Presse – Senioren

23.04.2012

Aus und vorbei: Mainburg steigt nach einem Jahr wieder aus der Landesliga ab

TSV-Handballer müssen nach 26:32 (13:16)-Pleite beim Mitabsteiger MTV Stadeln zurück in die BOL

Von Ferdinand Mader – Aus und vorbei: Nach nur einem Jahr steigt der TSV Mainburg wieder aus der Handball-Landesliga Nord ab. Die nach zwei Siegen in Folge wieder aufkeimenden Hoffnungen der Hallertauer auf Platz elf, der über Relegationsspiele noch ein “Hintertürl” zum Klassenerhalt offen gelassen hätte, platzten im letzten Saison-Auswärtsspiel am Samstagabend mit einer 26:32 (13:16)-Niederlage beim Vorletzten MTV Stadeln. Da zur gleichen Stunde Mitkonkurrent HG Amberg gegen eine Chamer 1b-Truppe beim 33:23-Heimsieg leichtes Spiel hatte und sich damit den Relegationsrang vorzeitig sicherte, stehen der TV Etwashausen, der MTV Stadeln und der TSV Mainburg als Direktabsteiger fest. Beim Saisonfinale am Samstag in der Mittelschulhalle gegen den TV Münchberg – Spielbeginn ist diesmal bereits um 16 Uhr – geht es für die Mainburger also nur noch darum, sich vor den eigenen Fans mit Anstand aus der zweithöchsten bayerischen Spielklasse zu verabschieden.
“Ich mache meiner Mannschaft keinen Vorwurf. Sie war wohl am Schluss dem enormen Druck, den sie sich selbst aufbaute, nicht mehr gewachsen. Wir haben zu keiner Phase ins Spiel gefunden und nie das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten”, lautete nach der verhängnisvollen Auswärtspleite das nüchterne Fazit von TSV-Trainer Walter Sperrer. Während den Mainburgern einfache Ballverluste wie etwa wegen Zeitüberschreitung bei der Ausführung eines Freiwurfes unterliefen, wirkten die Fürther Vorstädter auch geistig frischer als ihre Gäste und wollten es nach der 21:28-Hinrundenabfuhr trotz minimalster Chancen auf den Ligaverbleib offenbar noch einmal wissen. Die Niederbayern warfen zwar das erste Tor des Spieles, doch dann legten die Mittelfranken – mit freundlicher Unterstützung ihres völlig indisponierten Gastes – los wie die sprichwörtliche Feuerwehr. Vor allem Florian Funke war von den Mainburgern im linken Rückraum nie unter Kontrolle zu bringen und “erschoss” den Aufsteiger mit 15 Toren (davon 7 Strafwürfe) fast im Alleingang. Nach gut 20 Minuten hieß es 13:7 für den MTV, ehe der TSV besser ins Spiel fand uns bis zum Seitenwechsel auf 16:13 verkürzte. Nach dem Wiederbeginn kämpften sich die Mainburger nicht zuletzt dank Torhüter Hannes Möser, der Marek Slouf abgelöst hatte und die gesamte zweite Hälfte im Kasten blieb, über 16:14 und 17:15 bis auf 22:20 heran (43. Minute). Doch in den folgenden zehn Minuten leisteten sich die Sperrer-Schützlinge einen kapitalen Blackout, den Stadeln rigoros nutzte und überwiegend mit Kontern zur vorentscheidenden 28:21-Führung davonzog. Am Ende verhinderte Hannes Möser, dem Coach Sperrer als einzigen Spieler seiner Truppe Normalform bescheinigte, sogar noch eine höhere Niederlage der Gäste, bei denen sich Rene Sperrer in der 58. Minute von den Schiedsrichtern Daniel Langner/Florian Mutter (Dinkelsbühl) noch die rote Karte abholte.
TSV Mainburg (Tore/davon Siebenmeter): Slouf, Hannes Möser; Forster, Englbrecht, Schmargendorf, Würfl, Klaus (3/1), Fellner (2), Sperrer (7/5), May (2), Spenger (3), Stephan (1), Dyk (8).

16.04.2012

Mainburg setzt Aufholjagd Richtung Klassenerhalt fort

TSV-Handballer ringen Helmbrechts mit 25:23 nieder und sind nur noch einen Punkt vom Relegationsplatz weg

Von Ferdinand Mader – Jetzt wird’s dramatisch im Abstiegskampf der Handball-Landesliga Nord: Nach dem hart erkämpften 25:23 (13:13)-Heimsieg des TSV Mainburg gegen den TV Helmbrechts ist das Hoffnungsfünkchen der Hallertauer zu einem richtig kräftigen Funken geworden, denn durch die Amberger Heimpleite gegen Roßtal (22:27) sind die Mainburger zwei Spieltage vor Saisonschluss bis auf einen Punkt an Abstiegs-Relegationsplatz elf herangerückt. Zwar hatte das, was die beiden Kellerkollegen den rund 150 Zuschauern am  Samstag in der Mittelschul-Turnhalle boten, mit Landesliga-Handball nur wenig zu tun. Doch das war den TSV-Verantwortlichen am Ende völlig egal: “Im Abstiegskampf gibt’s keine Schönheitspreise, da zählt nur das Ergebnis. Und das stimmte heute für uns”, stellte am Ende Mainburgs neuer Trainer Walter Sperrer völlig richtig fest. Und beschwor wieder einmal den “Mainburg-Spirit”, den Sperrer schon zu seiner Ingolstädter Spielerzeit fürchten gelernt hatte, nun aber bewundert. In der Tat schienen die Hausherren, bei denen einige Leistungsträger übernervös wirkten und lange “neben den Schuhen standen”, bereits “mausetot”, erlebten aber in der Schlussphase gegen desolate Oberfranken ihre wundersame “Wiederauferstehung”. In der ersten Hälfte gab’s ein “totes Rennen”, bei dem die Führung mehrmals wechselte. Helmbrechts legte in der 26. Minute mit 10:12 vor, musste dann aber ein Mainburger Dreierpack durch Tobias Spenger (2/1) und Jindrich Dyk einstecken, ehe mit der Sirene ein Gäste-Siebenmeter zum 13:13-Halbzeitstand im Tor landete. Nach dem Wiederbeginn wollten es die Hausherren dann mit der Brechstange wissen und agierten im Angriff völlig kopf- und planlos. Besser machten es die “Helmetzer”, die bei einer 22:18-Führung bis zur 49. Minute nichts mehr von der Siegerstraße abzubringen schien. Doch dann sorgte ein Mainburger für die Wende, den das Team aus Oberfranken bestimmt nicht auf der Rechnung hatte: Youngster Hannes Möser löste den indisponierten Marek Slouf im TSV-Tor ab und wurde prompt zum Matchwinner. In den letzten zehn Minuten war der A-Junior von den Gästen nur noch einmal zu bezwingen. Vorne tauchten Jindra Dyk und Co. wie einst Phönix aus der Asche aus der Versenkung auf und drehten das Match. Dyk, Marius May und Rene Sperrer glichen bis zur 56. Minute einen 20:23-Rückstand aus, für den Helmbrechtser Stefan Polzer war nach der dritten Zeitstrafe “Schicht im Schacht” und Dyk traf in Überzahl zur erstmaligen Mainburger Führung im zweiten Durchgang (59. Minute). Der TVH hatte noch zweimal den Ball, verschusselte ihn aber jeweils, sodass Rene Sperrer mit seinem sechsten Tor 20 Sekunden vor Ultimo den ebenso wichtigen wie viel umjubelten “Zweier” für Mainburg endgültig in trockene Tücher wickeln konnte.
TSV Mainburg (Tore/davon Siebenmeter): Slouf, Hannes Möser; Florian Möser (1), Forster, Schmargendorf, Kuhns, Würfl, Klaus (2), Fellner, Sperrer (6/3), May (4), Spenger (4), Stephan (2), Dyk (6).

2.4.2012

Sperrer-Einstand nach Maß – Mainburg darf im Abstiegskampf noch einmal hoffen

Lukas Klaus wirft mit der Schlusssirene das 26:25-Siegtor der TSV-Handballer beim TV Etwashausen

Von Ferdinand Mader – So was nennt man wohl einen gelungenen Einstand: Im ersten Spiel unter der Regie des neuen Trainers Walter Sperrer, dem in dieser Saison bereits dritten Chefanweiser der Hallertauer, gewann der TSV Mainburg am Samstagabend das Kellerduell der Handball-Landesliga Nord beim TV Etwashausen mit 26:25 (14:12) und verkürzte drei Spieltage vor dem Saisonende den Abstand zum Abstiegs-Relegationsplatz elf auf drei Punkte. “Amberg und Stadeln haben das etwas schwerere Restprogramm, während wir noch zweimal zu Hause spielen können”, glaubt TSV-Abteilungsleiter Paul Sommerer, der das Traineramt letzte Woche an den eigentlich erst für die neue Spielzeit engagierten Sperrer übergeben hatte, nach wie vor an das “Mainburger Handballwunder”. Derweil freute sich sein Nachfolger auf der Trainerbank über den “vorbildlichen Charakter der Mannschaft, die auch in kritischen Situationen nie aufgesteckt hat.” Die Zuschauer in der Kitzinger Sickergrundhalle sahen Abstiegskampf pur, bei dem beide Kontrahenten mit Leidenschaft um ihre wohl letzte Chancen im Rennen um den Klassenerhalt kämpften. Die Hallertauer legten einen Blitzstart hin (7:3-Führung in der zehnten Minute), verloren dann aber den Faden und mussten den Ausgleich des TV Etwashausen hinnehmen. Fortan stand die Partie immer auf des Messers Schneide. Mainburg legte wieder vier Tore vor (14:10) und führte zur Halbzeit mit 14:12. Doch der Pausentee schien der Sperrer-Truppe dann nicht sonderlich bekommen zu sein. Jedenfalls verpennten die Niederbayern den Wiederbeginn völlig. Mit einem Viererpack drehten die Mainfranken den Rückstand binnen fünf Minuten in eine 16:14-Führung um und bauten diese bis zur 40, Minute sogar auf 19:15 aus. “In einer Auszeit habe ich der Mannschaft dann gesagt, nicht den Kopf zu verlieren und Ruhe zu bewahren”, schilderte Coach Sperrer, der auf seinen gesundheitlich angeschlagenen Sohn Rene verzichten musste. Und prompt fanden die Mainburger wieder zurück ins Spiel und verkürzten zum 19:18. Die Schlussphase war dann nichts für schwache Nerven. Etwashausen schien bei einer 22:19-Führung das bessere Ende für sich zu haben, doch die Hopfenstädter kämpften auf ihre altbekannte Art und egalisierten in der 56. Minute zum 24:24. Wenig später legten die Gastgeber wieder einen Treffer vor, doch das 25:24 sollte zugleich das letzte TVE-Tor gewesen sein. Kreisläufer Sebastian Forster lochte zum 25:25 ein (60.), stibitzte beim folgenden Etwashäuser Angriff den Gastgebern das Spielgerät und konnte beim anschließenden Konter nur auf Kosten eines Strafwurfes gestoppt werden. TSV-Routinier Lukas Klaus zeigte am Siebenmeterstrich Nerven wie Drahtseile und verwandelte praktisch mit der Schlusssirene zum Mainburger Siegtreffer.

TSV Mainburg (Tore/davon Siebenmeter): Slouf, Hannes Möser; Forster (3), Englbrecht, Schmargendorf (2), Kuhns, Klaus (5/4), Fellner (2), May (1), Spenger (3), Stephan (4), Dyk (6).

26.03.2012

TSV Mainburg II   -   TSV Gaimersheim   26:25

Zum letzten Saisonspiel gab der bereits feststehende Meister aus Gaimersheim seine Visitenkarte in Mainburg ab und das Spiel war wahrlich nichts für schwache Nerven, von der ersten bis zur letzten Minute. Die TSV Jungs und vor allen Alexander Rieder und Fabian Kuhns gaben sofort Vollgas und hinten stand „Hexer“ Thomas Thalmeier und gab den nötigen Rückhalt. Die Gäste begannen druckvoll mit schnellen Spiel, aber die Abwehr stand ihren Mann und es gab fast kein Durchkommen. So war ein Zwischenergebnis nach 10 Minuten Spielzeit nur ein 3:3, aber durch die TSV-Jungs wurden zu diesem Zeitpunkt viel zu viel Chancen leichtfertig vergeben. Nun begannen die stärksten 20 Minuten des TSV und beim 10:5 hatte man einen passablen Vorsprung. Bis zum Halbzeitpfiff konnte man den 5-Tore-Vorsprung halten und man ging mit einem 15:10 in die Kabine. Alexander Rieder traf aus dem Rückraum nach Belieben und Florian Möser versenkte von der Linksaussenposition seine Bälle im Gaimersheimer Tor. Mit seinen Einzelaktionen war Marian Schön vorne gefährlich, aber in der Defensive erwischte Marian einen rabenschwarzen Tag. In der Pause mahnte Trainer Buchcik an, angesichts des doch beruhigenden Torepolsters nicht nachzulassen und dass die Gegner in Spielhälfte Zwei sofort Vollgas geben und alles auf eine Karte setzen werden. Nach dem Wiederanpfiff baute man den Vorsprung sogar auf 17:10 aus und wähnte die Felle schon im Trockenen, aber Gaimersheim ließ seine Angriffsmaschinerie nun auf Hochtouren laufen. Jetzt schlichen sich Abspielfehler im Angriff ein, es wurde Vorne überhaupt zu überhastet gespielt und nach Hinten ging man zu langsam zurück. Der Vorsprung schmolz bis auf 18:17 zusammen, aber nun hielt man dagegen und baute den Vorsprung wieder auf 21:17 aus. Zwischen der 44. und der 48. Minute kassierte man sage und schreibe 4 Zeitstrafen und 2 komplette Minuten war man nur zu Viert auf dem Platz. Plötzlich stand es 21:21, Mainburg legte immer ein Tor vor, Gaimersheim glich aus, das Spiel war nun an Dramatik nicht mehr zu überbieten. In dieser Phase hielten Fabian Kuhns und Alexander Rieder den TSV mit ihren Treffern immer wieder im Spiel Bei einem erneuten Siebenmeter für Gaimersheim wechselte Trainer Buchcik nur für diesen Patrick Scholz ein und der hielt unter dem Jubel der zahlreichen Zuschauer. Beim 24:24 stockte manchen der Atem als ein Steilangriff auf das Mainburger Tor zu rollte, aber Tom hielt den Ball, im Gegenzug wurde Marian Schön rüde gefoult und die Verantwortung nahm Fabian Kuhns in die Hand, 25:24, bei einer Restspielzeit von 1:10 Minuten. Sofort im Gegenzug setzten die Gäste alles auf eine Karte und glichen zum 25:25 aus. Jetzt wurden wieder Erinnerungen an das letzte Spiel der vergangenen Saison gegen Schleissheim wach, wo man 12 Sekunden vor Schluss den gegnerischen Siegtreffer hinnehmen musste. 40 Sekunden standen noch bis Spielende auf der Uhr, aber Alexander Rieder wurde 17 Sekunden vor der Schlusssirene nur auf Kosten eines Siebenmeters gestoppt. Nun übernahm Christoph Würfl die Verantwortung, die Spannung war nicht mehr zu überbieten, Anpfiff, Christoph täuschte ein Mal an und hämmerte dann den Ball sicher ins Tor der Gaimersheimer. Nun wollten die Gäste mit einer schnellen Mitte noch den Ausgleich erzielen, aber der Ball wurde überhastet in den Mittelkreis gespielt und rollte gemächlich den Gästen davon, so vergingen die letzten 12 Sekunden in einem äusserst packenden und dramatischen Spiel, dieses Mal mit einem glücklichen Ausgang für den TSV. Trotz der super Rückrunde mit nur einer Niederlage, stand am Ende wieder nur Platz 4 im Gesamtklassement zu Buche, mit dem man aber durchaus zufrieden sein kann, wären da nicht die unnötigen Ausrutscher in der Hinrunde gewesen.

 Aufstellung/Tore:

Thomas Thalmeier, Patrick Scholz (TW), Daniel Rank, Marian Schön (4), Karl Dotzauer, Maximilian Angerpointner, Alexander Homann, Axel Trathnigg, Andreas Graßl (2), Christoph Würfl (3/2), Florian Möser (4), Alexander Rieder (7), Fabian Kuhns (6/2), Johannes Ettenhuber

26.03.2012

Magen-Darm-Virus legt TSV-Handballer flach:

Mainburg mit 1b-Team in Cham chancenlos

Von Ferdinand Mader – Neben dem Abstiegsgespenst grassiert nun auch noch ein Magen-Darm-Virus bei den Landesliga-Handballern des TSV Mainburg: Ohne sechs erkrankte und zwei verletzte Stammspieler konnten die Hallertauer im “Vier-Punkte-Match” beim ASV Cham nur eine durch A-Jugendliche und Spielern der Reserve ergänzte 1b-Mannschaft aufbieten und waren demzufolge bei ihrer 21:28 (8:15)-Niederlage chancenlos.  Ein Mainburger Antrag auf Spielverlegung wurde seitens des Verbandes zwar zugestimmt, doch der Chamer Trainer Mario Sack stellte sich quer. Entsprechend angefressen war nach der Partie TSV-Abteilungschef und Interimscoach Paul Sommerer: “Die Einstellung von Cham hatte mit sportlicher Fairness nichts zu tun. Aber man sieht sich im Leben immer zweimal und wenn der ASV jemals mit einem ähnlichen Gesuch an uns herantreten sollte, schalten wir halt auch auf stur.” Erst recht in den Keller sank Sommerers Stimmung, als er von der TGL-Niederlage in Amberg erfuhr. Durch die ist Mainburg jetzt vier Spieltage vor Saisonschluss fünf Punkte von Abstiegs-Relegationsplatz elf entfernt. Vorwürfe wollte der Mainburger Spartenleiter seiner Verlegenheitsmannschaft keine machen, ganz im Gegenteil: “Respekt, sie hat sich tapfer geschlagen und vor allem Fabian Kuhns lieferte auf der Rückraum-Mitteposition eine Klassepartie ab”, lobte Paul Sommerer. Bis zum 3:3 (fünfte Minute) gastalteten die Gäste das Spiel offen, doch dann kam’s knüppdeldick für die gebeutelten Hopfenstädter: Bereits in der sechsten Minute handelte sich TSV-Abwehrhüne Lukas Klaus nach einem harmlosen Block vom Münchner Schiedsrichtergespann “Rot” ein. In der 20. Minute musste Stammkeeper Marek Slouf mit einem Muskelfaserriss raus. Trotz Manndeckung für ASV-Torjäger Petr Tahovsky (insgesamt 7/3 Treffer) und später auch für Lubos Knakal (5) ließen sich die “Waldler” nun nicht mehr aufhalten und zogen, angeführt von ihrem besten Werfer Sebastian Geißler (9 Tore), über 10:3 (15.) und 11:5 bis zur Pause auf 15:8 davon. Im zweiten Durchgang ging’s für die Gäste nur noch um Schadensbegrenzung, die bei Zwischenständen wie 16:12 und 20:16 (45.) zu gelingen schien. Doch am Ende hatte eine besser besetzte Mainburger Bezirksklassentruppe beim nun um drei Plätze noch oben gekletterten Landesligasiebten glatt mit 21:28 das Nachsehen.
TSV Mainburg (Tore/davon Siebenmeter): Slouf, Hannes Möser; Florian Möser (4), Forster (4), Schmargendorf (4), Kuhns (5), Würfl, Graßl, Ettenhuber, Klaus, Rieder, Dyk (4/1)

12.03.2012

Mainburgs Angriff kommt viel zu spät auf Touren

TSV-Handballer ziehen gegen Partenstein mit 19:21 (8:14) den Kürzeren

Von Ferdinand Mader – Die “Miniserie” des Handball-Landesligisten TSV Mainburg ist nach zwei Siegen am Stück auch schon wieder gerissen: Der Tabellenvorletzte bezog am Samstag vor rund 200 Zuschauern gegen den Rangsechsten TSV Partenstein eine 19:21 (8:14)-Heimniederlage. Damit beträgt der Abstand des Aufsteigers auf den ersten Nichtabstiegsplatz nunmehr acht Punkte und die dürften fünf Spieltage vor Saisonende wohl nicht mehr wett zu machen sein. TSV-Handballchef und Interimscoach Paul Sommerer war nach dem Spiel richtig sauer auf seine “Abteilung Attacke” und grollte: “Was unser Angriff heute in der ersten Halbzeit abgeliefert hat, war eine Zumutung für unsere treuen Fans.” Recht hatte er, denn bis zur 20. Minute brachten die Hausherren gerade mal vier Törchen zuwege, wobei sich Goalgetter Rene Sperrer diesmal als Totalausfall erwies. Die Gäste aus dem Spessart nahmen nach Mainburger Fehlpässen und vergebenen Einwurfchancen en masse die Einladung zum Torewerfen dankbar an und zogen unaufhaltsam mit 4:13 davon. Erst gegen Ende von Halbzeit Nummer eins fingen sich die Gastgeber etwas und verkürzten zum 8:14. Was für die Mainburger tatsächlich möglich gewesen wäre, zeigte dann die Schlussphase des Spieles. Die “langen Kerls” der Partensteiner wollten ab der 45. Minute ihren komfortablen 18:11-Vorsprung nur noch verwalten und scheiterten bei einigen Gegenstößen am Mainburger Yopungster Hannes Möser. Der A-Jugendkeeper war kurz vor der Pause für den entnervten Marek Slouf ins Tore gekommen, hielt gleich serienweise freie Würfe und wurde so zum besten Akteur seines Teams. Auch Mainburgs Offensive zeigte nun endlich Biss und knackte den Abwehrriegel der “Spessart Gladiators” immer wieder von der linken Außenbahn und von der Kreismitte. Franz Fellner und Sebastian Forster trafen hier wie am Fließband und plötzlich waren die Hopfenstädter in der 57. Minute bis auf 18:20 heran gekommen.  Erst der ungarische Ausnahmekönner Gabor Farkas beendete dann mit seinem Tor zum 18:21 die Partensteiner Ladehemmung. Mainburg kämpfte zwar in den restlichen knapp zwei Minuten gewohnt leidenschaftlich und schaltete auf eine offene “Manndeckung” um. Doch es reichte nur noch zum 19:21-Anschlusstreffer durch einen verwandelten Siebenmeter von “Basti” Forster.
TSV Mainburg (Tore/davon Siebenmeter): Slouf, Hannes Möser; Florian Möser, Forster (5/2), Englbrecht, Schmargendorf, Dominik Thoma, Klaus. Fellner (5), Sperrer, May (2), Spenger (2), Stephan (2), Dyk (3)

07.03.2012

Mainburger bannen den “Auswärtsfluch”

Handball-Landesligist gibt “Schlusslicht” mit 26:24 (12:15)-Sieg beim HSV Main-Tauber ab

Von Ferdinand Mader – Na also, es geht doch: Nach neun Nullrunden in fremder Halle holten die Handballer des TSV Mainburg am Samstagabend mit 26:24 (12:15) beim HSV Main-Tauber ihren ersten Auswärtssieg seit dem Aufstieg und gaben nach Monaten am Tabellenende das “Schlusslicht” der Landesliga Nord endlich ab. Um das Hoffnungsfünkchen auf den Klassenerhalt weiter glimmen zu lassen, wollen die Mainburger am kommenden Samstag (17 Uhr) im Heimspiel gegen Partenstein den dritten Streich folgen lassen und den derzeitigen Sieben-Punkte-Rückstand aufs rettende Ufer weiter verkürzen.
TSV-Abteilungsleiter und Interimstrainer Paul Sommerer war nach dem Bann des “Auswärtsfluchs” total happy: “Riesenkompliment an die Mannschaft, die das Spiel in der zweiten Halbzeit gedreht  und sich für die 26:31-Hinspielniederlage revanchiert hat. Ein überragender Torwart Marek Slouf und ein Kreisläufer Marius May in Topform legten den Grundstein dafür.”  Im ersten Akt kamen die Gäste zwar gut aus den Startlöchern (3:1-Führung), doch dann riss bei Mainburg der Faden. Die Hausherren wandelten bis zur 17. Minute den 3:4-Rückstand in eine 8:7-Führung um und setzten sich wenig später mit 12:7 ab. Über 12:9 verkürzten die Hallertauer bis zur Pause (15:12) wenigstens wieder auf drei Tore. Und kamen nach dem Wiederbeginn wie umgewandelt aus der Kabine. Mainburg machte in der Abwehr dicht und glich binnen fünf Minuten zum 15:15 aus. Dann erhöhten die Wertheimer Gastgeber wieder die Schlagzahl und führten mit 19:16. In der Folge knöpften sich abwechselnd Tobias Spenger und Daniel Englbrecht den HSV-Spielmacher Konrad Michel (sechs Tore, davon ein Strafwurf) mit einer kurzen Deckung vor, die der Mainburger Scharfschütze Rene Sperrer schon zuvor “genossen” hatte. Dafür gab’s umso mehr Platz am Kreis, den der glänzend aufgelegte Marius May weidlich nutzte. Mit einem Doppelschlag egalisierten die Niederbayern den 18:20-Rückstand und dann war es “Jindra” Dyk, der den TSV zehn Minuten vor der Sirene erstmals in der zweiten Hälfte in Führung warf (21:20). In der 55. Minute lag das Gästeteam dann mit 25:23 vorne. Main-Tauber biss sich in der Schlussphase am Keeper Marek Slouf die Zähne aus: “Der hat gehalten wie ein Tier”, schwärmte Coach Sommerer vom Tschechen. Slouf ließ in den restlichen sechs Minuten nur noch einen Treffer zu und sicherte damit den letztlich verdienten, ersten Mainburger Auswärtssieg in der Landesliga.
TSV Mainburg (Tore/davon Siebenmeter): Slouf, Hannes Möser; Englbrecht (1), May (4), Forster (2), Dyk (5), Klaus (3/1), Sperrer (3), Spenger (3), Stephan, Fellner (5), Dominik Thoma.

06.03.2012

TSV Mainburg II   -   DJK Rohrbach   27:15

Am vergangenen Samstagnachmittag entstand ein Spiel mit zwei Gesichtern, waren dagegen Tore in der ersten Halbzeit Mangelware, fielen diese in Spielabschnitt zwei umso leichter. Erwartungsgemäß ging man schnell 4:1 in Führung, aber was an Hochkarätern vergeben wurde, passte schon nicht mehr auf eine Kuhhaut, keiner der Spieler sei dabei ausgenommen. Wieder ein Mal war es der Abschluss, aber die Abwehr stand und ließ nur 6 Treffer der Rohrbacher in Spielhälfte Eins zu, dagegen standen aber bis zur Pause nur 10 Tore des TSV Mainburg. Man muss aber klar sagen, dass das Spiel der TSV-Akteure äusserst überlegen geführt wurde, was ja die Anzahl der Chancen wiederspiegelte. Herausragend bei der Trefferausbeute war während des gesamten Spiels Marian Schön mit 12 Toren. Wiederholt war Marian im Angriff und beim Spiel Eins-gegen-Eins seinen Gegnern haushoch überlegen und schloss seine Aktionen erfolgreich ab, hatte aber auch unnötige Fehlwürfe. Hinten standen ruhig und abgeklärt die sich abwechselnden Torhüter Patrick Scholz und Thomas Thalmeier, die absolut nichts anbrennen ließen und mit ihren Paraden den Angreifern aus Rohrbach mehrmals den Zahn zogen. Auf Beide war, wie schon während der gesamten Saison absoluter Verlass. Zentrum der Abwehr war Fabian Kuhns, der zusammen mit Johannes Ettenhuber und Christoph Würfl die Angriffsbemühungen der Rohrbacher  fast immer im Keim erstickte. In der zweiten Halbzeit ging es zunächst bis zum 14:9 etwas zäh, aber dann fielen die Tore am laufenden Band und beim 21:11 führte man erstmals mit 10 Toren. Die Gäste waren hiermit äusserst gut bedient, denn es hätte gut und gerne 30 + X:11 stehen können. Die Angriffsmaschinerie rollte ein ums andere Mal auf das Tor des gut haltenden Rohrbacher Schlussmanns zu, der aber im laufenden Spiel immer öfter hinter sich greifen musste. Die TSV-Jungs erzielten nun die Tore bis zum 27:15 Endstand nach Belieben und zu Buche stand schließlich ein ungefährdeter Heimsieg mit 12 Toren Differenz. Nächsten Samstag vor dem Starkbierfest geht es dann zum Schlusslicht nach Erding, wo zwei Punkte für die Jungs von Trainer Buchcik fest eingeplant sind. In der Rückrunde gab es ausser bei der unglücklichen Niederlage in Dachau nur Erfolge für den TSV.

Aufstellung/Tore:

Thomas Thalmeier (TW), Patrick Scholz (TW), Fabian Kuhns (2/1), Andreas Graßl ( 2), Martin Schöll, Stefan Schöll (1), Marain Schön (12), Karl Dotzauer (1), Max Angerpointner (1), Johannes Ettenhuber (3), Christoph Würfl (3), Alexander Rieder (1), Alexander Homann, Axel Trathnigg (1)

28.02.2012

TSV Neufahrn  -  TSV Mainburg II   25:33

 Relativ einfacher Auswärtssieg

Die Gastgeber führten in dieser Partie nur zwei Mal 1:0 und 2:1, danach lief alles ziemlich glatt bis zum 4:10, dabei war man aber, wie im gesamten Spiel, viel zu großzügig mit der Verwertung der 100prozentigen Torchancen. Der sicher leitende Schiedsrichter Rudolf Wackerbauer, der über die gesamte Spielzeit überhaupt keine Probleme mit beiden Mannschaften hatte meinte zur Halbzeit zu Trainer Buchcik, wenn nur noch die Hälfte der vergebenen Hochkaräter den Weg ins Tor gefunden hätte, wäre der Spielstand anstatt 9:16, wohl für den TSV Mainburg jenseits der dreißiger Marke gestanden. Diese Überlegenheit spricht eigentlich für das gute Spiel des TSV, der den Gegner immer kontrollierte. Aber irgendwie passt man sich der Spielweise des Gegners auch etwas an und gibt nicht immer die eigentlichen 100 Prozent. Neufahrn wurde auch immer durch das druckvolle agieren der Abwehr zu Abspielfehlern gezwungen, was zu der kuriosesten Szene im Spiel führte. Marian Schön verwarf einen Ball im Angriff, der Neufahrner Torwart bediente seinen steil gehenden Mitspieler mit einem etwas zu hohen Ball über das gesamte Spielfeld, während sich Marian Schön aufrappelte und zurücklief. Der Neufahrner Spieler sprang hoch, konnte den Ball mit Müh und Not fangen, wollte aber sogleich abspielen, drehte sich dabei in der Luft und warf den Ball, allerdings genau in die andere Richtung, Marian der mutterseelenallein stand,  fing den Ball mittig in der Nähe des gestrichelten Kreises und bedankte sich für diesen wunderbaren Steilpass des Gegners mit seinem nächsten Tor. Im gesamten Spiel war der erfolgreichste Werfer mit 9 Toren Marian Schön stets bei den Eins zu Eins Situationen gefährlich und düpierte seine Gegenspieler ein ums andere Mal. Nach der Pause spielte man munter weiter, vernachlässigte aber sehr zum Leidwesen unseres Torwarts Scholz etwas die Abwehr, man machte es den Neufahrnern nun etwas zu leicht ihre Treffer zu erzielen. Der komfortable Vorsprung betrug immer sechs, sieben oder acht Tore, nur beim 22:27 kam Neufahrn auf 5 Tore heran. Torgaranten waren zudem Andreas Graßl mit 6 Treffern und Mr. „100Prozent“ Jonny Ettenhuber mit 7 erzielten Toren, wie gesagt Jonny hatte überhaupt keinen Fehlwurf und krönte damit seine tadellose Leistung, die er sowohl im Angriff als auch in der Abwehr brachte. Gegen den TSV wurde überhaupt nur eine einzige 2-Minuten-Zeitstrafe ausgesprochen, die Daniel Rank kassierte, der aber im übrigen diszipliniert spielte und 4 Treffer zum Sieg des TSV Mainburg beitrug. 25:33 lautete dann der Endstand in einem fairen, aber einseitigen Spiel. Vom dritten Tabellenplatz ist man nun nur noch einen Punkt entfernt und auch Platz zwei ist wieder in greifbare Nähe gerückt. Lösbar müssten die nächsten beiden Spiele, erst zuhause am kommenden Samstag gegen Rohrbach und dann eine Woche später beim Tabellenletzten in Erding sein, bevor dann zum Showdown der bisher ungeschlagene Tabellenführer Gaimersheim seine Visitenkarte in Mainburg abgibt.

 Aufstellung/Tore:

Patrick Scholz (TW), Andreas Graßl (6), Fabian Kuhns (4/2), Reinhard Buchcik, Christoph Würfl (1), Karl Dotzauer (1/1), Alexander Homann (1), Marian Schön (9), Daniel Rank (4), Johannes Ettenhuber (7)

27.02.2012

Mainburg lässt guten Vorsätzen Taten folgen

TSV-Handballer revanchieren sich mit 28:27-Heimsieg gegen Lauf/Heroldsberg für Hinspielklatsche

Von Ferdinand Mader – Versprechen gehalten: “Wir schenken die Saison nicht ab, sondern wollen jedes Spiel gewinnen”, hatte Paul Sommerer, Handball-Abteilungsleiter und Interimscoach des TSV Mainburg, vor dem Landesliga-Heimmatch gegen die HSG Lauf/Heroldsberg angekündigt. Seine Schützlinge ließen den guten Vorsätzen prompt Taten folgen und revanchierten sich am Tabellenvierten mit einem 28:27 (11:14)-Erfolg für die 18:36-Hinspielklatsche. “Endlich wurde die Mannschaft einmal für ihre tolle Moral belohnt und hat sich auch in kritischen Situationen ins Spiel zurück gekämpft”, war Sommerer am Ende stolz auf seine Truppe. Auch wenn für den Tabellenletzten der Sieg im Anstiegsrennen wohl zu spät kommt – fürs  Mainburger Selbstbewusstsein ist er umso wichtiger.  Genauso wie die Tatsache, dass sich der beinahe schon an sich selbst zweifelnde Jindrich Dyk mit sieben Toren aus seinem Formtief ballerte. Die Hallertauer begannen das Match hoch konzentriert und waren mit den Mittelfranken mehr als auf Augenhöhe. Über 3:3 und 6:4 zogen sie bis auf 9:6 davon (17. Minute), ehe sich der TSV wieder seinen fast schon obligatorischen, zehnminütigen Blackout vor der Pause nahm: Tobias Spenger und Franz Fellner kassierten Zeitstrafen, und binnen neun Minuten wandelte Lauf/Heroldsberg den Rückstand in eine 11:10-Führung um, die bis zum Seitenwechsel sogar auf drei Tore anwuchs (14:11). Nach dem Wiederanpfiff der gut leitenden Schiedsrichter Michael und Matthias Pernet (TV Roßtal/TSV Rödental) kam’s noch dicker für die Hopfenstädter, denn Tim Kraft und Dennis Handrick sattelten für die Gäste drauf zum 11:16 (33.). Doch dann ging ein Rück durchs Mainburger Team und keine fünf Minuten später stand’s nach Toren von Tobias Spenger, Andreas Stephan und Lukas Klaus nur noch 15:16 für die Gäste. Letztere setzten sich in der Folge zwar wieder mit drei Treffern ab (20:23/49.), hatten aber wohl nicht mit dem Mainburger Kampfgeist gerechnet: Dyk und Co. zeigten Biss, hebelten immer wieder die 3-2-1-Deckung der HSG aus und kippten so das Spiel: Fünf TSV-Tore am Stück bedeuteten die 25:23-Führung (55.). Die Schlussminuten waren dann an Spannung kaum mehr zu überbieten. Lauf/Heroldsberg glich 65 Sekunden vor Ultimo durch Felix Ehler wieder aus (27:27),  doch Mainburg hatte den Ball und stimmte sich mit einer Auszeit auf seinen womöglich letzten Angriff ein. Und tatsächlich gelang es der Sommerer-Truppe danach, genau zum richtigen Zeitpunkt zum entscheidenden Schlag auszuholen. Vier Sekunden vor dem Ende scheiterte Jindrick Dyk zunächst mit seinem Wurfversuch, doch Tobias Spenger schnappte sich den Abpraller und traf fast aus dem “Nullwinkel” zum 28:27.
TSV Mainburg (Tore/davon Siebenmeter): Slouf, Hannes Möser; Florian Möser, Forster (1), Englbrecht (1), Schmargendorf, Klaus (2), Fellner (1), Sperrer (7/1), May (2), Spenger (3), Stephan (3), Dyk (7/1).

07.02.2012

Das war’s dann wohl für den TSV Mainburg

Tabellen-Schlusslicht vergeigt Vier-Punkte-Match gegen Amberg mit 19:24 (9:10)

Von Ferdinand Mader – Das wa’s dann wohl für den TSV Mainburg in der Handball-Landesliga Nord: Der Tabellenletzte vergeigte das “Vier-Punkte-Match” gegen den Rangelften HG SGS/TV Amberg am Samstag mit 19:24 (9:10). “Jetzt kann uns nur noch ein Handball-Wunder retten. Was wir heute zeigten, war für die Landesliga einfach zu wenig”, räumte nach dem Spiel ein maßlos enttäuschter Mainburger Abteilungsleiter und Interimscoach Paul Sommerer ein. In einem überaus hektischen Kampfspiel, bei dem die schwachen Schiedsrichter Alexander Barth (TSV Forstenried) und Thomas McKie (TSV Unterhaching) am Schluss völlig den Überblick verloren, ging der Gästesieg in Ordnung. Die Oberpfälzer stellten das ausgeglichenere Team, während bei den Gastgebern, die nach drei Heimsiegen in Folge erstmals wieder zu Hause verloren, starke Vorstellungen von Torwart Marek Slouf, Rene Sperrer und Basti Forster nicht reichten. Dabei lief es lange Zeit ganz nach dem Geschmack der Hallertauer, die nach ausgeglichenem Beginn (3:3) bis zur 22. Minute über 8:5 auf 9:6 davon zogen. Noch vor der Pause dann der Bruch im Mainburger Spiel: Markus Ernstberger schied verletzt aus und damit gab’s noch weniger Alternativen im ohnehin schon stark dezimierten TSV-Team. Anfängerhafte Ballverluste der Hausherren brachten die von einer stimmkräftigen Fankolonie, die für Heimspiel-Atmosphäre sorgte, begleiteten Gäste zurück ins Match. Amberg drehte zur Pausensirene durch einem 4:0-Lauf den Spieß um und führte mit 10:9. Nach dem Wiederbeginn erzwangen die Hopfenstädter dann wieder den Ausgleich und legten nun immer mit einem Tor vor. In einem Kampf auf Beigen oder Brechen sah der Amberger Christian Strasser für eine “Notbremse” an Basti Forster “Rot” (47. Minute). Doch die hypernervösen Mainburger verstanden es nicht, daraus Kaital zu schlagen, sondern verloren nun gänzlich ihre Linie. Als Marek Slouf bei einem Gegentor zurecht “Übertreten” reklamierte, handelte er sich von den Schiris eine Zweiminutenstrafe ein und bekam die nächste gleich draufgepackt, als er zu früh ins Tor zurückkehrte. Zuvor hatte auch der Mainburger Florian Möser als Feldspieler im Tor eine Zeitstrafe kassiert und war von Dominik Thoma, einem weiteren Feldspieler, abgelöst worden. Die Oberpfälzer nutzten das allgemeine Tohuwabohu auf dem Parkett. Während Mainburg in den letzten sieben Minuten ohne Treffer blieb, schnürten für Amberg Jörg Schloder (4/2) und Tobias Hirsch mit ihren Toren vom 19:19 zum 19:24-Endstand den “Sack” zu.
TSV Mainburg (Tore/davon Siebenmeter): Slouf; Florian Möser, Forster (7), Englbrecht (1), Schmargendorf (1), Dominik Thoma, Klaus, Sperrer (9/1), Stephan (1), Dyk, Ernstberger.

05.02.2012

SC Eching   -   TSV Mainburg II   28:28

Ersatzgeschwächt ging es zum Tabellenzweiten nach Eching, aber am Ende war das Resümee von der Mannschaft und Trainer Buchcik, dass Eching einen Punkt verloren und der TSV einen Punkt gewonnen hatte. Höchstes Lob zollte dabei der Trainer seiner Mannschaft, die nie aufgab und aufopferungsvoll kämpfte. Kompensieren musste man die Ausfälle von Alexander Rieder, Thomas Thalmeier, Florian Möser hatte einen Einsatz in der Ersten und Alexander Homann befand sich im Urlaub. Nach 5 Minuten Spielzeit verletzte sich noch Torhüter Patrick Scholz an der Ferse und musste den Rest des Spiels zusehen, in die Bresche sprang Stefan Dickert, der seine Sache allerdings sehr gut machte. Während des gesamten Spiels führte der SC Eching immer mit einem, zwei oder drei Toren, der TSV kämpfte sich immer wieder heran, mal auf ein Tor oder ein Unentschieden. Dabei sei die sehr gute Abwehrarbeit in den Reihen des TSV erwähnt, die ein Garant zu dem Auswärtspunkt war. Mitte der ersten Spielhälfte, nach der 10:7 Führung sah es so aus, als ob sich Eching absetzen könne. Aber der TSV hielt dagegen, mit einem hervorragenden Andreas Graßl (8 Treffer), der aus dem Kollektiv der Mannschaft herausragte. Bis zum Halbzeitpfiff durch das sicher leitende Schiedsrichtergespann Loy/Demmelhuber aus Altötting kämpfte man sich wieder auf 14:13 heran. Dabei sei erwähnt, dass es in der ersten Spielhälfte beiderseits keine einzige Zwei-Minuten-Zeitstrafe gab. In der zweiten Halbzeit bot sich den Zuschauern das selbe Bild, der SC Eching legte vor, der TSV zog nach oder glich aus. In der 36. Spielminute bekam Daniel Rank eine 2 + 2 Minuten Zeitstrafe, für ein Foulspiel mit einem unqualifizierten Kommentar zu den Schiedsrichtern und nun bot sich für Eching die Möglichkeit beim 19:17, die Führung weiter auszubauen, aber die TSV-Jungs kassierten in der vierminütigen Unterzahl nur einen Treffer, warfen aber zwei Tore. In dieser Phase zeigte Marian Schön bei Eins gegen Eins Situationen seine Stärke und wurde er am erfolgreichen Abschluss gehindert, gab es Siebenmeter für Mainburg. Christoph Würfl war in der zweiten Halbzeit ebenfalls ein Dreh und Angelpunkt im Angriff und erfolgreich im Abschluss. Fabian Kuhns kämpfte und spielte ohne Zeitstrafe diszipliniert die Mittelachse. Nur einmal konnten die Gastgeber mit 25:22 in Führung gehen,  aber der Gleichstand wurde wieder beim 26:26 und 27:27 erzielt. Bei einer Restspielzeit von 1:37 legte Eching mit 28:27 vor, aber Andreas Graßl konnte im direkten Gegenzug zum 28:28 ausgleichen. Nun war der Sportclub wieder an der Reihe, schloss aber überhastet ab und 31 Sekunden vor Spielende nahm Trainer Buchcik die Auszeit. Man spielte die halbe Minute herunter und 3 Sekunden vor dem Abpfiff warf Andreas Graßl von der rechten Aussenposition, aber der Ball wurde mit viel Glück vom Echinger Torwart knapp am linken Pfosten vorbeigelenkt. So blieb es bei einem glücklichen Unentschieden für Eching, mit dem allerdings die TSV-Jungs sehr zufrieden waren. Nun folgt eine dreiwöchige Spielpause, wo man sich noch für die Restaufgaben regenerieren kann.

 Aufstellung/Tore:

Patrick Scholz (TW), Stefan Dickert (TW), Johannes Ettenhuber (2), Christoph Würfl (5), Axel Trathnigg (1), Daniel Rank (2), Fabian Kuhns (4/2), Andreas Graßl (8), Marian Schön (5), Max Angerpointner (1)

29.01.2012

Mainburg bleibt auswärts Punktelieferant

TSV-Handballer beziehen in Roßtal eine 22:33 (10:20)-Klatsche

Von Ferdinand Mader – “Außer Spesen nichts gewesen”, hieß für den TSV Mainburg wieder einmal das Fazit einer Reise zu einem Handball-Landesligaspiel. Am Samstagabend war der Aufsteiger für den TV Roßtal ein willkommener Gast und lieferte mit 22:33 (10:20) brav beide Zähler ab. Das Liga-”Schlusslicht” leuchtet damit wie gehabt in Mainburg.
“Mit nur zwei Torschützen  kann man halt kein Landesligaspiel gewinnen”, attestierte danach ein ernüchterter TSV-Abteilungsleiter und Interimscoach Paul Sommerer und stellte lediglich Rene Sperrer (zwölf Treffer, davon vier Strafwürfe) und Kreisspieler Marius May (vier) gute Noten aus. Ein “Ungenügend” gab’s dagegen für Jindrich Dyk: Der Pilsener “Legionär” des TSV blieb aus der zweiten Reihe völlig wirkungslos und rannte sich bei seinen Eins-zu-Eins-Durchbruchsversuchen immer wieder am Kreis fest. Gleich zu Beginn vergaben die Mainburger drei “todsichere” Einwurfchancen, darunter  Dyk einen Siebenmeter. Statt die 1:2-Führung auszubauen, hieß es somit bis zur 15. Minute 9:7 für Roßtal, das danach so richtig loslegte: “Unser Rückzugsverhalten war unter aller Kanone”, musste Sommerer tatenlos zusehen, wie seine Schützlinge von Alexander Brandscher (insgesamt sieben Tore), Lukas Frank (sechs) und Sebastian Schuh (9/3) ein ums andere Mal mit Kontern überrumpelt wurden. Bis zur Pause (20:10 für den TVR) waren somit bereits alle Messen gelesen. Danach ging’s für die Hallertauer nur noch um Schadensbegrenzung, die bei Zwischenstatiionen wie 23:13 oder 26:17 (48. Minute) nicht wirklich gelang. Zwar nahm Daniel Englbrecht nun den Roßtaler Scharfschützen Sebastian Schuh mit Erfolg an die “kutze Leine”. Doch bei den Mittelfranken gab’s genung andere Akteure, die für den Torjäger  in die Bresche springen konnten. Da hätte Neuling Mainburg mit seinen beiden Alleinunterhaltern im Angriff richtig neidisch werden können…
TSV Mainburg (Tore/davon Siebenmeter): Slouf, Hannes Möser; Florian Möser (1), Forster (1), May (4), Englbrecht, Sperrer (12/4), Schmargendorf, Dominik Thoma, Klaus (1), Wagner (1), Stephan (1), Dyk (1), Ernstberger

23.01.2012

TSV landet dritten Heimsieg in Folge und darf weiter auf den Landesligaerhalt hoffen

Mainburger Handballer bleiben aber trotz 25:23 gegen Selb Tabellenletzter

Von Ferdinand Mader – Das Hoffnungsfünkchen glimmt weiter: Mit einem 25:23 (14:12) gegen den Rangneunten TS Selb holten die Handballer des TSV Mainburg am Samstag den dritten Heimsieg in Folge und wahrten damit ihre kleine Chance auf den Klassenerhalt in der Landesliga Nord. Trotzdem behalten die Mainburger (nun 6:24 Punkte) die “rote Laterne”, weil die erhoffte Schützenhilfe von Nachbar TG Landshut, der beim Vorletzten Etwashausen (7:23) verlor, ausblieb.
Dennoch sprach TSV-Abteilungsleiter und Interimstrainer Paul Sommerer danach von zwei Big Points im Abstiegskampf, durch welche die Mainburger ihre 21:22-Niederlage in Selb tilgten und damit im Falle von Punktgleichheit beim dann  maßgeblichen Direktvergleich gegen die Turnerschaft obenauf wären. “Wir haben das Spiel aus der Abwehr heraus gewonnen und die Partie eigentlich immer im Griff gehabt”, lobte Sommerer. Richtig, denn nur ein einziges Mal, beim 17:18 in der 41. Minute, gerieten die Hallertauer ins Hintertreffen und gaben ansonsten die Führung nicht aus der Hand. Vor rund 300 Zuschauern kamen die Hausherren gut ins Match und zogen über 4:1 (5.) und 8:5 (14.) bis zur 17. Minute auf 10:6 davon. Bei den Oberfranken gab in dieser Phase der Ex-Mettener Zdenek Koranda (insgesamt neun Tore, davon sechs per Siebenmeter) den Alleinunterhalter im Angriff. Doch dann spielte der Mainburger Rückraum zu drucklos, während die Porzellanstädter einige leichte TSV-Ballverluste nutzten: Sie kämpften sich bis auf 13:12 heran, ehe Marius May auf Zuspiel von Lukas Schmargendorf den 14:12-Pausenstand besorgte. Nach dem Wiederbeginn des von den Unparteiischen Michael Kessner (ATSV Kelheim) und Sven Werner (SG Regensburg) gut geleiteten Duells gab’s dann einen zähes Ringen, bei dem Mainburg mit einer Ausnahme immer ein bis zwei Toren vorlegte. Im Endspurt blieben die Hopfenstädter dann cool und belohnten sich endlich einmal für ihren enormen Einsatz. Der bestens disponierte René Sperrer (2) und Markus Ernstberger mit einem blitzschnellen Konter stellten binnen zwei Minuten von 19:19 auf 22:19 (52.). Obwohl die Selber danach alles auf eine Karte setzten und in der Schlussminute zur offenen Manndeckung übergingen, konnten sie nur noch zweimal bis auf ein Tor verkürzen (23:22/55., 24:23/57. Minute) und mussten nach Sperrers Treffer zum 25:23 (59.) endgültig die Segel streichen.
TSV Mainburg (Tore/davon Siebenmeter): Slouf, Möser; Forster (3), Englbrecht, Schmargendorf (1), Bröckner, Klaus, Fellner (1), Sperrer (7), May (4), Spenger, Stephan (2), Dyk (6/5), Ernstberger (1).

TSV Mainburg II   -   SC Freising II   28:21

Das Lob des Trainers gebührte nach dem Schlusspfiff der gesamten Mannschaft, die mit einem begeisterndem Spiel, am Schluss den SC Freising doch deutlich besiegte. Bis zum 5:5 Mitte der ersten Spielhälfte ging es hin und her, einige Spieler des TSV hatten ihre Visiereinrichtung noch nicht optimal eingestellt, hinzu kam dann noch das Aluminium, aber ein klasse haltender Thomas Thalmeier stand wie ein Fels hinter der über der gesamten Spielzeit guten Abwehr. „Hexer“ Thomas hielt zudem noch 3 Siebenmeterwürfe der Freisinger. Bis zum 8:6 hatte man sich einen 2 Tore Vorsprung erspielt, den man aber wieder hergeben musste und beim 9:10 führte Freising das letzte Mal in diesem Spiel. Zur Halbzeit hieß es 11:10 für den TSV. Ein herausragender Florian Möser mit insgesamt 9 Treffern traf nun in der zweiten Halbzeit nach Belieben, sei es bei Tempogegenstößen oder Würfen von Aussen gewesen. Druckvoll spielte auch Fabian Kuhns mit 7 Toren, der seine Siebenmeter souverän im Tor der Freisinger versenkte und mit manch frechen Wurf den Gästetorwart düpierte. Der lang verletzte Andreas Graßl kam auch immer besser ins Spiel und setzte seinerseits von der rechten Seite her seine Akzente. In der Abwehr wurde stets konzentriert gearbeitet und beim 18:14 hatte man zum ersten Mal ein vier-Tore-Polster. Die Zeitstrafen hielten sich auch in Grenzen aber in der 46. Minute war man einmal nur zu viert auf dem Platz, der Schaden dadurch war aber nur minimal. Mit überlegten Spielzügen und klugen Spiel baute man den Vorsprung kontinuierlich bis auf sechs Tore aus. In dieser Phase ließ es Florian Möser mehrmals im Kasten des Gegners klingeln. Freising hatte dem Endspurt der TSV-Jungs nichts mehr entgegen zu setzen und mit dem Schlusspfiff ging man mit einem Endstand von 28:21 als Sieger vom Platz. Nach diesem Erfolg ist der Blick in der Tabelle nach Oben gerichtet und man kann am kommenden Sonntag mit breiter Brust nach Dachau fahren. Im Falle eines Sieges rückt ein Aufstiegsplatz immer näher, aber solche Wege sind in der Regel dennoch steinig.

 Aufstellung/Tore

Thomas Thalmeier (TW), Patrick Scholz (TW), Daniel Rank, Fabian Kuhns (7/4), Andreas Graßl (4), Marian Schön (1), Max Angerpointner, Florian Möser (9), Johannes Ettenhuber (2), Christoph Würfl (1), Alexander Rieder (3), Alexander Homann (1), Axel Trathnigg

18.01.2012

MBB SG Manching II   -   TSV Mainburg II   23:26

Nichts für schwache Nerven war das Auswärtsspiel der Handballzweiten beim Tabellennachbarn in Manching, konnten doch die Gastgeber zuletzt mit einem klaren Sieg gegen den SC Freising aufwarten. Verletzungsbedingt fehlten immer noch Andreas Graßl und Fabian Kuhns. Munter ging es von Anfang an hin und her und bis zum 8:10 hatte man den Eindruck, dass sich der TSV nun weiter absetzen kann. Aber Manching hielt mit seiner grobstolligen Abwehr und seinen großen Kreisläufern dagegen, glich bis zum 10:10 aus und ging seinerseits plötzlich mit 13:10 in Führung. Einen Sahnetag erwischte beim TSV Kreisläufer Christoph Würfl mit 7 Treffern sowohl vom Kreis, bei Siebenmeterwürfen, als auch bei Tempogegenstößen. Bei der ansonsten sicher stehenden TSV-Abwehr riss plötzlich der Faden und die Manchinger konnten ihre Tore viel zu leicht erzielen, dazu kam dann im Angriff die mangelhafte Chancenverwertung der Hochkaräter, aber dieses Manko zieht sich wie ein roter Faden bereits durch die ganze Saison. Zur Halbzeit hieß es dann 14:12 für die Gastgeber. Nach Wiederanpfiff setzte Mainburg zum Sturmlauf an, glich beim 14:14 aus und hielt konsequent dagegen. Bis zum 18:18 konnte Manching das Spiel aus seiner Sicht noch offen gestalten, aber dann neigte sich die Waagschale zu Gunsten der Jungs von Trainer Buchcik und beim 20:22 führte man mit 2 Treffern, die hier ausgebaut hätten werden müssen. Die ansonsten treffsicheren Marian Schön und Alexander Homann vergaben zwei Steilangriffe freistehend vor dem Manchinger Tor, Alexander Rieder knallte an die Querlatte, dass sich das Tor verschob, aber im Gegenzug hielt die Abwehr, der ein zuverlässiger Patrick Scholz mit tollen Paraden einen zusätzlichen Rückhalt gab. Es blieb aber äusserst spannend und nun mussten in der entscheidenden Phase Alexander Rieder nach einem Zusammenprall und Johannes Ettenhuber nach einem Schlag auf sein Knie eine unfreiwillige Auszeit nehmen. 22:23 hieß es, als Patrick Scholz einen Siebenmeter hielt, der Ball plötzlich weg war und dann in Zeitlupe irgendwie hinter Patrick ins Tor kugelte, dem nicht genug im Gegenzug setzte Christoph Würfl den Ball beim Siebenmeter an den Innenpfosten. Nun erhielt Manching eine berechtigte Zeitstrafe für ein rüdes Foul an Alexander Homann, ansonsten hatte ein souverän leitender Schiri Manfred Ball keinerlei Probleme mit der Härte beider Mannschaften. Das 22:24 machte Marian Schön nach Steilangriff, aber Manching erzielte in Unterzahl den 23:24 Anschlusstreffer. Im Gegenzug versenkte Christoph Würfl den Ball zur erneuten zwei Tore Führung. Nun musste auf Seiten des TSV Neuzugang  Max Angerpointner nach einem im Judo klassischen „Ippon“ vom Platz und 1:36 Minuten waren für den TSV noch in Unterzahl zu absolvieren bei Ballbesitz Manching. Geburtstagskind Patrick Scholz krönte seine Leistung als er eine Hundertprozentige entschärfte, einen Tempogegenstoß einleitete, der zum 23:26 Endstand für den TSV abgeschlossen wurde.

 Aufstellung/Tore:

Thomas Thalmeier, Stefan Dickert, Patrick Scholz, Marian Schön (4), Reinhard Buchcik, Max Angerpointner (1), Florian Möser (5/2), Johannes Ettenhuber (2), Christoph Würfl (7/2), Alexander Rieder (3), Alexander Homann (3), Axel Trathnigg (1)

16.01.2012

TSV’ler trotzen dem Ligenprimus aber ganz reicht’s nicht

Von Ferdinand Mader – Die TG Mipa Landshut wahrte zum Rückrundenstart am Samstagabend mit einem glanzlosen 29:26 (12:12)-Derbysieg gegen den TSV Mainburg in der Handball-Landesliga Nord ihren Drei-Punkte-Vorsprung auf den mittlerweile einzigen Verfolger DJK Waldbüttelbrunn, der jedoch mit einem 29:24-Erfolg in Cham für die zweite Saisonhälfte eine deutliche Kampfansage in Richtung Primus schickte. Nach dem von über 500 Zuschauern im Sportzentrum West besuchten Nachbarduell war TGL-Spielertrainer Markus Böhner trotz der beiden Pflichtpunkte gegen das “Schusslicht” auf seine Mannschaft nicht gut zu sprechen: “Ich weiß auch nicht warum, aber anscheinend glaubte meine Mannschaft heute, dass es gegen Mainburg reicht, 50 Prozent ihres  Potentials abzurufen.” Es hätte fast nicht gereicht, denn die Hallertauer hatten sich wie im Hinspiel, das Landshut nur knapp mit 18:17 gewann, gut auf die Rot-Weißen eingestellt. “Für uns war es ein weiterer Schritt nach vorne, doch letztlich sind wir wieder an der Landshuter Cleverness und an Eigenfehlern, die eine Mannschaft wie die TGL gnadenlos bestraft, gescheitert”, analysierte Gäste-Abteilungschef und Interimstrainer Paul Sommerer. Nach dem “Rumpelsieg” in Mainburg wollten die Landshuter in eigener Halle einiges zurechtrücken und den Hopfenstädtern eine Lektion erteilen. Doch was Böhner und Co. dann gegen die kompakte 6:0-Deckung des TSV einfiel, war für einen Landesliga-Titelanwärter herzlich wenig. So blieb der Aufsteiger immer auf Augenhöhe und übernahm in der ersten Halbzeit mehrmals die Führungsrolle. Einen Landshuter 7:4-Vorsprung (16. Minute) drehten Franz Fellner und Co. bis kurz vor der Halbzeitsirene in eine 11:12-Gästeführung um, ehe Dominik Abeltshauser Sekunden später für den 12:12-Pausenstand sorgte. Trotz einer lautstarken “Kabinenpredigt” von TG-Chefanweiser Böhner ging’s auch im zweiten Durchgang im selben, biederen Strickmuster weiter. Zwar legten die Gastgeber jetzt vier Tore vor (18:14, 22:18, 26:22/55.), fühlten sich damit aber schon zu sicher. Die nie aufsteckenden Hallertauer kamen trotz roter Karten für Markus Ernstberger (49. Minute nach einem Foul an Alexander Reitmeier) und Franz Fellner (dritte Zeitstrafe in der 58. Minute) 65 Sekunden vor Schluss noch einmal bis auf 27:26 heran. Doch dann schnürten der in die 1. Mannschaft aufgerückte und als einer der wenigen Landshuter Spieler überzeugende Alexander Wallis und Maxi Hueber per Konter den Sack für den Landesligakrösus endgültig zu.
TSV Mainburg: Slouf, Möser; Forster (3), Englbrecht, Schmargendorf (1), Dominik Thoma, Klaus (1), Fellner (6), Sperrer (5), May, Stephan (3), Dyk (7/5), Ernstberger.

