spielweise behagte den Gästen aus Altenerding nicht so besonders. Sie wiederum suchten eher den schnellen Abschluss. Immer wieder konnte Mainburgs gut agierender Torhüter Patrick Scholz auch noch so platzierte Würfe parieren. Nach der eigenen 10:11 Führung, geriet die Torfabrik aus Altenerding etwas ins stocken. Die Hausherren wussten diese Schwächeperiode zu nutzen und konnten zum zweiten Mal in der 1. Halbzeit drei Tore zwischen sich und die Gäste legen. Angetrieben von ihren Trainergespann Leitner / Saalborn erholten sich die Semptstädter von dieser doch etwas schwächeren Phase wieder und konnten bis zum Halbzeitpfiff des souverän leitenden Schiedsrichters noch auf 14:15 Tore verkürzen.

In der Halbzeitpause versuchte Trainer Paul Sommerer seine Spieler noch einmal auf die sehr aggressive Spielweise der Gäste einzustellen. Vieles, was man sich vor der Begegnung vorgenommen hatte, brachte auch den gewünschten Erfolg. Immer wieder konnte die gefürchtete schnelle Mitte der Altenerdinger erfolgreich unterbunden, oder Spielzüge durch beherztes Zupacken bereits im Keim erstickt werden. Im Angriff galt es weiterhin geduldig aber trotzdem durch druckvolles Spiel auf die sich bietenden Chancen zu warten und diese wenn möglich konsequent zu verwerten.

Wie schon vor der Pause konnte sich auch nach dem Seitenwechsel zunächst keine der beiden Mannschaften absetzen. Zu ausgeglichen waren sie in dieser Phase des Spiels. Doch nach ca. 10 Spielminuten der 2. Halbzeit taten sich nun zunehmend Lücken in der bis dato recht sicher gestaffelten Abwehr der Altenerdinger auf. Diese erneute Schwächephase nutzten die Mannen um Fabian Kuhns konsequent aus. Aus einem 18:18 wurde binnen weniger Minuten ein 24:18 aus Mainburger Sicht. 41. Spielminute Team-Timeout Altenerding. Wild gestikulierend und mit nun doch etwas lauterem Unterton rief das Altenerdinger Trainergespann ihre Schützlinge zur Ordnung. Doch die Gastgeber ließen sich auch in den folgenden Minuten nicht aus dem Konzept bringen, spielten konzentriert weiter und konnten den sechs Tore Vorsprung (48. Spielminute / Spielstand: 27:21) halten. Trotz aller Euphorie begannen nun langsam die Kräfte der aufopferungsvoll kämpfenden Mainburger Spieler zu schwinden. Altenerding versuchte alles. Aus einer 6:0 Abwehr wurde in der Folge zunächst eine offensive 4:2 Variante, die nach einem neuerlichen Treffer der Mainburger der offenen Manndeckung ab dem Anstoßkreis weichen musste. Durch diese aggressive Spielweise konnten die Gäste den Vorsprung in den kommenden Minuten Tor um Tor verkürzen. Über 27:23, 28:25 kamen sie näher an die Hausherren heran. Beim Stand von 30:28 und viereinhalb Spielminuten vor Ende der Begegnung dann das Team-Timeout von Trainer Paul Sommerer. Noch einmal für 60 Sekunden durch atmen, kurz innehalten um den Kopf für die restliche Spielzeit frei zu bekommen. Noch einmal eine neue Strategie für die nun immer hektischer werdende Begegnung zu finden. „Doppelpässe Männer, spielt Doppelpässe, immer zwei Mann nah am Ball und geht in den Gegner um Freiwürfe herauszuholen. Keine unnötigen Ballverluste, habt ihr mich verstanden, stellt die Laufwege zu, lasst sie um Himmelswillen jetzt nicht ins Rollen kommen!“, versucht Trainer Paul Sommerer die völlig verausgabten Spielern neu einzustellen. Anpfiff durch Schiedsrichter Weber, der Ball läuft durch die Mainburger Reihen. Kaum ein Durchkommen, doch Fabian Kuhns schafft es, tankt sich nach einer schönen Kombination durch und wirft zum 31:28 für Mainburg ein. Altenerding erhöht den Druck. Nach dem Anschlusstreffer zum 31:29 durch Tobias Koburger, finden die Mainburger im folgenden Angriff keine Lücke in der Altenerdinger Manndeckung. Ein weiterer Ballverlust bedeutet das 31:30 aus Mainburger Sicht. Nur noch eine Minute bis zum Schlusspfiff. Die Spannung steigt ins Unermessliche. Noch einmal mobilisieren alle Mainburger Akteure die letzten Kraftreserven. Noch einmal kommen sie gefährlich vor das Gästetor doch der Gästekeeper pariert den platzierten Wurf der Hallertauer. Im Gegenzug, binnen Sekunden, fällt der Ausgleich. 31:31 und noch immer ist nicht Schluss, jetzt sind nur noch Sekunden zu spielen. Mainburg versucht alles, verliert den Ball und muss nun sogar mit einer Niederlage rechnen, doch auch die Gäste können ihre letzte Chance auf den Sieg nicht verwerten. Dann ist endlich Schluss. 31:31 trennen sich der TSV Mainburg und die SpVgg aus Altenerding, in einer Begegnung die einfach keinen Sieger verdient hatte, denn zu gleichwertig waren beide Mannschaften.

„Wenn mir einer vor dem Spiel gesagt hätte, ihr holt heute einen Punkt, wäre ich mehr als zufrieden gewesen. Klar wenn man den Spielverlauf ansieht, hätte wir hier heute wirklich den Sieg verdient gehabt. Wir haben die Begegnung 50 Minuten klar dominiert, aber zum Schluss müssen wir mit dem Unentschieden zufrieden sein, denn Altenerding hatte die letzte Chance des Spiels und hätte das Ding beinahe noch für sich entschieden. Ich bin heute wirklich stolz auf meine Jungs, sie haben wirklich alles gegeben. Wenn es uns gelingt in den restlichen drei Partien ebenso zu aufopferungsvoll zu spielen wie heute, dann können wir den zweiten Tabellenplatz aus eigener Kraft noch erreichen. Wir werden weiterhin hart an unserem Ziel arbeiten“, so ein mehr als zufriedener Trainer Paul Sommerer kurz nach Ende der Partie.

Aufstellung mit Toren:

Patrick Scholz und Sascha Kaspari (beide Tor), Marius May (5/1), Marian Schön (4), Fabian Kuhns (8/1), Michael Dropmann, Johannes Ettenhuber (7), Alexander Rauner (7) und Alexander Rieder

A-Jugend Handballer schlagen die SG Moosburg Dank einer ansprechenden Leistung in Halbzeit Zwei mit 35:31 Toren

Für die Mainburger Mannschaft war vor der Begegnung eines klar: Sollten sie hier und heute in Moosburg gewinnen wären sie ihrem Saisonziel, einen Tabellenplatz unter den ersten drei, ein gutes Stück näher gekommen. Doch bis weit in die erste Halbzeit hinein sah es nicht nach einem Mainburger Sieg aus. Zu schlecht stand die Deckung der Gäste aus der Hallertau. Immer wieder gelang es dem Gastgeber aus Moosburg durch ihren gefährlichsten Angreifer Daniel Kumpmann, der insgesamt 13 der 31 Moosburger Treffer erzielte, den Mainburger Deckungsverbund auseinander zu reißen. Diese Lücken nutzen die Spieler der SG Moosburg in der ersten Halbzeit konsequent. Mit 15:17 aus Mainburger Sicht wurden die Seiten gewechselt. In der Halbzeitpause gab es auf Mainburger Seite einigen Redebedarf. Zu wenig wurde nach Meinung von Trainer Paul Sommerer bis dahin in der Mainburger Abwehr gearbeitet und abgezählt. Aber es dauerte noch weitere 10 Spielminuten bis die Mainburger die Isarstädter besser in den Griff bekamen. Nach dem 20:20 Ausgleich legten die Gäste einen kleinen Zwischenspurt ein und konnten sich binnen weniger Minuten auf 24: 20 absetzen. Moosburg verkürzte prompt wieder auf 22:24. Doch in den folgenden Minuten spielte Mainburg wie aus einem Guss. Immer wieder wurden nun Bälle in der Abwehr erobert und die sich nun bietenden Konter- und Torchancen konsequent in Tore umzumünzen. Bis zum 29:22 aus Mainburger Sicht konnte Moosburg nicht einen weiteren Treffer landen. Weitere fünf Spielminuten später, beim Spielstand von 32:24 Toren und nunmehr acht Toren Vorsprung, bei einer Restspielzeit von weniger als acht Minuten war das Spiel zu Gunsten der Gäste aus Mainburg gelaufen. In der restlichen Spielzeit ließen es die Mainburger ruhiger angehen und so konnte Moosburg das Ergebnis noch etwas freundlicher gestalten. Das Spiel endete mit einem auch in dieser Höhe verdienten 35:31 Auswärtserfolg für den TSV Mainburg. „Bereits jetzt macht sich das Training gemeinsam mit der 1. Mannschaft bezahlt, die Abwehr steht sicherer und im Angriff sind wir auf allen Positionen torgefährlich. Besonders gut hat mir heute unsere linke Angriffsseite mit Marian Schön und Johannes Ettenhuber gefallen. Diese beiden haben in den entscheidenden Phasen des Spiels die wichtigen Tore gemacht. Sollten wir am Dienstag zuhause gegen die SpVgg Altenerding eine noch konzentriertere Mannschaftsleistung abrufen können, können wir vielleicht eine Überraschung schaffen.“ (Zitat: Trainer Paul Sommerer, direkt nach Abschluss der Begegnung)

Aufstellung mit Toren:

Patrick Scholz und Sascha Kaspari (beide Tor), Marius May (7/4), Marian Schön (3), Fabian Kuhns (10/3), Michael Dropmann, Florian Kaspari (3), Johannes Ettenhuber (5), Alexander Rauner (7) und Alexander Rieder

25.01.2010

Handballturnier der Minis des TSV Mainburg am Sonntag, 24.01.2010 in der Sporthalle des Gabelsberger Gymnasiums Mainburg

Ein voller sportlicher Erfolg für alle beteiligten Mannschaften war das Handballturnier der Minis des TSV Mainburg am vergangenen Sonntag. Dabei muss man sagen, dass es nach dem Turnier keinen Verlierer, sondern nur Erste Sieger gab. Alle Spielerinnen und Spieler  der teilnehmenden Mannschaften MTV Ingolstadt, MTV Pfaffenhofen, SSV Schrobenhausen und die Gastgeber gaben dabei ihr Bestes und setzten sich wie die großen Vorbilder spielerisch, läuferisch und mit einigen technischen Raffinessen in Szene. Aber auch in der Defensive wurde mit dem nötigen Ernst zu Werke gegangen, was manchmal auch einen Strafwurf nach sich zog, aber eine gesunde Härte gehört zum Handballspiel und wie man sah auch schon im Bereich der Minis. Erfreulich war zu sehen, dass der Handballsport bereits im Bereich der Kleinsten einen gewaltigen Zulauf hat, daher hätte auch jeder Teilnehmer fast zwei Mannschaften stellen können. Gespielt wurde 2 x 10 Minuten auf das verkleinerte Handballfeld, dabei legten sich die Jahrgänge 2001 und jünger mächtig ins Zeug.Manchmal war für einige Spieler auch das kleinste Trikot noch um Nummern zu groß und reichte bis weit unter die Knie oder der Torwart war in etwa so groß wie das erste Drittel der Höhe des Torpfostens. Die Halle des Gymnasiums wurde nachdem viele Eltern, Freunde und Gönner des Handballsports angereist waren auch fast schon zu klein und man nahm daher auch am Rande des Spielfeldes Platz und unterstützte die Mannschaften lautstark. Dabei wurde aber jede tolle Aktion egal von welcher Mannschaft von den allen Zuschauern, Trainern und Betreuern mit Applaus bedacht. Ein herzliches Dankeschön gilt auch den beiden Unparteiischen Tolga Durmaz und Nico von Horst, die jede Begegnung souverän leiteten.

In der offiziellen Wertung holte der MTV Pfaffenhofen den Turniersieg mit 6:0 Punkten und einem Torverhältnis von 55:21, gefolgt auf dem zweiten Platz vom SSV Schrobenhausen mit 4:2 Punkten und 42:22 Toren. Als Dritter standen unsere Minis mit 2:4 Punkten und 29:51 Treffern auf dem Treppchen und als Vierter beendete der MTV Ingolstadt mit 0:6 Punkten und 13:42 Toren das Turnier. Für den TSV Mainburg spielten die nachfolgend genannte Akteure Josef Beuthin (1), Felicitas von Horst (8), Michael Hösl (4), Robin Buchcik (3), Berna Durmaz (6), Michael Schöll (4), Paul Nazri, Tabea Höpfl, Julia Deml (3), Jonas Hochgesang, Sarah Zimmermann, Elena Zimmermann, Mika Kinzel.

B-Jugend Handballer starten vielversprechend in die Rückrunde

Am letzten Donnerstag Abend starteten die Mainburger B-Jugend Handballer mit einem vorgezogenen Spiel beim alten Rivalen in Manching in die Rückrunde der Bezirksoberliga und siegten verdient mit 25:15 Toren.

Manching steht zwar momentan in der Tabelle auf dem vorletzten Platz, ließ aber mit einem Sieg beim Tabellendritten Schwabhausen aufhorchen, so dass die TSV`ler entsprechend gewarnt in die Begegnung gingen. Das Hinspiel in Mainburg endete mit einem klaren Sieg für die Hallertauer und man wollte unbedingt mit einem Sieg in die Rückrunde starten, um so mit gestärktem Selbstvertrauen in die weiteren Spiele gehen zu können.

Die ersten zehn Minuten waren geprägt von einer bärenstarken Mainburger Abwehr, gegen die die Gastgeber einfach kein Durchkommen fanden. Der Mittelblock mit Alex Rieder und Christoph Würfl stand wie eine Mauer und wenn dann doch ein Wurf aufs Tor kam, war er eine sichere Beute von Hannes Möser im Mainburger Tor. Aber im Angriff haperte es zu Beginn etwas und man produzierte viele leichte Fehler, die immer wieder zum Ballverlust führten, so dass man sich nicht gleich absetzen konnte. Erst ab Mitte der ersten Hälfte legten die Mainburger ihre Nervosität ab und vor allem Alex Rauner, Magnus Wybranietz und Johannes Ettenhuber nutzten jetzt die sich bietenden Möglichkeiten konsequent, so dass man sich bis zum Pausenpfiff auf 10:6 absetzen konnte.

Die Pausenansprache von Trainer Martin Möser war auch dementsprechend kurz, in der Abwehr weiterhin so konsequent decken, die Angriffe durchspielen und dann die sich bietenden Chancen nutzen. Und diese Marschrichtung wurde dann auch 1:1 umgesetzt, die Abwehr um den jetzt im Tor stehenden Patrick Scholz, der ebenfalls eine tadellose Leistung zeigte, ließ weiterhin kaum Chancen zu und im Angriff war es vor allem die rechte Seite mit Alex Rauner und Magnus Wybranietz, die mit dem Gegner regelrecht Katz und Maus spielten. Immer wieder erzielten die beiden wunderschöne Tore von außen und halb, so dass der Vorsprung mehr und mehr anwuchs. Die Gastgeber hatten in dieser Begegnung den Mainburger Jungs in keinster Weise etwas entgegenzusetzen und waren in allen Belangen unterlegen. Mit dem Schlusspfiff des im Großen und Ganzen gut leitenden Schiris stand es dann 25:15 für Mainburg, die durch diesen Erfolg jetzt auf den vierten Tabellenplatz kletterten.

Am kommenden Sonntag kommt es dann in der Mainburger Hauptschulturnhalle zum Duell mit dem Tabellenzweiten, der SSG Metten, gegen die es ja in der Vorrunde eine saftige Niederlage setzte. Hierfür will man sich auf alle Fälle revanchieren, denn mit einem Erfolg würde man auch nach Punkten mit den Klosterstädtern gleichziehen.

Aufstellung/Tore:

Hannes Möser (Tor), Patrick Scholz (Tor), Alex Rauner (9), Magnus Wybranietz (8), Johannes Ettenhuber, Axel Trathnigg und Christoph Würfl (alle 2), Christian Sedlmeier und Alex Rieder (je 1), Markus Emslander, Markus Kraus und Cornelius Sentjurc;

Handball-Mädels erkämpfen Punkte gegen Kirchdorf

Erwin Zehentmeier spendiert neue Trainingsanzüge

Die weibliche D-Jugend der Mainburger Handballer konnte am Sonntag beim SC Kirchdorf einen 10:6-Sieg einfahren. Die Trainingseinheiten der letzten Wochen scheinen Früchte zu tragen, denn schön langsam kann man schon so etwas wie ein Stellungsspiel erkennen. Besonders bemerkenswert waren die Leistungen von Sophia Wagner, die erstmals als Kreisläuferin eingesetzt wurde und gleich vier Treffer landen konnte, und auch einer sehr gut spielenden Lena Spornraft auf der Mitteposition, die ihrerseits einen Treffer erzielte. „Die Mädchen fangen an, sich in der Abwehr abzustimmen und trauen sich vorne endlich was zu! Das, was wir heute gesehen habe, ist eine Leistung, auf die wir aufbauen können.“, so eine zufriedene Trainerin Christine Kastner nach der Begegnung.

Aufstellung / Tore:

Franziska Wittdorf (Tor); Pia Zehenmeier (Tor); Sophia Wagner (4); Lea Zirngibl; Bianca Ruperti; Iris Reitmeier; Eva Burger (3); Franziska Schart; Marie Menschig (2); Vroni Remiger; Theresa Freidl; Lena Spornraft (1); Elisabeth Kallmünzer;

18.01.2010

Revanche für Hinspiel-Niederlage

A-Jugend Handballer schlagen den TSV Schleißheim hochverdient mit 30:21 Toren

Wie auch schon im Hinspiel erwischten die Gäste aus Mainburg den besseren Start und konnten sich bis zur 15. Spielminute schnell mit 8:2 Toren absetzen. Aus einer sichern Abwehr heraus und einem sehr gut aufgelegten Patrick Scholz im Tor, erspielten sich die Mainburger immer wieder Torchancen, die man zumeist sicher in Tore ummünzen konnte. Die Gastgeber hingegen taten sich schwer, gegen die sicher stehende Mainburger Abwehr, überhaupt zu Treffern zu kommen. Weitere fünf Spielminuten später hatten die Mainburger ihren Vorsprung bereits auf 7 Tore ausgebaut. Doch plötzlich war er wieder da, der Schlendrian, der den Hallertauern in dieser Saison bereits des öfteren Punkte gekostet hatte. Angesteckt von der Hektik der Schleißheimer taten sich in der Deckung plötzlich Lücken auf und so konnten die Münchner Vorstädter bis zum Pausenpfiff des Schiedrichters noch auf 7:12 verkürzen. In der Halbzeitpause beruhigte Trainer Paul Sommerer seine Truppe wieder und forderte mehr Disziplin im Deckungsverhalten, aber auch die kurz vor der Halbzeit mangelnde Chacenauswertung wurde genau analysiert.

Gleich zu Beginn der 2. Spielhälfte musste ein zweiter Spieler der Hausherren aufgrund einer Unachtsamkeit (die Gastgeber hatten eine noch laufende Zeitstrafe übersehen), die Strafbank drücken. Diese doppelte Überzahl nutzen die Mainburger konsequent und bauten ihre Führung in der Folge auf 18:10 Tore aus. Je größer der Mainburger Vorsprung wurde, desto schneller und hektischer versuchten die Gastgeber ihrerseits im Angriff zum Erfolg zu kommen. Die Begegnung wurde nun härter. Gleich drei Mainburger Spieler mussten innerhalb einer Minute vom Platz. Fouls der Gastgeber blieben in dieser Phase hingegen zumeist ungeahndet. Doch die Mainburger behielten auch in dieser nicht ganz einfachen Situation die Übersicht. Zwei Tore, eines in dreifacher und eines in doppelter Unterzahl ohne ein Gegentor, waren der Lohn für das gute Mainburger Spiel. In letzter Konsequenz stellten die Gastgeber ihre Deckung auf eine offene Manndeckung um und versuchten das Blatt mit aller Macht noch einmal zu wenden. Doch an diesem Nachmittag war gegen die Gäste aus der Hallertau einfach kein Kraut gewachsen. Immer wieder konnten Marian Schön und Fabian Kuhns ihre Mitspieler gut in Szene zu setzen. Am meisten profitierte Marius May am Kreis von den teilweise glänzenden Anspielen seiner Mitspieler, aber auch Rainer Schiller erzielte zwei sehr schön heraus gespielte Treffer. Schlussendlich gewannen die Mainburger Nachwuchshandballer die Begegnung völlig verdient mit 30:21 Toren und konnten sich somit doch recht eindrucksvoll für die Hinspielniederlage revanchieren.

„Wenn wir in der Vorrunde immer so gespielt hätten wie heute, dann stünden wir jetzt nicht auf Tabellenplatz vier sondern auf zwei. Aber so wie es momentan aussieht ist für uns bis auf die Meisterschaft noch alles möglich. Wenn wir uns in der Tabelle vorne etablieren wollen, dann müssen wir in den kommenden drei Spielen in Moosburg und danach zu Hause gegen Altenerding und Dachau punkten. Auf diese heutige Leistung lässt sich in jedem Fall aufbauen. Wir werden alles versuchen die kommenden Spiele zu gewinnen“, so ein zufriedener Trainer Paul Sommerer kurz nach Ende der Partie.

Aufstellung mit Toren:

Patrick Scholz und Sascha Kaspari (beide Tor), Marius May (9), Marian Schön (5), Fabian Kuhns (9/4), Rainer Schiller (2), Johannes Ettenhuber (3), Alexander Rauner (2), Christoph Würfl und Alexander Rieder

13.01.2010

Vierter Sieg in Folge

Weibl. C-Jugend schlägt die DJK-Eichstätt klar mit 19:12 Toren

Relativ ausgeglichen verlief die Begegnung zu Beginn. Zu leicht machten es die Mainburgerinnen ihren Kontrahentinnen aus Eichstätt in dieser Phase des Spiels. Immer wieder und ohne viel Mühe wurde die Mainburger Abwehr ausgehebelt. Beim Stand von 5:4 gingen die Gastgeberinnen zum ersten und Gott sei Dank letzten Mal in Führung. Ab da bestimmten die Gäste aus Mainburg das Spiel. In der Folge fanden die jungen Handballdamen aus Eichstätt immer öfter ihren Meister in der Mainburger Abwehr. Insbesondere Lea Köglmeier und Simone Huber war es verdanken, dass die beiden bis dahin stark aufspielenden Außen- bzw. Halbspielerin der Gastgeberinnen nicht mehr so zum Zuge kamen, wie es noch zu Beginn der Begegnung der Fall war. Aber auch Katharina Sommerer und Christina Neumaier gelang es nun, ihre ebenfalls torgefährlichen Gegenspielerinnen frühzeitig bei der Ballannahme zu stören. Aufgrund der daraus resultierenden Ballgewinne konnten sich die Gäste aus Mainburg bis zur 20. Spielminute zumeist mit schnellen Tempogegenstößen auf 10:5 absetzen. In den verbleibenden fünf Spielminuten waren die Hallertauerinnen wohl mit den Gedanken bereits in der Kabine. Eichstätt nutzte die Gunst der Stunde und konnte in der Folge noch einmal auf 10:9 verkürzen.

Das gleiche Bild wie zu Beginn der Begegnung bekamen die mitgereisten Mainburger Anhänger in den Anfangsminuten der zweiten Halbzeit zu sehen. Mainburger erhöhte auf 11:9, Eichstätt verkürzte im Gegenzug auf 10:11. Doch dies sollte bis kurz vor Ende der Partie der letzte Treffer für die Gastgeberinnen gewesen sein. Jetzt erteilten die Mainburger Handballmädchen der DJK-Eichstätt eine kostenlose Lehrviertelstunde. Sieben Tore in Folge und eine Abwehr die nun wirklich bombensicher stand. Kaum mehr ein Durchkommen für die Gastgeberinnen und alles, aber wirklich alles was jetzt noch in Richtung Tor kam, wurde zur sicheren Beute von Torhüterin Alexandra Stehr. Angetrieben von der zehnfachen Torschützin Julia Sommerer spielten die Gäste druckvoll im Angriff. Immer wieder wurde die Abwehr der Hausherrinnen mit den im Training einstudierten Spielzügen auseinander gerissen. Dabei konnten die Mainburgerinnen oft nur noch regelwidrig am Torwurf gehindert werden. Die fälligen 7m-Strafwürfe verwandelte Julia Sommerer allesamt sicher. Dank des klaren Vorsprungs konnte Trainer Paul Sommerer dieses Mal alle Spielerinnen zum Einsatz bringen. Besonders erwähnt sei hier das allererste Punktspieltor von Sophie Lechner, die sich nach einem Zuspiel auf der Rechtsaußenposition ein Herz fasste, ihre Gegenspielerin mit einer gekonnten Körpertäuschung austanzte und mit einem Wurf ins Kreuzeck erfolgreich war.

„Insgesamt gesehen war ich mit der Leistung der Mädchen heute durchaus zufrieden. Wenn wir in unserem nächsten Spiel am 23.01.10 beim SVA Plazing den ein oder anderen Punkt mitnehmen wollen, dürfen wir uns aber solche Nachlässigkeiten in der Abwehr, wie wir sie uns heute kurz vor der Halbzeit erlaubt haben, jedoch nicht erlauben. Ich glaube die Mädchen haben heute die wichtigste Lektion im Handball überhaupt gelernt. Und dieser Grundsatz lautet, dass Spiele in der Abwehr und nicht im Angriff gewonnen werden.“, so ein sichtlich zufriedener Trainer Paul Sommerer kurz nach dem Schlusspfiff.

Aufstellung (Tore):

Alexandra Stehr (Tor), Isabel Huber, Melanie Schreiner, Christina Neumaier (2), Sabine Herold, Simone Huber, Louisa Bergermeier (2), Julia Sommerer (10/5), Melanie Malencia, Katharina Sommerer (2), Lea Köglmeier (2) und Sophie Lechner (1)

15.12.2009

Erkämpfter Punktgewinn nach spannendem Spiel

Gute Nerven brauchten am Sonntagnachmittag Zuschauer, Trainer und Spielerinnen in der Mainburger Hauptschulhalle. Mehrfach kippte das Spiel der Mainburgerinnen gegen die SpVgg Altenerding, ehe am Ende ein gerechtes 20:20 auf der Anzeigetafel aufleuchtete.

Die Spielerinnen des TSV, die das Hinspiel noch klar verloren hatten, kamen hochmotiviert und kampfbereit aus der Kabine und konnten dem sichtlich überraschten Gegner mehr als Paroli bieten. Nach dem 3:1 für Mainburg gabe es jedoch einen kleinen Bruch im Spiel, was in den nächsten Minuten nach dem Altenerdinger Ausgleich zum 4:4 zu einem offenen Schlagabtausch führte, bei dem sich niemand mehr als ein Tor absetzen konnte, bis es der Faber-Truppe gelang, sich aus einer sicheren Abwehr um die gute Torhüterin Marie-Theres Stroer heraus bis zur 28. Spielminute zum 10:8 vorzukämpfen. Dann war man aber geistig schon in der Pause, so dass der Gast das Spiel erneut drehen und bis zum Pausenpfiff mit 11:10 in Führung gehen konnte.

In der zweiten Halbzeit gelang es keinem Team, sich mehr als zwei Tore abzusetzen. So konnten die Mainburgerinnen eine 17:15-Führung in der 53. Spielminute nicht halten und wurden von Altenerding mit vier Toren in Serie schon fast auf die Verliererstraße geschickt, ehe ein Aufbäumen mit letzter Kraft und eine überzeugende Marion Sommerer im Tor noch den 20:20-Ausgleich ermöglichten. Den jeweils letzten Angriff konnten beide Teams dann nicht mehr nutzen.

TSV-Trainer Otto Faber trauerte – trotz der Freude über den gewonnenen Punkt – den 4 (von 5) vergebenen Siebenmeter-Strafwürfen nach; allerdings war die Altenerdinger Bilanz bei den 7m-Würfen mit 3 von 6 auch nicht unbedingt viel besser.

Die Torschützen: Anna Menschig (7), Christina Steffl (4), Katja Rieder (4), Josefine Stroer (3), Sarah Beck (2);

C-Jugend Handballerinnen schlagen Tabellenführer aus Manching mit 21:19

Nach der unglücklichen Auftaktniederlage hatten sich die Mainburger Nachwuchshandballerinnen einiges für die Partie gegen den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer aus Manching vorgenommen. Doch genauso wie schon in Hinspiel war auch diese Begegnung von Anfang an hart umkämpft. Keine der beiden Mannschaften (Zwischenstand 2:2) konnte sich zu Beginn der Begegnung absetzten. Doch nach ca. 7-8 Spielminuten gelang es den Gastgebern aus Manching, die in dieser Phase sehr hohe Fehlerquote im Mainburger Aufbauspiel für sich zu nutzen. Bis auf 6:3 konnten sich die Gastgeberinnen innerhalb weniger Minuten absetzen. Doch die Mannschaft um Julia Sommerer und Lea Köglmeier kämpfte sich wieder ins Spiel zurück. Beim Stand von 10:8 aus Mainburger Sicht konnte man zum ersten Mal in Halbzeit Eins mehr als ein Tor zwischen sich und den Gegner legen. Doch Manching glich postwendend wieder aus und so wurden beim Stand von 11:11 die Seiten gewechselt. In der Halbzeitpause stellte Trainer Paul Sommerer seine Truppe noch einmal neu ein. Zum einen sollte Lea Köglmeier die Kreise der quirligen Nora Wagner entscheidend stören, zum anderen wurden alle Spielerinnen noch einmal daran erinnert, an sich und und die eigenen Fähigkeiten zu glauben. Dies galt vor allem für Katharina Sommerer die während der gesamten ersten Spielhälfte einfach nicht zu ihrem Spiel fand.

Motiviert und konzentriert kamen die Gäste aus Mainburg wieder auf das Spielfeld zurück. Nach dem neuerlichen 12:11 Rückstand stabilisierte sich die jetzt veränderte Abwehr zusehends. Immer öfter verhedderten sich die Gastgeberinnen nun in der Mainburger Devensive. Die daraus resultierenden Ballgewinne wurden im Angriff konsequent in Tore umgemünzt. Bis auf 15:12 bauten die Hallertauerinnen ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Dann die Schrecksekunde des Spiels für die Mainburger. Julia Sommerer wird beim Tempo-Gegenstoß frei vor dem gegnerischen Tor von ihrer Gegenspielerin völlig unnötig und auf unsportlich Weise in der Wurfbewegung von hinten gestoßen. Dabei verletzte sich Julia Sommerer am linken Knie und konnte in den folgenden Minuten nicht mehr eingesetzt werden. Diese Aktion nur mit einer 2-Minuten Zeitstrafe zu ahnden, war wohl die einzige Fehlentscheidung des ansonsten umsichtig leitenden Schiedrichters. Die daraus entstandene Unsicherheit im Mainburger Spiel, nutzen die Gastgeber sofort aus. Beim Stand von 16:16, zehn Minuten vor Ende der Begegnung, drohte das Spiel zu Gunsten der Hausherrinnen zu kippen. Doch Julia Sommerer biss die Zähne zusammen und konnte nach einer aus Mainburger Sicht endlos erscheinenden Behandlungspause wieder in das Spiel eingreifen. Sofort ging ein Ruck durch die Mainburger Mannschaft. Im Angriff wurde nun wieder besser kombiniert und die Abwehr um Christina Neumaier stand gewohnt sicher. Jetzt kam die Zeit von Katharina Sommerer, drei Tore in drei Angriffen und Mainburg war erneut auf 19:16 davon gezogen. Endlich war die Gegenwehr der Gastgeberinnen gebrochen. Schlussendlich gewannen die C-Jugend Handballerinnen des TSV Mainburg diese hart umkämpfte Begegnung völlig verdient mit 21:19 Toren.

„Mit der gezeigten Leistung war ich heute mehr als zufrieden. Dabei hat uns noch dazu mit Louisa Bergermeier eine sehr wichtige Spielerin gefehlt. Man hat gemerkt, dass sich die Mädchen für die unglückliche Hinspiel-Niederlage revanchieren wollen. Jede hat heute für jede gekämpft. Ich bin wirklich stolz auf diese Mannschaft. Bedanken möchte ich mich auch bei denjenigen Spielerinnen, die heute nicht zum Einsatz gekommen sind – namentlich sind das Isabel Huber, Melanie Schreiner, Sophie Lechner, Martina Schöll und Sabine Herold. Sie haben die Mannschaft mit ihren Anfeuerungsrufen das ganze Spiel über unterstützt. Wir haben nach den Weihnachtsferien gleich noch zwei schwere Auswärtsspiele in Eichstätt und Plazing vor uns. Da wird sich dann zeigen was der heutige Sieg wirklich wert ist.“, so das Statement von Trainer Paul Sommerer ach der Begegnung

Aufstellung (Tore):

Alexandra Stehr (Tor), Isabel Huber, Melanie Schreiner, Christina Neumaier (5), Simone Huber (1), Julia Sommerer (7/3), Melanie Malencia, Katharina Sommerer (5), Lea Köglmeier (3), Sophie Lechner, Martina Schöll, Sabine Herold;

14.12.2009

Männliche B-Jugend schlägt im letzten Heimspiel des Jahres den SC Freising

Mit dem 30:24 Erfolg gegen die auf Tabellenplatz 3 platzierten Freisinger schafften die Mainburger B-Jugend Handballer am Sonntag in ihrem letzten Spiel in diesem Jahr einen versöhnlichen Jahresausklang und stehen momentan mit einem ausgeglichenen Punktekonto (8:8) auf einem guten fünften Platz in der Bezirksoberliga Altbayern.

Mit den Gästen hatten die TSV`ler ja noch eine Rechnung offen, verlor man doch noch in der BOL Qualifikation relativ deutlich gegen diese Mannschaft und dementsprechend motiviert gingen die Hallertauer auch in die Begegnung. Schnell gingen die Mainburger über die rechte Seite durch Magnus Wybranietz und Alex Rauner mit 3:0 in Führung und der Unterschied zu den bisherigen Spielen war, dass dieses Mal konsequent der Ball laufen gelassen wurde und immer wieder Druck aufgebaut und der freie Mitspieler gesucht wurde. Im weiteren Verlauf der ersten 25 Minuten konnten die Hausherren den Vorsprung kontinuierlich ausbauen, die Abwehr um Torwart Hannes Möser stand sicher und immer wieder waren es vor allem die beiden bereits genannten Spieler Wybranietz und Rauner die für die nötigen Tore sorgten, aber auch den Freiraum für die anderen schafften, so dass beim Stand von 17:10 für Mainburg die Seiten gewechselt wurden.

Zu Beginn der zweiten 25 Minuten konnte die Möserschützlinge ihren Vorsprung sogar noch bis auf 9 Tore vergrößern , aber dann folgte eine gewisse Nachlässigkeit in der Abwehr und es wurde nicht mehr mit der selben Konsequenz in der Abwehr gedeckt wie in der ersten Hälfte. Der nunmehr im Tor stehende Patrick Scholz konnte einem manchmal leid tun, denn er sah sich den Freisinger Angreifern ein ums andere mal völlig alleine gegenüberstehen. Außerdem kassierte man durch den konsequent und über die gesamte Spieldauer sehr gut leitenden Schiedsrichter aus Ingolstadt noch vier Zeitstrafen in der zweiten Halbzeit, wodurch dann die Gäste es schafften beim Stand von 25:21 erstmals wieder auf vier Tore zu verkürzen. Kurzzeitig kam noch einmal etwas Hektik auf, aber durch Tore von Alex Rieder und Axel Trathnigg kam wieder Ruhe ins Spiel und dieser 6-Tore-Vorsprung hielt dann auch bis zum 30:24 Endstand. Man hat gesehen, die Jungs um Kapitän Alex Rieder können mit jedem Team mithalten und manchmal liegt es nur an Kleinigkeiten, die den Unterschied ausmachen. Jetzt heißt es erstmal Pause bis zum 24.Januar, regenerieren und dann die Rückrunde mit neuem Elan beginnen.