20.12.2011

Mainburg geht mit der “roten Laterne” ins neue Jahr

TSV-Handballer vergeigen in Münchberg mit 27:32 (12:17) und bleiben Letzter in der Landesliga Nord

Von Ferdinand Mader – Das “Schlusslicht” der Handball-Landesliga Nord leuchtet weiter in Mainburg: Im letzten Spiel vor der Weihnachtspause bezog der TSV am Samstagabend beim neuen Tabellenvierten TV Münchberg eine 27:32 (12:17)-Niederlage und muss nun mit der “roten Laterne” in der Hand ins neue Jahr gehen.
Mainburgs Interimstrainer und Abteilungschef Paul Sommerer war sich nach Spielschluss mit seinem Münchberger Kollegen Christian Seiferth einig: “Hätten wir unsere Chancen besser verwertet, es wäre richtig eng geworden für den TV Münchberg.” Die Anfangsphase gehörte dem Aufsteiger aus Niederbayern, der mit 3:1 und 5:4 in Front zog, und bereits in den ersten zehn Minuten Tormöglichkeiten für eine wesentlich höhere Führung ausließ. Vor allem Jindrich Dyk, dem Sommerer das Prädikat “Totalausfall” bescheinigte, hatte zunächst mit drei krachenden “Alu”-Treffern Pech, leistete sich dann völlig entnervt ein Frustfoul und ging in der Folge nicht nur für zwei Minuten, sondern für den Rest des Spieles auf “Tauchstation”. Bei den Gastgebern nahm währenddessen Spielmacher Jan Lad (insgesamt sechs Tore) das Heft fest in die Hand und brachte die Offensive der Oberfranken in Schwung. Nach einem Kempa-Trick durch Martin und Jan Lad als Krönung des 6:1-Laufs zog Münchberg bis zur 20. Minute von 5:5 auf 11:6 davon und behielt bis zum Pausentee das komfortable Fünf-Tore-Polster (17:12). Um TVM-Regisseur Jan Lad besser in den Griff zu bekommen, stellte Sommerer in der zweiten Halbzeit sein Team um und beorderte René Sperrer auf die rechte und Dyk auf die linke Rückraumposition. Der Effekt war allerdings gleich null, denn die Hausherren bauten nach knapp 44 Minuten ihre Führung auf 25:14 aus. Zu allem Überfluss handelte sich Mainburgs Andreas Stephan zu dieser Zeit von den Würzburger Unparteiischen Schmidt/Stauder auch noch eine rote Karte wegen “Beinstellens” ein. TSV-Coach Sommerer hatte nun genug, nahm eine Auszeit und sein Tschechentrio Marek Slouf, Jindrich Dyk und Lukas Klaus aus dem Spiel. Und prompt lief es wieder besser bei den Hopfenstädtern: Torwart-Youngster Hannes Möser zeichnete sich mit einigen gelungenen Paraden aus, und vorne lochten neben Sperrer auch die Kreisspieler Basti Forster und Marius May fleißig ein. Bis zur 56. Minute hatte sich Mainburg wieder auf vier Tore herangekämpft (29:25) und hätte bei Ballbesitz weiter verkürzen können. Doch stattdessen wurde das Spielgerät leichtfertig verschusselt und im Gegenzug erzielte Münchberg, das es im Gefühl des sicheren Vorsprungs etwas ruhiger angehen ließ, das 30:25. Danach taten sich beide Mannschaften nicht mehr sonderlich weh und netzten noch jeweils zweimal zum 32:27-Endstand ein.
TSV Mainburg (Tore/davon Siebenmeter): Slouf, Möser; Forster (4), Schmargendorf (1), Fellner (6), Sperrer (8/1), May (4), Dyk (2/1), Spenger (2), Ernstberger, Klaus, Stephan.

12.12.2011

TSV Mainburg II – TSV Erding   37:25

Pflichtaufgabe erledigt

Gegen eine etwas unorthodox auftretende Mannschaft aus Erding ging man zwar erwartungsgemäß in Führung und baute den Vorsprung auch kontinuierlich aus, aber in der ersten Spielhälfte entwickelte sich kein berauschendes Spiel. Irgendwie passte man sich dem Schlafwagenhandball der Erdinger, vor allen Dingen in der Abwehr an und eigentlich landete zuviel im Tor der Mainburger. Allerdings erzielte man auch nach Belieben die Tore, nur in den ersten 15 Minuten war man aber bei dem Einen oder Anderen Abschluss etwas zu unkonzentriert. Zur Halbzeit hieß es dann erwartungsgemäß 15:8. In Spielhälfte zwei schraubte man das Tempo nach Oben und Florian Möser mit 10 Treffern und Alexander Rieder mit 7 erfolgreichen Abschlüssen waren ein ständiges Gefahrenpotential für die Gäste. Nun wurde schnell nach Vorne gespielt, Steilangriffe, Zweite Welle und die Aussenspieler Stefan Schöll, Johannes Ettenhuber, sowie Christoph Würfl setzten ihre Akzente. Mit schönen Würfen aus der zweiten Reihe zeigten nun auch Axel Trathnigg und Alexander Homann ihre Klasse. Am Ende hieß es dann 37:25 für den TSV, mit dem Resümee, dass man doch einige Tore mehr erzielen hätte müssen aber auch etwas weniger kassieren sollen. Zum Auswärtsspiel am nächsten Sonntag beim bisher ungeschlagenen Tabellenführer Gaimersheim bedarf es aber noch einer Leistungssteigerung, will man diesem ein Bein stellen.

Aufstellung/Tore:

Thomas Thalmeier (TW), Stefan Dickert (TW), Stefan Schöll (5), Florian Möser (10/3), Johannes Ettenhuber (3), Christoph Würfl (5), Alexander Rieder (7), Alexander Homann (3), Axel Trathnigg (4), Reinhard Buchcik

12.12.2011

Mainburg lässt nicht nur die Weihnachtsglöckchen klingeln

Handball-Landesligist meldet sich mit klarem 28:21 (13:10)-Heimsieg gegen Stadeln im Abstiegskampf zurück

Von Ferdinand Mader – Zum im letzten Heimspiel des Jahres schon traditionellen “Weihnachts-Special” hatten die Handballer des TSV Mainburg geladen. Doch am Samstagabend klingelten in der Mittelschul-Turnhalle nicht nur die Weihnachtsglöckchen aus den Lautsprechern, sondern auch im Tor der Gäste vom MTV Stadeln ließen es die Hallertauer ordentlich klingeln: Am Ende dieses Kellerduells stand somit ein ganz souveräner 28:21 (13:10)-Heimsieg der Hausherren, die damit als Tabellenletzter (4:20 Punkte) wieder Anschluss ans übrige Feld der Landesliga Nord fanden.  Etwashausen, Stadeln (je 5:19) sowie Amberg (6:20) sind für das “Schlusslicht” jetzt nur noch einen beziehungsweise zwei Zähler entfernt.
Mainburgs Bank- und Spartenchef Paul Sommerer registrierte den stressfreien Heimsieg mit Genugtuung: “Auf diese Leistung lässt sich für den weiteren Abstiegskampf aufbauen. Es geht in die richtige Richtung.” Sommerer sprach von einer geschlossenen Mannschaftsleistung, hob allerdings einen Mainburger Akteur zurecht hervor: Marek Slouf, diesmal Alleinunterhalter im TSV-Tor, wurde mit vier von sieben gehaltenen Strafwürfen und einer Fangquote von weit über 60 Prozent zum Albtraum der Stadelner Werfer. Die präsentierten sich freilich vor allem aus der zweiten Reihe erschreckend schwach und bissen sich außer an Slouf auch an der kompakten 6:0-Abwehr der Gastgeber die Zähne aus. In der Offensive wartete der Tabellenletzte mit einigen überraschenden Varianten auf und wechselte mit Ausnahme von Jindrich Dyk, der indes unter seinen Möglichkeiten blieb und das eine oder andere Päuschen gut vertragen hätte, fleißig durch. Es dauerte fast 20 Minuten, ehe der Angriff der immer mit ein, zwei Toren vorne liegenden Mainburger auf Touren kam. Rene Sperrer, Franz Fellner und Dyk per Konter erhöhten bis zur Pause von 10:9 auf 13:10. Nach dem Wiederanpfiff der ausgezeichnet leitenden Schwandorfer Schiedsrichter Christian und Johann Deml brachte Sommerer Marius May, Daniel Englbrecht, Markus Ernstberger und Lukas Klaus neu in die “Starting Six”. Bei den Hopfenstädtern ging die Post bei einigen Steilangriffen nun so richtig ab und bis zur 42. Minute (19:12) bahnte sich die Vorentscheidung an. Bei den pomadigen Mittelfranken konnte nur Linkshänder Florian Kramer auf der rechten Außenbahn (fünf Tore, davon zwei Siebenmeter) einige Akzente setzen. während Mainburg gegen die löchrige 3-2-1-Abwehr des MTV bei Stationen wie 22:15 und 23:16 (50. Minute) einen noch höheren Sieg verpasste. Vier Sekunden vor der Schlusssirene handelte sich Gästeakteur Florian Kleinlein für ein Frustfoul an Rene Sperrer einen Ausschluss ein und ist damit für die nächsten Spiele gesperrt. Ebenfalls “Rot” gesehen hatte bereits in der 42. Minute Mainburgs Markus Ernstberger – aber “nur” wegen seiner dritten Zweiminutenstrafe.
TSV Mainburg (Tore/davon Siebenmeter): Slouf; Englbrecht (1), Schmargendorf, Dominik Thoma (1), Klaus (1), Fellner (6), Sperrer (6/3), May (3), Spenger (3), Stephan (1), Dyk (4/1), Forster (2).

29.11.2011

Mainburger Handballer werden das “Schlusslicht” nicht los

Landesliga-Aufsteiger kassiert in Helmbrechts deutliche 27:35 (12:15)-Pleite

Von Ferdinand Mader – Die “rote Laterne” der Handball-Landesliga Nord leuchtet weiterhin in Mainburg. Die nach dem ersten Saisonsieg gegen Etwashausen (30:23) vorigen Samstag im TSV-Lager aufkeimenden, vagen Hoffnungen, das “Schlusslicht” abzugeben, erfüllten sich am Sonntagabend nicht. Beim bis dato an zehnter Stelle rangierenden TV Helmbrechts kassierten die Hopfenstädter eine deutliche 27:35 (12:15)-Niederlage und damit sind die Hoffnungen des Aufsteigers auf den Klassenerhalt bereits zwei Spieltage vor der Saisonhalbzeit auf ein Minimum gesunken. Im Gegensatz zu den Vorwochen punkteten diesmal nämlich auch Mitkonkurrenten des TSV Mainburg im Tabellenkeller: So holte der TV Etwashausen beim 29:29 gegen Cham ebenso überraschend einen Zähler wie Stadeln mit demselben Ergebnis gegen Partenstein.
“Unsere vielen technischen Fehler haben uns das Genick gebrochen. Wenn wir die nicht abstellen können, kommen wir da unten nicht mehr raus”, wusste Mainburgs Abteilungsleiter und Interimstrainer Paul Sommerer die Ursache für die zehnte Schlappe seiner Truppe im elften Saisonmatch. Immerhin bescheinigte der Coach seinen Schützlingen kämpferisch eine ähnlich gute Einstellung wie beim Sieg vor Wochenfrist: “Wir haben bis weit in die zweite Halbzeit hinein mitgehalten und uns bis zum Schluss nicht hängen lassen.” Freilich: Diesmal stand den Hallertauern  ein ganz anderes Kaliber gegenüber als es am Samstag vor Wochenfrist der TV Etwashausen war. Vor allem über die Außen- und Kreispositionen kamen die Oberfranken immer wieder zum Torerfolg. Mainburg brachte weder den linken Flügelspieler Christian Peetz, mit acht Toren bester Werfer seines Teams, noch die Helmbrechtser “Schaltstation” im Rückraum, Andreas Leupold (acht Tore, davon vier Siebenmeter), in den Griff. Doch in der ersten Hälfte sah es lange Zeit so aus, als könnten die Niederbayern bei den “Helmetzern” was holen. Die Gäste führten bis zur 20. Minute immer mit ein bis zwei Toren und erst in den Schlussphase von Halbzeit Nummer eins wandelten die Gastgeber einen 9:10-Rückstand in eine 15:12-Pausenführung um.  Nach dem Seitenwechsel durften die Mainburger bis zum 21:18 für Helmbrechts (40. Minute) auf den Umschwung hoffen. Doch dann häuften sich beim TSV die Fehlpässe und Fehlwürfe, hinzu kam auch noch Pech bei einigen Lattentreffern, die beim Gegner landeten und wie beim 22:18 per Steilangriff prompt zum Gegentor führten. Helmbrechts legte so innerhalb von acht Minuten einen 7:0-Lauf zum 28:18 aufs Parkett und damit waren alle “Messen gelesen”. Youngster Hannes Möser löste den entnervten Marek Slouf im TSV-Tor ab und zum Ende der Partie hielten die Abensstädter den Spielverlauf wieder offen. Doch an der letztlich deutlichen Abfuhr änderte das nichts mehr.
TSV Mainburg (Tore/davon Siebenmeter):

Slouf, Möser; Forster (5), Schmargendorf (3), Klaus (1), Fellner (6), Sperrer (4), May (1), Spenger, Dominik Thoma, Stephan (2), Dyk (5/2).

21.11.2011

TSV Mainburg II – TSV Neufahrn   32:21

Einen relativ klaren Sieg forderte Trainer Buchcik im Vorfeld von seinen Jungs, aber nach den ersten 10 Minuten sah es gar nicht danach aus. Die Partie wurde zwar stets von den TSV-Akteuren kontrolliert, dennoch brauchte man seine Zeit um Ruhe ins Spiel zu bringen. Zudem brachte Schiri Geiger am Anfang mit unverständlichen  Entscheidungen Unruhe ins Spiel und ließ zudem keinen richtigen Spielfluss aufkommen. Auch ging man mit seinen zahlreichen Chancen leichtsinnig um und konnte sich nicht so richtig absetzen. 6:4, 9:7 hießen die Zwischenstände Mitte der ersten Halbzeit. Positiv war aber, dass die Spielzüge liefen, schnell und steil nach Vorne gespielt wurde und auch die Abwehr einigermaßen ihren Mann stand. Kaum im Spiel setzte Martin Schöll gleich zwei Mal den Ball nach Tempogegenstößen ins gegnerische Tor und auch Alexander Rieder war permanent mit seinen Würfen gefährlich, traf aber zum Leidwesen des Trainers und der Mitspieler insgesamt 6 Mal das Aluminium. Mit einer 12:9 Führung ging man in die Kabine, wo es nicht viel zu besprechen gab, nur die Konzentration beim Abschluss zu erhöhen. Nach Wiederanpfiff trieb Fabian Kuhns seine Mitspieler ein ums andere Mal nach Vorne und es klingelte nun regelmäßig im Kasten der Neufahrner. Daniel Rank traf aus der zweiten Reihe und Martin Schöll versenkte ein ums andere Mal den Ball nach Steilangriffen in den gegnerischen Maschen. Seine Gefährlichkeit zeigte auch Andreas Graßl, der aber durch eine Muskelverletzung stark gehandikapt war. 15:10 und 20:14 hießen die Zwischenstände und jetzt hatte man 10 Klasse Minuten und setzte sich Tor um Tor ab und beim 30:20 führte man mit 10 Toren Vorsprung. Jetzt hatte auch Alexander Rieder sein Visier etwas nachjustiert und es krachte im Kasten der Gegner ein ums andere Mal. Das Spiel lief nun auch schnell und mit Druck nach Vorne, aber Hinten ging man dann nicht mehr mit der letzten Konsequenz zum Mann, denn Zwei-Minuten-Zeitstrafen wurden gegen den TSV leichter ausgesprochen als für den Gegner aus Neufahrn. Bis zum Abpfiff hatte man den Gegner wirklich gut im Griff und mit dem 32:21 Endstand waren die Gäste aus Neufahrn noch gut bedient. Nach Minuspunkten hat man Dachau überholt und in den nächsten beiden Spielen gegen Mannschaften aus dem Tabellenkeller kann man sich in der Spitzengruppe etablieren.

Aufstellung/Tore:

Andreas Huber (TW), Patrick Scholz (TW), Daniel Rank (5), Martin Schöll (6), Stefan Schöll, Alexander Rieder (5), Axel Trathnigg (1), Christoph Würfl (1), Florian Möser (2), Alexander Homann (2), Andreas Graßl (3), Johannes Ettenhuber, Fabian Kuhns (7/4).

21.11.2011

Im zehnten Anlauf hat’s endlich geklappt

Mainburger Handballer feiern mit 30:23 gegen Etwashausen ersten Landesliga-Sieg

Im zehnten Anlauf hat’s endlich geklappt: Mit 30:23 (15:13) feierte Aufsteiger TSV Mainburg im Kellerduell gegen den Tabellenzwölften TV Etwashausen seinen ersten Sieg in der Handball-Landesliga Nord. Der reichte den Hallertauern zwar nicht, um die “rote Laterne” abzugeben, dennoch stand  den Gastgebern die Erleichterung über das Ende ihrer “schwarzen Serie” ins Gesicht geschrieben: “Ich kann meiner Mannschaft nur gratulieren. Sie hat sich heute gegen ein keineswegs schwaches Gästeteam mit einem beherzten Kampf den Sieg verdient. Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung von uns, jeder Spieler hat heute sein Potential abrufen können”, freute sich Mainburgs Abteilungsleiter und Interimstrainer Paul Sommerer über das erste Erfolgserlebnis seiner Schützlinge und schöpft nun im Abstiegskampf wieder Hoffnung: “Heute haben wir ein kräftiges Lebenszeichen gegeben. Für uns beginnt die Saison jetzt quasi neu.”
In einem hart umkämpften, aber jederzeit fairen Duell – das sicher leitende Schiedsrichtergespann Carsten Hehn (MTV Stadeln) und Stefan Murrmann (TSV Altenfurt) brauchte keine rote Karte zu ziehen – lagen die Hausherren zumeist vorne, konnten sich aber erst gegen Ende der Partie entscheidend absetzen. Den besseren Start erwischten die Gäste aus Unterfranken, die angesichts ihres mageren Punktekontos von vier Zählern ebenfalls unter enormem Erfolgsdruck standen. Etwashausen führte mit 0:1 und 4:5, ehe die Gastgeber langsam, aber sicher ihre Nervosität abstreiften und nach gut 20 Minuten aus dem Rückstand eine 12:8-Führung machten. Hauptgrund dafür war eine Umstellung in der Abwehr  von 5:1 auf eine kompakte 6:0-Variante, an der sich das Team aus dem Kitzinger Vorort zunächst die Zähne ausbiss. Doch so schnell gaben die Etwashausener mit ihren herausragenden Akteuren Andreas Trabold (fünf Tore), Dominik Orf und Benedikt Hanft (je vier) nicht klein bei und verkürzten bis zur Pause auf 15:13. Auch in der zweiten Hälfte bekamen die rund 350 Zuschauer in der gut besetzten Mainburger Mittelschulhalle ein rassiges Kampfspiel zu sehen, in dem beide Mannschaften den Sieg wollten. Für den TSV wurde es beim 16:15 (34.) und 17:16 (39. Minute) verdammt eng, doch dann holten die Niederbayern zum Befreiungsschlag aus: Binnen neun Minuten erhöhten Jindrich Dyk sowie die selbstbewusst auftrumpfenden Youngster Lukas Schmargendorf und Marius May jeweils per Doppelschlag bis auf 23:17 (48.). Gästetrainer Frank Munoz versuchte den Mainburger Lauf mit einem Timetimeout zu unterbrechen, was allerdings nur bedingt gelang. Die Hopfenstädter ließen sich auf ihrem Weg zum ersten Saisonzweier nun nicht mehr aufhalten: Der TVE begehrte mit einem Dreierpack zum 24:20 zwar noch einmal kurz auf (52.), doch dann beseitigten der agile Kreisläufer Basti Forster (2) und Tobias Spenger mit ihren Toren zum 27:20 (56.) alle Zweifel am Mainburger Sieg. Derweil hatte Nachwuchskeeper Hannes Möser den gewohnt zuverlässigen TSV-Stammtorhüter Marek Slouf abgelöst und konnte sich ebenfalls mit einigen gelungenen Paraden auszeichnen. Den Schlussspunkt unter diesen gelungenen Mainburger Handballabend setzten dann der stark verbesserte René Sperrrer sowie Daniel Englbrecht und der wiedergenesene Dominik Thoma mit zwei Kontern zum 30:23-Endstand.
TSV Mainburg (Tore/davon Siebenmeter):
Slouf, Möser; Forster (2), Englbrecht (1), Schmargendorf (2), Dominik Thoma (2), Klaus (1), Fellner (3), Sperrer (4), May (2), Spenger (3), Stephan, Ernstberger, Dyk (10/4).

13.11.2011

Mainburg muckt kurz auf und gibt dann wieder klein bei

TSV-Handballer gehen beim 20:26 (10:12) gegen Cham zum neunten Mal am Stück leer aus

Von Ferdinand Mader – Der TSV Mainburg droht in der Handball-Landesliga Nord immer mehr den Anschluss ans übrige Feld zu verlieren: Am Samstag kassierte der Aufsteiger gegen den ASV Cham mit 20:26 (10:12) die neunte Niederlage in Serie und bleibt Tabellenletzter. “Unser Hauptmanko bleibt die mangelnde Chancenverwertung. Cham hat das Match routiniert runtergespielt, während das, was wir heute zeigten, einfach zu wenig war”, fiel die Bilanz von Mainburgs Abteilungsleiter und Interimstrainer Paul Sommerer ernüchternd aus.
Sommerer suchte sein Heil zunächst mit Spielmacher Jindrich Dyk als Kreisläufer und einer eher defensiven Deckungsvariante, mit der die Chamer Scharfschützen zum schnellen Abschluss und in Mainburger Konter gezwungen werden sollten. Doch schon nach einer knappen Viertelstunde (3:8-Rückstand) war dieser Mainburger Plan durchkreuzt. Die Gastgeber wirkten ohne Dyk im Aufbauspiel zunächst hilf- und ideenlos, während auf der anderen Seite ASV-Torjäger Petr Tahovsky (insgesamt sieben Tore) ein ums andere Mal einnetzte. Die “Woidler” behaupteten bis zur 25. Minute ihr Fünf-Tore-Polster (6:11,7:12), schienen dann aber gedanklich bereits beim Pausentee zu sein: Plötzlich kam Tempo ins Mainburger Spiel, Dyk (2/1) und Lukas Schmargendorf verkürzten bis zur 28. Minute mit Kontern auf 10:12 und bei zweimaliger Überzahl hätte es sogar noch besser kommen können für die Hallertauer –  hätten nicht Dyk und Renè Sperrer frei am Wurfkreis kläglich versemmelt. Es blieb somit beim kurzen Aufmucken der Abensstädter, denn nach dem Wiederapnpfiff der gut leitenden Unparteiischen Michael Kessner (Kelheim) und Sven Werner (Regensburg) hatten die Chamer ihre kleine Schwächephase überwinden. Vom 11:13 (33.) erhöhten sie auf 13:20 (44.) und beseitigten damit alle Zweifel an ihrem Sieg. Die Sommerer-Schützlinge kämpften zwar bis zum Schluss und hielten auch das Tempo hoch, doch ernsthaft in Verlegenheit bringen konnten sie die ausgebufften Oberpfälzer damit nicht. Die brachten ihren Pflichtzweier über die Stationen 14:21, 18:22 und 19:26 letztlich sicher nach Hause in den Bayerischen Wald.
TSV Mainburg (Tore/davon Siebenmeter):
Slouf, Möser; Englbrecht (1), Schmargendorf (1), Klaus, Fellner (1), Sperrer, May, Spenger (3), Stephan (1), Dyk (12/3), Ernstberger.

07.11.2011

Mainburger Handballer drehen achte Nullrunde am Stück

Landesliga-Aufsteiger verliert beim TSV Partenstein mit 22:27 (9:17)

Von Ferdinand Mader – Auch der Spessart war für die Handballer des TSV Mainburg keine Reise wert: Beim TSV Partenstein bezogen die Niederbayern am Samstagabend mit 22:27 (9:17) ihre achte Niederlage am Stück. Damit bleibt der Aufsteiger am Tabellenende der Landesliga Nord. Mainburgs Abteilungsleiter und Interimstrainer Paul Sommerer wartete also auch bei seinem zweiten Einsatz als Chefcoach vergeblich auf die Wende zum Besseren: “Nur die letzte Viertelstunde war für mich okay, vorher hat die Mannschaft nicht das gespielt, was sie sich vorgenommen hatte”, resümierte Sommerer. Und wusste, wo in seiner Truppe momentan der “Hund begraben” liegt: “Während die anderen ihren Stiefel routiniert herunterspielen, fehlt es uns einfach am nötigen Selbstvertrauen und an der Cleverness.” Somit war die Partie im Frammersbacher “Spessart-Dome”, wie die Partensteiner Heimspielstätte genannt wird, gelaufen, ehe sich die Hallertauer versahen. Mainburg legte in der ersten Halbzeit sowohl aus dem Rückraum als auch von den Außenpositionen eine “katastrophale Chancenverwertung” (O-Ton Sommerer) an den Tag und geriet so über die Stationen 3:2, 7:2, 7:5 und 12:6 (22. Minute) bereits zur Pause aussichtslos mit 17:9 in Rückstand. Zwar hatten abwechselnd Tobi Spenger und Markus Ernstberger den Partensteiner Torjäger Valentin Okuschko (nur drei Feldtore) als Sonderbewacher gut im Griff, doch anstelle des Russen wirbelte die “Ungarn-Connection” der Unterfranken mit Gabor Addorka und Gabor Farkas, der seine Freiräume auf der rechten Außenbahn mit zehn Toren weidlich nutzte. Das Duo wurde immer wieder vom herausragenden Spielmacher der Hausherren, Daniel Baudisch (fünf Tore, davon zwei Siebenmeter) erfolgreich in Szene gesetzt. Immerhin zeigte Mainburg Moral und ließ sich nach einem Zehn-Tore-Rückstand bis Mitte der zweiten Halbzeit (24:14/45.) nicht “abschießen”. In der Schlussviertelstunde der Partie spielten die Abensstädter dann so, wie es sich ihr Coach Sommerer von Anfang an gewünscht hätte: Plötzlich wurden die Angriffe schnell und zielstrebig nach vorne getragen und siehe da – auf einmal klingelte es auch regelmäßig im Partensteiner Kasten. Letztlich war die Aufholjagd der Gäste, die zu allem Überfluss auch noch Dominik Thoma mit einer schweren Verletzung verloren, jedoch nur Ergebniskosmetik.

TSV Mainburg (Tore/davon Siebenmeter):

Slouf, Möser; Forster, Schmargendorf, Thoma (1), Klaus (2), Fellner (5/2), Sperrer (6/3), May (2), Spenger (1), Stephan (1), Dyk (3/1), Ernstberger (1)

02.11.2011

Der Kampfgeist ist wieder da, aber die Punkte bleiben weiter aus

Mainburger Handballer verlieren gegen Main-Tauber siebtes Landesliga-Match am Stück

Der viel beschworene “Neue-Besen-Effekt” wirkte nur bedingt: Auch im ersten Spiel nach der Entlassung ihres langjährigen Trainers Ralf Forster gingen die Handballer des TSV Mainburg am Samstag leer aus und bezogen gegen den HSV Main-Tauber mit 26:31 (14:13) die siebte Landesliga-Pleite am Stück. Obwohl die erhoffe Trendwende damit ausblieb, gewann TSV-Abteilungsleiiter und Interimstrainer Paul Sommerer der Partie auch was Positives ab: “Unsere Mannschaft war nicht mehr wieder zu erkennen. Sie hat super gekämpft und gezeigt, dass sie noch lange nicht abgeschrieben werden darf.”  Wild entschlossen, die ersten Landesligapunkte zu holen, bissen auch die noch angeschlagenen Marek Slouf, Jindra Dyk, Lukas Schmargendorf, Tobi Spenger und Franz Fellner auf die Zähne und liefen wieder auf. Wobei Slouf allerdings in der zweiten Halbzeit passen musste – für ihn feierte A-Junior Hannes Möser ein passables Seniorendebüt -, Schmargendorf über einen Kurzeinsatz nicht hinaus kam und auch Dyk noch sichtlich gehandicapt von seiner Knie-OP war. Spenger erwischte das Verletzungspech erneut und er droht nun länger auszufallen. Das Duell in der Mainburger Mittelschulhalle war Abstiegskampf pur und nichts für Zartbesaitete. Die Hausherren boten dem Tabellensiebten vom Main Paroli und lagen nach einer ersten Halbzeit, bei der die Führung ständig wechselte und sich kein Team um mehr als zwei Tore absetzen konnte, knapp mit 14:13 vorne. Vor allem TSV-Neuzugang Rene Sperrer (insgesamt sieben Feld- und vier Siebenmetertore) erfüllte endlich einmal die Erwartungen, die Mainburg in ihn gesteckt hatte. Der Ex-Indersdorfer konnte allerdings auch nicht verhindert, dass die Gäste aus Unterfranken nach dem Wieberbeginn gleich mächtig loslegten und mit einem Dreierpack ihren Rückstand in eine 14:16-Führung umdrehten (40.). Die Hopfenstädter blieben jedoch die Antwort nicht lange schuldig und glichen bis zur 45. Minute wieder aus (18:18), Kurz darauf drohte die knallhart geführe Partie dann zu eskalieren: Gästeakteur Peter Baumeister flippte nach einer Attacke von Marius May völlig aus und “stiefelte” den am Boden liegenden Mainburger. Es kam zu tumulatrtigen Szenen auf dem Spielfeld, bei denen nicht nur Übeltäter Baumeister, sondern zum Entsetzen der Einheimschen auch Andreas Stephan, der eigentlich nur schlichten wollte, von den überforderten  Schiedsrichtern  Daniel Duscher/Michael Kwasny (Neuburg vorm Wald) “Rot” gezeigt bekam. Main-Tauber nutzte das allgemeine Tohuwabohu und zog auf 19:25 davon (50.), doch wieder kamen die Hausherren zurück und waren beim 25:26 (57.) nah dran am ersehnten Erfolgserlebnis. Coach Sommerer legte die grüne Karte und versuchte sein TSV-Team in der Auszeit auf den letzten Minuten einzuschwören. Doch der “Schuss” ging nach hinten los und mt einer 1:5-Serie banden die Unterfranken den “Sack” endgültig zu.

TSV Mainburg (Tore/davon Siebenmeter):

Slouf, Möser; Forster (2), Englbrecht (1), Schmargendorf, Dominik Thoma, Klaus (2), Fellner (5), Sperrer (11/4), May, Spenger (1), Stephan, Dyk (2), Ernstberger (2). -fe-

16.10.2011

Deutliche Steigerung reicht gegen den Primus nicht aus

Mainburger Handballer nach 20:26 gegen Waldbüttelbrunn Landesliga-Letzter

Mit den Handballern des TSV Mainburg geht’s aufwärts. In der Landesliga-Tabelle findet dies allerdings vorerst noch keinen Niederschlag, im Gegenteil: Nach der 20:26 (9:14)-Heimniederlage gegen Tabellenführer DJK Waldbüttelbrunn ist der Neuling durch den ersten Saisonsieg von Stadeln (27:26 gegen Selb) das einzige Team noch ohne Punkt und damit auf den letzten Platz zurückgefallen.
“Mit dieser Leistung hätten wir zumindest drei unserer vier letzten Spiele nicht verloren”, war hinterher TSV-Abteilungschef Paul Sommerer überzeugt. Sein Trainer Ralf Forster konnte da nur zustimmen: “Das war in jedem Fall eine deutliche Steigerung von uns. Aber natürlich ist der Druck gegen so eine Topmannschaft nicht so groß, da tut man sich leichter.” In der Tat kamen die Hallertauer nach einem verschlafenen Start (0:3-Rückstand bis zur siebten Minute) auch ohne vier Stammspieler immer besser in die Gänge und boten dem haushohen Favoriten  phasenweise Paroli. Angeführt vom unermüdlich rackernden Kapitän Markus Ernstberger, kämpften sich die Gastgeber bis auf 2:3 heran (10.). Die DJK gab dann jedoch wieder Zwischengas und hatte das Match bei Spielständen wie 4:9 und 6:11 jederzeit unter Kontrolle. Bei den Mainburgern setzte sich die fast schon unheimliche Verletzungsserie fort, als sich auch noch Torwart Marek Slouf am Oberschenkel verletzte und in der zweiten Halbzeit endgültig passen musste. Für ihn kam Patrick Scholz in den Kasten. Dennoch ließen sich die Forster-Schützlinge nicht unterkriegen und hatten ihre beste Phase kurz vor der Pause, als sie durch Marius May und Rene Sperrer (zwei Tore, davon ein Siebenmeter) von 6:12 auf 9:12 verkürzten (28.). In die TSV-Aufholjagd platzten dann noch vor der Sirene zwei unnötige Gegentore, als die pfeilschnellen Lucas Meyer und Dominic Faustmann zum 9:14 einnetzten.
In der zweiten Halbzeit blieb der Mainburger Rückstand dann konstant bei drei bis vier Toren. Pech hatte in der 40. Minute der erneut überzeugende Lukas Schmargendorf, als ihm von den Schiedsrichtern Michael Heinrich (Herrsching) und Rainer Kopp (Gersthofen) ein Treffer zugunsten eines Siebenmeters abgepfiffen wurde. Bei dem scheiterte dann Rene Sperrer am Gästekeeper Nicholas Cudd und statt 14:16 hieß es im Gegenzug 13:17. Ernsthaft in Gefahr geriert der Sieg der Unterfranken damit nicht mehr. Aber wenigstens agierte diesmal die Mainburger Abwehr wesentlich cleverer als in den Spielen zuvor und handelte sich nur eine einzige Strafzeit ein. Ein von vielen befürchtetes, erneutes Heimdebakel fand damit nicht statt, auch wenn der Primus seinen Vorsprung gegen Ende dann doch wieder auf sechs Tore ausbaute.
TSV Mainburg (Tore/davon Siebenmeter): Slouf, Scholz; Sebastian Forster (3), Englbrecht, Schmargendorf (3), Dominik Thoma, Klaus, Sperrer (2), May (2), Stephan (3), Daniel Thoma (4/2), Ernstberger (3). -fe-

TSV Mainburg II  :  TSV Dachau 65 II   29:23

Nach dem Ausrutscher in Freising, der nach Meinung des Trainers „Gallimarktbedingt„ war ging es frisch ans Werk gegen den aktuellen Tabellenführer Dachau 65 II und sich selbst auserkorenen Aufstiegsaspiranten Nummer 1. Ein kurzes Resümee des Spiels in Freising war, dass trotz guter Abwehr insgesamt 20 Minute reichten, um den Freisingern einen passablen 7 Tore Vorsprung zu schaffen, nachdem man in der selben Zeit nur mal 2 Tore erzielen konnte. Es wird aber ein Rückspiel geben. Nachdem Dachau gegen Freising haushoch gewonnen hatte, fing man wieder in der Stunde Null an und die Gäste starteten furios und führten nach 7 Minuten mit 1:6 und es sah aus, als ob die Felle den Bach hinab schwammen. Die Jungs von Trainer Buchcik rissen sich am Riemen und hielten dagegen, stellten den Abwehrblock um und kämpften sich bis auf 6:8 Tore heran. Einen Sahnetag erwischte Torwart Patrick Scholz, der in der Phase des Rückstands und der Aufholjagd den TSV mit Weltklasse Paraden im Spiel hielt und während des gesamten Spiels bei seiner 100prozentigen Leistung bleib und nie nachließ. Dachau konzentrierte sein Spiel auf zwei Spieler und diese wurden mit fairen Mitteln nach und nach demontiert, zumal auch deren Kondition nachließ. Dachau hielt aber immer seinen zwei bis drei Tore Vorsprung, zum Halbzeitpfiff lag der TSV nur noch mit 14:15 im Rückstand. Ein großes Lob an die Kampfbereitschaft und aufopferungsvolle Moral zollte Trainer Reinhard Buchcik seinen Jungs. In der Kabine gab es nicht viel zu sagen, nur an die Leistungen der letzten 10 Minuten vor der Pause anzuknüpfen. Auch sollte man die Schläge der Dachauer, die immer ins Gesicht der Mainburger gingen, doch mit fairen Mitteln erwidern, was umgesetzt wurde. Nach Wiedernahpfiff rollte eine Angriffswelle auf die Abwehr der Dachauer los, aber das Blatt wendete sich dann spätestens bei der 20:18 Führung zugunsten des TSV. Fabian Kuhns trieb seine Mannen immer wieder nach vorne und Andreas Graßl als erfolgreichster Torschütze mit 9 Treffern frustrierte mit seinen „Tunneltreffern“ beide Dachauer Torhüter. Jetzt setzte man sich zum ersten Male auf 5 Tore zum 24:19 ab. Voll des Lobes war auch Trainer Buchcik auf die Aussenspieler Florian Möser, Stefan Schöll, Martin Schöll und Johannes Ettenhuber, die es von den Aussenpositionen insgesamt 14 Mal „klingeln“ ließen. Das machte den TSV stark, von jeder Position wurden abwechselnd die Treffer erzielt, wie gesagt Dachau strickte sein Spiel nur auf zwei Spieler zu. In der entscheidenden Phase als sich Dachau noch einmal aufbäumte und auf 4 Tore verkürzte, legte man nach und der konstant spielende Florian Möser und Kreisläufer Christoph Würfl setzten ihre Akzente und der TSV ließ sich nicht mehr die Butter vom Brot nehmen und baute schließlich seine Führung bis zum 29:23 Endstand aus.

Nun folgt am 29.10.2011 das nächste „Endspiel“ gegen den SC Eching und die Mannschaft hofft auch hier wieder auf zahlreichen Zuschauerzuspruch und vielleicht wird hier ein wichtiger Schritt in Richtung endgültiger Tabellenspitze getan. Hier steht auch dem Trainer wieder der gesamte Kader mit geballter Kraft zur Verfügung.

Also liebe Fans, VORMERKEN,  am 29.10.2011, Spielbeginn 15:00 h gegen den SC Eching, Oans, Zwoa, Drei, Pack ma`s!!! 

Aufstellung/Tore:

Patrick Scholz, Stefan Dickert (TW), Florian Möser (4), Martin Schöll (2), Stefan Schöll (3), Fabian Kuhns (4), Daniel Rank, Andreas Graßl (9),Christoph Würfl (2), Johannes Ettenhuber (5), Reinhard Buchcik

10.10.2011

Hallertauer gehen auch im vierten Spiel leer aus

TSV-Handballer unterliegen bei der HG Amberg mit 24:28 (10:14)

In der Handball-Landesliga Nord nähert sich der Aufsteiger TSV Mainburg immer mehr dem Tabellenende: Nach der vierten Nullrunde in Folge mit 24:28 (10:14) beim bis dato ebenfalls noch punktlosen Neulingskollegen HG Amberg sind die Hallertauer am Samstagabend auf den vorletzten Platz zurückgefallen.

“Ein Unglück kommt selten allein”, kommentierte Mainburgs Vize-Abteilungsleiterin Christine Kastner das Verletzungspech, das wohl mit ausschlaggebend für die derzeitige Niederlagenserie der TSV-Handballer ist. Bei Spielmacher Jindrich Dyk, Tobi Spenger, Franz Fellner und den beiden Ersatzkeepern Patrick Scholz und Thomas Thalmeier geht zurzeit aufgrund diverser Blessuren rein gar nichts mehr. Und auch Markus Ernstberger, der seit letzter Woche an einer Knöchelverletzung laboriert und der grippekranke Scharfschütze Rene Sperrer schleppten sich mehr schlecht als recht übers Parkett. Youngster Lukas Schmargendorf zeigte als Rückraum-Alternative zwar eine couragierte Vorstellung, doch das reichte leider nicht ganz in diesem wichtigen “Vier-Punkte-Match”. Amberg zog nach ausgeglichenem Beginn (2:2) auf 6:3 davon, musste die Mainburger dann zwar bis auf 9:7 (18. Minute) herankommen lassen, legte bis zum Seitenwechsel aber vier Tore vor (14:10). Bis Mitte der zweiten Halbzeit kämpfte sich die Mannschaft von TSV-Trainer Ralf Forster noch einmal bis auf 21:19 heran und durfte zumindest auf einen Punkt hoffen. Knackpunkt war dann jedoch eine unnötige rote Karte für Andreas Stephan, als er seinen Gegenspieler nach einem schnell ausgeführten Freiwurf etwas zu unsanft stoppte. Fast im Gegenzug blieb ein viel gravierenderes Foul an Daniel Thoma von den Hammelburger Schiedsrichtern Frank Arheid und Bernd Liebsch indessen ungestraft. Stephan fehlte den Gästen in der Schlussphase vor allem in der Abwehr, sodass sich die Oberfälzer bis zur 53. Minute (24:19-Führung) entscheidend absetzen konnten. Das dezimierte Forster-Team lief nach Ballverlusten immer wieder schnellen Gegenstößen hinterher, die besonders der zehnfache HG-Torschütze Tobias Hirsch weidlich ausnutzte. Am Ende gab sich Trainer Ralf Forster trotz der 24:28-Pleite kämpferisch: “Es ist noch lange nichts verloren. Unsere Zeit wird noch kommen!”

TSV Mainburg (Tore/davon Siebenmeter): Slouf; Möser, Sebastian Forster (3), Stephan (2), Schmargendorf (3), Daniel Thoma (5), Klaus (2), Sperrer (5/3), May (1), Dominik Thoma (2), Ernstberger (1). -fe-

03.10.2011

Landesliga-Aufsteiger vergeigt auch drittes Spiel: 16:25 (9:11)-Heimklatsche gegen Roßtal

So was nennt man wohl einen klassischen Fehlstart in die neue Saison: Auch in ihrem dritten Spiel nach dem Aufstieg in die Landesliga Nord gingen die Handballer vom TSV Mainburg am Samstag leer aus und bezogen gegen den TV Roßtal nach zwei knappen Niederlagen gegen die TG Landshut (17:18) und in Selb (21:22) im Heimspiel gegen den TV Roßtal mit 16:25 (9:11) erstmals eine ziemlich deutliche Klatsche. Mainburgs Trainer Ralf Forster fühlte sich nach der Heimpleite gegen die Roßtaler sozusagen “wie vom Pferd getreten” und erkannte neidlos an: “Die Gäste waren in allen Belangen besser und sind eine Top-Mannschaft, die in der Form sicher zu den Titelanwärtern gehört. Wir sind zurzeit noch nicht in der Lage, gegen so ein Kaliber dagegen zu halten.” Diesen Eindruck konnten die Mainburger Handballfans in der ersten Halbzeit freilich nicht gewinnen. Da hielt der Neuling auch ohne die verletzten Mannschaftssäulen Jindrich Dyk, Tobias Spenger und Franz Fellner – in der Personalnot wurde bei den Abenstalerm sogar “Oldie” Tutze Hadzidulbic reaktiviert –  dagegen und das Spiel bis zur 25. Minute (7:7, 8:9) völlig offen. Doch nach der Pause kam’s dann knüppeldick für die Hallertauer. TSV-Vize-Abteilungschefin Christine Kastner brachte es auf den Punkt: “Irgendwie hatte ich den Eindruck, dass uns die Roßtaler im ersten Abschnitt nur ausgespäht haben, um dann im zweiten Durchgang richtig loszulegen.” Die Mittelfranken gaben jedenfalls nach dem Wiederbeginn richtig Gas und zogen binnen zehn Minuten über 10:14 bis auf 12:17 davon. Mainburg hatte dem wenig entgegen zu setzen, spielte viel zu statisch und zu behäbig im Angriff – gerade mal zwei Tempogegenstöße durch Markus Ernstberger sprechen Bände. Da konnte auch Keeper Marek Slouf als erneut bester Akteur der Hallertauer nicht verhindern, dass dem TSV die Felle immer mehr davonschwammen: Locker und leicht netzten vor allem Lukas Frank (6 Tore), Sören Hirschsteiner (6/davon 2 Siebenmeter) und Alexander Brandscher (6/3) bei den Nordbayern fast nach Belieben ein und fuhren somit den ungefährdeten Sieg sicher nach Hause.

TSV Mainburg (Tore/davon Siebenmeter):
Slouf; Sebastian Forster (1), Englbrecht, Schmargendorf, Dominik Thoma (2), Hadzidulbic (5/4), Klaus (1), Sperrer (4), May (1), Stephan, Daniel Thoma (1), Ernstberger (1). -fe-

TSV Mainburg II : MBB SG Manching II   37:22

Gut aus den Startlöchern kam die II. Herrenmannschaft des TSV, die die Gäste aus Manching relativ klar mit 15 Toren Unterschied bezwang. Der souveräne Schiedsrichter Manfred Ball aus Neuburg/Donau musste in diesem fairen Spiel keinen Akteur für Zwei Minuten auf die Bank schicken. Nach einer anfänglichen 4:2 Führung vergaß man kurzzeitig die zahlreichen Chancen zu verwerten und plötzlich geriet man mit 5:6 in den Rückstand. Aber ab diesem Zwischenstand spielte nur noch der TSV, immer wieder angetrieben von einem hervorragend aufspielenden Fabian Kuhns (auch erfolgreichster Torschütze mit 9 Treffern) welcher seine Mitspieler permanent erfolgreich in Szene setzte. Auch war Florian Möser während des gesamten Spiels ein Torgarant und krönte seine tolle Leistung mit 8 Treffern. Der schnellen Mitte und der Zweiten Welle konnte Manching nichts entgegen setzen. Auch stand man in der Defensive einigermaßen gut, zudem hatte man noch dahinter zwei hervorragend aufgelegte Torleute mit Stefan Dickert und Patrick Scholz, die ihr Können bei einigen Glanzparaden unter Beweis stellten. So setzte man sich bis zum Halbzeitpfiff auf 17:12 ab. Nach dem Gang aus der Kabine knüpfte man an die Leistungen der Ersten Spielhälfte nahtlos an und der Vorsprung wurde kontinuierlich ausgebaut. Beim 24:14 führte man erstmals uneinholbar mit 10 Toren Vorsprung.. Andreas Graßl und Daniel Rank trafen jetzt verstärkt aus der Zweiten Reihe, während Stefan Schöll, Johannes Ettenhuber und Alexander Rieder die Gäste immer wieder mit Steilangriffen überrannten. Zwischenzeitlich lautete der Spielstand 30:20 für Mainburg und danach hatte man erstmals beim 35:20 15 Tore Vorsprung, die auch bis zum Endstand von 37:22 gehalten werden konnten. Trainer Buchcik war mit der Mannschaftsleistung äusserst zufrieden, denn auch die jungen Spieler fügten sich perfekt in das Team ein. Am kommenden Sonntag geht es dann nach Freising, dort wird sich zeigen was dieser Sieg wert war, denn die Mannschaft des SC Freising II ist ein unbeschriebenes Blatt aus Sicht der Mainburger. Zudem möchte der Trainer die zwei Punkte von seinem langjährigen Verein und aus seiner Geburtsstadt ohne Wenn und Aber mit nach Mainburg nehmen.

Aufstellung/Tore:

Stefan Dickert, Patrick Scholz (TW), Florian Möser (8), Daniel Rank (5), Fabian Kuhns (9), Andreas Graßl (4), Marian Schön (1), Stefan Schöll (2), Alexander Rieder (4), Alexander Homann (1), Johannes Ettenhuber (2), Christoph Würfl (1), Reinhard Buchcik

26.09.2011

Knapp vorbei ist auch daneben!

Mainburg geht auch im zweiten Spiel leer aus

(fe). Auch bei ihrem zweiten Auftritt in der Landesliga Nord gingen die Handballer vom TSV Mainburg leer aus: Wie schon eine Woche zuvor gegen die TGL (17:18) schrammten sie am Samstag beim Mitaufsteiger TS Selb mit 21:22 (8:12) nur knapp am ersten Punktgewinn nach dem Aufstieg vorbei. “Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit verloren. Da zeigten wir im Angriff zu viel Respekt”, trauerte TSV-Trainer Ralph Forster einem durchaus möglichen Punktgewinn hinterher und sein Abteilungsleiter Paul Sommerer pflichtete Forster bei: “Selb war um keinen Deut besser als wir und wird in dieser Form Schwierigkeiten haben, die Landesliga zu halten.”

Was im Umkehrschluss dann natürlich auch auf die Mainburger zuträfe. Die zahlten über weite Strecken das Lehrgeld eines Neulings, leisteten sich wieder neun Zweiminutenstrafen – davon zwei wegen Wechselfehlern – und brachten besonders im ersten Durchgang zu wenig Bewegung in ihren Angriff. So setzten sich die Gastgeber vor knapp 200 Zuschauern von 6:5 bis auf 10:6 ab (25. Minute) und hielten den Vier-Tore-Vorsprung bis zur Pause. Hätte nicht der erneut glänzend disponierte TSV-Keeper Marek Slouf Schlimmeres verhindert – die “Messe” wäre wohl schon beim Seitenwechsel “gelesen” gewesen. Nach dem selben Strickmuster verlief zunächst auch die zweite Halbzeit. Die Oberfranken, die in Johannes Kempf (fünf Tore) und Patrick Mäsiar (sechs, davon zwei Siebenmeter) ihre besten Werfer hatten, ließen den Gast über 15:11 (44.) und 16:14 (48.) nicht heran kommen und sahen zehn Minuten vor Schluss bei einer 18:14-Führung wie die sicheren Sieger aus.

Doch im Endspurt zündeten die Niederbayern plötzlich den Turbo und glichen, nicht zuletzt dank des nun kaum zu stoppenden Rene Sperrer, zum 20:20 aus (59.). Jetzt hatten auch die Hausherren “Knieschwammerl”, doch eine rote Karte gegen Mainburg, die Andreas Stephan nach seiner dritten Zeitstrafe von den Schiedsrichtern Ulrich Binneweber (Rimpar) und Karl Weschenfeller (Würzburg) in dieser entscheidenden Phase kassierte, kam ihnen entgegen. Die Niederbayern glichen zwar zehn Sekunden vor Ultimo zum 21:21 aus, unterbanden dann aber die “schnelle Mitte” der Turnerschaft nicht und mussten praktisch mit der Schlusssirene durch einen Selber Treffer von der Außenbahn die bittere Niederlage quittieren.

21.09.2011

Handballherren bringen Favoriten fast ins Stolpern

Knappe 17:18-Niederlage gegen TG Landshut

Wahrlich nichts für schwache Nerven war die Auftakt-Begegnung der TSV Handballer als Landesliga-Neuling gegen die Bayernliga-erprobte Truppe aus Landshut. Nur um Haaresbreite mussten sie sich der TG quasi in letzter Minute geschlagen geben.

Gäste-Spielertrainer Markus Böhner konnte am Ende heilfroh sein, beide Punkte – trotz der vielzitierten „Abstiegsdepression“ – mit an die Isar genommen zu haben. Für Mainburgs Handballchef Paul Sommerer war die erste TSV-Heimniederlage in einem Pflichtspiel seit über zwei Jahren zwar ein wenig enttäuschend, weil gar so knapp, aber kein Beinbruch: “Wir haben super gekämpft und gezeigt, dass wir auch gegen ein potentielles Spitzenteam in der Landesliga mithalten können.”

Die Begegnung begann auf beiden Seiten als wahre Abwehrschlacht – nicht zwingend großer Sport, auf emotionaler Ebene allerdings kaum zu toppen. Dementsprechend hieß es nach zehn Spielminuten gerade mal 2:2 und bis zum Pausenpfiff des Ingolstädter Schiedsrichtergespannes Kretschmann/Nemec konnte sich auch keines der beiden Teams nennenswert absetzen. So verabschiedete man sich mit einem knappen 7:8 in die Kabinen.

Das selbe Bild in der zweiten Spielhälfte. Ein offener Schlagabtausch, bei dem der Mainburger Keeper Marek Slouf mit einigen Glanzparaden vor allem die Landshuter Schützen Alexander Reitmeier und Stefan Axthaler immer wieder verzweifeln ließ. Zwar handelte sich Mainburg in der zweiten Hälfte insgesamt neun Zeitstrafen ein (einige davon mehr als umstritten), aber viel machen konnte die Böhner-Truppe daraus nicht und so blieb die Partie bis in die letzte Minute offen. Tobias Spenger warf den TSV in der 55. Minute mit 17:16 sogar wieder in Führung, doch Dominik Abeltshauser glich aus (57.). Der nächste Angriff der Hallertauer verpuffte leider ungenutzt und schon stand Landshut erneut vor dem Mainburger Gehäuse. Landshut versuchte, die verbleibenden 90 Sekunden so weit nur irgendwie möglich herunter zu spielen und schnell ging die Hand der beiden Schiedsrichter zum Zeitspiel hoch. Landshut wurde hastig, Mainburg verteidigte… Dann eine lächerliche Zwei-Minuten-Strafe gegen Rene Sperrer und das Zeitspiel war wieder aufgehoben. Jetzt gelang Dominik Abeltshauser mit einem Verzweiflungswurf, abgefälscht durch die Hallertauer Abwehr, das 17:18. Die restlichen 20 Sekunden konnten die TSV’ler nicht mehr nutzen und so endete die Partie mit einem Tor Vorsprung für die TG Landshut.

Trainer Ralf Forster und auch Abteilungsleiter Paul Sommerer zeigten sich trotz der knappen Niederlage zufrieden: „Wir haben heute gesehen, dass wir gegen ein potentielles Spitzenteam der Liga mithalten können. Wir haben klasse gekämpft und unseren Fans was geboten. Nur schade, dass es am Schluss doch nicht ganz gereicht hat.“

Und gleich am kommenden Samstag geht es weiter für die Jungs des TSV Mainburg. Sie fahren zum Mitaufsteiger TS Selb und vielleicht lassen sich ja da die ersten Punkte mit nach Hause bringen. Abfahrt ist um 12.45 Uhr an der Mainburger Mittelschulhalle, der Anpfiff erfolgt um 16.00 Uhr.

Aufstellung (Tore / davon Siebenmeter):

Marek Slouf (Tor), Thomas Thalmeier (Tor), Sebastian Forster, Daniel Englbrecht, Lukas Schmargendorf (1), Lukas Klaus, Franz Fellner (1), Rene Sperrer (1), Marius May, Tobias Spenger (4/2), Andreas Stephan, Daniel Thoma (3), Jindrich Dyk (7/1), Markus Ernstberger;

10.09.2011

TSV  -  DJK Eichstätt  25:24

Zum gelungenen Aufgalopp der kommenden Saison bestritt man gegen den souveränen Meister der vergangenen Runde ein Vorbereitungsspiel, dass knapp aber verdient gewonnen werden konnte. Unter der Leitung des sicher agierenden Schiedsrichters Dr. Michael Schöll entwickelte sich von Anfang an eine sehr schnelle, aber sehr faire Partie. Anfänglich führte man bis zum 4:2, doch ab der 10. Minute ermöglichte man mit kleinen technischen Fehlern zum ersten Mal den Gästen eine Ein-Tore-Führung. Bis kurz vor der Halbzeitpause führte Eichstätt meist mit zwei bis drei Toren, aber die jungen TSV-Akteure ließen nicht locker und blieben immer auf Augenhöhe und ließen die Bischofstädter nicht davonziehen. Über die gesamte Spielzeit erwähnenswert waren die sehr guten Leistungen der Torhüter Thalmeier, Huber und Dickert, die den TSV mit klasse Aktionen immer im Spiel hielten und auch gegnerische Siebenmeterwürfe entschärften. Die Youngsters Alexander Rieder, Alexander Homann und Axel Tratthnigg fügten sich hervorragend in das Spiel mit ein und konnten sowohl Vorne als auch Hinten ihre Akzente setzen. Angetrieben von einem vor Spielfreude strotzenden Fabian Kuhns, der übrigens mit 7 Treffern erfolgreichster Torschütze war, lief das TSV-Spiel immer besser und der 6:0 Abwehrriegel stand. Verlass war auch auf Andreas Graßl, der den Ball immer wieder ins Netz der Gäste zimmerte. Nach dem 11:14 kurz vor dem Pausenpfiff, riss man sich nochmals kräftig am Riemen und konnte so auf 13:14 verkürzen. 7 Sekunden vor der Halbzeitsirene kam man in Ballbesitz, zwei schnelle Pässe erreichten dann Axel Tratthnigg, dieser stieg hoch, der Ball verließ die Hand, flog ins untere rechte Eck und alle jubelten über den Ausgleich. Leider ertönte die Sirene bevor der Ball die Torlinie überschritt, was in der Halbzeit noch reichlich Diskussionsstoff brachte. Zu Axel sei noch angemerkt, dass ihm und Marian Schön viel Pech an den Fingern klebte, waren Beide doch die erfolgreichsten Latten und Pfostenwerfer, was aber deren guter Leistung keinen Abbruch tat. Nach Wiederanpfiff nahm sofort das Heft in die Hand und langsam setzte man sich ab 18:16 und beim 21:17 führte man erstmals mit 4 Toren Vorsprung. Zwischen der 46. und der 53. Spielminute fiel dann beiderseits kein einziges Tor, wobei dafür Hüben wie Drüben die Torleute verantwortlich waren. Viele Siebenmeter wurden nun nicht verwandelt, leider auch beim TSV konnten Kuhns, Möser und Rank dreimal hintereinander nicht erfolgreich abschließen. 22:17 und 23:18 bedeuteten einen komfortablen Fünf-Tore-Vorsprung, den Eichstätt aber in der Schlussphase immer weiter verkürzte. Jetzt wurden zu viele klare Chancen seitens des TSV versemmelt und das vorher angesprochene Lattenpech kam hinzu. Stefan Schölls 24:20 nach einem Tempogegenstoß sorgte kurzzeitig für Beruhigung, danach wurde es nochmals spannend, als es nur noch 24:23 für Mainburg hieß. Aber diesmal ließen sich die Jungs von Trainer Buchcik die Butter nicht mehr vom Brot nehmen, standen in der Defensive einwandfrei, erkämpften sich einen Ball und man spielte nun ruhig nach Vorne und wartete auf die entscheidende Möglichkeit. Eichstätt lief nun die Zeit davon, Fabian Kuhns wurde bei einer Aktion Mann gegen Mann regelwidrig zu Boden gerissen, im Fallen nach Hinten ohne Blick zum Tor versenkte Fabian den Ball mit einem Rückhandwurf zum entscheidenden 25:23 und krönte damit seine Superleistung in diesem Spiel. 7 Sekunden vor dem Abpfiff konnte Eichstätt das Ergebnis noch auf den Endstand von 25:24 korrigieren.