Aufstellung/ Tore:

Patrick Scholz (Tor), Hannes Möser (Tor), Magnus Wybranietz (10/1), Alex Rauner (8), Alex Rieder (5), Johannes Ettenhuber (4), Axel Trathnigg (2), Christoph Würfl (1), Markus Emslander, Christian Sedlmeier

07.12.2009

Äußerst unglückliche Niederlage für die B-Jugend Handballer

Sieg und Niederlage wechseln sich momentan bei den Mainburger B-Jugend Handballern fast regelmäßig ab. Nach der Niederlage gegen Waldkraiburg vor Wochenfrist, dem Sieg unter der Woche gegen Manching musste man am Sonntag eine schmerzhafte und sehr unglückliche 27:29 Niederlage beim noch ungeschlagenen TSV Schwabhausen hinnehmen.

Die Anfangsphase verschliefen die Hallertauer, die auf Alex Rauner, Cornelius Sentjurc und Markus Krauss verzichten mussten, komplett und lagen schnell mit 0:3 im Rückstand. Erst eine zweimalige Unterzahlsituation nach 7 und 12 Minuten schien die TSV`ler aufzuwecken und speziell auch in der Unterzahl wurde der Rückstand verringert und beim 5:5 das erste mal ausgeglichen. Aber die Gastgeber kamen, bedingt durch 7-m Strafwürfe, immer wieder zu Torerfolgen und die Mainburger wussten schon bald nicht mehr wie man die Angriffe unterbinden sollte ohne sofort mit einem Strafwurf bestraft zu werden. Von den ersten 10 Treffern der Schwabhauser fielen alleine 7 durch einen Strafwurf. Die Hallertauer bekamen im selben Zeitraum 1 zugesprochen. Trotz allem kämpften die Jungs um Kapitän Alex Rieder, gestützt auf einen gut haltenden Patrick Scholz im Mainburger Tor, um jeden Ball, so dass es beim Pausenpfiff des häufig unglücklich pfeifenden Schiedsrichters aus Markt Indersdorf (Nachbargemeinde von Schwabhausen), nur 13:12 für die Gastgeber hieß.

Im zweiten Abschnitt nahmen sich die Spieler von Trainer Martin Möser vor, den Rückstand schnell wettzumachen um sich dann selbst einen Vorsprung zu erkämpfen und dann auch etwas befreiter aufspielen zu können. Zu Beginn sah es auch ganz gut aus. Beim Stand von 15:14 gingen die Mainburger erstmals in Führung, Hannes Möser, der jetzt im Tor stand, hielt ebenfalls gut und bis zum 16:16 lief eigentlich alles nach Plan. Aber dann folgte ein Bruch im Spiel der Gäste und die Schwabhauser zogen bis auf 22:17 davon. Auch hier waren wieder einige Entscheidungen des Unparteiischen im Spiel, von denen sich die Spieler komplett aus der Ruhe bringen ließen und dadurch auch die Konzentration verloren.

10 Minuten vor Ende sah alles nach einem klaren Sieg der Gastgeber aus, aber dann zeigte sich dass diese Mainburger B-Jugend Charakter hat und die letzten Kräfte wurden noch einmal aktiviert und eine nochmalige Aufholjagd gestartet, in der vor allem Johannes Ettenhuber glänzte, der mit 8 Treffern auch der erfolgreichste Mainburger Torschütze an diesem Nachmittag war. Angetrieben vom unermüdlich kämpfendem Christian Sedlmeier arbeitete man sich noch einmal Tor um Tor heran. Beim Stand von 28:27 gab es dann anstatt Stürmerfoul und Ballbesitz für Mainburg einen (den 12ten) 7m Strafwurf für die Gastgeber mit dem dann die Partie endgültig entschieden war.

Jetzt heißt es noch einmal alle Kräfte für das schwere Heimspiel kommenden Sonntag gegen den SC Freising zu mobilisieren, um mit einem Erfolgserlebnis vor eigenem Publikum in die kurze Weihnachtspause gehen zu können.

Aufstellung/Tore:

Patrick Scholz (Tor), Hannes Möser (Tor), Johannes Ettenhuber (8), Magnus Wybranietz (7/4), Alex Rieder (5), Axel Trathnigg (3), Christian Sedlmeier und Christoph Würfl (je 2), Markus Emslander

Sieg und Niederlage für B-Jugend Handballer

Nach der vermeidbaren 20:24 Niederlage vom letzten Sonntag gegen den Tabellennachbarn, den VfL Waldkraiburg, bei der die Mannschaft von Trainer Martin Möser auf 5 Spieler verzichten musste, konnte man sich gestern im Nachholspiel gegen den alten Rivalen von der MBB Manching mit einem 27:19 Erfolg sofort wieder rehabilitieren. In der Tabelle der Bezirksoberliga belegt man momentan mit 6:6 Punkten einen guten fünften Platz.

Da es gegen den VfL Waldkraiburg im Angriff fast ausschließlich Magnus Wybranietz (12 Treffer) und Alex Rieder (7 Treffer) waren, die Akzente setzten und auch zusammen 19 der 20 Mainburger Treffer erzielten, nahm sich die Mannschaft vor der Begegnung gegen die Manchinger vor, dieses mal mehr den Ball laufen zu lassen und weniger auf Einzelaktionen zu setzen. Aber als dann der hervorragend leitende Landshuter Schiedsrichter die Partie anpfiff waren scheinbar alle guten Vorsätze vergessen. Die ersten 10 Minuten bezeichnete Co-Trainer Florian Möser treffend als „vogelwuid“ , denn fast alle Angriffe wurden überhastet vorgetragen und genau so überhastet und meistens unvorbereitet abgeschlossen. Das einzig positive war, wie schon in den letzten Spielen auch, eine sicher stehende Abwehr die den Gegner immer wieder zu Fehlern zwang. Ab dem Spielstand von 4:4 und einer Standpauke des Trainers während einer Auszeit, fanden die TSV`ler zu ihrem Spiel, jetzt wurden auch Spielzüge initiiert und erfolgreich abgeschlossen und auch hinten ließ die Abwehr um den unermüdlich kämpfenden Christoph Würfl nichts mehr zu und so machte man aus dem 4:4 eine 10:4 Führung und auch beim Halbzeitpfiff hatte man mit 12:7 einen beruhigenden Vorsprung im Rücken.

Im zweiten Abschnitte bauten die Jungs um Kapitän Alex Rieder ihre Führung kontinuierlich aus und die ersatzgeschwächten Gäste hatten in der sehr fair geführten Begegnung den Angriffen der Mainburger nicht mehr viel entgegenzusetzen, so dass das Spiel letztendlich auch in der Höhe verdient mit 27:19 für Mainburg endete.

Erfreulich war dass dieses mal die Torausbeute auf mehrere Schultern verteilt war, wobei hier Alex Rieder und Alex Rauner mit jeweils 6 Treffern aus dem Feld die erfolgreichsten waren.

Aufstellung/Tore:

Hannes Möser (Tor), Patrick Scholz (Tor), Magnus Wybranietz (7/4), Alex Rieder (6), Alex Rauner (6), Johannes Ettenhuber (4), Christoph Würfl (2), Axel Trathnigg (1), Christian Sedlmeier (1), Dennis Bauer, Markus Emslander

30.11.2009

Überzeugender Arbeitssieg der weiblichen A-Jugend in Taufkirchen

Eine überzeugende Leistung legte unsere weibliche A-Jugend beim Auswärtsspiel in Taufkirchen / Vils hin, obwohl man auf Chrissy Steffl und Katja Rieder verzichten musste. Die Faber-Truppe legte einen Blitzstart hin und lag nach drei Minuten 4:0 in Führung. Dies führte dazu, dass man sich schon als sicheren Sieger sah, was den Taufkirchnern ermöglichte, zum 4:4 auszugleichen. Dies weckte unsere jungen Damen wieder auf, sie zeigten, was in ihnen steckt und setzten sich zur Halbzeitpause in einer ziemlich maladen Halle, mit großen Löchern im Hallenboden, über ein 7:4 und 10:5 auf 11:7 ab. Nach der Pause nahm man wieder eine “Auszeit”, was den Taufkirchnerinnen, vor allem einer gut ausgestatteten Kreisspielerin, ermöglichte, bis zum 11:12 heranzukommen. Es folgte ein offener Schlagabtausch unter der sicheren Leitung von Schiedsrichter Helmut Werner – der insgesamt 24 Siebenmeter aussprechen musste, was nicht unbedingt für beide Abwehrreihen spricht – bis zum 15:13, ehe ein Ruck durch die jungen Mainburgerinnen ging und sie aus einer nun sehr sichern Abwehr um Marie Theres Stroer im Tor heraus den Gegner bis zum 21:13 in Grund und Boden spielte. Gegen resignierende Taufkirchnerinnen konnte man den Vorsprung noch auf 10 Tore zum 24:14-Endstand ausbauen. Einziges Manko aus Mainburger Sicht: Von 12 zugesprochenen Siebenmetern konnte man wieder einmal viel zu wenige (nur 5) in Zählbares umwandeln. Das letzte Spiel vor Weihnachten findet am 13.12. gegen die SpVgg Altenerding statt, gegen die man aus der Vorrunde noch etwas gutzumachen hat.

Torschützen: Sarah Beck (7), Marie-Theres Schwetl (6), Anna Menschig (5), Josefine Stroer, Pia Galster (je 2), Marion Sommerer, Tina Duscher (je 1).

Torfestival der weiblichen B-Jugend gegen Wartenberg

Den – soweit bekannt – höchsten Sieg in der Abteilungsgeschichte (und in der jüngeren Geschichte bei Jugendteams des BHV, soweit noch Unterlagen vorliegen) erzielte am Sonntag in eigener Halle unsere weibliche B-Jugend mit einem 59:7 (richtig gelesen !) gegen absolut unterlegene Wartenbergerinnen. Wie vor Spielbeginn, aufgrund der Vorergebnisse beider Teams, befürchtet, zeigte sich sehr schnell, dass der Gast in jeder Phase des Spiels auf allen Positionen völlig überfordert war, auch dann, als Coach Otto G. Faber dem sog. “zweiten Anzug” gleichberechtigte Spielanteile gab. Bis zum 5:2 hielten die noch tapfer kämpfenden Wartenbergerinnen einigermaßen mit, ehe “alle Dämme brachen” – ihre nächsten Tore erzielten die Gäste zum 3:23, zum 4:36, zum 5:41, zum 6:52 und zum 7:55.

Torschützen: Marie-Theres Schwertl, Julia Sommerer (je 14), Pia Galster, Kristina Dodig (je 8), Tina Duscher, Anna Seidl (je 4), Sandra Bauer, Nora Brandmüller, Marie-Theres Stroer (je 2), Katharina Sommerer (1). Zu hoffen bleibt, dass die jungen Mainburgerinnen den Schwung ins neue Jahr mitnehmen können – es war das letzte Spiel bis zum 10. Januar – und das vorentscheidende Spiel in Landau überzeugend bestreiten werden.

Ein abschließender Kommentar sei dem Trainer erlaubt: Solche Spiele nützen weder dem Verlierer noch dem Sieger wirklich. Wieder einmal zeigt sich, dass die Entscheidung der Verantwortlichen im Bezirk, keine Bezirksoberliga in der weiblichen B-Jugend einzurichten, sich als eindeutig falsch erwiesen hat (so niedrig die Anzahl der für eine Bezirksoberliga gemeldeten Teams auch war).

A-Jugend Handballer müssen sich Burghausen auswärts mit 32:27 geschlagen geben

Nach total verschlafenen Anfangs-Fünfminuten beim Stand von 1:4 aus Mainburger Sicht, nahm Trainer Paul Sommerer die notwendige Auszeit um seine Spieler wach zu rütteln. Es stimmte wirklich gar nichts im Mainburger Spiel. In der Abwehr viel zu weit vom Gegenspieler entfernt und im Angriff harmlos. So präsentierten sich die Gäste aus der Hallertau dem direkten Verfolger aus Burghausen. Die genommene Auszeit zeigte zunächst keine Wirkung. Unbeirrt machten die Gastgeber da weiter wo sie vor dem Team-Timeout aufgehört hatten. Doch die Mainburger konnten in der Folge wenigstens den vier Tore Rückstand konstant halten. Mitte der ersten Halbzeit wurden die Gäste aus der Hallertau stärker und kamen besser ins Spiel. Die Mainburger nutzen diese Schwächephase der Gastgeber nun konsequent aus und konnten den Rückstand Tor um Tor verringern. In dieser Phase waren es vor allem Marius May am Kreis und Fabian Kuhns die die Mainburger Angriffsbemühungen in Tore ummünzten. Beim Stand von 15:16 Toren aus Mainburger Sicht wurden die Seiten gewechselt. Mit viel Zuversicht kamen die Mainburger zurück auf das Spielfeld. Gleich im ersten Angriff der zweiten Spielhälfte gelang der Ausgleich. In den folgenden Spielminuten wogte das Spiel hin und her. Immer wieder konnte sich Burghausen einen Vorsprung erarbeiten, den die Mainburger jedoch sofort wieder ausglichen. Im gleichen Stil ging es bis Mitte der zweiten Halbzeit weiter. 22:22 stand es zu diesem Zeitpunkt. Doch dann setzten zunehmend die Gastgeber die Akzente. Die körperliche Überlegenheit spielte in dieser Phase eine entscheidende Rolle. Immer wieder gelang es nun den Burghausener Spielern Löcher in der Mainburger Abwehr zu reißen und die sich bietenden Torchancen auch zu nutzen. Binnen weniger Minuten war die Begegnung zu Gunsten der Hausherren gekippt. Was die Mainburger auch versuchten, nichts war von Erfolg gekrönt. Ein konstanter fünf Tore Rückstand lag zwischen den Gastgebern und den Mainburgern. Mit 32:27 musste man sich schlussendlich, doch relativ deutlich, geschlagen geben. Im nächsten Spiel bekommen es die Jungs um Trainer Paul Sommerer mit der noch ohne Punktverlust an der Tabellenspitze stehenden SpVgg aus Altenerding zu tun.

„Leider sind wir wie schon so oft in dieser Saison viel zu nachlässig mit unseren Chancen umgegangen, sonst hätten wir die Begegnung bestimmt länger offen gestalten können, vielleicht sogar gewinnen können. Wenn wir gegen Altenerding auch nur den Hauch einer Chance haben wollen, müssen wir in jedem Fall eine geschlossenere Mannschaftsleistung als die heutige in die Waagschale werfen.“, so ein wieder mal enttäuschter Trainer Paul Sommerer nach der Partie.

Aufstellung mit Toren:

Patrick Scholz und Sascha Kaspari (beide Tor), Marius May (8), Marian Schön (1), Fabian Kuhns (8/2), Michael Dropmann, Rainer Schiller (1), Johannes Ettenhuber (1), Alexander Rauner (4), Florian Kaspari (4)

Neuerlicher Sieg – C-Jugend Handballerinnen bezwingen Eichstätt mit 14:8 Toren

Ganze vierzehn Spielminuten brauchten die Gastgeberinnen aus Mainburg für ihren ersten Treffer. Bis dahin bestimmten eindeutig die Gäste aus Eichstätt das Geschehen. Erst mit einem 7m-Strafwurf konnte Lea Köglmeier die Torhüterin zum ersten Mal überwinden. Dieses lang ersehnte Tor brachte endlich mehr Ruhe ins Mainburger Spiel. Binnen weniger Minuten machten die jungen Handballdamen aus einem 1:2 Rückstand eine 5:2 Führung. Doch bis zum Pausenpfiff der beiden gut leitenden Schiedsrichter sollte kein weiterer Mainburger Treffer mehr hinzu kommen, so dass die Gäste aus Eichstätt auf 5:4 verkürzen konnten. Nach dem Seitenwechsel kam die Mainburger Mannschaft von Beginn an besser in Fahrt. Nun endlich konnten sich Katharina Sommerer auf der Halblinksposition und Christina Neumaier am Kreis besser in Szene setzen. Erstere konnte im weiteren Spielverlauf nun nur mehr durch ein Foulspiel erfolgreich am Torwurf gehindert werden. Die fälligen 7m-Strafwürfe verwandelte die gesundheitlich angeschlagene Julia Sommerer jedoch sicher. Bis kurz vor Ende der Begegnung wuchs der Vorsprung C-Jugend Handballerinnen auf fünf Tore an. Jetzt war es an der Zeit allen Spielerinnen die Möglichkeit zu geben sich ins Spiel einzubringen. Letztendlich gewannen die Mainburgerinnen eine über weite Strecken hart umkämpfte Partie verdient mit 14:8. Mit nun mehr 8:4 Punkten konnte man sich in der Tabelle um einen Platz nach vorne arbeiten. Am letzten Spieltag vor den Weihnachtsferien kommt es am 13.12.09 in Manching zum Spitzenspiel. Hier gilt es für die Mainburger Handballmädchen die 14:16 Heimniederlage aus der Vorrunde wett zu machen. Dazu Trainer Paul Sommerer: „Wenn es uns gelingt eine über die gesamte Spielzeit konzentrierte Leistung abzuliefern, können wir auch hier den ein oder anderen Punkt mit nehmen. Eine solche Anfangsviertelstunde wie heute können wir uns in Manching jedoch in keinem Fall erlauben.“

Aufstellung mit Toren:

Alexandra Stehr (Tor), Isabel Huber, Melanie Schreiner, Christina Neumaier (2), Sabine Herold, Simone Huber, Louisa Bergermeier, Julia Sommerer (7/4), Melanie Malencia, Katharina Sommerer (3), Lea Köglmeier (2/1), Sophie Lechner und Martina Schöll

22.11.2009

Männliche B-Jugend mit knappem Sieg in Pfaffenhofen

Am Samstagnachmittag in Pfaffenhofen wurden die Nerven der Mainburger Trainer und der mitgereisten Zuschauer mal wieder bis aufs äußerste strapaziert. In einem wahren Handballkrimi stand der Mainburger 16:15-Auswärtserfolg wirklich bis zur letzten Sekunde auf Messers Schneide, aber umso größer war natürlich der Jubel bei Spielern und Trainern als letztendlich der Schlusspfiff der sehr gut leitenden Moosburger Schiedsrichter erfolgte.