Aufstellung/Tore: Thomas Thalmeier (TW), Andreas Huber (TW), Stefan Dickert (TW), Florian Möser (4/1), Marian Schön (2), Fabian Kuhns (7/3), Andreas Graßl (5), Alexander Rieder (4), Stefan Schöll (2), Daniel Rank, Johannes Ettenhuber, Alexander Homann, Axel Tratthnigg (1)

42 Kinder und 5 Trainer waren es, die sich in den Pfingstferien in der Turnhalle der Mittelschule Mainburg einfanden um die folgenden 4 Tage mit Campleiter Sebastian Zuther von der CommEvent Sportagentur aus Kiel zu trainieren.
Nach einer kurzen Einführung mit Austeilen der Trainingskleidung und der Handbälle wurden die Kinder in altersgerecht Trainingsgruppen mit Namen wie “THW Kiel” oder “HSV Hamburg” eingeteilt und ihren Trainern zugewiesen. Die darauf folgenden Tage begannen immer mit einem kleinen Aufwärmspiel. Darauf folgten verschiedene Wurf-, Koordinations-, Kraft- und Zweikampfübungen die abwechslungsreich gestaltet und für jede Trainingsgruppe individuell zusammengestellt waren. Während das Ganze bei den “Rhein Neckar Löwen” (7-9 Jahre) eher spielerisch aufgezogen war, wurden die 10 – 14 jährigen richtig gefordert.
Nach einer einstündigen Mittagspause, in der die Kinder und Trainer täglich “Sportleressen” serviert bekamen, wurde Nachmittags vor allem Wert auf Teamgeist und Spaß am Handball gelegt. So wurde beispielsweise einmal ein “Eltern-Kind-Wettkampf” durchgeführt und am Samstag Nachmittag fand eine kleine “Weltmeisterschaft” statt. Aufgeteilt in die großen Handballnationen Deutschland, Schweden, Russland und Frankreich spielten sie den Weltmeistertite aus, wobei jedes Spiel mit der Nationalhymne der jeweils spielenden Länder begann.
Am Ende eines jeden Trainingstages wurde dann zusammen mit den Eltern ein großer Kreis gebildet und zum “Fliegerlied” gesungen und getanzt was die Trainingstage schön abrundete.
Belohnt wurde der Trainingsfleiß der Kids dann am letzten Tag mit Urkunden, Medallien und Pokalen, die sie sich im Laufe der Trainingseinheiten erarbeitet hatten.
Erwähnenswert sind auch die Strecken die sowohl Eltern als auch Kinder auf sich nahmen. So fuhren einige von Ihnen täglich von Straubing oder Roding nach Mainburg um am Camp teilnehmen zu können.
Unser Dank gilt vor allem den Trainern die bereit waren vier Tage für das Camp zu opfern, Sebastian Zuther, der das ganze mit viel Witz, Spaß & Freude geleitet hat und den Helfern, die Getränke und Essen organisiert haben. Wir hoffen solch ein Event spätestens im nächsten Jahr wieder durchführen zu können.

10.05.2011

Bundesligist begeistert beim 44:16-Gaudi-Sieg gegen den TSV

Etwas ganz Besonderes hat sich die Handball-Abteilung des TSV Mainburg anlässlich des 150-jährigen Jubiläum des Hauptvereines einfallen lassen. Mit Hilfe des Großsponsors „Volthaus“ gelang es der Abteilungsleitung mit dem TBV Lemgo einen absoluten Hochkaräter des Handballsports (Deutscher Meister, Pokalsieger und Europacup-Gewinner) nach Mainburg zu holen. Die TSV’ler kommen also quasi aus dem Feiern gar nicht mehr heraus. Konnte erst vor wenigen Wochen der Aufstieg in die Landesliga bejubelt werden, gab es nun für die Akteure noch das „Spiel des Lebens“ als Sahnehäubchen oben drauf.Nationalspieler und Weltmeister zu Gast in Mainburg – das gibt es schließlich nicht alle Tage.

„Der Empfang war sehr schön, sehr freundlich und es macht natürlich auch uns viel Spaß, wenn so eine positive Stimmung herrscht“, so die erste Einschätzung des TBV-Rückraumhühnen Holger Glandorf. Die hochkarätigen Gäste sollten natürlich auch entsprechend begrüßt werden, und so standen vor dem Rathaus die TSV’ler in Tracht zum offiziellen Empfang Spalier. Doch auch bei so einem Anlass sind die Profis dann eben Profis – Freundschaftsspiel hin oder her. Der Begrüßungstrunk blieb dann eben bei den Hauptprotagonisten noch alkoholfrei, gespielt werden musste schließlich auch noch.

Frenetisch bejubelt wurden die Spieler dann auch in der ausverkauften Mittelschulhalle. Werbung für den Handball in Mainburg sollte es werden – ein Vorhaben, das vollends geglückt ist. Wohlwissend, dass der TSV spielerisch chancenlos sein würde in diesem Spiel, Lemgo erwartungsgemäß klar überlegen. Der TSV musste einige Zeit auf das erste eigene Tor gegen die Bundesliga-Mannschaft warten, Franz Fellner war dieses vorbehalten – der Treffer zum 1:4. Allzu viele Mainburger Tore folgten bis zur Pause allerdings nicht mehr, vielmehr wollte Lemgo ein bisschen Spektakel bieten, der TBV zu Halbzeit mit 27:5 vorne.

Florian Kehrmann beurteilte die erste Hälfte so: „Die ersten drei, vier Minuten hat man schon gesehen, dass die Mainburger schon sehr viel Respekt vor uns hatten. Das haben sie dann aber abgelegt, wir haben auch einen Gang zurückgeschaltet, aber im Großen und Ganzen war es das, was die Zuschauer hier sehen wollten: ein schönes Handballspiel, ein paar Kabinettstückchen, Tore für Mainburg. Das war ganz gut so.“

Letztendlich war der TSV Mainburg dann doch auf 16 eigene Tore gekommen und auch Torhüter Marek Slouf konnte sich über Erfolgserlebnisse freuen und vereitelte einige Chancen, nicht zuletzt gegen Weltmeister Holger Glandorf.

TSV-Trainer Ralf Forster brachte es auf den Punkt: „Also ich bin hoch zufrieden! Es war ein herrliches Spiel, man hat genau gesehen, was die Leute drauf haben und sie haben uns in genau dem Rahmen mitspielen lassen, wie ich es erwartet hatte. Sie haben uns die Chancen gelassen, eigene Tore zu machen. Das hat absolut gepasst.“

Mit 44:16 setzte sich der TBV Lemgo schlussendlich durch und Florian Kehrmann zum Schluss dann nicht nur Torschütze sondern auch Torhüter beim TBV. In so einem Spiel kann es ja mal probiert werden.

„Leider Gottes hab ich zwei oder drei Tore bekommen, aber die Mannschaft hat mich da auch wirklich im Stich gelassen“, frotzelte Kehrmann nach der Begegnung. „Ich würde gern viel öfter ins Tor gehen, aber der Trainer lässt mich nicht – bin wohl zu schlecht…“

„Ja, das war ganz witzig“, so ein breit grinsender Ralf Forster, „Sie wollten dem Lichtlein (Nationalkeeper des DHB, Anmerkung der Redaktion) halt auch mal ein Tor gönnen, aber das haben wir auch noch nie geschafft, also warum sollte es ihnen gelingen…“

Für den TSV zählte einfach nur, dieses Handball-Spektakel in Mainburg erlebt haben zu dürfen, mit der sportlich am leichtesten zu verkraftenden Niederlage, die es nur geben kann. Und Spaß hatten definitiv alle Beteiligten!

TBV Lemgo (Tore/davon Siebenmeter): Galia, Lichtlein (beide Tor); Illyes, Smoler (2), Preiß (1), Bechtloff (12), Datukashvili (2), Glandorf (1), Theuerkauf (10/3), Kehrmann (4), Strobel, Schneider (9), Hermann (3). TSV Mainburg: Slouf, Thalmeier (beide Tor); Möser, Englbrecht (2), Wagner (1), Ettenhuber, Dominik Thoma (2), Hadzidulbic (1/1), Klaus, Fellner (2), Harrieder, May (2), Spenger (1), Stephan (1), Daniel Thoma (1), Dyk (2), Ernstberger (1). – Schiedsrichter: Kretschmann/Nemetz (HG Ingolstadt/MTV Ingolstadt).

05.04.2011

Handballherren schicken Waldkraiburg mit 29:17 nach Hause

Gänsehaut-Feeling beim letzten Heimspiel

Licht aus – Spot an! Gänsehaut pur war zu verspüren, als die erste Herrenmannschaft des TSV Mainburg am vergangen Samstag zum letzten Heimspiel der Saison in die Halle einlief. Mit den Nachwuchsspielern an der Hand traten die Titelgewinner auf’s Parkett und wurden mit tosendem Applaus von gut 350 Mainburger Fans begrüßt.

Die Jungs aus der Hallertau, die auf Daniel Thoma verzichten mussten weil er sich im Meisterschaftsspiel gegen den MTV Pfaffenhofen einen Nasenbeinbruch zugezogen hatte, legten dennoch einen fulminanten Start hin und nach zehn Minuten hieß es 6:0 für den TSV. Ein Siebenmeter in der 11. Spielminute brachte dann den ersten Zähler für die Gäste aus Waldkraiburg. Von da an schaltete Mainburg einen Gang zurück, aber selbst mit halber Kraft war man dem Gegner noch weit überlegen. Und so wurden bei einem angemessenen Spielstand von 16:6 die Seiten gewechselt. Die zweite Hälfte war für den TSV fast ausschließlich reines Schaulaufen. Zwar präsentierten sich die Gäste angriffs- und kampffreudiger als in Abschnitt eins, eng wurde es für die Hallertauer jedoch zu keiner Zeit. Dann, ab der 45. Spielminute, bot Mainburg seine konditionelle und technische Stärke dar und der VfL Waldkraiburg, der verletzungsbedingt eh nur mit einem Rumpfkader angereist war, hatte einfach nichts mehr dagegen zu setzen. Zu dominant war die Gangart der Hallertauer, die sich selbst nur wenige Fehler erlaubten, aber jeden Fauxpas der Gäste konsequent straften. So stand am Ende der Partie ein verdientes 29:17 für den TSV Mainburg, der mit 37:7 Punkten und einem Torverhältnis von 620:528 auf Platz Eins die Bezirksoberliga-Saison 2010/11 abschließt. Nach der Begegnung bedankte sich Kapitän Markus Ernstberger im Namen der Mannschaft aufrichtig bei den Mainburger Anhägern für die erwiesene Treue und die faszinierende Fähigkeit, Auswärtsspiele zu Heimspielen machen zu können und lud noch zum gemeinsamen Feiern ein. Dass noch kräftig nach Handballer-Manier gefeiert wurde, muss wohl nicht noch explizit erwähnt werden…

Und die „Handball-Feiertage“ gehen weiter! Bereits am 6. Mai haben die Handballer des TSV Mainburg anlässlich des 150-jährigen Jubiläums des Hauptvereins die Bundesliga-Granaten vom TBV Lemgo zu Gast.

Aufstellung (Tore/davon Siebenmeter):

Marek Slouf (Tor), Patrick Scholz (Tor), Florian Möser (1/1), Daniel Englbrecht (5), Philipp Wagner (2), Dominik Thoma, Lukas Klaus (1), Franz Fellner (5), Marius May (2), Tobias Spenger (2), Andreas Stephan (3), Jindrich Dyk (5/2), Markus Ernstberger (3). Des weiteren spielten in dieser Saison für den TSV Mainburg: Johannes Ettenhuber, Alexander Rauner, Semir Hadzidulbic und Andreas Harrieder.

28.03.2011

Handballherren brillieren in Pfaffenhofen und holen den Titel nach Mainburg

33:26-Erfolg sichert vorzeitige Meisterschaft

Durch eine sehr spannende und auch emotionale Partie gegen den MTV Pfaffenhofen am vergangenen Samstag konnte die erste Herrenmannschaft der TSV-Handballer die Meisterschaft bereits am vorletzten Spieltag der BOL Altbayern nach Mainburg holen. Mit dem verdienten 33:26-Erfolg über die Ilmstädter zogen die Hallertauer das Ticket für die Landesliga in der kommenden Saison 2011/12 und erfüllen damit einen lang ersehnten Traum sowohl der Mannschaft, als auch der Verantwortlichen im Verein.

Die Begegnung zeigte sich von Beginn an hoch emotional und kampfbetont – insgesamt sechs Verwarnungen und 15 Zeitstrafen sprechen hier eine recht deutliche Sprache. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und jede Situation war hart umkämpft. Doch gerade zum Start war den Mainburgern – angesichts der enormen Wichtigkeit des Spiels – die Nervosität deutlich anzumerken. Etliche Pfosten-, Latten- und Torwarttreffer ließen die Gäste aus der Hallertau rasch ins Hintertreffen geraten und fast die ganze erste Hälfte hinweg hatten sie einem Ein- bis Zwei-Tore-Rückstand hinterher zu laufen. Erst das 12:11 aus Mainburger Sicht zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff brachte die Wende im Spiel der Gäste, die sich dann mit 13:11 in die Kabine verabschiedeten.

Mit dem Wiederanpfiff der Dachauer Unparteiischen zeigte die Meistermannschaft dann auch, dass sie des Titels würdig ist. Binnen weniger Minuten schossen sie sich, dank einer geschlossen Mannschatfsleistung, einen komfortablen 18:12-Vorsprung heraus. Pfaffenhofen jedoch gab sich zu keinen Zeitpunkt der Begegnung geschlagen und verkürzte durch schnelle Konter wieder auf 19:17, was den Hallertauern einen lautstarken und mehr als berechtigen Rüffel ihres Keepers Marek Slouf einbrachte. Dieser und die zahlreich mitgereisten Mainburger Fans, die die Begegnung praktisch zu einem Heimspiel für die Hallertauer machten, peitschten die Jungs aber schnell wieder auf die richtige Spur und letzten Endes war schnell klar, dass für die Gastgeber nur die goldene Ananas zu holen sein würde. Souverän, mit teilweisem Schaulaufen für den Fanblock, spielten die TSV-Herren wirklich sehenswerten Handball und ließen über 25:20, 29:24 und 31:25 nichts mehr anbrennen. Die Freude der TSV-Anhänger, die die letzten Sekunden der Partie lautstark herunter zählten, gipfelte in frenetischem Jubel, als am Ende ein 33:26 für „ihre Jungs“ auf der Anzeigetafel stand und damit der Aufstieg in die Landesliga besiegelt war. Die Mannschaft selbst lag sich minutenlang in den Armen und freute sich sichtlich über den errungenen Sieg, allerdings machten sie auch den Eindruck, als ob sie die Konsequenz dieser zwei Punkte noch gar nicht richtig fassen konnten.

Am kommenden Samstag können sie nun am letzten Spieltag der Saison zu Hause gegen den VfL Waldkraiburg als Meister auflaufen und anschließend den Titel richtig feiern.

Aufstellung (Tore / davon Siebenmeter):

Patrik Scholz (Tor), Marek Slouf (Tor), Daniel Englbrecht (1), Philip Wagner (4), Dominik Thoma (3), Semir Hadzidulbic(6/5), Lukas Klaus (2), Franz Fellner (2), Marius May (1), Tobias Spenger (4), Andreas Stephan (2), Daniel Thoma (2), Jindrich Dyk (6), Markus Ernstberger;

22.03.2011

Handballherren erringen 28:26-Arbeitssieg über die SG Moosburg

Tobias Spenger feiert gelungenes Comeback / Nachwuchstorwart Pät Scholz als Matchwinner

Am vergangenen Samstag konnte sich die erste Herrenmannschaft der TSV Handballer einen knappen 28:26-Sieg über ihre Gäste aus Moosburg erarbeiten, während der direkte Verfolger Ingolstadt beim ASV Dachau eine böse 23:35-Schlappe einstecken musste. Die Situation im Aufstiegskampf entspannt sich mit diesen beiden Ergebnissen deutlich für die Hallertauer, die nun mit 33:7 Zählern wieder ein 3-Punkte-Polster aufweisen können. Jetzt reicht ihnen noch ein weiterer Sieg zum ersehnten Titel und den wollen sie bereits am kommenden Samstag beim MTV Pfaffenhofen eintüten.

TSV-Trainer Ralf Forster überraschte mit seiner Startformation. Ganz im Gegensatz zu den letzten Begegnungen, wurde dieses Mal eher auf geballte Kraft denn auf taktisches Geplänkel gesetzt. Mit Marius May am Kreis, Lukas Klaus, Daniel Thoma und Jindrich Dyk im Rückraum, sowie Andi Stephan und Franz Fellner auf den Außenpositionen stand eine Mannschaft auf der Platte, die Einiges versprach. Doch auch diesen Routiniers gelang es nicht gänzlich, frei aufzuspielen.

In der 1. Spielhälfte hatten beide Mannschaften gehörigen Respekt voreinander, jeder Ball war hart umkämpft und das Spiel zeigte sich relativ ausgeglichen. Die Hallertauer wollten einfach nicht in ihren gewohnten Rhythmus finden und wie schon eine Woche zuvor gegen Altötting wurde teils sehr nervös agiert. Dummerweise übertrug sich diese Nervosität auch auf Marek Slouf im Mainburger Gehäuse, der in Abschnitt Eins einfach keine Hand an den Ball bringen konnte. Als in der 20. Minute Tobias Spenger, der nach einer langen Verletzungspause von den Mainburger Fans mit langanhaltendem Applaus begrüßt wurde, auflief, schien ein Ruck durch die Mannschaft zu gehen. Dennoch reichte das nicht aus, um sich endlich von den Gästen abzusetzen und so wurden bei einem Spielstand von 14:14 die Seiten gewechselt.

Auch die zweite Hälfte blieb spannend – Moosburg kämpfte bis zum Letzten und Mainburg kam immer noch nicht so richtig in Trab. Die Partie wogte dementsprechend immer hin und her und mehr als zwei Tore kamen die Hallertauer von ihren Gegnern nicht weg. Lichtblick für die TSV’ler war jedoch Nachwuchskeeper Pät Scholz, der mit Marek Slouf den Platz zwischen den Pfosten getauscht hatte. Scholz konnte mit einigen klasse Paraden frei am Kreis, sowie zwei gehaltenen Siebenmetern absolut überzeugen. Von seinen Mannschaftskameraden wurden er nach der Partie sogar als „Matchwinner“ betitelt und wenn man die Begegnung gesehen hat, möchte man sich dieser Meinung gerne anschließen.

So stand am Ende einer, wenn auch sportlich nicht gerade überragenden, aber doch spannenden Partie ein 28:26 für den TSV Mainburg zu Buche, der am kommenden Samstag um 19.30 Uhr in der Gymnasiumhalle Pfaffenhofen, Niederscheyerer Str. 21, gegen dem MTV um den Meistertitel spielen werden.

Aufstellung (Tore / davon Siebenmeter):

Patrik Scholz (Tor), Marek Slouf (Tor), Daniel Englbrecht (2), Philip Wagner, Dominik Thoma(2), Semir Hadzidulbic(3/3), Lukas Klaus (6), Franz Fellner (1), Marius May (1), Tobias Spenger (3), Andreas Stephan (1), Daniel Thoma (2), Jindrich Dyk (6), Markus Ernstberger (1);

21.03.2011

TSV – TSV Schleissheim   18:19

Last Second Tor der Gäste – sehr guter Platz 4 im Gesamtklassement

Die Saison endete wie sie begann mit einer unglücklichen Ein-Tore-Niederlage gegen den Aufsteiger aus Schleissheim. Das Spiel war aber während der gesamten 60 Minuten an Spannung und Dramatik nicht zu überbieten. Die Abwehr stand während der gesamten Spielzeit und jeder brachte Hinten eine 100prozentige Leistung. Es begann ein offener Schlagabtausch und Schleissheim führte mit 0:2, daraus wurde aber schnell ein 3:2 für den TSV. Die Härte, welche von den Gästen mitgebracht wurde, konnte erwidert werden, aber Abwehr war Trumpf und natürlich unser „Hexer“ Tom, der einen Sahnetag erwischte und Dinge aus seinem Kasten holte, die fast schon als unglaublich erschienen, sein Pendant war aber auch nicht ohne. Die Summe der Zeitstrafen 5:3 natürlich für den TSV hielt sich auch in Grenzen, einziger Wermutstropfen war die Rote Karte in der 22. Minute für Fabian Kuhns, etwas zu hart und nach Meinung von Trainer Buchcik hätten 2 Minuten wenn überhaupt auch ausgereicht, aber wo sollte Fabi denn hin, er stand einfach unglücklich im Laufweg des Schleissheimers. 5:5, 7:7 so ging es weiter, einmal führte der TSV, ein anderes Mal Schleissheim mit einem Tor. Alexander Rauner traf in diesem Spielabschnitt hervorragend und hielt den TSV im Spiel. Mit 8:9 ging man in die Kabine und in der Halbzeitpause ging es nur darum, die Motivation hochzuhalten, denn Platz 4 in der Abschlusstabelle war nun im Bereich des Möglichen. Munter ging es weiter, aber plötzlich führte Schleissheim mit 8:11, die Jungs glichen aber wieder bis zum 11:11 aus. Nun führte man einmal, zweimal jeweils mit einem Tor, aber nach dem 13:13 hatte Schleissheim seine stärkste Phase und es hieß 13:17 und 14:18. Auf dem 4-Tore-Vorsprung, der für viele Zuschauer fast schon nicht mehr einholbar schien, konnte sich Schleissheim nicht ausruhen und die TSV-Jungs kämpften sich bis zum 18:18 heran, die letzten 10 Minuten gehörten eindeutig dem TSV mit den jetzt überragenden Andreas Graßl und Florian Möser. Andreas zog immer wieder gekonnt nach Innen, wurde mustergültig bedient und versenkte den Ball ein ums andere Mal im Tor, wenn nicht, wurde Andy rüde zu Fall gebracht, aber Flo verwandelte die anstehenden Siebenmeterwürfe souverän. Den Glücksrittern aus Schleissheim half jetzt einmal Querlatte und der Kreuzpfosten, 30 Sekunden vor dem Schlusspfiff fand ein Wurf der Gäste aus der Zweiten Reihe irgendwie den Weg ins Tor zum 18:19 Endstand. Die verbliebenen 10 Sekunden reichten nicht mehr aus, um an dem unglücklichen Endergebnis noch etwas zu ändern. Dennoch Hut ab vor der Leistung, auch über die gesamte Saison der II. Herrenmannschaft des TSV Mainburg und ein dickes Danke und Respekt des Trainers an Euch.

Aufstellung/Tore

Aufstellung/Tore: Thomas Thalmeier (TW), Stefan Dickert (TW), Philipp Lauschke, Daniel Rank (1), Martin Schöll, Stefan Schöll, Andreas Graßl (4), Alexander Rauner 7/2), Florian Möser (4/2), Johannes Ettenhuber (1), Fabian Kuhns , Reinhard Buchcik, Rainer Schiller, Christoph Würfl (1);

17.03.2011

Primus Mainburg schwächelt

(ma) Platzt der schon fast realisierte Traum von Meisterschaft und Landesliga-Aufstieg für die Handballer des TSV Mainburg doch noch? Am Sonntagschwächelte der Bezirksoberliga-Primus beim akut abstiegsbedrohten TV Altötting und kassierte mit 28:30 die erste Rückrundenpleite. Durch diese ist der einzige noch verbliebene Verfolger MTV Ingolstadt (33:26-Heimerfolg gegen Karlsfeld) den Mainburgern (31:7 Punkte) bis auf einen Zähler auf den Pelz gerückt. Drei Spieltage vor Saisonschluss zeichnet sich damit im Fernduell um den Titel ein Fotofinish zwischen beiden Rivalen ab. Am Samstag (17.00 Uhr, Mitteschulhalle Mainburg) steht für den TSV das brisante Nachbarderby gegen die SG Moosburg an, die als Achte wie die punktgleichen (14:24) Altöttinger mit dem Mut der Verzweiflung um den Klassenerhalt kämpft. Mainburgs Rivale Ingolstadt hat am selben Abend beim Rangdritten ASV Dachau allerdings auch eine ziemlich hohe Hürde vor sich. Da könnte ein Heimsieg der Hallertauer bei einer gleichzeitigen MTV-Niederlage eine Vorsentscheidung um Platz eins bedeuten.

Aufstellung (Tore / davon Siebenmeter):

Patrick Scholz (Tor), Marek Slouf (Tor), Daniel Englbrecht (1), Philipp Wagner (2), Semir Hadzidulbic (3/3), Lukas Klaus (6), Franz Fellner (6), Marius May (1), Tobias Spenger, Andreas Stephan (2), Daniel Thoma (1), Jindrich Dyk (8), Markus Ernstberger;

10.03.2011

Handballherren siegen klar beim Mitaufsteiger Karlsfeld

Punktspiel mutiert zu besserer Trainingseinheit für TSV Handballer

Am vergangenen Sonntag konnte die erste Herrenmannschaft der TSV-Handballer einen klaren 32:21(16:9)-Sieg beim Mitaufsteiger TSV Karlsfeld einfahren. Mit nun 31:5 Zählern führen die Jungs von Trainer Ralf Forster die BOL Altbayern weiter an, während Verfolger Burghausen zuhause gegen den TV Altötting böse auf die Nase gefallen ist (27:31). Lediglich der MTV Ingolstadt blieb mit einem 40:27 über den SSV Schrobenhausen im Soll und ist damit nun wieder erster Verfolger der TSV’ler.

Auswärtsspiele zu Heimspielen machen – das scheint momentan die Devise der Mainburger Fans zu sein. Zahlreich waren sie mit nach Karlsfeld gereist um ihre Mannschaft lautstark mit Allem was Krach macht zu unterstützen.

Entsprechend selbstbewusst gingen die Hallertauer auch in die Begegnung. Schnell war klar, wer die Hosen anhat und schon nach ungefähr 15 Minuten hatten sich die Gäste aus der Hopfenstadt einen ordentlichen 9:3-Vorsprung herausgeschossen. Karlsfeld agierte sehr nervös und versuchte mit aller Gewalt, eine Begegnung mit dem hünenhaften Mainburger Mittelblock um Lukas Klaus und Jindrich Dyk zu meiden und Tore über die Außenpositionen zu erzielen, aber auch hier in den meisten Fällen Fehlanzeige. Die Gästeabwehr war einfach zu präsent und – wie immer – gab es da ja auch noch Marek Slouf zwischen den Mainburger Pfosten.

Die Hallertauer spielten in der ersten Hälfte unter Regie der souverän leitenden Unparteiischen Dittrich und Jacob von der SpVgg Altenerding für ihre Fans und brachten Franz Fellner auf Linksaußen ein ums andere Mal zum Zug. So verabschiedete man sich mit einem beruhigenden 7-Tore-Vorsprung (16:9) für den TSV Mainburg in die Kabinen.

Die zweite Hälfte mutierte dann zu einem reinen Trainingsspiel für die Hallertauer. Trainer Ralf Forster experimentierte mit der Aufstellung und konnte auch Nachwuchskeeper Pät Scholz Einsatzzeit geben, die dieser eindrucksvoll zu nutzen wusste. Auch wurden einige Spielzüge und neue Stafetten ausgetestet, was teilweise sehr zur Erheiterung der Zuschauer beitrug. Wunderschön war beispielsweise ein bombiger Steilpass von Marius May auf Jindra Dyk, der sich auf Höhe der Mittellinie befand. Dieser überlegte kurz, ob er zu Fellner weiter passen sollte, entschied sich aber dann, das Ding selber zu machen und knallte – als gäbe es nichts Einfacheres – von 15 Metern einfach drauf. Der Karlsfelder Torwart war vermutlich ganz froh, dass er keine Zeit mehr hatte zu reagieren, denn wenn er noch ein Körperteil zwischen Tor und Ball gebracht hätte, wären Schmerzen die logische Folge gewesen. Alles in Allem spielte Mainburg bis zum Schlusspfiff einfach seinen Stiefel runter und beendete die Partie mit einem klaren 32:21.

Weiter geht der Tanz am 13.3. auswärts gegen den TV Altötting und da sich die Wallfahrtstädter in letzter Zeit als Favoritenschreck gemausert haben, täten die Hallertauer gut daran, mit voller Konzentration in die Begegnung zu gehen. Wenn man allerdings die derzeitige Motivation und gute Stimmung in der Mannschaft berücksichtigt, besteht eigentlich kein Zweifel daran, dass Mainburg auch diese Hürde nehmen wird.

Aufstellung (Tore / davon Siebenmeter):

Patrick Scholz (Tor), Marek Slouf (Tor), Daniel Englbrecht (1), Philipp Wagner (2), Semir Hadzidulbic (5/5), Lukas Klaus, Franz Fellner (12), Marius May (2), Andreas Stephan (3), Daniel Thoma (4), Jindrich Dyk (3), Markus Ernstberger;

22.02.2011

TSV-Handballer deklassieren den SV Wacker Burghausen

Standing Ovations beim 25:17-Sieg über den direkten Verfolger

Dramatik, Spannung und Emotionen wie sie an einem Handball-Nachmittag schöner nicht sein könnten. Mainburgs Handballherren schossen ihren direkten Verfolger im Titelrennen förmlich aus der Halle und ernteten dafür in der bis auf den letzten Platz gefüllten Mittelschulhalle stehende Ovationen. Die TSV’ler konnten mit diesem Erfolg ihren „Platz an der Sonne“ weiter ausbauen, bleiben mit nun 29:5 Punkten weiter Tabellenführer der BOL Altbayern und wahrten sich damit die Chance auf den Aufstieg in die Landesliga.

„Super!“, „Wahnsinn!“ „Einfach riesig!“, das waren unisono die Stimmen, die man von den begeisterten Mainburger Anhängern direkt im Anschluss an die Begegnung zu hören bekam. Diese Superlative bezogen sich sowohl auf die Leistung der Hallertauer als auch auf phantastische Stimmung in der Halle.

Die ersten zehn Minuten waren beiderseitig geprägt von großer Nervosität und Respekt vor dem Gegner. Beide Mannschaften waren sich darüber im Klaren, dass nur der Gewinner der Partie sich weiterhin Hoffnungen in Richtung Landesliga machen kann. Entsprechend vorsichtig verliefen die ersten zehn Spielminuten. Keinem der beiden Teams gelang es, die sich bietenden Chancen in Tore umzumünzen und der Spielstand von gerade mal 1:1 in der 10. Minute spricht Bände. Den Gästen aus Burghausen gelang es als erste, die Nervosität zumindest halbwegs abzulegen und in ihren gewohnt schnellen Rhythmus zu finden. So war es nicht weiter verwunderlich, dass es bereits zwei Minuten später 4:2 für die Gäste stand. In dieser Phase kassierte Tuce Hadcidulbic nach einer harten Abwehraktion Rot und Trainer Ralf Forster musste aufgrund des Ausschlusses sein Team komplett umformieren. Wer nun erwartet hatte, dass dies den Spielfluss der Hausherren lähmen würde, der sah sich getäuscht. Das genaue Gegenteil war der Fall!

Jetzt endlich, angetrieben von Daniel Thoma, Lukas Klaus und einer ungeheuren „Meute“ auf den Rängen, nahmen die Mainburger das Heft in die Hand und machten aus einem 2-Tore-Rückstand einen 4-Tore Vorsprung. Allerdings gewann die Partie nun nicht nur an Spielwitz und Kampfgeist, auch die Härte nahm zu. So musste Lukas Klaus wenige Minuten vor Ende der ersten Hälfte eine Platzwunde im Gesicht ärztlich versorgen lassen und somit war auch dessen weiterer Einsatz fraglich. Dem Siegeswillen der Hallertauer tat jedoch auch das erst mal keinen Abbruch und so verabschiedete man sich mit dem Pausenpfiff der gut leitenden Unparteiischen Kaiser und Lutz mit 9:5 in die Kabinen.

Mit dem Wiederanpfiff gab die Forster-Truppe dann so richtig Gas und konnte den Vorsprung kontinuierlich ausbauen. Über 12:6 und 14:7 bis auf 18:10 ließen sich die Hausherren das Zepter nicht aus der Hand nehmen und setzten sich immer weiter ab. Die Salzachstädter versuchten nun, den Mainburger Angriff mit einer offensiven 4:2-Deckung besser in den Griff zu bekommen. Zum Teil nahmen sie Klaus, der sich von seiner Platzwunde nicht aufhalten lassen wollte, oder Dyk oder Thoma komplett aus dem Spiel. Die Hallertauer ließen sich jedoch von dieser taktische Maßnahme nur jedoch nur wenig bis gar nicht beeindrucken und setzten im Angriff weiter Akzente. Durch die nun offenere Deckungsweise der Gäste konnte Marius May am Kreis immer wieder gekonnt in Szene gesetzt werden und der Mainburger Youngster wusste seine Chancen zu nutzen. Insgesamt vier Tore gingen auf sein Konto.

Auch die Abwehr stand, wie schon in der ersten Hälfte, wie aus Beton gegossen und wenn es den Gästen nicht gelang, schnelle Konter zu laufen und somit noch das ein oder andere Tor zu erzielen, dann versandeten die Bemühungen der Salzachstädter, denen zu diesem Zeitpunkt bereits merklich die Ideen ausgegangen waren. Denn kamen sie wirklich mal durch das Mainburger Bollwerk, stand da ja immer noch Marek Slouf…

Die Mainburger Fans mussten also zu keinem Zeitpunkt ernsthaft bangen, allerdings muss man den Gästen wirklich zu Gute halten, dass sie nie aufhörten zu kämpfen. Sowohl im Angriff als auch in der Defensive wurde bis zu letzten Minute gefightet. Der TSV Mainburg hatte jedoch bei weitem das glücklichere Händchen und konnte so eine packende Samstag-Abend-Vorstellung mit 25:17 für sich entscheiden und erntete minutenlange stehende Ovationen seiner begeisterten Fans. Diese Begeisterung gipfelte dann in Jubel, als die Mannschaft nach oben kam und sich noch eine Weile feiern ließ.

„Das war Werbung pur für unseren Sport!“, schwärmte Handball-Chef Sommerer. „So eine Stimmung habe ich in dieser Halle noch nie erlebt! Das war einfach der Hammer. Die Jungs haben eine klasse Leistung abgeliefert und mit solchen Fans im Rücken… Da weiß ich echt nicht, was ich noch sagen soll. Phantastisch!“

Am kommenden Sonntag dreht sich das Handballkarussell für die TSV’ler gleich weiter – sie werden ihre alten Freunde vom TSV Karlsfeld einen Besuch abstatten. Karlsfeld ist momentan abgeschlagener Tabellenletzter, aber genau gegen solche Gegner gilt es nun, nicht zu stolpern.

Aufstellung (Tore / davon Siebenmeter):

Patrik Scholz (Tor), Marek Slouf (Tor), Johannes Ettenhuber, Daniel Englbrecht, Dominik Thoma, Semir Hadzidulbic, Lukas Klaus (6/3), Franz Fellner (4), Marius May (4), Andreas Stephan (3), Daniel Thoma (4), Jindrich Dyk (4), Markus Ernstberger;

21.02.2011

TSV Neufahrn – TSV 17:22

Mit geschlossener Mannschaftsleistung und super Abwehr zum Auswärtserfolg

Fulminant begann man auswärts beim TSV Neufahrn und nach kurzer Zeit führte man mit 5:2 Toren, Von der ersten bis zur letzten Minute war Christoph „Cube“ Würfl der Fels in der Abwehr, an dem sich jeder ausnahmslos fest rannte und Christoph kassierte nur eine Gelbe Karte und keine „Zwei-Minuten-Auszeit“ während des gesamten Spiels. Sei noch angeführt, dass kein TSV-Akteur für 2 Minuten die Bank drücken musste. Im Mittelblock standen auch Bertram „Berti“ Pfaller, Fabian „Fabi“ Kuhns und Alexander „Alex“ Rauner felsenfest. Gleich erwähnt sei auch die tadellose Leistung unserer beiden Torhüter Thomas „Der Hexer“ Thalmeier und Stefan „Diggi“ Dickert, die fast alles was aufs Tor kam entschärften. Einziger Wermutstropfen während des gesamten Spiels war die phasenweise auftretende Unkonzentriertheit beim Abschluss. Gut und gerne hätte man wesentlich höher als 9:5 zur Halbzeit führen können. Soll keine Entschuldigung sein, aber der Spielball war gelinde gesagt eine Zumutung, was aber beide Teams am eigenen Leibe spürten. Auch war der „Pfostengott“ auf Seiten der Neufahrner, diesen Vergleich gewann der TSV auch klar mit 7:2 und Holz ist eigentlich nur beim Kegeln gut meinte der Trainer. Auch war die „Schrankkollektion“ der Neufahrner nicht ohne, die bis auf eine Ausnahme im Bereich von 90 Kilogramm aufwärts spielten und auch sehr kompakt in der Defensive standen. Nicht nachlassen und konzentriert sowohl Hinten als auch Vorne weiterkämpfen war die Devise von Trainer Buchcik und seine Jungs hielten sich auch daran. 11:7, 13:9 und 15:11 hieß es zwischendurch, so richtig absetzen konnte man sich aber trotz überlegen geführten Spiel nicht. Mitte der Zweiten Spielhälfte spielten die Neufahrner plötzlich äusserst offensiv, kurze Zeit kam man damit überhaupt nicht klar und die Gastgeber kamen auf 15:14 heran. Es war aber nur ein kurzes Aufbäumen, denn mit dieser kräfteraubenden Deckungsvariante war das restlich Pulver des TSV Neufahrn ziemlich schnell verschossen und da die Moral und der Kampfgeist stimmten konnte man sich wieder einen 4 Tore-Vorsprung erspielen. In dieser Phase traf „Fabi“ ein ums andere Mal und versenkte auch die Siebenmeter souverän. Eigentlich unnötig wurden Florian „Flo“ Möser und kurz darauf Stefan Schöll äusserst rüde auf den Hallenboden befördert mit der notwendigen Konsequenz einer Zeitstrafe und einem Strafwurf. Bis zum 22:17 Endstand kontrollierte man nun die Begegnung und ließ nichts mehr anbrennen. Den Schwung will man nun am kommenden Samstag zuhause gegen die HG Ingolstadt mitnehmen und den Schanzern einen würdigen Empfang bereiten.

Aufstellung/Tore: Thomas Thalmeier / Stefan Dickert (TW), Philipp Lauschke, Martin Schöll, Stefan Schöll (1), Andreas Graßl (2), Alexander Rauner (3), Florian Möser (3), Fabian Kuhns (10/3), Rainer Schiller, Bertram Pfaller (3), Sascha Kaspari, Reinhard Buchcik, Christoph Würfl

17.02.2011

Es ist angerichtet für’s „Endspiel“

Nachricht von: Forum Freising
Hallertau, 15.02.2011 12:00
(ma) · Es ist angerichtet für’s „Endspiel“ der Handball-Bezirksoberliga Altbayern: Die „Überflieger“ vom TSV Mainburg treffen am Samstag um 17 Uhr in der heimischen Mittelschulturnhalle als Tabellenführer mit 27:5 Punkten auf den zweitplatzierten SV Wacker Burghausen (24:6). Die Salzachstädter haben zwar eine Partie weniger ausgetragen als die Hallertauer. Doch die dürften sich bei einem erneuten Heimsieg – in dieser Saison gab’s zu Hause noch keinen einziigen Punktverlust – den BOL-Titel nicht mehr nehmen lassen. Denn in den dann noch folgenden fünf Punktspielen bis zum Saisonfinale geht’s für die Mainburger ausschließlich gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte. Schlechte Karten also für die Verfolger des TSV: Aus der „Meute“ ist in den letzten Wochen ohnehin nur noch ein Duo geworden. Der Rangdritte MTV Ingolsadt (24:8) ist wie Burghausen zwar noch im Titelrennen, hat aber bereits zweimal gegen die Hopfenstädter gespielt und den Direktvergleich gegen den Primus glatt verloren. Der selbsternannte Aufstiegsfavorit SpVgg Altenerding gab sich einige Blößen und ist als Sechster mit 20:12 raus aus dem Rennen. Dafür steht der „Geheimtipp“ Mainburg ganz oben und vor seinem zweiten Aufstieg binnen eines Jahres. Der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte, passend zum 150-jährigen TSV-Jubiläum, ist greifbar nahe, die Landesliga winkt. „Wenn nicht jetzt, wann dann?“, muss das Mainburger Motto frei nach dem Titellied des „Wintermärchens“ der deutschen Weltmeister-Handballer von 2007 heißen. In der Abensstadt jedenfalls haben sie „Blut geleckt“ und nach einer famosen Vorrunde das ursprüngliche Saisonziel „gesichertes Mittefeld“ zum neuen Jahr rasch nach oben korrigiert. Doch es blieb bei Handballboss Sommerer und Chefcoach Forster nicht nur bei starken Sprüchen, sondern Taten folgten: Mit Rückraumriese Dyk wurde der dritte Super-Tscheche nach Keeper Slouf und „Funkturm“ Klaus in die Hallertau gelotst, mit „Gix“ Harrieder und „Tutze“ Hazdidulbic zwei Mainburger Urgesteine mit Regionalliga-Erfahrung aus dem „Golden Team“ der TG Landshut reaktiviert. Die Folgen sind in der BOL-Tabelle nachzulesen. Mainburg grüßt vom „Platz an der Sonne“, strotzt gerade so vor Selbstvertrauen. Dies bekam am Sonntagabend sogar der einstige „Angstgegner“ TV Eggenfelden zu spüren, der vor eigenem Anhang von den Forster-Buben beim Mainburger 25:19-Auswärtssieg geradezu auseinandergenommen wurde. Fast scheint es so, als könnte sich „Kronprinz“ Burghausen am Samstag die Reise in die Hopfenstadt sparen. Die Wacker-Vorstellung beim zitttrigen 29:28-Sieg in Karsfeld, dem abgeschlagenen Tabellenletzten, war jedenfalls nicht gerade Landelsiga-like. Oder zeigen die TSVler auf der Zielgeraden doch noch Nerven? Die Fans hoffen’s natürlich nicht. Sie werden am Samstag beim Spitzenspiel sicher die altehrwürdige Mainburger Halle randvoll machen und für ein Höllenspektakel sorgen.

15.02.2011

TSV-Handballer holen Punkte in Eggenfelden

25:19-Erfolg dank grandioser erster Halbzeit

Mit einem souveränen 25:19-Erfolg über den TV Eggenfelden am vergangenen Sonntag konnte die erste Herrenmannschaft der TSV-Handballer ihr Punktekonto auf 27:5 erhöhen und somit ihre Tabellenführung weiter ausbauen.

Von Beginn an dominierten die TSV-Handballer ihre Gastgeber aus Eggenfelden praktisch nach belieben. Immer wieder tauchten die Hallertauer durch sehenswerte Kombinationen nahezu frei vor dem gegnerischen Torwart auf und nutzten in der ersten Halbzeit ihre Chancen zu fast 100 %. Ebenso gut wie im Angriff präsentierten sich die TSVler in der Abwehr und ließen gerade mal neun Tore der Hausherren in Abschnitt Eins zu. Gerade der Mainburger Mittelblock bestehend aus Jindrich Dyk und Lukas Klaus, sowie Daniel Thoma unterbanden die Eggenfeldener Wurfversuche ein ums andere Mal. Was dennoch an Würfen den Weg Richtung Mainburger Gehäuse fand, wurde zumeist zur sicheren Beute von Keeper Marek Slouf. Bereits Mitte der ersten Hälfte beim Spielstand von 10:5 wurde es in der gutbesuchten Eggenfeldener Sporthalle merklich ruhiger. Egal was die Gastgeber auch versuchten, es blieb durch die gute Mainburger Abwehrarbeit meist nur Stückwerk. Ganz im Gegensatz dazu wirbelten die Gäste aus der Hopfenstadt die Eggenfeldener Abwehr gehörig durcheinander und krönten eine herausragende Mannschaftsleistung mit 18 Toren bis zum Halbzeitpfiff.

Nach Wiederanpfiff ließen es die Mainburger dann wesentlich gemächlicher angehen. Man hatte sich auch durch die zweifelhafte rote Karte für Daniel Thoma in der 28. Minute nicht aus dem Konzept bringen lassen und verwaltete einfach den erarbeiteten 9-Tore-Vorsprung. Dies alles, ohne dass die mitgereisten Mainburger Fans, jemals das Gefühl bekommen hätten, die Partie könne doch noch eine Wendung zu Gunsten der Gastgeber nehmen. Ein Spielstand von 23:15 ca. zehn Minuten vor Spielende, gab Trainer Ralf Forster die Möglichkeit, die Mainburger Nachwuchsspieler Patrick Scholz, Johannes Ettenhuber und Alexander Rauner einzusetzen. Keeper Pät Scholz zeigte seine Klasse, indem er sofort ein 100%-Chance der Eggenfeldener egalisierte, aber auch Alexander Rauner auf der Rechtsaußenposition konnte sich in die Torschützenliste eintragen.

Schlussendlich gewannen die Mainburger Handballer verdient mit 25:19 und bleiben somit an Tabellenplatz Eins der Bezirksoberliga Altbayern.

Richtig spannend wird es dann am kommenden Samstag, wenn der derzeitige Tabellenzweite aus Burghausen in der Mainburger Hauptschulhalle zu Gast sein wird. Mit dieser Partie könnte bereits eine Vorentscheidung Richtung Meisterschaft fallen.
„Wir sind heiß auf Burghausen! Schließlich haben wir die 21:30-Schlappe aus dem Hinspiel wiedergutzumachen. Wir vertrauen hier auch auf unsere Fans, die bei diesem Handball-Highlight sicherlich die Halle zum Beben bringen werden!“, so Handballchef Paul Sommerer. Anpfiff gegen den SVW Burghausen ist am Samstag um 17.00 Uhr in der Hauptschulhalle.

Aufstellung (Tore/davon Siebenmeter):

Patrick Scholz (Tor), Marek Slouf (Tor), Johannes Ettenhuber, Alexander Rauner (1), Semir Hadzidulbic (4/2), Lukas Klaus (1), Franz Fellner (5), Jindrich Dyk (6), Marius May (1), Andreas Stephan (2), Daniel Thoma (2), Markus Ernstberger (3);

Herren II

Unterhaltsames Auswärtsspiel mit klaren Sieg in Rohrbach

DJK Rohrbach  :  TSV   21:31

Unerwartet schwer tat man sich im ersten Spielabschnitt gegen die teilweise unorthodox agierende DJK Rohrbach. Mit druckvollen Spiel ging man zwar schnell mit 5:2 in Führung, aber die Gastgeber ließen nicht locker und stemmten sich massiv gegen einen weiteren Ausbau der Führung. Auch half das Aluminium ein paar Mal den Gastgebern.

Mit dem schwergewichtigen Kreisläufer hatte man so seine Probleme, dieser wurde daher desöfteren siebenmeterreif gefoult und ab der 10 Spielminuten kassierte man in regelmäßigen Abstand dafür berechtigt fünf Zweiminutenzeitstrafen. In gewissen Abwehrsituationen sah der Trainer ein paar Defizite seitens seiner Mannen, welche es auszumerzen gilt. Das Verhältnis der zurecht gegebenen Zeitstrafen sprach deutlich mit 8:5 für den TSV. Hier kämpfte sich Rohrbach dann wieder bis auf ein 8:8 heran, aber man hielt auch in der Unterzahl dagegen und führte stets mit einem oder zwei Treffern bis zum  14:12 Halbzeitstand. Immer wieder angetrieben von Florian Möser, der leider etwas Abschlusspech hatte, setzten sich die Youngsters Fabian Kuhns, Rainer Schiller immer wieder erfolgreich in Szene. Nach dem Wiederanpfiff spielte man fulminant auf und nun hatte der TSV die ersten 10 Minuten fast ein permanentes Überzahlspiel, da die gefährlichen Aktionen nur noch durch grobe Fouls der Gastgeber unterbunden werden konnten. Durch eine etwas offensivere Deckung zwang man die in Unterzahl spielenden Rohrbacher zu einigen technischen Fehlern und mit Steilangriffen und einer schnellen Zweiten Welle schlug es nun oft in deren Gehäuse ein. Etwa nach Mitte des zweiten Spielabschnittes lag man mit 25:15 in Führung. Diesen 10 Tore Vorsprung hielt man auch bis zum Spielende. Jetzt spielte nur noch der TSV, Fabian Kuhns und Bertram Pfaller fingen zudem den einen oder anderen Ball heraus und diese Gastgeschenke wurden souverän im Tor der Rohrbacher versenkt. Auch trafen in der Zweiten Halbzeit von den Aussenpositionen Andreas Graßl und Stefan Schöll immer wieder ins Tor der Rohrbacher. Nach einer Blutgrätsche an Stefan Schöll, wie sie eigentlich nur im Fussball üblich ist, gab es sofort kurz vor dem Spielende Rot für den erfolgreichsten Werfer der DJK. Der Zehn-Tore-Vorsprung konnte bis zum 31:21 Endstand gehalten werden. Last not Least wäre die wiederholte sehr gute, konstante Leistung der TSV Torhüter Thalmeier und Dickert zu erwähnen

Aufstellung/Tore:

Thomas Thalmeier, Stefan Dickert (TW), Reinhard Buchcik, Bertram Pfaller (2), Philipp Lauschke, Andreas Graßl (4), Johannes Ettenhuber (2), Florian Möser (3), Stefan Schöll (4), Christoph Würfl (2), Fabian Kuhns (10/1), Rainer Schiller (4)

09.02.2011

Handballherren punkten gegen Altenerding

Packender 24:22-Erfolg stärkt Tabellenführung

Die erste Herrenmannschaft der TSV-Handballer konnte am vergangenen Samstag einen erneuten Sieg über die Altenerdinger Biber einfahren und damit ihren ersten Tabellenplatz der Bezirksoberliga Altbayern verteidigen.

Nach einem schnellen Altenerdinger Führungstreffer bekamen die Hallertauer ihre Semptstädter Kontrahenten relativ sicher in den Griff und konnten sich bis zur 15. Spielminute auf 8:3 absetzen. In dieser Anfangsphase überzeugte – wie auch schon in den Spielen zuvor – Mainburgs Torhüter Marek Slouf. Die Abwehr an sich stand zu diesem Zeitpunkt hervorragend, was sich auch in den wenigen Gegentreffern widerspiegelte. Dies setzte sich bis zum 10:5, etwa acht Minuten vor dem Seitenwechsel, fort. Mit dem sicheren Vorsprung im Rücken gab Trainer Ralf Forster nun auch seinen Wechselspielern Einsatzzeiten. Völlig unerwartet kam es in dieser Phase zum Bruch im Mainburger Spiel. Plötzlich warkeine Durchkommen mehr durch die Gästeabwehr und der Altenerdinger Keeper Frank Lippert ließ bis zum Pausenpfiff keinen weiteren Treffer zu. Durch diese Situation schöpften die Gäste wieder neuen Mut und kamen durch das für sie typische schnelle Konterspiel praktisch im Minutentakt zum Torerfolg. Mit gerade mal einem Tor Vorsprung (Halbzeitstand 10:9) retten sich die Mainburger in die Pause. Die Halbzeitansprache von Trainer Ralf Forster zeigte zu Beginn der zweiten Hälfte allerdings wenig Wirkung. Inzwischen war aus einer einseitigen Partie eine Begegnung zweier Mannschaften auf Augenhöhe geworden. Beim Stand von 13:12 gingen die Gäste sogar das erste Mal während des Spielverlaufs in Führung und die Partie drohte zu Gunsten der Semptstädter zu kippen. Jetzt endlich zeigten sich die Hallertauer von ihrer kämpferischen Seite. So wogte das Spiel hin und her und keine der beiden Mannschaften konnte sich in den folgenden Minuten entscheidend absetzen. Kaum erzielten die Einen den Führungstreffer, glichen die Anderen postwendend aus. Bis zum 22:22 in der 55. Minute konnten die gut 350 Zuschauer eine zwar nicht gerade hochklassige, aber kämpferisch spannende Partie verfolgen, in der sich kein wirklicher Sieger abzeichnen konnte oder wollte. Erst in der Schlussphase beim Stand von 23:22 konnte Mainburg seine Cleverness ausspielen und immer genügend Druck auf die Altenerdinger Abwehr ausüben ohne in ein Zeitspiel zu geraten. Durch ein Foul an Andreas Stephan nur wenige Sekunden vor Schluss und den daraus resultierenden Strafwurf, den Semir „Tuce“ Hadzidulbic sicher verwandelte, besiegelte der TSV Mainburg den 24:22-Sieg über die Altenerdinger Biber.

Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung ragte neben Marek Slouf im Tor, der Linkshänder Andreas Stephan heraus, der auf der Rechtsaußenposition vier Treffer erzielte und damit nicht unwesentlich zum Erfolg beitrug.

Am Sonntag auswärts gegen den TV Eggenfelden müssen die Jungs von Trainer Ralf Forster allerdings noch eine gehörige Schippe drauflegen, wenn sie auch hier erfolgreich sein und das große Ziel Meisterschaft weiter verfolgen wollen. Anpfiff ist am Samstag um 17.00 Uhr im Sportzentrum in der Birkenallee 2, Eggenfelden.

Für die Mainburger Fans besteht wieder die Möglichkeit, die Mannschaft im Bus zu begleiten. Abfahrt ist um 14.15 Uhr an der Hauptschulhalle.

Aufstellung (Tore/davon Siebenmeter):

Patrick Scholz (Tor), Marek Slouf (Tor), Daniel Englbrecht, Philip Wagner, Dominik Thoma, Semir Hadzidulbic (1/1), Franz Fellner (2), Lukas Klaus (5), Jindrich Dyk (6/2), Marius May (2), Johannes Ettenhuber (1), Andreas Stephan (4), Daniel Thoma (3), Markus Ernstberger;

01.02.2011

TSV-Handballer geraten beim ASV Dachau ins Stolpern

Mit Glück beim 29:29 noch einen Punkt ergattert

Das hatten sich die Handballherren des TSV Mainburg wohl etwas einfacher vorgestellt als sie am vergangenen Samstag beim Tabellensechsten in Dachau zu Gast waren. Dabei hätte man doch aufgrund der Spielergebnisse der Vorwoche gewarnt sein müssen. Schließlich hatte die Münchener Stadtwäldler mit ihrem klaren Sieg über den SVW Burghausen als Favoritenschreck von sich reden gemacht.

Die Gäste aus der Hallertau starteten sehr gemütlich in die Begegnung und von der Spritzigkeit und dem Siegeswillen aus der Partie gegen Ingolstadt war nichts mehr zu sehen. Zwar gelang es, mit 1:0 in Führung zu gehen, dies sollte aber bis zu 53. Minute die letzte gewesen sein. Man merkte sehr deutlich, dass der ASV Dachau im Gegensatz zu seinen Gästen nicht viel zu verlieren hatte und dementsprechend frei aufspielte. Mainburg hingegen schien von der Seuche befallen zu sein und selbst anständig herausgespielte Chancen gipfelten in Pfosten- oder Lattentreffern oder aber in den Fängen eines gut aufgelegten Sascha Holzer im Dachauer Gehäuse. Selbst der ansonsten fast unfehlbare Semir Hadzidulbic als Siebenmeter-Schütze des TSV knallte den ersten Strafwurf lautstark ans Aluminium. Mainburg schien einfach nicht wach zu werden und zwischenzeitlich war man sogar mit fünf Toren ins Hintertreffen geraten (9:14 in der 25. Spielminute), konnte aber bis zum Halbzeitpfiff noch auf 12:15 verkürzen.

Was Trainer Ralf Forster seinen Jungs in der Kabinen gesagt hat, ist nicht bekannt, zeigte aber Wirkung. Der TSV kam besser ins Spiel und konnten den Rückstand schnell egalisieren, sodass beim 15:15 wieder alles offen war. In den folgenden Minuten wogte die Begegnung hin und her – Dachau legte vor, Mainburg glich aus. Erst in der 53 Minute gelang es den Hallertauern, mal mit einem Treffer in Führung zu gehen und es war an Dachau, auszugleichen. So ging es hin und her, bis zum 28:28 in der letzten Spielminute. 15 Sekunden vor Abpfiff wurde ein Dachauer Spieler gefoult und Matthias Fuchs vom ASV verwandelte den fälligen Strafwurf sicher. Aber Mainburg behielt in dieser brenzligen Situation den Überblick, Slouf spielte den Ball sofort zur Mitte, Dominik Thoma startete auf Linksaußen durch, behielt die Nerven und konnte mit der Schlusssirene noch einmal punkten.

Im Endeffekt muss der TSV Mainburg froh sein, diesen einen Punkt noch ergattert zu haben. Dachau hat sich sehr gut geschlagen und hätte eigentlich auch verdient gewonnen. Für Mainburg ist jedoch jeder Zähler extrem wichtig, will man das gesetzte Ziel „Aufstieg“ nicht durch derartige „Stolperer“ gefährden.

Aufstellung / Tore (davon Siebenmeter):

Patrick Scholz (Tor), Marek Slouf (Tor), Alexander Rauner, Daniel Englbrecht, Philip Wagner (2), Dominik Thoma (1), Semir Hadzidulbic (1/1), Lukas Klaus (4), Jindrich Dyk (10), Marius May (2), Johannes Ettenhuber, Andreas Stephan (3), Daniel Thoma (4), Markus Ernstberger (2)

31.01.2011

Handballreserve mit 36:22 erfolgreich über die HF Scheyern

Es ging munter weiter wie vergangenen Sonntag gegen den MTV Ingolstadt, doch waren die Handballfüchse nie ein gefährlicher Gegner. Nach kurzer Zeit stand es 0:4 für den TSV Mainburg und alles lief nach Plan. Schnelle Mitte, Tempogegenstöße und einen permanenten Druck auf die Abwehr der Gegner. Aber die Youngsters, insbesondere Christoph Würfl hätten zwischen der 10. und der 20. Minute ein etwas größeres Tor benötigt und warum nicht „einfach, es geht kompliziert auch nicht so einfach!?!“. Konstant waren die Leistungen von Florian Möser und Bertram Pfaller, die immer wieder dem Spiel ihre Akzente aufsetzten. Es stand 2:8, 6:12 und 8:14, es wurde immer der 6-Tore-Vorsprung relativ leicht gehalten, aber nie so richtig weit ausgebaut, gut und gerne hätte man bis zum Halbzeitpfiff weit höher als 10:18 führen können. Kurzzeitig führte auch Trainer Reinhard Buchcik seine um 30 Jahre jüngeren Gegenspieler auf der Außenposition etwas vor, was aber dann sowohl auf Linksaußen als auch auf Rechtsaußen seine Früchte trug. Nach der Halbzeitpause gab es permanenten Druck auf das Gehäuse der Handballfüchse und die Schöll-Zwillinge Martin und Stefan trafen von Rechtsaußen, während Rainer Schiller mit derselben Anzahl von Treffern von der Linksaußenposition erfolgreich war. Insgesamt fielen mehr als ein Drittel der Tore von den Außenpositionen. Nachdem Fabian Kuhns den Hemmschuh am Ende der ersten Halbzeit abgelegt hatte, traf auch er nach Belieben. Fabian glänzte insbesondere in der Zweiten Spielhälfte mit Spielwitz, mannschaftsdienlichen Spiel und frechen Torwürfen. Auch stand die Abwehr, was wiederum für die 6:2 Zeitstrafen für den TSV sprach. „Last not Least“ ein kurzer Kommentar zu den Torhütern, Halbzeit Eins stand Stefan Dickert seinen Mann und auch in Halbzeit Zwei zeigte Thomas Thalmeier seine Klasse. Resümee eines abgeklärt nach Hause gefahrenen „Sonntag-Morgen-Spiels“ war, dass man zuversichtlich den bevorstehenden Aufgaben ins Auge blicken kann, insbesondere am kommenden nächsten Heimspieltag, Samstags gegen die DJK Eichstätt und da sollte es genauso erfolgreich weitergehen.

Aufstellung/Tore:

Thomas Thalmeier (TW), Stefan Dickert (TW), Florian Möser (6/1), Martin Schöll (3), Stefan Schöll (2), Bertram Pfaller (4), Daniel Rank (1), Fabian Kuhns (12/4), Christoph Würfl (2), Rainer Schiller (5), Reinhard Buchcik (2)

30.01.2011

Herren II bezwingt die Reserve vom MTV Ingolstadt mit 39:32

Der momentane Aufwärtstrend der II. Herrenmannschaft zeigte sich auch im Heimspiel gegen den Erzrivalen MTV Ingolstadt.

Die Vorgaben von Trainer Buchcik und Spielmacher Bertram Pfaller permanent mit Druck auf die Abwehr zu agieren, Tempogegenstöße zu laufen und immer eine Zweite Welle zu spielen, wurden beherzigt und kurz nach Spielbeginn führte man mit 4:1 Toren. Munter weiter ging es bis zum 10:5 und gleich muss man die über die gesamte Spielzeit konstante und sehr starke Torwartleistung von Stefan Dickert erwähnen, der ein ums andere Mal die Ingolstädter zur Verzweiflung brachte.

Alexander Rauner traf nach Belieben, wurde aber immer wieder von seinen Mitspielern geholt, freigespielt und setzte den Ball mit “Schmackes” ins Tor der Gegner. Sehr erfreulich war, dass sich neun Spieler des TSV in die Torschützenliste eintragen konnten, wobei Alexander Rauner mit 15 Treffern am erfolgreichsten war. Mit mannschaftsdienlichen aber frechen Spiel setzen sich die Youngsters Fabian Kuhns, Rainer Schiller und Christoph Würfl immer wieder erfolgreich in Szene, stets angetrieben von Bertram Pfaller und Florian Möser. Etwas mehr “Coolness” und Konzentration hätten bei Christoph Würfl bestimmt zu mehr als 6 erzielten Treffern geführt, was aber Christoph spielte war sehenswert und gekrönt wurde seine Leistung mit einem Dreher von der Aussenposition. Unaufhaltsam zog man nun davon, beim 17:8 hatte man den 9-Tore-Vorsprung, den

man auch mit dem 22:13 Pausenstand halten konnte. Wer nun meinte nach Wiederanpfiff eine langsamere Gangart der TSV-Jungs zu sehen, hatte sich gehörig getäuscht. Konzentriert und mit dem zelebrierten schnellen Spiel ging es weiter bis zum 28:19. Ab der 45.Minute und mit der klaren Führung im Rücken schlichen sich dann die eine oder andere Unkonzentriertheit sowohl im

Abwehrverhalten als auch im Angriff ein, das Zeitstrafenverhältnis lag auch bei 6:2 für die TSV-Akteure. Zu leicht ließ man die Gäste nun zum Abschluss kommen und auch Vorne ging man leichtsinnig mit den Chancen um, aber der MTV konnte stets immer auf einen gebührenden Abstand gehalten werden. Als aber der Vorsprung auf 30:25 etwas zusammenschmolz, gab man wieder in der Schlussphase Vollgas im Spiel nach Vorne und lief ein ums andere Mal Steilangriffe und die gefährliche Zweite Welle. Jetzt konzentrierte man sich wieder beim Abschluss und am Ende standen 39 Treffer für den TSV zu Buche. Der Trainer war mit der Leistung seiner Mannschaft sehr zufrieden und mit einer gewissen Euphorie fährt man nun nächsten Sonntag zu den Füchsen nach Scheyern und in 2 Wochen erwartet man zuhause zum Spitzenspiel die DJK Eichstätt.

Aufstellung/Tore:

Stefan Dickert (TW), Florian Möser (5/2), Fabian Kuhns (2), Bertram Pfaller (3), Christoph Würfl (6), Andreas Graßl (4), Rainer Schiller (1), Daniel Rank (2), Martin Schöll (2), Christoph Kempf, Sascha Kaspari, Marian Schön, Alexander Rauner (15)

25.01.2011

TSV-Handballer rocken die Halle

23:19-Sieg über den MTV Ingolstadt – Neuzugang Jindrich Dyk feiert mit 5 Toren erfolgreichen Einstand

Eigentlich schienen die Rollen am zweiten Rückrundenspieltag der Bezirksoberliga Altbayern klar verteilt, aber erstens kommt es immer anders als man zweitens meisten denkt! Die Liga spielte ziemlich verrückt und komplett zu Gunsten des TSV Mainburg. Besonders böse erwischte es an diesem Wochenende die Jungs der SpVgg Altenerding, die am Freitag das Nachholspiel beim TV Eggenfelden überdeutlich mit 32:22 verloren und sich am Sonntag auch noch dem MTV Pfaffenhofen mit 33:31 geschlagen geben mussten. Auch der SVW Burghausen sorgte mit seiner eindeutigen 23:30-Niederlage gegen den ASV Dachau für Aufsehen.

Der TSV Mainburg hatte am vergangenen Samstag den MTV Ingolstadt zu Gast und da beide Mannschaften darauf brannten, die Punkte zu holen um die Tabellenspitze zu übernehmen bzw. zu behalten, versprach die Begegnung viel. Der MTV hatte im Hinspiel mächtig vorgelegt und die Hallertauer mit einem 29:23 ziemlich schlecht aussehen lassen. Die Truppe von TSV-Trainer Ralf Forster schien diese Niederlage jedoch ohne größere Probleme weggesteckt zu haben, den von Respekt vor den – eigentlich favorisierten – Gästen war nichts zu sehen. Dies ist vielleicht auch dadurch zu erklären, dass sich die Mainburger Verletzungssorgen mit der Neuverpflichtung von 2-Meter-Mann Jindrich Dyk relativiert haben. Zwar muss Forster nach wie vor auf Tobias Spenger verzichten und auch Franz Fellner wird eine Weile ausfallen, aber mit Dyk lassen sich die Lücken zumindest größtenteils schließen und auch Andreas „Gix“ Harrieder, ehemaliger Regionalligaspieler und TSV-Eigengewächs feierte nach einer schweren Verletzung in der letzten Saison sein – zumindest zeitweises – Comeback. Der „veränderte“ Mainburger Kader schien nicht nur MTV-Coach Peter Mesiarik, sondern auch die Mainburger Fangemeinde zu überraschen. Schließlich ist der Name Dyk in der Handballszene durchaus ein nicht zu verachtender Begriff. Ein gesonderter Bericht über Jindrich Dyk folgt.

Die Hallertauer starteten sehr selbstbewusst in die Begegnung und konnten flott mit 4:2 Toren in Führung gehen. Die Partie war erwartet spannungsgeladen und die gut 400 Fans in der Mainburger Hauptschulhalle kamen voll auf ihre Kosten. Angepeitscht von jubelnden Fans spielten sich die Hallertauer Tor um Tor weiter in Front. Die Abwehrreihe um die beiden Hühnen Klaus und Dyk stand sehr sicher und Marek Slouf im Mainburger Gehäuse hatte wieder einen Sahnetag erwischt. Wie wichtig das sein würde, sollte sich gegen Ende zeigen. Auch die Angriffsformationen wurden vernünftig und selbstsicher aufgebaut und klappten größtenteils wie am Schnürchen. Aber auch die klasse Leistung des jungen MTV-Keepers Georg Zimmermann muss erwähnt werden, denn auch ihm gelangen einige wirklich sehenswerte Paraden.

Bei einem Spielstand von 13:11 für den TSV Mainburg wurden die Seiten gewechselt und wer wieder die „damischen zehn Minuten“ erwartete hatte, die Mainburg doch des Öfteren zu Beginn der zweiten Hälfte an den Tag legt, der sah sich getäuscht – die hatten sich sich diesmal für den Schluss aufgehoben. Die Hallertauer zeigten weiter klasse Handball und konnten sich bis zu 46. Minute sogar auf 20:14 absetzen, dann allerdings mussten sie der sehr guten, aber auch kräftezehrenden Spielweise Tribut zollen. Im Angriff sollte es einfach nicht mehr so klappen, aber frei nach dem alten Sprichwort „Was’d hint ned kriagst, brauchst vorn ned schmeiß’n“ lief Marek Slouf, der die ganze Partie über schon eine Spitzenleitung gezeigt hatte, so richtig zur Höchstform auf. Ein ums andere Mal parierte er die gegnerischen Torwürfe und trieb damit die MTV’ler schier zur Verzweiflung. Selbst die Strafwürfe fielen ihm zum Opfer, was zu Folge hatte, dass eigentlich schon gar kein Schanzer mehr zum Siebenmeter-Punkt gehen wollte. Und so stand am Ende einer sehr fairen Partie ein beachtenswertes 23:19 für den TSV Mainburg, der mit nun 22:4 Punkten weiter die Tabelle anführt. Für den MTV Ingolstadt hingegen bedeutet diese Niederlage ein Abrutschen ins Mittelfeld (Tabellenplatz sechs mit 16:8 Punkten).

Am kommenden Wochenende werden sich die Herren des TSV Mainburg dann der Überraschungsmannschaft vom vergangenen Wochenende stellen müssen – dem ASV Dachau. Aber die Jungs brennen darauf, auch hier wieder zu punkten und einen Schritt weiter in Richtung Landesliga zu gehen.

Aufstellung (Tore / davon Siebenmeter):

Patrick Scholz (Tor), Marek Slouf (Tor), Daniel Englbrecht, Philipp Wagner (3), Dominik Thoma, Semir Hadzidulbic (5/5), Lukas Klaus (3), Jindrich Dyk (5), Andreas Harrieder (2), Marius May, Andreas Stephan, Daniel Thoma (4), John Ettenhuber;

18.1.2011

Handballherren starten mit 26:22-Erfolg in die Rückrunde

Markus Ernstberger bringt die Wende in Abschnitt Zwei

Mainburgs Handballherren konnten mit einem 26:22-Sieg über den SSV Schrobenhausenam vergangenen Sonntag ihren Tabellenplatz in der Bezirksoberliga Altbayern festigen und stehen mit nun 24:4 Punkten weiter an erster Stelle vor dem SVW Burghausen und der SpVgg Altenerding.

Nach der Veröffentlichung des neuen Saisonzieles „Landesliga“ in der vergangenen Woche reisten die Hallertauer zwar hochmotiviert, aber auch unter gehörigem Druck nach Schrobenhausen. Druck nicht nur wegen der doch hohen Erwartungshaltung, sondern vorrangig wegen der vielen Verletzungssorgen, die den TSV derzeit plagen. Zu dem langzeitverletzten Tobias Spenger hatte sich in der Weihnachtspause noch Lukas Klaus gesellt, der sich einer Augen-Operation unterziehen musste und auch Markus Ernstberger saß mit einer schmerzhaften Entzündung im rechten Ellenbogen auf der Versehrtenbank. Nichts desto trotz starteten die verbliebenen Hallertauer recht zügig in die Begegnung und schon nach wenigen Minuten stand ein 4:1 für den TSV Mainburg zu Buche. Kurz darauf stellte Mainburg jedoch den Spielbetrieb ein. Offenbar hatte die Truppe von Trainer Ralf Forster die Partie im Geiste bereits für sich entschieden und dementsprechend sowohl Tempo als auch Effektivität auf nahezu Null zurückgefahren. Statisches Angriffsspiel und halbherzige Abwehraktionen sollten den weiteren Verlauf der ersten Hälfte bestimmen. Als sich dann auch noch Franz Fellner so schwer am Knie verletzte, dass er gezwungen war aufzugeben, schien der Faden komplett gerissen. Der Ausfall von Fellner hatte zur Folge, dass Forster mit seiner ohnehin dünnen Spielerdecke noch mehr experimentieren musste. Zwischendrin stand Daniel Thoma auf der Linksaußenposition, Philipp Wagner und Dominik Thoma teilten sich die Halbpositionen und Kapitän Ernstberger stellte sich kurzzeitig seiner Verantwortung als Mittemann, bis er mit schmerzverzerrtem Gesicht die Platte wieder verließ. Für ihn sprang „Oldie“ Semir Hadzidulbic ein, den Forster für die Rückrunde reaktiviert hatte. Dank seiner Erfahrung schaffte er es zwar, der Mannschaft wieder den Überblick zu verschaffen, für schnelles Spiel aber war Hadzidulbic noch nie bekannt. Allerdings kamen die mitgereisten Fans endlich mal wieder in den Genuss der „Hadzidulbic’schen Siebenmeter“. Das änderte jedoch nichts an der Tatsache, dass sich der TSV mit einem 10:12-Rückstand in die Halbzeitpause verabschiedete. Die Kabinenansprache schien aber wahre Wunder gewirkt zu haben und die Hallertauer zeigten wieder, wie Handball funktioniert. Markus Ernstberger war trotz Schmerzen auf’s Parkett zurückgekehrt und seine Begeisterung und sein Siegeswille schienen die Mannschaft regelrecht nach vorne zu peitschen. Außerdem konnte er als quirliger „Störer“ in der Abwehr den Schrobenhausener Angriff gehörig aus dem Konzept bringen und dadurch auch einige Kontertore für Mainburg ermöglichen. So hieß es nach nur wenigen Minute plötzlich 15:12 für Mainburg und es war wieder am Gastgeber, einem Rückstand hinterher zu laufen. Und mehr war ihnen auch nicht mehr vergönnt. Mainburg konnte nun jederzeit ungefährdet seinen Vorsprung halten und teilweise sogar bis auf fünf Tore ausbauen (20:15 in der 44. Minute). Mit teils schnellen Toren, teils wunderbar herausgespielten Staffetten sahen die Mainburger Anhänger wieder sehenswerten Sport. So stand am Ende einer durchweg fairen Partie ein dann doch noch verdientes 26:22 für den TSV Mainburg.

Bereits am kommenden Samstag wird es zu einem der Spitzenspiele der BOL kommen, wenn der TSV Mainburg den MTV Ingolstadt zu Gast haben wird. Anpfiff ist um 17.00 Uhr in der Hauptschulhalle.

Aufstellung (Tore/davon Siebenmeter):

Patrik Scholz (Tor), Marek Slouf (Tor), Daniel Englbrecht (4), Philip Wagner (1), Alexander Rauner, Dominik Thoma (3), Semir Hadzidulbic (9/8), Franz Fellner (1), Marius May (2), Andreas Stephan (2), Daniel Thoma (3), Markus Ernstberger (2)

14.01.2011

Handballherren im Aufwind

TSV Mainburg definiert für Rückrunde neue Ziele

Die Verantwortlichen der Mainburger Handballer haben große Pläne. Das neu definierte Ziel heißt Landesliga! Und zwar nicht erst in zwei, drei Jahren, so wie ursprünglich angedacht, sondern am Besten gleich. Dazu ein Interview mit TSV-Abteilungsleiter Paul Sommerer:

HZ: „Paul, ihr habt relativ plötzlich ein neues Saisonziel definiert. Wie kommt das?“

Sommerer: „Die Chancen stehen so gut, wie nie zuvor! Zwar wurden wir vor Beginn der Saison teils milde belächelt, als wir gesagt haben, wir wollen weiter rauf, aber den Lächlern ist das Lächeln wohl vergangen.Wir sind mit Tabellenplatz Eins und gerade mal vier Minuspunkten in die Weihnachtspause gegangen und das lässt hoffen!“

HZ: „Tabellenplatz Eins – das lässt sich sehen! Vielleicht möchtest du uns einen kurzen Rückblick über die Hinrunde geben.“

Sommerer: „Wir hatten unser erstes Saisonspiel am 4. Oktober und was soll ich sagen? Gleich zu Beginn ein richtiges Schmankerl – Spargelbauern gegen Hopfenbauern. Wie an jedem ersten Spieltag lag auch diesem Samstag eine gehörige Portion Spannung in der Luft. Zwar ließ die Vorbereitungsphase mit den absolvierten Testspielen Vieles erhoffen, doch wo eine Mannschaft wirklich steht, zeigt sich halt immer erst in der Punkterunde. Unsere Jungs konnten diese erste Hürde jedoch mit Bravour meistern und den langjährigen Kontrahenten aus Schrobenhausen mit einem klaren 32:24 wieder nach Hause schicken. Gleich die Woche drauf waren wir dann beim MTV Ingolstadt zu Gast und die haben uns bitterböse auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Sonntag Nachmittag halb drei scheint für uns Holledauer keine gute Zeit zu sein, um Handball zu spielen. Da haben wir uns ohne große Gegenwehr mit 23:29 geschlagen gegeben. Auch Ralf (Ralf Forster, Trainer der ersten Herrenmannschaft – Anmerkung der Redaktion) war mit der Leistung alles andere als zufrieden. Er meinte damals, dass wir wesentlich mehr könnten und nur Angst hätten, das zu zeigen! Der MTV hat zwar die besseren Individualisten, aber eigentlich sollten wir als Mannschaft stärker sein. 
Am 18.10. hatten wir dann den ASV Dachau zu Gast und wir haben uns der Verantwortung gestellt. Dachau ist sicherlich kein einfacher Gegner, die habe jede Menge junge schnelle Leute, aber wir haben uns nicht beeindrucken lassen, unser Spiel gemacht und so stand am Ende einer sportlich äußerst fairen Partie ein verdientes 30:25 für unseren TSV. Aber dann, nur eine Woche später, das Hammerspiel der Hinrunde: Mainburg in Altenerding! Wir hatten uns nicht allzu viel erwartet, als wir dahin gefahren sind. Schließlich war die Altenerdinger Semptsporthalle in den letzten Jahren nicht das Pflaster, auf dem Mainburg siegen konnte. An diesem Samstag jedoch war alles anders: die Gastgeber starteten sehr rasant in die Begegnung und ehe wir uns versahen, waren wir bereits in der vierten Minute durch schnelle Tore der Gastgeber mit 1:4 ins Hintertreffen geraten. Während dieser ersten paar Minuten sah es so aus, als ob uns die Spielvereinigung regelrecht aus der Halle schießen wollte. Dann jedoch erwachte der Mainburger Kampfgeist und es gelang, eine Abwehr aus Beton zu gießen, die die eigentlich sehr agile Altenerdinger Offensive ein ums andere Mal an ihre Grenzen stießen ließ und so ließen wir bis zum Ende der ersten Hälfte nur noch sieben gegnerische Treffer zu. Doch auch im Angriff zeigten sich die Burschen spielfreudig und konnten immer größere Löcher in die Verteidigungsreihen der Biber reißen, die dann letztendlich gezwungen waren, die Notbremse zu ziehen, was wiederum mit Strafwürfen für uns geahndet wurde. Zu Beginn der zweiten Hälfte war es wichtig, sofort wieder den Rhythmus zu finden und dies gelang reibungslos. Zwar mussten noch einige brenzlige Situationen überstanden werden, doch diesmal waren Glück und Erfolg eindeutig Holledauer. Ohne größere Mühe konnten wir bis zum Ende einen komfortablen Vorsprung halten und uns am Ende über ein verdientes 25:22 freuen.“

HZ: „Konnten die Jungs das Selbstvertrauen aus der Begegnung mitnehmen?“

Sommerer: „Oh ja, und wie! Gleich den Samstag darauf bekam das der TV Eggenfelden bitter zu spüren. Eggenfelden war für Mainburg in den letzten Jahre immer so eine Art „Schreckgespenst“. Der TV ist dafür bekannt, sehr hart zu spielen, aber in meinen Augen habe sie ihren Schrecken verloren. Wir haben das echt clever runter gespielt und die befürchtete Härte seitens unserer Gäste ist ausgeblieben. Teilweise war Eggenfelden richtig ideenlos und so konnten wir am Schluss ein 38:31 verbuchen und wieder zwei Punkte mitnehmen. Dann aber kam wieder so ein kleiner Tiefpunkt, als wir uns dem SV Wacker Burghausen in der Woche drauf unterordnen mussten. Da hat komplett die Motivation gefehlt und wir haben unser „zweites Gesicht“ gezeigt. Irgendwie war da von den Wochen zuvor nichts mehr übrig und so haben wir mit 21:30 verloren. Gott sei dank gelang es den Jungs, diese Schlappe schnell abzuhaken und nach vorne zu blicken, denn Mitaufsteiger Karlsfels wartete ja schon. Die Spiele gegen den TSV Karlsfeld sind meistens keine schönen. Da musst du als Schiri immer mehr darauf aufpassen, was neben dem eigentlichen Spielgeschehen so alles passiert, weil da einfach nur wahllos geknüppelt wird. War aber auch egal, weil wir es diesmal gar nicht so weit haben kommen lassen. Gleich zu Beginn der Partie konnten wir toremäßig vorlegen und in der Abwehr mit konsequenter sportlicher Härte den Prügeleien vorbeugen. Und wenn man Karlsfeld mit den eigenen Waffen gegenübersteht, dann bleibt von deren Spiel nicht mehr viel über. Also konnten wir auch hier einen souveränen 30:23-Sieg einfahren.“

HZ: „Soll heißen, der TSV Mainburg prügelt auf seine Gegner ein?“

Sommerer: (lacht) „Nein, ganz bestimmt nicht, aber manchmal ist es einfach geschickter, hart aber fair zu spielen und vielleicht ‚mit 1:0 in Führung zu gehen‘, wie der Franz das immer so schön sagt, anstatt sich ein paar einzufangen. Dann überlegen sich manche Leute nämlich sehr genau, ob sie nun zuschlagen oder sich vielleicht doch lieber auf den Sport konzentrieren sollten.“

HZ: „Wie ging es dann weiter? Nach meinen Informationen wart ihr dann zu Gast in Waldkraiburg.“

Sommerer: „Ja, das stimmt. Aber das war keine wirklich große Herausforderung, mehr ein besseres Trainingsspiel, aber zwei Punkte sind zwei Punkte. Auch Altötting präsentierte eine relativ schwache Vorstellung. Das ist allerdings ganz gut, denn solche Spiele geben Ralf die Möglichkeit, auch den Nachwuchsspielern Einsatzzeiten zu geben und Spielerfahrung zu sammeln. Allerdings war das Spiel in Moosburg eine eher zähe Angelegenheit. Das war irgendwie mehr Krampf als Kampf und außerdem war die Halle saukalt. Nichts desto trotz konnten wir Moosburg mit 26:22 schlagen und auch durch den letzten Sieg, das 34:28 gegen den MTV Pfaffenhofen konnten wir immer den Kontakt zur Tabellenspitze halten. Als dann der MTV Ingolstadt, der bereits zu Beginn der Saison total unerwartet über den TV Altötting gestolpert war, auch noch gegen die SpVgg Altenerding Punkte lassen musste, und wir plötzlich den ersten Tabellenplatz inne hatten, fassten wir den Entschluss ‚Jetzt oder nie!‘. Und die wirklich schwierigen Rückrunden-Spiele, also gegen Altenerding, Burghausen und Ingolstadt, finden bei uns zu Hause statt. Wenn es uns jetzt gelingt, die Leistung zu festigen und die Leistungsbereitschaft der Jungs weiter zu steigern, dann können wir es packen.“

HZ: „Gibt es Veränderungen für die kommenden Saisonhälfte?“

Sommerer: „Momentan sind wir am überlegen, ob wir die Mannschaft für die Rückrunde verstärken sollen, da uns mit dem Ausfall von Tobias Spenger bis zum Ende der Saison ein wirklich wichtiger Spieler fehlt. Und da auch Kapitän Markus Ernstberger verletzt ist und Lukas Klaus derzeit im Krankenhaus ist, gehen uns langsam die Leute aus.“

HZ: „Warum fällt Spenger so lange aus?“

Sommerer: „Tobias hat sich beim Spiel in Waldkraiburg eine sehr schwere Muskelverletzung zugezogen, musste deshalb mehrere Male operiert werden und befindet sich nun in der Heilungsphase. Mit etwas Glück kann er in drei bis vier Monaten wieder mit dem Training beginnen.“

HZ: „Das ist natürlich bitter. Was ist mit Ernstberger und Klaus?“

Sommerer: „Markus hat Probleme mit dem Ellenbogen und Lukas hatte ein Blutgerinsel im Auge, das operativ entfernt werden musste, wann beide wieder einsatzfähig sein werden, ist derzeit offen.“

HZ: „Seid ihr mit Spielern am verhandeln?“

Sommerer: „Wir sind auf der Suche, haben bereits mit dem ein oder anderen gesprochen, aber das ist jetzt alles in der Schwebe und deshalb kann und möchte ich jetzt auch nicht mehr dazu sagen.“

HZ: „Das ist verständlich. Aber wie sieht es konkret für dieses Wochenende aus. Ihr startet ja am Sonntag in die Rückrunde gegen Schrobenhausen.”

Sommerer: “So ist es. Und hier wird ein Sieg Pflicht sein. Das wird mit Sicherheit nicht ganz einfach werden, schon allein aufgrund der vielen Verletzten, aber ich bin zuversichtlich, dass wir auch diese Hürde nehmen!”

HZ: „Dann möchte ich mich herzlich für das Gespräch bedanken und wünsche dir und deiner Abteilung eine erfolgreiche Rückrunde und hoffe, dass ihr das große Ziel „Landesliga“ erreichen könnt.“

Anpfiff gegen den SSv Schrobenhausen ist um 16.30 Uhr in der Dreifachturnhalle, Georg-Leinfelder-Str. 21, 86529 Schrobenhausen. Für Fans besteht wieder die Möglichkeit, im Mannschaftsbus mit zu fahren. Treffpunkt ist um 14.00 Uhr an der Mainburger Hauptschulhalle.

09.12.2010

Handballherren weiter auf der Erfolgsspur

26:22-Sieg über die SG Moosburg

Zu Beginn der Partie bekamen die mitgereisten Mainburger Fans eine ziemlich fahrige Angelegenheit zu sehen. Auf beiden Seiten schien man nervös und entsprechend schlichen sich auch Fehler ein. Bis zur dritten Minute sollte es dauern, ehe der ersten Treffer zu verzeichnen war. Dieses 1:0 für die Gastgeber aus Moosburg war aber auch die einzige Führung für den Rest der Partie, denn die Jungs um Daniel Thoma ließen sich davon nicht beeindrucken. Postwendend erfolgte der Ausgleich, kurz darauf der Führungstreffer und dann schienen die TSV’ler wieder im Fahrwasser zu sein. Zwar ein wenig zäh – nicht weiter verwunderlich in einer scheinbar ungeheizten Halle – aber kontinuierlich konnte der Vorsprung über ein 8:5 bis zum 11:9-Halbzeitstand ohne große Probleme gehalten werden. Daniel Thoma, der zwar bis zu 20. Minute schon zwei Zweiminuten-Strafen hatte absitzen müssen, konnte als durchsetzungsfähiger und quirliger Mittespieler glänzen und durch seinen schnellen Antritt die Moosburger Abwehr ein ums andere Mal aushebeln. Aber auch Lukas Klaus auf der Rückraum-Links-Position hatte einen Sahnetag erwischt und konnte sieben Zähler verbuchen. Und – fast schon selbstverständlich – legte auch Marek Slouf im Mainburger Gehäuse erneut eine Spitzenleistung an den Tag.
Nach dem Seitenwechsel war es erneut Daniel Thoma, der zum 12:9 traf und zwei schnelle Tore von Philipp Wagner brachten den TSV mit 14:10 in Führung. Dann folgte ein kurzer Zwischenspurt der Gastgeber, die nun zu ihrem Spiel gefunden zu haben schienen und auf 17:16 in der 44. Spielminute aufschließen konnten. Dies schien die Hallertauer jedoch wieder aus ihrer Lässigkeit zu wecken und es wurde wieder konzentrierter gespielt. Bereits drei Minuten später hatte man sich wieder einen Vier-Tore-Vorsprung herausgeschossen, der auch bis zum Ende der Begegnung gehalten wurde. So stand am Ende einer sportlich nicht gerade berauschenden, aber soliden Leistung ein 26:22-Erfolg für den TSV Mainburg zu Buche.
Und schon am morgigen Samstag dreht sich das Handball-Karussell weiter. Am letzten Heimspieltag des Jahres empfängt die Forster-Truppe um 17.00 Uhr den MTV Pfaffenhofen. Bereits ab 15.00 Uhr feiert die Abteilung in der Hauptschulhalle das „Handballer Weihnachts-Special“, zu dem alle Freunde und Gönner der Mainburger Handballer herzlich eingeladen sind.

Aufstellung (Tore/davon Siebenmeter):

Marek Slouf (Tor); Patrik Scholz (Tor); Alex Rauner; Daniel Englbrecht (3); Philipp Wagner (4); Dominik Thoma; John Ettenhuber; Lukas Klaus (7); Franz Fellner (4); Marius May (1); Daniel Thoma (6/1); Andreas Stephan (1); Markus Ernstberger;

30.11.2010

Handballherren halten Kontakt zur Tabellenspitze

Klarer 28:22-Erfolg über den TV Altötting

Die Handballherren des TSV Mainburg konnten durch einen souveränen 28:22-Sieg über das derzeitige Tabellenschlusslicht, den TV Altötting, den zweiten Tabellenplatz der Bezirksoberliga Altbayern weiter sichern.

Die Hausherren legten flott vor und binnen weniger Minuten hieß es bereits 5:2. Wie auch schon in den letzten Begegnungen konnten sich die Hallertauer auf ihren hervorragend positionierten Schlussmann Marek Slouf verlassen, der in dieser Partie erneut eine phantastische Leistung ablieferte. Aber auch die Abwehr der Gastgeber ließ nicht viel zu wünschen übrig und die Räume wurden konsequent verteidigt. In der Offensive wurde solider Handball gezeigt, der zwar etwas Spielwitz vermissen lies, aber voll und ganz seinen Zweck erfüllte. Ein komfortabler 12:5-Vorsprung ca. zehn Minuten vor Ende der ersten Hälfte gab Trainer Ralf Forster die Möglichkeit, mit Alex Rauner und John Ettenhuber zwei Mainburger Nachwuchsspielern Einsatzzeit in der Ersten zu geben. Beide wussten auf den Außenpositionen zu überzeugen und konnten ihre Einsätze mit je einem Treffer krönen.

Bei einem Halbzeitstand von 14:8 für den TSV Mainburg wurden die Seiten gewechselt. Die zweite Hälfte begann jedoch nicht ganz so geschmeidig, wie die erste geendet hatte. Die Mainburger Abwehr schien die ersten paar Minuten noch in der Kabine zu sitzen, was die Altöttinger Gäste nutzten, um durch ein paar schnelle Tore auf 17:14 aufzuschließen. Dies jedoch schien die Hallertauer wieder wach zu rütteln und sie legten mit einem Zwischenspurt wieder auf 21:14 vor. In dieser Phase kassierte Franz Fellner eine etwas zweifelhafte Rote Karte. Zweifelhaft deshalb, weil ein entsprechendes Foul an Alex Rauner in der ersten Halbzeit lediglich mit einem Freiwurf „geahndet“ wurde. Groß aus der Ruhe bringen ließen sich die Hallertauer dich auch davon nicht. Routiniert machten sie ihr Spiel und wie auch schon in Hälfte Eins, gehörten die letzten zehn Minuten den Jungen.

Am Ende der Begegnung stand somit ein 28:22 für den TSV Mainburg, die mit nun 14:4 Zählern weiter auf Platz Zwei der Tabelle stehen.

Schon kommenden Sonntag wird sich die Forster-Truppe gegen die SG Moosburg behaupten müssen und in Moosburg hat Mainburg in den letzten Jahren nie so richtig gut ausgesehen. Bleibt zu hoffen, dass die Jungs ihre Motivation und Abgeklärtheit mitnehmen können und dann ihrer Favoritenrolle gerecht werden. Anpfiff ist um 18.00 Uhr in der Sporthalle Albinstrasse, Abfahrt des Fanbusses ist um 16.15 Uhr an der Mainburger Hauptschulhalle.

Aufstellung (Tore/davon Siebenmeter):

Marek Slouf (Tor); Patrik Scholz (Tor); Alex Rauner (1); Daniel Englbrecht (4); Philipp Wagner (3); Dominik Thoma; John Ettenhuber (1); Lukas Klaus (4/4); Franz Fellner (3); Marius May (3); Daniel Thoma (6); Andreas Stephan (2); Markus Ernstberger (1);

Das Spiel der Torhüter – „der Hexer“ Tom Thalmeier gewinnt das Spiel

Klasse 20:18-Erfolg über den TSV Neufahrn

Von Anfang an bis zur letzten Sekunde blieb es in der Begegnung äusserst spannend, kein Spiel für schlechte Nerven. Nach einer 2:0 Führung glichen die Gäste aus und es ging sehr zäh weiter bis zum 7:7. Bereits in dieser Phase war es unserem Tom zu verdanken, dass man nicht im Rückstand lag. Einen Siebenmeter gehalten, den ersten Nachwurf pariert und den zweiten auch noch, da kam Stimmung auf. Aber dennoch ging Neufahrn mit 8:11 in Führung, bedingt durch die Abschlussschwäche der TSV-Jungs. Aber die Moral passte und man machte aus dem Rückstand eine 12:11 Führung. Aber Sekunden vor dem Halbzeitpfiff musste man den Ausgleich hinnehmen und mit 12:12 ging es in die Kabine. Florian Möser mit seinen 6 Treffern zeigte eine sehr gute Leistung auf dem Spielfeld und trieb auch seine Mitspieler immer wieder an. Nach dem Wiederanpfiff der souverän leitenden Schiedsrichter aus Pfarrkirchen zeigte man eine geschlossene Mannschaftsleistung, sowohl in der Abwehr, als auch im Angriff. Mit atemberaubenden Paraden zeigte Tom wer Herr im Haus ist, dabei war aber auch die Leistung des Neufahrner Torwarts nicht zu verachten. Tom hielt zudem 3 Siebenmeter. Mit Kampf ging es bis zum 17:17 und hier hatte Neufahrn plötzlich Glück und erzielte das 17:18. Nach einem technischen Fehler lief ein Neufahrner alleine auf das Tor von Tom, aber der Ball wurde bravourös aus dem linken oberen Eck gefischt. Nun zeigten die Jungs von Trainer Buchcik Nervenstärke, glichen zuerst zum 18:18 aus, erkämpften sich den Ball in der Abwehr und erspielten sich die 19:18 Führung. Nun war es Neufahrn, das überhastet zum erneuten Ausgleich kommen wollte und wiederum an Tom scheiterten. Nur noch 2 ½ Minuten waren zu absolvieren und nach einem tollen Angriff zog einer der Gästespieler die Notbremse und musste für 2 Minuten den Platz verlassen. Nun lauerte man auf die Chance die Sache klar zu machen und im Überzahlspiel erzielte John Ettenhuber das 20:18. Die letzten Sekunden sah man sich noch einigen wütenden Angriffen der Gäste ausgesetzt, aber die Abwehr stand und man konnte als verdienter Sieger vom Platz gehen. Anzumerken war in der Pause nach der taktischen Besprechung noch ein cooler Spruch, „wenn trotzdem Einer durchkommt, mir haben ja den Tom“! Momentan stimmt die Moral und die Mannschaftsleistung, abzurufen wäre sie dann wieder nächsten Sonntag beim Auswärtsspiel bei der HG Ingolstadt II.

Aufstellung/Tore:

Thomas Thalmeier (TW), Philipp Lauschke (1), Daniel Rank, Martin Schöll, Andreas Graßl (2), Florian Möstl (1), Alexander Rauner (3), Florian Möser (6/3), Johannes Ettenhuber (2), Fabian Kuhns (3), Marian Schön (1), Rainer Schiller, Matthias Schöll, Bertram Pfaller (1)

24.11.2010

TSV-Handballer in Waldkraiburg erfolgreich

Solider 31:24-Sieg sichert Tabellenplatz Zwei

Mit einem ungefährdeten 31:24-Erfolg über den VfL Waldkraiburg sicherten sich die Handballherren des TSV Mainburg am vergangenen Samstag den zweiten Tabellenplatz der Bezirksoberliga Altbayern. Die 1:0-Führung der Gastgeber gleich zu Beginn der Partie sollte die einzige bleiben, denn schon in der fünften Spielminute waren die Hallertauer auf 1:4 davongezogen. Kompromisslos spielte die Truppe um Daniel Thoma und Lukas Klaus ihre Angriffs-Stafetten herunter und setzten sowohl Philipp Wagner auf der rechten Rückraumposition (4 Tore), als auch die beiden Außenspieler Franz Fellner (8 Tore) und Daniel Englbrecht (5 Tore) immer wieder gekonnt in Szene. Einzig über den Kreis wollte nichts laufen. Weder Marius May noch Dominik Thoma konnten ihre Stärke zeigen und selbst als Daniel Thoma an den Kreis wechselte, sollte es nicht für Zählbares reichen. Andererseits schien die Waldkraiburger Abwehr so dermaßen mit dem jeweiligen Mainburger Kreisläufer beschäftigt, dass für die restliche Hallertauer Offensive mehr Platz blieb. Auch Tobias Spenger, der für Daniel Thoma auf die Mitte-Position gewechselt hatte, machte erneut ein klasse Spiel und konnte sowohl mit seiner Wurfgewalt aus dem Rückraum, als auch mit seiner Treffsicherheit am Siebenmeter-Punkt überzeugen.

Als beim Spielstand von 15:11 für den TSV Mainburg die Seiten gewechselt wurden, war – trotz des relativ geringen Abstandes – eigentlich schon klar, dass es für Waldkraiburg nicht mehr viel zu holen geben würde. Zu selbstsicher und souverän präsentierte sich die Mannschaft von Trainer Ralf Forster. Und als die Hallertauer dann in den ersten zehn Minuten der zweite Hälfte auf 22:13 vorgelegt hatten, war die Sache an und für sich bereits gelaufen. Selbst der Waldkraiburger Versuch einer offenen Deckung ließ die Forstertruppe relativ unbeeindruckt und so endete die Begegnung mit einem soliden 31:24 für den TSV Mainburg.

Ob die Hallertauer weiter auf der Erfolgswelle schwimmen können, wird sich bereits am kommenden Samstag zeigen, wenn sie am kommenden Samstag mit dem TV Altötting das derzeitige Kellerkind der Liga zu Gast haben. Ob Forster dann wieder auf den verletzten Markus Ernstberger zählen kann, bleibt abzuwarten. Tobias Spenger, der sich gegen Waldkraiburg kurz vor Ende eine schwere Oberschenkelverletzung zugezogen hat, wird voraussichtlich längere Zeit ausfallen. Anpfiff ist um 17.00 Uhr in der Mainburger Hauptschulhalle.

Aufstellung (Tore/davon Siebenmeter):

Marek Slouf (Tor); Patrik Scholz (Tor); Daniel Englbrecht (5); Philipp Wagner (4); Dominik Thoma; Lukas Klaus (6); Franz Fellner (8); Marius May; Daniel Thoma (2); Tobias Spenger (5/2); Andreas Stephan (1);

15.11.2010

Handballherren zurück auf der Erfolgsspur

TSV Mainburg besiegt Mitaufsteiger Karlsfeld klar mit 30:23

Es geht auch anders! Mit einem hoch verdienten und souveränen 30:23-Sieg über den TSV Karlsfeld kehrten Mainburgs Handballherren am vergangenen Samstag auf die Erfolgsspur zurück und stehen derzeit mit 10:4 Punkten auf Tabellenplatz Drei der Bezirksoberliga.

Die TSV’ler starteten eindrucksvoll in die Partie, legten 1:0 vor und der postwendende Ausgleich der Karlsfelder sollte für die gesamte Begegnung auch der letzte gewesen sein.

Keeper Marek Slouf erwischt Sahnetag und entschärft sechs von zehn Strafwürfen.

Mit konsequenter Härte in der Abwehrarbeit um einen wiederholt klasse auflegten Marek Slouf im Mainburger Gehäuse und Spielwitz in der Offensive konnte man den Gästen schnell den Zahn ziehen und bis Mitte der ersten Hälfte auf 10:6 davonziehen. Zwar gelang es Karlsfeld in dieser Phase nochmals auf 10:8 aufzuschließen, dieser Zwischenspurt war jedoch nur kurzweilig und so wurden bei einem Spielstand von 16:10 für den TSV Mainburg die Seiten gewechselt. Und auch in der zweiten Halbzeit sah man den TSV Mainburg nie ernsthaft gefährdet. Selbst eine dreifache Unterzahl (42. Minute) spielten die Hallertauer unbeeindruckt herunter und gaben zu keinem Zeitpunkt der Begegnung das Heft aus der Hand. Die letzten zehn Minuten wurden dann zum reinen Schaulaufen für das Publikum – so zeigten sie beispielsweise ein klasse Kempa-Anspiel auf Fellner, der dieses zu nutzen wusste und gekonnt verwandelte. So endete die Partie mit einem verdienten 30:23 für den TSV Mainburg, der bereits am kommenden Samstag die nächste Hürde zu nehmen hat und zum nächsten Mitaufsteiger aus der Bezirksliga Ost nach Waldkraiburg fährt.

„Solche Spiele muss man nutzen, um Selbstvertrauen zu tanken. Wenn wir, so wie es heute war, 24 Minuten in Unterzahl spielen müssen und trotzdem so souverän gewinnen, dann spricht das für uns. Wir freuen uns alle sehr über den Erfolg unserer Jungs und hoffen, dass wir nächste Woche gegen den VfL Waldkraiburg an die Leistung anknüpfen können.“, so die stellvertretende Abteilungschefin Christine Kastner.

Aufstellung (Tore/davon Siebenmeter):

Marek Slouf (Tor); Patrik Scholz (Tor); Daniel Englbrecht (1); Philipp Wagner (7); Dominik Thoma; Lukas Klaus (2/1); Franz Fellner (6); Marius May (1); Daniel Thoma (6); Tobias Spenger (3/2); Andreas Stephan (1); Markus Ernstberger (3);

08.11.2010

Wenn die Motivation fehlt …

Handballherren geben sich dem SVW Burghausen mit 21:30 geschlagen

„Das zweite Gesicht des TSV Mainburg“ – unter diesem Motto hätte die Begegnung des TSV mit dem SV Wacker Burghausen stehen können. Konnten die Jungs um Trainer Ralf Forster noch in den letzten Wochen klasse Leistungen an den Tag legen, so war am vergangenen Samstag nicht mehr viel davon zu sehen.

Bis zum 9:9 in der 15. Spielminute konnten die Hallertauer mit ihren Gastgebern noch gut mithalten, doch dann kam ein gewaltiger Bruch ins Mainburger Spiel. Statt konsequent an der Deckung zu arbeiten, lud man Burghausen stillschweigend zum Torewerfen ein, was zu Folge hatte, dass selbst ein eigentlich gut stehender Marek Slouf zwischen den Mainburger Pfosten immer blasser wurde. Vorne das Gleiche Spiel – übernervös und bisweilen fast schon unbeholfen zeigten sie sich im Angriffsverhalten und versuchten krampfhaft, den Ball im gegnerischen Gehäuse unterzubringen. Aber es wollte einfach nichts gelingen. Selbst eine Umstellung der Angriffsformation brachte nicht den erhofften Erfolg. Lediglich ein einziger Treffer sollte den Jungs aus der Hallertau bis zum Pausenpfiff noch gelingen, während Burghausen den Blackout seiner Gäste konsequent zu nutzen wusste und unbeeindruckt auf 15:10 davonzog.

Ein 5-Tore-Rückstand zur Halbzeit muss zwar nicht unbedingt eine Vorentscheidung sein, aber diesmal war genau das der Fall. Mainburg verschlief den Start in Runde Zwei vollends und legte erneut zehn torlose Minuten auf’s Parkett. Bei einem Spielstand von 10:18 aus Mainburger Sicht erwachte dann zumindest noch der klägliche Wunsch, sich nicht komplett abschließen zu lassen und man arbeitete sich noch auf ein 15:19 heran. Doch dann kam zur Angst auch noch das Pech dazu. Pfosten- und Lattentreffer sowie etliche unnötige technische Fehler ließen Mainburg immer weiter ins Hintertreffen geraten. So stand am Ende einer für den TSV enttäuschenden Partie ein verdientes 30:21 für den SVW Burghausen.

„Es war heute wie verhext!“, so Kapitän Ernstberger nach dem Spiel. „Wir haben nach ein paar Minuten unsere Form und Motivation komplett verloren und sind einfach nicht mehr reingekommen. Aber für uns ist es jetzt umso wichtiger, diese Pleite abzuhaken und uns auf das nächste Spiel zu konzentrieren. Ich bin mir sicher, dass es dann wieder besser laufen wird.“

Und das nächste Spiel steht bereits am kommenden Samstag an, wenn der TSV Mainburg um 17.00 Uhr in der Hauptschulhalle die Abordnung aus Karlsfeld in Empfang nehmen wird.

Aufstellung (Tore/davon Siebenmeter):

Marek Slouf (Tor); Patrik Scholz (Tor); Daniel Englbrecht; Philipp Wagner (6); Dominik Thoma; Lukas Klaus (1); Franz Fellner (6); Marius May; Daniel Thoma (4); Tobias Spenger (3/1); Andreas Stephan (1); Markus Ernstberger; Alexander Rauner;

02.11.2010

Schreckgespenst verliert den Schrecken

TSV Handballer bezwingen den TV Eggenfelden mit 38:31

Dank einer erneut absolut überzeugenden Mannschaftsleistung konnten die Handballherren des TSV Mainburg den alten Schreckensgegner aus Eggenfelden mit 38:31 klar schlagen und stehen so mit 8:2 Zählern punktgleich mit dem derzeitigen Tabellenführer MTV Ingolstadt an zweiter Stelle in der Bezirksoberliga.

Die Gastgeber starteten flott in die Partie und legten sofort mit 1:0 vor, doch bis zum 3:3 in der sechsten Spielminute konnte Eggenfelden immer postwendend ausgleichen. Dieses 3:3 sollte jedoch der letzte Ausgleich sein, den die Rottaler in der Mainburger Hauptschulhalle zustande bringen sollten, denn dann zog Mainburg ein ums andere Tor davon und lies eigentlich keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie diese Begegnung für sich entscheiden würden. Die

Hallertauer verstanden es hervorragend, die löchrige Eggenfeldener Defensive zu nutzen und in Zählbares umzumünzen. Hier zeigten sich der Mainburger Teamgeist und Spielwitz. Egal ob Englbrecht oder Fellner auf den Außenpositionen, Klaus, Spenger, Stephan oder Wagner vom Rückraum oder Thoma und May am Kreis – jeder konnte sich mehrfach in die Torschützenliste eintragen und zusätzlich seine Mannschaftskameraden gekonnt in Szene setzen. Auf der anderen Seite setzten die Hallertauer auf eine – für Mainburger Verhältnisse – ungewohnt offensive Abwehrarbeit, die sich jedoch bezahlt machte. Das frühe Stören der gegnerischen Angriffe entschärfte die gefürchteten „Haken“ sowohl der Gebrüder Halbinger als auch von Alexander Scheff und mit einem erneut glänzend aufgelegten Marek Slouf im Mainburger Gehäuse stieß Eggenfelden immer wieder an seine Grenzen. Bei einem Stand von 18:13 für den TSV Mainburg verabschiedeten sich die beiden Teams in die Kabinen.

Die zweite Hälfte begann, wie die erste geendet hatte – mit einem souveränen TSV Mainburg und einem immer ideenloser werdenden TV Eggenfelden. Einzig Matthias Halbinger wusste seine individuelle Stärke zu nutzen und beim Kampf Mann-gegen-Mann insgesamt acht mal zu punkten. Doch um TSV-Trainer Ralf Forster zu zitieren: „Einer allein erschießt uns auch nicht.“ Lediglich in der 46. Spielminute beim Spielstand von 26:21 hätten die Mainburger Fans ein kurzes Zittern bekommen können als sich die TSV’ler in doppelter Unterzahl sahen. Doch auch diesen Vorteil konnten die Jungs aus dem Rottal nicht nutzen um den Abstand zu verkürzen, zu selbstsicher zeigte sich die Forster-Truppe und meisterte die Situation vorbildhaft und unbeschadet.

So stand am Ende einer zwar hart umkämpften (insgesamt sechs Verwarnungen und 14 Zwei-Minuten-Strafen) jedoch sportlich sehr fairen Partie ein verdientes 38:31 für den TSV Mainburg.

„Wir haben den Vorteil, dass wir einfach eine tolle Truppe sind, in der jeder seine Tore macht. Und da ist es fast egal, wer auf welcher Position spielt. Jeder weiß, was er zu tun hat, bringt 100% und hat den Willen zum Erfolg. Das ist einfach klasse!“, so der begeisterte Kapitän Markus Ernstberger im Anschluss an die Begegnung.

Ob die Hallertauer an ihren beeindruckenden Höhenflug weiter anknüpfen können, wird sich am kommenden Samstag zeigen, wenn die Jungs zu Gast beim Sv Wacker Burghausen sind.

Aufstellung (Tore/davon Siebenmeter):

Marek Slouf (Tor); Patrik Scholz (Tor); Daniel Englbrecht (4); Philipp Wagner (5); Dominik Thoma (1); Lukas Klaus (4); Franz Fellner (5); Marius May (5); Daniel Thoma (7); Tobias Spenger (4/3); Andreas Stephan (2); Markus Ernstberger (1);

25.10.2010

So schön kann Handball sein!

TSV Mainburg zeigt eine phantastische Mannschaftsleitung und schlägt Favorit Altenerding mit 25:22

Man hatte sich in den Mainburger Reihen nicht allzu viel erwartet, als man am Samstag nach Altenerding reiste. Schließlich war die Altenerdinger Semptsporthalle in den letzten Jahren nicht das Pflaster, auf dem Mainburg siegen konnte. Diesen Samstag jedoch war alles anders.

Die Gastgeber starteten sehr rasant in die Begegnung und bis die Hallertauer sich versahen, waren sie bereits in der vierten Minute durch schnelle Tore von Christian Weiß, Michael Kunz und Fabian Stoiber mit 1:4 ins Hintertreffen geraten. Während dieser ersten paar Minuten sah es so aus, als ob die Spielvereinigung ihre Gäste regelrecht aus der Halle schießen wollte. Dann jedoch erwachte der Mainburger Kampfgeist und es gelang, eine Abwehr aus Beton zu gießen, die die eigentlich sehr agile Altenerdinger Offensive ein ums andere Mal an ihre Grenzen stießen ließ. Konsequent und mit sportlich gesunder Härte standen die Hallertauer um den hervorragend aufgelegten Keeper Marek Slouf ihren Mann und ließen von da an bis zum Ende der ersten Hälfte nur noch sieben gegnerische Treffer zu. Doch auch im Angriff zeigte sich die Forster-Truppe spielfreudig und konnte immer größere Löcher in die Verteidigungsreihen der Biber reißen, die dann letztendlich gezwungen waren, die Notbremse zu ziehen, was wiederum mit Strafwürfen für Mainburg geahndet wurde.

Tobias Spenger, der sich für sechs der insgesamt acht Siebenmeter der Verantwortung stellte, konnte absolut überzeugen. Nur einmal scheiterte er am Altenerdinger Keeper Frank Lippert, der auch ansonsten einen Sahnetag erwischt hatte und seine Mannschaft, die sich über weite Strecken der Begegnung selbst im Weg zu stehen schien, durch seine hervorragende Leistung im Spiel hielt.

Selbst in doppelter Unterzahl in der 19. Minute konnte sich Mainburg behaupten und den knappen 2-Tore-Rückstand (8:10) halten. Wieder vollzählig kämpfte man sich weiter heran und kurz vor dem Pausenpfiff gelang der Ausgleich zum 11:11.

Zu Beginn der zweiten Hälfte war es wichtig, sofort wieder den Rhythmus zu finden. Dies gelang reibungslos und so konnte man gleich zum 12:11 vorlegen. Nur noch einmal konnten die Biber in ihrer gut gefüllten Halle die Führung übernehmen – dies geschah in der siebten Minute im zweiten Abschnitt mit dem 13:12 für Altenerding. Dann jedoch war bei den Gastgebern der Faden komplett gerissen, in der Halle wurde es merklich stiller und Mainburg konnte den Vorsprung weiter ausbauen und halten. Über 17:14, 19:15 bis zum 22:19. In der 46. Minute sahen sich die Hallertauer jedoch wieder in doppelter Unterzahl und Altenerding setzte nun alles auf eine Karte. Sie spielten fortan eine offene Manndeckung und drohten, die Begegnung doch noch zu ihren Gunsten zu kippen. Doch auch diesmal waren Glück und Erfolg eindeutig Holledauer. Die Jungs spielten die Unterzahlsituation souverän herunter und konnten sogar einen Treffer erzielen und die zwei Konter, die sich die Biber erarbeitet hatten wurden Opfer von Marek Slouf im Mainburger Gehäuse. Ohne größere Mühe hielt Mainburg nun den 3-Tore-Vorsprung und konnte sich mit dem Abpfiff über ein verdientes 25:22 freuen.

„Wir haben heute gegen die Biber gewonnen und wir haben gegen das Publikum gewonnen. Macht alles in allem zwei Punkte für uns! Wir haben taktisch und als Mannschaft einfach nur klasse gespielt.“, so ein überaus zufriedener Torhüter Marek Slauf nach der Begegnung.

Auf diesen Erfolg lässt sich nun aufbauen und wenn es gelingt, das gewonnene Selbstvertrauen mit in die nächsten Begegnungen zu nehmen, dann stehen den Hallertauern alle Türen offen. Doch schon am nächsten Wochenende wartet der nächste Brocken – der TV Eggenfelden wird am Samstag um 17.00 Uhr als Gast in der Mainburger Hauptschulhalle auflaufen und dann müssen die Jungs um Markus Ernstberger, Tobi Spenger und Co. erneut beweisen, was in ihnen steckt.

Aufstellung (Tore/davon Siebenmeter):

Marek Slouf (Tor); Patrick Scholz (Tor); Daniel Englbrecht (2); Philipp Wagner (4/1); Dominik Thoma; Lukas Klaus (2); Franz Fellner (5); Marius May (2); Tobias Spenger (7/5); Andreas Stephan (2): Daniel Thoma (1); Markus Ernstberger;

18.10.2010

Handballherren stellen sich der Verantwortung – 30:25-Erfolg über den ASV Dachau

Nachwuchskeeper Pät Scholz erwischt einen Sahnetag

Am letzten Samstag traten die Bezirksoberliga-Handballer des TSV Mainburg gegen die Gäste von ASV Dachau an. Mainburg kam, wie auch schon in den letzten beiden Begegnungen relativ schwach aus den Startlöchern und lag binnen kürzester Zeit mit 1:3 im Hintertreffen. Doch nach nur wenigen Spielminuten sollte sich das ändern und Mainburg kämpfte sich auf 9:10 heran. Als dann jedoch in dieser entscheidenden Phase der ersten Hälfte (25.) sowohl Andreas Stephan als auch Markus Ernstberger mit Zwei-Minuten vom Platz vom Platz geschickt wurden, schien sich das Blatt zu Ungunsten der Hallertauer zu wenden. Gleich im darauf folgenden Angriff jedoch schickten die Unparteiischen innerhalb von nur zehn Spielsekunden gleich drei Dachauer von der Platte, zwei davon bei nur einem Foul, was im Handballsport nicht unbedingt üblich ist. So sah sich Mainburg – selbst nur noch zu viert – plötzlich in der Überzahl und münzten diese zum 10:10 Ausgleich um. Wer die TSV’ler kennt, der weiß, dass Überzahlspiel nicht unbedingt zu deren Stärken gehört, aber dieses Mal wussten sie den Vorteil zu nutzen und nahmen den Elan mit zum 12:11 Halbzeitstand.