Zu Beginn der Begegnung wollte das Angriffsspiel der TSV`ler überhaupt nicht in Fahrt kommen und es dauerte sage und schreibe bis zur achten Minute ehe man den ersten Treffer erzielen konnte. Dass es zu diesem Zeitpunkt erst 2:0 für Pfaffenhofen stand hatte man einem überragenden Hannes Möser im Mainburger Tor zu verdanken, der nicht weniger als 6 Chancen frei am Kreis in dieser Anfangsphase zunichte machte. Im weiteren Verlauf der ersten 25 Minuten stabilisierte sich die Mainburger Abwehr immer mehr und auch im Angriff lief es zumindest teilweise besser, so dass man mit einer 10:7 Führung in die Halbzeitpause ging.

Im zweiten Abschnitt baute man die Führung ziemlich bald auf 5 Tore aus und beim Stand von 13:8 nach 32 Minuten sah alles nach einer klaren Sache für die TSV`ler aus. Aber dann folgte ein kollektiver Blackout der Möser-Schützlinge im Angriff. Ganze 12 Minuten lang gelang es nicht, den Ball im gegnerischen Tor unterzubringen. Beste Möglichkeiten frei am Kreis und eine zweimalige doppelte Überzahl konnten nicht genutzt werden, um den „Sack endgültig zu zumachen“.

Entweder traf man Pfosten oder Latte (insgesamt acht mal) oder der gute Keeper der Ilmstädter war auf dem Posten. Stattdessen holten die Gastgeber Tor um Tor auf und nur dank der wirklich konzentrierten Abwehrleistung der gesamten Mannschaft und des weiterhin starken Hannes Möser im Tor konnte ein knapper Vorsprung gehalten werden. Die letzten 5 Minuten wurden dann zum absoluten Nervenspiel und der Kapitän, Alex Rieder, behielt auf Mainburger Seite diese und erzielte die entscheidenden Treffer zum 15:13 und 16:14 . Das 16:15 ein paar Sekunden vor Schluss war dann nur noch Ergebniskorrektur.

Jetzt heißt es bis zum nächsten Heimspiel am kommenden Sonntag gegen Waldkraiburg die Abwehrleistung zu konservieren und die Nervosität im Angriff abzulegen, dann ist auch hier ein Sieg machbar.

Aufstellung/Tore:

Hannes Möser (Tor), Andreas Huber (Tor), Alex Rieder (7), Alex Rauner (4), Christoph Würfl (2), Johannes Ettenhuber (2), Magnus Wybranietz (1), Markus Emslander, Cornelius Sentjurc, Christian Sedlmeier, Axel Trathnigg

13.11.08

A-Jugend Handballer geben beim 25:25 gegen den Tabellenletzten vom TV Eggenfelden überraschend einen Punkt ab

Das Spiel hatte noch nicht einmal begonnen gab es im Mainburger Lager bereits einen Grund sich über die Gäste aus Eggenfelden aufzuregen. Diese kamen zunächst mit gehöriger Verspätung in Mainburg an, machten sich dann in aller Ruhe warm um dann noch einmal für knapp 10 Minuten in der Kabine zu verschwinden, als man im Mainburger Lager eigentlich mit dem Spiel beginnen wollte.

Trotz dieses Aufregers vor der Begegnung fanden die Gastgeber schneller ihren Rhythmus und bestimmt das Geschehen in den ersten 20 Spielminuten. Immer wieder konnte man sich in dieser Phase bis auf vier Tore vom Gegner absetzen. Doch wie schon so oft konnte man den Vorsprung aufgrund mangelnder Chancenauswertung nicht mit in die Halbzeitpause nehmen. Eggenfelden kam zum Ende der ersten Halbzeit zunehmend besser ins Spiel. Sie schafften nicht nur kurz vor dem Halbzeitpfiff den 13:13 Ausgleich, sondern nutzten wiederum eine der unzähligen Unachtsamkeiten der Mainburger zur 14:13 Pausenführung. Nach dem Seitenwechsel kamen die Mainburger wieder besser ins Spiel und schnell konnte der Rückstand wieder in eine Führung umgewandelt werden. In den nachfolgenden zehn Spielminuten war die Partie hart umkämpft. Keine der beiden Mannschaften konnte sich in dieser Phase entscheidend absetzten. Erst Mitte der zweiten Halbzeit gelang es der Heimmannschaft wieder einen Drei-Tore-Vorsprung heraus zu spielen. Aber bereits zu diesem Zeitpunkt hatten die Mainburger ein Problem, dass sich zwar in dieser Phase des Spiels noch nicht merklich auswirkte, aber Trainer Paul Sommerer die Sorgenfalten ins Gesicht trieb. Immer öfter wurden nun klarste Torchancen, an diesem Tag vor allem am Kreis, teilweise auf das Leichtfertigste vergeben. Hätten die Mainburger diese Chancen genutzt, wäre das Spiel zu diesem Zeitpunkt längst gelaufen gewesen, so aber fand der TV Eggenfelden neuerlich ins Spiel zurück und übernahmen fünf Minuten vor Spielende mit 23:24 Toren erneut die Führung. Beim Gastgeber lagen nun die Nerven der Spieler blank und so musste neben dem bereits in der 32. Spielminute mit der roten Karte ausgeschlossenen Alexander Rieder auch noch Fabian Kuhns das Spiel ebenfalls aufgrund einer roten Karte verlassen. Zu diesem Zeitpunkt war das Spiel eigentlich zu Gunsten der Gäste gelaufen. 23:25 aus Mainburger Sicht und noch zwei Minuten zu spielen. Alexander Rauner übernimmt eine Minute vor Schluss Verantwortung und verkürzt mit seinem Tor von der Rechtsaußenposition auf 24:25. Im Gegenzug verlieren die Gäste durch eine Unachtsamkeit den Ball und ermöglichen mit dieser Aktion einen Mainburger Tempogegenstoss. Florian Kaspari wird beim Torwurf von einem Spieler des TV Eggenfelden grob gefoult. Der Schiedsrichter entscheidet auf 7m-Strafwurf. Diese Chance läßt sich Alexander Rauner nicht entgehen und gleicht Sekunden vor Spielende noch zum 25:25 für Mainburg aus. Den letzten Angriff der Gäste können die nun aufopferungsvoll kämpfenden Mainburger Spieler gemeinsam abwehren.

„Von der kämpferischen Seite haben mich meine Jungs heute durchaus überzeugt. Leider waren wir viel zu nachlässig in unserer Chancenauswertung. Am meisten stört mich aber die Tatsache, dass wir wieder anfangen, völlig unnötige Zeitstrafen zu kassieren. Insgesamt gesehen müssen wir nach dem Spielverlauf mit dem einen Punkt zufrieden sein.“, so ein etwas enttäuschter Trainer Paul Sommerer nach Abpfiff.

Aufstellung (Tore):

Patrick Scholz und Sascha Kaspari (beide Tor), Marius May (4), Marian Schön (3), Fabian Kuhns (9/3), Michael Dropmann, Rainer Schiller, Johannes Ettenhuber (3), Alexander Rauner (5), Florian Kaspari und Alexander Rieder (1), Christoph Würfl;

Arbeitssieg der weiblichen A-Jugend über dezimierte Schleißheimerinnen

Einen 36:23 (18:10)-Arbeitssieg verbuchte unsere weibliche A-Jugend am Sonntag gegen eine Schleißheimer Mannschaft, die zwar technisch überzeugen konnte (vor allem die Täuschungen waren – leider – eine Augenweide), aber das ganze Spiel über nur fünf Feldspielerinnen zur Verfügung hatte. Die Überzahl brachte unseren Mädels nicht unbedingt Sicherheit; der Gegner agierte sehr engagiert, was unsere Damen immer wieder in Schwierigkeiten brachte. Dennoch gelang es den Mainburgerinnen durch großen Einsatz eine Überlegenheit gegen bald resignierende Schleißheimerinnen zu sichern und sich Schritt für Schritt bis auf 17 Tore abzusetzen, ehe man gegen Spielende durch einige Unkonzentriertheiten eine leichte Ergebnisverbesserung für die Gegnerinnen zuließ.

Beim nächsten Spiel gegen den verlustpunktfreien Tabellenführer, den TSV Bergkirchen, hat man sicherlich nur Außenseiterchancen, allerdings haben die TSVlerinnen am Wochenende abschnittsweise guten Handball geboten, was durchaus hoffen lässt.

Aufstellung (Tore):

Katja Rieder (12), Sarah Beck (10), Anna Menschig (4), Josefine Stroer, Marion Sommerer (je 3), Tina Duscher (2), Christina Steffl, Marie-Theres Schwertl (je 1).

B-Jugend-Handballerinnen lassen Deggendorf keine Chance

Einen souveränen Auftritt legte unsere weibliche B-Jugend am Sonntag in der Hauptschulhalle hin. Die als Tabellenführer angetretenen Deggendorferinnen hatten von Beginn an keine Chance gegen eine motiviert und agressiv aufspielenden TSV Mainburg, bei dem die Torfrauen Marie-Theres Stroer und Laura Hauenschild der Abwehr von Anfang an Sicherheit gaben. Von Beginn an machten die Mainburger Mädels klar, wer der Chef war und die langsam und behäbig agierenden Gäste kamen ein ums andere Mal in große Verlegenheit, trotz gewisser “Anlaufschwierigkeiten” (so war man in den ganzen 25 Minuten der ersten Halbzeit genau sechs Minuten im Angriff, während die Donaustädterinnen in den restlichen 19 Minuten versuchten, unsere Abwehr “einzuschläfern”). Die deutliche Überlegenheit ermöglichte dem Mainburger Trainer Otto Faber auch, allen Spielerinnen längere Spielanteile zu geben, wobei so einige junge Damen sehr positiv überraschten, z.B. Kristina Dodig, die zusammen mit Marie-Theres Schwertl beim 25:10 (8:2)-Erfolg mit jeweils 8 Toren die erfolgreichste Torschützin war.

Am nächsten Wochenende steht die Begegnung beim HC Regen an, gegen die man sicherlich als Favorit antreten wird.

Die weiteren Torschützen: Anna Seidl, Pia Galster (je 3), Julia Sommerer (2), Tina Duscher (1)

Mainburger C-Jugend Handballerinnen schlagen Pfaffenhofen II verdient mit 18:13 Toren

In einem eher unspektakulärem Spiel fiel es den Gastgeberinnen von Beginn an schwer sich gegen die gut gestaffelte Abwehr der Gäste entscheidend durchzusetzen. Immer wieder scheiterte man mit Würfen aus der Distanz an Latte und Pfosten oder wurden zur Beute der guten Gästetorhüterin. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit konnten sich die jungen Handballdamen durch gelungen vorgetragene Spielzüge ein wenig mehr Luft verschaffen und sich von ihren Gegnerinnen aus Pfaffenhofen absetzen. So wurde beim Stand von 8:5 Toren aus Mainburger Sicht die Seiten gewechselt. Ein Problem für den geringen Rückstand der Gäste lag auch in deren Spielanlage, spielten sie doch sehr lange Angriffe die teilweise bis zu drei Minuten dauerten. So gelang es ihnen die Mainburger Abwehr regelrecht einzuschläfern um dann in einem unachtsamen Moment doch noch ein Tor zu erzielen. Ganz anderes die Hallertauerinnen. Schnell und dadurch zeitweise zu hektisch wurde der Ball nach vorne gespielt, mit dem Ziel möglichst schnell wieder ein Tor zwischen sich und die Gegner zu legen. Dies gelang leider nicht immer und so blieb die Begegnung eigentlich länger spannend als es den Mainburgerinnen lieb war. Dennoch wuchs der Vorsprung Mitte der zweiten Halbzeit von drei auf fünf Tore an. In dieser Phase trafen neben Julia Sommerer, der mit neun Treffern erfolgreichsten Torschützin, auch noch Louisa Bergermeier und die wieder ins Team zurückgekehrte Lea Köglmeier. Diesen Fünf-Tore-Vorsprung gaben die Gastgeberinnen bis zum Schluss der Partie nicht mehr aus der Hand und gewannen die Partie letztendlich verdient mit 18:13 Toren.

Aufstellung (Tore):

Alexandra Stehr (Tor), Isabel Huber, Melanie Schreiner, Christina Neumaier, Sabine Herold, Simone Huber (2), Louisa Bergermeier (3), Julia Sommerer (9/4), Melanie Malencia, Katharina Sommerer (2), Sophie Lechner, Martina Schöll und Lea Köglmeier (2)

09.11.08 – A-Jugend-Handballer führen den ASV Dachau in eigener Halle vor

Souveräner 20:33-Erfolg des TSV Mainburg

Nach einem derartigen Kantersieg der Mainburger A-Jugend Handballer sah es zur Pause beim Stand von 14:12 aus Hallertauer Sicht nun wirklich nicht aus. Man hatte gut begonnen und binnen der ersten zwölf, dreizehn Spielminuten einen beruhigenden sechs Tore Vorsprung heraus geschossen. Doch wie schon im Spiel vor Wochen gegen den TSV Schleißheim, hielt nun wieder der berühmt-berüchtigte Schlendrian Einzug ins Mainburger Spiel. Binnen weniger Minuten hatte man den komfortablen Vorsprung verspielt und so gingen die Gastgeber aus Dachau beim Stand von 12:11 acht Minuten vor dem Seitenwechsel zum ersten und Gott sei Dank zum einzigen mal in Führung. Ein kurzer Zwischenspurt in der verbleibenden Spielzeit reichte den Gästen um mit einem zwei-Tore-Vorsprung in die Pause zu gehen. In der Halbzeitpause analysierte Trainer Paul Sommerer mit seiner Mannschaft die eigenen Schwächen der ersten 30 Minuten und forderte sein Team auf, in der zweiten Spielhälfte mit noch mehr Aggressivität in der Abwehr zu agieren. Die Devise für den zweiten Spielabschnitt lautete: „In der Abwehr gewinnt man Spiel, nicht im Angriff!“ Nach einigen noch von Hektik geprägten Anfangsminuten in Halbzeit 2, bekamen die Spieler um Alexander Rauner, Fabian Kuhns und Marius May die Gastgeber immer besser in den Griff. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich zum 15:15 konnten sich die Mainburger bis Mitte der zweiten Halbzeit einen vier Tore Vorsprung erarbeiten (Spielstand: 19:23 aus Gästesicht). In den folgenden zehn Spielminuten wurde aus der Mainburger Abwehr schier ein Bollwerk. Was dennoch auf das Tor kam war dann eine sichere Beute der beiden gut aufgelegten Torhüter Patrick Scholz und Sascha Kaspari. Die abgewehrten Bälle wurden nun reihenweise per Tempo-Gegenstoß oder zweiter Welle in Tore umgemünzt. So wuchs der Vorsprung in den besagten Minuten auf elf Tore an, ohne dass die Heimmannschaft auch nur einen weiteren Treffer erzielen konnte. So ging eine bis zur Halbzeit noch offene Partie letztendlich verdient mit 20:33 Toren an eine in Abschnitt zwei wie entfesselt aufspielende Mainburger Mannschaft.

„Auf die in der zweiten Halbzeit gezeigten Abwehrleistung können und werden wir aufbauen. Wenn wir am kommenden Sonntag zu Hause gegen den TV Eggenfelden ebenso zu Werke gehen und es uns endlich einmal gelingt über die gesamte Spieldauer eine so konzentrierte Leistung abzurufen, bleiben die Punkte zu 100% in Mainburg.“, so das Resümee von Trainer Paul Sommerer.

Aufstellung mit Toren:

Patrick Scholz und Sascha Kaspari (beide Tor), Marius May (6), Marian Schön (4), Fabian Kuhns (7/1), Michael Dropmann, Johannes Ettenhuber (2), Florian Kaspari (4), Alexander Rauner (8), Christoph Würfl (1), Rainer Schiller (1) und Alexander Rieder

08.11.09 – Männl. C-Jugend kann sich gegen Schleißheim behaupten

Chriss

Die männl. C-Jugend des TSV Mainburg konnte gestern gegen die C-II aus Schleißheim einen souveränen 25:13-Erfolg erzielen.

Die Jungs von Trainer Semir Hadcidulbic starteten hochkonzentriert in die Partie. Das zeigte sich vor allem in der Abwehr – hier war für die Gegner anfangs fast kein Durchkommen. In Angriff konnte man sich mit schellen Kontern, bzw. der zweiten Welle klare Tormöglichkeiten herausspielen. Diese Möglichkeiten wurden jedoch nicht so genutzt, wie sie hätten genutzt werden können. Wieder einmal war das Tor einfach einen Tick zu klein… So hieß es nach etwa 15 Spielminuten “nur” 9:4 wo problemlos ein 15:4 hätte stehen können. Spielerisch war man den Gastgebern weit überlegen, nur eben im Abschluss fehlte noch etwas Sicherheit. Dann erfolgte bei den Mainburgern ein kleiner Einbruch – man verlor die Konzentration und kassierte ein Tor ums andere, was die mitgereisten Zuschauer fast zur Verzweiflung trieb. Plötzlich schien man dem quirligen Mitte-Mann der Schleißheimer nichts mehr entgegen setzen zu können. Dies führte zu einem Pausenstand von gerade mal 10:7 für Mainburg.

Die Kabinenpredigt schien aber Wirkung gezeigt zu haben. Mainburg startete mit leicht abgeänderter Formation in die zweite Hälfte und fand zu alter Stärke zurück. Hinten hart – Vorne schnell. Mit blitzsauberen Doppelpässen und einfachen Kreuzungen ließ man die Schleißheimer Abwehr zeitweise alt aussehen. Anders als in der erste Hälfte wurden nun auch die Außenspieler verstärkt in Szene gesetzt und das Spiel an sich mehr in die Breite gezogen. Die wenigen technischen Fehler die Mainburg machte, versuchten die Schleißheimer zu nutzen. Jedoch hatte Mainburg mit Thomas Kiel im Tor immer noch einen Trumpf im Ärmel. Der Keeper hatte einen wahren Sahnetag erwischt und konnte sogar zwei Siebenmeter entschärfen.