Zu Beginn der zweiten Hälfte war Mainburg dann einfach die bessere Mannschaft und schaffte es nicht nur, auf 15:12 vorzulegen, sondern auch, das Publikum mitzureißen. Der ASV kam zwar noch einmal auf 19:18 heran und hatte sogar die Chance zum Ausgleich, doch der Dachauer Matthias Fuchs scheiterte in dieser Situation am hervorragend aufgelegten Pät Scholz im Mainburger Gehäuse.

Ab diesem Zeitpunkt schien man den Gästen den Zahn gezogen zu haben, denn im Dachauer Spiel häuften sich nun zusehends technische Fehler, die der TSV konsequent zu nutzen wusste. Und so stand am Ende einer sportlich äußerst fairen Partie ein verdientes 30:25 für den TSV Mainburg.

Aufstellung (Tore/davon Siebenmeter):

Patrik Scholz und Marek Slouf (beide Tor); Daniel Englbrecht (2); Philipp Wagner (2); Lukas Klaus (6); Franz Fellner (3); Marius May (1); Tobias Spenger (6/2); Andreas Stephan (4); Daniel Thoma (4), Markus Ernstberger (2);

11.10.2010

TSV-Handballer straucheln in Ingolstadt

Klare 23:29-Niederlage gegen den MTV

Sonntag Nachmittag um halb drei scheint für die Hallertauer keine gute Zeit zu sein, um Handball zu spielen. Ohne große Gegenwehr gaben sie sich am vergangenen Wochenende dem MTV Ingolstadt mit 23:29 geschlagen.

Die ersten paar Spielminuten konnten die TSV’ler bis zum 3:3 relativ gut mithalten, doch dann kam der Bruch, der bis Spielende nicht mehr gekittet werden konnte. Trainer Forster, der normalerweise eher von der ruhigen Sorte ist, hielt nichts mehr auf der Bank. Gestikulierend und lautstark versuchte er, seine Jungs wieder wachzurütteln, aber da war nichts zu machen. Die Schanzer nutzten diesen Mainburger Blackout zielbewusst und zogen auf 10:5 (20.) davon. Einzig Keeper Marek Slouf hielt die TSV’ler halbwegs im Spiel und konnte mit einigen Paraden und entschärften Siebenmetern Schlimmeres verhindern. Doch nicht nur die Mainburger Abwehr agierte unbefriedigend, auch das Angriffsverhalten ließ zu wünschen übrig. Ein ums andere Mal rannte man sich in der klasse aufgestellten Ingolstädter Defensive fest und wenn dann doch der Ball Richtung Tor flog, stand da immer noch ein junger Schanzer, an dem sich Mainburg die Zähne ausbiss. So wurden bei einem Halbzeitstand von 9:14 die Seiten gewechselt. Wer jetzt auf ein Aufbäumen der Mainburger oder ein Einknicken der MTV’ler gehofft hatte, der wurde enttäuscht. Das absolut motivierte und konsequente Auftreten der Gastgeber ließ die Hallertauer regelrecht willenlos und unkonzentriert erscheinen. Erst bei einem Spielstand von 20:9 in der 42. Spielminute gelang dem TSV das zehnte Tor. Und nur weil Ingolstadt dann einige Zeit den Spielbetrieb auf ein Minimum reduzierte, konnten die Hallertauer noch ein wenig Ergebnis-Kosmetik betreiben und sich auf einen Endstand von 23:29 heranarbeiten.

Trainer Ralf Forster war mit der Leistung alles andere als zufrieden: „Wir können wesentlich mehr und haben Angst, das zu zeigen! Der MTV hat zwar die besseren Individualisten, aber eigentlich sollten wir als Mannschaft stärker sein. Das ist enttäuschend.“

Auch die stellvertretende Abteilungschefin Christine Kastner zeigte sich nach der Schlappe niedergeschlagen. „Ich bin wirklich geknickt. Heute hat einfach gar nichts gepasst – weder vorne noch hinten. Wir haben heute einiges gezeigt, das die Mainburger Fans so bestimmt nicht sehen wollten, dafür haben wir jeglichen Kampfgeist und Siegeswillen vermissen lassen. Das ist schade, aber noch lange kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Ich kann nur für mich sprechen, aber ich weiß, dass wir eine tolle Truppe haben, die einen klasse Handball spielen kann und das werden wir – hoffentlich ganz bald – wieder unter Beweis stellen!“

Aufstellung (Tore/davon Siebenmeter):

Marek Slouf (Tor); Patrick Scholz (Tor); Daniel Englbrecht; Philipp Wagner (2); Dominik Thoma; Lukas Klaus (5/1); Franz Fellner (2); Marius May (2); Tobias Spenger (1); Andreas Stephan (2): Daniel Thoma (9/3); Markus Ernstberger;

04.10.2010

TSV Handballer kommen gut aus den Startblöcken

Souveräner 32:24-Sieg über den SSV Schrobenhausen

Wie an jedem ersten Spieltag lag auch am vergangenen Samstag eine gehörige Portion Spannung in der Luft. Und dann zum Auftakt auch gleich das erste Schmankerl – Spargelbauern versus Hopfenbauern!

Zwar ließ die Vorbereitungsphase des TSV Mainburg mit den absolvierten Testspielen Vieles erhoffen, doch wo eine Mannschaft wirklich steht, zeigt sich immer erst in der Punkterunde.

Mainburgs Handballherren konnten diese erste Hürde jedoch mit Bravour meistern und den langjährigen Kontrahenten aus Schrobenhausen mit einem klaren 32:24 wieder nach Hause schicken.

Zu Beginn der Begegnung war beiden Mannschaften die Nervosität anzusehen und es kam auf beiden Seiten zu Pleiten, Pech und Pannen. Erst Mitte der ersten Halbzeit schienen sich die Antagonisten in der Bezirksoberliga eingefunden zu haben und begannen, Handball zu spielen. Und diesen Handball sieht mann gerne! Geschenkt wurde sich nichts und gekämpft wurde bis zuletzt. Doch der TSV hatte eigentlich vom Start weg die Nase vorn, ganz so, wie es der Mainburger Coach auch erwartet hatte. Nur einmal konnten die Spargelstädter zum 9:9 ausgleichen ehe sich die Teams beim Stand von 14:10 für Mainburg in die Kabinen verabschiedeten. Dann begannen die Hallertauer für’s Publikum zu spielen. Binnen zehn Minuten zogen sie auf 21:13 davon und Schrobenhausen hatte nicht viel dagegen zu setzen. Nachwuchsspieler Marius May, der noch in der ersten Hälfte einen „höflichen“ Tadel seines erfahrenen Nebenmannes Lukas Klaus einstecken musste, weil er den Schrobenhausener Kreisläufer einfach nicht in den Griff bekam, zeigte in der zweiten Hälfte, was wirklich in ihm steckt. Auch Franz Fellner und Tobias Spenger, die mit je sechs Toren zum Erfolg beitrugen, zeigten eine klasse Leistung. Markus Ernstberger, Mittemann und neuer Kapitän der TSV’ler, setzte seine Halbspieler, Klaus, Thoma, Stephan und Wagner immer wieder gekonnt in Szene und trug so nicht unerheblich zum Erfolg der Mannschaft bei.

Somit steht die erste Herrenmannschaft des TSV Mainburg momentan genau da, wo die Verantwortlichen sie auch gerne am Ende der Saison sehen wollen – an Tabellenplatz 1. Ob das klappen kann, weiß derzeit noch niemand, doch die Liga scheint sich – soweit man das nach nur einem Spieltag sagen kann – ordentlich durch zu mischen. Musste sich doch der TV Altötting, der als einer der Favoriten ins Rennen ging, dem Aufsteiger aus der Bezirksliga Ost, dem VfL Waldkraiburg, mit 26:31 geschlagen geben und auch der MTV Pfaffenhofen konnte gegen die SG Moosburg nicht punkten. Selbst der Topfavorit aus Altenerding konnte dem Mitaufsteiger Karlsfeld nur mühsam zwei Punkte abknöpfen. Lediglich der MTV Ingolstadt und der TV Eggenfelden konnten die erwarteten Siege einfahren.

Für Mainburgs Handballherren steht der nächste Brocken schon am kommenden Sonntag an, wenn sie um 14.30 Uhr in der Bezirksportanlage Ingolstadt Mitte auf den MTV treffen.

Aufstellung (Tore/davon Siebenmeter):

Marek Slouf (Tor); Patrick Scholz (Tor); Daniel Englbrecht (3); Philipp Wagner (4); Dominik Thoma; Lukas Klaus (5/1); Franz Fellner (6); Marius May (2); Tobias Spenger (6); Andreas Stephan (2): Daniel Thoma (3/1); Markus Ernstberger (1);

19.07.2010

TSV-Handballer landen unsanft auf dem Boden der Tatsachen

Bittere 22:27-Niederlage gegen den SC Gröbenzell im BHV-Pokal

Nach einer grandiosen Bezirksliga-Saison 2009/10, die Mainburgs Handballherren ungeschlagen gemeistert haben, wurden sie am vergangenen Samstag in der ersten Runde des BHV-Pokals vom SC Gröbenzell mit der harten Realität konfrontiert. Mit einer deutlichen 22:27 (10:15)-Niederlage wurden den Mainburgern schonungslos ihre Grenzen aufgezeigt.

Zwar konnte Mainburgs Keeper Marek Slouf gleich in der ersten Spielminute einen Siebenmeter entschärfen, doch bereits in der vierten Minute waren die Hallertauer mit 0:3 ins Hintertreffen geraten und weiter als auf 2:3 in der achten Minute kamen sie im gesamten Spielverlauf auch nicht mehr heran.

Es schien, als müssten sich die Burschen von TSV-Trainer Ralf Forster erst wieder an die härtere BOL-Gangart gewöhnen. Die Abwehr agierte statisch und viel zu defensiv und die Gäste aus Gröbenzell hatten keine wirklich nennenswerten Probleme, durch die löchrige Verteidigung zu stoßen oder einfach darüber zu werfen. Dummerweise hatte auch Keeper Slouf keinen Sahnetag erwischt. In der irrigen Annahme, er hätte ein Abwehr vor sich, versuchte er, die Torwartecke zu schließen, doch das reichte an diesem Tag einfach nicht aus. Entnervt tauschte er nach 15 Minuten den undankbaren Job zwischen den Mainburger Pfosten mit dem Nachwuchstorwart Pat Scholz. Dieser hingegen verlies sich nicht auf seine Abwehr, sondern reagierte auf die Bälle, wie sie kamen. Und das machte er hervorragend – immer wieder zeigte er klasse Paraden und ließ die Gröbenzeller Rückraumschützen nicht mehr ganz so glänzen wie zu Anfang.

Doch Scholz konnte halten so viel er wollte, denn leider kam auch das Mainburger Angriffsspiel nicht in Tritt. Gröbenzell leistete eine ausgezeichnete und kompromisslose Defensivarbeit, die die TSVler kaum näher als elf, zwölf Meter vor’s Tor kommen ließ. Dazu summierten sich etliche Abspielfehler, die die Gäste gnadenlos zu nutzen wussten. Einzig Daniel Thoma und Tobias Spenger ließen ab und an ihre Klasse aufblitzen und versuchten, ihren Kollegen Kampfgeist vorzuleben. Doch die Bemühungen der Beiden fruchteten nicht. Bitter enttäuscht waren die knapp 80 Zuschauer von der mehr als dürftigen Leistung der beiden Mainburger Halbspieler. Rückraumhühne Klaus auf der Halblinksposition hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt und konnte gerade mal einen Zähler verbuchen und das Spiel von Andreas Stephan auf der halbrechten Position grenzte schon fast an Arbeitsverweigerung.

Erst Mitte der zweiten Halbzeit taute das Mainburger Spiel etwas auf. Plötzlich ging man in der Abwehr offensiver an den Mann und auch der Angriff wurde flüssiger, aber gereicht hat’s trotzdem nicht und so Stand am Ende einer fairen Partie ein verdientes 22:27 für die Gäste aus Gröbenzell.

Man darf zwar nicht vergessen, dass sich die Mannschaft derzeit in der ersten Vorbereitungsperiode befindet und in dieser Phase rein auf Kondition und Ausdauer trainiert wird und das für den Spielwitz an sich nicht unbedingt dienlich ist, bitter war diese Niederlage jedoch allemal. Trainer Forster aber bleibt zuversichtlich. Er habe aus diesem Spiel etliche Schlüsse ziehen können, die für die nächsten Vorbereitungsphasen eklatant wichtig sein werden.

Aufstellung (Tore/davon Siebenmeter):

Patrik Scholz (Tor), Marek Slouf (Tor), Alexander Rauner (1), Florian Möser, Daniel Englbrecht (1), Philipp Wagner (2), Marian Schön, Lukas Klaus (1), Johannes Ettenhuber (1), Marius May (2), Tobias Spenger (4/1), Andreas Stephan (3), Daniel Thoma (6/2), Markus Ernstberger (1)

12.04.2010

Handballherren marschieren durch Runde 1 des Bezirkspokals

Klarer 31:19-Erfolg über den TSV Neufahrn

Die Handballherren des TSV Mainburg haben am vergangenen Sonntag mit einem souveränen 31:19 gegen den TSV Neufahrn die erste Runde des „Peter-Kube-Pokals“ gemeistert.

Zwar reisten die Hallertauer ohne Daniel Thoma und Markus Ernstberger nach Neufahrn, aber gegen den Tabellensiebten der Bezirksklasse Mitte sollten ohnehin die Spieler der A-Jugend Marius May, Fabian Kuhns, Marian Schön sowie Nachwuchskeeper Pat Scholz zu längeren Einsatzzeiten kommen.

Der Beginn der Partie gestaltete sich ein wenig holprig für den Bezirksliga-Meister aus der Hallertau. Offenbar hatte man die Begegnung schon vor Anpfiff gewonnen und agierte anfangs etwas zu leichtfertig, um nicht zu sagen überheblich. Erst in der vierten Spielminute konnten die Gäste das erste Tor zum 1:0 machen, Neufahrn glich jedoch postwendend aus. Zu löchrig zeigte sich die Mainburger Abwehr während der ersten Minuten, was den Burschen einige böse Blicke von Keeper Marek Slouf einbrachte. Doch dann steigerte sich langsam die Leistungsbereitschaft und es gelang, auf 9:3 in der 18. Minute davonzuziehen. In der Abwehr hatte Lukas Klaus den Neufahrner Kreisläufer fest im Griff – im wahrsten Sinne des Wortes – und so avancierte das Spiel mehr zu einem Trainings-, denn zu einem Pokalspiel. Trainer Ralf Forster testete verschiedene Varianten in der Offensive, von denen auch der Großteil von Erfolg gekrönt waren. Marius May wurde am Kreis ein ums andere Mal von Mitte-Mann Tobias Spenger gekonnt in Szene gesetzt und münzte seine Chancen bemerkenswert in Zählbares um. Doch auch wenn Spenger sich die Würfe selbst nahm, gab es für den Neufahrner Schlussmann nur wenig zu halten – abgesehen von den zwei Kontern, die Spenger offenbar als Gastgeschenk im Gepäck hatte… Bei einem Spielstand von 13:8 für den TSV Mainburg wurden die Seiten gewechselt. Die Mainburger Abwehr agierte nun wesentlich aggressiver als noch in Hälfte eins, was sich jedoch auch in den Zeitstrafen widerspiegelte. Des öfteren musste man sich in doppelter Unterzahl behaupten, konnte diese Situationen jedoch relativ unbeschadet überstehen, was nicht zuletzt einem gut aufgelegten Pat Scholz, der sich nun für Slouf zwischen die Pfosten gestellt hatte, zu verdanken war. Besonders bitter war jedoch eine 2-Minuten-Strafe für Marian Schön, der für ein „OK“ in Richtung Schiedsrichter vom Platz geschickt wurde, während einige der Neufahrner Spieler in ständiger Kommunikation mit dem Unparteiischen standen. Doch auch das Angriffsspiel der Hallertauer stabilisierte sich zusehends während sich auf Seiten der Gastgeber mehr und mehr der Frust breit machte.

Am Ende der Partie stand auf alle Fälle das erwartet deutliche Ergebnis für den TSV Mainburg, der somit am 02.05.2010 gegen den ASV Dachau (Berzirksoberliga), die DJK Eichstätt (Bezirksklasse West) und den TSV Erding (Bezirksklasse Mitte) im „Final Four“ um den Cup spielen wird. Spielort und Anwurfzeiten stehen noch nicht fest, werden aber rechtzeitig bekannt gegeben.

Aufstellung (Tore / davon Siebenmeter):

Marek Slouf (Tor), Patrick Scholz (Tor), Florian Möser (1), Fabian Kuhns (2), Daniel Englbrecht (2), Dominik Thoma, Marian Schön, Lukas Klaus (8/4), Franz Fellner (3), Marius May (6), Tobias Spenger (6), Andreas Stephan (3);

29.03.2010

Handballherren deklassieren den SC Freising mit 38:21

Markus Ernstberger macht sein Spiel der Saison

Die erste Herrenmannschaft des TSV Mainburg hat am vergangenen Sonntag mit einem Sieg über den SC Freising die erfolgreichste Saison der Abteilungsgeschichte beendet. Und die Bilanz der Forster-Truppe kann sich wirklich sehen lassen. Mit einem Punkteverhältnis von 36:0 und 556:366 Toren hat sich die Mannschaft in einer mehr als überzeugenden Saison den Aufstieg in die Bezirksoberliga erspielt.

Die Partie gegen den Tabellenfünften aus Freising gestaltete sich anfangs zögerlich. Immer wieder scheiterten die Hallertauer an dem hervorragend aufgelegten Karl Hörl im Freisinger Gehäuse. Doch dann legten die Gäste einen kurzen, aber effektiven, Zwischenspurt ein und zogen auf 10:5 in der 19. Minute davon. Durch eine gut positionierte Abwehrreihe gelang es den Mainburgern immer öfter, den Ball sauber heraus zu spielen und Konter einzuleiten. Besonders sehenswert war während der ersten Hälfte ein Steilpass auf Daniel Englbrecht. Dieser kreuzt auf der Rechtsaußenposition mit Daniel Thoma, der blitzschnell aufgeschlossen hatte. Dem folgte ein klasse Kempa-Anspiel quer durch die Halle von Thoma auf Rechtsaußen auf Tobias Spenger auf Linksaußen, der zum 15:11 verwandeln konnte. Doch auch bei regulären Angriffen zeigten die Jungs ihre technische Stärke. Gekonnt setzten Mittemann Ernstberger und der Rückraumhühne Klaus ihre Kollegen eindrucksvoll in Szene.

Nur die letzten zwei Minuten glichen dann eher gemütlichem Austrudeln und so wurden bei einem Halbzeitstand von 16:13 für Mainburg die Seiten gewechselt.

Dann jedoch überrollte die Tormaschinerie des designierten Meisters die Gastgeber regelrecht. In den ersten zehn Minuten der zweite Hälfte gelang den SC’lern lediglich zweimal Zählbares während sich Mainburg mit neun Treffern in Folge einen passablen 10-Tore-Vorsprung herausgeschossen hatte. In dieser Phase des Geschehens zogen die Freisinger, deren Unmut nun deutlich zu sehen war, wiederholt die Notbremse und so mussten sie sich zeitweise mit nur noch drei Feldspielern über Wasser halten. Als die Gastgeber wieder vollzählig waren, gelang Daniel Thoma das Tor des Tages. Freising im Angriff, Thoma liegt am Boden vor der eigenen 6-Meter-Linie. Slouf wehrt den Ball ab und der landet in den Händen des immer noch liegenden Daniel Thoma. Als Thoma realisiert, dass keiner seiner Kollegen die Situation erfasst hat, steht er auf, rennt los und macht im Alleingang den Treffer. Dann sah Markus Ernstberger seine Zeit gekommen. Obwohl er bereits die gesamte Begegnung über eine tolle Leistung erbracht hatte, lief der pfeilschnelle Mittemann in den letzten 13 Minuten nochmals zur Höchstform auf. Mit sechs Kontern in Folge gelang es ihm, seine Torbilanz auf anerkennenswerte 9 Treffer aufzustocken. Doch Freising gab nicht auf. Zweimal gelang es dem SC’ler Fabian Spandau durch vollen Körpereinsatz die Hallertauer Abwehr derart durcheinander zu wirbeln, dass erst Tobias Spenger und nur eine Minute später Daniel Thoma die Notbremse ziehen mussten und mit jeweils 2-Minuten vom Platz geschickt wurden. Doch auch in dieser doppelten Unterzahl spielte Mainburg unbeeindruckt weiter und baute den Vorsprung auf jetzt 15 Tore aus. Der Wille der Gastgeber war nun gebrochen. Resigniert ließen sie die letzten Spielminuten über sich ergehen, bevor ein feudales 38:21 für den TSV Mainburg zu Buche stand.

Aufstellung (Tore/davon Siebenmeter):

Marek Slouf (Tor); Daniel Englbrecht (3); Philipp Wagner (2); Dominik Thoma (1); Marian Schön; Lukas Klaus (4); Daniel Thoma (8/2); Marius May (1); Thorsten Keck (1); Tobias Spenger (5); Andreas Stephan (4); Markus Ernstberger (9);

Handballerinnen revanchieren sich bei der SG Moosburg

Mit 23:13 fegen die TSV-Damen ihre Gegnerinnen aus der Halle

Im letzten Saisonspiel konnten die Mainburgerinnen doch noch einen Sieg einfahren. Obwohl die Mannschaft im Rückraum etwas unterbesetzt war, stellten die Mädels ihr Können unter Beweis.

In der ersten Halbzeit mussten die Mainburgerinnen bis zur 16. Spielminute ständig einem Rückstand hinterher laufen. Zwar waren Lücken in der Moosburger Abwehr, die genutzt wurden, jedoch fehlte es noch an der nötigen Sicherheit, um erfolgreich abzuschließen. Immer wieder erkämpfte sich Mainburg in der Defensive den Ball, doch dann passierten Fehlpässe oder Fangfehler. So blieb die erste Hälfte der Begegnung tormager, jedoch konnte nach 25 Spielminuten die Mannschaft des TSV Mainburg erstmalig in Führung gehen.Diese ließ sich Mainburg nicht mehr nehmen und das Team verabschiedete sich mit 8:6 in d en Pausentee.

In der zweiten Runde packten die Gäste, nach einer gehörigen Kabinenpredigt durch ihren Trainer, die Moosburgerinnen an ihrem Schwachpunkt. Fehlende Kondition eröffnete den Mainburgerinnen Konter- über Kontermöglichkeiten, die jetzt auch konsequent genutzt wurden. Die Rechnung ging auf und schon in der 38. setzten sie sich mit 15:8 ab. Nun standen den Mainburgerinnen alle Türen offen, denn sichtlich ausgebrannt konnten die Gastgeberinnen auch in der Abwehr nicht mehr genug Kraft aufbringen, um die TSV’lerinnenzu stoppen. Spielzüge und schön platzierte Würfe aus zweiter Reihe konnten die Moosburger Damen nicht verhindern. Vor allem Spielerin Veronika Rieder hatte einen Glanztag erwischt und trug mit insgesamt 9 Treffern deutlich zum Spielstand von 19:11 in der 52. Minute bei. Die Moosburgerinnen versuchten ihre Verzweiflung im Spiel auszulassen, jedoch ließen sich die Damen aus Mainburg davon nicht aus der Ruhe bringen und sie verabschiedeten sich mit guter Spiellaune und einem Endstand von 23:13 aus der unglücklichen Saison 2009/2010.

Aufstellung(Tore/davon Siebenmeter):

Nathalie Blaschke (Tor), Anna Ströer (Tor), Simone Hillerbrand, Thalmeier Lisa (2), Anna Schwarzhuber (1), Veronika Rieder (9), Maria Schönhuber (3/2), Stefanie Seehofer (2), Eva Seidl (2), Diana Welsch (4/3), Sarah Beck

24.03.2010

Handballherren schicken Gaimersheim mit 35:26 nach Hause

Gänsehaut-Feeling beim letzten Heimspiel

Licht aus – Spot an! Gänsehaut pur war zu verspüren, als die erste Herrenmannschaft des TSV Mainburg am vergangen Samstag zum letzten Heimspiel der Saison in die Halle einlief. Mit je einem Nachwuchsspieler an der Hand traten die Titelgewinner einzeln aus dem Nebel auf’s Parkett und wurden vom tosenden Applaus der gut 300 begeisterten Fans begrüßt.

Sie legten einen fulminanten Start hin (4:0 in der dritten Minute). Die Truppe um Daniel Thoma schien, als wollte sie ihre Gäste förmlich aus der Halle katapultieren. Einen anderen Schluss ließen die vier Konter in gerade mal zweieinhalb Minuten nicht zu. Doch dann kam ein kleiner Bruch, schließlich sollte man als Gastgeber nicht allzu unhöflich sein. Bis auf 9:9 ließ man die Gäste bis Mitte der ersten Halbzeit herankommen, die zeitweise fast auf Augenhöhe mit dem bereits feststehenden Meister mitzuhalten versuchten. Allerdings sah man Mainburg zu keinem Zeitpunkt der Begegnung auch nur annähernd gefährdet. Wie bereits in den letzten Spielen bekamen auch wieder die Nachwuchsleute Marius May, Fabian Kuhns und Marian Schön die Möglichkeit, ihr Können unter Beweis zu stellen. Fast schon abgeklärt gliederten sie sich in die Formation ein und verstanden ein weiteres Mal zu überzeugen. Eins der Highlights war mit Sicherheit das 500. Saisontor für den TSV, das Marius May, in der ihm eigenen Art und Weise, zu verwandeln wusste. Immer wieder legten sie ein, zwei lockere Tore vor, aber Gaimersheim ließ sich nicht unterkriegen. Im Rahmen der Möglichkeiten hielten sie lange mit und so verabschiedeten sich beide Teams mit einem angemessenen 17:14-Halbzeitstand aus Mainburger Sicht in die Kabinen.

Die zweite Hälfte begann, wie die erste geendet hatte – mit überlegenen Gastgebern und kämpfenden Gästen. So richtiger Spielwitz wollte sich jedoch bei keiner der beiden Mannschaften einstellen. Dann, ab der 45. Spielminute, bot Mainburg seine konditionelle und technische Stärke dar und Gaimersheim hatte einfach nichts mehr dagegen zu setzen. Zu dominant war die Gangart der Hallertauer, die sich selbst nur wenige Fehler erlaubten, aber jeden Fauxpas der Gäste konsequent straften. Doch drei Minuten vor Spielende brandete ein kurzes Schreckensszenario auf. Trotz einem klaren 8-Tore-Vorsprung für Mainburg wurde Tobias Spenger auf Höhe der Mittellinie so derb gefoult, dass man unweigerlich an Eishockey denken musste. Unsanft landete der junge Kerl mit dem Kopf an der Wand und blieb erst mal liegen. Erleichtertes Raunen ging durch die Menge, als ein wütender Schrei des 19-Jährigen die Stille durchdrang. Es war Gott sei Dank nichts passiert, was nicht mit etwas Eis und einer Kopfschmerztablette kuriert werden konnte.

Am Ende der Partie stand also ein verdientes 35:26 für den TSV Mainburg, der weiter ungeschlagen und mit einem Torverhältnis von 518: 345 die Tabelle der Bezirksliga West anführt.

Nach der Begegnung ließen sich die frisch gebackenen Meister von ihren Anhängern gebührend feiern und bedankten sich für die tolle Unterstützung. Die jungen Titelgewinner mussten sich nun mit den Konsequenzen ihres Triumphes auseinander setzen – kamen doch einige Jugendspieler mit der Bitte um ein Autogramm zu ihnen. Der genierliche Stolz der Burschen ließ sich in dieser Situation nicht verleugnen… Dem folgte ein Fest, wie es nur Handballer auf die Beine stellen können und es wurde bis in die späten Abendstunden ausgelassen gefeiert. Natürlich alles für den guten Zweck. Der Erlös der Meisterfeier geht komplett zu Gunsten des „Projekt Haiti“ der Lions International. Zum Saison-Showdown kommt es am Sonntag um 18.00 Uhr, wenn die Handballherren ihr letztes Spiel beim SC Freising bestreiten.

Aufstellung (Tore/davon Siebenmeter):

Marek Slouf (Tor); Fabian Kuhns (1); Daniel Englbrecht (5); Philipp Wagner; Dominik Thoma (2); Marian Schön (1); Lukas Klaus (4/1); Franz Fellner (2); Daniel Thoma (10/4);Marius May (3); Tobias Spenger (2); Andreas Stephan (3); Markus Ernstberger (2);

Herren II muss sich gegen den Tabellenführer aus Neuburg mit 22:28 geschlagen geben.

Das Endergebnis täuschte wiederum über den wahren Spielverlauf hinweg. Dem frisch gebackenen Meister aus Neuburg wurde in diesem Spiel Alles abverlangt und zudem war ihm Fortuna zu jeder Zeit gewogen, 7 Mal Holz des TSV gegenüber einem einzigen Mal ein Innenpfosten der Gäste, auch wogen die gegebenen Siebenmeter 9:3 für Neuburg. Bei den 2-Minuten-Zeitstrafen hatte allerdings der TSV mit 7:3 klar die Nase vorne. Dennoch war Trainer Reinhard Buchcik und auch noch über 100 Zuschauer mit dem Verlauf des Spiels äusserst zufrieden, musste man wie in den letzten Begegnungen auf mindestens 5 Spieler inklusive dem Trainer verletzungsbedingt verzichten. Kurz und bündig gesagt war es eine gute geschlossene Mannschaftsleistung ohne das Quäntchen Glück für den TSV. Die Joungsters Marian Schön und Fabian Kuhns zeigten mehrmals mit ihren frechen und teilweise schon abgeklärten Spiel, dass in der nächsten Saison verstärkt mit ihnen zu rechnen ist und auch Beide Akzente setzen werden. Von den beiden jungen Wilden wurden jeweils 6 Treffer erzielt. Siebenmeterkiller Thomas Thalmeier war wie in der gesamten Saison ein sicherer Rückhalt seiner Mannschaft und stellte auch in dem letzen Spiel sein Können unter Beweis. Florian Möser auf Linksaußen war in diesem Spiel und während der gesamten Saison eine zuverlässige Größe und zeigte nochmals mit sieben Toren sein Können. Diese Leistungen müsste den „Flo“ bestimmt für die kommende Saison beflügeln können, nur wie von seinem Trainer oftmals bemerkt etwas mehr Eigensinn im Spiel Mann gegen Mann würde nicht schaden. In der Ersten Halbzeit konnte man mit den Neuburgern jederzeit mithalten und so ging man mit einem 2 Tore Rückstand in die Kabine. Nach Wiederanpfiff konnten die Gäste immer ihren knappen Vorsprung halten, jedoch nicht ausbauen. Knackpunkt im Spiel des TSV waren dann ab Minute 40 zwei kurz aufeinander folgende Zeitstrafen, die von Neuburg gnadenlos genutzt wurden und plötzlich hieß es 18:24. Mit diesem 6-Tore-Vorsprung wurde das Spiel dann auch beim 22:28 beendet. Ein wenig ging den TSV-Akteuren auch in der Endphase des Spiels die Luft aus, wobei aber jeder nochmals sein Bestes gab.

Aufstellung/Tore:

Thomas Thalmeier (TW), Bertram Pfaller (1), Philipp Lauschke (2), Florian Möser (7), Michael Schöll, Martin Schöll, Andreas Graßl, Marian Schön (6), Fabian Kuhns (6), Daniel Rank (TW)

15.03.2010

TSV-Handballer holen die Meisterschaft

23:14-Erfolg über den SC Eching sichert vorzeitig den Titel

Sie haben es geschafft! Die erste Herrenmannschaft des TSV Mainburg konnte sich am vergangenen Sonntag mit einem 23:14-Sieg über den SC Eching die vorzeitige Meisterschaft der Bezirksliga West sichern. Somit habe sie sich, dank einer überzeugenden Leistung über die ganze Saison, den Aufstieg in die Bezirksoberliga redlich verdient.

Den Hallertauern war deutlich anzumerken, dass sie sich keinen Ausrutscher leisten wollten und starteten entsprechend eindrucksvoll in die Begegnung. Eine konsequente Abwehrarbeit vermieste den Gastgebern aus Eching vom Start weg jeden Angriff und die daraus resultierenden Kontermöglichkeiten wurden kompromisslos genutzt. So einfach kann Handball sein. Dementsprechend ergab sich nach 19 Minuten ein Spielstand von 9:0 für Mainburg. Dann fand Eching die ersten kleinen Lücken in der Defensive ihrer Gäste und konnte auf 9:1 und 9:2 verkürzen. „Wir haben viel Zeit!“, so lautete die Devise der Gastgeber, die es auch hervorragend verstanden, jeden Angriff bis aufs Letzte auszuspielen. Schließlich wollte man sich nicht vom designierten Titelanwärter in der eigenen Halle abschlachten lassen. Das hatte zur Folge, dass Mainburg drei bis vier Minuten andauernde Angriffe der Echinger „aussitzen“ musste und die Tormaschinerie nicht so richtig ins rollen kam. Aber genau das wurde ja von den SC’lern angestrebt. So verabschiedeten sich beide Teams relativ torarm mit einem 15:4-Halbzeitstand in die Kabinen.

Die einschläfernde Spielweise der Gastgeber zeigte auch in Hälfte Zwei ihre Wirkung. Mainburg wurde etwas ungeduldig und so schlichen sich auch in der Abwehr immer wieder kleinere Fehler ein. Die Hallertauer waren erpicht darauf, Tore zumachen – Eching wollte eben dies verhindern. Für die zahlreich mitgereisten Mainburger Fans war das gediegene Spiel der Gastgeber eine ziemlich fade Angelegenheit, aber die Jungs von Trainer Ralf Forster versuchten immer wieder, ihren Anhängern etwas zu bieten und aus der einfallslosen Darbietung ihrer Gegner doch noch sehenswerten Handball zu machen. Als der Mainburger Keeper Marek Slouf nach vorne kam, um zum Strafwurf anzutreten, erntete er begeisterten Beifall und niemand war ihm böse, als sein Gegenüber den Wurf entschärfen konnte. Vermutlich blutet einfach jedes mal sein Torhüterherz, wenn er einen Ball im Netz sieht – egal in welchem Netz. Aber auch Daniel Thoma hatte bei einem Strafwurf seine liebe Not – Thoma wirft, der Echinger wehrt den Ball ab, Thoma erkämpft sich den Abpraller und wirft noch mal, wieder nichts. Der nächste Abpraller fällt dann einem fast schon erschrockenen Daniel Englbrecht in die Hände. Der macht das Beste daraus und verwandelt. „Mir war nicht klar, dass wir für ein Tor drei Versuche brauchen… Da müssen wir dran arbeiten“, konnte man einen amüsiert schmunzelnden Ralf Forster auf der Trainerbank vernehmen.

Nach 60 Minuten freuten sich die Hallertauer nicht nur über das eben erspielte 23:14-Ergebnis, sondern vielmehr über die damit verbundene Meisterschaft der Bezirksliga West, die den Jungs nun nicht mehr zu nehmen ist.

Die verbleibenden beiden Spiele gegen den TSV Gaimersheim und den SC Freising II sind jetzt Ehrensache für die Burschen, die sich zum Ziel gesetzt haben, die Saison ohne Minuspunkt zu beenden.

Aufstellung (Tore / davon Siebenmeter):

Marek Slouf (Tor); Fabian Kuhns; Daniel Englbrecht (2); Dominik Thoma (4); Marian Schön; Lukas Klaus (4); Franz Fellner (2); Daniel Thoma (6/3); Marius May; Torsten Keck; Tobias Spenger; Andreas Stephan (4); Markus Ernstberger (1);

Handball-Damen verlieren in Ingolstadt

Trotz Kampfgeist müssen sich die Mainburgerinnen dem MTV mit 24:21 geschlagen geben

Mit der kompletten Mannschaft konnten die Damen des TSV Mainburg am vergangenen Sonntag beim MTV Ingolstadt antreten. Bereits im Hinspiel waren es spannende 60 Minuten, in denen am Ende die Mainburgerinnen die Nase vorne hatten (19:18).

Von Beginn an waren beide Teams sofort präsent und man schenkte sich auf beiden Seiten nichts. Im Angriff konnten die Mainburger Spielerinnen immer wieder Chancen frei auf das Tor herausspielen, nachdem sie sich durch eine starke Ingolstädter Abwehr durchgekämpft hatten. In der 15. Spielminute hieß es dann 7:4 für die Gegnerinnen. Wie so oft kam den TSV’lerinnen Pfosten, Latte oder die Torfrau in die Quere und sie konnten dieses Pech auch durch eine meist gute Abwehr nicht kitten. Hinzu kam die Ingolstädter Kreisspielerin, die der Mainburger Defensive sichtlich Probleme bereitete. Sie schaffte es immer wieder Lücken für ihre Mannschaft zu reißen oder selbst ihre Tore zu erzielen. Dies genügte, die Hallertauerinnen bis zum Ende der ersten Hälfte zu verunsichern und sie verloren dadurch den Anschluss mit einem Spielstand von 12:8.

Obwohl die Spielerinnen aus Mainburg weiter motiviert in die zweite Halbzeit starteten, konnten sie die Partie nicht kippen. Umso mehr bauten die Ingolstädterinnen ihren Vorsprung aus und zogen in der 42. Spielminute auf 19:11 davon. Die Gäste ließen trotzdem nicht locker und merkten, dass ihre Gegnerinnen immer mehr aus der Puste kamen. Dies nutzten sie aus und konnten mit schnellem Herausspielen und Gegenstößen dranbleiben. MTV Ingolstadt legte aber auch immer wieder nach und es stand in der 50. Spielminute klar 21:15. Die Mädels kämpften bis zum Ende verbissen weiter, und konnten zwar nicht mehr gewinnen, jedoch auf 24:21 verkürzen.

Aufstellung (Tore/davon Siebenmeter):

Nathalie Blaschke (Tor), Anna Ströer (Tor), Simone Hillerbrand, Maria Schönhuber (1), Steffi Seehofer (1), Steffi Fischer (3), Eva Seidl (1), Diana Welsch (2/1), Anna Schwarzhuber, Lisa Thalmeier (3/1), Veronika Rieder (5/1), Katharina Mayerhofer (5/1)

09.03.2010

TSV-Handballer kurz vor dem Ziel!

27:20-Erfolg über den MTV Pfaffenhofen II

Sie haben ihr Ziel fast erreicht. Durch den 27:20-Erfolg über den MTV Pfaffenhofen II ist die erste Herrenmannschaft des TSV Mainburg nur noch zwei Pünktchen vom Titel entfernt. Die Hallertauer stehen also weiterhin ungeschlagen mit nun 30:0 Punkten an Platz Eins der Bezirksliga West. Und die noch fehlenden zwei Zähler will man am kommenden Sonntag in Eching holen.

Die TSV’ler legten gegen die dezimiert angereisten Ilmstädter eine flotte 3:0-Führung vor, ehe sie den ersten Gegentreffer erlaubten. Die Gastgeber spielten vom Start weg souveränen Handball und so hatte Trainer Ralf Forster die Möglichkeit, in der zwanzigsten Spielminute bei einem Spielstand von 12:6, den jungen Wilden mehr Verantwortung zu übertragen. Er wechselte die erste Garnitur komplett aus und schickte Marius May, Fabian Kuhns und „Kameramann“ Torsten Keck – natürlich nicht ohne erfahrene Unterstützung – ins Feld. Dem Spielverlauf tat dies keinen Abbruch. Marius May, der schon in den letzten Spielen Erfahrung sammeln konnte, zeigte auch gegen Pfaffenhofen wieder eine klasse Leistung und Fabian Kuhns, der zwar in der Abwehr noch nicht ganz sicher stand, konnte seinen Fauxpas in der Defensive durch ein schönes Gegenstoßtor auf ein klasse Anspiel von Keeper Marek Slouf wieder ausmerzen. Eine spitzenmäßige Bilanz hatte auch Dominik Thoma, dem es gelang, gleich fünf mal zu punkten. So verabschiedeten sich die beiden Teams mit einem beruhigenden 17:9 in die Kabinen. Vielleicht etwas zu beruhigend, denn die ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte war auf Mainburger Seite geprägt von Unkonzentriertheit. Zwar konnten die Gastgeber den Vorsprung kontinuierlich ausbauen und von Pfaffenhofen nie ernsthaft in Bedrängnis gebracht werden, aber großer Sport geht anders. Dann nahm Forster wieder einen kompletten Wechsel vor, der, wie schon in der ersten Hälfte, gut funktionierte. Und erneut machte Marius May durch gute Abwehrarbeit und Raffinesse am Kreis auf sich aufmerksam. Der Rest der Begegnung verlief problemlos für die Jungs aus der Hallertau und so trennten sich beide Mannschaften nach einer fairen Partie (ledigliche zwei 2-Minuten-Strafen) mit einem verdienten 27:20 für den TSV Mainburg.

Das Spiel am kommenden Sonntag in Eching soll für die Hallertauer nun zum Meisterschaftsspiel werden. Die Meisterfeier ist schließlich schon geplant und wird am letzten Heimspieltag, 20.3.2010 nach dem Spiel gegen den TSV Gaimersheim vor der Hauptschulhalle statt finden.

Aufstellung (Tore/davon Siebenmeter):

Marek Slouf (Tor); Fabian Kuhns (1); Dominik Thoma (5); Daniel Englbrecht; Semir Hadzidulbic (2/2); Lukas Klaus (4); Franz Fellner (3); Daniel Thoma (2); Marius May (3); Tobias Spenger (3); Andreas Stephan (2); Markus Ernstberger (2); Torsten Keck;

Herren II muss sich den Routiniers aus Dachau geschlagen geben

Mainburgs Handballreserve unterliegt dem TSV Dachau 65 II mit 25:31

Vor dem Spiel musste man sieben Ausfälle kompensieren, vier durch Verletzung und weitere drei durch private Abwesenheit und so war es erfreulich, dass sich Stefan Brand spontan zur Verfügung stellte und wirklich eine Verstärkung der Abwehr war.

Man führte in diesem packenden, spannenden Heimspiel nur ein Mal und zwar beim 1:0, danach lief man permanent einem Rückstand hinterher. Der TSV musste sich jedes Tor erkämpfen, während Dachau beim Abschluss mehr Glück auf seiner Seite hatte. Ein wenig spielentscheidend war auch die Siebenmeterquote, die bei gegebenen/verwandelten 11:9 bei Dachau gegenüber 8:4 beim TSV lag. Herausragend waren über die gesamte Partie die beiden Youngster Fabian Kuhns und Marian Schön, beide mit jeweils 7 Treffern, die mit ihrem frechen und erfolgreichen Spiel des Öfteren kräftigen Applaus ernteten. Obwohl Dachau über die gesamte Spielzeit mit konsequenter Härte glänzte und Kuhns genau wie Schön diese mehrmals schmerzlich verspürten, ließen sich Beide in ihrem Spiel nicht beirren. Auch wurde Florian Möser, von dem auch viel Gefahr ausging, mehrmals rüde aus der Luft geholt und landete unsanft auf dem Boden. In der ersten Halbzeit ging es immer munter hin und her, aber nach etwa 20 Minuten setzte sich Dachau auf 11:15 ab, aber mit tollen Kampf kam man zur Halbzeit auf 15:17 heran. Nach dem Wiederanpfiff hatte man plötzlich im Angriff eine gewisse Ladehemmung und auch Abschlusspech und so konnte sich Dachau wieder auf vier Tore absetzten. Diesen Vorsprung hielten die Gäste eine Zeitlang aufrecht und bauten diesen sogar auf 18:24 aus. Aber mit einer tollen Moral und kämpferischen Spieleinstellung kam man auf 23:25 heran, auch Dank Torwart Thalmeier, der die variantenreichen Würfe der Gäste zu diesem Zeitpunkt ein ums andere Mal entschärfte. Um die 50. Minute herum hatte man sogar die Chance in einer Überzahl näher heranzukommen oder sogar auszugleichen, aber innerhalb von 3 Minuten machte Dachau den Sack zu und zog auf 23:29 davon. Im Gegenzug hatte man vermehrtes Abschlusspech und drei etwas fragwürdige Entscheidungen des ansonsten gut leitenden Referee brachten den TSV auf die Verliererstraße. Die Tore zum 25:31 Endstand waren dann nur noch eine Art Ergebniskorrektur. Dem Spielverlauf nach fiel der Sieg der Dachauer durch Glück zu hoch aus. Bewundernswert war die Moral der jungen TSV-Mannschaft, die aber in brenzligen Situationen noch den Beweis der Nervenstärke antreten muss. Alles in Allem braucht aber einem bei der Einstellung der jungen Spieler nicht bange zu werden und auch trotz der Niederlage zollte man dem Team Applaus und Respekt für die erbrachte Leistung.

Aufstellung/Tore:

Thomas Thalmeier (TW), Florian Möser (5/3), Michael Schöll (2), Martin Schöll, Fabian Kuhns (7), Daniel Rank, Andreas Graßl, Christoph Kempf (2), Marian Schön (7), Stefan Brand

Handball-Damen verlieren Chance zur Meisterschaft im letzten Heimspiel

Mit 16:18 verpassen Hallertauerinnen ihr Saisonziel

In einer gut gefüllten Hauptschulhalle empfingen am Samstag die Damen des TSV Mainburg die Mannschaft des TSV Bergkirchen II. Da Mainburg wegen einer Verletzung auf ihre Torhüterin Nathalie Blaschke verzichten musste, wechselte die Kreisspielerin Diana Welsch ins Tor. Sie löste ihre Aufgabe bravourös, konnte jedoch die Niederlage nicht verhindern.

Die Aufregung war beiden Teams anzusehen, denn Fehlpässe und Hektik brachten das Spiel nur langsam in Fahrt. Erst in der 8. Minute konnte Mainburg das erste Tor erzielen. Jedoch wurde dieser Treffer im Gegenzug gleich wieder egalisiert. Die Gegnerinnen konnten sich dann relativ schnell absetzen und zogen bis zur Halbzeit auf 6:10 davon.

Die TSV’lerinnen um Trainer Karl Schöll wussten jedoch, dass hier das letzte Wort noch nicht gesprochen war. In den ersten 10 Minuten der zweiten Hälfte dominierten die Mainburgerinnen den Spielverlauf und konnten auf 9:11 verkürzen. Als der Ausgleich dann in greifbarer Nähe war, wurden die Spielerinnen durch Pech im Abschluss leider eingebremst. Als dann in der 55. Spielminute endlich der Ausgleich zum 16:16 fiel, glaubte man schon, das Spiel nochmals herumreißen zu können. Hierbei zeigte sich jedoch die Erfahrung der eingesetzte Bergkirchener Bezirksoberligaspielerinnen, als sie die letzten beiden Tore zum 18:16-Sieg erzielten und die Zeit bis zum Abpfiff herunterspielten.

Fazit des über weite Zeit hochklassig geführten Spieles ist, dass man gut mithalten konnte und Bergkirchen ohne ihre BOL-Spielerinnen (10 Tore) die Begegnung wahrscheinlich nicht gewonnen hätten. Leider ist es durch diese Niederlage so gut wie unmöglich noch um die Meisterschaft mitzuspielen.

Aufstellung (Tore/Siebenmeter):

Diana Welsch (Tor), Katharina Mayerhofer (6/4), Stephanie Fischer, Anna Schwarzhuber, Simone Hillerbrand (1), Maria Schönhuber (2), Veronika Rieder (2), Stefanie Seehofer, Anna Menschig (1), Lisa Thalmeier (4/1)

10.02.10

Handball-Damen gewinnen in Freising

Mainburger Handballerinnen gehen nach bester Saisonleistung als Sieger vom Platz

Ohne Erwartung und Druck waren die Hallertauerinnen am Samstag zu den Damen des SC Freising II angereist. Da Freising’s zweite Mannschaft außer Konkurrenz spielt, konnte Trainer Karl Schöll diese Partie nutzen, um Rückraumpositionen mit verschiedenen Spielerinnen auszuprobieren.

Die ersten Minuten verliefen etwas tollpatschig und die Freisingerinnen konnten leichte Tore erzielen. Davon ließen sich die Mainburgerinnen jedoch nicht einschüchtern und glichen im Gegenzug jeweils wieder aus. Die eintrainierten Spielzüge klappten ebenso wie die Würfe aus dem Rückraum. Durch schnelle Kontergegenstöße und Unaufmerksamkeiten in der Mainburger Abwehr konnten die Freisinger das Spiel jedoch ausgeglichen gestalten. So kam es, dass man bei einem Spielstand von 14:13 für Mainburg die Seiten wechselte.

In der zweiten Halbzeit konnten die Mainburgerinnen gleich da anknüpfen, wo sie aufgehört hatten und zogen zum ersten Mal nach 7 Minuten den Gegnerinnen auf 18:14 davon. Es funktionierte so ziemlich alles, was man in den letzten Spielen bei den Mädels vermisst hatte. Kreisanspiele waren erfolgreich, Steilangriffe waren diesmal auch kein Problem und das altbekannte Pech, das Tor unglücklich zu verfehlen blieb an diesem Tag auch aus. Die Freisinger Damen zogen nach einer zwischenzeitlich genommenen Auszeit wieder heran und erkämpften sich nach 50 Spielminuten ein 22:21. Auch wenn es in diesem Spiel um nichts ging, wollten die Spielerinnen des TSV Mainburg ihre Führung nicht mehr abgeben. Durch Konsequenz in der lautstarken Abwehr und Druck im Angriff verabschiedeten sie sich mit einem wohl verdienten 25:22 Sieg von den Freisinger Damen. Die Mannschaft kann mehr als zufrieden sein, und freut sich umso mehr über den jetzt hoffentlich geplatzten Knoten.

Aufstellung(Tore/davon Siebenmeter):

Anna Ströer (Tor), Stephanie Israel (Tor), Lisa Thalmeier (4), Anna Schwarzhuber (2), Veronika Rieder (4), Maria Schönhuber (3), Stefanie Seehofer (2), Eva Seidl (2), Katharina Mayerhofer (8/3)

08.01.2010

14. Sieg in Folge – Handballherren sind nicht zu stoppen

Verdienter 33:21-Erfolg gegen den TSV Schleißheim II

Eine unterhaltsame und amüsante Samstag-Abend-Vorstellung wurde den mitgereisten Mainburger Fans am vergangenen Wochenende geboten, als die erste Herrenmannschaft des TSV Mainburg in der Jahnhalle auf den TSV Schleißheim II traf.

Durch verletzungsbedingte Absagen von Daniel Thoma und Phillip Wagner, sowie den gesperrten Semir Hadzidulbic reisten die Hallertauer zwar mit einem minimierten Stammkader in die Münchener Vorstadt, aber mit den drei spielberechtigten A-Jugendlichen Marian Schön, Fabian Kuhns und Marius May konnte Trainer Ralf Forster seine Mannschaft fast adäquat auffüllen. Außerdem gab sich auch „Oldie“ Peter Brücklmaier die Ehre und sprang nach etwa 15 Spielminuten für den durch Grippe angeschlagenen Stamm-Torhüter Marek Slouf ein. Und so viel kann man sagen: verlernt hat er nichts!

Gleich zu Beginn der Begegnung legte Geburtstagskind Dominik Thoma am Kreis ordentlich vor und beschenkte sich selbst mit drei Treffern in Folge. Schleißheim reagiert jedoch prompt auf die guten Zuspiele von Markus Ernstberger und Lukas Klaus und nahm diese in Mann-Deckung. Mainburgs 2-Meter-Hünen Klaus sah man diesbezüglich höchst amüsiert, war doch der auf ihn abgestellte Schleißheimer etwa einen halben Meter kleiner als er selbst. Von der Mann-Deckung ließ sich Mainburg aber nicht wirklich beeindrucken. Gekonnt und selbstsicher wurden ein ums andere Mal schöne Möglichkeiten herausgespielt und meist auch souverän in Tore umgemünzt. Lediglich Routinier Daniel Englbrecht auf der Rechtsaußenposition hatte mit dem Schleißheimer Nachwuchs-Keeper seine liebe Not. Zwar konnte er zweimal verwandeln, aber etliche seiner Versuche konnte Maximilian Jell entschärfen. Anders Fellner auf der linken Seite. Die Abwehrformation der Gastgeber erlaubte Franz Fellner oftmals seine berühmten Flugvariationen, denen Jell einfach machtlos gegenüber stand.

Die Offensive der Gastgeber hingegen wirkte planlos und überhastet. Wenn es nicht gelang, den gut aufgelegten Quirin Kratzer auf der linken Rückraumposition in Szene zu setzen, kamen die Angriffe der Münchener Vorstädter eher wildem Gewusel denn überlegtem Handball gleich. Zu viele technische Fehler prägten das Spiel der Gastgeber, die im Verlauf gegen eine stabile Mainburger Abwehr immer hektischer agierten. Allerdings wurde die konsequente Abwehrarbeit der Hallertauer häufig – insgesamt elf mal – mit Siebenmeter geahndet. Doch diese Art der Sanktionierung strafte eher die Schleißheimer, denn im Tor stand ein Peter Brücklmeier, wie man ihn aus seinen besten Zeiten kennt. Absolut souverän und selbstbewusst parierte Brücklmaier fünf Strafwürfe und stand auch ansonsten bombensicher im Kasten.

In der 20. Spielminute verletzte sich Dominik Thoma durch eine unglückliche Aktion am Sprunggelenk und konnte das weitere Geschehen nurmehr von der Bank aus beobachten. Zum daraus resultierenden Siebenmeter trat diesmal, da ja weder Daniel Thoma noch Hadzidulbic auf der Platte waren, Lukas Klaus an, der dem jungen Schleißheimer durch selbstsichere Kompromisslosigkeit jeglichen Schneid abkaufte. Für Thoma kam Marius May zum Zug. Der junge Mittemann behielt in der Abwehr den Überblick, dirigierte seine Nebenleute fast wie ein „Alter“ und konnte durch eine klasse Leistung überzeugen. Beim Stand von 16:10 für Mainburg verabschiedeten sich beide Mannschaften in die Kabinen.

Die ersten 15 Minuten der zweiten Hälfte nutzten die Hallertauer dazu, den Vorsprung kontinuierlich auszubauen. Besonders amüsant war hierbei ein weiterer Siebenmeter von Klaus – der gegnerische Torwart steht auf der Torlinie und wurde trotzdem per Heber überwunden. Während Klaus sich hier nur schwer das Schmunzeln verkneifen konnte, hätte Jell wohl am liebsten in den Pfosten gebissen… Bei einem Spielstand von 27:18 wechselte Forster dann alle drei A-Jugendlichen ein, aber das tat dem Mainburger Spiel keinen Abbruch. Im Gegenteil – Marian Schön, der für Englbrecht auf Rechtsaußen kam, hatte sogar den entscheidenden Vorteil, dass er Jell bereits aus den Jugendspielen sehr gut kennt und konnte dreimal sicher für Mainburg punkten. Für Fellner auf Linksaußen kam Fabias Kuhns. Dieser konnte seine Schnelligkeit unter Beweis stellen und zwei rasante Gegenstoßtore verbuchen. Marius May, der bereits in der ersten Halbzeit eine überzeugende Leistung gezeigt hatte, konnte an diese anknüpfen und seinen Samstagabend dann auch noch mit einem Tor auf der Kreisläuferposition krönen. Richtig gut drauf war auch Andreas Stephan, der mit fünf Rückraumtoren auf sich aufmerksam machte.

Am Ende der Partie stand ein deutliches 33:21 für den TSV Mainburg zu Buche, der mit nun 28:0 Punkten und einer Tordifferenz von +148 weiterhin die Tabelle der Bezirksliga West anführt. Mainburg hat nun drei Wochenenden spielfrei und empfängt dann am 6. März um 17.00 Uhr in der Hauptschulturnhalle den MTV Pfaffenhofen II.

Aufstellung (Tore/davon Siebenmeter):

Marek Slouf und Peter Brücklmaier (beide Tor); Fabian Kuhns (2); Dominik Thoma (3); Daniel Englbrecht (2); Marian Schön (3); Lukas Klaus (7/5); Franz Fellner (6); Marius May (1); Tobias Spenger (3); Andreas Stephan (5); Markus Ernstberger (1);

01.02.2010

Handballer schicken die HG Ingolstadt ohne Punkte heim

Herren I bleiben mit 27:21-Erfolg Tabellenführer der Bezirksliga West

Das wohl eigenartigste Spiel dieser Saison bestritt die erste Herrenmannschaft des TSV Mainburg am vergangenen Samstag gegen die HG Ingolstadt. Zwar erwartete man aus der Erfahrung heraus gegen den Dauerrivalen aus der Audi-Metropole eine spannende und emotionale Begegnung, aber dieses Mal war alles ein bisschen anders. Nicht das Spiel an sich machte den Abend aufregend, mehr das „Außen herum“. Die erste Überraschung war, dass Ingolstadt, ursprünglich einmal als heißester Mitfavorit um den Aufstieg gehandelt, „nun mit gerade mal drei Punkten im Tabellenkeller sitzt.“, so der frustrierte Ingolstädter Trainer Andreas Baukloh. Hintergrund hierfür sei die Einsetzung eines nicht spielberechtigten Spielers und die daraus resultierende Bestrafung der Mannschaft. Der HG werden wohl alle Punkte aus Begegnungen, in denen dieser Spieler nachweislich eingesetzt war, aberkannt. In der Folge kämpft Ingolstadt dann nicht um den Aufstieg sondern gegen den Abstieg in die Bezirksklasse.

Überraschung Nummer zwei war die Aufstellung der sich offenbar neu positionierenden HG. Die Hallertauer sahen sich, mit nur wenigen Ausnahmen, einer motivierten Bayernliga-A-Jugend gegenüber gestellt.

Und Überraschung Nummer drei ereignete sich 2 Sekunden nach Spielbeginn als Mainburg’s Semir Hadzidulbic, auf der Auswechselbank sitzend, die rote Karte sah und vom Erdweger Schiedsrichtergespann direkt disqualifiziert wurde. Was dem Abenstaler 7-Meter-Schützen konkret vorgeworfen wird, ist bis dato noch unklar.

Nach den Aufregungen der ersten Minuten ging jedoch alles seinen gewohnten Gang. Mainburg zeigte gegen die „Jungen Wilden“ eine solide Leistung, konnte sich aber dennoch nicht wirklich absetzen. Manchmal fehlte einfach das letzte Quentchen Glück im Abschluss aber auch der junge Gästetorhüter Georg Zimmermann machte ein klasse Spiel und konnte einige Chancen der Hallertauer entschärfen. Viele Unterbrechungen der aufstrebenden Unparteiischen, die sich mehr als penibel an das Reglement des Handballsports hielten, ließen auf beiden Seiten keinen wirklichen Spielfluss zu. Und wenn man den Spielberichtsbogen liest, könnte man meinen, die beiden Mannschaften hätten sich gegenseitig massakriert. Mit insgesamt sieben Verwarnungen, 16 Zeitstrafen, 14 7-Meter-Entscheidungen und zwei Disqualifikationen wurde eines der fairsten Spiele der Saison auf dem Papier zur regelrechten Schlacht. Mit einem, sportlich gesehen, unspektakulären 13:10 Pausenstand verabschiedeten sich die beiden Mannschaften in die Kabinen.