Alles in Allem kann man mit dem Endergebnis von 25:13 sehr zufrieden sein und die zwei Punkte sichern dem TSV in der BL Nord derzeit den zweiten Tabellenplatz.

24.10.2009 – A-Jugend Handballer ringen die SG Moosburg zuhause mit 24:19 Toren nieder

SP – Für die Mainburger Mannschaft war vor der Begegnung eines klar. Sollten sie hier und heute gegen Moosburg verlieren, könnte man das selbst erklärte Saisonziel vorderer Mittelplatz praktisch schon zu den Akten legen. Dementsprechend war die erste Halbzeit von Hektik und Nervosität geprägt. Keine der beiden Mannschaften schaffte es in den ersten 30. Spielminuten Ruhe ins Spiel zu bringen. Geprägt von technischen Fehlern wogte das Spiel hin und her. Hatten bis zur Mitte der ersten Halbzeit meist die Mainburger die Nase um ein oder zwei Tore vorne, so bekamen die Isarstädter jetzt die Begegnung besser in den Griff und konnten ihrerseits mit einem ein Tore Vorsprung in die Halbzeitpause gehen (11:12 aus Mainburger Sicht). In der Halbzeitpause analysierten die Spieler um Trainer Paul Sommerer die eigenen Schwachstellen und die des Gegners. Zu hastig im Abschluss und in der Abwehr zu weit vom Gegenspieler entfernt um diese entscheidend am Torwurf hindern zu können. Dies waren zwei banale Gründe für den Pausenrückstand. Nach dem Seitenwechsel wechselte Alexander Rauner in der Offensive auf die halbrechte Rückraumposition, die dem Mainburger Spiel in Folge mehr Durchschlagskraft auf der rechten Seite einbringen sollte. Außerdem wurden die komplette Rückraumachse und der brandgefährliche Kreisläufer der SG Moosburg nun bereits während der Ballannahme aggressiv gedeckt. Dies zeigte ab Mitte der zweiten Halbzeit Wirkung. Immer wieder konnte die nun sehr sicher stehende Abwehr um Marius May und den in Abschnitt zwei toll aufgelegten Patrick Scholz im Tor die gegnerischen Bälle parieren und die eigenen Angriffe in Tor ummünzen. Beim Stand von 19:17 konnten sich die Hallertauer seit längerer Zeit wieder einmal um zwei Tore absetzen, doch die Gäste nutzten postwendend die zahlenmäßige Unterlegenheit der Mainburger, um erneut zum Ausgleich zu kommen. So war zehn Minuten vor Schluss immer noch nichts entschieden. Dass die Gäste aus Moosburger in den letzten Minuten kein Tor mehr zu Stande bringen sollten, konnte zu diesem Zeitpunkt keiner der zahlreichen Zuschauer wissen. Die Mainburger hingegen spielten nun endlich wie entfesselt auf. Endlich gelang es, die gegnerische Abwehr ins Wanken zu bringen. Immer wieder kam man nun frei am Kreis zum Abschluss, oder konnte nur unfair am Wurf gehindert werden. Die fälligen Strafwürfe verwandelte Fabian Kuhns zielsicher. Binnen weniger Minuten war das bis dahin ausgeglichene Spiel zu Gunsten der Hausherren gekippt. Dass es am Schluss noch zu einem klaren 24:19 für die Mainburger Nachwuchs-Handballer reichte, war um so bemerkenswerter. „Wenn wir immer so spielen würden wie wir es in der zweiten Halbzeit getan haben, wäre mir nicht bange. Aber anscheinend brauchen die Jungs erst immer eine deftige Pausenansprache um endlich so zu spielen wie wir es uns vor der Begegnung vorgenommen haben. Wenn wir am 08.11.2009 beim ASV Dachau in der Abwehr ebenso zu Werke gehen, können wir vielleicht den ein oder anderen Punkt mit nach Hause nehmen.“, ließ sich Trainer Paul Sommerer, direkt nach dem Abschluss der Begegnung zitieren.

Aufstellung mit Toren:

Patrick Scholz und Sascha Kaspari (beide Tor), Marius May (3), Marian Schön (2), Fabian Kuhns (9/3), Michael Dropmann, Johannes Ettenhuber (4), Alexander Rauner (6), Christoph Würfl und Alexander Rieder

B-Jugend Handballer beziehen deutliche Niederlage

Gegen die SSG Metten, die in der laufenden Saison noch verlustpunktfrei an der Tabellenspitze stehen mussten die Mainburger Jugendlichen am Samstag eine empfindliche 15:23 Niederlage einstecken. Ausschlaggebend dafür war die unzulängliche Deckungsarbeit der Mannschaft in den ersten 25 Minuten. Bis zum 3:3 lief alles noch nach Plan, aber dann zogen die Klosterstädter mehr oder weniger unbehelligt von der TSV-Abwehr bis auf 12:4 davon und die beiden Mainburger Torleute konnten einem schon etwas leid tun tun, denn die Mettener Stürmer konnten sich bei ihren Würfen das Toreck ohne Bedrängnis aussuchen und im Gegenzug scheiterten die Gästeangreifer immer wieder am Mettener Torwart oder trafen Latte oder Pfosten. Dadurch wurden die TSV`ler natürlich immer unsicherer und bis zum Pausenpfiff besserte sich das Spiel auch nicht so dass beim Stand von 16:9 die Seiten gewechselt wurden.

In der Pause nahm man sich dann vor in der Abwehr aggressiver zu Werk zu gehen und das wurde dann auch konsequent umgesetzt. In den ersten 10 Minuten der zweiten Halbzeit gelang den Gastgebern nur ein einziger Treffer und hätten die Möserschützlinge auch ihre Angriffsschwäche abgelegt, hätte das Spiel noch einmal kippen können. Aber an diesem Tag war einfach der Wurm drin und so bestimmten die zweiten 25 Minuten die beiden Abwehrreihen, so dass sich am letztendlich verdienten Sieg der Mettener nichts mehr änderte.

Jetzt heißt es das Spiel so schnell wie möglich abhaken und das Nachholspiel zuhause gegen Manching am 31.10. zu gewinnen.

Aufstellung/Tore:

Hannes Möser (Tor); Patrick Scholz (Tor), Magnus Wybranietz/7; Alex Rieder/4; Johannes Ettenhuber/2; Alex Rauner/2; Axel Trathnigg; Markus Emslander; Christian Sedlmeier; Christoph Würfl; Markus Kraus;

17.10.09 – D-Jugend Mädels chancenlos

Die weibliche D-Jugend der Mainburger Handballer musste an diesem Samstag eine bittere 5:14-Niederlage gegen die TG Landshut einstecken. Die Mädchen von Trainerin Christine Kastner waren komplett chancenlos gegen die körperlich deutlich überlegenen Spielerinnen der TG. Erfreulich war jedoch die Leistung von Franziska Schart mit 3 Toren sowie die tolle Abwehrarbeit von Lena Spornraft. Die nächste Möglichkeit, die ersten Saisonpunkte einzufahren ist am kommenden Samstag, 11.45 Uhr in der Mainburger Hauptschulhalle gegen den SC Kirchdorf.

Aufstellung/Tore:

Franziska Wittdorf (Tor); Iris Reitmeier; Franziska Schart/3; Marie Menschig/1; Pia Zehentmeier; Lea Zirngibl; Theresa Friedl; Lena Spornraft/1;

17.10.2009 – Weibliche C-Jugend verliert das Verfolgerduell bei der HG Ingolstadt klar mit 30:15 Toren

Leider konnte das Team von Trainer Paul Sommerer dieses mal nicht an die gezeigte Leistung gegen den SVA Palzing anknüpfen. Nur in den ersten fünf Spielminuten (Spielstand 3:2 für Ingolstadt) hatte man den körperlich weit überlegenen Gastgebern aus Ingolstadt sowoh in der Abwehr als auch im Angriff etwas adäquates entgegen zu setzen. Danach setzten sich die körperlich sehr robusten Spielerinnen der HG Ingolstadt Dank ihrer Größen- und Gewichtsvorteile immer wieder durch und kamen zumeist ungehindert frei vor den Mainburger Tor zum Torwurf. Im Angriff sahen sich die Mainburgerinnen einer sehr aggressiven Manndeckung gegenüber, die sie nur sehr selten durch gelungene Ballstaffeten auseinander reißen konnten. So war es nicht verwunderlich, dass die Donaustädterinnen ihren Vorsprung bis zu Pause auf 16:6 ausbauen konnten. Eigentlich war das Spiel zu diesem Zeitpunkt bereits längst entschieden. Die Kabinenpredigt fiel nach der in der ersten Halbzeit gezeigten Leistung dieses mal kurz, dafür aber heftig aus. Das Ziel für die zweite Halbzeit war klar. Man wollte das Spiel in der zweiten Spielhälfte auf jeden Fall offener gestalten und sich auf gar keinen Fall abschießen lassen. Dies gelang den Mainburgerinnen im zweiten Spielabschnitt zwar deutlich besser als im ersten, dennoch konnte man nicht verhindern, dass die Heimmannschaft ihren Vorsprung kontinuierlich weiter ausbaute. Einzig Torhüterin Alexandra Stehr und mit Abstrichen Katharina Sommerer war es zu verdanken, dass es zum Schluss nur 15 Tore Unterschied waren, die die beiden Mannschaften trennte.

“Gott sei Dank haben wir jetzt fast vier Wochen Zeit, um weiter an uns zu arbeiten. Es gibt noch so viele grundlegende Dinge, die wir im Training üben müssen. Die Abwehr ist momentan unser größtes Sorgenkind, da müssen wir noch deutlich aggressiver zu Werke gehen, wenn wir uns zum Abschluss der Saison unter den besten vier Mannschaften wiederfinden wollen.”, war einem sichtlich unzufriedenem Trainer Paul Sommerer nach dem Spiel zu entlocken. In den nächsten beiden Heimspielen am 15.11.09 gegen den MTV Pfaffenhofen und am 28.11.09 gegen die DJK Eichstätt gilt es Selbstvertrauen zu tanken. Mit zwei Siegen könnte sich die Mannschaft endgültig im vorderen Mittelfeld festsetzen.

Aufstellung/Tore (davon Siebenmeter):

Alexandra Stehr (Tor), Isabel Huber/1; Melanie Schreiner; Christina Neumaier/1; Simone Huber; Louisa Bergermeier; Julia Sommerer/5; Melanie Malencia; Katharina Sommerer/5; Sophie Lechner; Sabine Herold

12.10.09 – Zweiter Sieg in Folge Dank einer Leistungssteigerung in der 2. Halbzeit

C-Jugend Handballerinen schlagen den Tabellenzweiten aus Palzing zuhause klar mit 23:18 Toren

Wie schon im Spiel vor einer Woche beim DJK Ingolstadt war die erste Halbzeit von Beginn an hart umkämpft. Keine der beiden Mannschaften konnte sich während der ersten 25 Spielminuten mehr als zwei Tore absetzten. Die körperlich weit überlegenen Gäste des SVA Palzing bekamen das Spiel nach ca. 10 Spielminuten besser in den Griff und lagen nun zumeist zwei Tore in Führung. Dass die Mainburgerinnen das Spiel in den ersten 25. Spielminuten dennoch offen gestalten konnten, war in erster Linie Alexandra Stehr (Tor) zu verdanken. Sie gab, wie auch schon in beiden vorangegangenen Begegnungen, der Abwehr mit ihren sehenswerten Paraden den nötigen Rückhalt. Schafften die Hallertauerinnen zwischenzeitlich den Ausgleich, legten die starken Gäste postwendend wieder zwei Tore vor. Dies setzte sich bis zum Pausenpfiff des gut leitenden Unparteiischen so fort, sodass beim Stand von 8:10 aus Mainburger Sicht die Seiten gewechselt wurden. In der Halbzeitpause stellte Trainer Paul Sommerer seine Truppe noch einmal neu ein. Ziel war es zum einen, die gefährliche Kreisspielerin und die Spielerin auf Rückraum Mitte der SVA Palzing besser in den Griff zu bekommen. Diese beiden hatten es in der ersten Halbzeit immer wieder verstanden mit einfachen Doppelpässen die Mainburger Abwehr auseinander zu reißen. Zum Anderen sollten weiterhin die einstudierten Spielzüge gespielt werden. Der ein oder anderen Spielerin wurde noch ein wichtiger Punkt mit auf den Weg gegeben, nämlich einfach mehr Selbstbewusstsein an den Tag zu legen.

Fest im Glauben, dem Spiel eine Wende geben zu können, kehrten die Mainburger Handballerinnen auf das Parkett zurück. Binnen zwei Spielminuten war der Ausgleich geschafft. Weitere drei Minuten später traf die im Angriff überragende Spielerin Julia Sommerer zum 12:10 für Mainburg. In der Abwehr bekam Christina Neumaier die Kreisläuferin des SVA Palzing immer besser in den Griff und verhinderte damit konsequent deren gefährliche Rückpässe auf die Rückraum-Mitte-Spielerin. Wiederum drei Minuten später war der Vorsprung von zwei auf vier Tore angewachsen. Katharina Sommerer war mit einem Schlagwurf in den Torwinkel des Gästetores erfolgreich. Von der Leistungssteigerung dieser drei Spielerinnen beflügelt, trauten sich jetzt endlich auch die anderen mehr zu und so konnte sich neben Simone Huber auch noch Louisa Bergermeier, die auf den beiden Außenposition zum Einsatz kommen, in die Torschützenliste eintragen. Fünf Minuten vor Spielende war es erneut Julia Sommerer, die, wie schon dreihzehnmal zuvor, für den TSV einbombte. Beim Stand von 22:15 war das Spiel gelaufen. Palzing konnte in den verbleibenden Spielminuten nur noch Ergebniskosmetik betreiben. Das Spiel endete mit einem auch in dieser Höhe verdienten 23:18 Erfolg der Mainburger Nachwuchsspielerinnen. „Wenn wir in den kommenden Spielen eine ähnliche Leistung abrufen können, kommen wir unserem Ziel uns in der oberen Tabellenhälfte festzusetzen einen deutlichen Schritt näher. Sollten wir es schaffen das Spiel beim Mitkonkurrenten HG Ingolstadt ähnlich konzentriert anzugehen, können wir den ein oder anderen Punkt mit nach Hause nehmen.“, sagte ein sichtlich zufriedener Trainer Paul Sommerer direkt im Anschluss an die Begegnung.

Aufstellung mit Toren:

Alexandra Stehr (Tor), Isabel Huber, Melanie Schreiner, Christina Neumaier (2), Simone Huber (3), Louisa Bergermeier (1), Julia Sommerer (14/3), Melanie Malencia, Katharina Sommerer (3), Sophie Lechner, Martina Schöll und Sabine Herold

D-Jugend-Handballer verlieren nach hartem Kampf 19:16 in Simbach

Zum zweiten Spieltag am Samstag, 03.10.2009 reisten unsere Jungs der D-Jugend zum TSV Simbach II, der am ersten Spieltag mit nur einem Tor gegen den TSV Taufkirchen verloren hatte. Man erhoffte sich von diesem Spiel mehr als am Ende für die Mainburger heraussprang. „Am Ende ging uns die Zeit aus!“ war die Meinung des Trainer Marko Sentjurc, der im gesamten Spiel zusehen musste, wie die von ihm in der Aufstellung geänderte Mannschaft einem andauernden zwei bis drei Tore Rückstand hinterherlief. Dank eines sehr starken Ludwig Kallmünzer, der seine Leistung mit fünf Toren zu honorieren wusste, konnte man dem weiteren Führungsausbau der Simbacher in der ersten Spielhälfte entgegenhalten.

Eine deutliche Leistungssteigerung wurde in den letzten 5 Spielminuten deutlich sichtbar, in welchen Daniel Joekel sich wieder zurückmeldete. Mit seinen drei Treffern gab er der Mannschaft zwar den nötigen Aufschwung für die letzen Spielminuten, jedoch in der knapp gewordenen Zeit war es nicht mehr zu schaffen den Rückstand aufzuholen.

Auch neben Maxi Süß’s fünf Treffern, waren es die beiden Torhüter Nico von Horst und Raphael Ermaier, die Schlimmeres verhinderten, ehe das Spiel mit 19:16 für den TSV Simbach II abgepfiffen wurde.

Für den TSV Mainburg spielten: Niko von Horst (TW 1.Halbzeit, 2 Tore), Raphael Ermaier (TW 2. Halbzeit), Fabian Hirmer, Maxi Süß (5 Tore), Tobias Senger, Ludwig Kallmünzer (5 Tore), Daniel Joekel (3 Tore), Julian Kuhns, Phillip Raith, Tolga Durmaz (1 Tor)


Überzeugender Auftritt der weiblichen B-Jugend

Mit einer gewissen Unsicherheit fuhr unsere weibliche B-Jugend nach ihrem knappen und überzeugend herausgekämpften Auftaktsieg gegen Landau zum neu gegründeten Team der “Gäuboden Känguruhs” nach Straubing. Zum Einen hatte der Straubinger Gastgeber gegen Regen, einen beliebten Punktelieferanten für Mainburg, nur mit zwei Toren Unterschied gewonnen, zum Anderen war dieses Team erst in der zweiten Landesliga-Qualirunde ausgeschieden. Schon nach wenigen Minuten hatten die Faber-Schützlinge allerdings klar gemacht, dass die Straubingerinnen an diesem Tag keine Chance haben würden. Basierend auf einer souveränen Abwehr um Marie Theres Schwertl und einer sicheren Torfrau Laura Hauenschild wurde praktisch jeder Straubinger Schuss entschärft. Die jungen Mainburgerinnen ließen das erste Strauninger Gegentor erst nach einer Viertelstunde zu und machten bis zur Halbzeitpause beim 10:4 schon fast Alles klar. Das erwartete Straubinger Aufbäumen erstickten die Spielerinnen um Pia Galster und Tina Duscher bereits im Kaim, indem sich das Team auf 12:4 absetzte. Mehr als auf sechs Tore kamen die Straubingerinnen nicht mehr heran; im Gegenteil: Die Faber-Truppe konnte den Vorsprung bis zum Spielende auf 10 Tore zum 19:9 ausbauen. Es spielten: Laura Hauenschild (Tor), Marie Theres Schwertl (10/5), Pia Galster, Kristina Dodig (je 3), Tina Duscher (2), Sandra Bauer (1), Anna Seidl, Marie Theres Stroer, Nora Brandmüller.