Die zweite Hälfte verlief aus Mainburger Sicht eigentlich reibungslos. Zwar wurde auch weiterhin jede Kleinigkeit geahndet, aber die Abwehr um den, wie gewohnt, gut arbeitenden Mittemann Daniel Thoma stand sicher, Keeper Marek Slouf hatte einen Sahnetag erwischt und im Angriff hatten die Schanzer nun immer mehr Probleme, sowohl Mainburg’s 2-Meter-Hünen Lukas Klaus als auch Tobias Spenger in den Griff zu bekommen. Auch Nachrücker Marius May hatte die Möglichkeit, sich zu beweisen und lieferte eine anständige Leistung ab, die er mit zwei Treffern krönen konnte. Am Ende einer der Partie, die sich Mainburg nie wirklich aus der Hand nehmen ließ stand ein souveränes 27:21 und der TSV bleibt weiterhin ungeschlagener Tabellenführer der Bezirksliga West.

Aufstellung (Tore/davon Siebenmeter):

Marek Slouf (Tor); Dominik Thoma (1); Daniel Englbrecht (2); Phillip Wagner (2); Semir Hadzidulbic; Lukas Klaus (5); Franz Fellner (2); Daniel Thoma (8/6); Marius May (2/1); Tobias Spenger (3); Andreas Stephan (1); Markus Ernstberger (1);

25.01.2010

Handballherren weiter auf dem Vormarsch

Hadzidulbic überzeugt mit 9-Meter-Strafwürfen / Daniel Englbrecht trifft sechs mal von außen

Am vergangenen Samstag war die erste Herrenmannschaft des TSV Mainburg zu Gast beim derzeitigen Kellerkind ASV Dachau II. Die Hallertauer konnten einen problemlosen 30:19-Sieg einfahren, der ihnen weitere zwei Zähler auf’s Punktekonto bringt. Somit bleibt der TSV Mainburg weiterhin mit aktuell 24:0 Punkten und einer Tordifferenz von +130 an der Tabellenspitze der Bezirksliga West.

Die Gastgeber starteten flott in die Begegnung und hatten sich binnen weniger Spielminuten einen passablen 7:3-Vorsprung herausgeschossen. Die Mainburger Abwehr stand bis zu diesem Zeitpunkt relativ schlecht und gab den Stadtwäldlern immer wieder die Möglichkeit zum erfolgreichen Abschluss. Im Gegenzug tat die Truppe von TSV-Trainer Ralf Forster ihr Möglichstes, um den Dachauer Keeper ordentlich warm zu schießen. Ganze acht Mal scheiterten sie während der ersten zehn Minuten am gut aufgelegten Thomas Hauser. Dann erst schien ein unermüdlich antreibender Abwehrchef Daniel Thoma zu seinen Kollegen durchzudringen. Die Defensivarbeit der Mainburger wurde konsequenter und auch im Angriff schien der Knoten geplatzt. In der 15. Minute glich Mainburg erstmals zum 8:8 aus. Aber auch die zweite Hälfte der ersten Halbzeit spielte eine sehr motivierte Dachauer Mannschaft auf Augenhöhe mit Mainburg und so konnte sich keines der beiden Teams nennenswert absetzen. So ging es im Ein-Tore-Rhythmus hin und her bis zum 15:13-Pausenstand für Mainburg.

Die zweite Hälfte begann wie die erste – mit schnellen Toren für die Gastgeber und „damischen zehn Minuten“ für Mainburg. Schnell hatte Dachau den knappen Rückstand wett gemacht und dann auch gleich noch ein Tor zum 17:16 vorgelegt. Ein eigentlich gut stehender Marek Slouf im Mainburger Tor haderte immer wieder mit der doch arg löchrigen Abwehrreihe. Dann jedoch ließ die Konzentrationsfähigkeit der Gastgeber gehörig nach und die gute konditionelle Verfassung der TSV’ler machte sich bezahlt. Ein ums andere Mal gelang es Daniel Thoma, den Angreifern den Ball abzuluchsen und entweder in sichere Gegenstoßtore umzumünzen oder Daniel Englbrecht auf der Rechtsaußenposition in Szene zu setzen, der seinerseits sechs Treffer verbuchen konnte. Auch die Defensivarbeit der Dachauer verschlechterte sich nun zusehends und so kam es immer häufiger zu „Notbremsen“, die mit 7-Meter-Strafwürfen für Mainburg geahndet wurden. Nachdem aber dem Hallertauer Siebener-Schützen Semir Hadzidulbic ein Strafwurf wegen Übertretens aberkannt wurde, ging dieser fortan auf Nummer Sicher und zog sich zum Werfen auf neun Meter zurück. Das Ingolstädter Schiedsrichtergespann war zwar sichtlich irritiert, musste ihn aber von der Gestrichelten werfen lassen. Hadzidulbic verwandelte sicher und trug damit zum 30:19-Endstand bei.

Auch wenn die Begegnung für einige Minuten von Dachau dominiert wurde, so hatte man trotzdem nie das Gefühl, dass Mainburg hier ernsthafte Probleme hätte bekommen können. Großer Sport war es nicht aber trotzdem von beiden Seiten eine faire und solide Leistung.

Aufstellung (Tore/davon Siebenmeter):

Marek Slouf (Tor); Daniel Englbrecht (6); Phillip Wagner (1); Semir Hadzidulbic (4/3); Lukas Klaus (3); Franz Fellner (4); Daniel Thoma (7); Tobias Spenger (4); Andreas Stephan; Markus Ernstberger (1); Marius May;

21.01.2010

Handballdamen holen einen Punkt in Karlsfeld

Magere Torausbeute und kräftezehrende Partie endet mit einem Unentschieden

Mit einer neuen Besetzung reiste das Team der Mainburger Handball-Damen am Sonntag nach Karlsfeld. Die beiden A-Jugend-Spielerinnen Anna Menschig und Christina Steffel unterstützten die Mannschaft in diesem Spiel, da die Damen immer noch unterbesetzt sind.

In der ersten Halbzeit stand es nach 10 Spielminuten gerade einmal 2:1 für die Gäste. Pech und die berühmten Pfosten- bzw. Lattenwürfe verhinderten es, wichtige Tore zu erzielen. Würfe der Karlsfelder Damen; die hin und wieder durch das stabil stehende Mainburger Abwehr-Bollwerk aufs Tor gingen, waren eine sichere Beute von Torfrau Nathalie Blaschke. Im Gegenzug stellte sich dem Mainburger Angriff wieder das Problem, dass man schon längere Zeit mit sich schleppt. Der nötige Druck und der konsequente Abschluss fehlten, so dass man sich bis zur Halbzeit – ebenso wie Karlsfeld – mit nur 6 Treffern begnügen musste.

In der zweiten Halbzeit ging es genauso weiter, wie die Partie angefangen hatte. Nach 10 Minuten und jeweils 3 Toren auf beiden Seiten kamen 5 starke Minuten von Mainburg, in denen sie auf 12:9 davonzogen. Wer jedoch glaubte, der Knoten sei nun geplatzt, der musste sich eines Besseren belehren lassen. Statt mit einem Steilangriff und einem Siebenmeter-Strafwurf den Sack zuzumachen, vergab man diese Chance. Allein schon aufgrund der Tatsache, dass die Mainburger Spielerinnen in den restlichen 15 Minuten kein Tor mehr erzielen konnten, müssen sie mit dem 12:12 Unentschieden noch zufrieden sein. Erwähnenswert ist die Leistung von Anna Menschig, die mit 4 Toren einen glänzenden Einstand bei den Damen erfolgreich feierte.

Aufstellung(Tore/davon Siebenmeter):

Nathalie Blaschke (Tor), Simone Hillerbrand, Lisa Thalmeier, Veronika Rieder, Anna Schwarzhuber, Maria Schönhuber (1), Stephanie Fischer (2), Eva Seidl (1), Diana Welsch (4/4), Anna Menschig (4), Christina Steffel

18.01.2010

Handballherren weiter ungeschlagen

Tobias Spenger liefert klasse Leistung ab

Um Dagur Sigurdsson, den Trainer der Berliner Füchse zu zitieren: „Man muss die Punkte holen wo sie liegen!“ Für die erste Herrenmannschaft der TSV-Handballer lagen die Punkte am vergangenen Sonntag in der Halle des Verfolgers TSV Karlsfeld. Somit bleiben die Hallertauer weiterhin ungeschlagen mit 22:0 Punkten an der Tabellenspitze der Bezirksliga West.

Die Gäste aus Mainburg starteten rasant in die Begegnung und Franz Fellner nutzte zwei Kontermöglichkeiten souverän zum 2:0. In der dritten Spielminute erfolgte dann der erste reguläre Angriff der Abenstaler, die auch prompt die rabiate Gangart der Gastgeber zu spüren bekamen. Angestachelt durch das cholerische Gebaren des Karlsfelder Trainers Niko Jovanovic, der auch wiederholt versuchte, lautstark auf die Unparteiischen Einfluss zu nehmen, prügelten die Münchener Vorstädter regelrecht auf ihre Gäste ein, worauf aber Mainburg konsequent mit selber Härte reagierte. Die Entschlossenheit beider Seiten zeigte sich auch darin, dass nach etwa 15 Minuten bereits die ersten Spieler ärztliche Versorgung nötig hatten. So ging ein Karlsfelder Spieler mit einer aufgeplatzten Lippe vom Feld, währendbei Tobias Spenger eine üble Platzwunde am Kopf versorgt werden musste. Die Kompromisslosigkeit der Partie gipfelte in der ersten Hälfte aber darin, dass Semir Hadzidulbic eine „saftige Watsch’n“ kassierte und daraufhin von Jovanovic als „dämlicher Simulant“ beschimpft wurde. Während Hadzidulbic erst mal liegen blieb, wurde Fellner das Gedöns, das von der Gastgeberbank auf’s Feld schallte, zu viel. Gemächlich schritt er auf den immer noch zeternden Coach zu und versuchte, diesen auf dezente Art und Weise, zugegeben nicht ganz ohne körperlichen Einsatz, zur Ruhe zu bringen. Davon fühlte sich jedoch die gesamte Karlsfelder Wechselbank angegriffen und Fellner sah sich plötzlich vier aufgebrachten gegnerischen Spielern ausgesetzt. Dass dies nicht zu einer handfesten Auseinandersetzung ausartete, war vor allem Daniel Thoma zu verdanken, der seinen Mannschaftskameraden aus der Gefahrenzone bugsierte. Das Bergkirchener Schiedsrichtergespann bekam von alledem jedoch nichts mit, da sie mit dem immer noch am Boden liegenden Hadzidulbic und dem „Watsch’ngeber“ beschäftigt waren.

Rein handballerisch gesehen war die erste Hälfte eher unspektakulär und so verabschiedete man sich mit einem zwar sportlich eher unbedeutenden aber dafür sehr emotionalen 11:11 in die Kabinen.

Die zweite Halbzeit begann mit einer doppelten Überzahl für Mainburg. Die Truppe von Trainer Ralf Forster kam damit allerdings nicht gut zu Rande, verschlief diese zwei Minuten regelrecht und so konnte Karlsfeld drei Tore vorlegen. Dann jedoch brüllte ein hervorragend arbeitender Abwehrchef Daniel Thoma seine Jungs buchstäblich wieder wach und sie erzielten binnen kürzester Zeit den Ausgleich zum 14:14. Von da an ließen die Mainburger nichts mehr anbrennen. Und als Forster in der vierzigsten Minute für Fellner dann den lädierten Tobias Spenger brachte, war die Sache gelaufen. Spenger machte auf der Außenposition ein Wahnsinnsspiel und legte dem Karlsfelder Keeper fünf Tore in Folge. Im Karlsfelder Spiel machte sich nun zusehends der Frust breit, was sich auch in der Zeitstrafenbilanz widerspiegelte (hier können die Gastgeber einen 7:2-Erfolg verbuchen). Immer wieder mussten die Mainburger Fans teils grobe Fouls an ihren Jungs mit ansehen. Die Krönung war dann am Ende der Partie noch ein offener Schlagabtausch zwischen Andreas Stephan und der Nr. 77 aus Karlsfeld, der dem Mainburger derart heftig den Ellbogen zwischen die Rippen rammte, dass dieser erst mal nach Luft schnappte. Aus Angst vor einem eventuellen Echo „flüchtete“ der Karlsfelder nach Abpfiff förmlich aus der eigenen Halle.

Am Ende der Begegnung stand ein hart erkämpfter 26:21-Erfolg für den TSV Mainburg. „Das war zwar ein echt hartes Spiel, hat aber wahnsinnig viel Spaß gemacht! Richtig klasse waren heute aber unsere Fans – wenn mann derart unterstützt wird, macht es gleich noch mehr Laune. Die ganze Mannschaft möchte sich dafür herzlich bedanken!“, so ein gut aufgelegter Markus Ernstberger nach dem verdienten Sieg.

11.01.2010

Mainburgs Handballer starten erfolgreich in die Rückrunde

Herren I erkämpfen sich ein 25:22 gegen eine klasse spielende MBB SG Manching

Unerwartet schwer tat sich die erste Herrenmannschaft der TSV-Handballer an diesem Wochenende gegen die MBB SG Manching. Am Ende der Partie stand jedoch gegen die hoch motiviert aufspielenden Gastgeber ein 25:22 für Mainburg zu Buche, das die Jungs von Trainer Ralf Forster wieder zwei Punkte weiter in Richtung Saisonziel brachte. Der TSV Mainburg steht nun mit 20:0 Zählern weiterhin ungeschlagen an Platz Eins der Bezirksliga West.

Die Gastgeber starteten flott in die Begegnung. Sie wehrten den ersten Angriff der Hallertauer erfolgreich ab und legten sodann gleich ein Tor vor. Von der Schnelligkeit schien Mainburg sichtlich überrascht, legte aber postwendend eine konsequentere Gangart in der Defensive ein. Aber auch die Manchinger Abwehrreihe stand stabil und verstand es zudem hervorragend, den Torgaranten auf der Außenposition, Franz Fellner, kalt zu stellen. In der Folge entwickelte sich die erste Halbzeit zur Defensiv-Schlacht in der es nach etwa 15 Spielminuten gerade einmal 4:4 hieß. Dann konnten jedoch Daniel Thoma und Markus Ernstberger zwei Kontermöglichkeiten nutzen und auf 6:4 ausbauen. Der Rest der erstenHälfte ging weiter recht zäh von statten. Zwar konnten sich die Hallertauer immer wieder tolle Tormöglichkeiten herausspielen, scheiterten jedoch ein ums andere Mal an einem hervorragend aufgelegten Manchinger Keeper, oder aber kam ihnen ein Pfosten in die Quere. Es fehlte einfach oftmals das nötige Quäntchen Glück – selbst Abpraller landeten grundsätzlich in den Händen der Manchinger. So verabschiedete man sich mit einem 12:11 für Mainburg in die Pause.

Die zweite Hälfte begann wie die erste geendet hatte – mühsam. Nun aber schien man nach dem Motto „Die Alten müssen’s richten“ zu verfahren, denn die „Oldies“ Semir Hadzidulbic und Lukas Klaus übernahmen die Verantwortung. Sichtlich um einen gediegenen Spielaufbau bemüht, nahmen Sie das Tempo heraus und somit die Unruhe und Nervosität, die die Mainburger Offensive zu ergreifen drohte. Auf der Gegenseite ermahnte Günther Hanauer seine Truppe immer wieder, sich nicht einschläfern zu lassen und weiter auf Tempo zu setzen. Doch so richtig schien keine der beiden Taktiken aufzugehen. Tor um Tor ging es hin und her und absetzen konnten sich weder die Einen noch die Anderen. Als Hanauer etwa vier Minuten vor Spielende und einem Stand von 23:21 für Mainburg seine Mannschaft anwies, die Deckung zu öffnen, wurde es fast chaotisch. Mainburg im Angriff, der Ball auf der rechten Seite und ein Foul an einem Manchinger auf der Mitteposition… Wer Marco Neumüller niedergestreckt hatte war für den souverän leitenden Markus Stempfhuber jedoch nicht nachvollziehbar und so ließ er das Spiel nach kurzer Unterbrechung weiterlaufen und Mainburg konnte zum 24:21 abschließen. Als dann aber in der folgenden Spielsituation eine doch merkliche verbale Auseinandersetzung von Franz Fellner mit Andreas Mayer stattfand, die mit je zwei Minuten geahndet wurde, könnte man mutmaßen, dass Fellner eventuell der gewesen sein könnte, der für den Sturz von Neumüller verantwortlich war. Doch wie gesagt – könnte man mutmaßen.

Am Ende stand es 25:22 für den TSV Mainburg, der damit dem Ziel Aufstieg wieder einen entscheidenden Schritt näher gekommen ist. Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass sich die Hallertauer über den gesamten Spielverlauf nie wirklich das Zepter aus der Hand nehmen ließen und sich ein Tabellenführer auch dadurch auszeichnet, ein Spiel zu gewinnen, das nicht einfach zu spielen ist.

Und um abschließend noch Mainburgs Torhüterlegende Sigg Weingartner zu zitieren: „Der traurigste Mann des Abends ist Martin Struhala (der Manchinger Torwart). Der hat wirklich klasse gehalten und trotzdem verloren.“

Aufstellung (Tore/davon Siebenmeter):

Marek Slouf (Tor); Daniel Englbrecht (2); Semir Hadzidulbic (7/2); Lukas Klaus (5); Franz Fellner (1); Daniel Thoma (7/1); Tobias Spenger (1); Andreas Stephan (1); Markus Ernstberger (1); Marius May;

Mainburgs Handballreserve schlägt die MBB SG Manching mit 22:20

Wie im Hinspiel entwickelte sich über die gesamte Partie ein sehr faires Spiel, wobei über die komplette Spielzeit gesehen die Mainburger Gäste vom sehr gut leitenden Schiedsrichter Dotzauer aus München sieben Zeitstrafen bekamen die Gastgeber keine Einzige. Diese Hinausstellungen für den TSV resultierten aber aus dem Spielverlauf heraus und befanden sich im normalen Rahmen, spricht aber dafür, dass die Abwehr sehr gut stand. Kompensieren musste man die Ausfälle von den Stammspielern Bertram Pfaller, Florian Möser, Florian Möstl, Andreas Graßl, Fabian Kuhns und im Verlauf des Spiels in einer heißen Phase verletzte sich zudem noch Trainer Reinhard Buchcik schwer an der Achillessehne nach einem erfolgreichen Torwurf, der aber wieder eine zwei Tore Führung bedeutete.

Anfangs begann man fulminant und überrannte die Gastgeber mit Steilangriffen und zog auf 7:2 und 8:3 davon. Felix Hertle bestimmte in den ersten 15 Minuten das TSV-Spiel, aber auch Marius May zimmerte den Ball wiederholt erfolgreich ins Netz. Dann schlich sich ein gewisser Herr Schlendrian ein und die souverän herausgespielten und immer brandgefährlichen Chancen wurden leichtsinnig vergeben. Manching konnte allerdings daraus kein Kapital schlagen und so ging man genau wie im Hinspiel mit einer 13:9 Führung für den TSV in die Halbzeitpause.

Nach Wiederanpfiff lief das Spiel im gewohnten Rhythmus bis zum 15:11 für den TSV weiter. Plötzlich riss der Faden und die MBB SG kam immer näher heran auf 17:16 und 19:18. Nach seinem Treffer zum 20:18 verletzte sich Trainer Buchcik ohne Fremdeinwirkung und musste die letzten 10 Minuten mit seinen Jungs noch zittern. Felix Hertle und Axel Eberle sorgten dann für eine Beruhigung der Nerven des Trainers, kamen die Manchinger auf ein Tor heran, erhöhte man doch immer wieder auf einen Abstand von zwei Toren. Für die Zuschauer blieb das Spiel bis zur letzten Minute spannend, aber die Abwehr stand und man konnte mit einem 22:20 Erfolg nach Hause fahren.

Nun hat man drei Wochen Pause um am letzten Samstag im Januar die HG Ingolstadt zu empfangen.

Aufstellung (Tore):

Thomas Thalmeier (TW), Axel Eberle(1), Phillip Bornheimer (1), Martin Schöll (3), Michael Schöll (2), Reinhard Buchcik (1), Felix Hertle (12), Marius May (3), Daniel Rank, Philipp Lauschke

Handballdamen vergeigen gegen Kellerkind Manching

Mainburgerinnen fühlen sich durch einseitige Schiedsrichterleistung verschaukelt

Als die Handballdamen des TSV Mainburg zur MBB SG Manching anreisten, waren sie hoch motiviert und zuversichtlich, obwohl nur eine Auswechselspielerin zur Verfügung stand. Durch das Verletzungspech in den letzten Spielen fehlen nach wie vor wichtige Spielerinnen und sie sind so immer noch nicht optimal besetzt. Das bedeutete also kraftaufreibende 60 Minuten für die Mädels.

In der ersten Halbzeit brauchten beide Mannschaften einen langen Anlauf, um in das Spiel zu finden. Durch viele ungenutzte Torchancen, aber auch Pech im Angriff der Gäste, kamen die Manchingerinnen in der 20. Spielminute mit 4:3 das erste Mal in Führung. Nach nicht ganz nachzuvollziehenden Schiedsrichterentscheidungen mit diversen Siebenmetern lag man zur Halbzeit mit 7:4 in Rückstand.

Coach Karl Schöll nutzte die Auszeit um sein Team zu beruhigen. Er versuchte, ihnen deutlich zu machen, dass sie lediglich ihre Möglichkeiten vorne verwerten müssten und dann sollte es kein Problem werden, die Partie noch zu drehen.

Mit Kampfgeist starteten sie also in die zweite Halbzeit und konnten somit in der 40. Spielminute zum 7:7 ausgleichen. Im Angriff funktionierten Spielzüge und auch das schnelle Herausspielen klappte immer besser. Dies währte jedoch nicht lange, denn ab diesem Zeitpunkt kam wieder der Schiedsrichter ins Spiel. Die Partie wurde zu Russisch Roulette, was mit Handball in keinster Weise mehr was zu tun hatte. Erst fielen Fehlentscheidungen des Unparteiischen auf beiden Seiten, sodass keiner mehr wusste, warum gepfiffen wurde, anschließend wurden nur noch die Mainburgerinnen für angebliche Fouls bestraft, wo gar nichts passiert ist. Nachdem Mainburg die letzten 15 Minuten wegen diverser Hinausstellungen fast nur noch in Unterzahl spielen musste und Manching Siebenmeter um Siebenmeter zugesprochen bekam, kam es, wie es kommen musste und man unterlag den Manchingerinnen mit 15:11. Selbst der Manchinger Trainer entschuldigte sich nach dem Spiel kopfschüttelnd beim Mainburger Team.

Nun wird es wieder genauso knapp wie in der letzten Saison, die Tabellenspitze zu halten. Will man das erklärte Saisonziel “Meisterschaft” erreichen, darf ab jetzt kein Ausrutscher mehr passieren. Nächstes Wochenende treffen die Mädels auf den TSV Karlsfeld.

Aufstellung (Tore/davon Siebenmeter):

Nathalie Blaschke (Tor), Anna Ströer (Tor), Lisa Thalmeier (1), Anna Schwarzhuber, Maria Schönhuber (2), Stephanie Fischer (1), Eva Seidl (1), Katharina Mayerhofer (5/2), Diana Welsch (1/1)

15.12.2009

Mainburgs Handballherren sind nicht zu stoppen

TSV-Truppe fertigt den Sc Freising II mit 34:22 ab

Die erste Herrenmannschaft des hat es geschafft in dieser Saison ohne Minuspunkt in die Winterpause zu gehen. Mit 18:0 Punkten stehen sie weiterhin ungeschlagen an der Tabellenspitze der Bezirksliga West. Die letzten beiden Punkte brachte am vergangenen Samstag der SC Freising II mit in die Hauptschulhalle.

Gleich von Start weg gaben die Hallertauer Vollgas und zeigten den knapp 450 Zuschauern, wie Handball funktioniert. Nach etwa 20 Spielminuten waren sie schon auf 14:3 davongezogen. Schnelle und konsequent vorgetragene Ballstafetten brachten den Mainburgern ein ums andere Mal den verdienten Torerfolg während auf der anderen Seite den Freisingern gegen die souveräne TSV-Abwehr die Ideen ausgingen. Gegen Ende der ersten Halbzeit machte sich bei den SC’lern zusehends der Frust breit. Konnten sie in der vergangenen Woche noch die HG Ingolstadt niederringen, hatten sie sich vermutlich gegen die Mainburger mehr erhofft. Die Frustration gipfelte in der 27. Spielminute mit einer roten Karte für den Freisinger Fabian Spandau. Nach einem sauberen Foul von Tobias Spenger an Spandau und einer Freiwurfentscheidung für Freising nahm Spandau den Ball und verpasste Spenger damit eine Kopfnuss. Diese Unsportlichkeit veranlasste das souverän leitende Münchener Schiedsrichtergespann, Spandau vom weiteren Spielverlauf auszuschließen. Kurz darauf verabschiedete man sich beim Halbzeitstand von 19:7 für den TSV in die Kabinen.

In der zweiten Hälfte schaltete die Forster-Truppe dann einen Gang zurück. „Nicht mehr als nötig“ – schien die Devise zu sein. In entspanntem Rhythmus ging es Tor um Tor hin und her. Die TSV-Abwehr stand nicht mehr ganz so konsequent wie noch zu Beginn der Begegnung und auch im Angriff wurde man lässiger. Zur Ehrenrettung sollte jedoch gesagt sein, dass es schon schwierig ist, als derart überlegene Mannschaft die Motivation und den Spielwitz über 60 Minuten aufrecht zu erhalten. Schließlich stand am Ende der Partie ein feudales 34:22 für den TSV Mainburg, das von den Fans auch entsprechend gefeiert wurde.

Aufstellung (Tore/davon Siebenmeter):

Marek Slouf (Tor); Daniel Englbrecht (2); Dominik Thoma (1); Semir Hadzidulbic (3/2); Lukas Klaus (4); Franz Fellner (9); Daniel Thoma (9); Tobias Spenger (4); Andreas Stephan (1); Markus Ernstberger (1);

14.12.2009

Handball-Damen lassen sich in eigener Halle vorführen

Trotz der 15:17-Niederlage gegen die SG Moosburg stehen die Hallertauerinnen nach wie vor an der Tabellenspitze

Am vergangenen Samstag wollten die Handballerinnen mit Trainer Karl Schöll nach dem letzten Vorrundenspiel der Saison ungeschlagen in die Weihnachtspause gehen. Doch es stand eine Mannschaft auf dem Spielfeld, die man so nicht kannte.

Zu Beginn der ersten Halbzeit überließen die Mainburgerinnen den Gegnerinnen der SG Moosburg das Feld. Schon nach 15 Minuten war man mit 1:7 in Rückstand geraten. Da im Angriff so gut wie kein Zusammenspiel stattfand, versuchten die Damen durch Einzelaktionen den Rückstand aufzuholen. Obwohl es einfach gewesen wäre, durch platzierte Würfe aus der zweiten Reihe schnelle Tore zu machen, verließ die Rückraumspielerinnen nach mehreren Fehlwürfen mit teilweise großem Wurfpech sichtlich der Mut. Genauso konnte an diesem Abend keine der Damen die normalerweise sehr sichere Abwehrleistung abrufen, und so machten sie es den Moosburgerinnen leicht, immer wieder frei auf das Tor zu kommen. Wie in Trance lief die Partie für die Mainburger Spielerinnen bis zum Pausenpfiff weiter und man verabschiedete sich mit 8:12 zum Pausentee. Dort versuchte Coach Karl seine Truppe endlich wach zu rütteln, und machte ihnen klar, dass sie diese Begegnung mit mehr Konzentration und Biss trotzdem gewinnen könnten.

In der zweiten Hälfte versuchten die Damen, sich mit mehr Druck auf die Moosburger Abwehr gefährlicher zu machen. Ab und an war ein Durchkommen möglich, das mit Toren oder Siebenmetern belohnt wurde und so konnte man bis Mitte der 2. Halbzeit auf 13:15 verkürzen. Die Mainburger Spielerinnen waren drauf und dran, das Spiel zu kippen, jedoch wurden sie gleich wieder durch ihren Schlendrian gebremst. Kopfloses, unüberlegtes und zu hastiges Handeln führte im Angriff der Mainburgerinnen zu Fehlpässen und nicht verwerteten Torchancen, die in diesem Moment so wichtig gewesen wären. In der Abwehr wirkten sie zwar sicherer als am Anfang der Partie, jedoch immer noch nicht so, wie man es gewohnt ist. Die routinierten Moosburgerinnen wussten die letzten Minuten geschickt und ruhig runter zu spielen und so konnten diese ihre Führung bis zum Ende halten und schickten die bislang ungeschlagenen Handball-Damen des TSV Mainburg mit 15:17 aus der Halle.

Aufstellung (Tore):

Nathalie Blaschke (Tor), Stephanie Israel, Simone Hillerbrand, Anna Schwarzhuber (1), Maria Schönhuber (3), Stefanie Seehofer, Stephanie Fischer (4), Diana Welsch (5), Eva Seidl (1), Lisa Thalmeier (1)

30.11.2009

So muss Handball sein!

Erste Herrenmannschaft des TSV Mainburg erntet Standing Ovations für 38:14-Erfolg gegen den SC Eching / Daniel Thoma trifft acht mal

Es geht doch! Handball, wie man ihn sich nur wünschen kann, zeigte die erste Herrenmannschaft des TSV Mainburg am vergangenen Samstag gegen den SC Eching. Mit 38:14 katapultierten sie die Münchener Vorstädter förmlich aus der Halle. Somit stehen die Hallertauer weiterhin ungeschlagen mit 16:0 Punkten an der Tabellenspitze der Bezirksliga West.

Vom Start weg agierte die Mainburger Hintermannschaft um Abwehrchef Daniel Thoma entschlossen und konsequent und zeigte damit den Echingern binnen kürzester Zeit, wo der Hammer hängt. Die Entschlossenheit der Abwehr offenbarte sich auch darin, dass Lukas Klaus nach nur 27 Sekunden (!) bereits die erste Zwei-Minuten-Strafe absitzen musste. Das dürfte wohl Ligarekord sein… Nach erst fünf Spielminuten hieß es bereits 5:1 für den TSV, der jede Möglichkeit zum Konter zielsicher für sich zu nutzen wusste. In der siebten Minute dann eines der berühmten Kempa-Tore von Franz Fellner auf ein klasse Zuspiel von Thoma zum 6:1. Daniel Thoma, der letzte Woche noch heftige Kritik einstecken musste, zeigte am Samstag auf beeindruckende Weise, was in ihm steckt. Aufgrund einer Verletzung seines Bruders spielte er im Angriff auf der Kreisläufer-Position, wirbelte die Echinger Abwehr gehörig durcheinander und setzte seine Kollegen durch phantastische Anspiele ein ums andere Mal gekonnt in Szene. Bereits Mitte der ersten Halbzeit waren die TSV’ler auf 12:6 weggezogen und im Spiel der Echinger machte sich zusehends Frustration breit. Die Jungs von Trainer Ralf Forster hatten jedoch sichtlich Spaß an der Begegnung und konnten ihre Spiellaune auch auf die Tribüne übertragen. Fast pausenlos bekamen die gut 150 Zuschauer phänomenale Ball-Stafetten geboten, die meist auch mit Erfolg gekrönt waren. So verabschiedete man sich mit einem 19:7-Halbzeitstand in die Kabinen.

Wer befürchtet hatte, dass die TSV’ler nach dieser hervorragenden ersten Hälfte eventuell einen Gang zurückschalten könnten, der wurde eines Besseren belehrt. Die Partie ging rasant und unterhaltsam weiter, und der Mainburger Vorsprung wurde in nur wenigen Minuten auf 26:11 ausgebaut. In der 43. Spielminute dann eine Schrecksekunde – Daniel Thoma wurde bei einem Konter vom Echinger Jan Kussack derart grob gefoult, dass er erst mal liegen blieb. Glücklicherweise hat er sich bei dieser Aktion nicht akut verletzt und konnte weiterspielen. Aber hier spiegelte sich einfach die Enttäuschung der Echinger wider, die in der zweiten Hälfte mehrfach versuchten, die „Notbremse“ zu ziehen. Der Echinger Andreas Fuhrmann wurde nach einem ebenfalls überzogenen Foul an Franz Fellner – auch bei einem Gegenstoss – mit Rot aus der Halle geschickt und eine (noch) verbale Auseinandersetzung von Andi Stephan mit seinem Gegenspieler Bastian Winkler wurde von den Schleißheimer Unparteiischen auf beiden Seiten mit zwei Minuten bestraft. Das alles wohlgemerkt nur wenige Minuten vor Spielende und einer Mainburger Führung von 34:13. Aber auch das sind Emotionen von denen dieser Sport lebt und die man sehen will!

In der 56. Minute wollten die TSV’ler dann noch ihrer Nummer 1 – dem wieder mal glänzend aufgelegten Marek Slouf – die Möglichkeit geben, seine Torbilanz etwas aufzumöbeln. Mit einem eigens für den Keeper einstudierten Spielzug holte man ihn nach vorne und verschaffte ihm die Möglichkeit zum Wurf. Slouf fabrizierte zwar lediglich einen Pfostenknaller, schön anzusehen war es aber allemal. Ebenso formvollendet waren auch an diesem Wochenende wieder die „Hadzidulbic’schen 7-Meter“, die die gegnerischen Torhüter regelmäßig alt aussehen lassen. Am Ende der Begegnung stand schließlich ein souveränes 38:14 für Mainburg, das von den Fans mit Standing Ovations gefeiert wurde. Und um Alt-Abteilungsleiter Karl Schöll zu zitieren: „Die Burschen sind heute endlich wieder als Mannschaft aufgetreten und haben miteinander und füreinander gekämpft. So muss das sein!“

Aufstellung/Tore (davon Siebenmeter):

Marek Slouf/Tor; Daniel Englbrecht/1; Philipp Wagner/4; Semir Hadzidulbic 5(4); Lukas Klaus/3; Franz Fellner/7; Daniel Thoma/8; Tobias Spenger/1; Andreas Stephan/6; Markus Ernstberger/3;

Hart gearbeitet und doch verloren

Mainburgs Handballreserve muss sich dem DJK Eichstätt mit 29:30 geschlagen geben

Ohne die Stammspieler Bertram Pfaller, Axel Eberle und den zuletzt wurfgewaltigen Felix Hertle empfing man am Samstag die DJK Eichstätt und es entwickelte sich eine spannende, mitreißende Begegnung von der ersten bis zur letzten Sekunde, wobei das glücklichere Ende die Gäste aus Eichstätt hatten. Das einzige Manko war an diesem Heimspieltag die stellenweise wirklich schlecht stehende Abwehr des TSV, die nicht immer mit letzter Konsequenz den Spielfluss der Gäste unterbrach. Der in dieser Saison immer zuverlässige und hervorragend haltende Torhüter Thomas Thalmeier erwischte zudem einen rabenschwarzen Tag und überließ das Gehäuse nach 25 Minuten Daniel Rank, der folglich seinen ersten Einsatz in der II. Herrenmannschaft hatte und mit zwei Top-Paraden ins Spiel fand.

Im Ein-Tore-Rhythmus ging es bis zum 5:5 hin und her, hier düpierte Florian Möser auch mehrmals seinen Gegenspieler und konnte seine die Aktionen erfolgreich abschließen. Doch dann konnte Eichstätt die Führung auf drei Tore zum 7:10 und sogar auf 11:15 ausbauen. Aber die TSV-Jungs streckten auch hier nicht die Waffen und kamen zum Pausenpfiff der hervorragend leitenden Schiedsrichter wieder auf 15:17 heran. Florian Möstl traf aus der zweiten Reihe mehrmals und wurde schließlich Mann gedeckt. In der Halbzeitbesprechung wurde von Trainer Reinhard Buchcik die Abwehr angemahnt, aggressiver zu stören und die Räume durch Verschieben dicht zu machen. Spannend blieb es weiterhin, aber nach dem 17:18 schlichen sich einige kleine Fehler auch im Angriff ein, denn manch ein vielversprechender Angriff wurde unnötigerweise zu überhastet abgeschlossen. Eichstätt nutzte die Gunst der Stunde und zog beim 21:25 und 23:27 auf vier Tore davon. Wer aber meinte, dass es nun gelaufen wäre, wurde eines Besseren belehrt, denn durch die Tore von Andreas Graßl auf Rechtsaußen und Philipp Bornheimer am Kreis kam man langsam auf 26:28 und 28:29 heran. Nach dem Ausgleich zum 29:29 durch Andy Graßl konnte man sich den Ball erobern und es blieben ca. 1 Minute 30 Sekunden Zeit den Siegtreffer zu erzielen. Aber eine kleine Unachtsamkeit im Angriff, ein gegebenes Stürmerfoul und eine unnötige Zwei-Minuten-Zeitstrafe begruben die Siegesträume des TSV. Im Gegenzug spielte Eichstätt seine Überzahl aus und bekam dann einen Siebenmeter zugesprochen, der zum 29:30 Endstand verwandelt wurde. In den verbleibenden 20 Sekunden schafften es die TSV-Jungs leider nicht mehr, zumindest das eigentlich verdiente Unentschieden zu erzielen. Applaus gab es nach Spielende trotzdem für die TSV-Akteure und für das packende und in jedem Spielabschnitt äußerst spannende Spiel.

Aufstellung/Tore:

Thomas Thalmeier (TW), Daniel Rank (TW), Florian Möser (3), Phillip Bornheimer (3), Fabian Kuhns (1), Martin Schöll (1), Andreas Graßl (6), Michael Schöll (7/4), Reinhard Buchcik, Florain Möstl (5), Marius May (2), Christoph Kempf (1), Marian Schön;

Handball-Damen holen leicht geglaubten Sieg in letzter Minute nach Hause

Dank sicherer Siebenmeter-Schützin Diana Welsch gewinnen die TSV’lerinnen 19:18 gegen den MTV Ingolstadt

Aufgrund der beiden fehlenden Rückraumspielerinnen Veronika Rieder und Katharina Mayerhofer musste Coach Karl Schöll seine Truppe dort komplett neu formatieren. Demzufolge wussten die Damen nicht, was sie zu erwarten hatten und ob diese Umstellung problematisch werden könnte.

Zu Beginn der ersten Halbzeit konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen. Die Mainburgerinnen verpassten oftmals ihre Chancen aufgrund von technischen Fehlern und Unsicherheit. Dies nutzten die Ingolstädterinnen dementsprechend und konnten oftmals mit Gegenstößen immer wieder ausgleichen und so hieß es in der 16. Minute gerade mal 5:5. Darauf reagierte Trainer Karl Schöll und versuchte, es seinen Damen im Angriff mit zwei Kreisläuferinnen leichter zu machen. Dieses 4/2-Konzept wurde gut angenommen und die Mannschaft konnte nun endlich einen Vorsprung herausspielen. Durch Kreisanspiele und den nötigen Druck auf die Ingolstädter Abwehr entstanden immer wieder Lücken, die mit direkten Toren oder Siebenmetern von den Hallertauerinnen genutzt wurden. So schafften sie es, mit einem Spielstand von 10:6 die Seiten zu wechseln.

Anfangs der zweiten Halbzeit machten die Damen des TSV Mainburg genau da weiter, wo sie vor der Pause aufgehört hatten. Dieser “Lauf” wurde mit einem 14:7 Vorsprung belohnt. Es klappten Spielzüge, Einzelaktionen und auch wieder einige Kreisanspiele. Doch wie so oft brachen die Spielerinnen Mitte der zweiten Halbzeit wieder ein. Das für die Ingolstädter Damen eigentlich mittlerweile abgehakte Spiel wurde durch viele Fehlpässe seitens der Mainburgerinnen wieder gedreht. Auch in der normalerweise gut stehenden Abwehr waren sie nun oft unkonzentriert und nachlässig. Euphorisch ließen die Gegnerinnen keine Möglichkeiten aus, durch schnelle Tore den Abstand zu verkürzen. Wie gelähmt gaben die Handballerinnen Tor für Tor ab und mit 18:18 in der 57. Spielminute drohte das Aus für den TSV Mainburg. Trotz der großen Aufregung versuchten die Mainburger Damen, in den letzten Angriffen ruhig und überlegt zu agieren. Doch durch ein gefährliches Anspiel an den Kreis hätten die Ingolstädterinnen durch einen folgenden Konter-Gegenstoß die Partie dann für sich entscheiden können. Die Spielerin Stephanie Israel ging auf volles Risiko und schaffte es, die Aktion noch rechtzeitig ohne Konsequenzen zu unterbinden. Im Gegenzug bekam Mainburg, nach einem grobem Foul am Kreis, einen Siebenmeter zugesprochen. Die bis zu dem Zeitpunkt sichere Siebenmeter-Schützin Diana Welsch behielt die Nerven und erzielte den Treffer zum 19:18. Der anschließende Gegenangriff verpuffte in der Mainburger Abwehr und der Schlusspfiff wurde Freude jubelnd von den Mainburgerinnen gefeiert. Am 12.12.2009 empfangen die Damen die Mannschaft der SG Moosburg um 19.00 Uhr in der Hauptschulhalle Mainburg.

Aufstellung (Tore):

Nathalie Blaschke (Tor), Anna Ströer (Tor), Stephanie Israel (3), Simone Hillerbrand, Anna Schwarzhuber, Maria Schönhuber (2), Stefanie Seehofer, Stephanie Fischer, Welsch Diana (10/8), Eval Seidl (2), Steffi Schöll, Lisa Thalmeier (2)

22.11.2009

Mainburgs Herren II muss wohl die neuesten Handballregeln studieren

Bittere 18:24-Niederlage gegen TSV Dachau 65 II

Handball sollte Spass machen! Gerade in einer Liga, in der es lediglich darum gehen sollte, sich auf rein sportlicher Ebene zu messen.

Gerade hier empfindet man es als frustrierend, wenn ein „Unparteiischer“ eingeteilt wird, dessen Mannschaft/Verein in der selben Gruppe, und noch noch dazu in Konkurrenz um den Titel mit Mainburg spielt… Und wenn dann selbst der einheimische Zeitnehmer schmunzelnd bemerkt, dass die Entscheidungen „schön langsam peinlich werden“, dann kann man sich seinen Teil über den Spielverlauf denken.

Überragend auf TSV-Seite war Thomas Thalmeier im Tor, der mit klasse Paraden die Begegnung lange Zeit offen hielt und zudem 3 Siebenmeter entschärfte. Es war einfach Erstklassig was Tom herausfischte.
In der Ersten Halbzeit ging es bis zum 4:4 hin und her, doch dann konnten die Hallertauer mit 2 Toren zum 5:7 in Führung gehen. Danach wurden weitere erfolgreiche Aktionen der TSV-Akteure immer wieder zurückgepfiffen. Auf der anderen Seite durften die Dachauer so im Schnitt 5 bis 7 Schritte machen… Bei einem regelgerecht verwandelten Siebenmeter von Florian Möser wurde ein Übertreten erkannt. Bis zum 10:10 Halbzeitstand fielen die Treffer auf beiden Seiten im Ein-Tore-Rhythmus. Mit dem Pausenpfiff bekamen die Dachauer noch einen fragwürdigen Siebenmeter zugesprochen, dazu gab es noch eine Zeitstrafe gegen den TSV, doch der nervenstarke Tom Thalmeier hielt auch diesen Strafwurf bravourös.

Nach dem Wiederanpfiff war man 2 Minuten in Unterzahl und Dachau konnte sich auf 13:10 absetzen. Man kämpfte sich wieder auf 13:12 und 14:13 heran und nun war es an der Zeit einseitig richtig in die Trickkiste zu greifen. Während in dieser entscheidenden Phase die Dachauer in der Abwehr prügeln durften, was das Zeug hielt, marschierten die TSV-Spieler beim geringsten Körperkontakt, so dass man ab Minute 47 bis Minute 57 immer in Unterzahl agieren musste. An Marius May wurde ein astreines Stürmerfoul anders gedeutet, Michael Schöll beging dann während des Tippens einen Schrittfehler und Felix Hertle wurde ohne Ahndung in der Luft brutalst von Hinten geschoben. Obwohl Hertle auf dem Spielfeld liegen blieb, wurde das Spiel nicht unterbrochen. Während dieser Spielphase konnten sich die Dachauer Dank „Gottes Hilfe“ auf 23:16 absetzen. Nach dem Schlusspfiff und dem 24:18 Endstand verließ man frustriert und … die Halle. Dabei war das TSV-Spiel schnell und ideenreich und mit Spielzügen wirbelte man die Dachauer Abwehr stets durcheinander. In den Kabinengängen bemerkte noch ein Spieler von Dachau 65 in einer Art Entschuldigung zu Trainer Reinhard Buchcik, dass sie für die zweifelhaften Regelauslegungen wirklich nichts konnten… Trotzdem gilt es nun sich als Tabellenzweiter auf die beiden anstehenden Partien am Samstag zuhause gegen Eichstätt und dann in Neuburg intensiv vorzubereiten und die Begegnung in Dachau schnellstens zu vergessen.

Aufstellung/Tore:

Thomas Thalmeier (TW), Florian Möser (1), Felix Hertle (7/3), Marius May (4), Bertram Pfaller, Michael Schöll, Martin Schöll, Philipp Bornheimer (1), Philipp Lauschke, Matthias Schöll (3), Stefan Schöll, Florian Möstl (2), Reinhard Buchcik

Mainburgs Handball-Damen weiter auf Erfolgskurs

Mit 12:8 bleibt die Mannschaft nach wie vor ungeschlagen

Gespannt traf man am vergagenen Samstag auf die unbekannten Gegnerinnen des TSV Bergkirchen II. In dieser Partie ging es für beide Mannschaften darum, den Platz an der Tabellenspitze zu sichern. Demenstprechend stellten sich die Mainburgerinnen auf eine harte und anstrengende Begegnung ein.

Zur Freude von Trainer Karl Schöll fanden seine Damen sofort in das Spiel und agierten ruhig und entschlossen. Die Abwehr stand von Anfang an wie eine Mauer und ließ so gut wie keine Möglichkeit zum Torwurf zu. Verlegenheitswürfe, die Richtung Mainburger Tor gingen, waren eine sichere Beute der wieder genesenen und wie gewohnt gelassenen und sicher wirkenden Torfrau Nathalie Blaschke. Im Gegenzug konnten die Mainburgerinnen durch schön vorgetragene Spielzüge Tor für Tor herausspielen. Erst in der 13. Spielminute, beim Stand von 5:0 für Mainburg, konnten die Bergkirchener durch einen schmeichelhaft zugesprochenen 7m das erste Tor erzielen. Es war hier schon klar, dass das Spiel, falls nichts unvorhergesehenes passiert, mit einem Sieg für Mainburg endet. Jedoch in der 20 Minute, beim Stand von 8:3 für Mainburg, passierte genau dieses “Unvorhergesehene” und gab dem Spiel eine Wende, die sich über das restliche Spiel bemerkbar machte. Bei einer unglücklichen Abwehrbewegung verletzte sich Veronika Rieder so schwer am Handgelenk, dass sie mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden musste. Geschockt von dem Unfall kam ein Bruch in das Mainburger Spiel und man konnte kein Tor mehr in der ersten Hälfte erzielen. Nachdem Bergkirchen noch um einen Treffer verkürzte, ging man mit 8:4 in die Halbzeitpause.

Im zweiten Abschnitt ging es dann genauso mager weiter wie die erste Hälfte geendet hat. Zwar konnten die Damen des TSV Mainburg ihre Führung ausbauen, aber es gelang ihnen nicht, Ruhe in das Spiel zu bringen. Lediglich die Abwehr stand sicher. So hieß es in der 45. Minute gerade mal 11:6. Ab hier hatten sich die Bergkirchener Damen immer besser auf die Mainburgerinnen eingestellt und konnten auf 11:8 verkürzen. Die Erlösung des in der 2. Halbzeit verfahrenen Spieles kam in der 56. Minute, als die Hallertauerinnen mit dem letzten Treffer der Begegnung den Endstand von 12:8 herstellten.

Am kommenden Sonntag um 16 Uhr geht in der Hauptschulhalle Mainburg die Punktejagt um die angestrebte Meisterschaft weiter. Gegner ist hierbei der letztjährige Bezirksligaabsteiger MTV Ingolstadt.

Aufstellung:

Nathalie Blaschke (Tor), Simone Hillerbrand, Anna Schwarzhuber, Veronika Rieder, Maria Schönhuber (2), Stefanie Seehofer, Stephanie Fischer (2), Katharina Mayerhofer (4), Diana Welsch (2), Eva Seidl, Lisa Thalmeier (1), Stephanie Israel (1)

Handballherren holen Punkte in Pfaffenhofen

Mannschaft lässt Spielwitz vermissen / Gelungenes Comeback von Philipp Wagner

Apathisch – das ist wohl die passendste Beschreibung der Begegnung der ersten Herrenmannschaft gegen den MTV Pfaffenhofen II. Die Partie startete relativ schnell und bereits nach etwa fünf Spielminuten waren die Mainburger mit 5:2 in Führung gegangen. Doch dann der totale Einbruch. Offensichtlich war die Forster-Truppe der Meinung, das Spiel schon gewonnen zu haben, denn es passierte eigentlich nichts mehr. Weder bot man den Ilmstädtern durch Abwehrverhalten paroli, noch hielt man es für erforderlich, im Angriff mehr als unbedingt nötig zu tun. Dadurch dass man in der Defensive absout inkonsequent und nachlässig arbeitete, folgte durch halbherzige und dumme Fouls eine Zwei-Minuten-Strafe auf die andere. Auch im Angriff ließen die Jungs jeglichen Spielwitz vermissen. Die ersten acht Tore erzielte Daniel Thoma. Aber nicht, weil er von der Mannschaft entsprechend ins Spiel gebracht wurde, sondern weil er – vielleicht auch frustriert von der Monotonie seiner Teamkameraden – geradezu egozentrisch nur 1:1-Situationen suchte und hier seine technische Stärke ausspielte. Franz Fellner, normalerweise ein Torgarant auf der Linksaußen-Position wurde von dem jeweiligen Halbspieler – Thoma oder Klaus – regelrecht ausgehungert wurde. Kaum ein Ball, der den Weg nach außen zu Fellner fand. Dito auf der rechten Seite. Im Endeffekt fand fast das komplette Spiel über Halb-Mitte-Halb statt, nur zwischendurch konnte man ein lustloses Kreisanspiel beobachten.

Wer gehofft hatte, dass nach einer absolut leidenschaftslosen ersten Halbzeit (14:11 für Mainburg) ein Ruck durch die Mannschaft gegangen sein könnte, der sah sich getäuscht. Die Begegnung plätscherte genauso träge und lethargisch weiter. Mainburg konnte seinen Vorsprung lediglich deshalb ausbauen, weil Pfaffenhofen sichtlich mit Konditionsproblemen zu kämpfen hatte.

Am Ende der Partie stand somit ein 28:18 für Mainburg in einer Begegnung, die die Bezeichnung „Handball“ nicht verdient hat.

Einzig erfreulich an diesem Abend war das gelungene Comeback von Phillip Wagner. Wagner, der verletzungsbedingt zwei Jahre pausieren musste, gefiel auf Mainburger Seite eigentlich am besten.

Aufstellung (Tore):

Marek Slouf (Tor), Daniel Englbrecht (2), Dominik Thoma (3), Phillip Wagner (2), Lukas Klaus (2), Franz Fellner (4), Daniel Thoma (11, davon 4 Siebenmeter), Tobias Spenger (2), Andreas Stephan (2), Markus Ernstberger;

16.11.2009

Tuce

Mainburgs Handballherren feiern Schützenfest gegen den TSV Schleißheim II – A-Jugendspieler zeigen gelungenes Debüt

Trotz der krankheitsbedingten Absage von Lukas Klaus und der aus gleichem Grund zu Kurzeinsätzen gezwungene Daniel Thoma, setzt die
1. Herrenmannschaft der Handballer des TSV Mainburg unbeirrt ihren Siegeszug fort.

Die von Trainer Ralf Forster notwendiger Weise umformierte Abwehrreihe hatte zu Beginn der Begegnung einige Mühe mit dem wurfgewaltigen Rückraum der Gäste aus Schleißheim. In den ersten Minuten der Begegnung lud man die Gäste aus der Münchner Vorstadt durch eine zu passive Deckungsarbeit praktisch immer wieder zum Tore werfen ein. Doch nach etwa einer Viertelstunde beim Zwischenstand von 7:4 aus Mainburger Sicht, war dann Schluss mit lustig. Plötzlich ging ein Ruck durch die bis dahin eher pomadig agierende Mainburger Hintermannschaft. Endlich wurde der Gegner schon bei der Ballannahme gestört und das zeigte in der Folge Wirkung. Die Abspielfehler und überhasteten Torwürfe der Gäste häuften sich zusehends. Mit schnellem Angriffsspiel konnten die Gastgeber ihren Vorsprung bis zum Halbzeitpfiff des gut leitenden Schiedsrichters auf 14:7 Tore ausbauen. Nach dem Seitenwechsel zunächst wieder das gleiche Bild. Wieder hatte man Mühe ins Spiel zurück zu finden. Doch dann, nach dieser etwas zähen Anlaufphase, dominierten die Mainburger ihre Gäste quasi nach Belieben. Jetzt Mitte der zweiten Halbzeit, mit einem Neun-Tore-Vorsprung im Rücken (Spielstand 22:13) war es nun an der Zeit, die „Jungen Wilden“ ins Geschehen einzubinden. Nun werden sich einige fragen, wer oder was sind die „Jungen Wilden“. Das sind im Moment drei Spieler (weitere werden folgen) aus der eigenen A-Jugend, die aufgrund ihres Potentials in den kommenden Wochen und Monaten an die 1. Mannschaft heranführt und integriert werden sollen. Im Spiel selbst durfte sich dann zuerst Marius May am Kreis probieren. Ihm folgten hintereinander Marian Schön und Fabian Kuhns jeweils auf der Linksaußenposition. Kaum auf dem Platz wurden sie von ihren erfahrenen Mannschaftskollegen sowohl in der Abwehr als auch im Angriff vollständig ins Spiel eingebunden. Für Nervosität blieb da wenig Zeit. Umso schöner war die Tatsache, dass sich zwei der drei auch noch in die Torschützenliste eintragen konnten. Zum krönenden Abschluss wechselte Trainer Ralf Forster ab der 55. Spielminute dann praktisch die komplette Stammformation aus. Jetzt standen plötzlich neben Franz Fellner und Markus Ernstberger nur noch die drei A-Jugendlichen und Florian Möser auf der Platte. Unbeeindruckt spielten die Gastgeber genau so weiter wie bisher, konsequent in der Deckung und treffsicher im Abschluss. Am Schluss stand ein ungefährdeter 34:20 Erfolg für den TSV Mainburg zu Buche. „Das war heute ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Unser aller Ziel muss es sein, möglichst viele unserer begabten Nachwuchsspieler in die 1.Mannschaft zu integrieren“, so ein sichtlich stolzer und zufriedener Abteilungsleiter Paul Sommerer.

Aufstellung (Tore):

Marek Slouf (Tor), Florian Möser (3), Daniel Englbrecht (4), Dominik Thoma (1), Marian Schön (1), Semir Hadzidulbic, Marius May, Franz Fellner (9), Daniel Thoma (4), Fabian Kuhns (2), Tobias Spenger (4), Andreas Stefan (4) und Markus Ernstberger (2)

Handball-Damen schlagen den SC Freising mit 18:17

Nach fünf Wochen Spielpause empfingen die Damen des TSV Mainburg am Samstag die Spielerinnen des SC Freising II. Bis auf die erkrankte Spielerin Stephanie Fischer konnte man an diesem Tag mit der kompletten Mannschaft auflaufen. Auch wenn diese Partie ohne Konsequenzen für den Punktestand in der Tabelle blieb (Freising spielt außer Konkurrenz), wollte man die Begegnung trotzdem gewinnen.
In der ersten Halbzeit lief es zwischen den beiden Mannschaften lange relativ ausgeglichen. Die Mainburgerinnen konnten sich immer wieder mit einem Tor absetzen, doch der Ausgleich der Freisinger Spielerinnen ließ nicht lange auf sich warten. Im Angriff gelang es oft mit Würfen aus dem Rückraum einfache Tore zu erzielen. Ebenso konnte über die Kreispielerinnen Lisa Thalmeier und Diana Welsch gepunktet werden, die sich durch die harte Abwehr kämpften. In der 23. Spielminute gelang es dem TSV Mainburg dann endlich das erste Mal einen Abstand von drei Toren (9:6) zu schaffen. Diesen konnten die Gegnerinnen bis zur Halbzeit jedoch wieder verringern und es stand zur Pause 10:9 für die Heimmannschaft.
In der zweiten Halbzeit ging es genauso weiter wie am Anfang. Gleich nach wenigen Minuten gaben die Mainburgerinnen kurzzeitig die Führung ab und Freising war mit 11:10 vorne. Doch auch wenn es in diesem Spiel um nichts ging wollte man sich auf keinen Fall geschlagen geben. Also packten die Damen die Gelegenheit und konnten in der Abwehr wieder gut stehen und auch im Angriff punkten ( 16:13). Wie so oft schlich sich dennoch zehn Minuten vor Spielende mangelnde Konzentration bei den Gastgeberinnen ein und es blieb bis zum Schluss spannend. Mit einem Tor Unterschied wurde der Sieg mit 18:17 dann nach Hause geholt.
Am kommenden Samstag geht die Punktejagd für die Handballerinnen beim TSV Bergkirchen II, die bislang auch ohne Punkteverlust sind, weiter .