Weibliche A-Jugend mit Überraschungssieg

Erfreulicherweise konnte unsere weibliche A-Jugend gegen die favorisierte SVW Burghausen einen überzeugenden 18:11-Sieg einfahren. Nicht wiederzuerkennen gegenüber dem Auftritt in Altenerding, hielt die Faber-Truppe von Anfang an dagegen und geriet zu keinem Zeitpunkt in Rückstand. Dafür sorgte nicht zuletzt eine sichere Marion Sommerer im Tor; auch Laura Hauenschuld wusste bei ihren Einsätzen zu gefallen. Spielentscheidend war vor allem, dass nicht wie in Altenerding alle Last auf den Schultern der erneut überzeugenden Katja Rieder (dieses Mal fünf Tore) lag. Vor allem die landesligaerfahrenen Anna Menschig und Sarah Beck erzeugten mit fünf bzw. vier Toren sehr viel Druck auf die Burghausener Abwehr. Dadurch konnten sich auch Christina Steffl (1 Tor) und die B-Jugendlichen im Team (Tina Duscher mit 2 Toren und Marie Theres Schwertl mit einem Tor) in die Liste der Torschützinnen eintragen. So blieb das Spiel bis zur 40. Minute offen, mehr als zwei Tore konnten sich die Mainburgerinnen nicht absetzen, im Gegenteil, Bughausen kam nochmals bis zum 10:11 heran. Dann aber ging ein absoluter Ruck durch die Faber-Schützlinge, die jede Burghausener Gegenwehr praktisch schon im Keim erstickten und ihre Führung Tor um Tor bis zum 18:11 ausbauten. Es bleibt zu hoffen, dass die jungen Damen ihre Form auch über die spielplanbedingte Pause von fünf Wochen konservieren können. Weiterhin spielten: Josefine Ströer, Anna Seidl, Pia Galster, Sinem Düzgün.

Männliche Handball B-Jugend fährt erste Punkte ein

Die ersten Punkte sind eingefahren, dieses Fazit kann man über das zweite Saisonspiel der Mainburger Handball B-Jugend ziehen. Mit 29:18 setzte man sich gegen den TSV Gaimersheim durch, obwohl sie ohne den erkrankten Markus Kraus, Cornelius Sentjurc und Axel Trathnigg, dafür aber mit den A-Jugendlichen Patrick Scholz, Alex Rauner, Rainer Schiller und Johannes Ettenhuber antraten. In der Qualifikation für die Bezirksoberliga konnten sich die Möserschützlinge noch deutlich gegen die Gaimersheimer durchsetzen, aber unterschätzen wollte man den Gegner auf keinen Fall und so nahm man sich vor konzentriert und entschlossen in diese Begegnung zu gehen. Dies gelang in der ersten Hälfte nur bedingt und so lag man zur Pause etwas unerwartet mit 11:12 zurück. Ein ums andere Mal kam der starke Halblinks der Gaimersheimer ungehindert zum Wurf und erzielte bis zum Halbzeitpfiff acht Tore. Gegen diese Würfe hatte der ansonsten sichere Torwart der Mainburger, Hannes Möser, kaum eine Abwehrchance und nach leichtfertig vergebenen Würfen und einigen Unkonzentriertheiten im Abwehrverhalten musste sich im zweiten Abschnitt etwas ändern.

Zur zweiten Halbzeit stand dann Patrick Scholz im Tor und Alex Rieder deckte jetzt gegen den gefährlichen Rückraumspieler. Diese Umstellungen zeigten sofort Wirkung und die TSV`ler machten aus dem 11:12 Rückstand innerhalb von 5 Minuten einen 17:12 Vorsprung. Alex Rieder hatte seinen Gegenspieler sehr gut unter Kontrolle und Patrick Scholz entschärfte ein ums andere mal die gegnerischen Würfe. Im Angriff war Magnus Wybranietz mit 13 Treffern der überragende Spieler, aber auch Christoph Würfl zeigte ein sehr gutes Spiel und war dieses Mal sowohl in der Abwehr als auch im Angriff mit 5 Treffern eine Bank. Erwähnenswert ist auch die Leistung von Johannes Ettenhuber, der den fehlenden Markus Kraus mit Bravour ersetzte und genau wie Alex Rauner und Rainer Schiller ja schon ein komplettes A-Jugend Spiel in den Knochen hatte. Über die zweiten 25 Minuten bauten die Mainburger dann den Vorsprung kontinuierlich aus und den Schlusspunkt setzte, wie sollte es auch anders sein, Magnus Wybranietz nach einem schönen Kempa Anspiel durch Alex Rieder zum 29:18 Endstand.

Jetzt gilt es diese Leistung der zweiten Halbzeit nächsten Sonntag gegen den alten Rivalen aus Manching beim Gallimarktheimspiel zu wiederholen, dann dürfte auch gegen diesen Gegner ein Sieg möglich sein.

Aufstellung: Hannes Möser (Tor), Patrick Scholz (Tor), Magnus Wybranietz (13), Alex Rauner (6), Christoph Würfl (5), Johannes Ettenhuber (4), Alex Rieder (1), Markus Emslander, Christian Sedlmeier, Rainer Schiller

Erster Sieg im zweiten Saisonspiel. C-Jugend Handballerinen schlagen den DJK Ingolstadt auswärts verdient mit 20:18 Toren.

Von Beginn an war die erste Halbzeit hart umkämpft. Keine der beiden Mannschaften konnte sich während der ersten 25 Spielminuten mehr als zwei Tore absetzten. Waren es zu Beginn die Spielerinnen vom DJK Ingolstadt immer wieder um ein Tor in Führung gingen, um postwendend den erneuten Ausgleich durch die Mainburgerinnen hinnehmen zu müssen. Zum ersten mal in Führung gehen konnten die Gäste aus der Hallertau erst beim Stande von 8:7 nach ca. 15 Spielminuten. Diesen ein Tore Vorsprung gaben die jungen Mainburger Handballerinnen, angeführt von Julia und Katharina Sommerer, nicht mehr ab und so stand es zur Halbzeit 11:10 aus Mainburger Sicht. In der Halbzeitpause stellte Trainer Paul Sommerer seine Mannschaft neu auf den Gegner ein. Nicht mehr ganz so offensiv sollte die Abwehr in der zweiten Halbzeit zu Werke gehen, hatte man bis dato noch kein einziges Tor aus der zweiten Reihe bekommen. Die Maßnahme zeigte schon kurz nach dem Seitenwechsel Wirkung. Immer wieder rannten sich die Gastgeberinnen nun an der immer besser postierten Abwehr fest. Die eroberten Bälle wurden dann im Angriff durch die im Training einstudierten Spielzüge konsequent in Tore umgemünzt. Bis auf vier Tore wurde der Vorsprung bis Mitte der zweiten Halbzeit ausgebaut. In dieser Phase machte vor allem Christina Neumaier von sich reden. Sie verwandelte die Zuspiele von Julia Sommerer nach Belieben und traf insgesamt vier mal ins Schwarze. Bis zur 45. Spielminute wuchs der Vorsprung um weitere zwei Tore auf 20:14 an. Anstatt den Gegner nun für den Rest der Spielzeit auf Distanz zu halten, verfielen die Spielerinnen aus Mainburg wie schon vor einer Woche gegen den MBB SG Manching wieder in diese unnötige Hektik. Die Angriffe wurden nur noch überhastet abgeschlossen und die Abwehr stand so offen wie ein Scheunentor. So musste man sich zum Schluss nicht verwundern, dass die Gastgeberinnen aus Ingolstadt noch einmal bis auf zwei Tore heran kamen. Trotz dieser etwas hektischen Schlussphase konnten die C-Jugendmädchen das Spiel letztendlich mit 20:18 für sich entscheiden. Nach dem Schlusspfiff der einheimischen Schiedsrichterin gab es kein Halten mehr. Alle Spielerinnen lagen sich überglücklich in den Armen. Sichtlich Stolz war Trainer Paul Sommerer nach dem Spiel auf seine Mädchen. Trotz all des Lobes, trat er dann aber gleich wieder ein wenig auf die Euphorie-Bremse. Wenn wir am Gallimarkt-Sonntag zuhause gegen Palzing eine Chance haben wollen, dürfen wir uns weder eine solche Schlussphase, noch diese immer noch vorhandenen Auszeiten im Deckungsverhalten erlauben. Da müssen wir von Anfang an aggressiv zu Sache gehen und den Gegner bereits im Spielaufbau konsequent stören.

Aufstellung mit Toren:

Alexandra Stehr (Tor), Isabel Huber, Melanie Schreiner, Christina Neumaier (4), Simone Huber, Louisa Bergermeier, Julia Sommerer (10), Melanie Malencia, Katharina Sommerer (6), Sophie Lechner, Martina Schöll und Sabine Herold

Heimspielpremiere komplett vergeigt. A-Jugend Handballer verlieren verdient mit 22:25 Toren gegen den TSV Schleißheim.

Zu Beginn der Begegnung machten die Gastgeber dort weiter wo sie vor einer Woche in Altenerding aufgehört hatten. Aus einer gut organisierten Abwehr wurden die Angriffe zielstrebig vorgetragen. Die einstudierten Spielzüge taten ihr Übriges. So führten die Mainburger schnell mit 7:1 Toren. Alles deutete nach den ersten 15 Spielminuten auf einen ungefährdeten Heimsieg der Gastgeber hin, zu groß war bis dahin deren Überlegenheit. Doch auf Grund des komfortablen Vorsprungs schlichen sich ab Mitte der ersten Halbzeit immer offensichtlichere technische Fehler und beim ein oder anderen Spieler zusätzlich auch noch die Überheblichkeit ein. So leisteten es sich die Gastgeber nun reihenweise beste Tormöglichkeiten gleich zu vergeben. Zudem taten sich in der Abwehr immer häufiger größere Lücken auf, die die Gäste aus Schleißheim nun ihrerseits, Dank des steigenden Selbstbewusstsein immer vehementer in Tore ummünzten. So schwand der Vorsprung der Hallertauer Tor um Tor und beim Stand von 10:11 gerieten die Hausherren zum ersten Mal in Rückstand. Was noch vor wenigen Minuten keiner der Anwesenden zu glauben gewagt hätte nahm nun bedenkliche Formen an. Die Gäste aus Schleißheim waren nun nach erfolgreicher Aufholjagd voller Selbstvertrauen, die Gastgeber aus Mainburg hingegen wirkten pomadig und spielten weiterhin überheblich. Das es bis zur Pause bei einem Eintore Rückstand blieb, hatten die Hausherren Johannes Ettenhuber zu verdanken, der als einer der wenigen an diesem Tag Normalform erreichte. So wurden beim Stand von 11:12 aus Mainburger Sicht die Seiten gewechselt. Trainer Paul Sommerer versuchte in der Halbzeitpause seine Spieler noch einmal neu einzustellen bzw. zu motivieren. Doch all seine Appelle schienen die Spieler an diesem Tag nicht zu erreichen. So spielten die Gastgeber genau lethargisch wie auch schon zum Ende der ersten Halbzeit weiter. Durch eine weiterhin mehr als großzügige Chancen-Auswertung, avancierte der Gästekeeper an diesem Tag zum Matchwinner seiner Mannschaft. Gestärkt durch diesen Rückhalt konnten sich die Gäste aus Schleißheim in der Folge Tor um Tor absetzen. Das gezeigte Abwehrverhalten der Mainburger hingegen, hatte den Namen Abwehr an diesem Tag nicht verdient. So wurden die gegnerischen Spieler gleich reihenweise zum Tore werfen eingeladen, was diese dankbar an nahmen. Richtig Leid tun konnten einem eigentlich nur die beiden Torhüter. Diese waren zumeist ohne Abwehrmöglichkeit, so frei lies die Mainburger Hintermannschaft die Gästespieler an diesen auf das eigene Gehäuse werfen. So bauten die Gäste ihren Vorsprung bis zur 55. Spielminute auf 25: 20 aus. Doch wie heißt es immer so schön. Der Hochmut kommt vor dem Fall. Wenn man einen schwachen Gegner durch die eigenen Unzulänglichkeiten stark macht, braucht man sich am Ende nicht wundern, wenn man ohne Punkte vom Platz geht. Mit dieser Einstellung dürfte es unserer Mannschaft in den noch ausstehenden Begegnungen schwer fallen, überhaupt einen Gegner zu finden den sie noch schlagen könnten, hörte man den völlig enttäuschten Paul Sommerer kurz nach dem Schlusspfiff der Begegnung sagen. Bleibt zu hoffen, dass die Mannschaft möglichst schnell wieder die richtige Einstellung zum Training aber auch zum Spiel findet. Mit derartigen Leistungen gewinnen wir in der Spielklasse nicht einmal den berühmten „Blumentopf“.

Aufstellung mit Toren:

Patrick Scholz und Sascha Kaspari (beide Tor), Marius May (1), Marian Schön, Fabian Kuhns (10/5), Michael Dropmann, Rainer Schiller, Johannes Ettenhuber (5), Alexander Rauner (3), Florian Kaspari (1) und Alexander Rieder (2)

Neu formierte Jugendmannschaft verliert Auftaktbegegnung gegen Manching unglücklich mit 14:16 (7:8) Toren

Die Begegnung war von Anfang an hart umkämpft, sodass sich keine der beiden Mannschaften hätte absetzten können. Von Beginn an liefen die Mainburgerinnen einem ein bis zwei Tore Rückstand hinterher, doch immer wieder schafften sie zwischenzeitlich den Ausgleich. Bot sich dann die Chance selbst einmal in Führung zu gehen, wurden die sich bietenden Möglichkeiten meist zu überhastet verspielt. Dies lag wohl an der Tatsache, dass zehn der insgesamt zwölf Mädchen ihr allererstes Saisonspiel absolvierten. Einige Spielerinnen konnten nach eigenem Dafürhalten die vergangenen Nächte vor dem Spiel nur noch schlecht oder gar überhaupt nicht mehr richtig schlafen. Trotz der Tatsache, dass die Hallertauerinnen hier ihr erstes Spiel bestritten blieben sie auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit an ihren Gegnerinnen aus Manching dran. Beim Spielstand von 7:8 aus Mainburger Sicht wurden die Seiten gewechselt. In der Halbzeitpause versuchte Trainer Paul Sommerer die Mädchen zu beruhigen und neu auf das Spiel einzustellen. Zu Beginn der zweiten Spielhälfte gelang dies zunächst recht gut. Prompt schafften die Gastgeberinnen den Ausgleich. Doch wie schon in der ersten Halbzeit schlichen sich aufgrund der eigenen Nervosität immer wieder Leichtsinnsfehler in das Mainburger Spiel. Konnte man gerade noch in der Abwehr einen Ball erobern, verlor man diesen fast im selben Moment durch ein ungenaues Zuspiel, oder durch einen viel zu überhasteten und unvorbereiteten Torwurf. Jetzt machten die Gäste aus Manching mehr aus diesen sich bietenden Chancen. Bis auf drei Tore konnten sie ihren Vorsprung ausbauen und auch bis kurz vor Ende der Partie beibehalten. So ging die Partie aus Mainburger Sicht am Ende mit 14:16 Toren verloren. Was man den Mädchen zu Gute halten muss, ist die Tatsache, dass sie bis zum Schlusspfiff der gut leitenden Schiedsrichter wirklich alles menschenmögliche probierten, um die Begegnung vielleicht doch noch für sich zu entscheiden.

Mit der gezeigten Einstellung und wenn wir unsere Nervosität ablegen können, werden wir bestimmt noch die ein oder andere Partie für uns entscheiden können, sagte ein nicht unzufriedener Trainer Paul Sommerer nach Ende der Partie. Wir werden weiterhin hart an uns arbeiten, aus unseren Fehlern lernen, diese so schnell wie möglich abstellen und dann solche Partien in Zukunft für uns entscheiden, da bin ich mir einhundert prozentig sicher.

Aufstellung mit Toren:

Alexandra Stehr (Tor), Isabel Huber, Melanie Schreiner (1), Christina Neumaier, Simone Huber (2), Louisa Bergermeier (2), Julia Sommerer (6/3), Melanie Malencia, Katharina Sommerer (3), Sophie Lechner, Martina Schöll und Sabine Herold


Meisterschaftsfavorit aus Altenerding strauchelt beinahe – Gut aufspielende Mainburger verlieren auswärts nur knapp mit 25:30 Toren

Mit etwas mehr Fortune hätte die männliche A-Jugend des TSV Mainburger am vergangenen Wochenende durchaus gegen die Gastgeber und Meisterschaftfavoriten aus Altenerding gewinnen können. Noch in der BOL-Qualifikation spielten die Semptstädter vor eigener Kulisse ihre Gegner reihenweise an die Wand. Und so fuhren die Mainburger am vergangenen Wochenende auch als krasse Außenseiter nach Altenerding. Einer eher durchwachsen Generalprobe im Abschlusstraining am vergangenem Donnerstag folgte jedoch eine wirklich gelungene Premiere. Aus einer sehr gut postierten Abwehr heraus, in der Marius May sehr gut Regie führte, spielten die Mainburger lange Angriffe aus, warteten geschickt ab bis sich eine geeignete Spielsituation ergab und schlugen dann im richtigen Augenblick eiskalt zu. Auch in der Rückwärtsbewegung nach einem Torerfolg konnte die sogenannte „Schnelle Mitte“, für die die Altenerdinger berühmt sind, zumeist erfolgreich unterbunden werden. Nach einem in den Anfangsminuten noch recht ausgeglichenen Partie, setzten sich die Mainburger Mitte der ersten Halbzeit bis auf vier Tore ab. Immer wieder wurden in dieser Phase des Spiels die im Training einstudierten Spielzüge ins Angriffsspiel eingebaut und konsequent in Tore umgemünzt. Der Vier-Torevorsprung hatte bis kurz vor Ende der ersten Halbzeit Bestand. Beim Stand von 15:11 aus Mainburger Sicht kam es in der letzten Spielminute der ersten Halbzeit dann bereits zur Spiel entscheidenden Situation. Gleich zwei Spieler des TSV Mainburg wurden binnen fünf Sekunden des Feldes verwiesen, wobei die erste Hinausstellung, der ansonsten sehr gut leitenden Schiedsrichter aus Pfaffenhofen, etwas fragwürdig war. Diese doppelte Unterzahl nutzen die Gastgeber wie es nur eine Spitzenmannschaft zu nutzen vermag und verkürzten den Vorsprung bis zum Halbzeitpfiff auf nur noch zwei Tore.