Aufstellung:

Nathalie Blaschke (Tor), Anna Ströer (Tor), Stephanie Israel, Simone Hillerbrand (4), Anna Schwarzhuber, Veronika Rieder (1), Maria Schönhuber (1), Stefanie Seehofer, Kaharina Mayerhofer (6), Diana Welsch (2), Eva Seidl (1), Lisa Thalmeier (2), Antje Ploss (1)

Mainburgs Handballreserve verteidigt Tabellenspitze

AbwehrNichts anbrennen ließ der Tabellenführer zuhause gegen die Gäste aus Rohrbach. Trainer Reinhard Buchcik konnte dabei aus seinem gesamten Kader aus dem Vollen schöpfen und mahnte auch an, die Gäste nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Dabei war es bemerkenswert, dass sich die DJK durch diszipliniertes Spiel sehr gut verkaufte. Schnell ging man in Führung, aber nach dem 5:2 vergab man diverseste klare Tormöglichkeiten. In dieser Phase fiel über einen Zeitraum von über 5 Minuten auf beiden Seiten kein Tor. Die TSV-Akteure gaben aber zu jeder Zeit den Ton an und sorgten durch ihren Spielwitz, der schnellen Zweiten Reihe permanent für Gefahr vor dem Rohrbacher Tor. Bei den Tempogegenstößen überliefen Florian Möser, Axel Eberleund Philipp Bornheimer grundsätzlich die gesamte Rohrbacher Abwehr. Leider blieben aber die Leistungen teilweise unbelohnt, denn eine gewisse Unkonzentriertheit war beim Abschluss immer vorhanden. Mittelachse Bertram Pfaller trieb seine Mannen immer wieder nach vorne und so ging man mit einem 14:9, dass aber schmeichelhaft für die Gäste war, in die Halbzeitpause. Marius May zimmerte noch nach Ablauf der ersten 30 Minuten einen sehenswerten direkten Freiwurf mit Schmackes ins gegnerische Tor. Insgesamt wurde auch das erfolgreiche Auftreten der jungen Wilden Marius May, Fabian Kuhns und Marian Schön immer wieder mit Applaus honoriert. Nach Wiederanpfiff ging es munter hin und her, wobei man bis zum 22:12 nach Belieben schalten und walten konnte. Felix Hertle wuchtete nunmehr ein ums andere Mal den Ball zielsicher in die Maschen und auch die Schöll Zwillinge Stefan und Martin setzten sich immer wieder erfolgreich in Szene. Leider vergaß man auch zu diesem Zeitpunkt die sympathischen Rohrbacher aus der Halle zu fegen. Es gab auch auf beiden Seiten keine einzige Zeitstrafe, was bestimmt für ein faires Spiel sprach. Bei diesem klaren Spielstand ließ man dann ohne die letzte Konsequenz auch mal einen Gegner ziehen, wobei sich Thomas Thalmeier mit klasse Paraden und Reflexen auszeichnete. Bis zum 27:16 Endstand zeigte man immer wieder wer Herr im Haus ist und nach dem Abpfiff erlangte man die Gewissheit, dass man die Tabellenspitze erfolgreich behaupten konnte, zudem die HG Ingolstadt beim Lokalderby in Manching Federn lassen musste. Mit einer gewissen Euphorie fährt man nun zum schweren Auswärtsspiel nächstes Wochenende nach Dachau, wo es die Tabellenführung zu verteidigen gilt.

Aufstellung/Tore:

Thomas Thalmeier (TW), Axel Eberle (2), Florian Möser (1), Phillip Bornheimer (1), Fabian Kuhns, Stefan Schöll (2), Martin Schöll (2), Andreas Graßl, Bertram Pfaller (3), Felix Hertle (9/2), Marius May (4), Philipp Lauschke (1),Marian Schön (1), Florian Möstl (1)

09.11.2009

Lukas_Klaus

Mainburgs Handballherren weiter auf der Siegerstraße

Markus Ernstberger erwischt Sahnetag – Lukas Klaus trifft acht mal

Am vergangenen Sonntag konnte die erste Herrenmannschaft des TSV Mainburg einen weiteren Sieg in der Handballsaison 2009/10 verbuchen. Mit einem souveränen 31:21-Erfolg gegen den TSV Gaimersheim stehen die Hallertauer weiterhin verlustpunktfrei an Tabellenplatz Eins der Bezirksliga West.

Die Mainburger starteten die Begegnung mit einer konsequenten 5:1-Abwehr um Mittemann Lukas Klaus. Markus Ernstberger wusste seine Möglichkeiten auf der vorgezogenen Position mit einer gehörigen Portion Spielwitz zu nutzen. Immer wieder gelang es ihm, den Ball herunter zu fangen oder die Gastgeber derma゚en zu verwirren, so dass sich bei den Gaimersheimern immer wieder technische Fehler einschlichen. Die daraus resultierenden Kontermöglichkeiten, wurden rigoros in Tore umgemünzt. So hatte man sich bereits nach etwa 15 Minuten einen 8:2-Vorsprung erspielt. Doch dann schlich sich der Schlendrian ein – zu früh wollten die Jungs mit dem „Schaulaufen“ beginnen. Immer öfter erreichten die nun teilweise doch recht ungenauen Kreisanspiele nicht den Adressaten oder landeten gutgemeinte Steilpässe direkt in den Händen des Gegners. Hätten die Gaimersheimer in dieser Phase ihre Chancen besser nutzen können, dann hätten die sehr motiviert spielenden Aufsteiger die Begegnung durchaus drehen können. Doch wieder einmal hatte Mainburg mit einem gut aufgelegten Marek Slouf im Tor noch ein zusätzliches Ass im トrmel. Ein ums andere Mal konnte er die Torwürfe der Gastgeber entschärfen und trieb diese damit schier zur Verzweiflung.

Dann eine Schrecksekunde kurz vor dem Pausenpfiff – Dominik Thoma, der bis dahin eine überzeugende Leistung als Kreisläufer abgeliefert hatte, verletzte sich bei einem Gerangel an der Hand und musste den Rest der Partie neben seinem grippekranken Bruder von der Bank aus verfolgen.

Mit 14:10 aus Mainburger Sicht verabschiedete man sich dann in die Halbzeitpause. In der zweiten Hälfte bauten die Mainburger ihrenVorsprung jedoch sehr schnell zu einem 21:12 aus. Gaimersheim reagierte mit der erwarteten Manndeckung von Lukas Klaus und Markus Erstberger. Während Klaus die Situation löste, indem er als zweiter Mann mit an den Kreis ging, machte sich Ernstberger einen Spass daraus, seinen „Schatten“ zu veralbern. Entweder spielte er seine Schnelligkeit aus und lief ihm einfach davon oder er zog sich bis an die eigene Neun-Meter-Linie zurück und witzelte grinsend zu Tribüne hoch „Schau ma moi, wie weit der mitgeht…“ Mit dieser Aktion landete er natürlich wieder einmal den Brüller des Abends und sogar der auf Ernstberger abgestellte Niklas Hofbauer musste schmunzeln. Aber wer will es den Spielern schon verdenken, zehn Minuten vor Spielende und einem klaren 10-Tore-Vorsprung, da darf schon mal gelacht werden.

Die gesamte Partie war alles in allem sehr fair, was nicht zuletzt an dem Unparteiischen Felix Skopan aus Rottenburg lag, der die Begegnung jederzeit im Griff hatte und hervorragend leitete.

Aufstellung/Tore (davon Siebenmeter):

Marek Slouf/Tor; Daniel Englbrecht; Dominik Thoma/2; Semir Hadzidulbic; Lukas Klaus/8; Franz Fellner/6; Tobias Spenger/5; Andreas Stephan/4; Markus Ernstberger/6;

02.11.2009

Mainburgs Handballreserve katapultiert die Handballfüchse Scheyern mit 40:19 aus der Halle

RB – Im Gegensatz zum letzten Spiel, in dem von der ersten bis zur letzten Minute Spannung pur herrschte, ging es im Spiel gegen die Handballfüchse aus Scheyern eigentlich nur um die Höhe des Sieges. Vor Spielbeginn wurde aber von Trainer Reinhard Buchcik klipp und klar die Devise ausgegeben, nicht zu überhastet zu spielen oder mit einer gewissen Arroganz aufzutreten. Leider passte man sich stellenweise dem schlechten Spiel der Gäste an und vergab auch vielfache 100prozentige Torchancen. Überraschend lag man schnell mit 0:2 im Rückstand. Erst jetzt erwachte man aus dem Dornröschenschlaf und begann endlich, Handball zu spielen – bis zum 10:3. Die ohne Mangel im ganzen Spiel agierenden Florian Möser und Axel Eberle setzten sich in dieser Phase bei den gefährlichen Steilangriffen immer wieder erfolgreich in Szene. Leider gewährte man den Gästen immer wieder Lücken in der Abwehr, wo man stellenweise zu lasch zu Werke ging. Aussagekräftig war, dass Scheyern insgesamt 10 Siebenmeter zugesprochen bekam, dabei aber nur 2 aus astreinen Foulspielen stammten, die restlichen 8 aber von der „Abwehr im Kreis“ herrührten. Bis zum Pausenstand von 21:10 konnte man den Vorsprung stets ausbauen, aber mit etwas mehr Konzentration beim Abschluss wären hier schon durchaus 25 – 30 Tore möglich gewesen. Nach der Halbzeitpause ging es bis zum 30:16 munter weiter und jetzt sah man auch einige sehenswerte Spielzüge und war mit Steilangriffen stets gefährlich. Felix Hertle traf aus der 2. Reihe nach Belieben und auch die beiden Youngsters Marius May und Fabian Kuhns setzten sich immer wieder erfolgreich durch. Für etwa 10 Minuten verflachte das Spiel dann und ein absolut unnötiges verbales Nachtreten gegenüber dem gut leitenden Schiedsrichter sorgte für eine vierminütige Unterzahl. In den letzten Minuten erhöhte man wieder die Schlagzahl und stellte den 40:19 Endstand her. Wie Eingangs erwähnt, hätte man mit mehr Konzentration beim Abschluss und etwas mehr Selbstdisziplin weit über 50 Tore erzielen können. Erfreulich war aber, dass sich fast jeder der TSV-Akteure in die Torschützenliste eintragen konnte. Mit einem endlich positiven Torverhältnis steht man nun auf Platz Eins in der Tabelle der Bezirksklasse West.

Aufstellung/Tore:

Thomas Thalmeier (TW), Axel Eberle (4), Florian Möser (4), Phillip Bornheimer (3), Fabian Kuhns (2), Stefan Schöll (1), Martin Schöll, Andreas Graßl (3), Michael Schöll (3/2), Bertram Pfaller (3) Reinhard Buchcik, Felix Hertle (12/3), Marius May (4), Philipp Lauschke (1)

24.10.2009

Handballherren landen 38:19-Kantersieg gegen den ASV Dachau II – TSV Mainburg weiter ungeschlagen Tabellenführer

CK – Auch im vierten Saisonspiel lassen sich die Hallertauer das Zepter nicht aus der Hand nehmen. Mit einem gnadenlosen 38:19 schossen sie die Gäste aus Dachau förmlich aus der Halle. Somit steht der TSV Mainburg weiterhin ungeschlagen mit 8:0 Punkten an der Tabellenspitze der Bezirksliga West.

Gleich von Anfang an stand die Abwehr der Gastgeber wie aus Beton gegossen und ließ den Stadtwäldlern, die vorne relativ ideenlos, dafür aber hektisch agierten, nicht wirklich eine Chance. Nach erst sechs Spielminuten hieß es bereits 5:0 für den TSV, der jede Möglichkeit zum Gegenstoß zielsicher für sich zu nutzen wusste. In der neunten Minute dann das erste von insgesamt drei Kempa-Toren von Franz Fellner auf Zuspiel von Daniel Thoma zum 7:0. Erst nach zehn Minuten gelang den Dachauern der erste Treffer zum 7:1. Kurz darauf entschieden die Pfarrkirchener Unparteiischen, die das Spiel souverän leiteten, nach einem Foul am Dachauer Matthias Hauß auf Siebenmeter gegen Mainburg – doch wie sich herausstellen sollte, war diese Art von Sanktion mehr eine Strafe für Dachau denn für Mainburg. Von acht Strafwürfen für Dachau scheiterten vier am wieder sehr stark aufspielenden Torhüter Marek Slouf. Der Rest der ersten Hälfte verlief, abgesehen von weiteren 15 Mainburger Treffern ziemlich ereignislos. Teilweise mussten einem die Dachauer schon fast leidtun – kamen sie wirklich mal durch die TSV-Abwehr, dann stand da immer noch Slouf, der die meisten Würfe entschärfen konnte. So verabschiedete man sich mit einem klaren 22:10 in die Halbzeitpause.

Die zweite Hälfte begann ähnlich wie die erste – binnen weniger Minuten waren die Männer von Trainer Ralf Forster auf 28:12 weggezogen. Was dann folgte, war reines Schaulaufen, um die schon fast gelangweilten Mainburger Fans wenigstens noch ein bisschen zu unterhalten. Jeder durfte mal allein Richtung Dachauer Gehäuse sprinten und was fürs Torverhältnis tun. Den Lacher des Abends hatte jedoch wieder einmal Markus Ernstberger für sich beansprucht, als er einen Konter lief, sich vor dem Torwart in der Luft drehte und versuchte, den Ball rücklings durch die Beine ins Netz zu befördern. Leider war dieser Versuch nicht von Erfolg gekrönt – sehenswert war es aber allemal. Witzig, wenn nicht sogar schon ein wenig insolent waren auch die Strafwürfe, die Semir Hadzidulbic in seiner ihm eigenen – und in der Liga gefürchteten – Art und Weise zu verwandeln wusste. „Irgendwann wird er dafür mal von einem Torwart Dresche kriegen.“, konnte man vereinzelte Stimmen auf der Mainburger Tribüne hören. Dazu muss man wissen, dass Hadzidulbic sich regelmäßig einen Spass daraus macht, und den Ball einfach am gegnerischen Keeper „vorbei kugelt“ oder, wie auch dieses Mal wieder, einfach blind wirft. Im Großen und Ganzen war die Begegnung jedoch sehr fair, was vermutlich auch darin begründet ist, dass die Gäste ziemlich schnell erkannt haben, dass sie in Mainburg keinen Blumentopf gewinnen können. Das Endergebnis von 38:19 ist also durchaus gerechtfertigt. Spannend für den TSV Mainburg wird es wieder am 8. November als Gast beim TSV Gaimersheim.

Aufstellung/Tore (davon Siebenmeter):

Marek Slouf/Tor; Dominik Thoma/7; Semir Hadzidulbic 4(4); Lukas Klaus/4; Franz Fellner/5; Daniel Thoma/11; Torsten Keck; Tobias Spenger/2; Andreas Stephan/2; Markus Ernstberger/3; Florian Möser;

Handballreserve kann schwer erkämpften Arbeitssieg verbuchen

TSV Mainburg bezwingt die SpVGG Erdweg mit 25:23

RB – Nichts für schwache Nerven war das Heimspiel an diesem Samstag gegen den Gast aus Erdweg. Im Gegensatz zum letzten Spiel stand die Abwehr von der ersten Minute an und auch die krankheitsbedingten Ausfälle auf Seiten des TSV wurden durch die A-Jugendlichen Marius May, Fabian Kuhns und die „Heimaturlauber“ Sebastian Bröckner und Christoph Kohler nahtlos geschlossen. Nach 4 Minuten stand es noch 0:0 und dann ging es im Ein-Tore-Rhythmus hin und her bis zum 6:6. Erdweg konnte sich dann einen 2-Tore-Vorsprung erarbeiten, aber auch in dieser Phase, in der die Hallertauer des öfteren in Unterzahl agieren mussten, hielt man dagegen und konnte zum 8:8 ausgleichen. 9:9, 10:10, 11:11, 12:12 lauteten die Spielstände und mit einem 13:12 für den TSV ging man in die Halbzeitpause. Spannend blieb es weiterhin und aus einem 14:12 für den TSV wurde plötzlich ein 17:19 und 18:20 für Erdweg. Wiederum konnte man zum 20:20 ausgleichen und beim 23:23 stand das Spiel auf Messers Schneide, aber die TSV-Akteure zeigten eine tolle Moral und Kampfgeist und erzielten nun die beiden entscheidenden Treffer zum 25:23. Dazu gab es genau in der Endphase des Spiels noch drei derartige Pfostenknaller durch die TSV-Spieler. Erfreulich war, dass zehn Treffer von den Außenpositionen erzielt werden konnten und auch die Würfe vom Rückraum aus saßen. Gefallen haben auch die beiden Youngsters Marius May mit sechs Treffern und Fabian Kuhns in der Abwehr. Auch war Thomas Thalmeier im TSV-Kasten zu jeder Zeit ein sicherer Rückhalt.

Aufstellung (Tore):

Thomas Thalmeier (TW), Florian Möser (2), Phillip Bornheimer (1), Fabian Kuhns (1), Stefan Schöll, Martin Schöll (3), Andreas Graßl, Matthias Schöll, Michael Schöll (2), Reinhard Buchcik (1), Felix Hertle (7), Marius May (6), Sebastian Bröckner (2), Christoph Kohler

17.10.2009 – Mainburgs Handballer nach wie vor ungeschlagen auf Tabellenplatz 1

Herren I schlägt die HG Ingolstadt mit 29:23 Toren

Am vergangenen Samstag war es mal wieder soweit – der Handball-Dauerbrenner TSV Mainburg gegen die HG Ingolstadt.

Analysierte man die Auswärts-Ergebnisse der letzten Jahre, dann standen die Mainburger in Ingolstadt nicht besonders gut da. Letztes Jahr musste man sich mit einem Rumpfkader, der erstaunlich lange mithalten konnte, 22:26 geschlagen geben. Im Jahr davor, das dramatische Abstiegsspiel der BOL, mit 26:31 und in der Saison 06/07 verlor man mit 21:24. Ingolstadt schien also für die Mainburger bis dato kein besonders gutes Pflaster zu sein. Ein Grund mehr, „den Klappstuhl auszugraben“ und zu zeigen, was in der Mannschaft von Trainer Ralf Forster steckt! Das haben sie getan.

Die Mainburger starteten hervorragend in die Partie und konnten den Schanzern gleich im ersten Angriff den Ball abnehmen, den Franz Fellner postwendend per Konter verwandelte. Auch der zweite und der dritte Angriff verliefen ähnlich. Dies bedeutete nach knapp fünf Spielminuten eine 3:0-Führung für den TSV. Doch nun wechselte das Spiel in eine wahre Abwehrschlacht. Mainburgs Defensive stand wie ein Mauer und wenn doch mal ein Schuss Richtung Tor kam, dann war da immer noch Marek Slouf, der einen wahren Sahnetag erwischt hatte. Aber auch die Ingolstädter standen gut in der Abwehr, was den Mainburgern relativ schwer zu schaffen machte. So sah man bis zur 17. Minute ein eher zähes Gerangel um Wurfmöglichkeiten, was sich auch im Zwischenergebniss von 5:1 widerspiegelte. Doch dann kamen beide Mannschaften langsam in Fahrt. Zu beobachten war, dass Mainburg offenbar gegen die Schanzer die Angriffsstrategie umgestellt hatte. Man versuchte nicht auf Teufel-komm-raus jeden Angriff in einem Spielzug gipfeln zu lassen, sondern schaffte es vielmehr, durch Kreuzen und Positionswechsel Lücken in die Abwehr zu reißen. Handball wie es eben sein soll. Natürlich fehlte es in dieser Begegnung auch nicht an gesunder Aggressivität. Immer wieder trafen mit Lukas Klaus vom TSV und Bogdan Coaja von der HG zwei Vollbluthandballer aufeinander, die sich wirklich nichts schenkten.

Schade nur, dass die TSVler ab der 19. Minute zu teilweise überzogenen Fouls hinreissen ließen und durch die daraus resultierenden 2-Minuten-Strafen fast bis zum Pausenpfiff in der Unterzahl weiterkämpfen mussten. So verabschiedete man sich mit einem knappen 12:11 aus Mainburger Sicht in die Kabinen.

Die zweite Hälfte begann ähnlich schnell wie die Erste. Nach gut drei Minuten konnte man sich auf 15:12 absetzen. Dann folgte ein Frustfoul von Jonas Omasmeier am Mainburger Linksaußen Franz Fellner, welches von den souverän leitenden Unparteiischen Michael Mund und Florian Wilke mit Rot geahndet wurde. Das hatte zur Folge, dass Fellner den Unmut der Ingolstädter Zuschauer auf sich zog, gnadenlos ausgepfiffen wurde und wüste Beschimpfungen über sich ergehen lassen musste. So spielt man Handball in Ingolstadt. Die Jungs von Ralf Forster ließen sich jedoch augenscheinlich nicht aus der Ruhe bringen und machten ihr Spiel. Aber nur zehn Minuten nach der roten Karte für die Schanzer folgte die rote Karte für Mainburg. So musste Franz Fellner in der 46. Spielminute die Halle verlassen. „Das war ein normales Foul.“, kommentierte Daniel Thoma nach dem Spiel die Situation. „Und wenn man hier eine Strafe verhängt, dann hätte sie nicht der Franzl bekommen dürfen, weil der gar nicht in der Nähe war…“ Aber zumindest waren die Ingolstädter Zuschauer beruhigt. Das alles bei einem Spielstand von gerade mal 22:21 für Mainburg. Die Schanzer stellten nun gegen die wieder in Unterzahl spielenden TSVler auf eine offensive Deckung um, aber anders als befürchtet, kam man gut damit klar und konnten sich einen Endstand von 29:23 erkämpfen.

Somit ist ein weiterer Meilenstein in Richtung Saisonziel geschafft und der TSV Mainburg erwartet gespannt den nächsten Gegner ASV Dachau II am kommenden Samstag um 17.00 Uhr in der Hauptschulhalle Mainburg.

Aufstellung/Tore (davon Siebenmeter):

Marek Slouf/Tor; Daniel Englbrecht/3; Dominik Thoma/1; Semir Hadzidulbic 5(1); Lukas Klaus/4; Franz Fellner/6; Daniel Thoma/5; Andreas Stephan/3; Markus Ernstberger/2;

18.10.2009 – Herren II lassen Puntke bei HG Ingolstadt

Nicht wiederzuerkennen war die Mannschaft des TSV Mainburg beim Gastspiel in Ingolstadt, das klar und auch verdient verloren wurde. Nur die Höhe des Sieges ist etwas schmeichelhaft zugunsten der HG ausgegangen. Die Anfangsphase verschlief man komplett und lag ehe man sich versah mit 1:4 im Rückstand. Bei den Zwischenständen 4:5 und 8:10 keimte noch mal Hoffnung auf, aber die Angriffe wurden zu überhastet abgeschlossen und die Trefferquote des TSV ließ zu wünschen übrig. Ingolstadt zog bis zur Halbzeit auf 15:9 davon. Nach dem Seitenwechsel verschlief man wiederum die ersten 10 Minuten und die HG konnte sich ein sicheres 10:19 Polster herauswerfen. Nun begann man plötzlich zu kämpfen und verkürzte bis auf 17:22. In der Schlussphase brach man wieder ein und die HG konnte den 23:32 Endstand herstellen. Das Resümee war, dass die TSV-Angriffe größtenteils zu schnell abgeschlossen wurden und auch der Torwart der Ingolstädter die meisten Distanzwürfe entschärfte. Zudem wurden auf Mainburger Seite gewiss an die 10 Hundertprozentige Chancen vergeben. Auch stand die Abwehr alles andere als gut. An diesem Tag passte alles zusammen, gegen den TSV.

Aufstellung/Tore (davon Siebenmeter):

Thomas Thalmeier (TW), Florian Möser/2; Phillip Bornheimer/1; Stefan Schöll; Bertram Pfaller/1; Martin Schöll, Florian Möstl/5; Michael Schöll/2; Reinhard Buchcik/2(1); Felix Hertle/10(5); Philipp Lauschke

MAINBURGER HANDBALL-DAMEN WEITER AUF ERFOLGSKURS

Mit 16:12 erkämpft sich die Mannschaft weiteren Sieg

Das Spiel gegen den TSV Karlsfeld stellte große Anforderungen an das Team des TSV Mainburg. Zum einen kannte man die Gegnerinnen noch nicht und konnte sich deshalb auch taktisch nicht auf sie vorbereiten. Zum anderen mussten die Mainburgerinnen auf einige Spielerinnen verzichten, die an diesem Tag verhindert waren. Aufgrund dieser  personellen Unterbesetzung  wurde Steffi Schöll und Lisa Thalmeier für diese Partie mobilisiert und die Mannschaft mit ihnen verstärkt. Neben den fehlenden Feldspielerinnen musste an diesem Tag  auch noch zu allem Überfluss die Ersatz-Torfrau Stephanie Israel durch die Kreisläuferin Diana Welsch ersetzt werden.
Trotz all dieser Schwierigkeiten lief das Team von Beginn an in Hochform auf. Im Angriff konnte man  durch schnelles und druckvolles Spiel auf die gegenerische Abwehr in den ersten 20 Minuten eine klare  9 :2 Führung herausspielen. Einzelaktionen und platzierte Würfe aus dem Rückraum brachten das Spiel voran. Zudem hatten die Karlsfelder Damen gegen die Mainburger Abwehr kaum eine Chance. Die  Bälle, die dennoch in Richtung Tor gingen, waren für Torfrau Diana Welsch eine sichere Beute. Lediglich dem Mitleid der Schiedsrichter ist es zu verdanken, dass Karlsfeld durch einige kuriose Entscheidungen vor der Halbzeitpause noch auf 9:5 heran kamen.
In der 2. Halbzeit lies das nächste Tor auf sich warten. Diesen kleinen Durchhänger wollten die Gegnerinnen nutzen. Unaufmerksamkeiten in der Defensive ließen die Karlsfelderinnen zwischenzeitlich auf 12:9  herankommen. Doch dies währte nicht lange und die Damen des TSV Mainburg fanden wieder in das Spiel zurück. Der Sieg war den Mainburgern aufgrund einer Leistungssteigerung ab Mitte der zweiten Halbzeit nicht mehr zu nehmen und so ging das Spiel nach anstrengenden 60 Minuten klar 16:12 an die Gastgeberinnen. Spielerinnen des Tages waren in dieser Partie Katharina Mayerhofer und Torfrau Diana Welsch.

Aufstellung: Diana Welsch (Tor), Schwarzhuber Anna (1), Rieder Veronika (1), Schönhuber Maria(1), Fischer Stephanie (2), Niedermaier Franziska, Mayerhofer Katharina (9), Schöll Stefanie, Thalmeier Lisa, Seehofer Stefanie (2)

Handballer gewinnen gegen Absteiger Karlsfeld klar

Mainburgs Handballer bleiben an der Spitze der Bezirksliga West des Handballbezirkes Altbayern. Im zweiten Spiel der Saison gewannen die Hallertauer gegen den BOL Absteiger Karlsfeld klar mit 28:23. In einer abwechslungsreichen Begegnung mussten sich Mainburg scheinbar erst an die BOL-Gangart ertüchtigten Karlsfelder gewöhnen. Vor allem die Abwehrarbeit war in den Anfangsminuten viel zu lasch. „Man konnte meinen, dass wir uns erst einmal erinnern mussten, wie man eine Klasse höher spielt“, meinte Trainer Ralf Fortser dazu.

Die ersten Minuten hielten sich beide Mannschaften wahrlich nicht viel mit Abwehrarbeit auf, sonder suchten den Erfolg mit schnellen Angriffen. Bis zum 5:5 ging das so. Der Absteiger Karlsfeld musste nur aggressiv in Richtung Mainburger Tor stoßen, um entweder frei am Kreis zum Wurf zu kommen oder nach Mainburger Notbremsen den fälligen Siebenmeter zu verwandeln. Nach gut 15 Minuten häuften sich im Angriff der Mainburger ebenfalls Nachlässigkeiten, die der Gast aus Karlsfeld zur zwischenzeitlichen 9:5 Führungs nutzen konnte. Zwei Minuten später beim Stand von 6:11 aus Mainburgher Sicht nahm Trainer Ralf Forster die fällige Auszeit. Für den TSV Mainburg war es nun Zeit in der Abwehr Beton anzurühren. In Person waren dies vor allem Daniel Thoma und Lukas Klaus, die ab der 20 Minuten den Laden vor Torhüter Marek Slouf zunehmend in den Griff bekamen. Bis zur Halbzeit konnte Mainburg zum 13:13 ausgleichen.

Die Hausherren vergasen nun die Abwehrarbeit nicht mehr. Die Karlsfelder Angreifer sahen sich scharf gedeckt. Körperlich eingeschränkt, suchten einige der Gästespieler sich zumindest verbal und schauspielerisch zu befreien. Vielmehr, als dass sie dadurch ihre Konzentration verloren und sich den Unmut der gut 100 Zuschauer zuzogen, erreichten sie dadurch nicht. Im Gegenteil – Mainburg war nun Herr der Situation und zog gleich nach Wiederanpfiff auf 17:13 weg und baute den Vorsprung zur 45 Minute auf 23:17 aus. 10 Minuten vor dem Ende, als die Hausherren schon längst auf der Siegerstrasse waren, verletzte sich Andreas Harrieder bei einem Tempogegenstoß an seinem schon früher lädierten Knie und musste leider vom Platz. Unklar ist, ob er in zwei Wochen bei der HG Ingolstadt dabei sein kann. Trotz dieser personellen Einschränkung konnte Mainburg am Ende locker uns leicht gegen die Münchener Vorstädter aus Karlsfeld gewinnen und steht nun zurecht an der Spitze der Bezirksliga West.

Aufstellung:

Peter Brücklmaier/Tor; Andreas Harrieder/1; Andreas Stephan/3; Semir Hadcidulbic/3(2Siebenmeter); Markus Ernstberger/1, Daniel Englbrecht/2; Franz Fellner/4; Tobias Spenger/4; Dominik Thoma/2; Daniel Thoma/4(1 Siebenmeter); Lukas Klaus/4;

SpVgg Erdweg – TSV Mainburg 27:29

Durch das Endergebnis scheint das Spiel einen knappen Verlauf gehabt zu haben, was aber nicht der Fall war. Nett war auch die Begrüßung der Gastgeber die bemerkten, „die keman ja mit da A-Jugend“. In der Anfangsphase erzielte Martin Schöll zwei Tore von Rechtsaussen und wurde dazu im weiteren Verlauf noch zweimal heftigst siebenmeterreif gefault. Die fälligen Strafwürfe verwandelte Michael Schöll souverän und auch noch alle anderen im Spiel folgenden. Michael Schöll war in der gesamten Begegnung der Dreh- und Angelpunkt des TSV-Spiels, wofür auch seine insgesamt 13 erzielten Tore sprechen. Bis zum Stande von 9:9 ging das Spiel immer hin und her und es konnte sich keine Mannschaft so richtig absetzen. Als Philipp Bornheimer den Spielmacher der Gastgeber in den Griff bekam konnte man bis zum Pausenpfiff eine 16:12 Führung erzielen. In dieser Phase setzten Bertram Pfaller und Florian Möser die Akzente mit druckvollen Aktionen auf die Gegenspieler, die dann auch teilweise selber erfolgreich abgeschlossen werden konnten. Auch liefen die Spielvarianten und klappten wie am Schnürchen, was besonders für die mannschaftliche Geschlossenheit spricht. Die zweite Halbzeit begann dann genauso konzentriert und man baute den Vorsprung auf sieben Tore zum 20:13 aus. Nun traf Felix Hertle nach Belieben und Philipp Lauschke fügte sich gleich mit zwei Treffern in die Mannschaft ein. Lauschke war auch in der Abwehr eine Bank und musste die Aufgaben des rotgefährdeten Philipp Bornheimer übernehmen. Michael Schöll düpierte in der Mittelachse ein ums andere Mal seine Gegenspieler und man konnte beim 25:20 und 28:23 immer auf einen komfortablen fünf Tore Vorsprung bauen. Tom Thalmeier brachte dann mit herrlichen Reflexen die Angreifer schier zur Verzweiflung und wurde zudem zum Siebenmeterkiller. Mit dem Gefühl des sicheren Vorsprungs in der Schlussphase wurde man dann zunehmend leichtsinnig und Erdweg kam auf 28:26 heran. Die letzten Minuten wurden wieder vom TSV bestimmt und nach dem 29:26 konnte nichts mehr anbrennen und der Gastgeber in der Schlussminute lediglich eine Ergebniskorrektur zum 29:27 Endstand für den TSV Mainburg durchführen.

Anzumerken wäre, dass mit Andreas Graßl und Florian Möstel zwei Rückraumschützen fehlten und auch Matthias Schöll wegen seiner Wehrdienstzeit pausieren musste.

Aufstellung / Tore: Thomas Thalmeier (TW), Axel Eberle, Florian Möser (3), Philipp Bornheimer, Stefan Schöll, Martin Schöll (2), Bertram Pfaller (4), Reinhard Buchcik, Michael Schöll (13/6), Philipp Lauschke (2), Felix Hertle (5)

28.09.09 – TSV Handballer werden im Auftaktspiel ihrer Favoritenrolle gerecht

„Angespannte Erwartunghaltung“ – das beschreibt wohl am besten die Stimmung vergangenen Samstag kurz vor Anpfiff des Saisonauftaktspiels TSV Mainburg gegen den Aufsteiger MBB SG Manching. Zwar konnte Mainburg seinen Kader mit den Rückkehrern Andreas Harrieder und Dominik Thoma, sowie den Neuzugängen Marek Slouf und Lukas Klaus aufstocken, aber niemand wußte so genau, wie sich die Manchinger um ihren Trainer Günter Hanauer aufgestellt hatten.

Hanauer, der bis vor kurzem selbst aktiver Rückraum des MTV Pfaffenhofen war und somit den Mainburger Handball in- und auswendig kennt, war am Samstag die wohl größte Unbekannte. TSV-Trainer Ralf Forster vermutete, dass Hanauer seine Truppe auf die aggresive Spielweise von Thoma, Spenger und Appel eingestellt hatte und schlug ihm so mit einer Startaufstellung um die mit Bedacht spielenden Semir Hadzidulbic und Lukas Klaus ein Schnäppchen. Hannes Appel hatte erst während der Vorbereitung seinen vorübergehenden Rücktritt wegen beruflicher Veränderung erklärt. Die beiden Routiniers Hadzidulbic und Klaus brachten nach kurzer anfänglicher Nervosität, die sich in der Form darstellte, dass zwei hundertprozentigen Chancen nicht verwertet werden konnten, Konstanz in die Begegnung und verstanden es hervorragend, ihre jungen Kollegen gegen die offensive 3-2-1-Deckung der Manchinger gekonnt in Szene zu setzen. Angriff um Angriff gewannen die Mainburger immer besser die Oberhand über die Partie und legte mit steigendem Selbstbewusstsein immer mehr Spielwitz an den Tag – so gelang auch ein klasse Kempa-Anspiel auf Franz Fellner, der, in seiner ihm eigenen Art, wunderbar verwandelte.

TSV-Coach Ralf Forster nutzte dieses Spiel, um verschiedenste Formationen und Spielerkombinationen zu testen. Schließlich lief die Vorbereitung nicht ganz nach Vorstellung der Verantwortlichen ab. Noch zwei Wochen vor Saisonstart hatte man mit erheblichen Verletzungssorgen zu kämpfen. „Im Freitagstraining hatte ich zum ersten Mal, seit wir nach der Sommerpause wieder angefangen habenzu trainieren, wirklich alle am Start.“, so Forster. „Wir sind noch nicht hundertprozentig zusammengespielt, aber was ich heute an Potential gesehen habe, festigt meine Meinung, dass wir heuer der absolute Favorit sein müssten und uns den Titel holen werden!“

Auch Handballchef Paul Sommerer war zufrieden: „Mit einem 32:21-Erfolg in die Saison starten – das kann sich doch sehen lassen. Wir haben heute mit diesem Sieg ein wichtiges Zeichen in Richtung unserer Mitkonkurrenten um den Aufstieg gesetzt. Allen sollte klar sein, dass wir zurück in die BOL wollen und – wenn wir unsere Form festigen können – die Meisterschaft nur über uns läuft.“

Aufstellung/Tore (davon Siebenmeter):

Marek Slouf/Tor; Daniel Englbrecht; Dominik Thoma/4; Semir Hadzidulbic 7(7); Lukas Klaus/2; Franz Fellner/4; Daniel Thoma/5(1); Andreas Harrieder/4; Tobias Spenger/3; Andreas Stephan/2; Markus Ernstberger/1;

Herren II schlägt MBB SG Manching II mit 27:23

Jederzeit kontrollierte man das faire Spiel und hatte den Gegner aus Manching im Griff. Nach einer schnellen 3:0 Führung konnte der Vorsprung bis zum 10:5 ausgebaut werden. Hier waren es Andreas Graßl und Felix Hertle, die mit Distanzwürfen für die Führung sorgten. Immer wieder von Michael Schöll eingeleitete Spielzüge brachten das Abwehrkonzept der Gäste gehörig durcheinander und man konnte mit einem 13:9 in die Halbzeitpause gehen. Matthias Schöll gelangen zwei sehenswerte Tore von der linken Außenposition, überhaupt war erfreulich, dass von den Außenspielern Martin Schöll, Bertram Pfaller, Florian Möser und Matthias Schöll 8 Treffer erzielt wurden. Nach dem Wiederanpfiff kamen die Manchinger beim 16:13 auf 3 Tore heran und plötzlich erhöhte man das Tempo und konnte auf 24:16 davonziehen. In dieser Phase trafen Florian Möstl und Felix Hertle nach Belieben. Plötzlich schlichen sich dann Fehler ein und die Angriffe wurden zu überhastet vorgetragen. Zum Abschlusspech (Pfosten und Latte) kamen auch noch diverse Zwei-Minuten-Zeitstrafen und man musste auch in einer Unterzahl mit 4 Leuten bestehen. Torwart Thomas Thalmeier verhinderte mit einigen Glanzparaden Schlimmeres als Manching bis auf 25:22 herankam. Die Endphase kontrollierte man dann wieder bis zum verdienten 27:23 Endstand.

Aufstellung (Tore):

Thomas Thalmeier (TW), Axel Eberle(1), Florian Möser (2), Phillip Bornheimer (1), Stefan Schöll, Bertram Pfaller (2), Martin Schöll (2), Andreas Graßl (5), Florian Möstl (3), Matthias Schöll (2), Michael Schöll (2), Reinhard Buchcik, Felix Hertle (7)

HANDBALL-DAMEN GEWINNEN ERSTES SAISONSPIEL MIT 17:12

Erfolg war schwerer erkämpft als es das Ergebnis vermuten lässt.

Im ersten Saisonspiel fiel es den Mainburger Handball-Damen am Anfang nicht leicht gegen die Spielerinnen des MBB SG Manching zu punkten. Durch individuelle Leichtsinnsfehler in der Abwehr und zu harmlosen Agieren im Angriff die Gegnerinnen waren während der ersten Hälfte des Spiels ständig in Führung und so ging man mit 3 Toren Rückstand (7:10) in die Pause.

In der Kabinenpredigt stimmte Trainer Karl Schöll seine Damen auf mehr Konzentration und Kampfgeist ein. Dies zeigte Wirkung. Nach einer weiteren Anlaufzeit gingen die Mainbugerinnen in der 45. Spielminute mit 12:11 endlich in Führung und drehten die Partie. Sie kämpften verbissen um jeden Ball, machten Druck im Angriff und auch die Abwehr gab den Gegnerinnen kaum noch eine Chance in Richtung Tor zu kommen. Selbst durch die schwereVerletzung von Martina Niedermaier in der 50. Spielminute ließen sich die Handballerinnen nicht mehr aus dem Gleichgewicht bringen. So half den Manchinger Damen auch nicht der Versuch, mit Manndeckung das Spiel wieder zu wenden. Die Mainburgerinnen kämpften bis zum Schluss und brachte die Begegnung am Ende mit einem klaren 17:12 nach Hause. Überragende Spielerin war Torhüterin Stephanie Israel, die in 40 Minuten nur 3 Tore zuließ.

Am kommenden Samstag treffen die Damen zum ersten Mal auf die Mannschaft des SC Karlsfeld. Anpfiff ist um 19.00 Uhr in der Hauptschulhalle Mainburg.

Aufstellung:

Ströer Anna (Tor), Israel Stephanie (Tor), Niedermaier Martina (6), Schwarzhuber Anna, Ploss Antje (2), Schönhuber Maria (1), Seehofer Stefanie, Fischer Stephanie (1), Mayerhofer Katharina (5), Welsch Diana (2), Seidl Eva.

Handballer fiebern Saisonstart entgegen

14 Mannschaften gehen in die neue Saison – Erstmals alle Altersstufen besetzt

Zu ersten Mal in der Vereinsgeschichte meldet die Handballabteilung des TSV Mainburg 14 Mannschaften für eine Spielrunde an und besetzt somit alle Altersstufen von den Minis bis zu AH. Vor allem im Kinderbereich (E- und D-Jugend) hat ein Run auf die Abteilung eingesetzt. Die gemeinsamen Schnuppertrainings mit der Grundschule Mainburg zeigen also Wirkung.
Die Erwartungen der übrigen Mannschaften sind in dieser Saison sehr gemischt. Erklärtes Ziel der ersten Mannschaft ist der Aufstieg in die BOL. Von der Meisterschaft in der Bezirksklasse träumen die „Reserve“ und die Damenmannschaft. Da in dieser Saison fast ausnahmslos alle unserer Jugendmannschaften der “junge Jahrgang“ sind, muss man den Verlauf erst einmal abwarten, einen guten Mittelfeldplatz haben sich jedoch alle fest vorgenommen.

1. Mannschaft will den Aufstieg

Ganz klar. Alles andere als der Aufstieg in die BOL wäre heuer eine mehr als herbe Enttäuschung. Die erste Mannschaft geht als Favorit in die Bezirksligasaison 2009/2010. Dennoch ist Vorsicht angesagt. Die HG Ingolstadt und auch der TSV Karlsfeld haben zwar nach Aussagen aus Fachkreisen einige bittere Abgänge zu kompensieren, aber Mannschaften wie die MB SSG Manching oder der TSV Gaimersheim konnten Neuzugänge verbuchen. Somit haben wir es in diesem Jahr mit einer Liga zu tun, die eigentlich keiner richtig zu kennen scheint.

Auch Ralf Forster musste seine Mannschaft nicht ganz unerheblich umbauen. Mit Hannes Appel, Phillip Heine, Hans Fischbäck und Peter Brücklmaier haben gleich vier Leistungsträger des TSV Mainburg aufgrund beruflicher Veränderung ihren Stammplatz in der Mannschaft freigegeben. Um so erfreulicher ist es aber, dass mit Dominik Thoma, Andreas Harrieder, Marek Slouf und Lukas Klaus die Lücken adäquat gefüllt werden konnten.

Die kommende Saison wird für uns sehr spannend werden,“ so Trainer Ralf Forster. „Ich gehe davon aus, dass wir den Aufstieg schaffen werden, aber für einige Stammspieler wird das auch sicherlich eine Bewährungsprobe, da mit Lukas Klaus ein torgewaltiger Rückraumschütze gewonnen werden konnte, der auf allen Rückraumpositionen eingesetzt werden kann. Ich setze zudem auch große Hoffnungen auf unsere jungen Nachwuchstalente Tobias Spenger und Andreas Stephan und erwarte, dass sie an die bereits in der letzten Saison gezeigten Leistungen anknüpfen werden. Das Potential ist auf alle Fälle da. Auch Florian Möser hat einen großen Schritt in seiner sportlichen Entwicklung gemacht.“

Handballdamen wollen punkten

Für die diesjährige Saison haben die Damen des TSV Mainburg ein klares Ziel vor Auge: den Aufstieg in die Bezirksliga. Nachdem sie sich in der letzten Saison mit dem undankbaren 2. Platz (ein Punkt Unterschied) begnügen mussten, wollen sie jetzt mehr. Trotz derzeit fehlender Torfrau lässt sich die Mannschaft nicht entmutigen. Durch die verletzte Nathalie Blaschke und die ausgeschiedene Andrea Bischof muss Trainer Karl Schöll auf Ersatz aus der Mannschaft zurückgreifen. Doch das Team ist zuversichtlich! Mit Hilfe einer guten Vorbereitung und einer zusätzlichen Trainingseinheit pro Woche wollen Sie gleich am ersten Spieltag gegen die MBB SG Manching punkten.

Besuch beim TSV Baden – Handballerisches Kräftemessen endet mit einem souveränen Unentschieden

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Dieses Jahr war es mal wieder soweit: Die Handballer machten sich auf in die Schweiz, um unsere Handballfreunde in Baden zu besuchen. Es war diesmal eine kleine, aber feine Truppe von elf Leuten. Schon die Hinfahrt versprach – das wird ein lustiges Wochenende. Mit einem Kleinbus und einem Auto machte man sich – natürlich nicht ohne entsprechenden Proviant – auf den Weg und konnte die lange Stauzeit mit einigen „bemerkenswerten“ Aktionen wie z.B. Rolins Versuch, eine andere Mitfahrgelegenheit zu finden oder kurze Sprinteinheiten gut hinter sich bringen.

Nach ca. 7-stündiger Fahrt, selbstverständlich mit unserem orts(un)kundigen Reiseleiter Franz Fellner, sind wir in unserer Unterkunft (könnte man ohne größere Umbauten auch als Luftschutzbunker verwenden…) angekommen. Kurz drauf fuhren wir weiter zum Abendessen, wo es u.a. Cordon Blue gab, bei dem pro Portion vermutlich eine halbe bis dreiviertelte Sau verwendet worden ist. Danach ging es dann noch in eine angesagte Badener Disko auf einen Absacker, oder zwei, oder vielleicht auch ein paar mehr.

Am nächsten Tag fuhren wir dann zum Frühstücken auf einen idyllischen kleinen Bauernhof, dessen Betreiber noch selbst Bier brauen. Nach einer deftigen Stärkung zwischen Hühnern und Brauhaus ging es anschließend zu einer Bootstour auf einem nahe gelegenen Fluss. Das war, aufgrund der extremen Temperaturen (32 °C), genau das Richtige. Mit drei großen Schlauchbooten machten wir zwei Stunden lang den Fluss mit all den dazugehörigen Brücken und Bäumen unsicher, bis es Hopfenerfrischung und Sandwiches gab. Frisch gestärk ging es dann zurück zum Bauernhof, wo dann auch das Großfeld-Handballspiel stattfinden sollte. Uns Mainburgern schwante Böses, da wir bei Gluthitze (immer noch 32 °C – vielleicht auch mehr) keinen Auswechselspieler hatten und zur Hälfte mit der AH antraten. Dennoch haben wir das Spiel, dank eines starken Torwarts – Merci Jürgen –, einer soliden Abwehr – Merci AH – und einem sehr effektiven Angriff – Merci an die „Jungen“ – für uns gestaltet und konnten das Spiel letztendlich mit einem souveränen 19:19 (wie immer…) für uns entscheiden.

Den Abend ließ man mit Grillen und natürlich dem selbst gebrauten Bier gemütlich ausklingen. Allerdings hatte das Ganze noch einen kleinen Haken… Da Schweizer Taxifahrer entweder  – und das lassen wir jetzt mal so dahin gestellt – schon Erfahrungen mit Handballern gemacht hatten oder einfach keine Lust mehr hatten, nachts noch auf‘s Dorf zu fahren, mussten wir in stockfinsterer Nacht (wohlgemerkt nach einem Tag in der Gluthitze) ungefähr … ziemlich lang (20 Minuten) durch den Wald zurück zum Bunker laufen.

Aber Alles in Allem war es wieder eine sehr gelungene Schweizfahrt, die allen wirklich Spaß gemacht hat. Für das nächste Mal wünschen wir uns nur ein paar Auswechsler mehr und vielleicht noch ein Mikrofon für den Reiseleiter.



Die Mainburger Abwehr steht

Die Mainburger Abwehr steht

Mainburgs Handballoldies in Top Form

AH der TSVler´erreicht überraschend den zweiten Platz beim Altenerdinger Weißbräuturnier

Nur Michael Schöll war knapp unter der 40 Jahre-Grenze geblieben. Der Rest der Mainburger AH Handballer war der Schallmauer weit enteilt. Unter den fünf angetretenen Turniermannschaften letzte Woche beim Weißbräuturnier in Erding stellte Mainburg das wahrscheinlich älteste Team. „Gut mitspielen und ein-, zweimal gewinnen“ war denn auch nach Abteilungsleiter Paul Sommerer das erklärte Ziel. Dass es am Ende ein hervorragender Zweiter Platz herauskam, war dann doch ein klein wenig überraschend. Trotzdem hätte man im Endspiel gegen den früheren Landesligisten SG Moosburg fast noch gewonnen. Erst in den letzten Minuten musste der TSV Mainburg die Führung abgeben und sich am Ende mit 7:9 geschlagen geben. Den Moosburgern half dabei ein noch nicht einmal 30 Jähriger Rückraumspieler über die Runden.

Die größten Problem hatte Mainburg im ersten Spiel ausgerechnet gegen den späteren Turnierletzten TSV Erding. Erding lag im ersten Durchgang, gespielt wurde altersgerecht zwei mal zehn Minuten, sogar mit 5:3 in Führung. Mainburg musste erst zusammenfinden. Die Mannschaft hatte in der Aufstellung so noch nicht zusammengespielt. Mit einem Gewaltakt konnte Mainburg das Spiel noch mit 9:6 gewinnen. Vor allem in der Abwehr räumten die Hallertauer auf. Einen harten Brocken erwartete man mit dem TV Dingolfing, der mit früheren BOL Spielern gespickt war. Mainburg bot in diesem Spiel seine beste Leistung und gewann mit 9:3. Der TSV Mainburg war nun voll auf der Höhe. Die Abwehr stand sicher und man kam dadurch zu zahlreichen Tempogegenstößen, die sicher verwandelt wurden. Dingolfing kämpfte zwar verbissen, nicht immer mit legalen Mitteln und wollte am Ende die klare Niederlage nicht einsehen. Von Altersweisheit keine Spur. Dann ging es gegen den Gastgeber, die Spvgg Altenerding, die ebenfalls mit viel BOL Erfahrung aufwartete. Es entwickelte sich das sportlich wohl beste Spiel des Turniers. Mainburg gelang es dabei von Anfang an dagegen zu halten und sich einen Vorsprung zu erarbeiten. Vor allem die Mainburger Hintermannschaft hielt den starken Angriff der Gastgeber in Schach. Mittlerweile war auch der Anhang aus Mainburg angereist, so dass lautstarke Unterstützung von der Tribüne her aufbrauste. Die TSV´ler gewannen am Ende deutlich mit 11:6. Im letzten Spiel gegen die SG Moosburg hätte schon ein Unentschieden gereicht, weil man das deutlich bessere Torverhältnis stehen hatte. Lange Zeit lag der TSV Mainburg in Führung. Die SG Moosburg konnte sich nicht so recht in Szene setzen. Wieder ragte die Mainburger Abwehr heraus. Allerdings gelang es dieses mal nicht einen größeren Vorsprung herauszuarbeiten, weil die massigen Rückraumspieler der SG immer wieder nur mit siebenmeterreifen Aktionen gestoppt werden konnten. Dennoch lag Mainburg bis kurz vor dem Ende mit 7:6 in Führung. Wie gesagt, der SG Moosburg kam am Ende ihr jugendlicher AH-Spieler zu Gute, um den Turniersieg einzufahren. Bei der Siegerehrung im Festzelt allerdings erweis sich für Mainburg der zweite Platz dann, doch noch als der eigentlich bessere. Aus der Siegermannschaft bekam jeder Spieler ein Handtuch. Für den Zweitplazierten aus Mainburg gab es ein Weißbierglas der gleichnamigen Erdinger Weißbierbrauerei. „Trocken werden geht zur Not auch ohne Handtuch. Ein Weißbier ohne Weißbierglas – da brauch ich wohl nichts dazu zu sagen!“ Tat Altabteilungsleiter Karl Schöll kund.

Aufstellung

Peter Brücklmaier/Tor; Paul Sommerer; Klaus Talmeier; Horst Menschig; Michael Schöll; Reinhart Buchcic; Dieter Maushammer; Martin Möser; Karl Schöll

 

Die Welle

Die Welle

04.04.2009

Mainburgs Handballer gewinnen mit Spiellaune gegen Eching

Mainburgs Handballer gewannen letztes Wochenende ihr letztes Saisonspiel mit 28:16 gegen den SC Eching. Sportlich gesehen war das Ergebnis ohne Bedeutung. Die Art und Weise wie die Mainburger, zumindest in den ersten 45 Minuten, das Ergebnis herausschossen aber war beeindruckend. Beeindruckend war auch der Kader, der sich zum Schaulaufen für das letzte Heimspiel der Saison den gut 150 Zuschauern in der Mainburger Hauptschulhalle präsentierte. Da war alles an Bord, was sich zuletzt mit Verletzungen und sonstigen Hinderungsgründen vom Handballsport fernhielt.

Von Beginn weg aber spielten diejenigen, die sich in der Rückrunde abplagen mussten. Also mit Tobias Spenger, Andreas Stephan und Markus Ernstberger. Und die legten gewaltig vor. 7:0 stand es nach 10 Minuten. Eching verhedderte sich in der offensiven Mainburger Abwehr. Torhüter Marek Slouf und seine Vorderleute leisteten beste Arbeit. Mainburg selbst brannte im Angriff ein Feuerwerk ab. Dreimal kamen die Hausherren schon in der ersten Halbzeit per Kempaanspiel zum Torerfolg. Philipp Heines Körperlichkeit sprengte die Echinger Abwehr auseinander. Als nach 20 Minuten mit Daniel Thoma und Johannes Appel, eigentlich zwei Spieler der ersten Garde, ihr Comeback gaben, stand es schon 12:2 für Mainburg. Zur Halbzeit hielt Mainburg einen rekordverdächtigen 17:3 Vorsprung. Bereits vor dem spiel waren Hans Fischbäck, Peter Brücklmaier und Philipp Heine in den Handballruhestand verabschiedet worden. Alle drei starteten in den zweiten Durchgnang. Peter Brücklmaier, der Torhüter, wurde gleich im ersten Angriff in Stellung gebracht. Den Wurf aber verstolperte er freistehend. Damit sollte er im zweiten Durchgang allerdings nicht alleine sein. Zunächst aber spielte Mainburg noch 15 Minuten wie in der Ersten Halbzeit und baute seinen Vorsprung auf 27:6 aus. Dann trat Kreisläufer und Abwehrrecke Hans Fischbäck endgültig ab. Der Abwehr tat das nicht gut. Sie fiel förmlich auseinander und behalf sich zunehmend mit Notbremsen. Eching kam dadurch zu insgesamt 12 Siebenmeter und etlichen Chancen frei am Kreis. Dem Mainburger Angriff stellt sich der Ball in der letzten Viertel Stunde zunehmend als unbekanntes Arbeitsgerät heraus. In den letzten 15 Minuten gelang Mainburg denn auch nur noch ein Tor. „Schade – in der Verfassung und mit den Kader über die gesamte Saison hätten wir ganz vorne mitreden können.“ Abteilungschef Paul Sommerer machte aus seiner Enttäuschung über den Saisonverlauf nach dem Spiel keinen Hehl. „Wir werden jetzt mit einigen Leuten Gespräche führen, mit welcher Ernsthaftigkeit wir die nächste Saison angehen. Für den Rückraum haben wir auf jeden Fall schon eine hochkarätige Verstärkung für die Mannschaft bekommen.“ So der Handballchef zur nahen Zukunft. Für Mainburgs Handballer steht jetzt erst einmal Pause bis zum16. Mai an. Dann empfängt man den MTV Ingolstadt zur ersten Pokalrunde.

Aufstellung/Tore:

Marek Slouf/Tor; Peter Brücklmaier/Tor; Andreas Stephan/3 Siebenmeter; Philipp Heine/4; Semir Hadcidulbic; Markus Ernstberger/2, Franz Fellner/6; Tobias Spenger/3; Daniel Thoma/1; Dominik Thoma; Andreas Harrieder/3; Appel Johannes/2; Hans Fischbäck, Daniel Englbrecht/5 davon 1 Siebenmeter

28.03.2009

Kampfgeist des letzten Aufgebot der TSV- Handballer Mainburger bleibt unbelohnt

Tabellenführer TV Altötting gewinnt erst in der Schlussphase gegen ersatzgeschwächte Mainburger

Die Krankenliste der Handballer des TSV Mainburg wird länger und länger. In Altötting letztes Wochenende musste bei der 17:22 Niederlage auch noch Andreas Harrieder wegen Grippe passen. Trotzdem hätte das „letzte Aufgebot“ der Hallertauer beim Tabellenführer und voraussichtlichen Meister der Bezirksliga Altbayern durchaus gewinnen können. Weil sich aber nach 20 Minuten auch noch Johannes Appel erneut am Knie und Tobias Spenger an der Wurfhand verletzten, musste das Team über 40 Minuten ohne Wechselmöglichkeit spielen. Am Ende ging als erstes die Kraft und darüber hinaus vor allem die Konzentration bei den Möglichkeiten vor dem Tor der Gastgeber aus.

Zwei Abwehrreihen aus Beton prägten die Begegnung. Der TSV Mainburg startete mit wenig Konzept im Angriff und lag nach 10 Minuten gleich mit 3:0 zurück. Altötting konnte sich nur auf seinen Halblinken Graf verlassen. Er sorgte fast alleine dafür, dass Altötting im ersten Durchgang in Führung blieb. Mainburg schloß zwar nach 20 Minuten zum 7:5 auf, dann aber folgte der Ausfall von Spenger und Appel kurz hintereinander. Die Gäste brauchten nun einige Zeit, um sich wieder zu finden. Markus Ernstberger rückte auf die linke Rückraumposition und Philipp Heine übernahm die Spielmacherrolle auf der Mitteposition. Bis zur Pause fiel man erst einmal auf 11:6 zurück.

Nach Wiederanpfiff nahm Daniel Englbrecht den Altöttinger Kanonier Graf an die kurze Leine in Manndeckung. Das einfache Rezept brachte den Angriff der Wallfahrtsstädter komplett zum Erliegen. Die Hausherren agierten für einen Meisterschaftsaspiranten nun äußerst nervös. Mainburg erkämpfte sich aus einer sichern Abwehr heraus nun Gegenstoßmöglichkeiten und holte Tor um Tor auf. Beim 12:11 war der Anschluß geschafft und beim 14:14 sah nach 45 Spielminuten so aus, als ob man Altötting in Griff hätte. Die Pattsituation hielt bis 8 Minuten vor dem Ende und bis zum Spielstand von 16:16. Der Abriss im Mainburger Angriffsspiel kam als Franz Fellner aussichtsreich den Anschluß zum möglichen 18:17 vergab. Danach ging vor dem Kasten des TV Altötting gar nichts mehr. Der Torhüter der Gastgeber hielt den Sieg des Favoriten förmlich fest. Da half es auch nichts, dass auch der Mainburger Gegenüber Marek Slouf zuvor schon Möglichkeit um Möglichkeit zunichte gemacht hatte. Ohne die Möglichkeit noch einen Joker aus dem Ärmel, bzw von der Bank zu zaubern, musste der Mainburger Trainer Ralf Forster den 22:17 Sieg des TV Altötting zulassen. „Wenn man bedenkt, dass wir nach der Verletzung von Tobi Spenger und Hannes Appl eigentlich mit einer heftigeren Niederlage rechnen mussten, können wir zufrieden sein.“ Sagte der Coach. Auf Mainburger Seite überzeugten Torhüter Marek Slouf, Markus Ernstberger und Philipp Heine. Erfolgreichster Werfer war dieses mal Franz Fellner mit fünf Toren, davon zwei Siebenmeter vor Andreas Stephan mit vier Toren. In der Tabelle steht der TSV Mainburg nach wie vor auf dem vierten Tabellenplatz und erwartet nun im letzten Saisonspiel zu Hause den TSV Eching.

Aufstellung:

Marek Slouf/Tor; Andreas Stephan/4; Philipp Heine/3; Markus Ernstberger/3, Franz Fellner/5 davon 2 Siebenmeter; Tobias Spenger/1; Daniel Englbrecht; Hans Fischbäck/1; M

22.03.2009
M
ainburgs Handballer gewinnen knapp in Metten
Schlechte Chancenauswertung verhindert Kantersieg

Ohne Semir Hadcidulbic, Peter Brücklmaier, und Daniel Thoma traten die Handballer des TSV Mainburg letzte Woche beim Vorletzten SSG Metten an. Dafür aber gab Johannes Appel nach vierwöchiger Verletzungspause zumindest ein kurzes Comeback. Erneut lief auch Gix Harrieder, der Spielertrainer der zweiten Mannschaft auf.

Nur phasenweise gelang es den dezimierten Hallertauern in der Klostergemeinde zu überzeugen. Zweimal schossen die Truppe von Trainer Ralf Forster einen größeren Vorsprung heraus. Leider vergab Mainburg die Möglichkeit auf einen Kantersieg, weil man immer wieder auch längere Zeit unkonzentriert agierte. So vergaben die TSV´ler neben vielen Chancen aus dem Spiel heraus auch 3 Siebenmeter.

Beste Mainburger waren im Angriff Tobias Spenger mit 9 Treffer davon 4 Siebenmeter, Gix Harrider (drei Treffer) mit einer starken Abwehrleistung und Torhüter Marek Slouf, der seinerseits 4 Siebenmeter entschärfte.

Doch auch der Gegenüber von Slouf hatte einen starken Tag erwischt. So fiel die Anfangsphase sehr torarm aus. Die Abwehrreihen bestimmten die Gangart. Erst Mitte der ersten Halbzeit fand Mainburg den richtigen Dreh und setzte auf vier Tore ab. Bei einer Mainburger 15:11 Halbzeitführung wechselten die Teams die Seiten.

Bis Mitte der zweiten Halbzeit führte Mainburg mit vier Toren. Gestützt auf mehrere Paraden von Torsteher Marek Slouf ging Mainburg in dieser Phase mit 21:15 in Führung. Mainburg war nun klar auf der Gewinnerstraße. Metten musste durch eine rote Karte eine weitere Schwächung hinnehmen. Doch dies schürte anscheinend den Mettener Kampfgeist. Die Mainburger Gäste gingen mit den eigenen Möglichkeiten fast schon fahrlässig um und die Abwehr schien eine Art Lähmung befallen zu haben.

Fünf Minuten vor dem Ende kam der Gastgeber dadurch zum 22:22 Ausgleich.

Wenigstens gelang es Mainburg bis 50 Sekunden vor dem Ende und Ballbesitz einen Zwei Tore Vorsprung zu halten.

Doch der in der Auszeit vereinbarte Spielzug wurde mit einem Stürmerfaul von Franz Fellner vertändelt. Metten kam im Gegenzug zum 24:25. Der genervte Fellner legte dabei auch noch seinen Gegenspieler und handelte sich die rote Karte ein. Dieses mal jedoch war das Glück auf Mainburger Seite, weil die letzten 15 Sekunden und die offene Manndeckung von Metten ohne Gegentor überstanden wurde.

Aufstellung:

Marek Slouf/Tor; Andreas Stephan/3; Philipp Heine/3; Markus Ernstberger, Franz Fellner/4; Tobias Spenger/9 davon 4Siebenmeter; Andreas Harrieder/3; Daniel Englbrecht/3

25.04.2009

Pfaffenhofener Keeper schlägt Mainburgs Handballer im Alleingang

Nach hervorragender erster Halbzeit geht nach der Pause nichts mehr

Der Auftritt der TSV Handballer letzten Samstag hatte es in sich. Mit 29:24 verlor der TSV Mainburg eine denkwürdige Begegnung gegen den Aufstiegskonkurrenten MTV Pfaffenhofen. Deutlich war das Ergebnis allerdings erst am Ende der Begegnung. Vor allem in der ersten Halbzeit war Mainburg klar überlegen, spielte den schöneren und effektivern Handball. Die Hausherren verstanden es allerdings den Halbzeitrückstand von 13:17 mit einer kämpferischen Leistung und gestützt auf eine ganz unglaubliche Torhüterleistung wettzumachen und am Ende noch klar zu gewinnen. Vor der Rekordverdächtigen Kulisse von gut 400 Zuschauer, darunter fast die Hälfte Mainburger, schenkten sich die Kontrahenten nichts und zeigten ein überaus intensives, hochklassiges Handballspiel. Am Ende bekamen beide Teams verdienter Maßen stehenden Applaus.

Mainburg begann, wie auch im Hinspiel, mit einer Abwehr aus Beton. Pfaffenhofen gelang am Anfang erst einmal gar nichts. Ganz stark auf Mainburger Seite starteten Philipp Heine und Johannes Appl in der Abwehrmitte und Torhüter Marek Slouf. 2:0 und 6:2 stand es ganz schnell. Doch bereits nach 7 Minuten kam der erster Schock für Mainburg. Kreisläufer Johannes Appl musste verletzt ausscheiden. Vorne am Kreis teilten sich nun Philipp Heine und Daniel Thoma den Job. Das Spiel selbst gewann nun an Härte ohne, dass es unfair zuging. Dem zwischenzeitlichen 8:9 Anschlusstreffer der Hausherren antwortete Mainburg mit Offensivhandball und baute seinen Vorsprung erneut aus. In der 20 Minute stand es 13:9 für die TSV´ler. Fast kam es einer Handballdemonstration gleich. Ganz stark war wieder Tobias Spenger, der vorne Druck machte und in der Abwehr um jeden Zentimeter kämpfte. Schwerstarbeit auf der rechten Seite verrichtete auch Andreas Stephan, gegen den Rückraumschützen Steve Göthel. Seinen Einsatz bezahlte er allerdings mit zwei schnellen Zeitstrafen. Mainburg hätte ab der 22. Minute schon auf sieben oder acht Treffer wegziehen können. Doch kurz vor der Pause fehlte es an der Konzentration. Zwei Abwehrfehler und zwei vergebene „Hundertprozentige“ auf Mainburger Seite halfen Pfaffenhofen im Spiel zu bleiben. 17 :13 lautete der Pausenstand.

Mit Wiederanpfiff veränderte sich das Spiel komplett. Mainburg musste nun hart arbeiten. Man merkte es and den Angriffsaktionen, die nun nicht mehr so flüssig kamen. Die Chancen erkämpften sich die Mainburger nun zusehends Mann gegen Mann. Doch auch auf Paffenhofener Seite änderte sich ein gravierende Umstand. Torsteher Constantin Mappas, der in Halbzeit eins fast keinen Ball erwischte, wuchs über sich hinaus. Alles, aber auch alles entschärfte der Torsteher. In 20 Minuten ließ er nur zwei Mainburger Treffer zu. Beim Stand von 19:19 hatte er zwei Siebenmeter gehalten, so ziemlich alles, was frei am Kreis und aus dem Rückraum auf sein Gehäuse kam und auch von außen ließ sich der Pfaffenhofner nicht mehr überraschen. Egal wer als Mainburger da anrannte – man konnte fast sicher sein, dass der Keeper ein Körperteil zwischen Ball und Torlinie bekam. Die Pfaffenhofener ihrerseits, durch ihren Torhüter wohl zusätzlich motiviert, liefen ihre Angriffe direkt und ohne Schnörkel, immer frontal auf das Mainburger Gehäuse, hatten dabei auch das Glück wiederholt an bereits abgewehrte Bälle heran zukommen und aus den Abprallern doch noch Tore zu machen. Der MTV Pfaffenhofener blieben ab dem Ausgleich zum 19:19 am Drücker setzten sich in der Folge auf 22:19 ab. Das war der Knackpunkt für Mainburg. Die TSV´ler kamen nun nicht mehr heran. Sie bemühten sich zwar bis zum Schluss hatten am Ende aber mit 24:29 das Nachsehen.

Spieler / Tore

Marek Slouf/Tor; Peter Brücklmaier/Tor; Johannes Appl/2; Andreas Stephan; Philipp Heine/4; Tobias Spenger/2;Daniel Thoma/3; Hans Fischbäck; Semir Hadcidulbic/8 davon 5 Siebenmeter; Markus Ernstberger, Daniel Englbrecht/2; Franz Fellner/3;

Markus Ernstberger

Markus Ernstberger

21.02.2009

Unentschieden mit Unterhaltungswert der TSV-Handballer gegen TG Landshut

„Wir haben das Spiel schon dreimal gewonnen gehabt, aber auch dreimal verloren.“ Die Aussage von Mainburgs Trainer Ralf Forster letzten Samstag traf den Verlauf der kuriosen Begegnung von Mainburgs Handball „Ersten“ gegen die TG Landshut II genau. Das 26:26 Unentschieden am Ende war auf jeden Fall gerecht. Gerecht aber nicht, weil sich zwei gleichwertige Mannschaften über 60 Minuten kräftig beharkten, sondern weil jeder der Kontrahenten in einer Spielphase schon enteilt zu sein schien, nur um dann mit einem Kraftakt des Anderen wieder eingefangen zu werden. Beide Teams begünstigten die jeweiligen Aufholjagden des Gegner obendrein mit einer Flut an vergebenen Chancen.

Gleich nach dem Anpfiff war erst einmal Mainburg am Zug. Schon in der fünften Spielminute stand es 6:2 für die Hausherren. Landshut brachte fast nichts im Mainburger Kasten unter. Fünfmal von sieben Versuchen scheiterte die Turngemeinde in der ersten Halbzeit alleine vom Siebenmeterpunkt. Dazu hielt der konstanteste Mainburger, Marek Slouf im Tor, etliche Großchancen. Dadurch hielt die Mainburgs Vorsprung bis zum 8:6. Bis zur Halbzeit wechselte die Führung dann ständig. Die TSV´ler lagen zur Pause eben noch mit 12:11 vorne. Dann, nach Wiederanpfiff folgten die Zeit der Mainburger Gastgeschenke. Im Angriff vergab man ziemlich alles an Chancen was sich bot. Die Zuschauer waren an Pfaffenhofen erinnert, als man in fast 20 Minuten des zweiten Durchgangs nur zweimal traf. So war es auch gegen Landshut. Weil auch die Hintermannschaft nicht funktionierte und der zweite Torhüter Peter Brücklmaier glücklos blieb, stand es bereits nach 36 Minuten 13:16 für den Gast. Nach einem neuerlichen Torhüterwechsel stellten Mainburgs Defensivabteilung zunächst komplett den Dienst ein. Der Rückstand wuchs auf 22:14 an. Zu diesem Zeitpunkt waren nur noch 12 Minuten zu spielen. Die Hallertauer waren augenscheinlich deprimiert, weil im Angriff die Ideen ausgingen und weil man den Gästtorhüter warmgeschossen hatte. Fünf Minuten vor Abpfiff lag Mainburg immer noch mit 25:20 zurück. Dann allerdings wechselte das Abschlussglück noch einmal die Seiten. Einen offensichtlichen Grund gab es dafür nicht – es war eben so an diesem Faschingssamstag. Innerhalb drei Minuten glich Mainburg zum erstenmal nach langer Zeit wieder aus zum 25:25. Die anschließende Landshuter 26:25 Führung konnten die Hausherren ebenfalls egalisieren und hätten am Ende noch 40 Sekunden Zeit gehabt beide Punkte einzufahren. Doch die Gelegenheit blieb ungenützt, weil man keinen Druck mehr auf das Gästegehäuse zustande brachte und die Möglichkeit dadurch versandete.

Spieler / Tore

Marek Slouf/Tor; Peter Brücklmaier/Tor; Andreas Stephan/4; Philipp Heine/2 davon 1 Siebenmeter; Tobias Spenger/6; Semir Hadcidulbic/3 dvon 2 Siebenmeter; Markus Ernstberger/2, Daniel Englbrecht/2; Hans Fischbäck/1; Franz Fellner/6;

15.02.2009

Starke TSV- Handballer verlieren unglücklich in Ingolstadt
Spenger, Stephen, Ernstberge und Co bei 22:26 Niederlage lange Zeit überlegen

50 Minuten lang waren die TSV Handballer letzten Sonntag die spielbestimmende und auch die bessere Mannschaft. Dass es am Ende auswärts bei der HG Ingolstadt eine 26:22 Niederlage setzte, lag in der Schlussfase am Pech bei einigen Torchancen und an den fehlenden Wechselmöglichkeiten des Teams. Mit nur sechs gesunden Feldspielern war der TSV Mainburg bei den Schanzern aufgelaufen. Neben den obligatorisch verletzten Daniel Thoma, mussten auch Johannes Appl, Daniel Englbrecht und Hans Fischbäck passen.

So kam es, dass Trainer Ralf Fortser aus der Not eine Tugend machte. „Wir haben in der restlichen Saison ohnehin vor, dass vor allem die jungen Leute wie Andreas Stephan und Tobias Spenger spielen, weil das die Leute der Zukunft sind“, sagte der Trainer

In Ingolstadt waren die Beiden genannten die stärksten Akteure. Tobias Spenger war es deswegen, weil er in jeder Angriffssituation brandgefährlich war, sechs Tore erzielt und auch in der Abwehr immer besser in Tritt kommt. Nur am Ende hatte er Pech bei zwei Würfen, die vom Innenpfosten wieder ins Feld zurücksprangen. Der 19 Jährige Andreas Stephan dagegen hatte es auch in diesem Spiel mit einem überaus starken Halblinken zu tun. Über die harte Abwehrarbeit fand er aber auch offensiv gut ins Spiel. Er erzielte drei Treffer. In der Schlussfase pfiffen ihm die Schiedsrichter gleich dreimal aussichtsreiche Aktionen wegen angeblicher technischer Fehler ab. Und weil auch Markus Ernstberger auf der Spielmacherposition ein Klassespiel mit drei Toren machte, bekamen die Mainburger Zuschauer ein technisch sehr gutes Handballspiel zu sehen. Im ersten Durchgang zog Mainburg ganz schnell auf 8:4 davon. Das war feine, technische Mainburger Kost gegen Ingolstädter Hauruck. Doch in dieser Situation wurde es unübersichtlich. Einer der beiden Schiedsrichter diskutierte zunächst ausgiebig mit der Mainburger Wechselbank, während das Spiel weiterlief. Mainburger erzielte da das Tor zum 9:5. Die HG Ingolstadt machte den fälligen Anwurf. Dann kurz darauf ließen die Unparteiischen das Tor wieder streichen. Die HG Ingolstadt lief darauf den nächsten Angriff, vergab aber die Chance freistehend. Der redselige Schiedsrichter hatte erneut Gesprächsbedarf, dieses mal mit den Ingolstädter Zuschauern hinter dem Mainburger Tor. Das Spiel lief natürlich weiter. Mainburg wähnte sich im Ballbesitz, wollte den Gegenstoß anziehen. Doch in diese Aktion fiel der Pfiff des Diskutanten. Seine Entscheidung hieß, mach neuerlicher Diskussion mit den Zuschauern, Siebenmeter gegen Mainburg. Die HG Ingolstad verwandelte den Siebenmeter und blieb so an Mainburg dran. Mit einer knappen Mainburger 12:11 Führung ging es in die Pause.

„Nur nicht wieder eine solche Katastrophenhalbzeit wie in Pfaffenhofen“, meinte Spielmacher Markus Ernstberger kurz vor Wiederanpfiff. Und sein Wunsch wurde erfüllt. Mainburg blieb weiter die bestimmende Mannschaft. Hielt bis zur 50 Spielminute bei 20:18 eine zwei Tore Führung. Dann kam Ingosltadt auf. Die Mainburger hatten bei vier guten Angriffen, fast in Folge, am Schluss Pech. Schlüsselszene war beim Stand von 23:22 für die Gastgeber eine neuerliche hanebüchene Schiedsrichter Aktion. Der für Marek Slouf ins Tor gekommene Peter Brücklmaier wehrt einen Wurf frei vom Kreis ab. Der Ball trudelt in Richtung Seitenaus. Tobias Spenger erläuft ihn und befördert das Leder zurück ins Spielfeld. Mainburg geht in den Gegenstoß. Die Zuschauer fordern Einwurf für die Heimmannschaft. Darauf hin der Pfiff und die Entscheidung Einwurf für Ingolstadt. Die Schanzer machen das 24:22. Der betreffende Schiedsrichter geht auf Torhüter Peter Brücklmaier zu und diskutiert mit ihn. „Er hat mich gefragt, ob der Ball wirklich im Aus war. Der wollte wohl von mir die Absolution. Ich hab ihn gesagt, dass er das Pfeifen soll, was er gesehen hat und nicht was ihn die Zuschauer und die Spieler einreden.“ Sagte der Torhüter zum Redebedürfnis des Referees. Wie auch immer, Mainburgs Elan war dahin. Das Spiel endete 26:22 für die HG Ingolstadt.

Aufstellung:

Marek Slouf/Tor; Peter Brücklmaier/Tor; Andreas Stephan/3; Philipp Heine/1; Semir Hadcidulbic/ 4 davon 2 Siebenmeter; Markus Ernstberger/3, Franz Fellner/5; Tobias Spenger/6;

31.01.2009

Mainburgs Handballer kommen beim 25:21 Erfolg in Wartenberg spät in Schwung

Der TSV Mainburg gewinnt beim Tabellenletzten Wartenberg nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit 25:21. Doch so richtig Spaß aufkommen wollte letzten Samstag bei niemanden aus der Mainburger Reisedelegation. Wiedereinmal machten es sich die Handballer des TSV Mainburg gegen einen vermeintlich klar schlechtern Gegner lange Zeit selbst schwer. Der zweite Abteilungsleiter der Handballer Peter Brücklmaier meinte zum Holpersieg in Wartenberg: „Es ist schon eigenartig. Manchmal sieht es so aus, als ob wir auswärts gezwungen werden, Handball zu spielen.“

Zwangsarbeit beim Tabellenletzten TSV Wartenberg waren vor allem die ersten 30 Minuten für Mainburg. Da brachten es die Forstermannen zusammen, einen dauernden Rückstand hinterher zu laufen. Es passte nichts zusammen. Keine Einstellung in der Abwehr und vorne wagte man sich nicht näher als 9 Meter and das gegnerische Tor heran. Es war wirklich nicht viel was Mainburg am Anfang zu Stande brachte. Und einige der klaren Chancen ließen die Mainburger auch noch aus. Semir Hadcidulbic knallte dem gegnerischen Torhüter in der 15 Minute einen Siebenmeter an den Kopf. Dieser war dadurch im Wortsinn wachgerüttelt und hielt in der Folge wie der Teufel. Und weil die Gastgeber bei ihren Möglichkeiten nicht so großzügig waren führte Wartenberg zur Pause unverhofft mit 12:9.

Vielleicht aber hatte die Hallertauer die Lähmung deswegen befallen, weil sich zwischen dem Abschlusstraining am Freitag Abend und der Abfahrt nach Wartenberg wiedereinmal die Krankmeldungen häuften. Fast war zu befürchten, dass man eigentlich keine Mannschaft zur Verfügung gehabt hätte. Trainer Ralf Forster holte sogar mit Andreas Harrieder und Dominik Thoma zwei Spieler aus der zweiten Mannschaft ins Team. „Es ist zum verrückt werden. Da haben wir eigentlich gedacht, dass wir endlich mit dem gesamten Kader durchziehen können und dann bricht anscheinend die Seuche aus“, meinte der Coach zum neuerlichen Personalengpass. Hans Fischbäck war wegen Grippe nicht dabei. Der gleiche Grund war es bei Markus Ernstberger. Der jedoch saß zumindest mit Sportklamotten auf der Bank. Bei Daniel Thoma war am Freitag die Außenbandverletzung wieder aufgerochen. Und Tobias Spenger zwickte nach einem Trainingsunfall die Wade. Doch der 19 Jährige biss auf die Zähne und war mit Franz Fellner (7 Treffer) im zweiten Durchgang bester Spieler in Wartenberg.

In der zweiten Hälfte ging es nämlich auf einmal. Natürlich war dem Wiederanpfiff eine Kabinenpredigt des zweiten Abteilungsleiter vorausgegangen, deren Inhalt jedoch nicht bekannt wurde. Auf jeden Fall war das eine andere Mainburger Mannschaft, die in die zweiten 30 Minuten startete. Wartenberg brachte in 20 Minuten nur 5 Tore zustande. Die Mainburger verlegten sich nun, durch die stabilisierte Abwehr, aufs Kontern. Schon nach 45 Minuten führte der TSV Mainburg mit 18:14. Und auch der Torsteher des TSV Wartenberg war nun kein Hindernis mehr. 22:17 hieß es in der 50. Spielminute. Der Rest der Spielzeit war dann eher von so etwas wie kontrolliertem Austrudeln geprägt.

Spieler Tore

Marek Slouf/Tor; Peter Brücklmaier/Tor; Johannes Appel; Andreas Stephan/4; Philipp Heine/7 davon 2 Siebenmeter; Tobias Spenger/4; Andreas Harrieder; Dominik Thoma/1; Semir Hadcidulbic; Markus Ernstberger, Daniel Englbrecht/2; Franz Fellner/7;

24.01.2009

Mainburgs Handballer fertigen Rottenburg ab
TSV ´ler beim 37:15 Kantersieg nicht zu bremsen

Die Handballer des TSV Mainburg haben ihre Marschrute für die Rückrunde deutlich angezeigt. Mit 37:15 feierten die TSV´ler gegen Rottenburg den deutlichsten Erfolg der jüngeren Abteilungsgeschichte. „Mit diesem Sieg haben wir nicht nur Revanche genommen, sondern unseren Anspruch auf die Aufstiegsplätze angemeldet und der Konkurrenz gezeigt, dass sie in der Rückrunde mit uns rechnen müssen.“ sagte letzten Samstag nach dem Spiel ein euphorischer Abteilungsleiter Paul Sommerer. Tatsächlich überzeugte Mainburg vor gut 300 Zuschauern wie noch nie in dieser Saison. Zu keinem Zeitpunkt konnte sich Rottenburg ernsthaft etwas ausrechnen, gegen eine Mainburger Mannschaft in der ausnahmslos jeder Spieler überzeugte. Nur ein Schatten fiel auf den hohen Sieg, als sich der frech aufspielende Tobias Spenger (4Tore) and der Wade verletzte und in der zweiten Halbzeit passen musste.

Mainburg startete stark in der Abwehr, ließ nichts zu und konnte so schnell mit 3:0 in Führung gehen. Die Hausherren spielten, im Gegensatz zu der 21:27 Hinspielpleite, fast fehlerfrei und kamen dadurch immer wieder schnell aus der Abwehr heraus. Rottenburg war schwach. Auch die Rückkehr des einstmals starken Mittespieler Havel brachte nicht viel. Gegen die robuste Hintermannschaft um den in letzter Minute fit gewordenen Daniel Thoma gab es kein Durchkommen. Doch rief diese konsequente Abwehrarbeit die Unparteiischen auf den Plan. Bereits in der 15 Minute hatten sie Thoma zweimal für 2-Minuten auf die Strafbank geschickt. In der Folge setzte ihn der Mainburger Coach Ralf Forster nur noch im Angriff ein. Doch in dieser Rolle gefiel sich der Rückraumspieler sichtlich und setzte vor allem geschickt seine Nebenleute in Szene. Und auch mit Johannes Appel im Abwehrzentrum blieb die Hintermannschaft stabil. 10:5 hieß es nach 20 Minuten. In dieser Phase des Spiels hatte Tobias Spenger seinen Auftritt. Zweimal aus dem Rückraum und zweimal nach Tempogegenstoß war der 19 Jährige erfolgreich. Mainburg zog ab. 17:9 lautete der Pausenstand-hergestellt durch ein Kempaanspiel von Semir Hadcidulbic auf Franz Fellner.

Nach dem Wechsel zog Mainburg das Tempo erneut an. Rottenburg kam dadurch ganz offensichtlich nicht mehr hinterher. Die dummen Fouls häuften sich. Die Konsequenz war, dass der Gast zwischen der 37. und der 42. Spielminute gleich drei Spieler wegen roter Karten verlor. Gleiches Schicksal ereilte auf Mainburger Seite Markus Ernstberger. Allerdings hatte der pfeilschnelle Mainburger bis zu seiner Hinausstellung zusammen mit Franz Fellner einen Galaauftritt. Stark war auch Rechtsaußen Daniel Englbrecht mit 6Toren. Weil die Mainburger Abwehr und die beiden Mainburger Torhüter die Bälle, wie Fallobst, nur noch aufsammeln mussten, hatte sich der zweite Durchgang ab der 40. Spielminute zur reinen Tempogegenstoßübung für Mainburg entwickelt. Gefüttert von Heine, Thoma und Appel liefen Ernstberger(5 Tore) und Fellner(10 Tore) immer wieder unbedrängt auf die Rottenburger Keeper zu. Rottenburger Tore gab es für Handballverhältnisse so gut wie keine. Mainburg zog dadurch weg auf 23:11 in der 40. Minute, zog noch weiter weg bis auf 33:13 in der 55. Minute ließ noch zwei Rottenburger Treffer am Schluss zu und beendete das Spiel in nie gesehener Deutlichkeit mit 37:15.

Spieler ToreMarek Slouf /Tor; Peter Brücklmaier/Tor; Franz Fellner/7; Philipp Heine/7 davon 4 Siebenmeter; Daniel Thoma/7; Johannes Appel; Daniel Englbrecht/3; Semir Hadcidulbic 3/davon 3 Siebenmeter; Stephan Andreas/1; Tobias Spenger; Hans Fischbäck; Markus Ernstberger/2;

10.01.2009

Mühsamer Erfolg für Mainburgs Handballer

Heine, Fellner und Slouf besiegen TG Landshut im Alleingang

Die Handabller des TSV Mainburg gewannen letzten Samstag bei der TG Landshut ihr letztes Vorrundenspiel. Was in der ersten Halbzeit nach einer klaren Angelegenheit für die Mainburger aussah, geriet am Ende zu einer Zitterpartie. Vor allem in der Abwehr waren die TSV´ler nach der Pause lange Zeit viel zu passiv, so dass man, trotz des komfortablen 15:10 Pausenstand, am Ende knapp mit 30:28 gewann. Nur Torhüter Marek Slouf, der zahlreiche „100-prozentige“ der Gastgeber zerstörte, Franz Fellner, mit 6 Toren und Philipp Heine mit ebenfalls 6 Toren konnten auf Mainburger Seite überzeugen.

Die Hallertauer kamen schlecht ins Spiel. In der Abwehr sah man in den Anfangsminuten gegen die beweglichen Landshuter Angreifer schlecht aus. Immer wieder brachen die Hausherren die Mainburger Offensivabwehr auf und kamen dadurch zu zahlreichen klaren Chancen. Allein Torhüter Marek Slouf war es zu verdanken, dass man nicht Rückstand geriet. Wenigstens kombinierten die Mainburger im Angriff gut. 5:5 stand es so nach einer viertel Stunde. Die TG Landshut spielte besser, als es der Tabellenstand aussagte. Dann aber kam mit der Einwechslung von Tobias Spenger mehr Kampf in die bis dahin anfällige linke Abwehrseite. Der 18-Jährige empfahl sich zudem durch seine Vollstreckerqualitäten. Fünf Tore erzielte er nach schnellen Ballstafetten. Mainburg zog mehr und mehr die Initiative an sich. Bis zur Pause hatte man sich auf 15:10 abgesetzt.

Im zweiten Durchgang stellte sich schnell eine Pattsituation ein. Die TG Landshut stemmte sich gegen die Niederlage und ließ den Rückstand nicht größer werden, war dabei aber auch Nutznießer der immer schlechter werdenden Mainburger Abwehrarbeit. Viel zu defensiv standen die TSVler auf der Kreislinie. Auch im Angriff musste man nun kämpfen, weil Landshut auf Manndeckung gegen Philipp Heine umstellte. Er und vor allem Franz Fellner waren die einzigen Mainburger Feldspieler die den Kampf Mann gegen Mann annahmen. Zwei Gegenspieler von Fellner mussten gar mit der roten Karte vom Platz, so auffallend energisch kämpfte der 21 Jährige. Der Rest der Truppe allerdings schonte sich sichtlich.

Fellner, Heine und Slouf hielten die TG Landshut zu Dritt auf Distanz. Zwei Minuten vor Schluss lag Mainburg mit 29:25 vorne. Das reichte um den Endstand von 30:28 zu sichern. Mainburg zittert sich also zu einem Pflichterfolg und hofft, nach der Spielpause nächstes Wochenende, auf eine schnelle Wiedergenesung von Daniel Thoma gegen den TSV Rottenburg.

Marek Slouf /Tor; Peter Brücklmaier/Tor; Franz Fellner/6; Philipp Heine/6; Johannes Appel/2; Daniel Englbrecht/3; Semir Hadcidulbic 5/davon 3 Siebenmeter; Stephan Andreas/2; Tobias Spenger/5; Hans Fischbäck/1; Markus Ernstberger;

Hannes Appel

Hannes Appel

13.12.2008

Come Back für Mainburgs Handballer gegen Pfaffenhofen

TSV ler gewinnen mit Spielwitz und Kampfgeist gegen Tabellenführer 30:28

Mainburgs Handballer gewinnen das Spitzenspiel der Bezirksliga Altbayern gegen den MTV Pfaffenhofen. Beim heiß umkämpften 30:28 zeigten die TSV´ler vor allem in der ersten Halbzeit ihre bisher beste Saisonleistung Leistung und holten sich dabei die Sympathie der Fans zurück. Gut 250 Zuschauer, darunter viele Pfaffenhofener, feuerten in der Mainburger Hauptschulhalle beide Mannschaften bis zur letzten Sekunde lautstark an. Aus dem bestens eingestellten Mainburger Team stachen, die mit sieben Toren erfolgreichsten Torschützen, Franz Fellner und Daniel Thoma besonders hervor. Bis zu seiner roten Karte in der 33. Spielminute gehörte auch Spielmacher Markus Ernstberger zu den Sieggaranten.

Mainburg zeigte sich vor allem in der Abwehr stark verändert. Coach Ralf Fortser ließ zunächst Johannes Appel auf der Bank. Dafür kämpfte auf der „hinten Mitte“ Position Daniel Thoma.

Als vorgezogener Zerstörer hatte Philipp Heine einen starken Auftritt. Energisch griff er bei den Pfaffenhofener Aktionen zu und unterbrach das Gästespiel wirkungsvoll. Pfaffenhofen hatte von Beginn an schwer zu arbeiten. Durch das kampfbetonte Spiel mussten die Mainburger allerdings auch 8 Zeitstrafen hinnehmen. Mit Kampfgeist brachte man diese Situationen immer wieder über die Zeit. Beim Stand von 6:6, nach ungefähr 15 Minuten, gingen die Mainburger, gleich in zweifacher Unterzahl, mit 7:6 in Führung. Bei Pfaffenhofen war in der Zwischenzeit ihr starker Rückraumwerfer Steve Göthel gekommen, nachdem sein Vorgänger glücklos blieb. Die Gäste erhöhten dadurch ihren Druck aufs Mainburger Gehäuse. Aber je größer der Druck, desto verbissener kämpften die Hausherren in der Abwehr und hatten dadurch ihre Kontergelegenheiten. Ab dem 7:7 Ausgleich für Pfaffenhofen spielten bis zur Pause dann nur noch die Mainburger. Auf 15:9 wuchs der Vorsprung zum Ende des ersten Abschnittes hin an. Der Pfaffenhofener 40 Toresturm hatte seinen Schrecken verloren.

In der zweiten Hälfte bemühte sich der MTV Pfaffenhofen verbissen zurückzukommen. Den Gästen kam zu Hilfe, dass Mainburg innerhalb 10 Spielminuten eine empfindliche Dezimierung hinnehmen musste. Semir Hadcidulbic hatte kurz vor dem Seitenwechsel, nach einem Schlag ins Gesicht seines Gegenspielers, die rote Karte erhalten. Kurz nach Wiederanpfiff ereilte das Gleiche Markus Ernstberger nach der dritten Zeitstrafe. Mit komplett durchgewürfelter Formation, musste Mainburg drei Pfaffenhofener Gegenstöße in Folge hin nehmen. Nach 40 Minuten kam der Gast auf 19:15 heran. Dass der Vorsprung hielt, war nun mehr und mehr Marek Slouf im Mainburger Tor zu verdanken. Immer wieder parierte der Klassetorhüter beste Chancen. Ab der 45 Minute hatte Mainburg sich dann wieder gefangen. Jetzt waren es Daniel Thoma und Franz Fellner, die mit ihren intensiven Aktionen Mann gegen Mann den Abstand auf 4 Tore hielten. 27:23 hieß es dadurch 7 Minuten vor dem Ende. Die Mainburger kämpften unermüdlich und sorgten gemeinsam dafür, einige Spieler sichtlich mit den letzten Kraftreserven, dass am Ende ein 30:28 für den TSV Mainburg stehen blieb. Mit diesem Erfolg geht der TSV Mainburg in die kurze Weihnachtspause, ehe bereits am 10.1. das letzte Spiel der Vorrunde bei der TG Landshut steigt.

Marek Slouf /Tor; Peter Brücklmaier/Tor; Franz Fellner/7; Philipp Heine/7 davon 4 Siebenmeter; Daniel Thoma/7; Johannes Appel; Daniel Englbrecht/3; Semir Hadcidulbic 3/davon 3 Siebenmeter; Stephan Andreas/1; Tobias Spenger; Hans Fischbäck; Markus Ernstberger/2;

06.12.2008

Handballer stolpern in Eching zum Sieg

Daniel Thoma und Daniel Englbrecht beste Mainburger

Die Handballer des TSV Mainburg gewannen zwar ihr Spiel gegen den SC Eching mit 27:25 aber der erhoffte Befreiungsschlag blieb aus. Alles in allem mussten die Mainburger härter arbeiten als erwartet, ehe man gegen Ende den Sieg noch klar machen konnte. Die Positiven Aspekte eines sonst eher tristen Handballabend waren das Comeback von Daniel Thoma, der gleich im ersten Spiel wieder die Führungsrolle übernahm und die Leistung von Rechtsaußen Daniel Englbrecht, des mit 6 Treffern erfolgreichsten Mainburger Schützen.

Schon beim Einwerfen fiel letzten Samstag auf, was den TSV Mainburg in Eching fast zur Verzweiflung treiben sollte. Die Mainburger Anhänger hörten das laute, blecherne Scheppern der Aluminiumtore in der Echinger Dreifachturnhalle viel zu oft, wenn der Ball dagegen krachte. Zweimal hatten Markus Ernstberger Pech und einmal Daniel Thoma. Ihre Würfe knallten zunächst alle an das Gehäuse. Statt gleich zu Beginn wegzuziehen lagen die Hallertauer meist nur mit einem Tor in Führung. Dann als man das Aluminiumgstänge endlich überwunden hatte, war immer öfter der gegnerischen Torhüter Endstation. Nur Daniel Engelbrecht und Daniel Thoma (5Tore) behielten die Übersicht, bei dem zwar großen aber auch etwas steifen Echinger Torhüter. Alles in Allem bedeutete dies einen knappen 14:13 Pausenstand für Mainburg.

Nach Wiederanpfiff konnte Mainburg schnell auf 16:14 erhöhren. Hans Fischbäck war ins Abwehrzentrum gekommen, weil es vorher vor allem über die Mitte für Echings Angreifer zu viel Freiraum gab.

Doch die erhoffte Wende dauerte nur kurz. Eching war sofort wieder dran. In der 40 Minute hieß es nur 18:17 für Mainburg. Die Gastgeber nutzten ihre Chancen fast komplett und gingen 10 Minuten vor dem Ende gar mit 22:21 in Führung. Mainburg agierte erneut vor allem in der Abwehr ohne Orientierung. Der Mainburger Torhüter Marek Slouf verließ in der 50. Minute genervt das Spielfeld. Für ihn kam Peter Brücklmaier. „Marek hat eigentlich ohne Abwehr spielen müssen. Das funktioniert so einfach nicht.“ Schimpfte Brücklmaier nach dem Spiel. Dass Mainburg am Ende noch gewonnen hat, lag nicht an einer Mainburger Leistungssteigerung, sondern am unverhofften Echinger Nachlassen. Ab der 55. Minute leisteten sich die Gastgeber zwei, drei unkonzentrierte Würfe, ein Stürmerfaul und noch einen technischen Fehler. Das war es dann. Mainburg führte dadurch 27:24 und kam damit bis zum Schlusspfiff über die Runden.

Aufstellung:

Marek Slouf /Tor; Peter Brücklmaier/Tor; Franz Fellner/4; Philipp Heine/1; Daniel Thoma/5; Johannes Appel/4; Daniel Englbrecht/6; Semir Hadcidulbic 5/davon 4 Siebenmeter; Felix Hertle; Stephan Andreas; Tobias Spenger; Hans Fischbäck; Markus Ernstberger/1;

29.11.2008

Handballer verlieren Spitzenspiel

Totalverweigerung in erster Halbzeit bringt katastrophalen 11:21 Rückstand / Einspruch wegen Regelverstoß möglich

Das Spitzenspiel der Bezirksliga Altbayern des TSV Mainburg gegen den TV Altötting machte seinen Namen Ehre. Allerdings machte es das auf eine etwas andere Art als normal gewesen wäre. Die Begegnung war kein Schlagabtausch zweier gleichwertiger Mannschaften sondern lebte davon, dass jede Mannschaft eine Halbzeit lang einen Komplettaussetzer hatte. In Halbzeit eins nämlich spielte Altötting nach belieben und schien beim 21:11 Pausenstand schon sicher gewonnen zu haben, ehe im zweiten Durchgang Mainburg fast noch herangekommen wäre und am Ende mit 28:29 denkbar knapp verlor.

Der TSV Mainburg muss sich den Vorwurf gefallen lassen, nach 10 Minuten beim Stand von 6:6 die Arbeit komplett eingestellt zu haben. Selbst den größten Anhänger der nur gut 100 Zuschauer dürfte in der Folge die Lust vollkommen verloren gegangen sein. In der Hauptschulhalle herrschte absolute Stille. Eine Abwehr, die den Namen nicht verdient hatte, ließ von 15 Altöttinger Feldtoren 13 ungehindert frei am Kreis zu. Beim Rest waren Mainburgs Hinterleute zu spät und dann auch zu rüde mit ihrer Aktion am Gegner. Der Passauer Schiedsrichter Flügel konnte dabei nur auf 7-Meter entscheiden. 13 Strafstöße fabrizierten man durch dieses ungeschickte Tändeln. Zudem erlahmte auch der Offensivgeist ab der 10. Minuten komplett. Verlorene Bälle, schlechte Pässe, Fangfehler – die ganze Bandbreite der technischen Fehler bot Mainburg dar. Erneut war augenscheinlich, dass Mainburgs Rückraumleute den Zweikämpfen fast komplett aus dem Weg gingen. So war nichts zu gewinnen. Anders dagegen Altötting: Vor allem Mittemann Stefan Maier und Halblinks Christoph Graf gingen dahin, wo es im Handball mitunter am meisten schmerzt, aber wo sich eben auch die Chancen auftaten. Mainburg: 11, Altötting: 21 lautete der Pausenstand. Mehr Tore hatte sich der TSV Mainburg in einer Halbzeit noch nie eingefangen.

Seitenwechsel: War sich Altötting zu sicher oder lag es an der Hallenseite? Auf jeden Fall war es jetzt am Gast die Statistenrolle einzunehmen. Auffällig war vor allem das Mainburger Angriffspiel. Tobias Spenger und Franz Fellner mischten die rechte Seite der Altöttinger Abwehr gehörig auf. Auch Markus Ernstberger war auf der Spielmacherposition viel gefährlicher als zu Beginn. Mainburg hätte gleich in den ersten beiden Minuten drei Tore aufholen können, vergab aber zwei gute Chancen aus dem Spiel heraus und einen Siebenmeter. Altötting brachte bis zur 40 Minute nur 1 Treffer zustande. Marek Slouf im Mainburger Tor hielt nun Wurf um Wurf. Außerdem wehrten Mainburgs Keeper 6 von 7 Siebenmeter ab. Auch schien die Abwehr nun wacher zu sein und war jetzt früher am Gegner. Bis zur zu 45. Minute hatte man auf 17:22 aufgeholt. Bis zur 54. Minute hielt Altötting diesen Abstand zeigte aber Nerven. Routinier Waldemar Kalka fuhr Markus Ernstberger bei einem Tempogegenstoß zu energisch dazwischen und kassierte dafür Rot. Auf Mainburger Seite kam nun auch endlich Andreas Stephan auf Halbrechts in Schwung er erzielte in der zweiten Halbzeit 4 Tore. 2 Minuten vor dem Ende war Mainburg bis auf 27:29 herangekommen. Bei Altötting war nur noch Mittespieler Maier Herr über seine Nerven. Dann stand auf einmal ein Altöttinger zuviel auf dem Platz. Schiedsrichter Flügel entschied auf Wechselfehler und schickte einen Gästespieler für 2 Minuten vom Feld. Doch statt Ballbesitz für Mainburg gab er Freiwurf für Altötting. „Das war ein Regelverstoß durch den Schiedsrichter – es hätte Ballbesitz für Mainburg geben müssen.“ Sagt der langjährige Mainburger Schiedsrichter Michael Schöll. Mainburg kam zwar noch zum 28:29 aber für den Ausgleich war die Zeit dann am Ende zu kurz.

Offen blieb, ob Mainburg wegen des Regelverstoßes des Unparteiischen Einspruch erhebt.

Aufstellung:

Peter Brücklmaier/Tor; Johannes Appel/1; Andreas Stephan/4; Philipp Heine/3; Felix Hertle/2, Hans Fischbäck/2; Semir Hadcidulbic/1(1Siebenmeter); Markus Ernstberger/3, Daniel Englbrecht/4; Franz Fellner/5 (1Siebenmeter); Tobias Spenger/3;

22.11.2008

Handballer erledigen Pflichtaufgabe

Felix Hertle, Daniel Englbreht und Franz Fellner überzeugend

Eine durchschnittliche Leistung reichte den Handballern des TSV Mainbug letztes Wochenende um gegen die SSG Metten II den erwarteten Sieg einzufahren. Mit 31:25 gewann Mainburg gegen den Vorletzten der Tabelle und hält dadurch weiter den Anschluss zu den Aufstiegsplätzen. Vor gut 100 Zuschauer waren Franz Fellner mit 10 Toren, Daniel Englbrecht mit 5 und Felix Hertle (4 Tore) die auffälligsten Spieler.

Vor allem der 18 jährige Felix Hertle spielte selbstbewusst auf der linken Rückraumposition und sorgte damit insgesamt für ein gefährlicheres Angriffsspiel des TSV Mainburg.

Zu Beginn jedoch ließ Mainburgs Angriffsleitung erneut Fragen offen.

Wie in Altenerding spielte man vor dem Gästetor zu gehemmt. Allerdings war der Gast aus Metten bei weitem nicht so schlecht wie es die Tabellensituation vermuten ließ. Vor allem ihre BOL erfahrenen Spieler traten selbstbewusst und körperlich robust auf.

Mainburg war am Anfang vor allem in der Abwehr zu weit weg vom Gegner. Metten konnte bis Sieben Meter vor dem Tor fast nach belieben Druck aufbauen. Die Mainburger Abwehr sah teilweise ganz schlecht aus, war oft einen Schritt zu spät und zog dann die Notbremse. 8 Siebenmeter verursachten die Gastgeber dadurch. Metten führte so im ersten Durchgang über weite Strecken. Nach 1:3 und 2:4 am Anfang erholte sich Mainburg etwas und ging in der 15 Minute selbst mit 7:5 in Führung. 10 Minuten vor der Pause erfolgte aber der neuerliche Rückfall. Metten zog gar mit 12:9 ab. Erst als Trainer Ralf Forster die Abwehr komplett umstellte und Hans Fischbäck für Johannes Appl in das Abwehrzentrum beorderte kam Mainburg in Fahrt. Der Halbzeitstand von 13:13 beruhigte die Zweifler etwas. Nach dem Wechsel gab nur noch Mainburg den Ton an. Ohne wirklich gut zu spielen zog man mit 17:13 weg. Mit Semir Hadcidulbic und Felix Hertle im Rückraum kam ganz offensichtlich mehr Druck ins Mainburger Spiel. Damit häuften sich auch die Möglichkeiten und dadurch hatten Mettens Spieler jetzt verstärkt das Nachsehen. Die Gäste schlossen zudem ihre Angriffe zu schnell ab. 24:18 lautete der Zwischenstand nach 45 Minuten.

Am sechs Tore Vorsprung für den TSV Mainburg änderte sich bis zum Schluß nichts mehr. Mainburg erledigt also seine Pflichtaufgabe mit 31:25 und erwartet nun nächste Woche den Mitkonkurrenten TV Altötting.

Aufstellung:

Peter Brücklmaier/Tor; Johannes Appel/2; Andreas Stephan/1; Philipp Heine/1; Felix Hertle/4, Hans Fischbäck/3; Semir Hadcidulbic/1(1Siebenmeter); Markus Ernstberger/3, Daniel Englbrecht/5; Franz Fellner/10; Tobias Spenger/1;

16.11.2009

Handballer laufen in Altenerding vergebens Fehlstart hinterher

TSV´ler können Nervosität nicht ablegen und „vergessen“ das Toreschießen

Mainburgs Handballer verlieren beim Tabellezweiten Altenerding mit 22:17. Nach einem klassischen Fehlstart gelang es dem TSV Mainburg über die gesamte Spielzeit nicht die Nervosität abzulegen, die sich gleich zu Beginn des Spieles breitgemacht hatte.

Nur der Neuzugang im Tor Marek Slouf, Semir Hadcidulbic und der erst 18 Jährige Felix Hertle blieben von der kollektiven Lähmung unbeeindruckt. Leider waren diese drei zuwenig um an der starken Mannschaftsleistung der Spvgg Altenerding etwas auszurichten.

Ausgerechnet der sonst unermüdliche Antreiber Philipp Heine war der unglücklichste Spieler. Gleich dreimal überraschsten ihn Altenerdings schnelle Angreifer in den ersten 15 Minuten. Im Angriff setzte er bis dahin einen Siebenmeter neben das Tor, einen Schlagwurf an den Pfosten und schoss zweimal auch noch den Torhüter an. Nach dem torarmen Beginn (nach zehn Minuten stand es nur 3:1 für die Erdinger) bedeutete dies einen 3:6 Rückstand. Normal wäre das noch nicht die Niederlage gewesen. Doch bei den Mainburgern schlich sich immer mehr Unsicherheit ein. Franz Fellner scheiterte aussichtsreich genauso wie Johannes Appel und Andreas Stephan. Hinzu kam, dass das Spiel insgesamt von technischen Fehlern geprägt war. Auch die Hausherren zeigten immer wieder Fehlpässe und Fangfehler. Doch verstand es Altenerding mit Kampfgeist und Kraft Tore zu erzielen. Nach und nach konnten sie sich auf 10:5 zur Halbzeit absetzen.

Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich für Mainburg nichts. Der Spielfluss erlahmte sogar noch mehr. Mainburger Kombinationen, für die die Mannschaft bekannt ist, waren nicht zu sehen. Im Gegenteil – immer wieder brach an irgend einer Stelle der Angriff ab. Trainer Ralf Forster ließ darauf Fleix Hertle auf der Halblinken Position und Semir Hadcidulbic auf der Halbrechten Angriffseite spielen. Prompt erzielte Mainburg Tore und kam sogar auf 20:16 heran. Doch zu keinem Zeitpunkt konnten die TSV´ler wirklich über einen längeren Zeitraum Druck auf Altenerding ausüben. Letztendlich gewinnt Altenerding das Verfolgerduell verdient, weil Mainburg es versäumt hat die Nervosität nach dem Fehlstart mit Kampfgeist zu überwinden. Statt mutig und konsequent den Torerfolg zu suchen, hatte es den Anschein, dass keiner der Feldspieler bis auf Hertle und Hadcidulbic bereit war Verantwortung zu übernehmen. Positiv dagegen war eindeutig der Einstand von Torhüter Marek Slouf. Seine Paraden hätten bei normaler Mainburger Torausbeute zu einen Erfolg beigetragen.

Aufstellung:

Peter Brücklmaier/Tor; Johannes Appel; Andreas Stephan/4; Philipp Heine/3; Felix Hertle/3, Hans Fischbäck; Semir Hadcidulbic/ 3(1Siebenmeter); Markus Ernstberger, Daniel Englbrecht/1; Franz Fellner/1; Tobias Spenger/2;

07.11.2008

Handballer siegen erneut
TSV – Handballer lassen SC Freising beim 33:24 keine Chance / Tumult nach Abpfiff und Markus Ernstberger mit Kniefall

Mainburgs Handballer haben nun richtig Tritt gefasst. Im Spiel gegen den SC FreisingII letztes Wochenende gab es ein klares 33:24 und somit den dritten Sieg in Folge. Knapp 250 Zuschauer verfolgten gut gelaunt den Auftritt eines bestens motivierten TSV Mainburg, der am Ende des Spieles sogar den Nachwuchs Gelegenheit für einen längeren Auftritt gab. Dabei war Freising, mit Platz vier in der Liga, als bisherige Überraschungsmannschaft angereist. Zu keinem Zeitpunkt konnten die Gäste spielerisch und auch kämpferisch ernsthaft etwas ausrichten. Ausgerechnet aber in den letzten Sekunden wollte der Sportclub anscheinend nicht ohne ein Zeichen zu setzen die Halle verlassen. Andreas Stephan hatte sich gut 10 Sekunden vor dem Ende nach gewonnen Zweikampf noch einmal aufgemacht mit einem Tempogegenstoß gar das 34:24 zu machen. Der Freisinger Spieler Spandau ging Stephan, der im vollen Lauf war, mit einem Hechtsprung von der Seite nicht nur förmlich an die Gurgel. Die Halle schien darauf von jugendlichen Testosteron überzukochen. Dass das Ganze bei einem verbalen Schlagabtausch blieb, war dem besonnenen Auftreten einiger erfahrener Spieler und der Konsequenz der Unparteiischen zu verdanken.

Auf Spielausschluss für den Freisinger lautete ihre Entscheidung. Das heißt, dass sich wohl noch ein paar Spiele Pause für den Mann anschließen.

Die 60 Minuten zuvor hatten die Mainburger alles fest in Griff, weil sie die Gäste nie auch nur annähernd ins Spiel kommen ließen. Wenn man etwas kritisieren wollte, dann am ehesten den Umstand, dass Mainburg zu viele Siebenmeter (12 Stück) verursachte. Freising blieb nur deswegen einigermaßen im Spiel weil es 6 der 11 Tore in der ersten Halbzeit mit Siebenmeter erzielte. Die Mainburger Abwehr stand mit seinem Torhüter Peter Brücklmaier also sicher. Vorne waren die Kreisanspiele auf Johannes Appl (4 Tore) immer wieder der Weg zum Erfolg. Der Kreisläufer zeigt aber auch defensiv erneut eine tadellose Leistung. Mit der beste Mainburger war Rechtsaußen Daniel Englbrecht, der im Angriff seine Räume und Möglichkeiten nutzte und 5 mal traf.

Auffällig war auch Markus Ernstberger. Einmal weil er pfeilschnell die Tempogegenstöße verwandelte und dabei vier Tore erzielte. Aber auch Ernstbergers Kniefall dürfte die ihn noch länger begleiten, den er wegen einer Zweiminuten Zeitstrafe direkt für den Füßen des Schiedsrichters vollführte. Mit großer Geste, zur Hallendecke gerecktem Kopf und wie zum Gebt gefalteten Händen bat er den fast schon belustigten Schiedsrichter um Milde. Doch die bekam er ebenso wenig, wie Markus Ernstberger selbst kein Mitleid mit dem gegnerischen Torhüter hatte, gleich nach Anpfiff der zweiten Halbzeit. Vom 14:11 startete Mainburg direkt zum 19:11 durch. Das Rezept war einfach. Torhüter Brücklmaier hält, langer Pass auf Ernstberger, der verwandelt direkt oder spielte seine mitgelaufenen Mannschaftskameraden an. Mainburg hielt nun den 8 Tore Vorsprung. In der 45. Minute wechselte Trainer Ralf Forster dann nach und nach seine Stammkräfte zugunsten der Jungen Leute aus. Die zogen dann sogar noch auf 32:21 weg. Geburtstagskind Tobias Spenger erzielte dabei drei Tore genauso wie Andreas Stephan. Felix Hertle war zweimal erfolgreich. Freising gelang noch eine leichte Ergebniskorrektur, weil die Sache längst gelaufen war und Mainburg in den letzten Minuten schon zurücksteckte, ehe sich der Puls wegen der schon geschilderten Szene noch einmal wild beschleunigte.

Der Endstand lautete 33:24. Kommenden Sonntag geht es nun zum Mitfavoriten Altenerding.

Aufstellung:

Peter Brücklmaier/Tor; Johannes Appel/4; Andreas Stephan/3; Philipp Heine/5 (davon 2 Siebenmeter); Felix Hertle/2, Hans Fischbäck; Semir Hadcidulbic/ 2(2Siebenmeter); Markus Ernstberger/4, Daniel Englbrecht/5; Franz Fellner/5; Tobias Spenger/3;

18.10.2008

Handballer zeigen sich gegen HG Ingolstadt stark verbessert

Mainburg zu druckvoll und zu kämpferisch für Schanzer

Es bleibt dabei. Die HG Ingolstadt kann in Mainburg nicht gewinnen. Die TSV´ler zeigten sich letzten Samstag vor gut 200 zufriedenen Zuschauern in der Hauptschulhalle stark verbessert. TSV – Handballabteilungsleiter Paul Sommerer hatte sich beim klaren 27:20 Erfolg am Ende heiser gebrüllt. „So – und nur so geht es. 60 Minuten kämpfen und rennen. Eine starke Abwehr und im Angriff die Zweikämpfe annehmen.“ Krächzte der zufriedene Handballchef.

Auffällig gefestigt stand Mainburg zu aller erst in der Abwehr. „Über die Abwehrarbeit ins Spiel finden. Das haben wir uns vorgenommen und es hat geklappt.“ So fasste Trainer Ralf Forster den Erfolg zusammen. Das Motto schien vor allem Semir Hadcidulbic gefallen zu haben. Er hatte gegen den vielleicht besten Halblinken der Liga Bogdan Coaja seine beste Abwehrleistung seit langen gezeigt. Konsequent hielt er den 2 Metermann auf Distanz. Im Angriff nahm er die Rolle des Spielmachers und genialen Passgeber ein. Ein Zauberanspiel für Kreisspieler Johannes Appel mit dem Rücken zum Tor zum 23:17 löste kräftigsten Beifall bei den Anhängern aus. Erfolgreichster Werfer aber war erstmals Andreas Stephan mit 7 Treffer. Der hartnäckigste Zweikämpfer an diesem Spieltag, mit der sichtlich höchsten Schmerzgrenze der Gastgeber war Philipp Heine (6 Tore). Fünfmal nahmen die Ingolstädter den kampfkräftigen Mittemann so ran, dass er erst einmal liegen blieb.

Stark spielten auch Franz Fellner (5 Tore) und Rechtsaußen Daniel Englbrecht mit 3 Toren auf.

Vom Spielverlauf her gesehen schien der TSV Mainburg mit der Spieldauer immer mehr Selbstvertrauen aufzubauen. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase erhöhten die Hallertauer den Druck. Die HG Ingolstadt musste härter arbeiten. Vor allem Rückraummann Coaja bekam die hartnäckige Deckung zu spüren. Weil auch der Mainburger Tormann Peter Brücklmaier sicher stand, erzielte der Slowake in den erste Halbzeit nur 2 Tore. In der Mitte schaltete Johannes Appel auch noch den gefährlichen Kreisläufer Rucker komplett aus.

Die Folge – Mainburg erarbeitete sich eine 13:10 Pausenführung.

Mit Anpfiff verstärkten die Hausherren die Abwehr noch einmal. 12 Minuten dauerte es bis Ingolstadt erstmals in der zweiten Hälfte traf. Die TSV´ler waren an diesem Tag einfach hartnäckiger. Das galt für das Offensivspiel und für das Defensivspiel gleichermaßen. Außerdem verstand es die Mannschaft von Trainer Ralf Forster dieses mal, eigentlich zum ersten mal in der noch frischen Saison, die Chancen zu nutzen. Das zeigten in der Schlussphase auch die 18 Jährigen Tobias Spenger und Felix Hertle im engen Zusammenspiel. Ihre Ausbeute: Zwei Tore und drei gute Anspiele. Sie waren fast auf sich alleine gestellt, weil Ingolstadt Semir Hadcidulbic zwischenzeitlich in Manndeckung genommen hatte. Mit 27:20 gewinnt ein, wie gesagt, stark verbesserter TSV Mainburg das Spiel und scheint nun die nötige Einstellung zum Erfolg gefunden zu haben. Zwei Wochen hat man nun Zeit vielleicht noch ein Stück weiterzukommen, ehe man am 7.11. in Mainburg auf die Bayernligareserve des SC Freising trifft.

Spieler/Tore:

Peter Brücklmaier/Tor; Johannes Appel/1; Andreas Stephan/7; Philipp Heine/6; Semir Hadcidulbic/1; Felix Hertle/1; Markus Ernstberger/2, Daniel Englbrecht/3; Tobias Spenger/1; Franz Fellner/5;

Kommentare
  1. anonym sagt:

    Toller Kampf, war richtig spannend…
    Die Punkte gehen aber zu 100% auf Hannes Möser, geile Leistung

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