Dieser Doppelschlag saß den Gästen aus der Hallertau in den Knochen, hatte man doch direkt nach der Pause fast noch eineinhalb Minuten in doppelter Unterzahl zu überstehen. Die Gastgeber erhöhten nun den Druck auf die vier noch auf dem Spielfeld befindlichen Mainbuger. Mit einer Manndeckung eroberten die Semptstädter binnen weniger Sekunden noch drei Mal den Ball und konnten so beim Stande von 16:15 das erste Mal im gesamten Spiel in Führung gehen. Wer nun gedacht hatte, dass dies nun einen wahren Sturmlauf der Heimmannschaft zur Folge haben würde, sah sich getäuscht. Endlich wieder mit sechs Mann auf der Platte glichen die Mainburger postwendend aus. Bis zur 50. Spielminute und einem Zwischenstand 24:23 aus Sicht der Gastgeber blieb das Spiel ausgeglichen . Erst jetzt merkte man den Mainburgern den enormen Kräfteverschleiß an. Hatte man selbst gerade einmal einen Auswechselspieler und einen zweiten Torwart auf der Bank, konnte der Gegner aus Altenerding quasi aus dem Vollen schöpfen. In dieser Phase des Spiels konnten sich die Gastgeber mit einigen schellen Tempogegenstössen schnell einen fünf Tore Vorsprung heraus spielen, den die Mainburger bis zum Schlusspfiff nicht mehr verringern konnten. Trotz der Niederlage war Trainer Paul Sommerer voll des Lobes für seine Mannschaft. Wir sind hier als Mannschaft aufgetreten und haben uns beim Topfavoriten auf die Meisterschaft wirklich sehr gut verkauft. Sollten wir am kommenden Samstag im ersten Heimspiel der Saison eine ähnliche Leistung abrufen können, dann sind wir durchaus in der Lage, gegen den ebenfalls mit einem klaren Sieg gestarteten TSV Schleißheim zu gewinnen.

Aufstellung mit Toren:

Patrick Scholz und Sascha Kaspari (beide Tor), Marius May (5), Marian Schön (4), Fabian Kuhns (6/2), Michael Dropmann (1), Rainer Schiller, Johannes Ettenhuber (4), Alexander Rauner (5) und Alexander Rieder

Männliche D-Jugend unterliegt der MBB SG Manching

Am 1. Spieltag der D-Jugend Bezirksliga empfing der TSV Mainburg die MBB SG Manching und unterlag mit einem klaren 17:23 vor heimischer Kulisse. Jedoch spiegelt das deutliche Ergebnis nicht den Spielverlauf wieder, da die neu formierte Mannschaft der Mainburger um Trainer Marko Sentjurc und Volker Joekel sehr wohl mit dem stark aufspielenden Gegner mithalten konnte. Leider waren die Gastgeber an diesem Spieltag in der ersten Halbzeit nicht mit dem nötigen Quintchen Glück bedacht, da man in den engen Spielsituation immer wieder am gegnerischen Torpfosten scheiterte, so dass der zur weiteren Motivation nötige Ausgleich bzw. der Führungstreffer einfach nicht gelingen wollte. Im Tor gab Nico von Horst mit seinen starken Paraden der Abwehr zwar den nötigen Halt, konnte jedoch gegen die aus Ballverlusten seiner Spielerkollegen resultierenden Tempogegenstöße der Manchinger nicht viel entgegensetzten. So hieß es zur Halbzeit bereits 10:13 für den Gegner. Zu Beginn der zweiten Spielhälfte konnte man gegen die schnellen Angriffe der Manchinger kein Mittel finden und die Führung der Gäste erhöhte sich auf ein 10:16. Der Trainerstab der Mainburger reagierte mit einem Team-Time-Out, um den Lauf der Gegner zu stoppen, was ihnen zwar gelang, jedoch war es auch nicht mehr möglich diese klare Führung der Gäste wieder einzuholen. Nachdem die beiden heimischen Jungschiedsrichter, die das Spiel souverän leiteten, den am Kreis stark spielenden Ludwig Kallmünzer mit seiner dritten Zeitstrafe vom Feld schickten, wurde D-Jugend-Debütant Tolga Durmaz eingesetzt. Am Ende eines Spieles, in dem sicherlich mehr zu holen war, stand ein deutliches 17:23 auf der Anzeigentafel für die MBB Manching. „Die Jungs haben gut gekämpft und waren super engagiert.“ war das Resümee des Trainerduos, die mit dieser jungen Mannschaft sehr zuversichtlich in die Zukunft blicken können, wenn die noch fehlende Spielpraxis aufgeholt wird. Die Tore des TSV Mainburg erzielten Maxi Süß (2/7), Daniel Joekel (2/8), Ludwig Kallmünzer (1), Tolga Durmaz (1).

Weibl. A-Jugend – Verdiente Auftaktniederlage in Altenerding

Ohne Chance blieb die weibliche A-Jugend bei ihrem Saisonstart in Altenerding. Ohne etatmäßige Torfrau und nicht in voller Besetzung begann man das Spiel in der Außenseiterrolle. Die eigene Nervosität brachten unsere Spielerinnen zu keinem Zeitpunkt unter Kontrolle, was sich in einer großen Anzahl an frei vor dem Tor vergebenen Tormöglichkeiten widerspiegelte. Trotz allen Kampfeseifers – der Einsatzwille war der Faber-Truppe wirklich nicht abzusprechen – war man in Abwehr und Angriff fast immer einen Schritt langsamer als die Gegnerinnen. Das Ganze war aber auch nicht verwunderlich, da das Team um die einzig überzeugende Katja Rieder (9 Tore) bisher lediglich zweimal zusammen trainieren konnte und sicherlich seine beste Leistung noch nicht erbringen konnte. Eine erhebliche Leistungssteigerung in Training und Wettkampf wird notwendig sein, will man sich zum Schluss in der oberen Tabellenhälfte plazieren.


Zufriedenstellendes Ergebnis der D-Jugend-Handballmädels

Vergangenen Sonntag bestritt die weibliche D-Jugend des TSV Mainburg ihr erstes Saisonspiel. Zwar mussten sich die Mädels von Trainerin Christine Kastner den Burgkirchener Gästen mit 9:13 geschlagen geben, aber die Leistung an sich war im Großen und Ganzen doch zufriedenstellend. Die Truppe um Eva Burger zeigte durchaus, dass sie mit dem Ball umgehen können, auch wenn in der Abwehrarbeit noch die erwünschte „gesunde Aggressivität“ fehlt. „Die Mädels habe immer noch Angst, dass sie dem Gegner weh tun könnten…“, so Kastner nach der Begegnung. „Nur haben sie jetzt gesehen, dass die anderen da nicht ganz so viele Skrupel an den Tag legen. Es geht ja nicht drum, hier jemanden aus den Socken zu hauen, aber man sollte auch nicht zur Seite gehen und die Gegenspielerin zum Tore werfen einladen. Und das passiert nun mal, wenn man frei auf 6 Meter steht… Nichts desto trotz haben die Mädchen während der Vorbereitung schon einen Schritt in die richtige Richtung gemacht und da werden wir weiterarbeiten.“
Besonders erfreulich war Pia Zehentmaier, die derzeit als „Aushilfstorwart“ einen klasse Job macht. Auch das angstfreie Aufspielen von Eva Burger (5 Tore), Sophia Wagner (2 Tore), Marie Menschig und Vroni Remiger (je 1 Tor) begeisterte die Zuschauer.
Kommendes Wochenende steht das erste Auswährtsspiel gegen Straubing an.

Aufstellung:
Pia Zehentmaier (Tor), Franziska Schart, Eva Burger, Iris Reitmeier, Marie Menschig, Vroni Remiger, Bianca Ruperti, Sophia Wagner, Lea Zirngibl, Elisabeth Kallmünzer, Lena Spornraft, Therese Friedl;

Unglückliche Auftaktniederlage für männl. B-Jugend

Am letzten Samstag musste die männl. B-Jugend gleich in ihrer Auftaktbegegnung zur neuen BOL-Saison gegen den TV Altötting eine schmerzliche und letztendlich auch unglückliche 21:25 Heimniederlage hinnehmen.

Zu beginn der Begegnung sah es aber so aus als wollten die Gäste ihrer Favoritenrolle gerecht werden, denn die TSV`ler konnten nur bis zum 2:2 mithalten und dann schien plötzlich der Faden gerissen. Die Angriffe wurden zu überhastet abgeschlossen und die Altöttinger ihrerseits konnten ihr zugegebenermaßen gutes Kombinationsspiel ungehindert aufziehen und bis auf 7:2 davonziehen. Aber so leicht wollten sich die Jungs um Kapitän Alex Rieder nicht geschlagen geben und nach einer Auszeit fing man sich wieder und schaffte beim 7:6 wieder den Anschluss. Bis zum Pausenpfiff des bis dahin umsichtig leitenden Schiedsrichters konnten sich die Gäste aber wieder auf 4 Treffer absetzen, so dass beim Stand von 10:14 die Seiten gewechselt wurden.

In den zweiten 25 Minuten zeigte sich dann wieder wie emotional und spannend Jugendhandball sein kann. Die Mainburger wollten auf keinen Fall wieder den Start verschlafen und zeigten eine ganz andere Einstellung als zu Beginn der Begegnung. Es wurde in der Abwehr gefightet und der 4 Tore Vorsprung wurde Stück für Stück verkürzt und beim Stand von 19:19 ca. 8 Minuten vor dem Ende schienen die Jungs des Trainergespanns Martin und Florian Möser das Spiel noch zu drehen. Aber da hatte der Jungschiedsrichter aus Altenerding scheinbar etwas dagegen. Denn eben genau zu diesem Zeitpunkt entschied er „richtigerweise“ auf Strafwurf für Altötting und eine 2-Minutenstrafe gegen einen Mainburger Spieler, als dieser Spieler noch kurz protestieren wollte sagte sein Mannschaftskapitän zu ihm er solle „still“ sein und den Platz verlassen, daraufhin meinte der Schiri das wäre ja wohl unsportlich und er stellte den zweiten Mainburger Spieler vom Platz.

In diesen zwei Minuten mit zwei Mann Unterzahl kassierten die TSV`ler das Gegentor durch den Strafwurf und noch zwei weitere Treffer wodurch dann das Spiel entschieden war, denn jetzt versuchte man es mit der Brechstange und das war zum Scheitern verurteilt, so dass die Gäste dann letztendlich mit 25:21 den Platz als Sieger verließen.

Ein bisschen mehr Fingerspitzengefühl und nicht der Schiedsrichter hätte das Spiel entschieden sonder einzig und allein die sportliche Leistung.

Bei den Mainburgern überzeugten dieses Mal besonders 3 Spieler, Alex Rauner mit 7 Treffern der beste Torschütze, Christoph Würfl der über 50 Minuten sowohl in Abwehr und Angriff bis zum Umfallen gekämpft hat und Johannes Ettenhuber mit einer ganz starken Leistung auf der Linksaussenposition.

Aufstellung / Tore: Hannes Möser (Tor), Alex Rauner (7), Magnus Wybranietz (6), Johannes Ettenhuber (3), Alex Rieder (2), Axel Trathnigg (1), Christoph Würfl (1), Dennis Bauer (1), Markus Emslander, Christian Sedlmeier

Männliche A-Jugend – Bezirksoberliga

Nach der langen und sehr anstrengenden Qualifikation mit insgesamt vier Turnieren, haben sich die Mannschaft und der Trainer Anfang August eine dreiwöchige Trainingspause auferlegt, um sich jetzt umso intensiver auf die neue BOL-Saison vorzubereiten. Leider stand Trainer Paul Sommerer aufgrund der Sommerferien jedoch nie die gesamte Mannschaft zur Verfügung. Doch die Mannschaft hat aus dieser Not eine Tugend gemacht. Jeder durfte sich mal auf fast jeder Position probieren. Doch jetzt knapp zwei Wochen vor dem Saisonstart ist Schluss mit Experimenten. In den kommenden zwei Wochen bis zum Saisonstart gilt es nun, eine schlagkräftige Truppe zu formen. Dabei wird das Hauptaugenmerk speziell auf die immer noch etwas wackelige Abwehr und die Spielzüge gelegt. Was die Mannschaft in der neuen Saison zu leisten im Stande ist, wird sich zeigen. Trainer Paul Sommerer hat heuer zum ersten Mal auf Vorbereitungsturniere verzichtet. Anstatt Turniere mit anderen Jugendmannschaften zu spielen, haben wir einige Trainingsspiele gegen unsere 2. Herrenmannschaft bestritten. Dahinter steckt das Ziel, die Mannschaft an die härtere Spielweise im Herrenbereich zu gewöhnen, was wiederum zur Verbesserung des eigenen Deckungsspiels führen soll. Ob diese Maßnahmen greifen, werden wir gleich zum Saisonauftakt sehen, trifft die Mannschaft doch gleich im ersten Spiel auf den hohen Meisterschaftfavoriten der SpVgg Altenerding. Hier gilt es, Flagge zu zeigen und mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung in Abwehr und Angriff aufzutreten. Für den weiteren Saisonverlauf ist man sich im Mainburger Lager einig. Die Mannschaft, die im Schnitt um fast ein ganzes Jahr jünger ist als alle anderen, ist in den in der BOL wirklich gut aufgehoben. Wir werden auf Mannschaften treffen die uns aufgrund ihrer Physis und des Altersvorsprunges heuer noch überlegen sind. Von Ihnen zu lernen ist für unsere doch sehr junge Mannschaft sehr wichtig. Wir werden dort aber auch auf Mannschaften treffen, mit denen wir uns jederzeit messen können. Diese und diejenigen, die nicht so stark sind wie wir selbst, gilt es am Ende der Saison in der Tabelle hinter uns zu lassen. Unser Ziel ist es einen Tabellenplatz im vorderen Drittel zu erreichen. Dies liegt aus Sicht der Verantwortlichen durchaus im Bereich des Möglichen. In dieser Mannschaft steckt Potential, aber es gibt noch viel zu tun. Das wichtigste Kriterium für eine erfolgreiche neue Saison ist aber, dass alle voll mitziehen und mit vollen Engagement dabei sind und dass wir ohne größere Verletzungssorgen durch die Saison kommen.

Einige unserer jüngeren Spieler werden sowohl in der A- als auch in der B-Jugend zum Einsatz kommen, um mehr Spielpraxis zu bekommen. Ebenso wie die jüngeren Spieler werden auch einige der älteren Spieler in der kommenden Saison bereits das ein oder andere mal in der 2. Mannschaft aushelfen.

Weibliche A- und B-Jugend

Nachdem nun die Sommerrunde vorbei ist, steht fest, dass unsere weibliche A-Jugend in der Bezirksoberliga spielen wird (eine reine Nennliga, d.h. der Verein, der rein wollte, kam auch rein). Aus diesem Grund lässt sich die Spielstärke der Gegnerinnen überhaupt nicht abschätzen, aber unser Team wird nach Kräften versuchen mitzumischen, obwohl, oder vielleicht weil, zur Stammbesetzung auch einige leistungsstarke B-Mädels gehören werden. Allerdings werden unsere landesligaerfahrenen 91erinnen den Jüngeren sicherlich den Weg weisen, so dass wir der Saison mit einem gewissen Optimismus entgegenblicken können. Allerdings war eine echte Vorbereitung kaum möglich, da in den Ferien kein Training zu organisieren war (zu viele „Abwesende“, aus welchem Grund auch immer).

Noch schlimmer traf es unsere weibliche B-Jugend. Was dabei abgelaufen ist, ist absolut unverständlich. Zuerst zwang man uns, die ganze Zeit bis etwa Ende Juni ohne Pause weiterzutrainieren, weil ja eine Qualifikation für die Bezirksoberliga möglich war. Dann verzichtete „man“ auf diese Qualifikation, weil sich sieben Teams unseres Bezirks für die Landesliga qualifiziert hatten und damit keine Quali nötig sei. Nun kam der absolute Abschuss: Die Verantwortlichen des Bezirks Altbayern entschieden sich dafür, überhaupt keine Bezirksoberliga einzurichten (es waren nur noch fünf gemeldete Teams), sondern alle verbleibenden Teams auf zwei regionale Bezirksligen aufzuteilen, nachdem ein Aufruf an die Vereine, sich noch für die Bezirksoberliga zu melden, wie zu erwarten ohne Resonanz geblieben war. Dass für so manche junge Dame dadurch die Motivation gegen „Null“ sank, ist wohl zu verstehen: Zunächst muss man die Spielerinnen bis Anfang Juli „unter Dampf“ halten, und dann kommt gar nichts.

Wir haben uns deshalb entschlossen, das Schwergewicht auf die weibliche A-Jugend zu legen, ohne die weibliche B-Jugend zu vernachlässigen. Damit kann zum Einen das Anforderungsniveau für die starken 93er durch ihren Einsatz in der weiblichen A-Jugend gesteigert werden, zum Anderen können diejenigen jungen Damen, die noch nicht so leistungsstark sind oder weniger trainieren wollen, in der B-Jugend längere Einsatzzeiten erhalten. Außerdem gibt es durch die erfolgreichen Bemühungen von Spielleiter Horst Menschig nur einen einzigen Tag in der ganzen Saison, an dem weibliche A- und B-Jugend gleichzeitig spielen, so dass ein reger „Austausch“ möglich sein wird.

Zu danken ist in jedem Fall noch einmal Paul Sommerer, der zur männlichen A-Jugend gewechselt ist, uns aber immer noch mit hilfreichen Tipps interessiert zur Seite steht. Durch den Einsatz der Co-Trainer Marian Schön und Sascha Kaspari (die derzeitig die Fachübungsleiterausbildung absolvieren) ist auch in diesem Bereich eine starke Differenzierung im Training möglich.

Als Ausblick: Wenn sich unsere jungen Damen so richtig in Training und Spiel anstrengen, ist durchaus eine Platzierung in der ersten Hälfte der jeweiligen Ligen möglich.

Männliche B-Jugend – Bezirksoberliga

Die männliche B-Jugend, die sich fast komplett aus der letztjährigen C-Jugend zusammensetzt, hat auch in dieser Saison wieder den Sprung in die Bezirksoberliga Altbayern geschafft. Hier treffen die Jungs des Trainergespanns Martin und Florian Möser auf die Mannschaften aus Altötting, Metten, Freising, Pfaffenhofen, Schwabhausen, Manching, Waldkraiburg und Gaimersheim.

Für die Spieler um Kapitän und Leitwolf Alex Rieder wird es mit Sicherheit keine leichte Saison, da man keine der oben genannten Mannschaften auf die leichte Schulter nehmen darf und ohne die richtige Einstellung auch gegen jedes Team in der Liga eine Niederlage einstecken kann.

Aber genau die Einstellung und der Teamgeist waren in den letzten Jahren die Stärke dieser Mannschaft und wenn man sich die Entwicklung der einzelnen Spieler über die Jahre ansieht, sieht man große Fortschritte. Nicht umsonst hat man mit Magnus Wybranietz einen Bayerauswahlspieler und mit Alex Rieder, Alex Rauner, Hannes Möser und Christian Sedlmeier 4 Bezirksauswahlspieler in den eigenen Reihen. Auch die Entwicklung eines Axel Trathnigg gibt zu der Hoffnung Anlass, dass die Mainburger „Erste“ in ein paar Jahren wieder einen halblinken Rückraumbomber bekommen könnte.

Momentan steckt man mitten in der Vorbereitung zum ersten Saisonspiel zu Hause gegen Altötting, wobei bedingt durch die Urlaubszeit noch nicht komplett trainiert werden konnte. Jetzt heißt es in der kurzen Zeit sich einzuspielen, Kondition und Selbstvertrauen zu tanken um dann auf den Punkt fit zu sein.

Weibliche C-Jugend – Bezirksliga Nord

Nach der vergangenen Saison wird nun um die BOL-erfahrenen Spielerinnen Katharina und Julia Sommerer sowie Lea Köglmeier eine komplett neue C-Jugendmannschaft aufgebaut. Insgesamt neun neue Spielerinnen haben erst vor knapp acht Monaten mit dem Handball spielen begonnen. Deswegen verzichtete Trainer Paul Sommerer von Haus aus auf die Qualifikation für eine höhere Spielklasse. Wir müssen noch viel trainieren um den anderen Mannschaften in der kommenden Saison nicht als Kanonenfutter zu dienen. Trotzdem kann man sagen, dass wir bereits gute Fortschritte erzielt haben. Dies liegt vor allem daran, dass die Mädchen auch während der gesamten Ferienzeit kein Training ausgelassen haben und immer voll motiviert bei der Sache sind. In den kommenden beiden Wochen bis zum Saisonstart wird das Hauptaugenmerk speziell auf die immer noch etwas wackelige Abwehr und die Spielzüge gelegt.

Für die drei Leistungsträger wird die neue Saison sicherlich auch eine nicht ganz einfache Situation, liegt es doch vor allem an ihnen das Spiel zu gestalten und für die notwendigen Tore zu sorgen. Wir wollen in der Bezirksliga in jedem Fall einige Spiele gewinnen und zum Abschluss der Saison einen guten Mittelplatz belegen. Ähnlich wie bei den männlichen Jugendmannschaften wird auch hier auf die  Leistungsträger in der kommenden Saison eine Art Doppelbelastung zukommen, da sie sowohl in der C- als auch in der B-Jugend spielen. Dies dient zum einen dazu den Kontakt zu der Mannschaft aus dem letzten Jahr nicht zu verlieren, zum anderen, und dies ist der wichtigere Grund, um das Leistungsvermögen durch das Zusammenspiel mit den älteren Spielerinnen weiter zu steigern.

Weibliche D-Jugend – Bezirksklasse Ost

Nachdem in der vergangenen Saison keine weibliche D-Jugend gemeldet werden konnte, da nicht genug Mädels am Start waren, sind wir sehr stolz darauf, dieses Ziel für die Saison 2009/10 erreicht zu haben. Mit einem Kader von 14 Spielerinnen, die komplett aus der gemischten E-Jugend in die D-Jugend übergewechselt haben, werden wir uns in diesem Jahr in der Bezirksklasse Ost bewegen. Wo wir nach der Vorrunde stehen werden? Wir werden sehen. Wir kennen aus der Liga nur vereinzelte Spielerinnen und wissen noch nicht, ob wir der einzige „junge Jahrgang“ sind. Nach den ersten Spielen wissen wir mehr und können unsere Stärke besser einschätzen. Ziel wird sein, einen guten Mittelfeldplatz zu belegen. Wir sind guter Dinge – die Mädchen sind alle voll motiviert und versäumen kein Training. Leider werden wir jedoch unsere ersten Spiele vermutlich ohne unsere Stammtorhüterin Franziska Wittdorf bestreiten müssen, da diese schon seit längerem an einer Handgelenksentzündung laboriert. Es freut uns aber sehr, dass wir mit Pia Zehentmaier einen tollen Ersatz gefunden haben, die die Sache sehr ernst nimmt und in den Trainings bis dato einen tollen Job gemacht hat. Wir freuen uns alle auf die kommende Saison und hoffen natürlich auch auf die lautstarke Unterstützung von Eltern und Freunden.


B-Jugend schafft BOL-Quali

Nach einer kräfteraubenden C-Jugend Saison mit der Vizemeisterschaft in der Bezirksoberliga musste die Mannschaft, die komplett in die B-Jugend wechselte, in den letzten Wochen sich wieder durch zwei Qualifikationsrunden für die BOL-Saison 09/10 kämpfen. Man wollte ja kommende Saison wieder unbedingt Bezirksoberliga spielen und in der ersten Runde, die in Mainburg gespielt wurde, verpassten die Schützlinge von Trainer Martin Möser die direkte Qualifikation nur um einen einzigen Treffer. Hätte man das Auftaktspiel gegen Manching nicht unglücklich mit 17:18 verloren sondern remis gespielt wären die TSV`ler Gruppensieger gewesen und direkt qualifiziert. So musste man als Gruppenzweiter nochmals zu einem weiteren Quali-Turnier in Freising antreten. In dieser Runde trafen mit dem Gastgeber Freising, Schrobenhausen, Altötting und Mainburg vier Teams aufeinander, von denen sich dann drei endgültig qualifizieren konnten.

Bereits in der ersten Begegnung trafen die Mainburger auf den vermeintlich schwächsten Gegner mit Schrobenhausen und man wusste dass man mit einem Sieg schon so gut wie durch wäre. Aber was dann die mitgereisten Zuschauer und das Trainergespann in den 30 Minuten geboten bekamen, mit dem hätte keiner gerechnet. Schnell gingen die TSV`ler mit 1:0 in Führung, die Abwehr um Kapitän Alex Rieder stand bombensicher und immer wieder wurden die Angriffe des Gegners abgefangen. Nur was dann folgte war schier zum verzweifeln, die Mainburger konnten noch so frei zum Wurf kommen, sei es durch Einzelaktionen, Spielzüge oder Konter, kein Ball fand den Weg ins Tor. Entwender man traf Pfosten oder Latte, man warf einfach daneben oder man schoss den Torwart freistehend an. So stand es nach 10 gespielten Minuten sage und schreibe noch immer erst 1:0, als der Gegner durch einen Strafwurf dann zum Ausgleich kam. Bis zum Pausenpfiff erzielten die TSV`ler nur noch einen Treffer und die Schrobenhauser tatsächlich noch deren 2 so dass beim Stand von 2:3 die Seiten gewechselt wurden. Die zweiten 15 Minuten wurden dann zu einer nervlichen Zerreißprobe, zwar konnte man den Rückstand schnell wettmachen und selbst wieder in Führung gehen, aber es wurden weiterhin die klarsten Chancen versiebt und ,man konnte sich nicht absetzen. Die Nervosität im Angriff wurde immer größer je näher es zum Ende kam, vor allem da die Schrobenhauser ewig lange Angriffe spielten und der Schiedsrichter das Zeitspiel nicht unterband. Der letzte Angriff der Spargelstädter dauerte fast zwei Minuten. In dieser Phase war es Hannes Möser im Mainburger Tor, der mit seinen Paraden den knappen Vorsprung hielt und nachdem er beim Stand von 10:9 den letzten Wurf aus dem Rückraum entschärfte und die Begegnung abgepfiffen wurde, war der Jubel und die Erleichterung in der Mannschaft natürlich groß.

Anschließend hatte das Team nur 15 Minuten Pause und musste dann gegen den Turnierfavoriten Freising antreten. Hier hatten die Hallertauer die Gastgeber die ersten 10 Minuten klar im Griff und zeigten eine wesentlich konzentriertere Leistung im Angriff als im ersten Spiel. Dann folgten aber kurz hintereinander zwei umstrittene Zeitstrafen und drei Siebenmeter und plötzlich sah man sich einem Rückstand hinterherlaufen. Beim Stand von 11:8 für Freising wurden dann die Seiten gewechselt. Im zweiten Abschnitt machte sich dann der Kräfteverschleiss bei einigen Spielern bemerkbar, Alex Rauner, Rainer Schiller und Alex Rieder spielten bereits einen Tag zuvor in Altötting mit der A-Jugend BOL-Quali, und man begegnete dem Gegner speziell in der Abwehr nicht mehr mit der nötigen Konsequenz. Die Folge war, dass sich die Freisinger bis zum Schlusspfiff bis auf 25:19 absetzen konnten.

Beim dritten Spiel gegen Altötting war dann komplett die Luft draußen. Nachdem Schrobenhausen seine beiden Begegnungen gegen Freising und Altötting jeweils verloren hatte, war klar dass die Mainburger auch im nächsten Jahr wieder Bezirksoberliga spielen werden. In dieser letzten Partie konnten sich die TSV`ler scheinbar nicht mehr motivieren und irgendwie hatte man das Gefühl dass sowohl Spieler als auch Trainer auf den Schlusspfiff warten um einen Schlssstrich unter eine lange und erfolgreiche Saison zu setzen. Die Partie endete dann auch sang-und klanglos 19:13 für Altötting.

Als Vorausblick auf die kommende Saison kann man mit Fug und Recht sagen dass mit den Teams aus Waldkraiburg, Pfaffenhofen, Manching, Metten, Freising, Altötting, Schwabhausen und Gaimersheim eine sehr starke Konkurrenz auf die Möserschützlinge zukommt und mit Sicherheit kein Spiel zum Selbstläufer werden wird. Aber wenn die Mannschaft in dieser Zusammensetzung erhalten bleibt und evtl. Bernhard Specht wieder hinzukommt wird sie auch in der kommenden Saison eine gute Rolle spielen.

Aufstellung: Hannes Möser (Tor), Andreas Huber (Tor), Magnus Wybranietz, Alex Rieder, Alex Rauner, Christian Sedlmeier, Christoph Würfl, Axel Trathnigg, Rainer Schiller, Markus Emslander, Markus Krauss, Dennis Bauer, Cornelius Sentjurc

A-Jugend Handballer qualifizieren sich für Bezirksoberliga

Nach dem Ausscheiden aus der 3. Runde der Landesliga-Qualifikation, mussten die Nachwuchshandballer des TSV Mainburg sich am vergangenem Samstag noch einmal in die 2. Runde der Qualifikation für die Bezirksoberliga beweisen. Dabei traf man neben dem Gastgeber vom TV Altötting noch auf des SV Wacker Burghausen und den TSV Schleißheim. Laut Austragungsmodus sollten sich 3 der 4 Mannschaften für die BOL qualifizieren. Also war die Devise eigentlich recht einfach, man musste mindestens zwei der drei Begegnungen für sich entscheiden um sich zu sicher zu qualifizieren. Gleich im ersten Spiel des Turniers trafen die Mainburger auf den Gastgeber vom TV Altötting. Wie nicht anders zu erwarten, war es von Anfang an eine sehr ausgeglichene Begegnung in der sich beide Mannschaften nicht schenkten. Mehr als einen ein Tore Vorsprung konnte sich keine der beiden Mannschaften in den ersten 20 Minuten erarbeiten und so wurden beim Stand von 8:7 aus Sicht des TV Altötting die Seiten gewechselt. Nach dem Seitenwechsel ging es im gleichen Stiel bis zum Stand von 10:10 auch so weiter. Doch dann kamen die Gastgeber das Spiel besser in den Griff, den Mainburgern in dieser Phase einfach zu viele Fehler. Bis auf 13:10 setzte sich Altötting nun ab. Wer nun geglaubt hatte die Partie wäre rund fünf Minuten vor dem Ende bereits entschieden sah sich aber getäuscht. Nun drehten die Mainburger den Spieß um. Endlich wurde in der Abwehr richtig zur Sache gegangen und die eroberten Bälle im Angriff konsequent in Tore umgemünzt. Binnen 4 Spielminuten machten die Mainburger aus einem drei Tore Rückstand eine zwei Tore Führung. Altötting lief die Zeit davon. Sie konnten zwar 20 Sekunden vor Schluss noch einmal um ein Tor verkürzen, aber letztlich ging die erste Begegnung am Ende nicht unverdient mit 16:15 an den TSV Mainburg.

In der zweiten Begegnung traf man nun auf den SV Wacker Burghausen, der ebenfalls in der dritten Runde der Landesliga-Qualifikation das Nachsehen hatte und nun auch in die BOL-Qualifikation einsteigen musste. In diesem Aufeinandertreffen konnte sich der Sieger bereits für die BOL qualifizieren. Der SV Wacker Burghausen legte von Beginn an los wie die Feuerwehr. Bis die Mainburger in Tritt kamen lagen sie bereits mit 0:3 Toren im Rückstand. Erst zum Ende der ersten Hälfte bekamen die Mainburger ihren Gegner besser in den Griff und schafften so kurz vor der Pause noch den 9:10 Anschlusstreffer. Nach dem Seitenwechsel änderte Trainer Paul Sommerer die Taktik. Fabian Kuhns nahm den quirligen Rückraum-Mitte von Wacker Burghausen in eine enge Manndeckung. Dies behagte den Gästen überhaupt nicht. So blieb das Spiel bis zum Stand 17:19 aus Mainburger spannend und ausgeglichen. Doch durch zwei leichte Ballverluste der Mainburger in zwei aufeinander folgenden Angriffen stellten die Burghausener die Zeichen auf Sieg. Letztlich ging die Partie klar mit 18:24 an Burghausen.

Nun trafen die Mainburger ihre letzte Partie auf den TSV Schleißheim. Trainer Paul Sommerer forderte von seiner Mannschaft noch einmal eine konzentrierte und engagierte Leistung. Dementsprechend ging die Truppe in das Spiel. Keinen Augenblick liesen die Mainburger einen Zweifel daran, wer hier als Sieger vom Parkett gehen würde. Mit zum Teil sehenswerten Anspielen, Spielzügen und Trickwürfen wurde der Gegner aus Schleißheim förmlich an die Wand gespielt. Beim Stand von 13:7 für Mainburg wurden die Seiten gewechselt. Nach der fünf minütigen Halbzeitpause fingen die Mainburger dort wieder an wo sie vor der Pause aufgehört hatten. Ausschlaggebend in dieser Partie war die konsequente Deckungsarbeit. Nach einem abgefangenem Ball spielten die Mainburger fast überfallartige Angriffe Richtung gegnerisches Tor. Teilweise tauchte nicht nur ein sondern drei oder vier Spieler alleine vor dem gegnerischem Torwart auf. Der konnte einem direkt Leid tun, wurde er doch des Öfteren von seinen Vorderleuten im Stich gelassen. So bauten die Hallertauer ihen Vorsprung immer weiter aus. Höhepunkt des Spiels war ein verwandelter Siebenmeter des Mainburger Torhüters Patrick Scholz, so dass sich zum Schluss jeder Spieler in die Torschützenliste eintragen konnte. Das Spiel endete mit einem auch in dieser Höhe verdientem 32:17 für die Handballer des TSV Mainburg. Wenn wir mit dieser Einstellung die wir in der letzten Begegnung an den Tag gelegt haben, werden wir in der kommenden Saison sicherlich im oberen Drittel der Tabelle mithalten können. Dann sind auch hoffentlich wieder alle Spieler mit an Bord, fehlten doch auch dieses mal Marian Schön und Sascha Kaspari aufgrund ihrer parallel laufenden Trainerausbildung. Einen sehr guten Einstand feierte Florian Kaspari auf der Rückraumposition Links nach längerer Abstinenz. Er aber auch die beiden Anderen ermöglichen uns noch viel mehr Variabilität in unser Spiel einzubauen. Dies macht uns noch unberechenbarer für den Gegner wurde ein sichtlich zufriedener Trainer Paul Sommerer nach Abschluss des Turniers zitiert. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung ragte dieses mal vor allem Marius May heraus, der sowohl in der Abwehr als auch im Angriff zu überzeugen wusste.

Aufstellung mit Toren:

Patrik Scholz (Tor 1/1), Marius May (19), Fabian Kuhns (15/5), Johannes Ettenhuber (2), Rainer Schiller (4), Alexander Rauner (15), Georg Schöll (3), Alexander Rieder (1), Florian Kaspari (5) und Michael Dropmann (1)